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"Reichweitenangst"

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  1. "Reichweitenangst"

    Autor: schap23 06.12.17 - 12:28

    Mit dem Wort "Reichweitenangst" werden die Bedenken der Menschen gegen die gegenwärtigen E-Autos, dargestellt, als ob es irgendeine krankhafte Gesiteshaltung wäre, ähnlich all der Phobien, mit denen jeder Widerspruch zerstört werden soll.

    Dagegen steht der Artikel und ähnlich zuvor, die eindeutig zeigen, daß die Technik derzeit nur etwas für Abenteurer ist, aber für den Normalbürger unbrauchbar ist.

  2. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: emdotjay 06.12.17 - 12:32

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit dem Wort "Reichweitenangst" werden die Bedenken der Menschen gegen die
    > gegenwärtigen E-Autos, dargestellt, als ob es irgendeine krankhafte
    > Gesiteshaltung wäre, ähnlich all der Phobien, mit denen jeder Widerspruch
    > zerstört werden soll.
    >
    > Dagegen steht der Artikel und ähnlich zuvor, die eindeutig zeigen, daß die
    > Technik derzeit nur etwas für Abenteurer ist, aber für den Normalbürger
    > unbrauchbar ist.

    Würde ich so nicht unterschreiben.
    Man ist in der Tat beschränkter als beim Verbrenner, aber manche Strecken können mit etwas Planung erreicht werden.

    Was schlimmer ist, die Abzocke an den Ladestationen....
    Aber dazu hat die Politik keine Zeit sich damit zu befassen.

  3. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: donadi 06.12.17 - 12:37

    "manche Strecken", "mit etwas Planung"


    Die wenigsten wollen in 2017 Bertha Benz Memorial Fahrten machen...

  4. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: jake 06.12.17 - 12:38

    das ist die gleiche argumentation, mit der manche begriffe wie "überfremdung" verteidigen: solange es hin und wieder mal ein negativbeispiel gibt, muss man seinen kuscheligen echoraum auch nicht verlassen. und solange solche barrieren im kopf in deutschland weiter kultiviert werden, ändert sich eben auch nichts. daher wird die autonation deutschland sehr wahrscheinlich als eins der letzten länder den wandel zur e-mobilität schaffen.

  5. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: rockero 06.12.17 - 12:44

    jake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das ist die gleiche argumentation, mit der manche begriffe wie
    > "überfremdung" verteidigen: solange es hin und wieder mal ein
    > negativbeispiel gibt, muss man seinen kuscheligen echoraum auch nicht
    > verlassen. und solange solche barrieren im kopf in deutschland weiter
    > kultiviert werden, ändert sich eben auch nichts. daher wird die autonation
    > deutschland sehr wahrscheinlich als eins der letzten länder den wandel zur
    > e-mobilität schaffen.

    Negativbeispiele schaffen aber Vorbehalte und so lange die nicht aus dem Weg geräumt werden, bleibt die Skepsis verständlicher Weise bestehen. Der Großteil der Gegenargumente ist doch offen gelegt und wer hindert die Hersteller, Anbieter, ... daran dagegen zu steuern und die aus der Welt zu schaffen?
    Für mich ist das derzeit auch nichts mit den E-Autos. Wenn wir allein bei dem Thema bleiben, dann habe ich schon ein Problem mit dem Aufwand der Planung. Ich bin ein sehr spontaner Fahrer in meiner Freizeit. Ich bekomme den Gedanken mir x, y, z anschauen zu müssen, oder jemanden besuchen zu müssen, setz mich ins Auto und fahre los. Wenn die Tankfüllung nicht reicht, fahre ich eben tanken. Wenn ich jetzt einfach nur die Erfahrung aus dem Artikel nehme, dann muss ich vorher Zeit investieren, wie die Ladeinfrastruktur aussieht, welche Karten und welche Anschlussmöglichkeiten ich habe, prüfen wo ich laden kann, mir dann noch 1-2 Alternativen raussuchen die ich anfahren könnte, falls eine nicht geht oder blockiert ist, usw. usf.. Da ist mir alleine schon der Aufwand ein Dorn im Auge.
    Und so kann man nun jedes Argument angehen und könnte ja gucken, wo man eine Verbesserung herbeiführt.

  6. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: John2k 06.12.17 - 12:47

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit dem Wort "Reichweitenangst" werden die Bedenken der Menschen gegen die
    > gegenwärtigen E-Autos, dargestellt, als ob es irgendeine krankhafte
    > Gesiteshaltung wäre, ähnlich all der Phobien, mit denen jeder Widerspruch
    > zerstört werden soll.
    >
    > Dagegen steht der Artikel und ähnlich zuvor, die eindeutig zeigen, daß die
    > Technik derzeit nur etwas für Abenteurer ist, aber für den Normalbürger
    > unbrauchbar ist.

    Ich fahre zwar nur mit gas, aber ich muss bei einer Reichweite von ca. 200-400km(je nach geschwindigkeit) auch schon manchmal planen, wann getankt wird. Gut ist, dass nachtanken schnell geht.

  7. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: Furi 06.12.17 - 13:10

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------


    > Ich fahre zwar nur mit gas, aber ich muss bei einer Reichweite von ca.
    > 200-400km(je nach geschwindigkeit) auch schon manchmal planen, wann getankt
    > wird. Gut ist, dass nachtanken schnell geht.

    Du meinst Autogas?

    Was muss man da planen? Gerade bei Autogas ist das Tankstellennetz dicht besiedelt (zumindest hier im tiefsten Bayernland), nur Erdgas hat da noch Defizite.
    Und wenns mal leer ist, fahr ich halt noch 600km auf Benzin weiter, spätestens nach 20km kommt ja ne Gastankstelle.

    Nur die Ösis, unsere angrenzenden Pseudo-Umweltschützer, haben das Potential von Autogas/Erdgas noch nicht erkannt. Dafür so Schwachsinnsideen wie den IGEL umgesetzt...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.17 13:12 durch Furi.

  8. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: dabbes 06.12.17 - 13:18

    Die meisten fahren eh keine größeren Strecken, von daher ist die Angst total überzogen.

  9. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: manudrescher 06.12.17 - 13:32

    Naja, egal wie kurz die gewöhnlichen Strecken sind...momentan nimmt einem das E-Auto im Gegensatz zum Verbrenner vollständig jegliche Spontanität oder Flexibilität.

    Selbst wenn man nur 1x im Monat eine längere Strecke fährt und sonst nur sein 10Km pendelt...die nackte Tatsache "Ich kann nicht mal ebenso wenn ich denn wollte" ist doch ein Totschlagargument.

    Und eine "Reichweitenangst" kann doch schon entstehen, wenn man nach der Arbeit doch noch mal kurz zum nächsten Ikea will, weil die das Smörebröd-Regal heute im Angebot haben und man danach noch irgendwie heimkommen muss.

    Und wenn man selbst für so ein Smörebröd-Regal schon in den Bereich der Planung kommt (lieber erst morgen, sonst komm ich mit dem Akku nicht mehr nach Hause)....dann ist es noch ein weiter Weg.

  10. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: Trockenobst 06.12.17 - 13:45

    manudrescher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Planung kommt (lieber erst morgen, sonst komm ich mit dem Akku nicht mehr
    > nach Hause)....dann ist es noch ein weiter Weg.

    Sobald der Akku 2000km kann, ist das Thema durch. So in 20 Jahren geschätzt.

  11. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: neocron 06.12.17 - 13:45

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit dem Wort "Reichweitenangst" werden die Bedenken der Menschen gegen die
    > gegenwärtigen E-Autos, dargestellt, als ob es irgendeine krankhafte
    > Gesiteshaltung wäre, ähnlich all der Phobien, mit denen jeder Widerspruch
    > zerstört werden soll.
    ist es auch ...
    jemand, der einen Transportstil hat, der mit dem E-AUto im Einklang steht, hat keine Reichweitenangst. Jemand, der ein Auto eben nicht auf diese Art nutzt, kauft auch kein e-Auto ... hat also genau so wenig eine Reichweitenangst ...
    Reichweitenangst besteht hauptsaechlich dort, wo Leute ein EAuto fuer etwas benutzen, wofuer es schlicht nicht gedacht ist ...

    > Dagegen steht der Artikel und ähnlich zuvor, die eindeutig zeigen, daß die
    > Technik derzeit nur etwas für Abenteurer ist, aber für den Normalbürger
    > unbrauchbar ist.
    Auch diese Schlussfolgerung ist Quatsch.
    Fuer wen E-Autos sind ist klar ersichtlich. Wer das nicht versteht hat selbst ein Problem ... und nicht die E-Autos!

  12. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: thinksimple 06.12.17 - 13:47

    emdotjay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schap23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mit dem Wort "Reichweitenangst" werden die Bedenken der Menschen gegen
    > die
    > > gegenwärtigen E-Autos, dargestellt, als ob es irgendeine krankhafte
    > > Gesiteshaltung wäre, ähnlich all der Phobien, mit denen jeder
    > Widerspruch
    > > zerstört werden soll.
    > >
    > > Dagegen steht der Artikel und ähnlich zuvor, die eindeutig zeigen, daß
    > die
    > > Technik derzeit nur etwas für Abenteurer ist, aber für den Normalbürger
    > > unbrauchbar ist.
    >
    > Würde ich so nicht unterschreiben.
    > Man ist in der Tat beschränkter als beim Verbrenner, aber manche Strecken
    > können mit etwas Planung erreicht werden.
    >
    > Was schlimmer ist, die Abzocke an den Ladestationen....
    > Aber dazu hat die Politik keine Zeit sich damit zu befassen.

    Ja, Planun ist wichtig. Und manchmal Zurückhaltung beim Fahren. Ist mir mit meinem Model S auch schon passiert mit 410km Reichweite losgefahren nach Leipzig. Strecke sind 345 km. Kein Problem da gibt's bei Nempitz nen SuC. Also los geht's. Schön gefahren mit 130-140km/h. Zwischendurch mal aufs Display geguckt. Reicht noch. Vor Nempitz noch 10km Restreichweite. Alles klar. Schwitz. 1km vor Nempitz Warnung , runteregelung, Rechts ranfahren auf den Standstreifen. 0km Reichweite. Ich Trottel, wär ich mal langsamer gefahren. Display schaltet sich ab. Ups. ADAC muss her. Nimmt mich huckepack und stellt meinen S auf den SuC-Platz. Danke ADAC. Ich will Laden. Deckel geht nicht auf. Hä? Anruf bei Tesla. Geht nur auf wenn Display an. Sorry Display ist aus. Anweisung Frunk öffnen und 12V brücken. Ok. Display fährt hoch. Deckel öffnet. Stecker geht nicht rein da weisse LED nicht leuchtet. Ok. Nochmal Brücken. Weisse LED leuchtet und Stecker geht rein. Puuh. So Laden lassen und Bier trinken.

    Was lernte ich daraus?
    Das nächste mal wenn's knapp wird nicht so schnell weiterdüsen und öfters mal die Anzeigen beachten.

    Wenn ein Mensch immer online ist spricht man dann von einer KI?

  13. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: David64Bit 06.12.17 - 13:53

    Ikea ist ein gutes Beispiel. Für den eGolf gibt es - entgegen des Golem Artikels - sehr wohl eine AHK (im Zubehör - die ganz normalen AHKs für den Golf passen an den eGolf. Problem daran ist, dass das eine rechtliche Grauzone ist, die AHK kann sich bei einem Unfall nämlich in den Batterietrog bohren).

    Hat man die nun dran und fährt voll beladen mit seinem IKEA einkauf (IKEA ist hier 60 Kilometer weg, also 120 km hin und zurück, und der IKEA Brunnthal hat 2 Ladestationen. Wenn ich mir aber angucke wie viele Leute da sind, reichts, wenn 10 % schon ein eAuto haben und da ist selbst in Zukunft stau vorprogrammiert - man sollte also damit rechnen da eben nicht laden zu können).

    D.h. der eGolf ist höchstwahrscheinlich leer, wenn ich wieder Zuhause bin. An sich ja kein Problem - kann ja Zuhause Laden. Oft war es bis jetzt aber so, dass ich dann noch einkaufen gefahren bin und diverse andere Dinge erledigt hab, die bei 1000 Kilometer reichweite völlig egal sind. War sogar schon mal so, dass ich spontan - mit Anhänger - über Rosenheim gefahren bin, weil ich noch einen Kaffee mit 'ner Freundin getrunken hab. Das sind dann locker 250 Kilometer. Vollbeladen.

    Das eAuto mit Akkus hat noch eine sehr, sehr lange reise vor sich. Ich setze aus den Gründen wirklich auf Wasserstoff und rechne seit einer weile schon 'einen Toyota Mirai durch.

  14. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: madawi92 06.12.17 - 14:13

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch diese Schlussfolgerung ist Quatsch.
    > Fuer wen E-Autos sind ist klar ersichtlich. Wer das nicht versteht hat
    > selbst ein Problem ... und nicht die E-Autos!
    Ja für wen sind denn dann E-Autos? Jemand der nur 10 - 20 KM zur Arbeit fährt und sonst höchstens einmal im Monat aus der Stadt raus sollte den ÖPNV nehmen. Ein E-Golf ab 35.900¤ lohnt sich für solche Leute niemals.
    Für jemand, der täglich 100km pendelt und dann eventuell noch wo anders hin fahren möchte ist so ein Auto komplett nutzlos. Da muss ein Auto schon mal eine Woche ohne laden/tanken durchhalten.
    Auf dieser Grundlage ergibt sich die Situation, die auch von den Zulassungszahlen untermauert wird: So ein Auto braucht kein Mensch.
    Wenn man erreichen will, dass E-Mobilität in der breiten Masse ankommt, dann muss man ein konkurrenzfähiges Produkt abliefern und nicht über Leute mit angeblich irrationaler "Reichweitenangst" (aka: Keine Lust auf ein nicht alltagstaugliches Statussymbol) lästern.
    Und Konkurrenzfähig heißt: Preislich ein Benziner, Reichweite 1000KM+ und die Ladezeit wird in Minuten gemessen, nicht in Stunden.

  15. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: Niaxa 06.12.17 - 14:27

    Naja Reichwite 1000+ muss nicht mal sein. Irgendwas zwischen 500 und 700 wäre ja schon ok. Preislich hast du recht. Was bringt mir ein Auto, das mehr kostet, als mein Benziner inklusive aller KM an Sprit. Da muss sich gewaltig was tun. Und zwar bevor man nur noch an die Ladeinfrastruktur denkt. Tankzeit ist sage ich mal bis zu 10 Min verkraftbar. Dann muss das Ding aber bei 95% stehen und nicht bei 70!

  16. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: madawi92 06.12.17 - 14:43

    Die 1000KM sind jetzt eher als Größenordnung gedacht. 250KM sind aus meiner Sicht einfach keine brauchbare Reichweite. Wenn ich beim Laden 500KM in 20min aufladen könnte wäre das für mich auch schon ok.
    Was mich mehr stört ist, dass völlig berechtigte Zweifel und Einwände gegen die aktuell angebotenen Autos als "irrational" abgetan werden und man doch gefälligst "planen" soll.
    Ein Auto ist für mich ein Transportmittel das einen Zweck erfüllen muss. Wenn Umweltschutz das Hauptkriterium wäre würde ich jeden Tag 60Km radfahren.

  17. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: floziii 06.12.17 - 14:45

    Furi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nur die Ösis, unsere angrenzenden Pseudo-Umweltschützer, haben das
    > Potential von Autogas/Erdgas noch nicht erkannt. Dafür so Schwachsinnsideen
    > wie den IGEL umgesetzt...

    Da wir keine Fahrzeuge mit einem cw-Wert von 0 haben, macht die Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich von Stadtautobahnen sehr wohl Sinn.

  18. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: narfomat 06.12.17 - 14:58

    >daher wird die autonation deutschland sehr wahrscheinlich als eins der letzten länder den wandel zur e-mobilität schaffen.

    sorry, no offense, wie alt bist du? hast du schon mal den EU raum verlassen?? ich empfehle dir mal einen besuch in einem land in asien oder afrika, muss nicht mal ein dritte welt land sein, "schwellenland" reicht völlig. und wenn du wieder zurück bist denkste über deine aussage noch mal nach... ^^

    e-mobilität ist ausschliesslich was für so wohlhabende industrie-nationen wie deutschland. was denkste denn in welchem jahr irgend ein land von algerien bis mosambik oder kasachstan bis sri lanka e-mobilität die 50% marke geknackt hat? in 2100?

  19. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: Icestorm 06.12.17 - 15:06

    narfomat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >daher wird die autonation deutschland sehr wahrscheinlich als eins der
    > letzten länder den wandel zur e-mobilität schaffen.
    >
    > sorry, no offense, wie alt bist du? hast du schon mal den EU raum
    > verlassen?? ich empfehle dir mal einen besuch in einem land in asien oder
    > afrika, muss nicht mal ein dritte welt land sein, "schwellenland" reicht
    > völlig. und wenn du wieder zurück bist denkste über deine aussage noch mal
    > nach... ^^
    >
    > e-mobilität ist ausschliesslich was für so wohlhabende industrie-nationen
    > wie deutschland. was denkste denn in welchem jahr irgend ein land von
    > algerien bis mosambik oder kasachstan bis sri lanka e-mobilität die 50%
    > marke geknackt hat? in 2100?

    Diese Länder brauchen eine einfache Technik, die auch der Mechaniker am Dorf mit einem Stück Stahlblech oder Alublech flicken kann, wo sie einen Motor selber reparieren können.
    Ganz von der Stromversorgung abgesehen, dürften ausgefallene Batteriezellen und eine verpflichtende Datenverbindung zum Hersteller dort nie praktikabel sein, jedenfalls zum jetzigen Stand.

  20. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: neocron 06.12.17 - 15:13

    madawi92 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja für wen sind denn dann E-Autos? Jemand der nur 10 - 20 KM zur Arbeit
    > fährt und sonst höchstens einmal im Monat aus der Stadt raus sollte den
    > ÖPNV nehmen.
    MACHT er aber nicht!
    was glaubst du wo die Autos alle herkommen, die die Staedte verstopfen?
    die Frage ist nicht, was die leute nehmen koennen, oder sollten. Sondern was sie nutzen ... und ja, auch Leute die taeglich <100 km fahren nutzen ein Auto, und das obwohl der OEVN teils bestens ausgebaut ist!


    > Ein E-Golf ab 35.900¤ lohnt sich für solche Leute niemals.
    genau so koennte man behaupten, das Auto WAS genutzt wird lohnt sich fuer diese Leute niemals ... denoch haben sie eins ...


    > Für jemand, der täglich 100km pendelt und dann eventuell noch wo anders hin
    > fahren möchte ist so ein Auto komplett nutzlos.
    ein E-Auto mit <100km Reichweite ist da sicherlich Nutzlos ... ein Auto mit 150, 200 oder gar 500 km Reichweite, ist es dann aber ganz sicher nicht!

    > Da muss ein Auto schon mal
    > eine Woche ohne laden/tanken durchhalten.
    nein, muss es nicht ... die Aussage ist Quark.
    Wenn man keine Lademoeglichkeit daheim hat, ist das evtl. so, nur dann kauft man auch keit eAuto derzeit!

    > Auf dieser Grundlage ergibt sich die Situation, die auch von den
    > Zulassungszahlen untermauert wird: So ein Auto braucht kein Mensch.
    moeglich ...
    oder aber es ergibt sich diese Zahl, weil die Leute sich nicht im klaren sind, was sie tatsaechlich brauchen ... weil unbegruendet Aengste bestehen ...
    genau so, wie du oben behauptest der OEPNV ist da, und die Leute benutzen denoch eigene Verbrenner, genau so kaufen nur wenige ein E-Auto, weil der rest genauso ihre Moeglichkeiten bzw. ihren Bedarf "falsch" einschaetzen ...

    da koennen wir nur spekulieren!

    > Wenn man erreichen will, dass E-Mobilität in der breiten Masse ankommt,
    > dann muss man ein konkurrenzfähiges Produkt abliefern und nicht über Leute
    > mit angeblich irrationaler "Reichweitenangst" (aka: Keine Lust auf ein
    > nicht alltagstaugliches Statussymbol) lästern.
    Und wenn man keine E-Autos verkaufen moechte, weil der Verbrenner lukrativer ist, dann erfindet man halt soetwas wie Reichweitenangst, damit bloss keiner auf die Idee kommt etwas fuer das eigene Unternehmen unlukratives zu entscheiden ...


    > Und Konkurrenzfähig heißt: Preislich ein Benziner, Reichweite 1000KM+ und
    > die Ladezeit wird in Minuten gemessen, nicht in Stunden.
    das ist deine arbitraere "konkurrenzfaehigkeit" ...
    bei 1000+ km Reichweite, kann das Auto auch gern 2 Std zum wiederaufladen benoetigen ...
    Bei solchen fast schon willkuerlichen Anforderungen wunderst du dich, dass Leute ueber die Reichweitenangst laestern?

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