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Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

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  1. Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: yeti 06.06.16 - 12:44

    https://www.google.de/search?q=pferdewagen

  2. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: i<3Nerds 06.06.16 - 13:20

    +1

    I <3 metasyntaktische Variablen! :D

  3. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: Nec 06.06.16 - 13:43

    Ich glaube nicht, dass das effizienter ist. Ein Pferd hat einen Wirkungsgrad von ca. 25% (Quelle: http://www.fhi-berlin.mpg.de/acnew/lndw_2014/pages/pages/lndw_2014__wasserstoff__poster__energieformen_bilanz.pdf). Das ist noch schlechter, als jeder Verbrennungsmotor.

    Hinzu kommt, dass es mit Nahrungsmitteln "betankt" wird, die idR mit Phosphaten hergestellt werden, die - genau wie Erdöl - endlich sind und in ca. 100 Jahren zur Neige gehen. Das wird im Laufe der nächsten Jahrzehnte dazu führen, dass sich der "Treibstoff" enorm verteuern wird (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Peak_Phosphor).

    Außerdem ist das Problem des Abfalls noch nicht gelöst. Bei der Anzahl an Menschen, die in unseren Städten leben, würden die Straßen in kurzer Zeit in Pferdemist versinken. Bereits vor 125 Jahren galt dies als unlösbares Problem und wurde erst mit dem Auftreten des Automobils gelöst (siehe http://www.vorkriegs-peugeot.de/berichte/peugeot-franz%C3%B6sischen-automobilwesen/506-pferdemist.html)

  4. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: yeti 06.06.16 - 13:50

    Dann könnte man noch auf
    https://www.google.de/search?q=handwagen
    ausweichen.

  5. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: wasabi 06.06.16 - 14:31

    > Ich glaube nicht, dass das effizienter ist. Ein Pferd hat einen
    > Wirkungsgrad von ca. 25%

    > Hinzu kommt, dass es mit Nahrungsmitteln "betankt" wird, die idR mit
    > Phosphaten hergestellt werden, die - genau wie Erdöl - endlich sind und in
    > ca. 100 Jahren zur Neige gehen. Das wird im Laufe der nächsten Jahrzehnte
    > dazu führen, dass sich der "Treibstoff" enorm verteuern wird (vgl.
    > de.wikipedia.org

    Das gilt letztlich auch für Menschen, die mit dem Fahrrad fahren ;-)

  6. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: wizzla 06.06.16 - 15:24

    ich würde jetzt einfach mal frech behaupten, die Transportmittelfrage hat auf die Nahrungsmittelzufuhr eines typischen Bürgers aus einem Industrieland keinen Einfluss, auch wenn sich dahingehen die Energiebilanz am Ende des Tages härent steigern kann.

  7. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: Nec 06.06.16 - 15:29

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das gilt letztlich auch für Menschen, die mit dem Fahrrad fahren ;-)

    Völlig richtig! In 100 Jahren werden Menschen vielleicht zurückdenken und sagen: "Wären wir doch damals lieber mit dem V8 zur Arbeit gefahren, statt mit dem Fahrrad, und lieber das nutzlose Öl verbrannt, statt die wertvollen Kalorien" :-)

  8. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: HerrWolken 06.06.16 - 15:39

    yeti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.google.de

    Dann müssten die Veganer laufen :)

    Ganz unabhängig davon, wie wäre es mit Golfcards in der Stadt? Standardisiert an Ausmaßen und V_Max. Am besten noch Golfcards-to-go. Einfach EC-Karte oder Nutzungsausweis ins nächste Card stecken und losgurken.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.06.16 15:45 durch HerrWolken.

  9. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: plutoniumsulfat 06.06.16 - 15:40

    Als ob man Nahrung nur mit Phosphor anbauen kann, bzw. ich frage mich gerade, wie die Erde Millionen Jahre zuvor bis heute überlebt hat.

  10. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: Nec 06.06.16 - 15:47

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als ob man Nahrung nur mit Phosphor anbauen kann, bzw. ich frage mich
    > gerade, wie die Erde Millionen Jahre zuvor bis heute überlebt hat.

    Millionen Jahre lang gab es keine 7 Millarden Menschen (Tendenz steigend) auf dem Planeten. Phosphor ist in geringer Konzentration überall in der Erdkruste vorhanden, aber für die intensive Landwirtschaft, die nötig ist, um derart viele Menschen mit dem begrenzten fruchtbaren Land zu ernähren, erfordert den Einsatz von Phosphaten in konzentrierter Form.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.06.16 15:50 durch Nec.

  11. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: plutoniumsulfat 06.06.16 - 16:17

    Naja gut, nur heute ist das Problem ja ein anderes. Ist ja nicht so, dass nicht genug Nahrung produziert werden könnte.

  12. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: FullMoon 06.06.16 - 16:31

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja gut, nur heute ist das Problem ja ein anderes. Ist ja nicht so, dass
    > nicht genug Nahrung produziert werden könnte.

    Interessant.
    Ist das so?

    Warum haben wir dann Hungersnöte auf der Welt? Warum wurde dann dieser Golden Rice (genmanipuliert, mit zusätzlichen Vitaminen / Nährstoffen) erfunden?

  13. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: PiranhA 06.06.16 - 17:27

    Ja, warum ist das wohl so? Also zumindest nicht weil die Weltwirtschaft nicht dazu in der Lage wäre. Gibt viele Dokus zu dem Thema, aber bei mir ist damals We Feed the World im Kopf hängen geblieben.

    > "Die Weltlandwirtschaft könnte problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet."
    Jean Ziegler

  14. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: plutoniumsulfat 06.06.16 - 17:54

    Um es kurz auf den Punkt zu bringen und PiranhA zu ergänzen: Es ist genug für alle da, nur nicht dort, wo es gebraucht wird. Hierzulande wirft jeder im Schnitt 20% seiner Einkäufe wieder in den Müll. Außerdem geht es hier nicht primär ums Überleben, sondern dass es gut schmeckt.

  15. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: Nec 06.06.16 - 21:05

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um es kurz auf den Punkt zu bringen und PiranhA zu ergänzen: Es ist genug
    > für alle da, nur nicht dort, wo es gebraucht wird. Hierzulande wirft jeder
    > im Schnitt 20% seiner Einkäufe wieder in den Müll. Außerdem geht es hier
    > nicht primär ums Überleben, sondern dass es gut schmeckt.

    Ja, das Thema kann man endlos weiterdiskutieren. Ich mach es auch ganz kurz: Man kann zwar die jetzige Bevölkerung ernähren, aber irgendwann wird ein Punkt erreicht sein, wo es nicht mehr geht. Und solange Menschen Kinder in die Welt setzen, obwohl sie genau wissen, dass sie sie nicht ernähren können, wird es immer Hunger auf der Welt geben. Letztendlich ist es eine Frage der Lebensqualität vs. -quantität. Vielleicht können wir sogar 100 Mrd. Menschen auf dem Planeten vertragen, wenn sich alle möglichst wenig bewegen und nur 2000 kcal pro Tag verbrauchen. Und selbst wenn es unendlich viel Nahrung gäbe, gibt es immer noch andere Ressourcen, die knapp werden.

  16. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: FullMoon 06.06.16 - 21:52

    Nec schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, das Thema kann man endlos weiterdiskutieren. Ich mach es auch ganz
    > kurz: Man kann zwar die jetzige Bevölkerung ernähren, aber irgendwann wird
    > ein Punkt erreicht sein, wo es nicht mehr geht. Und solange Menschen Kinder
    > in die Welt setzen, obwohl sie genau wissen, dass sie sie nicht ernähren
    > können, wird es immer Hunger auf der Welt geben. Letztendlich ist es eine
    > Frage der Lebensqualität vs. -quantität. Vielleicht können wir sogar 100
    > Mrd. Menschen auf dem Planeten vertragen, wenn sich alle möglichst wenig
    > bewegen und nur 2000 kcal pro Tag verbrauchen. Und selbst wenn es unendlich
    > viel Nahrung gäbe, gibt es immer noch andere Ressourcen, die knapp werden.

    Irgendwann habe ich mal eine Doku zum Thema Bevölkerungswachstum gesehn.
    https://www.youtube.com/watch?v=zintiGyN0nc

    Letztlich geht es darum, dass die Weltbevölkerung bis 12 Mrd. oder so weiter wächst und sich dann selbst wieder runter reguliert.

  17. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: ChMu 06.06.16 - 22:48

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als ob man Nahrung nur mit Phosphor anbauen kann, bzw. ich frage mich
    > gerade, wie die Erde Millionen Jahre zuvor bis heute überlebt hat.


    Wie lange glaubst Du denn, das es den Menschen gibt? Bis vor kurzem , so etwa 2000 Jahre zurueck, bestand die Bevoelkerung des Planeten aus der Population des heutigen Deutschlands. Wenn ueberhaupt. Mit einer Lebendserwartung von um die 40 Jahre. Das unkontrollierte Wachstum des Menschen, aehnlich eines Krebs Geschwuers, konnte irgendwann nicht mehr durch Kriege, Seuchen oder Religion kleingehalten werden.

    Der Erde ist das ganze egal, die dreht sich weiter, auch nachdem sich der Mensch selbst ausgerottet hat. Wenn umgangssprachlich von Rettet die Welt oder die Erde geredet wird, geht es immer und nur um die Spezie homo sapiens, nichts anderes.

  18. Re: Ernstgemeinte Alternative für den Nahbereich

    Autor: plutoniumsulfat 06.06.16 - 22:57

    Die Gründe dafür sind ja wiederum ganz primitive, nämlich schlicht, selbst überleben zu wollen und eben auch nicht gut verfügbare Verhütungsmittel (wobei das vor 2000 Jahren ja auch kein Problem war).

    @ChMu: Stimmt, es geht nur um den Menschen. Andererseits ist es der Erde egal, was wir hier gerade philosophieren, wir bekommen sie halt nicht kaputt.

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