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Batterie-Wohnmobil? Ernsthaft?

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  1. Batterie-Wohnmobil? Ernsthaft?

    Autor: Grimreaper 21.01.21 - 09:11

    Sind Wohnmobile nicht die Fahrzeuge für lange Strecken, die dann irgendwo in der Pampa gern mal zwei Wochen rumstehen? .. so wie die auch die meiste Zeit des Jahres nur rumstehen?
    Frage mich deswegen auch ob jemand der sich so ein Ding kauft dann jemals damit glücklich werden kann.

  2. Re: Batterie-Wohnmobil? Ernsthaft?

    Autor: Taurec42 21.01.21 - 09:19

    Nun ich kenne genug Wohnmobil Besitzer die ausschließlich auf offiziellen Campingplätzen übernachten. Dort hast du dann auch direkt deinen blauen Stromstecker und somit überhaupt kein Problem mit diesem Wagen.

  3. Re: Batterie-Wohnmobil? Ernsthaft?

    Autor: donadi 21.01.21 - 09:39

    Ja, in Deutschland super. Je südlicher, umso mehr wird bereits ein Wasserkocher zur Gefahr für das Stromnetz des Platzes. Und am besten sind die Sicherungen dann auch irgedwo abgeschlossen.

  4. Re: Batterie-Wohnmobil? Ernsthaft?

    Autor: goggi 21.01.21 - 10:39

    Ich war mit meinem WoMo im Sept. in Schweden.
    Wir haben in S einmal getankt und standen nur aller 3 Tage auf einem CP.

    Dieselheizung haben wir ein paar mal genutzt, weil es früh empfindlich kalt war.

    Ich find es schade, das ein eCamper bisher überhaupt nicht funktioniert. Gerne würde ich den lauten Diesel gegen einen eMotor tauschen. Aber die Reichweiten sind einfach unbrauchbar.

    Ich habe auf dem Dach eine 260W Zelle und die Energie, die man per Dachfläche ernten könnte, würde nie und nimmer für den Fahrantrieb relevant sein.

    Evtl. kochen per Induktion wäre möglich, aber fahren auf keinen Fall. Zu oft steht man im (Teil-)Schatten oder zu oft ist die Sonne mal leicht bedeckt oder nicht im richtigen Winkel.

    Bei YT habe ich einen Herren verfolgt, der ist von DK zum Nordkap mit einem eCrafter gefahren. Er hat aller 100km laden müssen, für ca 30 bis 60 min. Da ist irre und nicht mehr als eine "man kann es doch" Fahrt gewesen :)

  5. Re: Batterie-Wohnmobil? Ernsthaft?

    Autor: Mixermachine 21.01.21 - 10:41

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sind Wohnmobile nicht die Fahrzeuge für lange Strecken, die dann irgendwo
    > in der Pampa gern mal zwei Wochen rumstehen? .. so wie die auch die meiste
    > Zeit des Jahres nur rumstehen?
    > Frage mich deswegen auch ob jemand der sich so ein Ding kauft dann jemals
    > damit glücklich werden kann.


    Mit 100 kW/h Akku kann ich mir das beim Wohnmobil gut vorstellen.
    Damit kommt man 400 km bei entspannter Fahrweise.
    In der Reichweite sollte man auch eine Ladesäule finden.

    Der Akku ist klasse, falls man irgendwo in der Pampa steht.
    Ich würde mir dann das komplette Dach mit Zellen vollmachen und brauche dann bei langsamen Reisen im Sommer praktisch keine Ladesäule mehr.

    Getter, Setter, Hashcode und Equals manuell testen in Java?
    Einfach automatisieren: https://github.com/Mixermachine/base-test

  6. Re: Batterie-Wohnmobil? Ernsthaft?

    Autor: Ely 21.01.21 - 11:38

    Das ging mir auch durch den Kopf. Wir fahren mit dem autarken Reisemobil (Dieselheizung, Kompressor-Kühlschrank, mächtig Solar und dicke Batterien) eben genau da hin, wo wenig Tourismus ist und können offgrid leben. Und dazu muß man schon weitere Strecken zurücklegen. Eine Tankfüllung reicht etwa 1000 bis 1200 km. Und Ladestellen gibt es dort oft keine.

    Allerdings ist das Ding 2020 tatsächlich herumgestanden, wegen Corona hat sich das Reisen ja erst mal erledigt. Das wird hoffentlich wieder besser.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.21 11:39 durch Ely.

  7. Re: Batterie-Wohnmobil? Ernsthaft?

    Autor: mimimi 21.01.21 - 11:48

    Am besten wäre es, wenn man nur einen klitzekleinen 10KWH - Akku und Motoren hätte, die gerade zum Fahren ausreichen. Für Dauercamper ideal - die bewegen sich sowieso nie und müssen aber das Fahrzeug theoretisch fahrbereit machen können. Kein großer öliger Verbrennungsmotor mit vergammeltem Diesel im Tank muss mehr in der Pampa rumstehen.

  8. Re: Batterie-Wohnmobil? Ernsthaft?

    Autor: Bouncy 21.01.21 - 12:55

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ging mir auch durch den Kopf. Wir fahren mit dem autarken Reisemobil
    > (Dieselheizung, Kompressor-Kühlschrank, mächtig Solar und dicke Batterien)
    > eben genau da hin, wo wenig Tourismus ist und können offgrid leben. Und
    > dazu muß man schon weitere Strecken zurücklegen. Eine Tankfüllung reicht
    > etwa 1000 bis 1200 km. Und Ladestellen gibt es dort oft keine.
    So ein Pech für euch so weit fahren zu müssen um einsame Schönheit zu erreichen, aber warum denkst du das im Zusammenhang mit einem Camper erwähnen zu müssen? Völlig falsche Nische...

  9. Re: Batterie-Wohnmobil? Ernsthaft?

    Autor: Grimreaper 21.01.21 - 14:27

    Mixermachine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit 100 kW/h Akku kann ich mir das beim Wohnmobil gut vorstellen.
    > ...
    > Der Akku ist klasse, falls man irgendwo in der Pampa steht.
    > Ich würde mir dann das komplette Dach mit Zellen vollmachen und brauche
    > dann bei langsamen Reisen im Sommer praktisch keine Ladesäule mehr.

    Wie viele Module willst du dir da denn auf das Dach schrauben? Wenn man ein Standardmodul nimmt, mit so 260kWp kannst du damit an einem sonnigen Tag bei idealer Ausrichtung (orthogonal zur Sonne und ohne Schatten) gerade mal eine kWh an Energie erzeugen. Wenn du eine leere 100kWh Batterie damit aufladen willst brauchst du mit einem Modul 100 Tage besten Sonnenschein usw oder 100 Module und einen Tag (was wahrscheinlich eine Dachfläche von 150 Quadradmetern bräuchte), oder eine Mischung von Beidem. Wie auch immer, alles recht praxixfern.

  10. Re: Batterie-Wohnmobil? Ernsthaft?

    Autor: Ely 21.01.21 - 14:59

    Wiebitte? Ich erkenne, daß du kommentierst, aber wenig bis keine Ahnung hast. Wie soll man sonst an einsame und unbekannte Orte kommen, wenn nicht mit dem Reisemobil? An solchen Orten gibt es weder Hotels, noch Flughäfen oder Ladestellen, aber dafür auch mal schlechtes Wetter. Solche Orte gibt es meist im Norden. Oder ganz weit im Süden. Eine andere Möglichkeit als ein autarkes Reisemobil gibt es daher nicht, wenn man diese Art des Reisens bevorzugt.

    Also ist auch ein herkömmliches Campingmobil, also die meisten Wohnmobile, ungeeignet, da die Dinger dazu gedacht sind, auf dem Campingplatz zu stehen und an den Strom angeschlossen zu werden.

    Und dieses E-Reisemobil taugt nicht fürs autarke Campen. Gründe siehe oben.

  11. Re: Batterie-Wohnmobil? Ernsthaft?

    Autor: Mixermachine 21.01.21 - 20:46

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Wie viele Module willst du dir da denn auf das Dach schrauben? Wenn man ein
    > Standardmodul nimmt, mit so 260kWp kannst du damit an einem sonnigen Tag
    > bei idealer Ausrichtung (orthogonal zur Sonne und ohne Schatten) gerade mal
    > eine kWh an Energie erzeugen. Wenn du eine leere 100kWh Batterie damit
    > aufladen willst brauchst du mit einem Modul 100 Tage besten Sonnenschein
    > usw oder 100 Module und einen Tag (was wahrscheinlich eine Dachfläche von
    > 150 Quadradmetern bräuchte), oder eine Mischung von Beidem. Wie auch
    > immer, alles recht praxixfern.

    Warum soll man es bei einem Modul belassen?
    Allein auf einen Transport haben sie hier 320 Wp verbaut

    da ist noch Platz für einige Zellen und wenn man steht kann man die Frontschutzscheibe mit biegbaren Modulen abdecken.

    Auf der Website wurde 1200 Wp verbaut und da ist ebenfalls noch etwas Platz frei:
    [solbian.solar].
    Hinten kann man noch ein paar Module zum ausklappen anbringen.
    Da könnte man knapp 2000 Wp verbauen.

    Klar, ist weit weg davon, das Ding innerhalb von zwei Tagen voll zu laden.
    Wenn man aber als digitaler Nomade sich alle zwei Woche ein neues Plätzchen sucht, wird man eher selten eine Ladestation brauchen.
    Die Module sind mittlerweile auch relativ günstig.

    Getter, Setter, Hashcode und Equals manuell testen in Java?
    Einfach automatisieren: https://github.com/Mixermachine/base-test

  12. Re: Batterie-Wohnmobil? Ernsthaft?

    Autor: Schnookerippsche 22.01.21 - 00:20

    Lustig wie dieser Quatsch wieder gut geschrieben wird. Außer Stadtsnobs würde sich dieses Ding niemand kaufen. Bei Elektrofahrzeugen geht es generell bei jeder Diskussion immer nur um Verzicht. Darauf haben noch nicht mal die Grünen Lust.

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