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Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

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  1. Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

    Autor: Ach 17.09.15 - 19:40

    Mag ja sein dass Audi den übergroßen Kühlergrill - früher ein aufrechtes Rechteck, inzwischen ein Achteck - als Schlüsselelement ihrer Corporate Fahrzeug Identity verstehen, aber zu einem Stromer passt das einfach nicht, überhaupt nicht, weder optisch noch funktional, und nicht funktional ist eigentlich ein K.O. Kriterium. Entsprechend wirkt dieses Ding wie ein einziger Krampf da vorne. Sitzt da irgendwo ein gestaltungsblinder Betonkopf auf entscheidendem Posten, der der Designern immer sagt: "Ist ja schön was sie sich da ausgedacht haben aber wo ist mein Octagonalgrill?" Solche Typen sind jedenfalls immer wieder tödlich für jede Entwicklung.

    Audi haben wirklich gute Designer. Was hält die nur so fest, dass die sich seit Jahren um ihren Kühlergrill im Kreis bewegen, statt sich endlich mal im Kopf frei zu machen für eine umfassende wie schlaue Fortentwicklung ihrer Designsprache? Als hätte sie jeglicher Mut verlassen. Das tut bei einigen Modellen ja fast schon weh beim Zuschauen.

  2. Re: Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

    Autor: Hatt 17.09.15 - 21:17

    Wieso denkst du das es funktional nicht passt?

  3. Re: Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

    Autor: Ach 17.09.15 - 22:07

    Ein Ottomotor braucht einen verhältnismäßig kleinen Teil an Luftzufuhr für die Verbrennung und einen riesigen Anteil zum Kühlen. Bei einer großzügig angenommenen Effizienz von 25% müssen für eine Abgabe von 500 PS weitere 1500 PS an Wärmeenergie abgeführt werden. Bei einer angenommenen Effizienz von 90% für den Elektroantrieb, sind das bei einer Abgabe von 500 PS aber statt den 1500 nur noch weitere 50 PS, die als Wärme anfallen. Das ist weit weniger als etwa die Klimaanlage benötigt und nochmal weniger als das, was zum kühlen des Bremssystems bei Spitzenbeanspruchung gebraucht wird, wobei selbst das Bremssystem bei einem Elektrowagen weit weniger gefordert wird, weil das Groh der Energie zurück in die Batterie wandert.

    Deshalb ist z.B. selbst der Kühlschlitz des Porsche Mission E fast schon überdimensioniert. Ebenso findet man auch beim Tesla oder BMW I3 nur einen schmalen Schlitz zur Systembelüftung und zur Klimatisierung knapp über den Boden. Audi feiert da eine disfunktionelle formale Spielerei. Ich kann da gar nicht hinsehen, so kaputt wirkt das auf mich, und das von Audi. Der Job ist doch ganz klar: wie drücke ich das einzigartige, Perfektionismus und Technologie ausstrahlende wie Sci-Fi Feeling in die Gegenwart transportierende Audi Design ohne ein die Front ver(un)zierendes Grillmonster aus? Früher oder später kommen sie eh nicht dran vorbei, sollen sie doch mal endlich dem Problem in die Augen schauen.

  4. Re: Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

    Autor: chefin 18.09.15 - 07:40

    Das ist ein trugschluss.

    Benziner können relativ kleine Kühler haben, da sie hohe Temperaturen aushalten. Wenn ich bei 40grad Aussen noch kühlen will und mein Kühler auf 110grad gehen darf, habe ich 70grad Differenz. Damit läst sich eine Wärmemenge X abführen.

    Jetzt habe ich aber Elektromotoren, die eher so bei 50-60 Grad begrenzt sind. Und auch noch eine Elektronik die mehr als 50 Grad garnicht mag. Inzwischen wird diese Wärme auch per Wasserkühlung weggebracht, weil das einfacher geht als Heulventilatoren einzubauen. Dazu kommt, das die Leistungselektronik in diesem Leistungesbereich bis zu 2% Verlustwärme erzeugt und auch der Elektromotor nur auf etwas mehr als 95% Wirkungsgrad kommt. Wir haben als 6-7% von 370KW als Wärme abzuführen. Das sind fast 25KW. Und Wärmetauscher scalieren nicht linear. Bei nur 10Grad Temperaturdifferenz (und auf diese 40Grad muss man alles auslegen oder die Kiste steht im heisen Sommer) müssen die Kühler entsprechend groß sein.

    Man könnte nun zwar Wärmepumpen einbauen, die das Temperaturniveau anheben. Aber das wäre zusätzlicher Energieverbrauch der auf die Reichweite geht. Deswegen will man die kostengünstige Variante mit großen Luftschlitzen, möglichst optimaler Luftführung und oben aus der Motorhaube ausströmende Warmluft. Zusätzlich lässt sich diese Wärme dank des Wasserpuffers im Kühlsystem auch zum heizen nutzen und spart weitere Energie.

    Daher ist ein Kühlsystem weiterhin nötig und ist vom Volumen durch die physikalischen Vorgaben viel größer. Man könnte damit einen 200KW Verbrennungsotor kühlen, obwohl der bei 35% Wirkungsgrad folglich 400KW Wärme erzeugt bei Vollgas.

  5. Re: Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

    Autor: Eheran 18.09.15 - 11:00

    >[50PS] Das ist weit weniger als etwa die Klimaanlage benötigt
    Von was für Klimaanlagen reden wir hier? Industriehallenkühlung?

  6. Re: Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

    Autor: Ach 18.09.15 - 11:03

    >Das ist ein trugschluss.

    Es ist zwar eine gute Feststellung, dass die Kühleffizienz bei fallendem Temperaturdelta abnimmt, aber der abzuführende Energiebetrag ist nach wie vor so niedrig, dass selbst unter Berücksichtigung des Deltas nur eine kleine Kühlfläche benötigt wird. Schau dir den Audi Grill auch mal genauer an. Der ist im unteren Bereich sogar von innen mit einer Blende versperrt! Alles unnötiger Plastik Spielkram, alles Schau, und auch die Kühlschlitze in der Motorhaube wären um einiges sinnvoller dort platziert, wo die Luft eingeleitet statt ausgeleitet wird. Ventilatoren braucht man sowieso in jedem Fall um eine Überhitzung im Stand zu vermeiden(weil kein Fahrtwind), immer dann wenn ein Wagen unmittelbar vor dem Stand einer hohen Belastung ausgesetzt wurde, wohingegen schon ab 50 km/h eine so kräftige Brise weht, dass ein schmaler Schlitz reicht um die elektrischen Systeme komplett passiv zu kühlen, wie beim BMW I3, beim E-up!, beim Nissan Leaf, beim 700 PS Model S, beim Roadster und wie beim 500 PS Porsche. Auch kann man eigentlich nicht von 370 KW ausgehen. Die werden höchstens kurzzeitig beim vollen Beschleunigen freigesetzt und darauf wird dann nicht optimiert, statt dessen rechnet man da die Systemträgheit mit ein. Ich würde das Target auf vielleicht 200 KW schätzen, damit wären dann nur noch 15 KW wegzukühlen. Weiterhin entsteht ein Drittel bis die Hälfte der Verluste in den verteilten Motoren, und die Kühlen sich über die Getriebekörper und Achsen. Also verbleibt ein Rest von vielleicht 7 bis 10 KW bei harter Beanspruchung, das Äquivalent von ca. 6 Heizlüftern. Wenn man bei 100 km/h mal die Hand aus dem Fenster hält, dann weiß man gleich welche Luftmengen da einem Wärmestau in der Größenordnung so ziemlich umgehend abtransportieren.

    Du kannst es auch so sehen, dass bei der Kühlung des elektrischen Systems weniger Energie abgeführt werden muss als bei der Klimatisierung des Fahrzeuginnenraums, wobei das Temperaturdelta der Klimaanlage sogar nocheinmal kritischer ist(wer erträgt schon gerne 50°C? :]). Da die Batterien zudem den selben Temperaturbereich favorisieren wie wir Menschen, liegt es nahe, beide Heiz- und Kühlsysteme zu vereinigen. Ich weiß nicht ob das so gemacht wird, vorstellen könnte ich mir das aber gut, beim klassischen Verbrenner ist das ja nicht sehr viel ander.

    Hier noch ein paar mehr Details aus einem Evo Interview zu jenen und zu ein paar weiteren Prototypendetails des Audis:

    https://www.youtube.com/watch?v=1k_9HB9vwIA

  7. Re: Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

    Autor: Ach 18.09.15 - 11:10

    Das ist zwar nicht die Energie welche die Klimaanlage zum Betrieb benötigt, sondern die Wärmemenge die sie wegtransportiert muss, aber die 50 PS waren dann trotzdem noch zu hoch gegriffen, so viel ist das tatsächlich nicht.

  8. Danke.

    Autor: DerGoldeneReiter 18.09.15 - 11:37

    Danke für deine sehr informativen und lehrreichen Beiträge. :)
    Übrigens wird das schon seit dem Prius 2 (vielleicht auch schon seit dem ersten) für die Prius-Reihe so praktiziert, das der Hochvolt-Akku von der Klimaanlage mit temperiert wird. Deswegen ist beim jedem Hybridsystem eine Klimaanlage auch serienmäßig dabei und keine Option.

  9. Re: Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

    Autor: Eheran 18.09.15 - 11:40

    Sie wird auch keine 50 PS (37kW) Kühlleistung haben ;)
    Ein Mehrverbrauch von 0,2 bis 0,5l Benzin pro Stunde der Klimaanlage bzw. bei 100km/h eben auch auf 100km (ist eben nicht geschwindigkeitsabhängig) spricht für, bei 30% Wirkungsgrad des Motors, 0,5 bis 1,4 kW Leistungsaufnahme des Klimakompressors. Bei einer Leistungszahl von 4 wäre das folglich 2 bis 5,6kW Kälteleistung.

  10. Re: Danke.

    Autor: Ach 18.09.15 - 12:51

    Also ohne die Chefin oder den Eheran wäre ich jetzt im Kopf ja noch irgendwo bei 50 PS Förderleistung der Klimaanlage :]. Da verarbeite ich dann eher die Information die andere bereits eingeworfen haben. Da kann man vielleicht besser noch von einer "Gemeinschaftsleistung" sprechen zu der dann jeder seinen Senf beisteuert. In dem Sinne also bitte gerne!, und vielen Dank zurück für den guten Infohappen mit der Priuskühlung. Das ist wirklich genau die Frage die ich mir schon seit längerem stelle :], und es ist genau die fehlende Ergänzung zum Threadthema, sprich: effektiver Kühlsystemaufbau von reinen Plugins.

  11. Re: Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

    Autor: neocron 19.09.15 - 09:33

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mag ja sein dass Audi den übergroßen Kühlergrill - früher ein aufrechtes
    > Rechteck, inzwischen ein Achteck - als Schlüsselelement ihrer Corporate
    > Fahrzeug Identity verstehen, aber zu einem Stromer passt das einfach nicht,
    Eigentlich passt es wunderbar ...
    > überhaupt nicht, weder optisch
    Gerade optisch passt es sehr gut ...

    > noch funktional,
    Auch funktional kann es passen!
    > und nicht funktional ist
    > eigentlich ein K.O. Kriterium.
    Bullshit! Design ist für viele Kunden das a und o ...
    Was an nicht funktionalen elementen ein k.o. Kriterium sein soll weisst du vermutlich selbst nicht ...

  12. Re: Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

    Autor: Ach 19.09.15 - 21:54

    Für was du da die Fahnen wehen lässt, das ist die praktische Essenz des verkitschten Geistes. So nach dem Motto, jede Form und Farbe sei gleichwertig, Geschmack liege einzig und allein im Auge des Betrachters und so weiter. Wenn du wissen willst, worauf diese "Philosophie" hinausläuft, dann gehe mal in einen Kitschladen, in einen touristischen Kitschladen vielleicht. Dort findest du Berge an überflüssigen Formen, Förmchen und Farben, und alle diese Objekte widmen sich nur den einen Ziel, eine Erinnerung an etwas aufrecht zu erhalten, während sie ganz lausige Alltagsgegenstände darstellen, wenn überhaupt, wenn sie also nicht einfach nur dazu dienen, in irgendeinem Regal oder einer Vitrine zu verstauben.

    Das finde ich deshalb so interessant, weil allein dieser Begriff, also "Kitsch", ein ganz neues Licht wirft auf den kleinbürgerlichen Autofetischismus, vom Fuchsschwanz an der Opel Manta Antenne, über das Acryl Kuckloch in der Motorhaube des getunten Golf Mark I, über die fast schon anbiedernd überdimensionierten Räder des E-Tron-Quattro-Conzepts, dessen panzerartigen Sehschlitze, dessen funktional nicht mehr ernst zu nehmenden Aerodynamik Schnick Schnack bis hin zum oktogonalen Hartplastikornament auf der Wagenfront. Eine kurzatmige Symbolsprache ohne Power.

    Designpower findet man z.B. im ursprünglichen Entwurf des Audi 100. Die ganze Welt sprach nur noch von der Keilform und dem damals sensationellen CW Wert von 30, Designpower findet man aber auch im aktiven Heckspoiler eines Koenigsegg Agera, der mit dem Luftstrom arbeitet statt sich gegen ihn mit hohem hydraulischem Aufwand aufzubäumen. In solchen großen wie kleinen Details geschieht dann das, was verkitschten Geistern so verdammt schwer fällt zu begreifen, weil sie den Zwischenschritt einfach nicht nachzuvollziehen können, in so etwas erfindet sich Design.

    Die Funktionalität ist nicht nur das entscheidende Qualitätsmaß von jedem Design, sie ist mehr, sie ist das Design selber: Form follows funktion. Und die Funktionalität unterteilt sich nicht nur in eine, sondern gleich in eine Reihe von Facetten. Diese funktionalen Facetten beschreiben einmal die Funktion selber: wie gut etwa eine Pfeffermühle Pfeffer mahlt, den Aufbau: wie sauber und klar ein Objekt in seine Einzelfunktionen aufgeteilt ist, wie es gerastert ist, und auch die Ästhetik höchst selber ist ein funktioneller Bestandteil. Die Ästhetik ist die Sprache mit der sich ein Gegenstand dem Benutzer mitteilt. Die Ästhetik puscht die Einfachheit, Klarheit, also die Intuitivität mit der wir Objekten gebrauchen oder sie auch pflegen und reparieren, und die Ästhetik zieht sich hin bis zum Grafikdesign der Schriften und Bedienungssymbole. Denk da mal daran, wie aufgeräumt klassische Appleprodukte rüberkommen, da steckt genau diese Denkweise dahinter. Und als direkter Abkömmling der Funktion stirbt auch jedes Objektdesign mit dem Versagen der Funktion. Denk da mal an die Falcon Wing Doors beim Tesla Model X. Erweisen die sich als robust, praktisch und flott, dann transformieren die das Model X zu einem Objekt der Zukunft und der Begierde, erweisen die sich dagegen als anfällig, hakelig und umständlich, dann machen die das Model X zum Ziel von Hohn und Spott und besiegeln dessen Versagen beim Publikum. Wer will sich schon jedes Mal auslachen lassen, wenn er die Hintertüren seines Wagens gebraucht? Kein Wunder also, dass Alon Musk so dermaßen viel Zeit darein verpulvert. Tesla muss sich dieser Frage stellen, und genauso müsste das auch Audi mit den motorisierten Spoilergeschichten an den hinteren Schwellern, der Rückklappenoberkannte und auf der Motorhaube des Quattro Conzepts, und ich wette die verzichten auf den Hürdenlauf und lassen es gut sein mit ihrem angeblichen Zukunftskonzept.

    Gutes Design ist eine Macht der man kaum widerstehen kann. Während da die Freude an der formalen Quattro Märchenstunde für einen eventuellen Käufer schnell verflogen ist, dann wenn sich der Kitsch eher früher als später als ein Haufen überflüssigen aber zu pflegendem und auch noch teurem Plastikschnörkels erweist, denn man sich irgendwann nur noch weg und zur Hölle wünscht, haut man sich dagegen beim Gebrauch eines ideal designten Objekts vor Verwunderung mit der flachen Hand auf die Stirn ob der Frage, wie überhaupt irgendjemand jemals auf die Idee kommen konnte, jenes Objekt anders umsetzen zu wollen? Denk da mal an scheinbar so banale Dinge wie die Computermaus oder auch das Lenkrad, beides geniale Erfindungen! Und statt zu koordinieren, dass das das Werk eines sehr schlauen und wachen Denkers gewesen seien muss, meinen die Designdaus und -luschen dann, dass der Erfinder oder Entwerfer einfach Glück gehabt hätte, oder dass er unfairer Weise vom Himmel mit guten Ideen gefüttert würde im und sie selber eben nicht. Als müsste man einfach nur die richtige Adresse kennen bei der man sich dann die guten Ideen einfach so abholen könnte, statt sie sich mit viel Ehrgeiz, Mühe und Zeit selber zu erschließen. Merk dir einfach:

    Design beschreibt keinen Kitsch oder Schnörkel, Design ist die Bezeichnung der Funktion selber oder eines formalen Ausdrucks dieser Funktion. Die Funktionalität in allen ihren Facetten zu einem überzeugenden Produkt zu verbinden, ist eine hohe Kunst die viel Hingabe, eine selbstkritikfähige Einstellung, Ehrgeiz, Neugier, jahrelange Übung und auch etwas Begabung voraussetzt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.09.15 21:58 durch Ach.

  13. Re: Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

    Autor: Niaxa 20.09.15 - 01:07

    Also noch mal für dich zum Mitschreiben. Was er meinte und wo ich ihm vollkommen recht gebe ist, das der Grill Hammer aussieht. Wenn ich nun mal so viel Geld in ein Fahrzeug investiere, denke ich dabei sicher auch nicht rein an Funktionalität. Das Auto muss mir gefallen. Und die Form hier, sieht vor allem dank der Bulligen Front, richtig Hammer aus. Ein Auto das scheiße aussieht, kaufen die meisten einfach nicht.

  14. Re: Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

    Autor: Ach 20.09.15 - 01:59

    Was Neocron da empfindet habe ich sogar besser begriffen als du in der Lage dazu bist selbst wenn du dich anstrengst, und ich habe es auch sauber beantwortet. Der hat das selbe Problem wie du jetzt. Du schnallst einfach nicht die Verbindung und Verstrickung zwischen Funktion und Design. Gutes funktionales Design findest du nicht scheiße, sondern dir geht einer ab dabei. Du verstehst vielleicht nicht mal warum das so ist, aber wehren kannst du dich trotzdem nicht dagegen, denn das ist so in deine Gene eingebaut: jeder will das beste Werkzeug haben.

    Ein Kulisse, wie die vielen Kunststoffornamente die auf dieser Studie kleben, die ist das Mittel der Wahl gerade für Leute die möglichst wenig Geld ausgeben. Leute mit viel Geld, die wollen keinen Schein, die wollen das Echte, das Zeitlose, die wollen Ideen, die sich in ihrer Authentizität bewiesen haben, und nur dafür legen die dann die Scheine auf den Tisch. Solche Leute kannst du mit einer Plastikbombe wie dieser jagen.

    Gutes Design hat auch nichts mit "bieder" zu tun, das kann genauso zurückhaltend wie aggressiv, genauso ernst wie lustig sein. Das ist nicht entscheidend, denn dieser Punkt beschreibt vielmehr den individuelle Geschmack. Entscheidend ist allerdings, ob die funktionale Argumentation steht, wie selbstverständlich und wie überzeugend die eigentliche und dem Design zu Grunde liegende Idee/Funktion mit dem Produkt zu einer stimmigen Gesamtheit verschmolzen ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.15 02:05 durch Ach.

  15. Re: Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

    Autor: Niaxa 21.09.15 - 00:03

    Manoman, ich habe schon lange nicht mehr so einen Quatsch gelesen. In unseren Genen ^^. Ja genau deshalb kaufen wir unbequeme Designermode wie Stöckelschuhe und ganz und gar nicht praktische Kleidung. Man denke nur an früher die Korsetts etc. Also sry das was du hier schreibst ist deine Meinung die du für bares Gold verkaufen möchtest. Mehr nicht.

    Bleiben wir beim Grill. Dieser hatte auch vorher schon rein optische Gründe... nur so nebenbei, kein bisheriger Audi, hat diesen enormen Lufteinlass je benötigt. Man hat es so gebaut, weil Designstudien gezeigt haben, dass genau darauf viele abfahren. Und Audi hat einen Riesen Sprung nach vorne gemacht, seit sie dieses Design (optisch gesehen) fahren. Und ich weiß gar nicht was du hast. Was ist an dem Grill jetzt schlecht? Das er wie schon vorher nicht funktional ist? Na und ... dadurch wird aber auch nichts schlechter.

    Ein Auto ist auch kein stumpfes Werkzeug. Ein Auto ist für viele, Erlebniss, Spass, Freizeit und Lifestyle. Vor allem in der Preisklasse. Man sieht das du so jemand bist, der immer das beste und teuerste möchte ohne den Sinn darin zu sehen. Denn wenn ich ein Werkzeug kaufe, dann eines was seinen Zweck erfüllt, auch wenn es nicht das beste ist. Und das liegt sicher nicht am leisten können. Wenn ich ein Auto kaufe, Spiel als allererstes die Optik eine Rolle, dann die Leistung und dann der Preis. Ob ein Grill nun 10 oder 200 cm Breit ist, juckt mich von der Funktionalität her nicht die Bohne. Das dieser ausreichend kühlt, davon gehe ich aus. Bedeutet, alles was bleibt ist, dass die gesamte Front, in der der Grill nun mal eine große Rolle spielt, verdammt gut aussehen muss. Sonst kann ich mir auch einen Smart kaufen. DER ist auch funktional zu einem Preisniveau, wo mich reine Funktionale und minimal optische Punkte interessieren.

    Übrigens... n du hast null verstanden was dein Vorredner sagen wollte. Macht nix. Für dich ist deine Meinung die einzigst wahre und das sei dir gestattet so zu denken. Meiner Meinung nach liegst du mit Designverständniss der heutigen Zeit und vor allem mit Menschenkenntnis, vollkommen daneben.

  16. Re: Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

    Autor: neocron 21.09.15 - 12:49

    Alter Schwede habe ich selten so ein quatschiges Gefasel gesehen ...
    es ist relativ einfach ...
    Design erfuellt im wesentlichen drei Funktionen ...
    1. praktische Funktion
    2. Aesthetische Funktion
    3. Symbolische Funktion

    Kaufe ich etwas, so erhalte ich eine Auspraegung dieser 3 Funktionen ... die letzten beiden sind dabei hoechst subjektiv zu bewerten!
    Welche ich da moechte, entscheide ganz allein ich!
    Jeder hat einen anderen Geschmack ... Punkt, da kannst du noch so sehr an der Tastur rotieren ... und Quatsch ueber "Geschmack aus Genen" faseln.
    Jede Form ist natuerlich gleichwertig ... es gibt naemlich kein absolutes "richtig" und auch kein absolutes "falsch" auch wenn du in einem Ansturm von Selbstueberschaetzung glaubst genau diese absolute und allgemeingueltige Bewertung zu kennen!

    Also versuch bitte nicht laecherlich plump die Meinungen, bzw. Geschmaecker anderer herabzusetzen, nur weil du (logischeweise) deinen eigenen Geschmack am huebschesten findest, und somit alles andere "Kitsch" sein muss.

  17. Re: Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

    Autor: Ach 21.09.15 - 18:24

    Nun gut, in deiner Expertise schlägst du also vor, einfach weiter so zu tun, als sei da ein großer Verbrennungsmotor unter der Haube des Audi Stromers, weils bisher so toll gewirkt hat, und den Aerodynamikschniekes wolltest du dann als Zierde weiter führen. Ich würde darüber urteilen, dass deine Vorstellungen uninspiriert und langweilig sind, nicht mal dazu fähig, auf den Quantensprung in der Antriebstechnik nur im Geringsten zu reagieren. Auch kein Gedanke darüber findet sich, wo sich dieser unbestimmte Zustand wohl in der Zukunft hin bewegen sollte oder überhaupt könnte, und sei es nur das nachdenken über ein paar Detail, wie etwa den Grill, welche Formgebung ist für das ehemalige Rechteck und heutige Orthogonal überhaupt die zielführendste, welche Form wirkt dabei wie, welche andere Lösung ginge noch und wie lässt sich welche Idee in der markanten Audi Formensprache ausdrücken oder auch nicht? Und weil du dazu eben gar keine Handhabe hast, bleibt dir auch gar keine andere Wahl als darauf zu bestehen, dass der Istzustand das beste Design für Audi wäre das jemals möglich sei, und nur deshalb bestehst du auch darauf. Verständlich, denn bei einer Auswahl von eins ist das beste Design, eins. Am Ende reduziert sich deine intellektuelle Leistung dann einzig darauf, dir genau das schön zu denken, was dir vom Hersteller vorgesetzt wird.

    Quasi ein: „Ja, also wenn ich mir diesen Aspekt mal wegdenke, jenen im Hinterkopf behalte und die Geschichte unter diesem Winkel betrachte, dann ist der Audi doch super, was habt ihr denn alle?“, und sowas geht als angeblicher Entwurf oder auch nur als Idee nicht durch, niemals und nirgends. Stell dir als Kontrast dazu mal einen kleinen Jungen vor, der mit vor Begeisterung weit aufgerissenen Augen und offenem Mund vor dem Ferrari steht, was in dem wohl vorgeht. Sprich: Design ist direkt und lebendig, Design ist erst dann gut, wenn es grooved, wenn es weder Erklärungen noch Worte braucht, sondern einen einfach packt und hoffnungslos begeistert. Das Kunststück hatte Audi einmal mit dem TT vollbracht(dessen Designer AFAIK derzeit bei Kia angestellt ist), mit ihren aktuellen Elektroprototypen sind sie davon aber noch weiter entfernt als mit der ursprünglichen R8 E-Tron Studie.

    Um nochmal zur Entwurfstechnik zurückzukommen, die sich wirklich ganz anders darstellt als in dem Bild dass du dir von ihr machst. Um ein wesentliches Missverständnis direkt mal auszuklammern: was Design nicht ist, ist genau das was viele gerade im deutschsprachigem Raum dafür halten: Design wäre etwas zusätzliches, etwas das man erst nach der Konstruktion von irgendetwas noch hinten nachreichen würde, was eine komplette Fehlannahme ist, weil es dann schon zu spät zum Designen ist, denn Design ist per Definition das ganze Objekt. So versteht man darunter im Englischem das „schaffen“ von etwas oder besser, das „neu erschaffen“: „I designed a new tool“ also: „ich habe ein neues Werkzeug designt“, geht im deutschen eben nicht, deswegen vielleicht: „ich habe ein neues Werkzeug erfunden und gebaut“.

    Die Menschheit entwickelte vor ca. 200K Jahren, ihre ersten wirklichen Steinwerkzeuge um an das Knochenmark von toten Tieren als neue, gefahrlos zu erschließende und energiereiche Eiweißquelle zu gelangen. Seit dem hat sich unsere Anatomie darwinistisch an die Benutzung von Werkzeugen immer weiter angepasst, unser Kopfvolumen ist gewachsen um mit der geistigen Herausforderung Schritt zu halten, über 200K Jahre Werkzeuggebrauch und -entwicklung, über 200K Jahre einer stetig zunehmenden (Überlebens-)Abhängigkeit von Werkzeugen, wie sehr muss man da die Augen verschließen, um sich an den Glauben zu klammern, dass diese Entwicklung keine prägenden Spuren in unseren Genen hinterlassen hätte? Vielleicht solltest du dich mal von allem frei machen was andere sagen oder was man von anderen liest, mich eingeschlossen, und dir die Antwort auf diese Frage stattdessen unabhängig und auf Basis deiner eigenen Logik durchkalkulieren.

    Ebenso wenig stellt sich die Designtheorie so Vage und auf das Individuum beschränkt dar, wie du das so nachdrücklich vermutest. Die Theorie ist genauso wenig eine „persönliche Ansicht“ wie etwa die Regeln der Physik eine „persönliche Ansicht“ sein könnten. So wie physikalische Modelle auch, hat die Designtheorie einen definierten Grad bis zu dem sie quasi universelle Gültigkeit besitzt. Das liegt vor allem daran, dass die sich gerade nicht auf aktuelle Moden oder Launen Beruft, sondern auf anatomische, biologische und unterbewusste Eigenschaften, die sich gerade in den vorher genannten 200K Jahren Menschheitsgeschichte und sogar davor in uns entwickelt haben. Etwa die Lehre von Licht und Farbe, welche Rolle Muster, Rhythmen und Verhältnisse für uns spielen, wie sich welche Räume auf uns auswirken wirken, die Wirkung verschiedener Maßstäbe, von Chaos und Ordnung und natürlich die der Materialien mit ihren Oberflächen, Temperaturen, Gerüchen und anderen Eigenschaften. Man lernt in seinem Studium erst mal diese ganzen Parameter kennen, und dann erlernt man die Methoden und Regeln darüber, wie man mit jenen Parameter aktiven Einfluss nimmt auf die Reaktionen, welche in dem Publikum ausgelöst werden, das mit den von einem selber in die Welt gesetzten Objekten in Kontakt tritt. Und bei einem einiger Maßen fähigem Designer funktioniert das genauso zuverlässig, wie etwa ein musikalischer Mol Dreiklang im europäischem Raum als ernst und traurig wahrgenommen wird oder ein Dur-Dreiklang als aufhellend und erheiternd. Die wichtigste Regel lautet: „Form follows Function“, und ich erzähle dir das als ein erfolgreicher Absolvent eins gestaltungsbasiertem Fachhochschulstudiums.

    Etwas unpassend ist es halt jetzt, dass man jemanden der wichtigste Entwurfsregel als unwahr abtut, etwa im selben Maße ernst nehmen kann wie jemand, der z.B. in einer Mathematikunterhaltung darauf besteht, das die Summe von eins und eins drei sei.

  18. Re: Die haben ein Problem mit dem Kühlergrill

    Autor: Ach 21.09.15 - 19:21

    Dann nimm mal von deiner Vorstellung abstand und lese dir den Text nochmal durch. Dabei wird dir dann auffallen, dass ich mich überhaupt nicht zum Geschmack geäußert habe, sondern zur Methode. Den Geschmack kann man auch gar nicht angreifen, das würde mir sogar im Innersten entgegen laufen, da ist meine Einstellung: je vielseitiger desto besser! Was man aber durchaus beurteilen kann, das ist die Methode und die Qualität mit der ein Geschmack oder ein Design erzeugt wird.

    Und des weiteren kannst auch du dich nicht gegen die Wirkung von Licht, Farben, Mustern, oder gegen die Haptik von Materialien wehren, weil das deine Anatomie ist, weil dein Körper so funktioniert, angeborener Weise und deshalb auch und selbstverständlich in deinen Genen. Ansonsten würde ja irgend eine Lehre über die Gestaltung von Dingen auch gar keinen Sinn ergeben weil es dann keine Größen gäbe an die man sich halten könnte.

    Zu deinen drei Punkten:

    1. Die praktische Funktion, also die technische wie ergonomische Qualität,
    2. Die Aesthetische Funktion, die über die Regel "Form follows Function"
    an die praktische Funnktion gebunden ist und
    3. die Symbolik die eingentlich nicht als dem Design zugehörig begriffen wird, sondern als Außenstehender Sonderfall. Es ist auch immer ein kleines Armutszeugnis, wenn man die Symbolik bemühen muss um etwas auszudrücken wenn es auch über die Ästhetik funktionierte. In einigen Fällen geht es auch nicht anders, etwa bei einer Beschilderung, da hilft dann Wachheit und ein gesundes Maß.


    Und verstehe das ganz übergreifend bitte doch nicht als so einen Selbstgefälligkeitsangriff oder wie du es bezeichnest. Das ist nicht viel anders als Tätigkeit eines Kochs. Der Beeinflusst mit seinen Rezepten und Zutaten die Art und Weise wie seine Gäste auf seine Speisen reagieren. Auch der verlässt sich auf "in den Genen" fest eingebaute Effekte und Funktionen, und genau so ist das auch bei Design. Das ist Brot und Butter und ganz genauso will es das Publikum auch haben. Funktional, und mit möglichst umwerfendem Geschmack, und if I may: ja ich bin ein ziemlich guter Entwerfer!

    Du solltest vielleicht und ganz ernsthaft mal in ein typisches Architekturheft hineinschauen. Einfach mal um den Text dort zu vergleichen, die sind oft um so unglaublicher verstrahlt und verdreht. Das liegt vielleicht an der Materie, die ist nämlich wirklich sehr schwer auf den Punkt zu bringen. Design ist so unglaublich weitreichend. Tatsächlich habe ich gehofft etwas davon verständlich heruntergebrochen zu haben, versuchs mal so zu verstehen und zumindest etwas herauszuziehen.

    Und ja, über den Quattro kann ich mich aufregen, nach wie vor, vor allem deshalb, weil mich dieses Auto gerade von Audi so enttäuscht, und glaub mir, ich bin da vollkommen und bitte gerne ganz Ohr, wenn mich jemand vom Gegenteil überzeugen will. Nur gibt mir mein Verständnis der Dinge eindeutig wieder dass dieser Entwurf riesige Schwächen besitzt, und das ist der ganz einfache Kern meines Problem.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.15 19:27 durch Ach.

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    Von Peter Steinlechner


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