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  5. › e.Go Life: Ein Auto, das lächelt

Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

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  1. Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

    Autor: pk_erchner 18.05.19 - 16:20

    So einen Ego kann man noch an der Steckdose laden

    Mit Tesla, id.3 oder Zoe kann man das knicken

    Den Zoe bekommt man selten ohne Batterie Miete
    ...

    Die grosse Herausforderung ist es Sieger im Akku Ökosystem zu werden

    Was kostet ein Tausch Akku und wie schwer ist der zu wechseln?

    Ego hat sich offenbar von Bosch angewandt und ist zu VW übergelaufen

    Wehe Renault oder ein Chinese bringt einen wirklich guten Akku auf den Markt

  2. Re: Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

    Autor: ChMu 18.05.19 - 17:00

    pk_erchner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So einen Ego kann man noch an der Steckdose laden

    Klar, es ist ein e-Auto
    >
    > Mit Tesla, id.3 oder Zoe kann man das knicken

    Wie? Warum kann man das knicken? Also ich lade meinen Tesla an der ganz normalen Schuko. Warum nicht? Warum sollte das beim ID oder der Zoe anders sein?
    >
    > Den Zoe bekommt man selten ohne Batterie Miete

    Ja, das ist ein Manko. Die Miete an sich ist egal, man rechnet halt 5000-8000 Euro auf den Kaufpreis drauf. Viel schlimmer ist die km Begrenzung, also die km die man mit dem eigenen Auto fahren “darf” das ist laecherlich. Ein e-Fahrzeug wird guenstig wenn man es faehrt, viel faehrt, also jenseits der 30000-40000km im Jahr. Wer mit 1000km im Monat auskommen muss, hat mit einem e-Auto keine Vorteile.
    > ...
    >
    > Die grosse Herausforderung ist es Sieger im Akku Ökosystem zu werden

    Die Akkus gleichen sich ziemlich. Die Ladeelektronik und das Kuehl/Heiz System sind viel wichtiger. Da haben viele Schwierigkeiten
    >
    > Was kostet ein Tausch Akku und wie schwer ist der zu wechseln?

    Die Frage stellt sich eigendlich nicht. Die Akkus sind idR fuers Autoleben gedacht und ueberleben normalerweise den Wagen.
    >
    > Ego hat sich offenbar von Bosch angewandt und ist zu VW übergelaufen

    Und? Das betrifft die Nutzung des MEB fuer andere
    Projekte, hat nichts mit den Batterien zu tun.
    >
    > Wehe Renault oder ein Chinese bringt einen wirklich guten Akku auf den
    > Markt

    Waere gut. Aber unwahrscheinlich.

  3. Re: Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

    Autor: pk_erchner 18.05.19 - 17:32

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pk_erchner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So einen Ego kann man noch an der Steckdose laden
    >
    > Klar, es ist ein e-Auto
    > >
    > > Mit Tesla, id.3 oder Zoe kann man das knicken
    >
    > Wie? Warum kann man das knicken? Also ich lade meinen Tesla an der ganz
    > normalen Schuko. Warum nicht? Warum sollte das beim ID oder der Zoe anders
    > sein?

    Weil es an einer 220v Steckdose mit 10-13A ewig dauert?

    > >
    > > Den Zoe bekommt man selten ohne Batterie Miete
    >
    > Ja, das ist ein Manko. Die Miete an sich ist egal, man rechnet halt
    > 5000-8000 Euro auf den Kaufpreis drauf. Viel schlimmer ist die km
    > Begrenzung, also die km die man mit dem eigenen Auto fahren
    > “darf” das ist laecherlich. Ein e-Fahrzeug wird guenstig wenn
    > man es faehrt, viel faehrt, also jenseits der 30000-40000km im Jahr. Wer
    > mit 1000km im Monat auskommen muss, hat mit einem e-Auto keine Vorteile.
    > > ...
    > >
    > > Die grosse Herausforderung ist es Sieger im Akku Ökosystem zu werden
    >
    > Die Akkus gleichen sich ziemlich.

    Größe, Anschlüsse, usw .... es wird ziemlich schwer einen VW Akku in einen Tesla zu stecken und umgekehrt

    >Die Ladeelektronik und das Kuehl/Heiz
    > System sind viel wichtiger. Da haben viele Schwierigkeiten
    > >
    > > Was kostet ein Tausch Akku und wie schwer ist der zu wechseln?
    >
    > Die Frage stellt sich eigendlich nicht. Die Akkus sind idR fuers Autoleben

    Was sollte an einem BEV ausser dem Akku wirklich kaputt gehen?

    > gedacht und ueberleben normalerweise den Wagen.
    > >
    > > Ego hat sich offenbar von Bosch angewandt und ist zu VW übergelaufen
    >
    > Und? Das betrifft die Nutzung des MEB fuer andere
    > Projekte, hat nichts mit den Batterien zu tun.
    > >
    > > Wehe Renault oder ein Chinese bringt einen wirklich guten Akku auf den
    > > Markt
    >
    > Waere gut. Aber unwahrscheinlich.

    Der Erste mit kritischer Masse wird den Markt beherrschen



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.05.19 17:42 durch pk_erchner.

  4. Re: Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

    Autor: JackIsBlack 18.05.19 - 17:39

    >Weil es an einer 220v Steckdose mit 10-13A ewig dauert?

    Muss man denn so ein Elektroauto jedes mal von 0% auf 100% aufladen?

  5. Re: Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

    Autor: pk_erchner 18.05.19 - 17:44

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Weil es an einer 220v Steckdose mit 10-13A ewig dauert?
    >
    > Muss man denn so ein Elektroauto jedes mal von 0% auf 100% aufladen?


    Nein, aber die Erfahrung zeigt trotzdem, dass die grossen, schweren, schnellen BEVs mehr als 220v und 16A brauchen

    Jeder will offenbar diesen Markt

    Das Coole am Ego... Er will das Gegenteil

    Klein, leicht, eher langsam ... was völlig reicht

    10kwh Akkus sollten eigentlich reichen

    Tja, jetzt bräuchte es nur eine Fabrik, die 1Mio Egos pro Jahr bauen könnte... Besser 10 Mio ... Bei 7 Milliarden Menschen



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.05.19 17:47 durch pk_erchner.

  6. Re: Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

    Autor: JackIsBlack 18.05.19 - 17:49

    Und dann bräuchte es Menschen, die sich so eine lahme Kiste auch kaufen. :)

  7. Re: Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

    Autor: ChMu 18.05.19 - 18:57

    pk_erchner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Wie? Warum kann man das knicken? Also ich lade meinen Tesla an der ganz
    > > normalen Schuko. Warum nicht? Warum sollte das beim ID oder der Zoe
    > anders
    > > sein?
    >
    > Weil es an einer 220v Steckdose mit 10-13A ewig dauert?

    Es dauert exact so lange wie beim e-go. Warum sollte es laenger dauern? Wenn ich Abends nach Hause komme, bin ich zwischen 50 und 100km gefahren. Ueber Nacht muss ich also etwa 7-15kWh laden. Das dauert zwischen 3-6h. 8h schlafe ich alleine schon. Also genug Zeit. Warum sollte der e-go schneller sein?

    > > Die Akkus gleichen sich ziemlich.
    >
    > Größe, Anschlüsse, usw .... es wird ziemlich schwer einen VW Akku in einen
    > Tesla zu stecken und umgekehrt

    Ja klar, es gibt keine interchangeable Akkus. Wie auch, der Akku ist oft tragender Teil der Karosserie, die werden nie austauschbar sein. Wozu? Auch beim e-go ist das nicht geplant.
    >
    > >Die Ladeelektronik und das Kuehl/Heiz
    > > System sind viel wichtiger. Da haben viele Schwierigkeiten
    > > >
    > > > Was kostet ein Tausch Akku und wie schwer ist der zu wechseln?
    > >
    > > Die Frage stellt sich eigendlich nicht. Die Akkus sind idR fuers
    > Autoleben
    >
    > Was sollte an einem BEV ausser dem Akku wirklich kaputt gehen?

    Alles andere? Karosserie, Stossdaempfer, Achsen, Rost im allgemeinen, Unfaelle, zig Dinge die jedes Auto hat und wo es nach einer gewissen Zeit mehr kostet das Ding am Leben zu erhalten als ein neues zu kaufen. Bei modernen Autos (egal welcher Antrieb) massenhaft Electronic die staendig ihren Dienst versagt. Der Akku ist das kleinste Problem.
    >

    > > > Wehe Renault oder ein Chinese bringt einen wirklich guten Akku auf den
    > > > Markt
    > >
    > > Waere gut. Aber unwahrscheinlich.
    >
    > Der Erste mit kritischer Masse wird den Markt beherrschen

    Na ja, momentan werde etwa 50% des Marktes fuer Traktions Akkus von Tesla/Panasonic beherrscht. Den Rest teilen sich 6 andere zu fast gleichen Teilen wobei LG Chem den groessten Teil hat. Es gibt momentan keinen Hersteller der auch nur im Ansatz etwas neues hat, ausserhalb der graduellen und stetig steigenden Leistungsdichte gekoppelt mit immer hoeheren Zyclen Zahlen.
    Man arbeitet an der Feststoff Batterie welche seit 2012 in 4 Jahren auf den Markt kommen soll. Im Moment 2022-2023. Das wird sich wohl noch aendern.
    Alle paar Monate gehen neue Wunderbatterien durch die Presse welche alle fantastisch im Labor arbeiten und spaetestens in 5 Jahren auf dem Markt sein sollen. Man wird sehen.
    Um die Killer Batterie RadoxFlow ist es auch schon laenger wieder still geworden. Waere eigendlich gut gewesen, Batterie auf der einen Seite und weiter der Zwang zur Tankstelle fahren zu muessen und fuer “Treibstoff” zu zahlen. Auch der Grund das alle paar Monate Wasserstoff angesprochen wird. BEVs geht nicht, da waere der Kunde ja unabhaengig, kann tanken wo er will, ja er kann seinen Strom selber machen! Das geht gar nicht. Es muss einen Umweg ueber einen Mittelsmann geben der abkassieren kann.

  8. Re: Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

    Autor: pk_erchner 19.05.19 - 10:24

    >
    > > > Wie? Warum kann man das knicken? Also ich lade meinen Tesla an der
    > ganz
    > > > normalen Schuko. Warum nicht? Warum sollte das beim ID oder der Zoe
    > > anders
    > > > sein?
    > >
    > > Weil es an einer 220v Steckdose mit 10-13A ewig dauert?
    >
    > Es dauert exact so lange wie beim e-go. Warum sollte es laenger dauern?
    > Wenn ich Abends nach Hause komme, bin ich zwischen 50 und 100km gefahren.
    > Ueber Nacht muss ich also etwa 7-15kWh laden. Das dauert zwischen 3-6h. 8h
    > schlafe ich alleine schon. Also genug Zeit. Warum sollte der e-go schneller
    > sein?
    >

    wenn tesla und ego gleich sind, warum dann ein teurer Tesla?

    Der Tesla ist schwerer, größer und schneller, fährt weiter ... sein Verbrauch pro Strecke ist höher ... wenn Du höheren Verbrauch mit identischer Ladekapazität versorgen willst, wird es länger dauern

    und wenn Du weiter fährst, hast Du erst recht verloren.

    Der Ego ist ein Kleinwagen (für viele Anwendungen perfekt) - leicht und vergleichsweise langsam

    Warum einen großen, teuren Tesla kaufen, wenn Du nur Kurzstrecke in langsamen Tempo fährst?

    Du kaufst einen LKW, weil Du einmal im Jahr umziehst?

    Prestige?

    Wie sinnlos

    > > > Die Akkus gleichen sich ziemlich.
    > >
    > > Größe, Anschlüsse, usw .... es wird ziemlich schwer einen VW Akku in
    > einen
    > > Tesla zu stecken und umgekehrt
    >
    > Ja klar, es gibt keine interchangeable Akkus. Wie auch, der Akku ist oft
    > tragender Teil der Karosserie, die werden nie austauschbar sein. Wozu? Auch
    > beim e-go ist das nicht geplant.

    Nachhaltigkeit:
    Ich will nicht mein Auto verschrotten müssen, wenn der Akku am Ende ist...

    Ist das die Lösung? Wegwerf- Autos? Wie beim Smartphone inzwischen?


    > >
    > > >Die Ladeelektronik und das Kuehl/Heiz
    > > > System sind viel wichtiger. Da haben viele Schwierigkeiten
    > > > >
    > > > > Was kostet ein Tausch Akku und wie schwer ist der zu wechseln?
    > > >
    > > > Die Frage stellt sich eigendlich nicht. Die Akkus sind idR fuers
    > > Autoleben
    > >
    > > Was sollte an einem BEV ausser dem Akku wirklich kaputt gehen?
    >
    > Alles andere? Karosserie, Stossdaempfer, Achsen, Rost im allgemeinen,
    > Unfaelle, zig Dinge die jedes Auto hat und wo es nach einer gewissen Zeit
    > mehr kostet das Ding am Leben zu erhalten als ein neues zu kaufen. Bei
    > modernen Autos (egal welcher Antrieb) massenhaft Electronic die staendig
    > ihren Dienst versagt. Der Akku ist das kleinste Problem.

    Das sehe ich leider wieder anders rum...
    Rost? Ist das Dein Ernst?

    Man könnte Autos so bauen, dass sie sehr lange und weit ohne Probleme und Wartung fahren könnten... Gerade BEVs (wenn man den Akku mal aus der Betrachtung rausnimmt)

    Lager und Dämpfer gehen nur kaputt, wenn man das will.

    Schon richtig... will die Industrie das?

    > > > > Wehe Renault oder ein Chinese bringt einen wirklich guten Akku auf
    > den
    > > > > Markt
    > > >
    > > > Waere gut. Aber unwahrscheinlich.
    > >
    > > Der Erste mit kritischer Masse wird den Markt beherrschen
    >
    > Na ja, momentan werde etwa 50% des Marktes fuer Traktions Akkus von
    > Tesla/Panasonic beherrscht. Den Rest teilen sich 6 andere zu fast gleichen
    > Teilen wobei LG Chem den groessten Teil hat. Es gibt momentan keinen
    > Hersteller der auch nur im Ansatz etwas neues hat, ausserhalb der
    > graduellen und stetig steigenden Leistungsdichte gekoppelt mit immer
    > hoeheren Zyclen Zahlen.

    Das mag aus Zellen-Sicht stimmen ... den ökonomisch denkenden Autonutzer interessieren aber eher Dinge wie Preis, Wertverfall, Wiederverkaufswert, Unterhaltskosten, Kosten für Tauschakku usw

    Der erste BEV Hersteller, der offen ist (Akkus leicht zu tauschen)., hat meine Sympathie. Es gibt ein Tesla Video, wo 2 mal der Akku gewechselt wird ... während ein Fossil - Auto einmal tankt.

    Das wissen wohl die wenigsten. Tesla kann (theoretisch) also auch das, was betterplace wollte.
    Wenn es denn genug Tausch-Stationen gäbe.

    Dann wird es auch wahrscheinlich 3Party Akkus geben.

    Ich kaufe BEVs von VW und BMW, weil ich das schon immer getan habe? Irrtum.

    Warum sich Tesla nicht an Kleinwagen (leicht, langsam, wirklich günstig) rantraut? Wenn Produktion und Zellen wirklich gut wären,
    wäre das der logische Schritt. Irgendwo kam die Tage, dass bei den Zellen 1/3 Ausschuss ist.

    > Man arbeitet an der Feststoff Batterie welche seit 2012 in 4 Jahren auf den
    > Markt kommen soll. Im Moment 2022-2023. Das wird sich wohl noch aendern.
    > Alle paar Monate gehen neue Wunderbatterien durch die Presse welche alle
    > fantastisch im Labor arbeiten und spaetestens in 5 Jahren auf dem Markt
    > sein sollen. Man wird sehen.
    > Um die Killer Batterie RadoxFlow ist es auch schon laenger wieder still
    > geworden. Waere eigendlich gut gewesen, Batterie auf der einen Seite und
    > weiter der Zwang zur Tankstelle fahren zu muessen und fuer
    > “Treibstoff” zu zahlen. Auch der Grund das alle paar Monate
    > Wasserstoff angesprochen wird. BEVs geht nicht, da waere der Kunde ja
    > unabhaengig, kann tanken wo er will, ja er kann seinen Strom selber machen!
    > Das geht gar nicht. Es muss einen Umweg ueber einen Mittelsmann geben der
    > abkassieren kann.

    Das Teuerste und Komplizierteste am BEV ist der Akku und das Ökosystem drumrum.

    Ladetechnologie
    Ladeinfrastrukur
    langsamer und schneller Akkutausch
    kritische Masse auf dem Akku-Markt
    Fertigungskapazität

    Wer investiert denn in den Aufbau eines bezahlbaren BEVs?

    der Kapitalmarkt wegen hoher Rendite? Das wird beim Ego eher nicht passieren

    Wenn Ego schlau wäre, würde sie jetzt versuchen von den Nutzern als Art Genossenschaft viel Geld einzusammeln ... aber selbst dann könnten sie nächstes Jahr nicht 1 Mio BEVs liefern

    Die Fossilen beschützen Ihren Markt und bauen weiter Q7 und X7, X8 und Monster SUVS

    und der Staat freut sich auf die Einnahmen (durch Umsatzsteuer, Ertragssteuern, Lohnsteuer, und Zapfsäulensteuern)

    Deutschland ist massivst von fossilen Monster-Autos abhängig... und erzeugt damit viel viel mehr als 3% CO2 weltweit... gerade weil das Benzin und Diesel in anderen Ländern in BMWs, Mercedes, VWs und Porsches gefüllt wird

  9. Re: Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

    Autor: ChMu 19.05.19 - 12:56

    pk_erchner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn tesla und ego gleich sind, warum dann ein teurer Tesla?

    Ist das ein Witz? Ich habe nicht gesagt, das die Autos gleich sind, sondern das das Laden bei 3kW bei beiden gleich lange dauert. Und ein Tesla ist nicht teuer. Er kostet doppelt so viel wie der e-go. Aber deshalb ist er nicht teuer. Das ist relativ.
    >
    > Der Tesla ist schwerer, größer und schneller, fährt weiter ... sein
    > Verbrauch pro Strecke ist höher ... wenn Du höheren Verbrauch mit
    > identischer Ladekapazität versorgen willst, wird es länger dauern

    Das ist nicht richtig oder nur minimal. Mein M3 kann locker mit WENIGR bewegt werden wie der e-go. Aber selbst der Normverbrauch haengt bei 10% gleich. Und es ist bei ueber Nacht Ladung unwichtig, ob er in 4,6 oder 8h geladen ist. Was der Tesla aber kann ist, im Notfall, schnell zu laden. Da stehst Du dann mit dem e-go tatsaechlich dumm rum.
    >
    > und wenn Du weiter fährst, hast Du erst recht verloren.

    Nein, eben nicht. Erstens KANN ich weiter fahren, also verliert der e-go und zweitens kann ich bei einer Kaffee Pause wieder so viel laden, das ich zurueck komme. Beim e-go ist der Tag dann gelaufen.

    > Der Ego ist ein Kleinwagen (für viele Anwendungen perfekt) - leicht und
    > vergleichsweise langsam

    Er ist ein Kleinst Wagen. Und ja, fuer viele Anwendungen perfect. Ich sage ja auch gar nichts dagegen. Als alleiniges Auto aber nicht tauglich, schon gar nicht mit Familie. Daher ist es ein zweit, dritt oder viert Auto. Wie war das mit der Nachhaltigkeit?
    >
    > Warum einen großen, teuren Tesla kaufen, wenn Du nur Kurzstrecke in
    > langsamen Tempo fährst?

    Fast jeder faehrt nur Kurzstrecke und langsam. Aber das haellt die Leute nicht davon ab, ihre Kinder mir 2t SUVs zur Schule zu fahren. Die ganzen 800m. Bei einem e-Auto ist das Gewicht zweitrangig da auch die Recuperation (geht beim e-go noch gar nicht) davon profitiert. Aber mit einem richtigen Auto KANN man auch mal schneller und weiter fahren. Das geht mit dem e-go nicht. Dafuer ist er zu teuer.
    >
    > Du kaufst einen LKW, weil Du einmal im Jahr umziehst?

    Nein, aber ich fahre oefter als einmal im Jahr weiter als 50km. Dann kommt man auch mal auf eine Landstrasse und dann ist mit dem e-go ganz schnell Schluss.
    >
    > Prestige?

    Nein, es ist einfach praktischer ein Auto zu fahren, welches 99,8% der Beduerfnisse abdeckt. Gegenueber unter 50%.
    >
    > Wie sinnlos

    Indeed. Wenn sie wenigstens 50kW charging eingebaut haetten. Wie beim e-up! Das waere praxis tauglicher gewesen. Und da der e-up! (Ebenfalls winzig, aber echte 4 Plaetze und Kofferaum, gleiche Reichweite aber Schnelladefaehig) Ausstattungs bereinigt zum gleichen Preis verfuegbar ist, macht der e-go wenig Sinn.
    >
    > > > > Die Akkus gleichen sich ziemlich.
    > > >
    > > > Größe, Anschlüsse, usw .... es wird ziemlich schwer einen VW Akku in
    > > einen
    > > > Tesla zu stecken und umgekehrt
    > >
    > > Ja klar, es gibt keine interchangeable Akkus. Wie auch, der Akku ist oft
    > > tragender Teil der Karosserie, die werden nie austauschbar sein. Wozu?
    > Auch
    > > beim e-go ist das nicht geplant.
    >
    > Nachhaltigkeit:
    > Ich will nicht mein Auto verschrotten müssen, wenn der Akku am Ende ist...

    Wirst Du auch nicht. Wie schon zig mal erklaert, es ist nicht der Akku um den Du Dir Sorgen machen musst. Ein Verbrenner Motor verreckt schneller und ist ebenfalls nicht Austauschbar mit anderen Marken oder dritt Anbietern.
    >
    > Ist das die Lösung? Wegwerf- Autos? Wie beim Smartphone inzwischen?

    In Deutschland faehrt man seine Wagen etwa 8 Jahre, danach faehrt er als Gebrauchter noch mal gute 4 Jahre. Im Schnitt landen die Autos nach 12 Jahren auf dem Schrottplatz. Das ist die Statistik. Natuerlich gibt es 20 Jahre alte Autos aber auch welche, die schon nach 8 Jahren den Geist aufgeben.
    >
    > > > >Die Ladeelektronik und das Kuehl/Heiz
    > > > > System sind viel wichtiger. Da haben viele Schwierigkeiten
    > > > > >
    > > > > > Was kostet ein Tausch Akku und wie schwer ist der zu wechseln?
    > > > >
    > > > > Die Frage stellt sich eigendlich nicht. Die Akkus sind idR fuers
    > > > Autoleben
    > > >
    > > > Was sollte an einem BEV ausser dem Akku wirklich kaputt gehen?
    > >
    > > Alles andere? Karosserie, Stossdaempfer, Achsen, Rost im allgemeinen,
    > > Unfaelle, zig Dinge die jedes Auto hat und wo es nach einer gewissen
    > Zeit
    > > mehr kostet das Ding am Leben zu erhalten als ein neues zu kaufen. Bei
    > > modernen Autos (egal welcher Antrieb) massenhaft Electronic die staendig
    > > ihren Dienst versagt. Der Akku ist das kleinste Problem.
    >
    > Das sehe ich leider wieder anders rum...

    Das kannst Du ja gerne. Du kannst auch den TUV fragen.

    > Rost? Ist das Dein Ernst?

    Natuerlich. Bei Tesla bisher nicht, die sind aus Alu aber das M3 ist aus Stahl. Und mal gesehen, wie so eine Fiberglass Karosse nach 10Jahren in der Sonne aussieht?
    >
    > Man könnte Autos so bauen, dass sie sehr lange und weit ohne Probleme und
    > Wartung fahren könnten... Gerade BEVs (wenn man den Akku mal aus der
    > Betrachtung rausnimmt)

    Der Akku ist NICHT DAS PROBLEM. Mann koennte so viel. Nur verkauft sich sowas nicht, also Sinnlos.
    >
    > Lager und Dämpfer gehen nur kaputt, wenn man das will.

    Ach so. Klebst Du ein Schild drauf “darf nicht kaputt gehen” und gut ist?

    >
    > > > > > Wehe Renault oder ein Chinese bringt einen wirklich guten Akku auf
    > > den
    > > > > > Markt
    > > > >
    > > > > Waere gut. Aber unwahrscheinlich.
    > > >
    > > > Der Erste mit kritischer Masse wird den Markt beherrschen
    > >
    > > Na ja, momentan werde etwa 50% des Marktes fuer Traktions Akkus von
    > > Tesla/Panasonic beherrscht. Den Rest teilen sich 6 andere zu fast
    > gleichen
    > > Teilen wobei LG Chem den groessten Teil hat. Es gibt momentan keinen
    > > Hersteller der auch nur im Ansatz etwas neues hat, ausserhalb der
    > > graduellen und stetig steigenden Leistungsdichte gekoppelt mit immer
    > > hoeheren Zyclen Zahlen.
    >
    > Das mag aus Zellen-Sicht stimmen ... den ökonomisch denkenden Autonutzer
    > interessieren aber eher Dinge wie Preis, Wertverfall, Wiederverkaufswert,
    > Unterhaltskosten, Kosten für Tauschakku usw

    Nein, nicht nur die Zellen, die Batterie Packs. Den Preis sollte man kalkulieren, mit der sogenannten TCO bezw dem ROI. Da sieht so ein Tesla verdammt gut aus im Verhaeltnis zu einem etwa gleichwertigen Verbrenner. Der Wertverfall ist bei e-Autos erheblich geringer gegenueber Verbrennern, die Unterhaltskosten ebenfalls, die Kosten fuer einen Tauschakku rechne ich nicht, ich rechne ja beim Verbrenner auch nicht einen neuen Motorpreis mit ein. Beim e-go hast Du etwa 250000km Garantie, die faehrst Du doch im Leben nicht mit der Hutschachtel.
    >
    > Der erste BEV Hersteller, der offen ist (Akkus leicht zu tauschen)., hat
    > meine Sympathie. Es gibt ein Tesla Video, wo 2 mal der Akku gewechselt wird
    > ... während ein Fossil - Auto einmal tankt.

    Ja, wie better Place hatte Tesla die Idee, in 90sec zu laden. Es gab sogar eine Tauschstation in CA. Das wurde nicht angenommen. Hat mit better Place nicht funktioniert und mit Tesla ebenfalls nicht. Die Station wurde geschlossen. Die Akkus sind bei allen Teslas extreem leicht zu tauschen. Bei Defekten habe ich das im SC gesehen, das dauert keine 15Min, einschl. Einfahrt, Buehne, die Schrauben werden geloesst und das Ding faellt nach unten raus. Der neue Akku kommt auf nem Hubwagen an, wird hochgepumpt, die Schrauben gehen wieder rein und fertig. Wird nur idR nie gebraucht.
    >
    > Das wissen wohl die wenigsten. Tesla kann (theoretisch) also auch das, was
    > betterplace wollte.
    > Wenn es denn genug Tausch-Stationen gäbe.

    Nein, wenn es genug Kunden gaebe, die das machen wollten. Die gibt es nicht. Ich gebe doch nicht meine gut eingefahrene eigene Batterie an der Tankstelle ab und bekomme was? Der Aufwand da zu klagen und zu beweisen das die “neue” nicht den Vorstellungen entspricht, ist die 15min Zeitersparnis kaum wert.
    >
    > Dann wird es auch wahrscheinlich 3Party Akkus geben.

    Nope. Kein Markt.
    >
    > Ich kaufe BEVs von VW und BMW, weil ich das schon immer getan habe?
    > Irrtum.

    Wer sagt das denn?

    > Warum sich Tesla nicht an Kleinwagen (leicht, langsam, wirklich günstig)
    > rantraut? Wenn Produktion und Zellen wirklich gut wären,
    > wäre das der logische Schritt. Irgendwo kam die Tage, dass bei den Zellen
    > 1/3 Ausschuss ist.

    Mit leichten und langsamen Autos kann man kein Geld verdienen. Ganz einfach. Man kann sie nicht verkaufen. Was nutzt es, das zu bauen wenn es rumsteht? Der e-go, der Sion, selbst der ID der ja nun schon Mittelklasse ist, denkt in Dimensionen von 10000, 20000 oder sogar 100000 Fahrzeugen. Im Jahr! Aber nur, wenn es die Kaeufer gibt. Die aber stehen Schlange bei Tesla, Kia und Hyundai, doppelt so gross und bitte einem minimum 300km Akku der ausserdem bei Bedarf schnell geladen werden kann.
    >
    > > Man arbeitet an der Feststoff Batterie welche seit 2012 in 4 Jahren auf
    > den
    > > Markt kommen soll. Im Moment 2022-2023. Das wird sich wohl noch aendern.
    >
    > > Alle paar Monate gehen neue Wunderbatterien durch die Presse welche alle
    > > fantastisch im Labor arbeiten und spaetestens in 5 Jahren auf dem Markt
    > > sein sollen. Man wird sehen.
    > > Um die Killer Batterie RadoxFlow ist es auch schon laenger wieder still
    > > geworden. Waere eigendlich gut gewesen, Batterie auf der einen Seite und
    > > weiter der Zwang zur Tankstelle fahren zu muessen und fuer
    > > “Treibstoff” zu zahlen. Auch der Grund das alle paar Monate
    > > Wasserstoff angesprochen wird. BEVs geht nicht, da waere der Kunde ja
    > > unabhaengig, kann tanken wo er will, ja er kann seinen Strom selber
    > machen!
    > > Das geht gar nicht. Es muss einen Umweg ueber einen Mittelsmann geben
    > der
    > > abkassieren kann.
    >
    > Das Teuerste und Komplizierteste am BEV ist der Akku und das Ökosystem
    > drumrum.
    >
    > Ladetechnologie
    > Ladeinfrastrukur
    > langsamer und schneller Akkutausch
    > kritische Masse auf dem Akku-Markt
    > Fertigungskapazität
    >
    > Wer investiert denn in den Aufbau eines bezahlbaren BEVs?

    Tesla. Deren Autos wurden in den letzten 7 Jahren kontinuierlich guenstiger. Ausserdem, was ist bezahlbar? Was ist ein gerechter Preis um im Stau stehen zu duerfen?
    >
    > der Kapitalmarkt wegen hoher Rendite? Das wird beim Ego eher nicht
    > passieren

    Nein, der e-go ist auch gar nicht auf dem Spielfeld. Dafuer stimmt fast nichts an dem Wagen. Keine Schnell Ladung. Keinerlei “Auto” Ausstattung, viel zu kleine Batterie, da ist als Stadt Huepfer ja der Microlino interessanter, der sieht wenigstens noch witzig aus. Das Tam Tam um den e-go ist nur da, weil es ein Deutsches Start up ist und sie tatsaechlich ein paar Autos, wenn auch noch nicht fertig, vorzeigen koennen. Das ist gut. Darueber soll man berichten. Aber wenn naechstes Jahr! die verbliebenen Vorbestellungen abgearbeitet sind, wird man sich lange etwas anderem zugewandt haben.
    >
    > Wenn Ego schlau wäre, würde sie jetzt versuchen von den Nutzern als Art
    > Genossenschaft viel Geld einzusammeln ... aber selbst dann könnten sie
    > nächstes Jahr nicht 1 Mio BEVs liefern

    Nein, koennten sie nicht. Kann keiner, sie haetten weder die Batterien, noch die Fertigung aber viel wichtiger, sie haetten keine Kaeufer. Der Markt fuer solche Fahrzeuge ist sehr begrenzt. Frage mal Mercedes wie die den Smart 10 Jahre durchgeschleppt haben. Aber ein Start up soll es schaffen? Und hast Du nicht gerade gesagt, es soll “bezahlbar” bleiben? Welches Geld willst Du denn einsammeln?
    >
    > Die Fossilen beschützen Ihren Markt und bauen weiter Q7 und X7, X8 und
    > Monster SUVS

    Die bauen sie, weil der Kunde sie kauft. BMW haette den Mini bauen koennen. Sie haben die Marke uebernommen. Was machen sie? Sie blasen den Mini auf Golf Groesse hoch. Ein echter Mini faehrt da in den Kofferaum. Es ist nicht gewollt. Der Kunde kauft nichts “kleines” selbst der Tata nano, das billigste Auto der Welt mit knapp 3000 Euro, war ein Flop. Fuer den Preis eines e-go kaufst Du einen neuen Verbrenner Golf. Hallo? Du kaufst 2! Dacia Sanderos und hast Geld fuer 3 Jahre Sprit ueber. Fahren die Leute Dacia? Nope, die Produktions Zahlen bei Dacia liegen etwa auf dem Level von Tesla, wobei ein Tesla im Schnitt das 9 fache kostet.
    >
    > und der Staat freut sich auf die Einnahmen (durch Umsatzsteuer,
    > Ertragssteuern, Lohnsteuer, und Zapfsäulensteuern)

    Was hat das mit dem Antrieb zu tun?
    >
    > Deutschland ist massivst von fossilen Monster-Autos abhängig... und erzeugt
    > damit viel viel mehr als 3% CO2 weltweit... gerade weil das Benzin und
    > Diesel in anderen Ländern in BMWs, Mercedes, VWs und Porsches gefüllt wird

    Und? Wen interessiert das? Ich fahre electrisch nicht aus Umweltgruenden, das waere gehaeuchelt, ich fahre electrisch aus ganz anderen Gruenden. Nichts davon kann der e-go. Er hat sicher seine Nische aber die ist eben auch schnell gefuellt.

  10. Re: Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

    Autor: pk_erchner 19.05.19 - 16:50

    Nicht Deine Anforderungen als allgemeingültig darstellen.

    Auch das deutsche Fahrverhalten ist nicht Weltmassstab.

    Es gibt 47 Städte mit mindestens 10 Mio Einwohnern

    Alle ersticken im fossilen Verkehr.

    und Du glaubst Dacia sei ein Flop?

    die haben 2016 4,6 Milliarden ¤ Umsatz gemacht

  11. Re: Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

    Autor: ChMu 19.05.19 - 19:47

    pk_erchner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht Deine Anforderungen als allgemeingültig darstellen.

    Wuerde ich nie tun. Deshalb bemuehe ich ja den Durchschnitt.
    >
    > Auch das deutsche Fahrverhalten ist nicht Weltmassstab.

    Sicher nicht. Aber welchen Masstab willst Du denn? Fuer ein Deutsches Auto fuer Deutschland aus Deutschland?
    >
    > Es gibt 47 Städte mit mindestens 10 Mio Einwohnern
    >
    > Alle ersticken im fossilen Verkehr.

    Es spielt keine Rolle welcher Antrieb in den Blechkisten steckt. Der Verkehr wird dadurch nicht weniger. Und nicht vergessen, in den Mega Cities in Asien gibt es so Dinger wie den e-go fuer die Haelfte oder weniger. Trotzdem werden extra long Limusinen nachgefragt. Ein “Stadtauto” ist dort genau das, ein Stadtauto. Das braucht keine 100km/h+ Geschwindigkeit, es braucht eine Schnell Lade Moeglichkeit und es braucht einen Parkplatz, also tiny. Ohne Parkplatz bekommst Du vielerorts kein Nummernschild mehr. Deshalb sind die L7 cars so populaer, sehen schick aus, kosten ERHEBLICH weniger (keine Auto zulassung sondern Quad) und machen einfach Spass. In Europa kaum erhaeltlich da eben Stadtautos KEINEN Markt haben. Die paar Vorbestellungen des e-go, welche ebenfalls ein Jahr brauchen um abgearbeitet zu werden, zeigen doch das Interesse?
    >
    > und Du glaubst Dacia sei ein Flop?

    Nein, wie kommst Du darauf?
    >
    > die haben 2016 4,6 Milliarden ¤ Umsatz gemacht

    Ja und? Was hat der Umsatz damit zu tun? Sie bauen etwas ueber 300000 Autos im Jahr. Das sind alle Modelle zusammen! Was ich sage ist, das in einem Markt mit mehreren hundert Millionen Autofahrern Dacia als Beispiel da steht, das es eben nicht um den Preis geht. Wenn Autos nur billig gekauft wuerden, waere Dacia Market Leader und wuerde eher in der 10Mio Liga spielen als bei 300000, also das was Tesla als teurer Newcommer raushaut. Bei ueber 22Milliarden Umsatz.

    Der e-go wird, obwohl ein Auto, etwa mit anderen short Distance Vehiceln konkurieren, also dem Twizy oder vergleichbaren mini Autos. Der Twizy kommt auf gut 2000 sales im Jahr, Weltweit. Der gleich teure aber konkurenzlos bessere e-up! fing gerade an, populaer zu werden, auch hier wurden einige tausend ausgeliefert, also hat VW das ganze eingestellt. Die verbleibenden e-up! werden momentan verschleudert solange der Vorrat reicht. VW hat kein Interesse an e-Sales. Zu teuer, zu wenig Marge. Sie versprechen den ID, von dem eine limitierte Serie naechstes Jahr produziert werden soll. Was danach kommt, werden wir sehen. Erst mal muss sich VW um Batterien kuemmern bevor an Stueckzahlen zu denken ist. In der Zwischenzeit bauen sie Monster wie den e-Tron, obwohl auch da die Produktion zurueckgefahren wurde, der es aber nicht schafft gegen den zig Jahre alten Tesla X anzustinken (im uebertragenen Sinn)
    Der e-go hat damit ueberhaupt nichts zu tun. Er ist ein lokaler Player, ein lobenswertes Projekt aber nichts was den e-Automarkt in irgendeiner Weise beeinflussen kann oder wird. Witzig, spritzig, in Deutschland gebaut aber als Spielzeug mit 20000 ueberteuert.

  12. Re: Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

    Autor: bofhl 20.05.19 - 10:19

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dann bräuchte es Menschen, die sich so eine lahme Kiste auch kaufen. :)

    Warum lahme Kiste? Muss es immer ein Auto mit Sportwagen-Verhalten sein, dass außer auf irgendwelchen Werbeplakaten unsinnig wie nur was ist? Und bitte vergiss nicht, außer in Deutschland gibt es in keinem anderen Land den Schwachsinn, dass Autos auf Autobahnen die Höchstgeschwindigkeit ihres Wagens nutzen können (was ja noch umweltschädlicher ist als jeder US-SUV!) Da reichen Geschwindigkeiten unter 150 km/h komplett aus. Und nur absolute Dummköpfe liefern sich Drag-Races an Ampel um heraus zu finden wer am schnellsten beschleunigt! Darum sind die Zeiten 0-100 eigentlich nicht wirklich wichtig...



    PS: ich besitze sowohl Teslas als auch mehrere Supersportwagen (was an sich auch eine eigenartige "Einstufung" darstellt - was genau ist an einen Lamborghini Aventador SVJ super außer sein extremer Treibstoffverbrauch?)

  13. Re: Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

    Autor: JackIsBlack 20.05.19 - 12:20

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JackIsBlack schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und dann bräuchte es Menschen, die sich so eine lahme Kiste auch kaufen.
    > :)
    >
    > Warum lahme Kiste?

    Siehe Höchstgeschwindigkeit. Beschleunigung ist auch sehr träge, trotz Elektroantrieb.

    > Muss es immer ein Auto mit Sportwagen-Verhalten sein,
    > dass außer auf irgendwelchen Werbeplakaten unsinnig wie nur was ist?

    Ich habe nicht behauptet, dass es das braucht.

    > Und
    > bitte vergiss nicht, außer in Deutschland gibt es in keinem anderen Land
    > den Schwachsinn, dass Autos auf Autobahnen die Höchstgeschwindigkeit ihres
    > Wagens nutzen können (was ja noch umweltschädlicher ist als jeder US-SUV!)

    Gibt noch weitere Länder ohne Limit. Nur so am Rande.

    > Da reichen Geschwindigkeiten unter 150 km/h komplett aus.

    Mag sein. Trotzdem kaufen auch dort die Leute PS Boliden.

    > Und nur absolute
    > Dummköpfe liefern sich Drag-Races an Ampel um heraus zu finden wer am
    > schnellsten beschleunigt! Darum sind die Zeiten 0-100 eigentlich nicht
    > wirklich wichtig...

    Bei Tesla Fahrern anscheinend schon. Die kommen ständig mit den 0-100 Zeiten.

    >
    > PS: ich besitze sowohl Teslas als auch mehrere Supersportwagen (was an sich
    > auch eine eigenartige "Einstufung" darstellt - was genau ist an einen
    > Lamborghini Aventador SVJ super außer sein extremer Treibstoffverbrauch?)

    Irgendwie kann ich dir das nach deinem ersten Absatz nicht mehr glauben.

  14. Re: Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

    Autor: Bambuslooter 20.05.19 - 15:28

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PS: ich besitze sowohl Teslas als auch mehrere Supersportwagen (was an sich
    > auch eine eigenartige "Einstufung" darstellt - was genau ist an einen
    > Lamborghini Aventador SVJ super außer sein extremer Treibstoffverbrauch?)

    Warum besitzt du solche Autos, aber tätigst diese Aussagen?

    - Sound, schau doch mal die Massen an wenn der V12 hochdreht. Dreht sich fast jeder um. Faszination
    - Aussehen + Prestige, selbsterklärend. Sieht schon aus wie ein Stealth Fighter. Ob man das mag ist subjektiv.
    - Performance - Auf Schleife geht der brutalst vorwärts und das für einige Runden. E Autos schaffen grad so eine 1 Runde.
    Das waren nur mal 3 spontane Gründe.

    Und nein 1 E Auto mit 500 PS ist natürlich schneller.
    Königsegg vs 1000 PS E Autos liegen nicht weit auseinander oder gleichauf.

  15. Re: Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

    Autor: pk_erchner 21.05.19 - 09:07

    Leute, es geht hier um den Massenmarkt und die Zukunft unserer Welt

    In unserem winzigen Land alleine fahre über 40 Mio fossile Verbrenner rum...

    Und an keiner klassischen Tankstellekette gibt es 2019 elektrische Ladesäulen

    Steinzeit in den Köpfen... siehe oben

  16. Re: Es geht nicht um Autos, sondern um die Akkus und das Laden

    Autor: ChMu 21.05.19 - 10:47

    pk_erchner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leute, es geht hier um den Massenmarkt und die Zukunft unserer Welt

    Wenns um den Massenmarkt geht, muss man eben etwas Massenmarkttaugliches herausbringen. Kleinstwagen zum Preis der Mittelklasse gehoeren nicht dazu.
    >
    > In unserem winzigen Land alleine fahre über 40 Mio fossile Verbrenner
    > rum...

    Jup. Solange niemand Alternativen anbietet, wird das auch so bleiben.
    >
    > Und an keiner klassischen Tankstellekette gibt es 2019 elektrische
    > Ladesäulen

    Wozu das denn? Du suchst nach Ladestationen an Tankstellen? Wuerde ich als electro Fahrer nie drauf kommen. Das Laden wird doch nebensaechlich, das passiert wenn der Wagen eh rumsteht. Wie die meisste Zeit. Also sollten Lademoeglichkeiten da sein, wo die Autos stehen. ZB beim Supermarkt, in Parkhaeusern, auf Parkplaetzen, bei IKEA, zu Hause, am Arbeitsplatz.........
    Potzblitz, genau da stehen die Dinger!

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