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Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: X-XXX-X 06.10.22 - 13:05
was ich mir persönlich für das Gros des pendelnden und urbanen Individualverkehrs von zum einen den großen Herstellern und zum anderen seitens der Käufer-Nachfrage berücksichtigt wünschen würde:
- Angebot und Nachfrage an und von sinnvollen Fahrzeuggrößen
- dadurch bezahlbare Preise für solche Fahrzeuge
- durch die erhöhte Nachfrage verbundene qualitative Verbesserung der kleinen Klassen
Was ist L7e?
Lobby mal in die richtige Richtung
Unter der Woche sitzt in der gesamten Privat PKW-Blechlawine zu knapp 80% nur eine Person in einer Fahrzeugeinheit. Im Grunde ist selbst ein Kleinwagen dafür zu viel Auto - schon mal bewusst drauf geachtet? -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: obermeier 06.10.22 - 13:10
Du hast so recht!
Ich verstehe nicht, weshalb es nicht mal eine Mini-Subventionierung von z.B. 1000 ¤ auf L7e Fahrzeuge gibt.
Das könnte die Mobilität in Städten und Vorstädten radikal verändern. Mehr Platz für alle, weniger Krach und parkendes Blech.
Leider scheint das in Autoland nicht möglich zu sein. :( -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: bplhkp 06.10.22 - 13:15
obermeier schrieb:
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> Ich verstehe nicht, weshalb es nicht mal eine Mini-Subventionierung von
> z.B. 1000 ¤ auf L7e Fahrzeuge gibt.
Die vereinfachten Zulassungsvoraussetzungen sind schon eine gigantische Förderung der L7e-Fahrzeuge.
In PKW gibt es immer mehr Vorschriften, u.a. Fußgängerschutz, Tempolimiter, Alkolock-Vorbereitung. Meines Wissens ist L7e da überall außen vor. -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: obermeier 06.10.22 - 13:26
Ich denke, die schmaleren Zulassungsvorschriften sind eher der Grund, dass diese Fahrzeuge noch leicht und klein sein können.
Allerdings fehlt der Markt, weil zu teuer. Das wiederum verhindert Skaleneffekte, die diese Fahrzeuge super günstig machen könnten. Die Spirale kann eigentlich nur durch finanzielle Anreize durchbrochen werden. Das Gleiche hat man bei Elektroautos ja auch erkannt und gemacht und es wirkt langsam. -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: bplhkp 06.10.22 - 13:31
obermeier schrieb:
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> Ich denke, die schmaleren Zulassungsvorschriften sind eher der Grund, dass
> diese Fahrzeuge noch leicht und klein sein können.
Sie senken auch die Produktions- und Entwicklungskosten.
>
> Allerdings fehlt der Markt, weil zu teuer. Das wiederum verhindert
> Skaleneffekte, die diese Fahrzeuge super günstig machen könnten. Die
> Spirale kann eigentlich nur durch finanzielle Anreize durchbrochen werden.
Um diese Spirale zu durchbrechen müsste erstmal jemand mit ganz viel Geld kommen und eine richtige Massenproduktion aufbauen. Das ist der Grund warum diese Fahrzeuge aktuell viel zu teuer sind. -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: unbuntu 06.10.22 - 13:39
Japan scheint da irgendwas besser zu machen, da sind über 40% aller Autos die kleinen Kei-Cars. Weil die da vernünftig gefördert werden und gute Preise haben. Die L7e-Dinger kosten hier ja teils so viel wie richtige Autos...
Aber in Deutschland wird man ja sogar noch belohnt, wenn man nen 2,5T SUV für 60.000 Euro kauft...
Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
- Albert Einstein -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: mackes 06.10.22 - 13:46
obermeier schrieb:
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> Du hast so recht!
> Ich verstehe nicht, weshalb es nicht mal eine Mini-Subventionierung von
> z.B. 1000 ¤ auf L7e Fahrzeuge gibt.
> Das könnte die Mobilität in Städten und Vorstädten radikal verändern. Mehr
> Platz für alle, weniger Krach und parkendes Blech.
So viel weniger Platz brauchen die Teile auch nicht und im urbanen Umfeld sind Autos ohnehin der falsche Weg. Für Überlandfahrten sind diese Fahrzeuge hingegen nicht geeignet. Also warum sollte man den Quatsch auch noch subventionieren? -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: X-XXX-X 06.10.22 - 13:57
mackes schrieb:
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> So viel weniger Platz brauchen die Teile auch nicht

-
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: obermeier 06.10.22 - 14:04
Im Vergleich zum aktuell allgegenwärtigen Compact Crossover City SUV (der Kleinwagen unserer Zeit) verbrauchen die Dinger ca. 1/4 bis 1/3 des Platzes.
Auf die gleiche Fläche bekommt man auch nur 2 fahrende Fahrräder.
Und da die Menschen weiter in Städten Auto fahren werden, wäre ein wirtschaftlicher Anreiz wünschenswert, der in Richtung sehr kleiner Autos lenkt. Aktuell sieht der Trend ja eher anders aus. -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: mackes 06.10.22 - 14:30
X-XXX-X schrieb:
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> mackes schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
>
> > So viel weniger Platz brauchen die Teile auch nicht
>
> cdn.looking4.com
>
> img.indianautosblog.com
Zeig doch lieber mal realistische Bilder mit den in Deutschland üblichen abgetrennten Parkplätzen und wo so geparkt wird, dass man noch rauskommt. Und dann wäre es noch nett, wenn du auf die anderen genannten Punkte eingehen würdest. Diese Spielzeugkisten machen in Deutschland einfach keinen Sinn. Entweder du wohnst im urbanen Raum, dann kannst du ÖPNV bzw. (E-) Bike benutzen, oder du wohnst abgehängt und bist auf ein Auto angewiesen, mit dem man auch Landstraße fahren kann. -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: MarcusK 06.10.22 - 14:33
mackes schrieb:
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> X-XXX-X schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > mackes schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > -----
> >
> > > So viel weniger Platz brauchen die Teile auch nicht
> >
> > cdn.looking4.com
> >
> > img.indianautosblog.com
>
> Zeig doch lieber mal realistische Bilder mit den in Deutschland üblichen
> abgetrennten Parkplätzen und wo so geparkt wird, dass man noch rauskommt.
> Und dann wäre es noch nett, wenn du auf die anderen genannten Punkte
> eingehen würdest. Diese Spielzeugkisten machen in Deutschland einfach
> keinen Sinn. Entweder du wohnst im urbanen Raum, dann kannst du ÖPNV bzw.
> (E-) Bike benutzen, oder du wohnst abgehängt und bist auf ein Auto
> angewiesen, mit dem man auch Landstraße fahren kann.
warum sollte das Ding keine Landstraße fahren können? Schon mal wirklich auf der Landstraße unterwegs gewesen, ich sehe dort täglich Radfahren und auch auf 25km/h begrenzte Autos.
Warum sollte man mit diesen dort nicht auf fahren wollen? Man MUSS nicht 100 dort fahren, man darf durchaus langsamer sein. -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: mackes 06.10.22 - 14:38
obermeier schrieb:
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> Im Vergleich zum aktuell allgegenwärtigen Compact Crossover City SUV (der
> Kleinwagen unserer Zeit) verbrauchen die Dinger ca. 1/4 bis 1/3 des
> Platzes.
Das ist maßlos übertrieben. Im Vergleich zu einem normalen Kleinwagen ist kaum etwas gewonnen, dafür sind die Dinger aber rollende Verkehrshindernisse außerhalb von Tempo-30-Zonen. Komplett ungeeignet außer als Spaßmobil für Sechzehnjährige. Kauft euch halt ein Mofa, das spart wenigstens wirklich ein bisschen Platz.
> Auf die gleiche Fläche bekommt man auch nur 2 fahrende Fahrräder.
Unsinn, aber selbst wenn: Fahrräder können auch auf dem Radweg fahren und sind dementsprechend oft schneller. Außerdem brauchen sie parkend viel weniger Platz und sind in der Herstellung ressourcenschonender.
> Und da die Menschen weiter in Städten Auto fahren werden, wäre ein
> wirtschaftlicher Anreiz wünschenswert, der in Richtung sehr kleiner Autos
> lenkt. Aktuell sieht der Trend ja eher anders aus.
Wer sagt, dass das so sein muss? Man könnte es ihnen ja auf andere Weise abgewöhnen oder wirkliche Alternativen fördern statt diese Spielzeugkisten. -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: unbuntu 06.10.22 - 14:42
Woher kommt immer dieser Mythos, dass man in Städten kein Auto brauchen würde? Unternehmt ihr nix, habt ihr keine Freunde und geht nur am Supermarkt gegenüber einkaufen und zwei Straßen weiter zur Arbeit?
Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
- Albert Einstein -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: mackes 06.10.22 - 14:43
MarcusK schrieb:
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>
> warum sollte das Ding keine Landstraße fahren können? Schon mal wirklich
> auf der Landstraße unterwegs gewesen, ich sehe dort täglich Radfahren und
> auch auf 25km/h begrenzte Autos.
Ich nicht. Radfahrer vielleicht, aber die können ja auch leicht überholt werden und ziehen eben nicht eine Kolonne hupender Pendler hinter sich her. Und im suburbanen Raum gibt's häufig Autobahnen oder autobahnähnlich ausgebaute Straßen, die dürfen mit den Spielzeugkisten nicht befahren werden.
> Warum sollte man mit diesen dort nicht auf fahren wollen? Man MUSS nicht
> 100 dort fahren, man darf durchaus langsamer sein.
Netter Versuch. Warum fährst du nicht einfach Fahrrad und zerstörst stattdessen lieber die Umwelt mit deiner Spielzeugkiste, die das schlechteste aus verschiedenen Elementen des Individualverkehrs vereint? -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: mackes 06.10.22 - 14:47
unbuntu schrieb:
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> Woher kommt immer dieser Mythos, dass man in Städten kein Auto brauchen
> würde? Unternehmt ihr nix, habt ihr keine Freunde und geht nur am
> Supermarkt gegenüber einkaufen und zwei Straßen weiter zur Arbeit?
Gegenfrage: Bist du irgendwie körperlich eingeschränkt? Ich für meinen Teil schaffe es nämlich noch, bis zur U-Bahn zu laufen oder das Fahrrad zu nehmen, um in vergleichbarer oder sogar kürzerer Zeit als mit dem Auto zu Freunden, zum Einkaufen oder eben zur Arbeit zu kommen. Ob ich jetzt im Idealfall 22 Minuten mit dem Auto oder 24 Minuten mit der Bahn zur Arbeit fahre, ist relativ egal. Naja, in der Bahn kann ich nochmal die Augen zumachen und stehe nicht im Stau. Das Auto steht in der Regel in der Tiefgarage und wird nur für längere Strecken genutzt, für die es keine akzeptable Bahnverbindung gibt.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.10.22 14:48 durch mackes. -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: Kondratieff 06.10.22 - 15:05
mackes schrieb:
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> unbuntu schrieb:
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> -----
> > Woher kommt immer dieser Mythos, dass man in Städten kein Auto brauchen
> > würde? Unternehmt ihr nix, habt ihr keine Freunde und geht nur am
> > Supermarkt gegenüber einkaufen und zwei Straßen weiter zur Arbeit?
>
> Gegenfrage: Bist du irgendwie körperlich eingeschränkt? Ich für meinen Teil
> schaffe es nämlich noch, bis zur U-Bahn zu laufen oder das Fahrrad zu
> nehmen, um in vergleichbarer oder sogar kürzerer Zeit als mit dem Auto zu
> Freunden, zum Einkaufen oder eben zur Arbeit zu kommen. Ob ich jetzt im
> Idealfall 22 Minuten mit dem Auto oder 24 Minuten mit der Bahn zur Arbeit
> fahre, ist relativ egal. Naja, in der Bahn kann ich nochmal die Augen
> zumachen und stehe nicht im Stau. Das Auto steht in der Regel in der
> Tiefgarage und wird nur für längere Strecken genutzt, für die es keine
> akzeptable Bahnverbindung gibt.
Vielleicht machen wir aus These und Antithese eine schöne Synthese bzw. kommen von der jeweiligen eigenen Situation ein Stück weit weg:
Land ist nicht gleich Land und Stadt ist nicht gleich Stadt. Es gibt durchaus Städte, die keine U- und Straßenbahnen haben und wo der sonstige ÖPNV, je nach Situation und Kontext, nicht immer ausreichend ist, z.B., um ins Industriegebiet zu kommen o.ä. Genauso gibt es auch Personen auf dem Land, die komplett auf ein eigenes PKW verzichten und mit dem möglicherweise relativ spärlichen ÖPNV und dem Pedelec den Tag bestreiten. -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: MarcusK 06.10.22 - 15:09
mackes schrieb:
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> MarcusK schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> >
> > warum sollte das Ding keine Landstraße fahren können? Schon mal wirklich
> > auf der Landstraße unterwegs gewesen, ich sehe dort täglich Radfahren
> und
> > auch auf 25km/h begrenzte Autos.
>
> Ich nicht. Radfahrer vielleicht, aber die können ja auch leicht überholt
> werden und ziehen eben nicht eine Kolonne hupender Pendler hinter sich her.
> Und im suburbanen Raum gibt's häufig Autobahnen oder autobahnähnlich
> ausgebaute Straßen, die dürfen mit den Spielzeugkisten nicht befahren
> werden.
gibt es bei uns sehr wenig, die kann man meist auf andere Straße umfahren. Das ist wohl geringste Problem.
>
> > Warum sollte man mit diesen dort nicht auf fahren wollen? Man MUSS nicht
> > 100 dort fahren, man darf durchaus langsamer sein.
>
> Netter Versuch. Warum fährst du nicht einfach Fahrrad
keine Angst das mache ich täglich
> und zerstörst stattdessen lieber die Umwelt mit deiner Spielzeugkiste, die das
> schlechteste aus verschiedenen Elementen des Individualverkehrs vereint?
wenn man nicht immer das beste von allem will, ist es ist immer ein Kompromiss. Man kann auch keine 2 Tonnen Anhänger dort anhängen.
Das einzige was mich an dem Auto stört ist der Preis, es steht halt wirklich in einen schlechter Verhältnis zur Leistung. Unter 10.000 würde wohl einige damit fahren wollen, und die würde es nicht stören wenn sie auf einer Landstraße nicht zu den schnellsten gehören. -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: mackes 06.10.22 - 15:13
Kondratieff schrieb:
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> Land ist nicht gleich Land und Stadt ist nicht gleich Stadt. Es gibt
> durchaus Städte, die keine U- und Straßenbahnen haben und wo der sonstige
> ÖPNV, je nach Situation und Kontext, nicht immer ausreichend ist, z.B., um
> ins Industriegebiet zu kommen o.ä.
Meinetwegen, aber selbst dann gäbe es noch die Alternativen: E-Bikes/Roller oder Carsharing. Und wenn die Strecke dafür zu weit ist, ist sie es eben in der Regel auch für ein solches Spielzeugauto. Ein richtiges Auto, ob elektrisch oder nicht, bietet bei nur marginal höherem Ressourcenverbrauch deutlich mehr Flexibilität. Also wenn es unbedingt etwas Eigenes mit Dach sein soll, warum dann nicht gleich richtig? -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: mackes 06.10.22 - 15:17
MarcusK schrieb:
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> Das einzige was mich an dem Auto stört ist der Preis, es steht halt
> wirklich in einen schlechter Verhältnis zur Leistung. Unter 10.000 würde
> wohl einige damit fahren wollen, und die würde es nicht stören wenn sie auf
> einer Landstraße nicht zu den schnellsten gehören.
Na dann ist es ja gut, dass die Kisten nicht subventioniert werden und das Preis-/Leistungsverhältnis so miserabel ist. Noch mehr Autos in den Städten oder als gefährliche Verkehrshindernisse auf Landstraßen braucht kein Mensch und wenn du wirklich regelmäßig Fahrrad fahren würdest, würdest du das ähnlich sehen. Zumal die Spielzeugkisten in puncto Sicherheit auch für Fußgänger und Radfahrer als potentielle Unfallgegner noch einmal deutlich schlechter abschneiden als richtige Autos.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.10.22 15:19 durch mackes. -
Re: Antwort: breitere Akzeptanz und Angebot von L7e
Autor: Kondratieff 06.10.22 - 15:22
mackes schrieb:
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> Kondratieff schrieb:
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>
> > Land ist nicht gleich Land und Stadt ist nicht gleich Stadt. Es gibt
> > durchaus Städte, die keine U- und Straßenbahnen haben und wo der
> sonstige
> > ÖPNV, je nach Situation und Kontext, nicht immer ausreichend ist, z.B.,
> um
> > ins Industriegebiet zu kommen o.ä.
>
> Meinetwegen, aber selbst dann gäbe es noch die Alternativen: E-Bikes/Roller
> oder Carsharing.
Durchaus gibt es ggfs. Alternativen, das habe ich nicht bestritten. Ob allerdings in allen deutschen Städten Carsharing angeboten wird (und ob nicht auch hier ein in diesem Forum gepflegtes Großstadtbias steckt), wage ich zu bezweifeln.
> Und wenn die Strecke dafür zu weit ist, ist sie es eben in
> der Regel auch für ein solches Spielzeugauto. Ein richtiges Auto, ob
> elektrisch oder nicht, bietet bei nur marginal höherem Ressourcenverbrauch
> deutlich mehr Flexibilität. Also wenn es unbedingt etwas Eigenes mit Dach
> sein soll, warum dann nicht gleich richtig?
Ich denke, dass "der Markt" deine Frage ganz in deinem Sinne beantwortet. Der Großteil der Menschen, die auf vier Rädern unterwegs sind - und trotz aller Beteuerungen in Foren sind es ja heute mehr als je zuvor - sind dies in einem vollwertigen PKW.



