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Wenig überzeugendes Technoktatengewäsch.

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  1. Wenig überzeugendes Technoktatengewäsch.

    Autor: Peter Brülls 07.10.15 - 12:47

    „“Es besteht eine große Nachfrage, in diese intelligente Vernetzung Anwendungen rund ums Auto zu integrieren", meint Matthias Wissmann, Präsident des VDA.“

    Bei wem? Den Kunden?

    „Im Auto der Zukunft könnte der Fahrer zum Beispiel Termine mit Zielvorgaben im Navigationssystem abgleichen oder der Nutzer könnte schon auf der Fahrt nach Hause die Heizung in der Wohnung regulieren.“

    Weiter Unten ist sinngemäß von Datensparsamkeit die Rede, aber wie ist die, wenn hier Autos mit Häuser über Netzwerke kommunizieren, während es völlig ausreichen würde, wenn Haus und Heizung selbstlernend wären?

    „Die Initiative versucht auch, einen Kontrapunkt gegen Konzerne zu setzen, die Nutzerdaten für eigene Zwecke nutzen wollen.“

    Im Gegensatz zu Telekom und Co, die bei Anfragen durch den BND - die auf Anfragen der NSA beruhen - sofort fragen „Wie hoch?“ und ggf. noch sagen, dass sie auch einen halben Meter schaffen würden.


    „In der EEBus Initiative entscheiden die Unternehmen demokratisch, welche Daten sie nutzen möchten.“

    Ach, die Unternehmen? Ich dachte es ging um die Nutzer?

    „Das verhindert, dass unnötig Nutzerdaten an Datenkraken wandern und die eigenen Geschäftsmodelle durch multinationale Konzerne gefährdet werden."

    Ach je, Apple und Google, die bösen. Ja, Google verknüpft die erhobenen Daten. Das kann man mögen oder nicht, aber das ist ja nun einmal der Dienst, den sie den Kunden anbieten und den sie dann über Werbung finanzieren. Man muss es ja nicht beheben.

    Apple macht es etwas anders, prüfen die die Kalender unter einer Wefgwerf-ID, wie lange die Fahrt wohl dauern würde. Reicht für den Zweck völlig, und ich muss nicht einmal ein neues Auto kaufen. Wobei es mir nun eh nicht nützt, wenn mir das Auto erst beim Einsteigen sagt, dass ich jetzt zu spät komme, weil es auf der A0 gekracht hat. Das soll bitte schön das Smartphone oder die Smartwatch tun, *rechtzeitig*, wenn ich noch im Büro bin oder beim Frühstück oder sonstso und dann einfach 20 Minuten früher losgehe.

  2. Re: Wenig überzeugendes Technoktatengewäsch.

    Autor: chefin 07.10.15 - 14:19

    Ja, das problem ist, das immer mehr Dinge Daten liefern dürfen und eine Prüfinstanz fehlt. Bisher war der Mensch die Prüfinstanz. Ein Termin im Outlook, der dazu führt das man später Heim kommt als geplant hat der Mensch erstmal geprüft, bevor er zuhause anruft und das Essen verschiebt. Und der Mensch der zuhause angerufen wird bzgl dieser Terminverschiebung prüft über die Stimme ob derjenige auch berechtigt ist, das zu machen.

    All das entfällt, Prüfungen erfolgen wenn überhaupt auf Basis von praktisch Null Daten. Versuch doch nur mal deinen Partner von einem 3. verarschen zu lassen. Selbst wenn ihr zusammenarbeitet, wird es kaum klappen. Du musst das richtige Handy haben weil der Partner die Nummer kennt, du musst die Stimme haben, es muss schlüsslig sein, weil du morgens schon drüber geredet hast, das ein Termin ansteht...usw

    Weil aber die Elektronik all das nicht macht oder machen kann, wird sie enorm angreifbar. Und wo man Späßchen machen kann, macht man auch Späßchen. Wer hat noch nie Klingelmännchen gespielt. Und wen man fragt warum...kommt nur, weil es geht.

    Eine Elektronik mit all diesen Möglichkeiten müsste fest aufeinander fixiert werden und nur solche Systeme dürfen Daten einspielen, die als Berechtigt aufgenommen wurden. Absolut sichere Verschlüsselung ohne Hintertüre. zB einen Chip einbringen der Bitströme verschlüsselt und dem man einmalig einen Key aufprägen kann ohne ihn jemals lesen oder nochmals ändern zu können. Und das anlernen von Geräten von der physischen Anwesenheit einer Person abhängig machen. Allerdings geht das nur mit enormen Aufwand, der die Systeme am Ende deutlich teurer macht, vorallem in der Wartung. Und letztendlich will das momentan noch keiner bezahlen....erst wenn das mal im Kopf angekommen ist, wird man auch Systeme entwickeln, die diese Schwächen nicht mehr haben.

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