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Ich sehe es schon kommen...

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  1. Ich sehe es schon kommen...

    Autor: AhmedZingg 17.05.19 - 08:10

    ...den Aufstand der Berufsfahrer.
    Die dann die Trucks ausbremsen und sabotieren.

  2. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: HBCHM 17.05.19 - 08:25

    AhmedZingg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...den Aufstand der Berufsfahrer.
    > Die dann die Trucks ausbremsen und sabotieren.

    Vor etwa 100 Jahren gab es das genau so, wie Sie es vermuten.
    Das ist eine ganz normale Begleiterscheinung, wenn sich eine disruptive Technologie durchsetzt:

    https://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Vom-brutalen-Hass-gegen-das-Auto-in-seiner-viehischen-Form-id9555356.html

    Und da es in den nächsten Jahrzehnten nicht nur die Berufsfahrer, sondern in Anbetracht des Zuwachses von Automatisierung und künstlicher Intelligenz ganze Branchen treffen kann, wird es langsam Zeit, unkonventionelle Lösungen für dieses Problem zu finden.

    Dann steht die definitiv eine Diskussion über Themen wie Grundeinkommen an, komplett unabhängig davon, wie schwer es einzuführen wäre und dass sich jeder fleißige Mensch unfair behandelt fühlen würde.
    Es muss aber darüber gesprochen werden können, nicht mehr und nicht weniger - (was mittlerweile auch von einzelnen Personen aus allen Bereichen der Wirtschaft gefordert wird).

    Und bevor jetzt wieder eine mit der politischen Keule XY kommt:
    Das hat mMn nichts mit politischer links/rechts/oben/unten-Gesinnung zu tun, sondern einfach mit der Problematik, dass die Anzahl der Arbeitsplätze nicht mehr zwingend mit der Anzahl der Einwohner korreliert, egal ob es dem Einzelnen schmeckt oder nicht.

    Wie man dieses Problem löst, steht auf einem ganz anderen Papier.
    Um die Diskussion kommen wir langfristig aber nicht herum - und mir persönlich wäre es lieber, wenn entsprechende Lösungen bereits vorhanden wären, wenn man sie dann braucht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.19 08:42 durch HBCHM.

  3. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: Auric 17.05.19 - 08:43

    https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/warum-der-haupt-job-in-29-der-us-bundesstaaten-in-gefahr-ist-a-1040118.html

    Und der Bericht ist 4 Jahre alt.

    >In 29 von ihnen ist Lkw-Fahrer nach wie vor der häufigste Beruf und trägt mit rund 40 000 Dollar Jahreseinkommen große Teile der Mittelschicht.

  4. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: fanreisender 17.05.19 - 08:44

    AhmedZingg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...den Aufstand der Berufsfahrer.
    > Die dann die Trucks ausbremsen und sabotieren.
    Ist denn Berufskraftfahrer ein derart schützenswerter Beruf?
    Vielleicht ja einmal vor 30 Jahren...

  5. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: Aluz 17.05.19 - 08:45

    Auric schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >In 29 von ihnen ist Lkw-Fahrer nach wie vor der häufigste Beruf und trägt
    > mit rund 40 000 Dollar Jahreseinkommen große Teile der Mittelschicht.

    Die fahren also fast nur waren umher?
    Schon interessant wie das Einkommen doch recht hoch ist.

  6. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: fanreisender 17.05.19 - 08:46

    Auric schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.manager-magazin.de
    >
    > Und der Bericht ist 4 Jahre alt.
    >
    > >In 29 von ihnen ist Lkw-Fahrer nach wie vor der häufigste Beruf und trägt
    > mit rund 40 000 Dollar Jahreseinkommen große Teile der Mittelschicht.

    Ernsthaft? Gibt es noch Länder, in denen Berufskraftfahrer ein angesehener Beruf ist? Man lernt nie aus.

  7. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: Melkor 17.05.19 - 08:47

    > Dann steht die definitiv eine Diskussion über Themen wie Grundeinkommen an,
    > komplett unabhängig davon, wie schwer es einzuführen wäre und dass sich
    > jeder fleißige Mensch unfair behandelt fühlen würde.
    > Es muss aber darüber gesprochen werden können, nicht mehr und nicht weniger
    > - (was mittlerweile auch von einzelnen Personen aus allen Bereichen der
    > Wirtschaft gefordert wird).
    >
    > Und bevor jetzt wieder eine mit der politischen Keule XY kommt:
    > Das hat mMn nichts mit politischer links/rechts/oben/unten-Gesinnung zu
    > tun, sondern einfach mit der Problematik, dass die Anzahl der Arbeitsplätze
    > nicht mehr zwingend mit der Anzahl der Einwohner korreliert, egal ob es dem
    > Einzelnen schmeckt oder nicht.
    >
    > Wie man dieses Problem löst, steht auf einem ganz anderen Papier.
    > Um die Diskussion kommen wir langfristig aber nicht herum - und mir
    > persönlich wäre es lieber, wenn entsprechende Lösungen bereits vorhanden
    > wären, wenn man sie dann braucht.

    Die brauchen wir gar nicht: dt. Berufskraftfahrer gibt es nämlich kaum noch und wenn, dann sind die 40+. sprich, hier steht auch ein gewaltiger Generationenwechsel an (kenn das aus der Familie des Onkels mit Spedition)
    Generell kann die Digitalisierung dafür sorgen, dass das Babyboomerproblem sich löst, dazu müssen wir aber deutlich mehr Junge Leute und Quereinsteiger in diese benötigten Berufe bringen - zudem können wir uns es eigentlich nicht mehr leisten, dass mehr 6% der Jugendlichen (2018) ohne Abschluss die Schule abrechen...
    Und ganz ehrlich: Da helfen uns soziale Auffangnetze nicht wirklich

  8. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: SanderK 17.05.19 - 08:49

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AhmedZingg schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...den Aufstand der Berufsfahrer.
    > > Die dann die Trucks ausbremsen und sabotieren.
    > Ist denn Berufskraftfahrer ein derart schützenswerter Beruf?
    > Vielleicht ja einmal vor 30 Jahren...
    Noch, geht es nicht Anders. Wann wie ob das bald zukünftig Autonom ist. Abwarten :)

  9. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: der_wahre_hannes 17.05.19 - 08:53

    HBCHM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und bevor jetzt wieder eine mit der politischen Keule XY kommt:
    > Das hat mMn nichts mit politischer links/rechts/oben/unten-Gesinnung zu
    > tun, sondern einfach mit der Problematik, dass die Anzahl der Arbeitsplätze
    > nicht mehr zwingend mit der Anzahl der Einwohner korreliert, egal ob es dem
    > Einzelnen schmeckt oder nicht.

    Genau das ist der Punkt. Und ganz rational betrachtet, ohne irgendwelche Hintergedanken, braucht der Mensch nicht die Arbeit, sondern lediglich das Geld, welches er dabei verdient. Und völlig ideologiefrei kann man auch feststellen, dass Manschinen die meisten Arbeiten sehr viel besser als der Mensch verrichten kann. Eine Maschine wird nicht müde, ihr unterlaufen keine Flüchtigkeitsfehler und alle 6 Stunden eine Pause von 30 Minuten braucht sie auch nicht.
    Warum also sollten sich Menschen damit abmühen, eine Arbeit zu verrichten, die Maschinen sehr viel besser erledigen können.

    Das Ziel muss also nicht sein, Arbeitsplätze zu schaffen, sondern Menschen einen angemessenen Lebensunterhalt zukommen zu lassen.
    Demnächst spricht man dann nicht mehr von "Arbeitslosen" sondern nur noch von "Befreiten". ;)

  10. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: bplhkp 17.05.19 - 09:28

    Melkor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------
    > Die brauchen wir gar nicht: dt. Berufskraftfahrer gibt es nämlich kaum noch
    > und wenn, dann sind die 40+. sprich

    Richtig. Und das ist ein Problem in der gesamten EU. Auch in Italien oder Polen findet man aktuell nur schwer Fahrer.
    In nicht wenigen der polnischen LKWs sitzen Ukrainer oder sogar Philippinos.

  11. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: HBCHM 17.05.19 - 09:30

    Melkor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Dann steht die definitiv eine Diskussion über Themen wie Grundeinkommen
    > an,
    > > komplett unabhängig davon, wie schwer es einzuführen wäre und dass sich
    > > jeder fleißige Mensch unfair behandelt fühlen würde.
    > > Es muss aber darüber gesprochen werden können, nicht mehr und nicht
    > weniger
    > > - (was mittlerweile auch von einzelnen Personen aus allen Bereichen der
    > > Wirtschaft gefordert wird).
    > >
    > > Und bevor jetzt wieder eine mit der politischen Keule XY kommt:
    > > Das hat mMn nichts mit politischer links/rechts/oben/unten-Gesinnung zu
    > > tun, sondern einfach mit der Problematik, dass die Anzahl der
    > Arbeitsplätze
    > > nicht mehr zwingend mit der Anzahl der Einwohner korreliert, egal ob es
    > dem
    > > Einzelnen schmeckt oder nicht.
    > >
    > > Wie man dieses Problem löst, steht auf einem ganz anderen Papier.
    > > Um die Diskussion kommen wir langfristig aber nicht herum - und mir
    > > persönlich wäre es lieber, wenn entsprechende Lösungen bereits vorhanden
    > > wären, wenn man sie dann braucht.
    >
    > Die brauchen wir gar nicht: dt. Berufskraftfahrer gibt es nämlich kaum noch
    > und wenn, dann sind die 40+. sprich, hier steht auch ein gewaltiger
    > Generationenwechsel an (kenn das aus der Familie des Onkels mit Spedition)
    > Generell kann die Digitalisierung dafür sorgen, dass das Babyboomerproblem
    > sich löst, dazu müssen wir aber deutlich mehr Junge Leute und
    > Quereinsteiger in diese benötigten Berufe bringen - zudem können wir uns es
    > eigentlich nicht mehr leisten, dass mehr 6% der Jugendlichen (2018) ohne
    > Abschluss die Schule abrechen...
    > Und ganz ehrlich: Da helfen uns soziale Auffangnetze nicht wirklich

    Das Schulsystem ist natürlich noch eine ganz andere Baustelle.
    Aber davon mal abgesehen sehe ich noch nicht, wie die niedrige Arbeitslosenquote von heute dauerhaft gehalten werden soll. Im Zeitalter des Computers davon auszugehen, dass neue Technologien gleich viele neue Arbeitsplätze schaffen werden, wie sie vernichten, halte ich für äußerst gewagt.
    Ein Beispiel aus der Geschichte:
    Vor rund 100 Jahren waren noch 70% der Bevölkerung mit der direkten Erzeugung von Lebensmitteln beschäftigt - und eine 40-Stunden-Woche hat da nicht ausgereicht.
    Durch den technischen Fortschritt ist es heute nur noch ein Bruchteil davon.
    Der Wohlstand ist dadurch zwar deutlich gestiegen, das eigentliche Problem existiert aber nach wie vor - der Mensch ist in bestimmten Positionen ersetzlich bzw. einfach weniger effizient als eine Maschine oder ein Computer.

    Gefährdet sind vor allem repetitive Aufgabenbereiche wie etwa in:
    -Logistik
    -Verwaltung
    -Produktion
    -Landwirtschaft
    -Energie
    -Finanzen
    -Steuern
    etc.

    Natürlich kann ich mich irren. Hoffentlich sogar - aber was ist, wenn nicht? Ich sehe ein Grundeinkommen auch nicht als soziales Auffangnetz, sondern eher als eine Lebensgrundlage für jeden einzelnen, auf die dann aufgebaut werden kann. Mit insgesamt weniger Arbeitszeit (denn wie gesagt, die 40-Stunden-Woche wird nicht ewig funktionieren) könnten so besonders Berufe gefördert werden, die aktuell niemand ausüben möchte.

    Es kann zum Beispiel nicht sein, dass es sich finanziell nicht lohnt, eine so wichtige Arbeit wie die eines Krankenpflegers/Altenpflegers auszuüben. Und dann wundert man sich noch, warum die Qualität nicht stimmt und insgesamt zu wenig Personal vorhanden ist.
    Ich weiß nicht, wie lange das noch so funktionieren soll - es funktioniert ja heute schon teilweise nicht mehr.

    Mir bereitet so etwas Sorgen - und deshalb möchte ich mich für so etwas einsetzen (und nein, ich bin weder arbeitslos, noch ein unterbezahlter Krankenpfleger).

  12. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: goggi 17.05.19 - 09:52

    Der Mensch braucht schon Arbeit bzw Aufgaben. Wenn diese im wirtschaftlichen Sinne sind, sollte er auch mit Lohn beteiligt sein.
    Ich hatte mal 6 Monate bei einem Unternehmen nix zu tun, trotz tausendfachen nachfragen. Ich habe zwar die Kohle bekommen. Erfüllend war das aber nicht.

  13. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: Palerider 17.05.19 - 09:54

    Ich fände die Sache mit Grundeinkommen und/oder auch einer Regelarbeitszeit mit weit weniger als 40h ja durchaus positiv aber noch sehe ich das nicht.
    Gefühlt auf jedem zweiten Nutzfahrzeug (Bus, LKW, Paketzusteller,...) steht sowas wie 'Kollege gesucht' und man zieht zugleich die Leute massiv aus dem Ausland - außerdem laufen solche Dinger bislang noch auf festen Strecken und können auch mittelfristig nicht alle in diesem Sektor arbeitenden Menschen ersetzen.
    Da wird es in anderen Bereichen mit der Automatisierung vermutlich sogar schneller gehen.

    Aber selbst wenn schon in 20 Jahren kaum noch ein Mensch in einem LKW/Bus sitzt, alle Lager automatisiert sind,... die Geschichte hat doch gezeigt, das Fortschritt langfristig die Leute nicht in Massen in die Arbeitslosigkeit getrieben hat.

  14. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: Dwalinn 17.05.19 - 09:55

    In Deutschland ist das auch so, ein junger berufskraftfahrer kann sich seinen Arbeitgeber aussuchen. Da hat man in anderen Branchen viel größere Probleme.

  15. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: Raistlin 17.05.19 - 10:01

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Demnächst spricht man dann nicht mehr von "Arbeitslosen" sondern nur noch
    > von "Befreiten". ;)

    Hannes sprenger der Ketten xD

  16. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: HBCHM 17.05.19 - 10:28

    goggi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Mensch braucht schon Arbeit bzw Aufgaben. Wenn diese im
    > wirtschaftlichen Sinne sind, sollte er auch mit Lohn beteiligt sein.
    > Ich hatte mal 6 Monate bei einem Unternehmen nix zu tun, trotz
    > tausendfachen nachfragen. Ich habe zwar die Kohle bekommen. Erfüllend war
    > das aber nicht.

    Das sehe ich ja ganz genau so. Grundeinkommen und Erwerbsarbeit sind ja auch kein direkter Widerspruch. Arbeit wird es immer geben, nur wie viel ist die Frage. Und selbstverständlich muss diese dann entlohnt werden, sonst würden bestimmte Aufgaben nicht mehr erfüllt werden.

    Grundeinkommen != Gleichverteilung im kommunistischen Sinne

    Es ist ja nicht einmal gesagt, dass ein Grundeinkommen auf finanzieller Ebene erfolgen muss.

    Aber sehen Sie, es sind genau Diskussionen wie diese, die wir benötigen, um miteinander die Zukunft gestalten zu können. Jeder hat seine Vorstellungen, Sorgen und Bedürfnisse - und die sollten ausgetauscht werden.

    Überhaupt würde ich es begrüßen, wenn mehr miteinander als übereinander geredet würde.
    Da profitiert doch jeder von. Das ist viel konstruktiver als der mediale Schlagabtausch, den sich die einzelnen Parteien liefern.

  17. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: Daem 17.05.19 - 11:00

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HBCHM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und bevor jetzt wieder eine mit der politischen Keule XY kommt:
    > > Das hat mMn nichts mit politischer links/rechts/oben/unten-Gesinnung zu
    > > tun, sondern einfach mit der Problematik, dass die Anzahl der
    > Arbeitsplätze
    > > nicht mehr zwingend mit der Anzahl der Einwohner korreliert, egal ob es
    > dem
    > > Einzelnen schmeckt oder nicht.
    >
    > Genau das ist der Punkt. Und ganz rational betrachtet, ohne irgendwelche
    > Hintergedanken, braucht der Mensch nicht die Arbeit, sondern lediglich das
    > Geld, welches er dabei verdient. Und völlig ideologiefrei kann man auch
    > feststellen, dass Manschinen die meisten Arbeiten sehr viel besser als der
    > Mensch verrichten kann. Eine Maschine wird nicht müde, ihr unterlaufen
    > keine Flüchtigkeitsfehler und alle 6 Stunden eine Pause von 30 Minuten
    > braucht sie auch nicht.
    > Warum also sollten sich Menschen damit abmühen, eine Arbeit zu verrichten,
    > die Maschinen sehr viel besser erledigen können.
    >
    > Das Ziel muss also nicht sein, Arbeitsplätze zu schaffen, sondern Menschen
    > einen angemessenen Lebensunterhalt zukommen zu lassen.
    > Demnächst spricht man dann nicht mehr von "Arbeitslosen" sondern nur noch
    > von "Befreiten". ;)

    Stimme grundsätzlich zu. Aber der Gedanke geht mir nicht weit genug. Wie kann es sein, dass wir dann irgendwann(tm) nicht mehr arbeiten müssen, weil ja alles autonom, und es uns trotzdem an nichts fehlt und gleichzeitig die meisten Menschen auf der Erde diesen Luxus nicht haben?

  18. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: zuschauer 17.05.19 - 12:52

    der_wahre_hannes schrieb:
    >
    > Genau das ist der Punkt. Und ganz rational betrachtet, ohne irgendwelche
    > Hintergedanken, braucht der Mensch nicht die Arbeit, sondern lediglich das
    > Geld, welches er dabei verdient.
    Mit was für einer Arbeit Du Deinen Lebensunterhalt bestreitest, brauche ich nicht zu wissen.
    Es soll Leute geben, die ihre Arbeit "lieben" und darin einen Teilsinn ihres Daseins sehen.

    Sollten "alle" Menschen ein Grundeinkommen - ohne Gegenleistung - erhalten, gäbe es zwei Effekte: a) große Sprünge wird man damit nicht machen können und b) wer keine Arbeit hat, kommt ggf. auf "dumme" Gedanken

    > Das Ziel muss also nicht sein, Arbeitsplätze zu schaffen, sondern Menschen
    > einen angemessenen Lebensunterhalt zukommen zu lassen.
    > Demnächst spricht man dann nicht mehr von "Arbeitslosen" sondern nur noch
    > von "Befreiten". ;)

    Aha - "man spricht"? Dann lege Dir schon mal ein paar "Follower" zu, um Deine Prophezeiung wahr werden zu lassen...

  19. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 17.05.19 - 14:08

    Früher hat man ein neues Land erobert, andere ausgebeutet oder ist einfach in den Wald gegangen und hat Wild gejagt, wenn es mit Nahrung und Geld knapp wurde. Man konnte mit 0¤ überleben.
    Niemand darf Anspruch auf die Erde haben. Jedem Menschen steht rund ein 7-Milliardstel der Erde zu. Die oben genannten Dinge sind heute gesellschaftlich nicht mehr erwünscht. Ein überleben ohne Geld ist damit heute nicht mehr überall möglich. Man wurde seiner Freiheiten beraubt. Statt Grundeinkommen, könnte man es auch Entschädigungszahlung nenen. Alternativ ein Stück Land mit ein 7-Milliardstel der Erde bzw. ein 83-millionstel von Deutschland.

  20. Re: Ich sehe es schon kommen...

    Autor: zuschauer 17.05.19 - 14:37

    DreiChinesenMitDemKontrabass schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein überleben ohne Geld ist damit
    > heute nicht mehr überall möglich. Man wurde seiner Freiheiten beraubt.
    > Statt Grundeinkommen, könnte man es auch Entschädigungszahlung nenen.
    > Alternativ ein Stück Land mit ein 7-Milliardstel der Erde bzw. ein
    > 83-millionstel von Deutschland.

    Nun, Du kannst Tauschhandel betreiben mit Waren oder Dienstleistungen.

    Erster Schritt: Gründung eines Ortsvereins, in dem "Geldinhaber" ihre durch Kauf erworbenen Waren - beispielsweise - gegen Renovierungsarbeiten tauschen können. Im Rahmen der Nachbarschaftshilfe - und weil man ohnehin keine Handwerker mehr bekommen kann...

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