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Bei 200 km Rest-Reichweite

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  1. Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Vögelchen 13.08.21 - 08:06

    fahre ich möglichst schnell zur Tanke, um nicht auf der nächsten Fahrt liegen zu bleiben.
    Außer mit dem Fahrrad. Da reichen für Nachmittags-Touren auch mal 100 km.

  2. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Rolf Schreiter 13.08.21 - 08:08

    Ja, meine Mutter hat ihr Smartphone auch immer bei 90 Prozent Akkustand geladen, wenn er mal auf 86 Prozent fiel geriet sie dann immer schon in Panik.
    Es gibt solche Leute, kann man nix machen...

  3. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Vögelchen 13.08.21 - 08:21

    Rolf Schreiter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, meine Mutter hat ihr Smartphone auch immer bei 90 Prozent Akkustand
    > geladen, wenn er mal auf 86 Prozent fiel geriet sie dann immer schon in
    > Panik.
    > Es gibt solche Leute, kann man nix machen...

    200 km sind 20%. Davon abgesehen:
    Wenn du mit dem SUV zum 2km entfernten Supermarkt pendelst und die Steckdose in der Garage oder die Tanke neben dem Haus hast, brauchst das nicht, ist klar.
    Ansonsten hat ein Auto aber wenig mit einem Telefon zu tun. Und ja, wer ein Smartphone für medizinische Dinge wie Closed Loop benötigt, ist auch gut beraten, tunlichst einen Ersatzakku oder eine Power Bank dabei zu haben. Steht auch in den entsprechenden Dokumentationen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.08.21 08:39 durch Vögelchen.

  4. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Lufegrt 13.08.21 - 08:22

    Verbrenner sind tot und kommen nicht mehr wieder….


    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fahre ich möglichst schnell zur Tanke, um nicht auf der nächsten Fahrt
    > liegen zu bleiben.
    > Außer mit dem Fahrrad. Da reichen für Nachmittags-Touren auch mal 100 km.

  5. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Vögelchen 13.08.21 - 08:27

    Lufegrt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verbrenner sind tot und kommen nicht mehr wieder….

    Ach so, deshalb muss man Elektroautos im Moment noch mit 22.000 Euro fördern.

  6. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Kadjus 13.08.21 - 08:51

    Du meinst 6.000¤ + Steuererlass für 10 Jahre (vllt 2000¤ oder so)

  7. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Rolf Schreiter 13.08.21 - 08:52

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lufegrt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Verbrenner sind tot und kommen nicht mehr wieder….
    >
    > Ach so, deshalb muss man Elektroautos im Moment noch mit 22.000 Euro
    > fördern.

    Die Förderung ist nur für den Kopf von Verbrenner-Anhängern die sonst noch gar nicht mitbekommen haben wie tot der Verbrenner ist.

  8. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Hallonator 13.08.21 - 08:55

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lufegrt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Verbrenner sind tot und kommen nicht mehr wieder….
    >
    > Ach so, deshalb muss man Elektroautos im Moment noch mit 22.000 Euro
    > fördern.

    Eine gute Sache, dass der Staat mal den Tod von einer Technologie und das Potential einer anderen im voraus sieht

  9. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: violator 13.08.21 - 09:00

    Bis der Verbrenner tot ist werden noch mindestens 20 Jahre vergehen...

    Und im Bereich Feuerwehr und generell LKW und alles was viel oder lange Power braucht wird sich das auch noch halten, da ändern die paar Test-E-LKWs auch nichts dran.

  10. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Kadjus 13.08.21 - 09:02

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bis der Verbrenner tot ist werden noch mindestens 20 Jahre vergehen...
    >
    > Und im Bereich Feuerwehr und generell LKW und alles was viel oder lange
    > Power braucht wird sich das auch noch halten, da ändern die paar
    > Test-E-LKWs auch nichts dran.

    Gerade Feuerwehr braucht nur relativ kurz viel Power. Geradezu die perfekte Anwendung für ein BEV.

  11. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Sascha1409 13.08.21 - 09:19

    Ich lache mich bei 220 Kilometer tot. Ganz besonders bei Pflegediensten usw.

    Das Auto ist Schrott und in Anbetracht des Preises ein Witz. Für 5.000 Euro vielleicht eine Alternative zum Mofa.

    Mit dem Teil bei Minusgraden und leichten Steigungen werden aus 220 Kilometer schnell nur 140. Und mit dem Teil darf (und kann) ich nichts transportieren. Ist garantiert auf 75 Kilo Fahrergewicht ausgerechnet.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 13.08.21 09:27 durch Sascha1409.

  12. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Sascha1409 13.08.21 - 09:22

    Lufegrt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verbrenner sind tot und kommen nicht mehr wieder….
    >
    >

    Bis der letzte Verbrenner auf dieses Erde aufhört zu fahren, werden wir wohl eher tot sein.

  13. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Just_sayin 13.08.21 - 09:28

    Sascha1409 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich lache mich bei 220 Kilometer tot. Ganz besonders bei Pflegediensten
    > usw.
    >
    > Das Auto ist Schrott und in Anbetracht des Preises ein Witz. Für 5.000
    > Euro vielleicht eine Alternative zum Mofa.
    >
    > Mit dem Teil bei Minusgraden und leichten Steigungen werden aus 220
    > Kilometer schnell nur 140. Und mit dem Teil kann darf (und kann) ich nichts
    > schweres transportieren. Ist garantiert auf 75 Kilo Fahrergewicht
    > ausgerechnet.

    Wieviel km am Tag fährt denn ein Pflegedienst-Mitarbeiter so etwa?
    140 klingt für mich schon nach extrem ineffizienter Organisation, vielleicht sollte man eher da ansetzen, wenn das das Problem ist.

  14. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Paule 13.08.21 - 10:14

    Kadjus schrieb:
    -----------------------------------------------
    > Gerade Feuerwehr braucht nur relativ kurz viel Power.
    > Geradezu die perfekte Anwendung für ein BEV.

    Zum Glück hatte sich diese Ansicht noch nicht durchgesetzt vor der aktuellen Flutkatastrophe. Denn da mussten die Fahrzeuge mehrere Tage rund-um-die-Uhr im Dauereinsatz sein, in Gebieten mit ausgefallener Stromversorgung.

    Diesel lässt sich in so einer Situation halt viel schneller nachtanken als Batterien aufladen, bzw. man muss nur Diesel zu den Fahrzeugen ranschaffen anstatt Generatoren+Diesel.

  15. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Kadjus 13.08.21 - 10:23

    Der Preis dafür ist der Aufwand der getrieben werden muss, damit solche Einsatzfahrzeuge auch einsatzbereit sind. Wartung, Instandhaltung und das ständige warmhalten, damit der Motor nicht gleich nach dem Start noch auf dem Hof stirbt.
    Bei Stromausfall wäre dann z.B. ein Dieselgenerator sehr gut geeignet. Die können flexibel eingesetzt werden. Zur Zeit stehen z.B. davon ziemlich viele ungenutzt rum, weil die grad nicht für Veranstaltungen genutzt werden können.

  16. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Brian Kernighan 13.08.21 - 10:23

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ansonsten hat ein Auto aber wenig mit einem Telefon zu tun. Und ja, wer ein
    > Smartphone für medizinische Dinge wie Closed Loop benötigt, ist auch gut
    > beraten, tunlichst einen Ersatzakku oder eine Power Bank dabei zu haben.

    Der ist eher gut beraten immer ein BZ-Schätzeisen und einen Pen dabei zu haben. Denn es kann ja auch mal das CGM ausfallen (passiert mir leider gar nicht selten). Die einzige Stromquelle die ich für mein Closed Loop system meist dabei habe ist eine Ersatz-Pumpenbatterie.

    Wenn der Closed Loop ausfällt macht man einfach klassisch weiter - das sollte jeder drauf haben.

    > Steht auch in den entsprechenden Dokumentationen.

    Echt jetzt, wo denn?

  17. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Dwalinn 13.08.21 - 10:34

    Toll was dein Diesel so schafft, meinen Tanke ich nach rund 500-600km und dann hat er noch 50-100km ist halt ein Kleinwagen. Ein Kleinstwagen hat nochmal weniger Reichweite und ein Roller der gerne zum Pendeln eingesetzt wird kommt ebenfalls eher auf 200-300km.
    Mein Gott das ist ein Zweitwagen der wahrscheinlich nie ein anderes Bundesland sehen wird, davon gibt es 20 mio in Deutschland.

  18. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: mj 13.08.21 - 10:36

    ist mal wieder typisch da feiert einer seine BEV und dann kommst du mit nen exotischen fall wie ner flutkatastrophe...also bitte da leit man sich nen verbrenner oder fährst du ständig mit nen lkw weil alle jahre mal umziehst ?
    :D

  19. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: Lehmmanbnhb 13.08.21 - 10:40

    Just_sayin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sascha1409 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich lache mich bei 220 Kilometer tot. Ganz besonders bei Pflegediensten
    > > usw.
    > >
    > > Das Auto ist Schrott und in Anbetracht des Preises ein Witz. Für 5.000
    > > Euro vielleicht eine Alternative zum Mofa.
    > >
    > > Mit dem Teil bei Minusgraden und leichten Steigungen werden aus 220
    > > Kilometer schnell nur 140. Und mit dem Teil kann darf (und kann) ich
    > nichts
    > > schweres transportieren. Ist garantiert auf 75 Kilo Fahrergewicht
    > > ausgerechnet.
    >
    > Wieviel km am Tag fährt denn ein Pflegedienst-Mitarbeiter so etwa?
    > 140 klingt für mich schon nach extrem ineffizienter Organisation,
    > vielleicht sollte man eher da ansetzen, wenn das das Problem ist.

    Beim DRK Lüneburg (also eine recht ländliche Region) im Durchschnitt 60.000 km in drei Jahren:

    www p autoflotte p de s artikelarchiv s artikel s der-faktor-mensch-2881906 p html (p punkt, s slash)

    Das sind bei 350 Einsatztagen etwa 60km/Tag.

    Ein mir bekannter Pflegedienst in einer sehr ländlichen Gegend ("da willste nich dot über'n Zaun hängen") hat seit ca. 2 Jahren bisher etwa die Hälfte seine Flotte von 15..20 VW-UPs durch E-Ups ersetzt. Ich habe je eins dieser Benziner- und E-Fahrzeuge mal vom Standort der Sozialstation zu einem etwa 10km entfernten Dorf gefahren, also einer typischen Einsatzstrecke zur Anfahrt. Daher kann ich nachvollziehen, warum die Schwestern begeistert sind!

    In Innenstädten, in denen man wegen der Zeitersparnis beim Parken oft Smarts als Pflegedienstfahrzeug sieht, dürfte die tägliche Fahrleistung weniger als die Hälfte betragen.

    Falls Du selbst ein Fahrzeug mit einer Anzeige für die Durchschnittsgeschwindigkeit besitzt, guck' Dir die mal an, wenn Du nach einer Fahrt in der Stadt wieder zuhause parkst. Das sind 20, allenfalls 30km/h.

    Nicht unterschätzen darf man, daß ein Benzinfahrzeug einmal die Woche getankt werden muss.

    Das kostet mit etwas Umweg zur Tankstelle effektiv etwa 10 Minuten pro Woche oder etwa 8h pro Jahr. Das sind bei einem Stundensatz von 40¤ (Das ist leider nicht das, was die Schwester bekommt, sondern die Kosten für den AG ;-( ) zusätzliche Kosten in Höhe von 330¤ p.a.

    Das allein finanziert schon nach ein paar Jahren die Installation der Wallboxen auf dem Betriebsgelände. Zudem ist das ein Streitpunk:t _Wer_ fährt tanken, muss er die Zeit vorher einarbeiten oder länger arbeiten, etc.

    Wenn allerdings nicht im Mehrschichtbetrieb oder mit Teilzeitkräften gearbeitet wird, und ein Mitarbeiter "sein" Fahrzeug vier Nächte pro Woche mit nach Hause nimmt, ist die Ladeproblematik sicherlich größer.

    Aber mindestens die Hälfte der Pflegedienstfahrzeuge dürften vom Einsatzprofil recht problemlos durch E-Fahrzeuge zu ersetzen sein.

  20. Re: Bei 200 km Rest-Reichweite

    Autor: trinkhorn 13.08.21 - 11:01

    Vielen Dank!
    habe mich auch gerade sehr gewundert warum 200 (Oder meinetwegen 100 falls der Fahrer viel wiegt, Heizung an hat, es kalt ist und man in den Bergen unterwegs ist) km für Anwendungen wie Pflegedienst oder 2.-Wagen zu wenig sein sollten...
    Und Kreis Lüneburg ist wie du schon sagst sehr ländlich, da wird es in Städten deutlich kleinere nötige Reichweiten geben. Und wenn man mal n noch ländlicheren LK hat wo man ~100km tägliche Fahrtstrecke hat, dann ist halt für DIESEN Pflegedienst DIESES E-Auto nicht das richtige. Was aber kein Argument für eine Diskussion sein kann.

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