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Vergleich Benzin tanken - aufladen

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  1. Vergleich Benzin tanken - aufladen

    Autor: VDSLKasten 20.12.17 - 09:51

    Aktuell sind die Auflademöglichkeiten ja noch sehr begrenzt.

    Was ist wenn irgendwann die gleiche Verbreitung für Stromanschlüsse für Autos erreicht wird wie aktuell das normale Tanken per Flüssigkeit?

    Aktuell muss man auch mal warten wenn die Tankstelle recht voll ist. Der Tankvorgang bom Stromer dauert aber nunmal deutlich länger und selbst wenn er signifikant verkürzt werden kann in Zukunft wird es trotzdem deutlich länger dauern "aufzutanken".

    Das System Tankstelle wird wohl nicht mehr funktionieren...vielleicht baut man die Tankstellen dann zu kleinen Bistros/Burgerbuden um und man geht dann halt was essen wärend man tankt.

    Trotzdem bleibt die Frage wie man das in Zukunft lösen will. Es ist einfach nicht genug Platz für alle da um ihr Auto aufzuladen geschweige denn ist das Geld dafür da jeden Parkplatz mit Strom auszustatten. Dann werden zB. div. halbstarke durch die Städte ziehen und versuchen ladende Autos zu manipulieren...

    Vielleicht wäre es einfacher die Straßen mit Induktionstechnik zu versehen und wärend des fahrens zu laden?

  2. Re: Vergleich Benzin tanken - aufladen

    Autor: PiranhA 20.12.17 - 10:24

    Die Tankstelle im heutigen Sinn, wird es eigentlich nur bei Fernreisen geben. Da kombiniert man das halt mit einem Snack bzw kleine Pause. Bei 350kW kommt man ja auch mit ner viertel Stunde schon weit.
    Die Masse der Ladevorgänge wird aber da stattfinden, wo die Autos heute auch parken. Sei es zu Hause beim eigenen Stellplatz, am Arbeitsplatz, im Supermarkt, Kino oder Parkhaus in der Innenstadt.

  3. Re: Vergleich Benzin tanken - aufladen

    Autor: VigarLunaris 20.12.17 - 10:54

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Masse der Ladevorgänge wird aber da stattfinden, wo die Autos heute
    > auch parken. Sei es zu Hause beim eigenen Stellplatz, am Arbeitsplatz, im
    > Supermarkt, Kino oder Parkhaus in der Innenstadt.

    Damit hast du recht und damit beginnen die Schwierigkeiten.

  4. Re: Vergleich Benzin tanken - aufladen

    Autor: der_wahre_hannes 20.12.17 - 11:01

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Tankstelle im heutigen Sinn, wird es eigentlich nur bei Fernreisen
    > geben. Da kombiniert man das halt mit einem Snack bzw kleine Pause. Bei
    > 350kW kommt man ja auch mit ner viertel Stunde schon weit.

    Vor allem muss man von der Denke wegkommen, unbedingt immer "volltanken" zu müssen. Wenn ich noch ne Strecke von 100km vor mir habe, dann brauche ich nicht Stunden irgendwo rumstehen, um auf 400km Reichweite aufzuladen. Da reicht es auch völlig, wenn ich auf 150km lade.

  5. Re: Vergleich Benzin tanken - aufladen

    Autor: NeoXolver 20.12.17 - 11:44

    VigarLunaris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PiranhA schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Masse der Ladevorgänge wird aber da stattfinden, wo die Autos heute
    > > auch parken. Sei es zu Hause beim eigenen Stellplatz, am Arbeitsplatz,
    > im
    > > Supermarkt, Kino oder Parkhaus in der Innenstadt.
    >
    > Damit hast du recht und damit beginnen die Schwierigkeiten.

    Aber man sollte nicht vergessen, das eine Ladesäule nicht vergleichbar komplex aufgebaut ist wie eine Tanksäule. Es handelt sich um eine Steckdose mit Zugangs und Abrechnungssystem.

    Schon heute bekommt man eine Ladesäule für gut 1000¤. Wobei dieser preis meiner Meinung nach noch der recht geringen Nachfrage geschuldet ist.

  6. Re: Vergleich Benzin tanken - aufladen

    Autor: Lasse Bierstrom 20.12.17 - 14:30

    NeoXolver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > VigarLunaris schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > PiranhA schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die Masse der Ladevorgänge wird aber da stattfinden, wo die Autos
    > heute
    > > > auch parken. Sei es zu Hause beim eigenen Stellplatz, am Arbeitsplatz,
    > > im
    > > > Supermarkt, Kino oder Parkhaus in der Innenstadt.
    > >
    > > Damit hast du recht und damit beginnen die Schwierigkeiten.
    >
    > Aber man sollte nicht vergessen, das eine Ladesäule nicht vergleichbar
    > komplex aufgebaut ist wie eine Tanksäule. Es handelt sich um eine Steckdose
    > mit Zugangs und Abrechnungssystem.
    >
    > Schon heute bekommt man eine Ladesäule für gut 1000¤. Wobei dieser preis
    > meiner Meinung nach noch der recht geringen Nachfrage geschuldet ist.

    Ja ist nicht vergleichbar. Eine Tanksäule benötigt einen doppelt gesicherten Tank, sowie eine Öltrennung beim Abwasser. Ansonsten ist es relativ unkompliziert eine solche Tankstelle aufzubauen!

    Ladesäulen für Einzelpersonen sind aktuell noch teuer weil es kleine Stückzahlen sind, aber die Technik ist nunmal teuer, weil viel Sicherheit einkalkuliert werden muss. Der eigentliche teure Teil ist es, den Strom bis zu der Säule zu bekommen. Der wird gleich teuer bleiben.

    Das eigentliche Problem aber ist es, in ein Nicht-Industriegebiet Strom in der benötigten Höhe zu bekommen. Da müssen zusätzlich Leitungen gelegt werden.
    Shell plant aus diesen Gründen bereits Akkus in zukünftige Tankstellen ein, um im Stromüberfluss günstig zu beziehen, und Spitzenstrom zu reduzieren. Die würden den Aufwand nicht treiben, wenn es günstiger ginge.
    Ist in einer Wohnanlage das Stromnetz mal am Limit, könnte es sei denn, dass man keine stärkere Leistung beziehen DARF.

    Ein Arbeitskollege heizt mit Wärmepumpe (ca 3 kW), und diese darf zu Stromspitzenzeiten nicht aktiviert werden, um das Stromnetz zu schonen. War Pflicht vom Netzbetreiber, bei ganz normalen Bedingungen, die in jedem Wohngebiet gelten. Das ist NICHTS im Vergleich zu einem E-Auto!

    Aktuell wird noch ohne Elektroautos geplant und gebaut. Wir alle wissen ja, wie leicht es ist den Boden aufzureißen um etwas zu verlegen ;-)
    Nur daß Stromkabel wesentlich mehr kostet pro Meter als Glasfaser.

    Das dämpft ein wenig die Euphorie, vermutlich wird es für längere Zeit Hybrid-Fahrzeuge geben, um die Kosten für den Systemwechsel zu vertagen.

    > Aber man sollte nicht vergessen, das eine Ladesäule nicht vergleichbar
    > komplex aufgebaut ist wie eine Tanksäule. Es handelt sich um eine Steckdose
    > mit Zugangs und Abrechnungssystem.

    Was ist an einer Tanksäule komplex? Eine Pumpe, ein Zähler, ein Tank.
    BTW arbeitet das PTB gerade an einer Möglichkeit die elektrischen Tanksäulen zu kalibrieren/ die Messung zu verbessern. Das ist nicht so trivial wie es sich anhört! Strom in solchen Stärken "verbiegt" so manche lineare Messkurve.
    Hier sind noch viele Fragen ungeklärt.
    Wer zahlt eigentlich den Spannungsabfall im Kabel?
    Sind diese Verluste (später - das kommt sicher mit der Steuer auf Auto-Strom) steuerpflichtig? Wird eine Schnellbetankung höher besteuert, als eine langsame welche Phasen von Stromüberfluss mitnimmt?

    Solche Fragen bremsen uns stärker ein als uns lieb ist. Nicht vorhandene Planungssicherheit bremst Investitionen.

    Der Aufwand für den Akku-Tank wird ähnliche Ausmaße annehmen wie ein Diesel-/Benzintank. Größerer Trafo, Hochspannungszuführung...

  7. Re: Vergleich Benzin tanken - aufladen

    Autor: thinksimple 20.12.17 - 15:08

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PiranhA schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Tankstelle im heutigen Sinn, wird es eigentlich nur bei Fernreisen
    > > geben. Da kombiniert man das halt mit einem Snack bzw kleine Pause. Bei
    > > 350kW kommt man ja auch mit ner viertel Stunde schon weit.
    >
    > Vor allem muss man von der Denke wegkommen, unbedingt immer "volltanken" zu
    > müssen. Wenn ich noch ne Strecke von 100km vor mir habe, dann brauche ich
    > nicht Stunden irgendwo rumstehen, um auf 400km Reichweite aufzuladen. Da
    > reicht es auch völlig, wenn ich auf 150km lade.

    Aus Erfahrung kann ich dir sagen das die reinen km nicht unbedingt reichen werden. Kommt auch auf den Strassenverlauf an. Über den Brenner ist immer etwas anderes als ebene Strecke.
    Gab mal so einen schönen Bericht in ner Caravan-Zeitung. Mit einem ModelX und Wohnwagen über die Alpen. 370km Strecke. Mehrfaches aufladen incl. Totaler Stillstand.
    Man sollte also etwas planen können.
    Besonders wenn man die Strecken nicht kennt. Hatte mich auf zu sehr auf die Reichweite verlassen habs aber dann nicht mehr zum Kader geschafft. Passiert mir nimmer.

    Rettet die Insekten. Selbst auf einem Balkon wär etwas Platz. Eine kleine Ecke vom Golfrasen an die Natur abtreten. Es wär so einfach

  8. Re: Vergleich Benzin tanken - aufladen

    Autor: Klausens 20.12.17 - 15:37

    Das stimmt doch nicht.

    Bei einer durchschnittlichen Pendelstrecke von täglich 20-30km in Deutschland verbleiben auf den Parkplatz daheim ca. 15km Reichweite täglich nachtanken. Das sind über den Daumen 2,5kWh, die über Nacht im Schnitt pro Auto getankt werden müssen.
    Auf 10 Stunden verteilt sind das 250Watt.
    Das juckt keine Sau.

    Mit einem einzigen 22kW-Drehstromanschluss, den ich vom Keller auf die Straße zieh kann ich über Nacht knapp 100 Autos nachladen.
    Weiß nicht, wo diese Märchen herkommen, dass alles zusammenbricht, wenn man ein E-Auto auflädt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.17 15:51 durch Klausens.

  9. Re: Vergleich Benzin tanken - aufladen

    Autor: pointX 20.12.17 - 19:02

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem muss man von der Denke wegkommen, unbedingt immer "volltanken" zu
    > müssen. Wenn ich noch ne Strecke von 100km vor mir habe (...) reicht es auch völlig, wenn ich auf 150km lade.
    So Leute gibt es heute schon, die meinen mit dem Reserve-Tank noch 100km fahren zu können. Und dann lachend erzählen, dass das ja schon funktioniert, bis auf das "eine" mal wo man liegengeblieben ist....
    Und dann steht man mal ungeplant eine halbe Stunde im Stau mit Heizung / Klima, und darf entweder frieren/schwitzen zum Stromsparen oder den Abschleppdienst anrufen.
    Oder es kommt eine Umleitung, oder man fährt doch noch kurz wo anders hin, oder...

    Wenn ich mein Auto nicht ungeplant, spontan ohne mir Gedanken zu machen 200km weit fahren kann, dann ist es aktuell nichts für mich. Als Zweitwagen für die "meisten" fahrten würde es sicher ausreichen. Aber eben nicht als einziges Auto.

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