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Arme, arme Autoindustrie

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  1. Arme, arme Autoindustrie

    Autor: KnutRider 06.05.21 - 07:57

    entweder fabulieren sie über Arbeitsplätze, die in Gefahr seien oder darüber das der deutsche Bürger sich nicht mehr sein liebstes Kind leisten könne.

    Dafür das ihnen die Arbeitsplätze schiet-egal waren als sie lieber in Betrugs-Software anstatt in Innovation investiert haben und das Geringverdiener eh schon lange nicht mehr sich keine Neuwagen mehr leisten können, egal ob Verbrenner oder E-Auto.

  2. Re: Arme, arme Autoindustrie

    Autor: Poison Nuke 06.05.21 - 08:08

    aktuell bekommst einen neuen Kleinwagen (z.B. Skoda Fabia) für knapp über 10k. Das ist problemslos finanzierbar für einen Geringverdiener. Kleinstwagen sind stellenweise noch günstiger zu haben.

    Und man kann es auch anders herum betrachten: die Arbeitsplätze waren ihnen es wert das ganze zu machen. Denn der Betrug war Aufgabe für eine handvoll Personen, das kostet keine Investition, hingegen die Auflagen tatsächlich zu erfüllen hätte sehr viel mehr gekostet und damit Arbeitsplätze gefährdet. Rein wirtschaftlich betrachtet war es also gar nicht soo dumm.

    Zumal nicht alle Hersteller betrogen haben, gab ja auch dennoch genug ehrliche, die dadurch aber leider trotzdem keinen Gewinn hatten. Also was ist die Moral von der Gschicht? Lieber betrügen weil im schlimmsten Fall kommt man aufs gleiche raus, im besten Fall aber gewinnt man was dazu. So ist unser Land nunmal.

  3. Re: Arme, arme Autoindustrie

    Autor: KnutRider 06.05.21 - 08:23

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aktuell bekommst einen neuen Kleinwagen (z.B. Skoda Fabia) für knapp über
    > 10k. Das ist problemslos finanzierbar für einen Geringverdiener.
    > Kleinstwagen sind stellenweise noch günstiger zu haben.

    Ich weiß nicht was du unter einem Geringverdiener verstehst, aber zB eine Friseurin wird sich wohl kaum "problemlos" einen Kleinwagen finanzieren können.

    > Und man kann es auch anders herum betrachten: die Arbeitsplätze waren ihnen
    > es wert das ganze zu machen. Denn der Betrug war Aufgabe für eine handvoll
    > Personen, das kostet keine Investition, hingegen die Auflagen tatsächlich
    > zu erfüllen hätte sehr viel mehr gekostet und damit Arbeitsplätze
    > gefährdet. Rein wirtschaftlich betrachtet war es also gar nicht soo dumm.
    Die Strafen hätten auch wesentlich höher ausfallen können, gerade in Deutschland wurde VW nahezu verschont, obwohl sie nicht nur die Kunden betrogen haben, sondern auch den Staat.
    Und du willst uns hier den Bären auftischen das die Strafen billiger waren als einen entsprechenden Katalysator zu entwickeln und zu verbauen? Insbesondere wenn man bedenkt das nach dem Dieselskandal mehrere Firmen/Ingenieure entsprechende Kats präsentiert haben?

    Den diversen Managern waren die Arbeitsplätze scheissegal, sie wollten aus reiner Gier Gewinnmaximierung betreiben und somit auch entsprechenden Dividende auf ihre Aktienpakete und Boni kassieren.

  4. Re: Arme, arme Autoindustrie

    Autor: John2k 06.05.21 - 08:29

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß nicht was du unter einem Geringverdiener verstehst, aber zB eine
    > Friseurin wird sich wohl kaum "problemlos" einen Kleinwagen finanzieren
    > können.

    Ist aber auch gut so, da es sehr schlecht angelegtes Geld ist. Einmal vom Hof fahren und das Auto ist nur noch vielleicht 7000¤ Wert. Finanziert muss natürlich aber die volle Summe werden. Im schlechtesten Fall dann auch noch über 6 Jahre oder mehr.

  5. Re: Arme, arme Autoindustrie

    Autor: brainslayer 06.05.21 - 08:31

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aktuell bekommst einen neuen Kleinwagen (z.B. Skoda Fabia) für knapp über
    > 10k. Das ist problemslos finanzierbar für einen Geringverdiener.
    > Kleinstwagen sind stellenweise noch günstiger zu haben.
    >
    > Und man kann es auch anders herum betrachten: die Arbeitsplätze waren ihnen
    > es wert das ganze zu machen. Denn der Betrug war Aufgabe für eine handvoll
    > Personen, das kostet keine Investition, hingegen die Auflagen tatsächlich
    > zu erfüllen hätte sehr viel mehr gekostet und damit Arbeitsplätze
    > gefährdet. Rein wirtschaftlich betrachtet war es also gar nicht soo dumm.
    >
    > Zumal nicht alle Hersteller betrogen haben, gab ja auch dennoch genug
    > ehrliche, die dadurch aber leider trotzdem keinen Gewinn hatten. Also was
    > ist die Moral von der Gschicht? Lieber betrügen weil im schlimmsten Fall
    > kommt man aufs gleiche raus, im besten Fall aber gewinnt man was dazu. So
    > ist unser Land nunmal.

    da hast du aber nicht mitgelesen. das ist ein verbrenner. das selbe fahrzeug in elektro kostet halt das doppelte

  6. Re: Arme, arme Autoindustrie

    Autor: MaGru 06.05.21 - 08:55

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KnutRider schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich weiß nicht was du unter einem Geringverdiener verstehst, aber zB
    > eine
    > > Friseurin wird sich wohl kaum "problemlos" einen Kleinwagen finanzieren
    > > können.
    >
    > Ist aber auch gut so, da es sehr schlecht angelegtes Geld ist. Einmal vom
    > Hof fahren und das Auto ist nur noch vielleicht 7000¤ Wert. Finanziert muss
    > natürlich aber die volle Summe werden. Im schlechtesten Fall dann auch noch
    > über 6 Jahre oder mehr.

    Habe einen EU-Import Fabia mit nahezu Vollausstattung für 14k gekauft und ihn 4 Jahre und 40k km später quasi Drive in, ohne Angebote zu vergleichen, für 11k wieder verkauft. Für 83¤/Monat hätte ich nichts derartiges geleast bekommen...

  7. Re: Arme, arme Autoindustrie

    Autor: Captain 06.05.21 - 09:15

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aktuell bekommst einen neuen Kleinwagen (z.B. Skoda Fabia) für knapp über
    > 10k. Das ist problemslos finanzierbar für einen Geringverdiener.
    > Kleinstwagen sind stellenweise noch günstiger zu haben.
    >
    Und genau diese sollen verschwinden, weil an denen nicht mind. x Tsd zu verdienen ist...

  8. Re: Arme, arme Autoindustrie

    Autor: John2k 06.05.21 - 09:22

    MaGru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe einen EU-Import Fabia mit nahezu Vollausstattung für 14k gekauft und
    > ihn 4 Jahre und 40k km später quasi Drive in, ohne Angebote zu vergleichen,
    > für 11k wieder verkauft. Für 83¤/Monat hätte ich nichts derartiges geleast
    > bekommen...


    Schäppchen kann man immer wieder mal machen und Glück beim Verkauf ebenfalls haben.

    Gab auch mal letztes Jahr ein Leasingangebot für E-Autos. Wer berechtigt war, hat effektiv Geld bekommen dafür dass er solch ein Auto least.

  9. Re: Arme, arme Autoindustrie

    Autor: Rx-J0806 06.05.21 - 09:39

    Sich etwas finanzieren zu können heißt nicht, dass man es sich leisten kann, sondern im Gegenteil

  10. Re: Arme, arme Autoindustrie

    Autor: subjord 06.05.21 - 09:50

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aktuell bekommst einen neuen Kleinwagen (z.B. Skoda Fabia) für knapp über
    > 10k. Das ist problemslos finanzierbar für einen Geringverdiener.
    > Kleinstwagen sind stellenweise noch günstiger zu haben.
    >

    Momentan bekommt man einen Dacia Spring Electric nach Förderung für unter 11k Euro.
    Das Auto scheint zwar nicht besondern gut zu sein, ist aber dafür ein SUV. In 5 Jahren, wenn die Abgasnormen gelten wird der Markt in dem Bereich schon deutlich weiter sein. Wenn die Autohersteller wollen, dass sich Kunden für 5-20k Euro einen Neuwagen kaufen können wird es entsprechende Angebote geben. Wenn sie es nicht wollen nicht. Das hängt nicht unbedingt davon ab ob die Abgasnormen härter werden.

  11. Re: Arme, arme Autoindustrie

    Autor: KnutRider 06.05.21 - 10:29

    Rx-J0806 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sich etwas finanzieren zu können heißt nicht, dass man es sich leisten
    > kann, sondern im Gegenteil
    Korrekt, sehe ich täglich bei meinen Klienten, welche ich in der Regel gleich zur Schuldnerberatung bringen muss.

  12. Re: Arme, arme Autoindustrie

    Autor: scroogie 06.05.21 - 11:35

    Etwa zeitgleich wurden die Bilanzen für das erste Quartal veröffentlicht. VW ca. 3,4 Milliarden Euro Gewinn, BMW etwa 3,76 Milliarden, jeweils nur im ersten Quartal.

  13. Re: Arme, arme Autoindustrie

    Autor: mixedfrog 06.05.21 - 12:49

    > Und man kann es auch anders herum betrachten: die Arbeitsplätze waren ihnen
    > es wert das ganze zu machen. Denn der Betrug war Aufgabe für eine handvoll
    > Personen, das kostet keine Investition, hingegen die Auflagen tatsächlich
    > zu erfüllen hätte sehr viel mehr gekostet und damit Arbeitsplätze
    > gefährdet.

    Wenn etwas mehr Aufwand erfordert, schafft es meist Arbeitsplätze.
    Nur wenn der Kunde den Mehraufwand nicht bezahlen will ("Dann geh ich lieber zu Fuß!"), dann kostet es Arbeitsplätze.

  14. Re: Arme, arme Autoindustrie

    Autor: robinx999 06.05.21 - 20:34

    subjord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Poison Nuke schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > aktuell bekommst einen neuen Kleinwagen (z.B. Skoda Fabia) für knapp
    > über
    > > 10k. Das ist problemslos finanzierbar für einen Geringverdiener.
    > > Kleinstwagen sind stellenweise noch günstiger zu haben.
    > >
    >
    > Momentan bekommt man einen Dacia Spring Electric nach Förderung für unter
    > 11k Euro.
    Dummerweise hört die Umweltprämie irgendwann auf und dann ist der Wagen 6000¤ teurer (die 3000¤ Herstelleranteil ignoriere ich mal der Wagen ist in Frankreich die 3000¤ günstiger, bzw. es würde Rabatte geben)
    Aber auch jetzt gilt schon wer einen Neuwagen will und wenig Geld hat kann sich auch einen Dacia Sandero oder einen Toyota Aygo für unter 9000¤ kaufen
    Die günstigsten Angebote für Neuwagen bei mobile.de sind übrigens ein
    Citroën C1 Live*Neuwagen*0km*Ohne Zulassung* 5.970 ¤ (Brutto)
    Dacia Logan MCV TCe 90 Comfort 7.500 ¤ (Brutto)
    Mitsubishi Space Star Basis 7.990 ¤ (Brutto)

    Ist also aktuell real schon billiger in der Anschaffung wenn einem die Basis reicht. Wobei ja auch bei den E-Autos die wenigsten die Basis Version nehmen

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