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Klar geht das, er gehört einem eben nur nicht mehr.

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  1. Klar geht das, er gehört einem eben nur nicht mehr.

    Autor: SchluppoMäcQuarkkeulchen 06.05.21 - 09:11

    Nennt sich Leasing oder Mietauto.

    Wer tatsächlich täglich zur Arbeit pendeln muss per Auto, wird sich eben künftig wahlweise mehr Geld einfordern müssen (wenn die Kohle zu knapp ist) oder überlegen, ob er arbeitslos nicht mehr Geld rausbekommt als es die Investition in einen Kauf/Wertverlust/Betrieb eines E-Autos wert wäre.

    Ich sag es nicht gern (liberales blabla), aber das regelt der Markt.

    Ansonsten, wenn ich aus dem Fenster schaue, auch vor Corona, standen dort über Tag und Nacht reichlich Autos einfach nur herum.
    Wofür ich bspw. in Berlin/Hamburg/München usw. einen Wagen brauche wenn ich mit den öffentlichen in 10-30 Minuten meine Arbeit erreiche ....keine Ahnung.

    Aber nochmal zum Punkt: Dann werden die Autos eben teurer geleast, und nach drei Jahren gibt man sie weg. Oder man mietet sich für einen oder mehrere Tage ein Auto.

    Für die Umwelt sind weniger Autos, weniger persönlicher Besitz doch super und schön "nachhaltig" ist es auch. Das ist es doch was angeblich alle wollen.

  2. Re: Klar geht das, er gehört einem eben nur nicht mehr.

    Autor: User_x 06.05.21 - 09:38

    Funktioniert aber auch nur, solange man es nicht ersetzen muss. Denn genau das ist das Problem, dass viele lieber eine Rostlaube fahren als nach der Mietzeit mit Strafen wegen Überziehung der Mietzeit und Reparatur von Lack und Blechkleid Schäden zur Kasse gebeten zu werden.

    <Das ist eine Signatur>

  3. Re: Klar geht das, er gehört einem eben nur nicht mehr.

    Autor: iamgroot 06.05.21 - 10:13

    Man könnte natürlich auch anfagen, die Öffentlichen mal etwas mehr auszubauen/mehr zu fördern. Und nicht nur in Berlin oder München, sondern eben auch in den 4000-Seelen-Dörfern, die gefühlt bei solchen Entscheidungen immer vergessen werden. Wenn dann der Bus nicht nur 2x täglich (natürlich nur unter der Woche) fahren würde, könnte man tatsächlich mal darüber nachdenken, ob man das Auto nicht daheim stehen lässt.

  4. Re: Klar geht das, er gehört einem eben nur nicht mehr.

    Autor: flasherle 06.05.21 - 10:52

    Also die Landbevölkerung bestrafen, weil die städter ja in 10 minuten per öffentlichen am Arbeitsort sind.
    ja das macht sinn...

  5. Re: Klar geht das, er gehört einem eben nur nicht mehr.

    Autor: Prypjat 06.05.21 - 11:24

    SchluppoMäcQuarkkeulchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wofür ich bspw. in Berlin/Hamburg/München usw. einen Wagen brauche wenn ich
    > mit den öffentlichen in 10-30 Minuten meine Arbeit erreiche ....keine
    > Ahnung.

    YMMD :D

    Meine Arbeitsstrecke mit Auto in Berlin sind 20km hin und 20km zurück.
    Mit Auto über die A10 sind das ca. 30 Minuten für eine Strecke.

    Fahre ich mit den Öffentlichen, dann sind es 1Std. und 45 Min., wenn alles klappt und die S-Bahn nicht wieder Reihenweise ausfällt.

    Ich würde liebend gerne das Auto abschaffen und mit den Öffis fahren, aber bei 2 1/2 Stunden pro Tag bei guter Verbindung ist mir das einfach zu viel.

  6. Re: Klar geht das, er gehört einem eben nur nicht mehr.

    Autor: derdiedas 06.05.21 - 11:51

    Manchmal vermisse ich bei Golem die Bewertungsfunktion.

    Ein Auto bedeutet mehr als nur ein Fahrzeug um zur Arbeit zu kommen, es bedeutet persönliche Freiheit dann dorthin zu fahren wohin man will. Der bequeme weg zur Arbeit ist nicht alleiniges Kaufargument und wird es auch in den seltensten Fällen sein.

    Die meisten wollen es nicht verstehen, aber ein Auto bedeutet gerade abseits der Städte Freiheit. Wenn man nun das Auto immer teure macht wird das viele mit unserem Gehalt kaum stören, aber man sollte bedenken das man immer mehr Menschen von dieser gewohnten Freiheit abhängt.

    Und was werden diese Menschen die immer mehr die Belastungen der Energiewende tragen müssen wohl in der Zukunft wählen?

    Die Co2 Steuer auf Heizöl etwa zeigt wie unfair es zugeht. Die CO2 Steuer hat etwa Heizöl und Gas um mehr als 20% teurer gemacht. Blöd nur das 57% der Menschen zur Miete wohnen und von den unteren Gehaltsschichten weit mehr als 80%. Diese aber haben absolut NULL Einfluss darauf was der Vermieter zum Heizen nutzt (dem ist es schlicht Wurscht, da er die Kosten zu 100% weitergeben kann).

    Solche Aussagen wie Du sie triffst zeigen wie absolut arrogant Menschen werden wenn sie mal mehr Kohle verdienen als andere. Nur leben wir in einem Land bei denen immer mehr Menschen abgehängt werden. Das hatten wir in der Geschichte schon einmal, und ist nicht gut geendet.

    Hier um mal etwas demütiger zu werden: https://www.youtube.com/watch?v=3LopI4YeC4I

    Gruß DDD

  7. Re: Klar geht das, er gehört einem eben nur nicht mehr.

    Autor: Kawim 06.05.21 - 11:56

    iamgroot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man könnte natürlich auch anfagen, die Öffentlichen mal etwas mehr
    > auszubauen/mehr zu fördern.

    Wird immer gerne in den Raum geworfen, nur konkret realisierbare Ideen gibt es selten.

    > Und nicht nur in Berlin oder München, sondern
    > eben auch in den 4000-Seelen-Dörfern, die gefühlt bei solchen
    > Entscheidungen immer vergessen werden.

    Vielleicht sollte man sich mal fragen ob das irgendwer bezahlen kann. Jedes kleine Dorf mit optimaler (öffentlicher) Mobilität auszustaten ist schlicht nicht bezahlbar und umwelttechnisch oft nicht besser als wenn diese Leute ein eigenes Auto haben.

    > Wenn dann der Bus nicht nur 2x
    > täglich (natürlich nur unter der Woche) fahren würde, könnte man
    > tatsächlich mal darüber nachdenken, ob man das Auto nicht daheim stehen
    > lässt.

    Aha, zum Schuften soll der Bus dann möglichst häufig fahren, aber wenn es um Freizeit und Selbstverwirklichung geht haben die Dorfbewohner dann Pech gehabt.

  8. Re: Klar geht das, er gehört einem eben nur nicht mehr.

    Autor: IMM0rtalis 06.05.21 - 12:43

    Word!

    Unser Auto steht auch meistens rum. Brauchen es aber für Familienbesuch in Südtirol, Opa an der Ostsee besuchen und meine Mutter in Berlin (von Köpenick nach HSH) zu besuchen.

    - Ostsee ginge mit Mietwagen, ok.
    - Südtirol wird es schon komplizierter, da längere Trips und Ausland -> Mietwagen ist sehr teuer und in Ferienzeiten auch sehr ausgebucht
    - Zur Mutter fahren? Für die Umwelt statt 30min 1h pro Fahrt und dafür Zug, ok. Nur nehme ich meist verschiedene Sachen wie Werkzeug, Essen etc mit. Und da geht das dann wieder nicht.

    Mögliche Lösung? Carsharing.
    ABER:
    - Selbst in Berlin noch immer nicht in allen Gegenden möglich
    - Wenn ichs irgendwo abstelle laufe ich Gefahr, mit meinem Zeug nicht mehr zurückzukommen
    - Aktuell nicht praktikabel für lange Fahrten oder Fahrten nach Brandenburg an einen See.

    Und solange kein wirklich massentaugliches, flächendeckendes Carsharing mit gutem Schadensprotokoll existiert, bleibt fast nur der eigene PKW.

    Wäre ja sehr interessiert an Konzepten ala 10 Familien in einer Straße teilen sich 6 Autos mit passender Protokoll-App.

    Aber einfach kaum bezahlbar zu machen ohne Alternativen? - Soziale Spaltung -> Futter für Populismus.

  9. Re: Klar geht das, er gehört einem eben nur nicht mehr.

    Autor: Alessey 06.05.21 - 12:50

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Manchmal vermisse ich bei Golem die Bewertungsfunktion.
    >
    > Ein Auto bedeutet mehr als nur ein Fahrzeug um zur Arbeit zu kommen, es
    > bedeutet persönliche Freiheit dann dorthin zu fahren wohin man will. Der
    > bequeme weg zur Arbeit ist nicht alleiniges Kaufargument und wird es auch
    > in den seltensten Fällen sein.
    >
    > Die meisten wollen es nicht verstehen, aber ein Auto bedeutet gerade
    > abseits der Städte Freiheit. Wenn man nun das Auto immer teure macht wird
    > das viele mit unserem Gehalt kaum stören, aber man sollte bedenken das man
    > immer mehr Menschen von dieser gewohnten Freiheit abhängt.
    >
    > Und was werden diese Menschen die immer mehr die Belastungen der
    > Energiewende tragen müssen wohl in der Zukunft wählen?
    >
    > Die Co2 Steuer auf Heizöl etwa zeigt wie unfair es zugeht. Die CO2 Steuer
    > hat etwa Heizöl und Gas um mehr als 20% teurer gemacht. Blöd nur das 57%
    > der Menschen zur Miete wohnen und von den unteren Gehaltsschichten weit
    > mehr als 80%. Diese aber haben absolut NULL Einfluss darauf was der
    > Vermieter zum Heizen nutzt (dem ist es schlicht Wurscht, da er die Kosten
    > zu 100% weitergeben kann).
    >
    > Solche Aussagen wie Du sie triffst zeigen wie absolut arrogant Menschen
    > werden wenn sie mal mehr Kohle verdienen als andere. Nur leben wir in einem
    > Land bei denen immer mehr Menschen abgehängt werden. Das hatten wir in der
    > Geschichte schon einmal, und ist nicht gut geendet.
    >
    > Hier um mal etwas demütiger zu werden: www.youtube.com
    >
    > Gruß DDD

    Die Realität ist das es keine Antwort gibt aus der Richtung ausser "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen." Auf diesem Niveau bewegt sich die moralisierte öffentliche Debatte, es passt aber zu der infantilen Gesellschaft, die jegliche Zielkonflikte ausblendet... die stehen halt alle auf der "falschen" Seite. Bis genügend Leute sagen dann bin ich halt auf der "falschen" Seite und so wählen 2033 ist ein realistischer Wechselpunkt.

  10. Re: Klar geht das, er gehört einem eben nur nicht mehr.

    Autor: Invertiert 07.05.21 - 00:24

    früher gabs auch kein auto und dann besucht man entfernte verwandte halt nicht mehr, war früher auch kein Problem. müssen uns wieder daran gewöhnen unsere Aktivitäten auf unser geografisches umfeld zu beschränken wie es tausende jahre davor auch war. ansonsten mit einem fahrrad kommt man auch weit, gerade Elektrofahrräder können selbst auf Schotterwegen locker 100 km pro tag fahren

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