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  5. › Elektro-SUV: Drako Dragon soll…

ich hoffe mal...

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  1. ich hoffe mal...

    Autor: don.redhorse 03.07.22 - 13:11

    ... das die das Wissen was sie bei der Entwicklung und Bau dieses Fahrzeugs sammeln der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Im Ernst, kein Mensch braucht so nen Ding, ist genau so eine Sache wie das Transit ShowCar von Ford mit 2000 PS und 0 auf 100 km/h in zwei Sekunden, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h. Braucht auch kein Mensch, aber lernen kann man sicherlich was dabei. Bei Ford wird das hoffentlich in kommenden Volumenmodellen genutzt, wie sieht das bei den Drako Dingern aus?

  2. Re: ich hoffe mal...

    Autor: Renricom 03.07.22 - 13:20

    don.redhorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... das die das Wissen was sie bei der Entwicklung und Bau dieses Fahrzeugs
    > sammeln der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

    Genau das hoffe ich auch. Allerdings ist mir nich bekannt, dass Drako Motos mit irgendeinem "normalen" Kfz-Hersteller kooperiert, weshalb ich befürchte, dass hier für die Allgemeinheit kein Nutzen zu finden ist.

    ____________________________________________________________________________________________
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  3. Re: ich hoffe mal...

    Autor: Jalousie 03.07.22 - 13:25

    Mit den 1,5 MW Leistung könnte man auch knapp 100 bis 150 Häuser beheizen. ^^

  4. Re: ich hoffe mal...

    Autor: don.redhorse 03.07.22 - 13:43

    aber auch nicht lange. Der Transit hat einen gut 50 kW Akku, da lernt man also wie man die Dinger hochstromfest baut. Wie groß der Akku vom Dragon ist weiss ja noch keiner, tippe aber mal auf über 100 kWh. Würde man also einen Durchlauferhitzer wohl so knappe 5h mit betreiben können, oder ein Haus einen Tag lang mit beheizen können, oder 3-5 Häuser mit einer entsprechenden Wärmepumpe.
    OT:
    Wenn man dann mal sieht wieviel Energie im Tank eines Verbrenners lauert: Golf 8 45l mit einem Heizwert von 8,5kWh/l sind immerhin 382 kWh an Energieäquivalents. Auch nicht ohne.
    Nimmt man jetzt einen Wirkungsgrad von Steinkohlekraftwerken von ca. 40% an. Rechnet man das mit den regenerativen Energien und der Wasserkraft hoch, sollte man bei deutlich über 50% liegen (ja, PV Module bringen aus 1000 kW Sonnenenergie nur 200 kW ins Netz, dass aber ohne weiteren relevanten Energiebedarf, also je Jahr Nutzung steigert sich der Nutzen, der Energierucksack wird abgebaut, bis er ins Positive wechselt und ab dann kann man sie eigentlich mit 99% Wirkungsgrad rechnen).
    Bleiben wir bei den 40%, dann hat der Golf 8 immerhin 153 kW an Energie im Tank, je weiter man den Energiemix aber gen regenerativ schiebt, desto schlechter schneidet der Verbrenner ab. Damit wird die Wärmepumpe fürs Haus auch immer sinnvoller.

  5. Re: ich hoffe mal...

    Autor: glasen77 03.07.22 - 13:47

    Jalousie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit den 1,5 MW Leistung könnte man auch knapp 100 bis 150 Häuser beheizen.
    > ^^
    Die 1,5MW sind keine Dauerleistung, sondern können nur für einen relativ kurzen Zeitraum abgerufen werden (Mehrere Sekunden). Danach drosselt das Leistungsmanagement den Motor runter und man hat eine Dauerleistung von ca. deutlich unter 100KW zur Verfügung.

  6. Re: ich hoffe mal...

    Autor: Mandrake 03.07.22 - 14:36

    glasen77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jalousie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mit den 1,5 MW Leistung könnte man auch knapp 100 bis 150 Häuser
    > beheizen.
    > > ^^
    > Die 1,5MW sind keine Dauerleistung, sondern können nur für einen relativ
    > kurzen Zeitraum abgerufen werden (Mehrere Sekunden). Danach drosselt das
    > Leistungsmanagement den Motor runter und man hat eine Dauerleistung von ca.
    > deutlich unter 100KW zur Verfügung.

    es gibt mehere peak messungen die eine liegt bei max. 20sek. die andere bei max. 60sek. die dauerleistung ist immer wesentlich geringer.

    Beispiel:
    https://www.phi-power.com/de/phi-power-motor-series-de-2/

  7. Re: ich hoffe mal...

    Autor: Dark Erebos 03.07.22 - 21:51

    Ich würde die Dauerleistung eher auf bis zu 400kw schätzen. Ca 1/3 der Peakleistung sollte realisierbar sein.

  8. Re: ich hoffe mal...

    Autor: don.redhorse 03.07.22 - 23:44

    Die Frage ist, wie lange kann er die 320 km/h halten. Mein Auto hat ne Dauerdrehzahl von Max 4600 UPM und erreicht da irgendwas um knapp 200 PS. Damit schafft er 225 km/h.,laut Leistungskurve hat er die 200 PS bei rund 3800 UPM. Übersetzung und Drehzahlen sorgen aber dafür das er sein v max aber erst darüber, bei einer dann geringeren Leistung erreicht (Drehmoment Abfall beim Diesel). Wie ist das beim Elektromotor? Je höher die Drehzahl, desto mehr fahren sie in die Sättigung und verlieren ebenfalls Leistung und deutlich an Effizienz. V max ergibt sich ja auch aus der Drehzahl des Motors, Drehmoment und Drehzahl ergeben die Leistung, welche Leistung braucht er also für VMax und wie lange kann er die halten? Dazu kommt dann noch die Frage, wie lange kann der Akkusatz diese Leistung bereitstellen. Ich denke also nicht das man mit einem BEV mit vmax die Strecke Berlin Hamburg durchgängig fahren kann, er wird zwischendurch kühlen müssen und langsamer werden.

  9. Re: ich hoffe mal...

    Autor: bytewarrior123 04.07.22 - 07:11

    don.redhorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist, wie lange kann er die 320 km/h halten. Mein Auto hat ne
    > Dauerdrehzahl von Max 4600 UPM und erreicht da irgendwas um knapp 200 PS.
    > Damit schafft er 225 km/h.,laut Leistungskurve hat er die 200 PS bei rund
    > 3800 UPM. Übersetzung und Drehzahlen sorgen aber dafür das er sein v max
    > aber erst darüber, bei einer dann geringeren Leistung erreicht (Drehmoment
    > Abfall beim Diesel). Wie ist das beim Elektromotor? Je höher die Drehzahl,
    > desto mehr fahren sie in die Sättigung und verlieren ebenfalls Leistung und
    > deutlich an Effizienz. V max ergibt sich ja auch aus der Drehzahl des
    > Motors, Drehmoment und Drehzahl ergeben die Leistung, welche Leistung
    > braucht er also für VMax und wie lange kann er die halten? Dazu kommt dann
    > noch die Frage, wie lange kann der Akkusatz diese Leistung bereitstellen.
    > Ich denke also nicht das man mit einem BEV mit vmax die Strecke Berlin
    > Hamburg durchgängig fahren kann, er wird zwischendurch kühlen müssen und
    > langsamer werden.

    Du vergisst in deiner Verbrenner-Berechnung die Haftreibung der Kupplung : je länger Du Vollgas den Drehmoment an diese anliegst, desto wärmer wird diese (je älter/abgefahrener die ist, desto größer wird die Erwärmung unter Last).

  10. Re: ich hoffe mal...

    Autor: RienSte 04.07.22 - 07:59

    Wodurch soll eine Kupplung denn wärmer werden, sofern diese geschlossen ist? Solange du keine Differenzdrehzahl zwischen An- und Abtriebsseite hast, wird da auch keine Energie in Wärme umgewandelt. Eine (zu 100%) geschlossene Kupplung ist wie eine starre Welle.... die wird ja auch nicht warm, nur weil sie sich schnell dreht.

    Wenn sie schlupft, ja...dann wird die warm und je nach Differenzdrehzahl und Motorleistung / -moment entsprechend schneller oder langsamer kaputt. Aber schlupfende Kupplungen sind die absolute Ausnahme, speziell bei Hochleistungsautomatikgetrieben.

  11. Re: ich hoffe mal...

    Autor: bytewarrior123 04.07.22 - 08:33

    Wenn genau die Kupplung kein Problem darstellt und nicht warm wird, wieso wird deren Öl, speziell bei jüngeren Baudatums, dann aufwendig gekühlt - und warum sterben genau diese Automatik-Kupplungen dann reihenweise leider den "leisen Hitzetot", wenn da nicht regelmäßig nach dem Öl geschaut wird ?
    Irgendwie widersprüchlich, deine Aussage gegenüber dem "real life", findest Du nicht?

    PS: Ein Arbeitskollege hatte lange Zeit solch einen Verbrenner-Leistungsfetisch, erst mit Stern, dann mit 4 Ringen - dem sind bei beiden Marken als erstes immer die Kupplungen um die Ohren geflogen, weil er bei beiden Marken auch gerne mal den Wohnanhänger gezogen hat ("die Karre hat mehr als 400PS, dass muss der abkönnen... ")...
    Mit dem zuletzt "Made in Germany" Amarok wars dann erst bei 80.000 km die Kupplung, bei Stern und 4 Ringe nahezu identisch alle 25.000 km....
    Jetzt fährt er einen Japaner SUV PHEV, damit ist er voll zufrieden - aber er hat das Campen inzwischen auch aufgegeben ;-) ...

  12. Re: ich hoffe mal...

    Autor: Rocketeer 04.07.22 - 08:53

    Irgendwie wundere ich mich ein wenig, warum denn nicht klar ist, dass die Kupplung bei hoher Geschwindigkeit heiß wird...

    Ich meine, es gibt verschiedene Faktoren:
    1) Verwindungsenergie: Letztlich gibt der Antrieb Bewegungsenergie drauf und die Räder wehren sich dagegen. Der komplette Strang verwindet sich leicht, wodurch es zu einer (minimalen) Wärmeentwicklung kommt
    2) Der Antrieb selbst gibt Wärme über die Metallteile an die Kupplung weiter (auch hier sind die Effekte nicht riesig, aber bequem messbar)
    3) Und ist der Knaller: Die Kupplung liegt nicht im Vakuum. Es ist egal welche Flüssigkeit verwendet wird, aber ein schnell rotierendes Objekt in einer Molekülmasse (in dem Fall meist Öl) erzeugt Reibung und damit Hitze. In wahren Leben ist das den meisten wohl aufgefallen, wenn sie mal was zu stark gemixt haben, wenn es eigentlich roh bleiben sollte (passiert gerne mal bei Ei).

  13. Re: ich hoffe mal...

    Autor: RienSte 04.07.22 - 09:09

    Klar wird die Kupplung kaputt. Und auch in höherem Maße, je stärker der Motor ist => wenn man bei der Kupplung nicht in die selbe Richtung geht (= standfestere / größere Kupplung). Aber der meiste Verschleiß an der Kupplung entsteht immer dann, wenn diese nicht zu 100% geschlossen ist. Also bei jedem Anfahr- und Schaltvorgang.

    Wenn die mal geschlossen ist, ist es quasi egal ob du 100 Nm oder 1000 Nm drüber jagst. Sofern (!!!) sie die Leistung / das Moment auch übertragen kann. Wenn der Belag das nicht kann, fängt sie natürlich zu rutschen an => wodurch wieder eine Differenzdrehzahl entsteht (Schlupf) und somit Energie in der Kupplung in Wärme umgewandelt wird => Verschleiß.

    Wo wir beim Tuning deines Spezis wären.... Wenn eine Kupplung für 250 PS / 500 Nm ausgelegt ist, du aber permanent 400 PS / 700 Nm drüber jagst, hast du natürlich ein Verschleißproblem. Gleiches gilt, wenn du einen schweren Hänger ziehst oder viel im Gelände fährst (My an den Reifen >> 1).

  14. Re: ich hoffe mal...

    Autor: RienSte 04.07.22 - 09:19

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie wundere ich mich ein wenig, warum denn nicht klar ist, dass die
    > Kupplung bei hoher Geschwindigkeit heiß wird...

    Eine gut ausgelegt und "gesunde" Kupplung schlupft nicht => wird also warm, aber nicht heiß. Nicht, solange sie geschlossen ist (= KEIN Schaltvorgang / KEIN Anfahren / KEIN Schlupf aufgrund Überbelastung).

    > Ich meine, es gibt verschiedene Faktoren:
    > 1) Verwindungsenergie: Letztlich gibt der Antrieb Bewegungsenergie drauf
    > und die Räder wehren sich dagegen. Der komplette Strang verwindet sich
    > leicht, wodurch es zu einer (minimalen) Wärmeentwicklung kommt

    Minimal, ja.

    > 2) Der Antrieb selbst gibt Wärme über die Metallteile an die Kupplung
    > weiter (auch hier sind die Effekte nicht riesig, aber bequem messbar)

    Messbar, ja. Nicht riesig.

    > 3) Und ist der Knaller: Die Kupplung liegt nicht im Vakuum. Es ist egal
    > welche Flüssigkeit verwendet wird, aber ein schnell rotierendes Objekt in
    > einer Molekülmasse (in dem Fall meist Öl) erzeugt Reibung und damit Hitze.
    > In wahren Leben ist das den meisten wohl aufgefallen, wenn sie mal was zu
    > stark gemixt haben, wenn es eigentlich roh bleiben sollte (passiert gerne
    > mal bei Ei).

    Das ist bei einer Nasskupplung ein Faktor, in der Tat. Wobei das Öl ja grade zur Kühlung verwendet wird. Moderne Nasskupplungen führen sogar nur während des Kuppelvorganges Öl zu, um Schleppverluste während des Dauerbetriebs (in dem ja keine Reibung zwischen den Belägen) entsteht zu vermeiden.

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