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Subventionsschwachsinn

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  1. Subventionsschwachsinn

    Autor: Michael_HA 07.05.19 - 08:28

    Wer ein Auto über 71.000 Euro kaufen kann (60.000 netto), der sollte keine Subventionen nötig haben!
    Solche Kaufunterstützungen müssen im unteren Einkommensbereich viel stärker greifen und nicht bei Luxusgütern!
    z.B. (tbd):
    KäuferIn und HalterIn für mind. 1 Jahr, ledig, Nettoeinkommen < 2.500 Euro
    KäuferIn und HalterIn für mind. 1 Jahr, verheiratet, gemeinsames Nettoeinkommen < 5.000 Euro
    Dazu das Fahrzeug unter 35.000 Euro.
    Zuschuss: 8.000 Euro + 1.000 Euro für jedes Kind unter 18.

    So wie es jetzt läuft, "scheißt der Teufel auf den größten Haufen"!

  2. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: Eheran 07.05.19 - 08:49

    Gut gemeint ist eben nicht gut gemacht...

  3. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: Psy2063 07.05.19 - 09:01

    Michael_HA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zuschuss: + 1.000 Euro für jedes Kind unter 18.

    Kindergeld bzw Freibetrag, Baukindergeld, Elterngeld, kostenlose Kitas, Krankenversicherung...

    Bekommen augenscheinlich einkommensschwächere, aber dafür kinderreiche Familien nicht langsam genug den Arsch gebuttert, finanziert von denen, die wenige oder keine haben bzw beide Elternteile dauerhaft arbeiten gehen?

    Wo soll man denn diese vollkommen willkürlichen Grenzen ziehen? Ich bin ja prinzipiell gegen jede Art von Zuschüssen, die E-Prämie dient genauso wie die Dieselverschrottung damals nur einem Zweck, und das sind die Absatzzahlen der Automobilindustrie. Wer ein E-Auto will, der kauft sich eins, ob mit oder ohne Prämie.

  4. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: SanderK 07.05.19 - 09:07

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Michael_HA schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zuschuss: + 1.000 Euro für jedes Kind unter 18.
    >
    > Kindergeld bzw Freibetrag, Baukindergeld, Elterngeld, kostenlose Kitas,
    > Krankenversicherung...
    >
    > Bekommen augenscheinlich einkommensschwächere, aber dafür kinderreiche
    > Familien nicht langsam genug den Arsch gebuttert, finanziert von denen, die
    > wenige oder keine haben bzw beide Elternteile dauerhaft arbeiten gehen?
    >
    > Wo soll man denn diese vollkommen willkürlichen Grenzen ziehen? Ich bin ja
    > prinzipiell gegen jede Art von Zuschüssen, die E-Prämie dient genauso wie
    > die Dieselverschrottung damals nur einem Zweck, und das sind die
    > Absatzzahlen der Automobilindustrie. Wer ein E-Auto will, der kauft sich
    > eins, ob mit oder ohne Prämie.
    Da ist was dran. Wenn was gut genug für den Markt ist, braucht es keinen Zuschuss ;-)
    Gab oder gibt es anders wo ja auch nicht, also Marktfremd, wie TV, Fahrrad (Da wäre was Möglich^^).

  5. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: GTaur 07.05.19 - 09:17

    Das Schlimme daran ist, dass ja Subventionen unser aller Steuergelder sind. D.h. auch die Arbeitnehmer, die sich solche Autos niemals leisten können (auch nicht einmaö über Leasing), subventionieren das mit!
    => Die "Armen" subventionieren den Luxus der Reichen, zum Wohle der Autoindustrie...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.19 09:19 durch GTaur.

  6. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: Tpdene 07.05.19 - 09:19

    Und Hauptsache der Renault Twizy ist von der Forderung ausgenommen. Echt schade

  7. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: Fuchur 07.05.19 - 09:26

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Michael_HA schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zuschuss: + 1.000 Euro für jedes Kind unter 18.
    >
    > Kindergeld bzw Freibetrag, Baukindergeld, Elterngeld, kostenlose Kitas,
    > Krankenversicherung...
    >
    > Bekommen augenscheinlich einkommensschwächere, aber dafür kinderreiche
    > Familien nicht langsam genug den Arsch gebuttert, finanziert von denen, die
    > wenige oder keine haben bzw beide Elternteile dauerhaft arbeiten gehen?

    Nur weil es viele Förderpositionen gibt, heißt das noch lange nicht, dass Familien ausreichend gefördert werden!
    Schafft Euch endlich mal Kinder an und redet nicht von Dingen, von denen Ihr keine Ahnung habt!
    Es geht ja schonmal damit los, dass einer der Partner nicht mehr Vollzeit arbeiten kann, weil sich ja jemand um die Kinder kümmern muss. Dafür gibt es keinen finanziellen Ausgleich. Die Zeit, die in die Kindererziehung und -betreuung investiert werden will, wird weder angerechnet noch sonstwie (z.B. rententechnisch) vergütet. Die Kosten durch alle o.a. Unterstützungen decken nur einen Bruchteil der enstehenden Kosten für Nahrung, Schule, Kleidung, Sport, ...

    Und kommt mir nicht damit, dass man sich das ja selbst ausgesucht hat.
    Wir alle BRAUCHEN Kinder, damit es eine Zukunft gibt.
    Wer soll denn Eure Renten zahlen? Und Euch im Alter den Hintern abwischen und Nachtragen?
    Die kleinste Einheit der Gesellschaft ist die Familie! Nicht der Single oder DInKi-Haushalt.
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Schutz_von_Ehe_und_Familie)

    >
    > Wo soll man denn diese vollkommen willkürlichen Grenzen ziehen? Ich bin ja
    > prinzipiell gegen jede Art von Zuschüssen, die E-Prämie dient genauso wie
    > die Dieselverschrottung damals nur einem Zweck, und das sind die
    > Absatzzahlen der Automobilindustrie. Wer ein E-Auto will, der kauft sich
    > eins, ob mit oder ohne Prämie.

    +1

  8. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: HaMa1 07.05.19 - 09:29

    Sicher ist es derzeit noch relativ ungerecht, aber für den Anfang ist es denke ich okay wenn man auch solche Autos fördert.

    Später wenn es einmal einen nennenswerten Anteil von elektrischen Fahrzeugen gibt, bzw. unterschiedliche Modelle muss man natürlich wieder überdenken für welche Autos es eine Subvention geben sollte und für welche nicht.

  9. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: SanderK 07.05.19 - 09:36

    Fuchur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Psy2063 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Michael_HA schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Zuschuss: + 1.000 Euro für jedes Kind unter 18.
    > >
    > > Kindergeld bzw Freibetrag, Baukindergeld, Elterngeld, kostenlose Kitas,
    > > Krankenversicherung...
    > >
    > > Bekommen augenscheinlich einkommensschwächere, aber dafür kinderreiche
    > > Familien nicht langsam genug den Arsch gebuttert, finanziert von denen,
    > die
    > > wenige oder keine haben bzw beide Elternteile dauerhaft arbeiten gehen?
    >
    > Nur weil es viele Förderpositionen gibt, heißt das noch lange nicht, dass
    > Familien ausreichend gefördert werden!
    > Schafft Euch endlich mal Kinder an und redet nicht von Dingen, von denen
    > Ihr keine Ahnung habt!
    > Es geht ja schonmal damit los, dass einer der Partner nicht mehr Vollzeit
    > arbeiten kann, weil sich ja jemand um die Kinder kümmern muss. Dafür gibt
    > es keinen finanziellen Ausgleich. Die Zeit, die in die Kindererziehung und
    > -betreuung investiert werden will, wird weder angerechnet noch sonstwie
    > (z.B. rententechnisch) vergütet. Die Kosten durch alle o.a. Unterstützungen
    > decken nur einen Bruchteil der enstehenden Kosten für Nahrung, Schule,
    > Kleidung, Sport, ...
    >
    > Und kommt mir nicht damit, dass man sich das ja selbst ausgesucht hat.
    > Wir alle BRAUCHEN Kinder, damit es eine Zukunft gibt.
    > Wer soll denn Eure Renten zahlen? Und Euch im Alter den Hintern abwischen
    > und Nachtragen?
    > Die kleinste Einheit der Gesellschaft ist die Familie! Nicht der Single
    > oder DInKi-Haushalt.
    > (de.wikipedia.org
    >
    > >
    > > Wo soll man denn diese vollkommen willkürlichen Grenzen ziehen? Ich bin
    > ja
    > > prinzipiell gegen jede Art von Zuschüssen, die E-Prämie dient genauso
    > wie
    > > die Dieselverschrottung damals nur einem Zweck, und das sind die
    > > Absatzzahlen der Automobilindustrie. Wer ein E-Auto will, der kauft sich
    > > eins, ob mit oder ohne Prämie.
    >
    > +1
    Das wir Kinder brauchen, sehen viele nicht. Fehlpositionen werden mit Fachkräften aus dem Ausland gefüllt...... ^^
    Würde meine Kinder zwar nie Eintauschen! Also gegen 2-3 im Jahr in den Urlaub fliegen. 2 oder 3 Auto.... jedes Wochenende mit dem Partner der freien Wahl auf Party gehen......
    Da sind Elternabende wesentlich Entspannter und so ein erholsamer Familienurlaub hat auch viel mehr Entspannung ;-)
    Jetzt nicht Missverstehen! Ich genieße die Zeit um durch Europa zu fahren, mit den Kindern und an Plätze zu gehen wo früher schon ich mit meinen Eltern waren!

  10. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: Palerider 07.05.19 - 09:36

    Wäre ganz nett und auch gerecht aber die Umsetzung stelle ich mir dann doch etwas zu bürokratisch vor.
    Neuwagen mit neuer Technologie sind nun mal fast automatisch ein Luxusgut. Willst Du die Technologie fördern, förderst Du automatisch 'die Reichen'.

  11. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: GTaur 07.05.19 - 09:42

    Naja, es gibt auch E-Autos die sich der Normalverdiener leisten kann/könnte und da ist es auch ok. Dass aber solche Luxusgüter, die schon in der Preisregion von Immobilien (kleine Wohnungen) liegen, auch noch subventioniert werden können, geht ja eigentlich gar nicht. Vermutlich hat Daimler dass auch extra so kalkuliert...
    Sinnvoller wäre es also eher, wenn man die Grenze tiefer gesetzt und dann den Betrag ggf höher gesetzt hätte



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.19 09:45 durch GTaur.

  12. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: 0xDEADC0DE 07.05.19 - 09:45

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wir Kinder brauchen, sehen viele nicht.

    Weder Deutschland, noch die Welt braucht noch mehr Menschen. Dem Rentenproblem der Baby-Boomer-Generation mit der nächsten Baby-Boomer-Generation zu begegnen ist einfach nur dumm, es verschleppt das Problem, löst es aber nicht.

    > Fehlpositionen werden mit Fachkräften aus dem Ausland gefüllt...... ^^

    Wäre mir neu, dass ein Baby von heute als Fachkraft auf die Welt kommt. Wir haben auch keinen echten Mangel an Fachkräften, viel mehr werden bestimmte Jobs einfach schlecht bezahlt und dann will diesen Job niemand machen. Da bringt Akademisierung übrigens auch nicht viel.

    > Würde meine Kinder zwar nie Eintauschen! Also gegen 2-3 im Jahr in den
    > Urlaub fliegen. 2 oder 3 Auto.... jedes Wochenende mit dem Partner der
    > freien Wahl auf Party gehen......

    Da ist sie wieder, die Mär von vom Luxus der Kinderlosen... und als würde jedes kinderlose Paar auch dauernd auf Partys abhängen, aber redet euch das nur weiterhin schön.

    > Da sind Elternabende wesentlich Entspannter und so ein erholsamer
    > Familienurlaub hat auch viel mehr Entspannung ;-)

    Dafür haben kinderlose Menschen andere Probleme, die gerne verschwiegen werden, weil die meisten behaupten sie wollen keine Kinder.

    > Jetzt nicht Missverstehen! Ich genieße die Zeit um durch Europa zu fahren,
    > mit den Kindern und an Plätze zu gehen wo früher schon ich mit meinen
    > Eltern waren!

    Kann man auch ohne Kinder sehr gut.

  13. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: SanderK 07.05.19 - 09:55

    GTaur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, es gibt auch E-Autos die sich der Normalverdiener leisten kann/könnte
    > und da ist es auch ok. Dass aber solche Luxusgüter, die schon in der
    > Preisregion von Immobilien (kleine Wohnungen) liegen, auch noch
    > subventioniert werden können, geht ja eigentlich gar nicht. Vermutlich hat
    > Daimler dass auch extra so kalkuliert...
    > Sinnvoller wäre es also eher, wenn man die Grenze tiefer gesetzt und dann
    > den Betrag ggf höher gesetzt hätte
    Keine Frage hast Du Recht. Aber sind 45 qm für Dich klein? Dafür kriegt man hier wo ich Wohne für 60-70k keine Wohnung oX

  14. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: 0xDEADC0DE 07.05.19 - 09:55

    Fuchur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur weil es viele Förderpositionen gibt, heißt das noch lange nicht, dass
    > Familien ausreichend gefördert werden!

    "Ausreichend" ist wohl eine Frage der Auslegung. Manche sehen Kinder als Errungenschaft an und wollen dafür voll finanziert werden.

    > Schafft Euch endlich mal Kinder an und redet nicht von Dingen, von denen
    > Ihr keine Ahnung habt!

    Ja, die mit "Ahnung" haben Kinder... *mildelächel*

    > Es geht ja schonmal damit los, dass einer der Partner nicht mehr Vollzeit
    > arbeiten kann, weil sich ja jemand um die Kinder kümmern muss. Dafür gibt
    > es keinen finanziellen Ausgleich. Die Zeit, die in die Kindererziehung und
    > -betreuung investiert werden will, wird weder angerechnet noch sonstwie
    > (z.B. rententechnisch) vergütet. Die Kosten durch alle o.a. Unterstützungen
    > decken nur einen Bruchteil der enstehenden Kosten für Nahrung, Schule,
    > Kleidung, Sport, ...

    Da ist sie wieder, die Forderung dass die Entscheidung pro Kind doch gefälligst komplett ausgeglichen wird. Wieso sollte man das machen und in welchem Land der Welt bekommt man denn noch mehr in den Rachen geschoben, ohne was dafür zu tun?

    > Und kommt mir nicht damit, dass man sich das ja selbst ausgesucht hat.
    > Wir alle BRAUCHEN Kinder, damit es eine Zukunft gibt.

    Unsinn, es wäre viel sinnvoller wenn sich Menschen nur dann fortpflanzen, wenn sie es sich wirtschaftlich auch leisten können. Die Welt dreht sich auch ohne Nachwuchs weiter.

    > Wer soll denn Eure Renten zahlen?

    Aktuell gibt es den Generationenvertrag, das bezahlen nicht die Kinder, sondern die arbeitende Bevölkerung. Das Rentenproblem hat nichts mit fehlendem Nachwuchs zu tun, sondern dass in den 50er und 60er Jahren ZU VIELE Kinder in die Welt gesetzt wurden! Diese "Beule" in der Bevölkerungspyramide krampfhaft mit weiteren Kindern ausgleichen zu wollen sichert weder die Rente der vorherigen Baby-Boomer, noch schafft es das Rentenproblem gänzlich ab. Es verlagert es nur in die Zukunft.

    > Und Euch im Alter den Hintern abwischen und Nachtragen?

    Menschen benötigen einen Job, und das sind meistens nicht die eigenen Kinder. Dieses Argument ist also für den Hintern.

    > Die kleinste Einheit der Gesellschaft ist die Familie! Nicht der Single
    > oder DInKi-Haushalt.
    > (de.wikipedia.org

    Unsinn, es gab und wird auch immer Einheiten in der Gesellschaft geben, die kinderlos bleibt. Egal ob nun verschuldet oder nicht. Es ist eine Schande, dass immer so getan wird, als würde diese Minderheit nichts beitragen, das Gegenteil ist der Fall: Wer zahlt denn ein Leben lang durchgehend die Steuern und Sozialversicherungsbeiträge, von denen vor allem auch Familien mit Kindern profitieren?

  15. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: 0xDEADC0DE 07.05.19 - 09:57

    GTaur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Schlimme daran ist, dass ja Subventionen unser aller Steuergelder sind.
    > D.h. auch die Arbeitnehmer, die sich solche Autos niemals leisten können
    > (auch nicht einmaö über Leasing), subventionieren das mit!
    > => Die "Armen" subventionieren den Luxus der Reichen, zum Wohle der
    > Autoindustrie...

    Glaubst du das tatsächlich? Die "Armen" subventionieren das denn von was genau?

  16. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: Psy2063 07.05.19 - 09:59

    Fuchur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und kommt mir nicht damit, dass man sich das ja selbst ausgesucht hat.
    > Wir alle BRAUCHEN Kinder, damit es eine Zukunft gibt.

    Die Weltbevölkerung hat sich seit 1950 nahezu verdreifacht und wird sich bis 2100 vermutlich noch mal verdoppeln. Wenn es an irgendetwas nicht mangelt, dann an Kindern.

    Jedes Kind kostet über 56 Tonnen Co2 im Jahr. Zum Vergleich: Ein Auto 2,4t, eine Flugreise 1,6t, Konsum von Fleisch 0,8t. Für jedes zusätzliche Kind auf diesem Planeten müssten sich über 600 Personen entscheiden, sämtliche druch sie produzierten Abfälle den Rest ihres Lebens konsequent zu recyclen um die Klimabilanz grade zu halten.

    Interessanter ist dann schon die Betrachtung wo das starke Wachstum passiert, nämlich in Asien, nicht ganz so stark in Afrika und Südamerika, während Nordamerika, Europa und Ozeanien nur ein geringes Wachstum aufweisen. Also (grob vereinfacht gesagt und in keinster weise rassistisch gemeint) dort wo das Bildungsniveau niedrig und/oder die heute kapitalischte, ehemals kolonialherrschaftliche Ausbeutung hoch ist.

    > Wer soll denn Eure Renten zahlen? Und Euch im Alter den Hintern abwischen
    > und Nachtragen?

    ich hoffe, durch ausreichende Rücklagen nicht völlig von einem staatlichen rentensystem abhängig zu sein und dass es wenn es so weit sein sollte, dass ich mein leben als nicht mehr lebenswert erachte auch ein (assistierter) suizid legalisiert und unbürokratisch durchführbar ist, da ich niemandem auf der tasche liegen will (was hoffentlich erst so mit 90+ der Fall sein wird)

  17. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: 0xDEADC0DE 07.05.19 - 09:59

    HaMa1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sicher ist es derzeit noch relativ ungerecht, aber für den Anfang ist es
    > denke ich okay wenn man auch solche Autos fördert.

    Finde ich nicht. Es wäre nachvollziehbar wenn das Schlüsseltechnologie wäre, die man dadurch erst weiter erforschen und verbessern kann. Ist es aber nicht, das sind quasi normale Autos, nur mit anderem Motor und Betriebsmittel. Die Hersteller bedienen nur den Markt, der besteht: Da verkaufen sich solche Monsterkarren deutlich besser als kleine, rationale und nachhaltigere KFZ.

    > Später wenn es einmal einen nennenswerten Anteil von elektrischen
    > Fahrzeugen gibt, bzw. unterschiedliche Modelle muss man natürlich wieder
    > überdenken für welche Autos es eine Subvention geben sollte und für welche
    > nicht.

    Dann ist keine mehr notwendig.

  18. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: 0xDEADC0DE 07.05.19 - 10:03

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Neuwagen mit neuer Technologie sind nun mal fast automatisch ein Luxusgut.

    Welche neue Technologie? Und was davon findet sich nicht auch schon in erschwinglichen eKleinwagen?

    > Willst Du die Technologie fördern, förderst Du automatisch 'die Reichen'.

    Nein, weil neue Technologien erst mal viel Geld für Forschung, Entwicklung und Testes benötigen. Verdient wird erst ab Marktreife und wenn man Luxusgüter erforscht und dann vermarktet, müsste man schon sehr viele davon absetzen um das jemals wieder reinzubekommen. Die Reichen werden meistens reich, weil sie die Masse bedienen, man verdient dann zwar weniger pro verkauftem Artikel, aber dafür verkauft man auch in zig-facher Menge.

  19. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: AllDayPiano 07.05.19 - 10:05

    Lustigerweise pendelt sich die Geburtenrate auf einen realativ konstanten Wert von 1,7 Kinder ein, wenn Menschen in "Reichtum" leben. Reichtum heißt hier: niedrige Kindersterblichkeit bei gesichterem Existenzerhalt.

    Die Zahl ist in allen Ländern dieser Erde gleich. Scheinbar haben sich 1,7 Nachkommen in einer Population als Nachhaltig erwiesen.

    Wie schwer ist es da wohl, Sozialleistungen auf ebendiese Geburtenrate festzulegen? Für die BRD scheinbar unmöglich. Erst werden gigantische Überschüsse in der Rentenkasse erwirtschaftet, dann bedient sich die Politik fleißig daraus, und jetzt ist kaum mehr Geld da, als das Existenzminimum zu sichern.

  20. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: mj 07.05.19 - 10:11

    Kinderfreibetrag 0,5 pro Elternteil und kind wow 5¤ mehr
    Kindergeld wow 200¤
    Kosten Kita, von wegen umsonst, 300¤ schonmal 95¤ weniger als jemand ohne Kind...
    Krankenkasse ? was ist damit ? weil das Kind familienversichert ist ? Ist die Arbeitslose Frau auch...

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