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Nur VW hat es Verstanden

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  1. Nur VW hat es Verstanden

    Autor: TomTom 23.01.20 - 12:13

    Ich denke, dass von den großen Konzernen nur VW verstanden hat wie sie mit der Elektromobilität umgehen sollen.
    Anfangs nur 1-2 Einzelautos auf Elektor umgerüstet (Golf und UP) um hauptsächlich Erfahrung zu sammeln und diese in die Entwicklung des MEB einfließen zu lassen.
    Jetzt haben sie eine Grundlage MEB auf der Sie sehr schnell und viele Modelle vom Kompaktwagen über SUV bis zum Bulli auf den Markt bringen können. Auch mit verschiedenen Kapazitäten für den Akku, Allrad usw. Anwendbar auf alle Untermarken.
    Kein einziger großer Konzern ist derart gut aufgestellt.
    Durch die Plattform ist auch die Produktion viel Effizienter und die Kosten sinken.

    Jetzt fehlt nur noch die Akkutechnik, ein zentrales Schlüsselelment der Elektroautos und auch in diesem Bereich sind sie bereits Allianzen eingegangen.

    Dass E-Autos umweltfreundlich sind wird gerne von Regierungen behauptet, um sich "grün" zu präsentieren. In Wirklichkeit bin ich der Meinung, dass von denen keiner eine Ahnung hat was er eigentlich sagt.
    Was aber sicher stimmt, wenn E-Autos jetzt schon in der Umweltbilanz fast gleich gut sind wie Diesel und Benziner, haben sie das Potential noch viel besser zu werden. Die Entwicklung hat gerade erst richtig Schwung bekommen, während die anderen Produkte schon ziemlich am Ende der Entwicklung angekommen sind.

  2. Re: Nur VW hat es Verstanden

    Autor: gaciju 23.01.20 - 12:30

    TomTom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke, dass von den großen Konzernen nur VW verstanden hat wie sie mit
    > der Elektromobilität umgehen sollen.

    Ich sehe das aehnlich. Wenn man ehrlich ist, wurde das aber auch Zeit. Die hatten genug fette Jahre, ohne sich noch ernsthaft anzustrengen.


    > Dass E-Autos umweltfreundlich sind wird gerne von Regierungen behauptet, um
    > sich "grün" zu präsentieren. In Wirklichkeit bin ich der Meinung, dass von
    > denen keiner eine Ahnung hat was er eigentlich sagt.
    > Was aber sicher stimmt, wenn E-Autos jetzt schon in der Umweltbilanz fast
    > gleich gut sind wie Diesel und Benziner, haben sie das Potential noch viel
    > besser zu werden. Die Entwicklung hat gerade erst richtig Schwung bekommen,
    > während die anderen Produkte schon ziemlich am Ende der Entwicklung
    > angekommen sind.

    "Umweltfreundlich" sind sie sicher nicht. Aber sie sind umwelt- und sozialvertraeglicher als das, was wir bisher haben.

    Als Baustellen sehe ich noch, dass die Autohersteller mehr Verantwortung in der Produktionskette der Zellen uebernehmen. Die ganze energieintensive Herstellung der Akkus sollte mit EE passieren, und dann sollte es brauchbare Prozesse zur Weiterverwendung der Akkus geben. Erstmal als Pufferspeicher, dann Recycling. Da gibt's genug Potenzial, wenn man sieht zu welchen Apothekerpreisen etwa Speicher fuer PV Systeme verkauft werden.

  3. Umso interessanter, dass VW sich da öffnet.

    Autor: Pecker 23.01.20 - 13:22

    TomTom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke, dass von den großen Konzernen nur VW verstanden hat wie sie mit
    > der Elektromobilität umgehen sollen.
    > Anfangs nur 1-2 Einzelautos auf Elektor umgerüstet (Golf und UP) um
    > hauptsächlich Erfahrung zu sammeln und diese in die Entwicklung des MEB
    > einfließen zu lassen.
    > Jetzt haben sie eine Grundlage MEB auf der Sie sehr schnell und viele
    > Modelle vom Kompaktwagen über SUV bis zum Bulli auf den Markt bringen
    > können. Auch mit verschiedenen Kapazitäten für den Akku, Allrad usw.
    > Anwendbar auf alle Untermarken.
    > Kein einziger großer Konzern ist derart gut aufgestellt.
    > Durch die Plattform ist auch die Produktion viel Effizienter und die Kosten
    > sinken.
    Ich sehe das ähnlich. Mercedes kommt zwar auch langsam in die Gänge von BMW ist aber kaum mehr was zu sehen. Seit dem i3 / i8 ist es recht ruhig geworden. Und VW hat jetzt eine Plattform, die langfristig sehr viele Modelle hervorbringen kann. Umso erstaunlicher, dass man die Plattform anderen Herstellern zur Verfügung stellt. Ford hat glaube ich zugeschlagen.

  4. Re: Umso interessanter, dass VW sich da öffnet.

    Autor: TomTom 23.01.20 - 13:42

    Mercedes hat auch nur 1 Auto und keine Plattform.
    Eigentlich sehe ich niemanden, der so weit ist wie VW, auch nicht Tesla.

    Es fehlt wirklich nur noch die Fabrik für die Akkuproduktion.

    Dass sie sich öffnen sehe ich aus VW Sicht nicht als Fehler. So wird vermieden, dass die anderen großen auch selbst eine modulare Plattform entwickeln, im Gegenzug sind diese vielleicht sogar froh um den MEB weil von denen noch niemand so recht an das E-Auto glaubt und Kosten gespart werden. Zudem werden die Kosten zur Entwicklung der MEB wieder auf eine größere Basis verteilt.

    Für uns Kunden kann es Fluch und Segen sein. Einerseits werden die Preise sicher Fallen durch Massenproduktion, andererseits belebt Konkurrenz das Geschäft aber so diktiert VW was kommt und was nicht.

  5. Re: Umso interessanter, dass VW sich da öffnet.

    Autor: hansblafoo 23.01.20 - 13:54

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TomTom schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich denke, dass von den großen Konzernen nur VW verstanden hat wie sie
    > mit
    > > der Elektromobilität umgehen sollen.
    > > Anfangs nur 1-2 Einzelautos auf Elektor umgerüstet (Golf und UP) um
    > > hauptsächlich Erfahrung zu sammeln und diese in die Entwicklung des MEB
    > > einfließen zu lassen.
    > > Jetzt haben sie eine Grundlage MEB auf der Sie sehr schnell und viele
    > > Modelle vom Kompaktwagen über SUV bis zum Bulli auf den Markt bringen
    > > können. Auch mit verschiedenen Kapazitäten für den Akku, Allrad usw.
    > > Anwendbar auf alle Untermarken.
    > > Kein einziger großer Konzern ist derart gut aufgestellt.
    > > Durch die Plattform ist auch die Produktion viel Effizienter und die
    > Kosten
    > > sinken.
    > Ich sehe das ähnlich. Mercedes kommt zwar auch langsam in die Gänge von BMW
    > ist aber kaum mehr was zu sehen. Seit dem i3 / i8 ist es recht ruhig
    > geworden. Und VW hat jetzt eine Plattform, die langfristig sehr viele
    > Modelle hervorbringen kann. Umso erstaunlicher, dass man die Plattform
    > anderen Herstellern zur Verfügung stellt. Ford hat glaube ich zugeschlagen.

    Das Ford es nutzen kann wird wohl ein Teil der Zusammenarbeit sein, die geschlossen worden ist. Für VW hat das durchaus Vorteile: ich glaube, dass die MEB-Plattform jetzt keine revolutionären Eigenschaften haben wird und demzufolge ist es nur eine Frage der Zeit bis andere Hersteller sich auch so eine bauen. Dadurch weil sie es aber jetzt schon anderen zur Verfügung stellen, schafft VW aber noch größere Skaleneffekte und profitiert doppelt: einerseits weil sie MEB-Bausätze verkaufen und zum anderen weil sie MEB-Bausätze dann günstiger herstellen können. Somit reduziert sich auch das Risiko der oft angebrachten "Wette". Die Differenzierung zwischen den Fahrzeugen erfolgt dann auf anderem Weg.

    Ganz davon ab finde ich aber auch, dass VW hier einen guten Job macht, da sie das Thema ganzheitlich angehen - ähnlich wie es Tesla (eigene Fahrzeugentwicklung und -fertigung, eigene Batterieproduktion, Ladestationsnetzwerk via ionity) macht und an manchen Stellen noch mehr/anders (z.B. bietet VW ja selbst Naturstrom an, den sie auch teilweise selbst produzieren, der ID.3 ist das erste bilanziell CO2-neutrale Fahrzeug). So etwas zu stemmen erfordert aber natürlich eine gewisse Größe, aber eben auch Ernsthaftigkeit im Vorhaben und das erkenne ich hier.

  6. Re: VW hat es am meisten verstanden

    Autor: tovi 23.01.20 - 14:10

    aber Tesla geht noch viel weiter.
    Die Software macht den Unterschied. Teslas sind sowohl in der Ladesoftware als auch beim Betrieb deutlich weiter vorne. wo VW sich auff zulieferer verlässt hat Tesla alles unter der eigenen Kontrolle. Selbst die eigenen Chipdesigns sind auf die eigene Software hin optimiert und integriert für einen optimalen wirkungsgrad und minimalen Verbrauch.
    Der Vorsprung von Tesla ist viel größer als viele glauben. Ein Tesla ist nicht nur ein Auto. Und der Sprung zum autonomen Fahren wird nochmal alles auf den Kopf stellen.
    Hochrechnungen zu Absatzzahlen müßten eigentlich zweigeteilt sein, einmal für den Fall das autonomes Fahren existiert, und für den Fall, das nicht.
    Wenn man Autos per App ordern kann um sich transportieren zu lassen wird kaum noch jemand ein eigenes Auto kaufen. Am besten auf dieses Szenario vorbereitet ist: Tesla.

  7. Re: VW hat es am meisten verstanden

    Autor: DeepSpaceJourney 23.01.20 - 14:17

    tovi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber Tesla geht noch viel weiter.
    > Die Software macht den Unterschied. Teslas sind sowohl in der Ladesoftware
    > als auch beim Betrieb deutlich weiter vorne. wo VW sich auff zulieferer
    > verlässt hat Tesla alles unter der eigenen Kontrolle. Selbst die eigenen
    > Chipdesigns sind auf die eigene Software hin optimiert und integriert für
    > einen optimalen wirkungsgrad und minimalen Verbrauch.
    > Der Vorsprung von Tesla ist viel größer als viele glauben. Ein Tesla ist
    > nicht nur ein Auto. Und der Sprung zum autonomen Fahren wird nochmal alles
    > auf den Kopf stellen.

    Tesla ist in der Automobilbranche immer noch weit hinten. Ohne den Hype würde niemand diese Autos kaufen.

    > Hochrechnungen zu Absatzzahlen müßten eigentlich zweigeteilt sein, einmal
    > für den Fall das autonomes Fahren existiert, und für den Fall, das nicht.
    > Wenn man Autos per App ordern kann um sich transportieren zu lassen wird
    > kaum noch jemand ein eigenes Auto kaufen. Am besten auf dieses Szenario
    > vorbereitet ist: Tesla.

    Ist natürlich immer gut, wenn man auf Dinge vorbereitet ist, die nicht kommen werden in absehbarer Zeit.
    Aber die paar Foristen hier werden das schon verkraften.

  8. Re: Umso interessanter, dass VW sich da öffnet.

    Autor: ulink 23.01.20 - 14:39

    TomTom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich sehe ich niemanden, der so weit ist wie VW, auch nicht Tesla.

    Kleiner Scherz oder was? Tesla verkauft aktuell > 100k BEVs pro Quartal der Modelle S, X und 3 und heuer kommt noch das Y dazu, dann wird sich die Konkurrenz erst recht nur noch in den Schlaf weinen.

    Und VW kriegt den ID3 nicht ans laufen und hat sonst nichts annähernd konkurrenzfähiges.

    Natürlich sind sie im Vergleich zu Daimler und BMW weit vorne, aber von Tesla sehen sie nur die Rücklichter, gaaaaanz weit entfernt, und das in jeder Beziehung.

  9. Re: Umso interessanter, dass VW sich da öffnet.

    Autor: hansblafoo 23.01.20 - 14:48

    ulink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TomTom schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eigentlich sehe ich niemanden, der so weit ist wie VW, auch nicht Tesla.
    >
    > Kleiner Scherz oder was? Tesla verkauft aktuell > 100k BEVs pro Quartal der
    > Modelle S, X und 3 und heuer kommt noch das Y dazu, dann wird sich die
    > Konkurrenz erst recht nur noch in den Schlaf weinen.
    >
    > Und VW kriegt den ID3 nicht ans laufen und hat sonst nichts annähernd
    > konkurrenzfähiges.
    >
    > Natürlich sind sie im Vergleich zu Daimler und BMW weit vorne, aber von
    > Tesla sehen sie nur die Rücklichter, gaaaaanz weit entfernt, und das in
    > jeder Beziehung.

    Wieso bekommt VW den ID3 nicht ans Laufen? Das Fahrzeug wurde ja immer für diesen Sommer zur Auslieferung angekündigt, insofern kann man jetzt nicht davon sprechen, dass sie den nicht "ans Laufen bekämen".

    Derzeitig baut und verkauft Tesla die meisten Fahrzeuge (wobei, so ein Nissan Leaf ist wahrscheinlich ähnlich auf), aber das kann sich doch gerade bei VW schnell ändern. Bis 2022 wird nach dieser Quelle https://ecomento.de/wp-content/uploads/2019/01/VW-MEB-Standorte.jpg VW in 8 Fabriken E-Fahrzeuge bauen. Die werden da schneller auf hohe Stückzahlen kommen als man jetzt glaubt.

  10. Re: VW hat es am meisten verstanden

    Autor: TomTom 23.01.20 - 14:51

    In diesem Punkt gebe ich ihnen recht.
    Software ist sicher auch ein Schlüssel zum Erfolg mit dem E-Auto, der noch unterschätzt wird. Ich kenne die IT Landschaft in Deutschland nicht gut aber ich kann mir vorstellen, dass Tesla aufgrund der Lage im Silicon Valley schon einen Vorteil hat. Nicht weil dort schlauere Köpfe sind, sondern weil dort ein IT-Hotspot ist und in Deutschland eben nicht.
    In diesem Punkt kann aber aufgeholt werden. Von der Regierung ist hier aber nichts zu erwarten, wenn nicht ein Unternehmen Gas gibt wird das nix.

    Autonomes fahren sehe ich noch nicht so wichtig und Kaufkriterium für die breite Masse. Angenommen es würde ab morgen gehen, ist doch die Skepsis zur Annahme des Systems in der Bevölkerung noch zu groß. Auch versicherungsmäßig sehe ich hier noch viele Grauzonen und Klärungsbedarf. Die Zeit um hier aufzuholen ist noch vorhanden.

    Generell wird für die breite Masse der E-Auto Markt erst richtig interessant mit einem guten Gebrauchtwagen Angebot. Das ist heute bei den Verbrennern auch schon so.
    Da geht es hauptsächlich um den Preis und darum, was man sich leisten kann und will.

    Neuzulassungen DE 2019: 3,6 mio - davon 1,2 mio Privat (33%) die auch noch im Schnitt günstiger sind als Firmenautos (Kleinwagenanteil)
    Gebrauchtwagenumschreibungen waren ca. 7 mio

    Bei ca. 11,8 mio Autos die einen neuen Besitzer gefunden haben:
    59% Gebrauchte
    31% Firmenneuwagen
    10% Privatkunden (Kleinwagenanteil)

    Hier sieht man warum z.B. die Prämie nicht wirklich funktioniert. Der Anteil der privaten Neuwagen ist gering, zudem liegt der Preis in einem niedrigeren Bereich.

    Quellen: alles bei Google zusammengesucht

  11. Re: Umso interessanter, dass VW sich da öffnet.

    Autor: TomTom 23.01.20 - 14:54

    Ja mit heutigem Stand stimmt das. Aber Tesla baut 3 (bald 4) Autos und wenn ein Nachfolger kommt oder ein neues Model dauert es wieder lange bis es entwickelt wurde und auf den Markt kommt. VW ist hier mit dem MEB viel Flexiebler, kann mehrere Untermarken bedienen und schneller neue Modelle auf den Markt bringen. Sie sprechen dann ein weitschichtigeres Publikum an und senken durch die Anzahl die Preise was den Effekt nur noch verstärkt.
    Hier sehe ich die Schwäche von Tesla.
    In anderen Punkten ist Tesla noch weit vor der Konkurrenz, da gebe ich Ihnen Recht.

  12. Re: Umso interessanter, dass VW sich da öffnet.

    Autor: wiseboar 23.01.20 - 14:58

    TomTom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich sehe ich niemanden, der so weit ist wie VW, auch nicht Tesla.
    > Es fehlt wirklich nur noch die Fabrik für die Akkuproduktion.

    lol, der Widerspruch in der nächsten Zeile^^
    Wär halt doch iwo wichtig

  13. Re: Umso interessanter, dass VW sich da öffnet.

    Autor: TomTom 23.01.20 - 15:05

    Das mit der Akkufabrik war auf VW bezogen - besitzen tatsächlich keine.
    Tesla hat keine modulare Plattform - nur 3 verschiedene Modelle und benötigen 3 Jahre bis jeweils ein neues Model kommt.
    S 2012
    X 2015
    3 2017/2018
    Y 2021

    VW schafft da einfach mehr, zurückzuführen zu großen Teilen auf den MEB
    Natürlich ist mir auch klar, dass VW viel größer ist und ganz andere Möglichkeiten hat als Tesla und möchte deren Leistung hiermit nicht schmälern.
    Ganz im Gegenteil, ohne Tesla wären wir im Bereich Elektromobilität sicher nicht so weit wie jetzt.

  14. Re: Nur VW hat es Verstanden

    Autor: Tillamook 23.01.20 - 15:27

    Die Ablösung vom Verbrennungsmotoren und der Umstieg auf Elektromobilität hat die Karten völlig neu gemischt. Im Grunde sprechen wir hier über den Wandel von Mechanik und analoger Technik zu Vollelektronik und Digitalisierung der Mobilität.

    VW geht den absolut richtigen und logischen weg. So viele Firmen haben es nicht geschafft:

    Olympia - Schreibmaschinen
    Kodak - analoge Kameras
    Grundig und Co - Röhrenfernseher
    Dual - Plattenspieler
    Nokia - Handys
    Videotheken...
    analoge Hebdrehwähler (heute: digitale Vermittlugsstellen)
    usw.

    Tesla hat das Zeug zu einer Techgröße wie Apple, Microsoft, Google, IBM, Facebook, Amazon,...

    ...Früher brauchte niemand ein Handy mit Touchscreen und Apps. Früher war ein Dieselmotor im PKW undenkbar. Dann hielt man einen Dieselmotor im Cabrio für undenkbar. Was wurde anfangs (und auch noch heute von einigen ewig gestrigen) die Anschnallpflicht verteufelt.

    und so weiter! Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

    Wer behauptet man fahre ein Elektroauto für 30¤ auf 100 km der geht auch mit einem 0190 Dialer ins Internet

  15. Re: Nur VW hat es Verstanden

    Autor: senf.dazu 23.01.20 - 16:06

    Noch ne Vorserie ohne Software ? Tschuldigung bin Audi (doch wieder Benz) geschädigt ..



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.20 16:08 durch senf.dazu.

  16. Re: Umso interessanter, dass VW sich da öffnet.

    Autor: mz56 23.01.20 - 16:23

    TomTom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mit der Akkufabrik war auf VW bezogen - besitzen tatsächlich keine.
    > Tesla hat keine modulare Plattform - nur 3 verschiedene Modelle und
    > benötigen 3 Jahre bis jeweils ein neues Model kommt.
    > S 2012
    > X 2015
    > 3 2017/2018
    > Y 2021
    >

    Das ist gerade ein großer Vorteil Teslas, dass jedes Auto individuell optimiert wird. Und leider hast Du ein paar vergessen:

    2012 Model S
    2015 Model X
    2017 Model 3
    2020 Model Y
    2021 Cybertruck / Roadster / Semi



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.20 16:24 durch mz56.

  17. Re: Umso interessanter, dass VW sich da öffnet.

    Autor: gadthrawn 23.01.20 - 17:11

    mz56 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das ist gerade ein großer Vorteil Teslas, dass jedes Auto individuell
    > optimiert wird. Und leider hast Du ein paar vergessen:

    Das ist im allgemeinen ein Reisennachteil. Kabelstränge bleiben immer in kleinerem Massstab und damit teurer, Ähnliche Fehler werden neu gemacht, Skaleneffekte bleiben aus.

    Ist sogar noch schlimmer, da die Verkabelung sich mit unterschiedlichen Zulieferern bei gleichem Fahrzeug ändert. Ein Vielzahl an verschiedenen Systemen ist allein bei Model S zu pflegen. Schon für den ersten Roadster bekommst du kaum Bauteile - ausser die originalen von von Lotus.

  18. Re: Umso interessanter, dass VW sich da öffnet.

    Autor: wiseboar 23.01.20 - 17:19

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mz56 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das ist gerade ein großer Vorteil Teslas, dass jedes Auto individuell
    > > optimiert wird. Und leider hast Du ein paar vergessen:
    >
    > Das ist im allgemeinen ein Reisennachteil. Kabelstränge bleiben immer in
    > kleinerem Massstab und damit teurer, Ähnliche Fehler werden neu gemacht,
    > Skaleneffekte bleiben aus.
    >
    > Ist sogar noch schlimmer, da die Verkabelung sich mit unterschiedlichen
    > Zulieferern bei gleichem Fahrzeug ändert. Ein Vielzahl an verschiedenen
    > Systemen ist allein bei Model S zu pflegen. Schon für den ersten Roadster
    > bekommst du kaum Bauteile - ausser die originalen von von Lotus.

    sieh dir mal den Kabelbaum des Model-Y an (bzw. was man davon so erfährt). Wirkt für mich nach Fortschritt.

  19. Re: Umso interessanter, dass VW sich da öffnet.

    Autor: wiseboar 23.01.20 - 17:22

    TomTom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mit der Akkufabrik war auf VW bezogen - besitzen tatsächlich keine.
    > Tesla hat keine modulare Plattform - nur 3 verschiedene Modelle und
    > benötigen 3 Jahre bis jeweils ein neues Model kommt.
    > S 2012
    > X 2015
    > 3 2017/2018
    > Y 2021
    >
    > VW schafft da einfach mehr, zurückzuführen zu großen Teilen auf den MEB
    > Natürlich ist mir auch klar, dass VW viel größer ist und ganz andere
    > Möglichkeiten hat als Tesla und möchte deren Leistung hiermit nicht
    > schmälern.
    > Ganz im Gegenteil, ohne Tesla wären wir im Bereich Elektromobilität sicher
    > nicht so weit wie jetzt.

    Model Y kommt dieses Jahr -> 2020! Sie sind vor dem Zeitplan, möglicherweise noch weiter als man denkt (Gerüchten zufolge beginnen bald die ersten Auslieferungen - genaueres ist in knapp einer Woche bei den Quartalszahlen zu erfahren)

  20. Re: Umso interessanter, dass VW sich da öffnet.

    Autor: Dwalinn 23.01.20 - 17:50

    ulink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TomTom schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eigentlich sehe ich niemanden, der so weit ist wie VW, auch nicht Tesla.
    >
    > Kleiner Scherz oder was? Tesla verkauft aktuell > 100k BEVs pro Quartal der
    > Modelle S, X und 3 und heuer kommt noch das Y dazu, dann wird sich die
    > Konkurrenz erst recht nur noch in den Schlaf weinen.
    >
    > Und VW kriegt den ID3 nicht ans laufen und hat sonst nichts annähernd
    > konkurrenzfähiges.
    >
    > Natürlich sind sie im Vergleich zu Daimler und BMW weit vorne, aber von
    > Tesla sehen sie nur die Rücklichter, gaaaaanz weit entfernt, und das in
    > jeder Beziehung.
    Ich kann die traurigen Rufe von VW regelrecht hören.
    "Verdammt Tesla, wir haben nur 10,97 Mio Fahrzeuge 2019 verkauft... ohne euch wären es 11 Mio gewesen"

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