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Ich prophezeihe

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  1. Ich prophezeihe

    Autor: Tito 27.12.19 - 13:36

    das irgendwann die Leute verstehen das E Autos ein Nischenprodukt sind. So wie sich diese entwickeln werden die niemals in den mengen auf der Straße fahren wie sich manche Politiker das wünschen. Anstatt auf eine schwierige Technologie alles zu setzen sollten wir es wie Japan machen und Wasserstoff fördern!

  2. Re: Ich prophezeihe

    Autor: RipClaw 27.12.19 - 14:58

    Tito schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das irgendwann die Leute verstehen das E Autos ein Nischenprodukt sind.

    Und das gleiche wird garantiert auch jemand über Wasserstoffautos sagen.

    > So
    > wie sich diese entwickeln werden die niemals in den mengen auf der Straße
    > fahren wie sich manche Politiker das wünschen. Anstatt auf eine schwierige
    > Technologie alles zu setzen sollten wir es wie Japan machen und Wasserstoff
    > fördern!

    Wasserstoff hat auch seine Probleme. Eines ist z.B. das man zwar für das Betanken nur 5 Minuten braucht aber dann muss die Tankstelle erst mal wieder den nötigen Druck (700 bar) im Tank aufbauen damit er nächste tanken kann. Nötig wäre ein System das ohne diesen hohen Druck auskommt um eine entsprechend hohe Menge an Fahrzeugen pro Tag bedienen zu können.

    Dazu kommt noch das aktuell Brennstoffzellen viel Plantin in der Herstellung benötigen. Das Edelmetall ist sehr teuer und das wirkt sich natürlich auch auf den Preis aus. Hier müssen Alternativen gefunden werden um die Herstellungskosten zu senken.

    Und dann wäre da noch das Problem den Wasserstoff in großen Mengen effizient herzustellen. Der Plan ist es Wasserstoff aus überschüssigem Strom herzustellen. Das ist aktuell noch nicht der Fall. Die Infrastruktur muss hier ausgebaut werden.

    Übrigens fördert die Bundesregierung nicht speziell Elektroautos sondern Elektromobilität allgemein. Das schließt das Wasserstoffauto mit ein

    Eine Firma kann bis zu 21000¤ abgreifen mit der Förderung:

    [www.auto-motor-und-sport.de]

    Das Elektroauto mag nicht perfekt sein aber es ist immerhin ein Zwischenschritt der einen recht großen Bereich an Anwendungsgebieten für den Alltag abdeckt. So hat man Zeit an Wasserstoff zu feilen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.12.19 14:59 durch RipClaw.

  3. Re: Ich prophezeihe

    Autor: Anonymer Nutzer 27.12.19 - 15:17

    Tito schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das irgendwann die Leute verstehen das E Autos ein Nischenprodukt sind. So
    > wie sich diese entwickeln werden die niemals in den mengen auf der Straße
    > fahren wie sich manche Politiker das wünschen. Anstatt auf eine schwierige
    > Technologie alles zu setzen sollten wir es wie Japan machen und Wasserstoff
    > fördern!

    Wasserstoff ist eine Batterie, bei der 2/3 der Energie verloren geht. Plus andere Schwierigkeiten wie sündteure und gern explodierende Tankstellen.

    Völlig uninteressant, wenn es bereits etwas deutlich besseres gibt.

  4. Re: Ich prophezeihe

    Autor: sustain 27.12.19 - 15:57

    Tito schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das irgendwann die Leute verstehen das E Autos ein Nischenprodukt sind. So
    > wie sich diese entwickeln werden die niemals in den mengen auf der Straße
    > fahren wie sich manche Politiker das wünschen. Anstatt auf eine schwierige
    > Technologie alles zu setzen sollten wir es wie Japan machen und Wasserstoff
    > fördern!

    Dass bei jeder E-Auto Diskussion immer mindestens einer mit diesem Wasserstoff-Quatsch ankommt ist echt ermüdend.

    Bevor wir hier jetzt alle wieder zum 30. mal die Vor- und Nachteile runterbeten: Erklär uns doch mal, was genau am Wasserstoff für Dich so vorteilhaft ist? Das interessiert mich wirklich!? :D

  5. Re: Ich prophezeihe

    Autor: Anonymer Nutzer 27.12.19 - 16:10

    sustain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bevor wir hier jetzt alle wieder zum 30. mal die Vor- und Nachteile
    > runterbeten: Erklär uns doch mal, was genau am Wasserstoff für Dich so
    > vorteilhaft ist? Das interessiert mich wirklich!? :D

    Schau doch einfach eine von diesen Dokus an, die die Wasserstoff Vorteile in den buntesten Farben malen, und auf die Nachteile (enorme Umwandlungsverluste) leider vergessen.

    zB von Herrn Lesch, TerraX oder so. Der Mann ist Physiker, und hats entweder nicht verstanden oder er gibt kritiklos alles wieder was ihm eine Redaktion aufschreibt...

  6. Re: Ich prophezeihe

    Autor: tovi 27.12.19 - 16:14

    Lesch ist Sterndeuter.
    Das soll er auch schön weitermachen.
    Da bringt er wenigstens hier auf der Erde nix durcheinander.

  7. Re: Ich prophezeihe

    Autor: sustain 27.12.19 - 16:19

    fox82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sustain schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bevor wir hier jetzt alle wieder zum 30. mal die Vor- und Nachteile
    > > runterbeten: Erklär uns doch mal, was genau am Wasserstoff für Dich so
    > > vorteilhaft ist? Das interessiert mich wirklich!? :D
    >
    > Schau doch einfach eine von diesen Dokus an, die die Wasserstoff Vorteile
    > in den buntesten Farben malen, und auf die Nachteile (enorme
    > Umwandlungsverluste) leider vergessen.
    >
    > zB von Herrn Lesch, TerraX oder so. Der Mann ist Physiker, und hats
    > entweder nicht verstanden oder er gibt kritiklos alles wieder was ihm eine
    > Redaktion aufschreibt...

    Mich musst Du nicht bekehren! ;)
    Ich interessiere mich nur dafür, WARUM jemand auf einem toten Pferd herumreitet und denkt er kann damit das Kentucky Derby gewinnen, obwohl er keinen Meter vom Fleck kommt :D

    Irgendwelche Stammtischparolen müssen ja dafür verantwortlich sein, oder? Ich möchte gerne wissen welche!

  8. Re: Ich prophezeihe

    Autor: sustain 27.12.19 - 16:38

    Tito schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das irgendwann die Leute verstehen das E Autos ein Nischenprodukt sind. So
    > wie sich diese entwickeln werden die niemals in den mengen auf der Straße
    > fahren wie sich manche Politiker das wünschen. Anstatt auf eine schwierige
    > Technologie alles zu setzen sollten wir es wie Japan machen und Wasserstoff
    > fördern!

    Was mir noch aufgefallen ist: Du nennst BEVs eine „schwierige Technologie“ und kommst dann mit Wasserstoff? Das kannst Du vielleicht auch noch mal erläutern!

  9. Re: Ich prophezeihe

    Autor: RipClaw 27.12.19 - 16:38

    sustain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fox82 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > sustain schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Bevor wir hier jetzt alle wieder zum 30. mal die Vor- und Nachteile
    > > > runterbeten: Erklär uns doch mal, was genau am Wasserstoff für Dich so
    > > > vorteilhaft ist? Das interessiert mich wirklich!? :D
    > >
    > > Schau doch einfach eine von diesen Dokus an, die die Wasserstoff
    > Vorteile
    > > in den buntesten Farben malen, und auf die Nachteile (enorme
    > > Umwandlungsverluste) leider vergessen.
    > >
    > > zB von Herrn Lesch, TerraX oder so. Der Mann ist Physiker, und hats
    > > entweder nicht verstanden oder er gibt kritiklos alles wieder was ihm
    > eine
    > > Redaktion aufschreibt...
    >
    > Mich musst Du nicht bekehren! ;)
    > Ich interessiere mich nur dafür, WARUM jemand auf einem toten Pferd
    > herumreitet und denkt er kann damit das Kentucky Derby gewinnen, obwohl er
    > keinen Meter vom Fleck kommt :D

    So tot ist es nun auch nicht. Wasserstoff hat schon Potential aber es gibt noch einiges an Problemen die gelöst werden müssen für den Massenmarkt. Ich denke Elektroautos und Brennstoffzellenautos können nebeneinander existieren.

    Ich nenne sie absichtlich Brennstoffzellenautos weil die nicht mit den Autos in einen Topf werfen sollte bei denen Wasserstoff verbrannt wurde. BMW hat damit ja mal experimentiert.

    > Irgendwelche Stammtischparolen müssen ja dafür verantwortlich sein, oder?
    > Ich möchte gerne wissen welche!

    Es sind eigentlich immer die zwei gleichen Argumente die man zu hören bekommt:

    - Ich kann in 5 Minuten tanken und bin dann wieder unterwegs.
    - Das Wasserstoffauto hat eine Reichweite von 700 km

    Für mich persönlich beides nicht relevant aber es sind wohl die Argumente die in den Köpfen der Leute hängen bleiben.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 27.12.19 16:43 durch RipClaw.

  10. Re: Ich prophezeihe

    Autor: sustain 27.12.19 - 16:57

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > So tot ist es nun auch nicht. Wasserstoff hat schon Potential aber es gibt
    > noch einiges an Problemen die gelöst werden müssen für den Massenmarkt. Ich
    > denke Elektroautos und Brennstoffzellenautos können nebeneinander
    > existieren.
    >

    Nein, das werden sie nicht können. Denn wir sprechen hier von einem Systemwechsel in der Individualmobilität. Parallel zwei konkurrierende Infrastrukturen aufzubauen ist unbezahlbar und auch völlig überflüssig. Und die eine von beiden ist auch noch absurd teuer!

    > Ich nenne sie absichtlich Brennstoffzellenautos weil die nicht mit den
    > Autos in einen Topf werfen sollte bei denen Wasserstoff verbrannt wurde.
    > BMW hat damit ja mal experimentiert.
    >
    Wasserstoff warm zu verbrennen wäre unter den Strich nichts anderes: Da entsteht auch nur Wasser und kein CO2. Das haben eben nur die Motoren nicht lange ausgehalten und die anderen Probleme (fehlende Elektrolyseanlagen, Effizienz/Strombedarf bei der Herstellung, Komprimierung/Lagerung/Transport, Rückverteilung in die Autos etc.) wären die gleichen gewesen und waren auch schon in den 90ern ungelöst.

    > > Irgendwelche Stammtischparolen müssen ja dafür verantwortlich sein,
    > oder?
    > > Ich möchte gerne wissen welche!
    >
    > Es sind eigentlich immer die zwei gleichen Argumente die man zu hören
    > bekommt:
    >
    > - Ich kann in 5 Minuten tanken und bin dann wieder unterwegs.
    > - Das Wasserstoffauto hat eine Reichweite von 700 km
    >

    Weder gibt es ein FCEV, das echte 700km weit kommt noch eine Tankstelle, die pro Stunde 12 Autos volltanken kann. Und das würde vielleicht für einen der Tankwilligen schon 60 Min. Tankzeit bedeuten.

    > Für mich persönlich beides nicht relevant aber es sind wohl die Argumente
    > die in den Köpfen der Leute hängen bleiben.

    Hängen bleiben sollte vielleicht, dass man für 45 Millionen FCEVs 60 Atomkraftwerke bauen müsste. Von den irrwitzigen Anlageninvestitionen für Elektrolyse und die Tankstellen mal abgesehen...

  11. Re: Ich prophezeihe

    Autor: DeepSpaceJourney 27.12.19 - 17:14

    sustain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tito schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > das irgendwann die Leute verstehen das E Autos ein Nischenprodukt sind.
    > So
    > > wie sich diese entwickeln werden die niemals in den mengen auf der
    > Straße
    > > fahren wie sich manche Politiker das wünschen. Anstatt auf eine
    > schwierige
    > > Technologie alles zu setzen sollten wir es wie Japan machen und
    > Wasserstoff
    > > fördern!
    >
    > Was mir noch aufgefallen ist: Du nennst BEVs eine „schwierige
    > Technologie“ und kommst dann mit Wasserstoff? Das kannst Du
    > vielleicht auch noch mal erläutern!

    Wasserstoff hat nur ein Problem mit der Lagerung, das war es dann aber auch.

  12. Re: Ich prophezeihe

    Autor: sustain 27.12.19 - 17:42

    DeepSpaceJourney schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Wasserstoff hat nur ein Problem mit der Lagerung, das war es dann aber
    > auch.

    ...und mit der Herstellung (teure Elektrolyseanlagen, schlechter Wirkungsgrad), der Verdichtung, dem Transport, der Rückverteilung und der Nutzung (wieder sehr schlechter Wirkungsgrad, keine skalierbaren Autos zu vernünftigen Preisen verfügbar/absehbar).

    Aber sonst ist das ne super Sache! :) :)

    Dabei ist die Lagerung nach dem Stand der Technik übrigens noch das allerkleinste Problem.

  13. Re: Ich prophezeihe

    Autor: Deff-Zero 27.12.19 - 22:36

    sustain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > ...und mit der Herstellung (teure Elektrolyseanlagen, schlechter
    > Wirkungsgrad), der Verdichtung, dem Transport, der Rückverteilung und der
    > Nutzung (wieder sehr schlechter Wirkungsgrad, keine skalierbaren Autos zu
    > vernünftigen Preisen verfügbar/absehbar).

    die Versprödung von Metallen im Tank und ggf. einem Motor hast Du noch vergessen.

  14. Re: Ich prophezeihe

    Autor: gadthrawn 27.12.19 - 23:10

    sustain schrieb:

    > Mich musst Du nicht bekehren! ;)
    > Ich interessiere mich nur dafür, WARUM jemand auf einem toten Pferd
    > herumreitet und denkt er kann damit das Kentucky Derby gewinnen, obwohl er
    > keinen Meter vom Fleck kommt :D
    >
    > Irgendwelche Stammtischparolen müssen ja dafür verantwortlich sein, oder?
    > Ich möchte gerne wissen welche!

    Dann erzähl mal. Warum reitest du auf dem toten Pferd der Akkus rum?

    Kaum Recycling, sehr schlimmer Rohstoffeinsatz, Schlechte Tankmöglichkeit (und das dümmste:. die Leute die sagen: aber man kann ja nachts zuhause tanken dann wenn eben so gut wie kein Ökostrom mehr aus den Leitungen kommt).

  15. Re: Ich prophezeihe

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.19 - 13:34

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann erzähl mal. Warum reitest du auf dem toten Pferd der Akkus rum?

    Sorry, was? Elektromobilität funktioniert. Im Zweifel einfach mal ausprobieren.

    > Kaum Recycling, sehr schlimmer Rohstoffeinsatz, Schlechte Tankmöglichkeit
    > (und das dümmste:. die Leute die sagen: aber man kann ja nachts zuhause
    > tanken dann wenn eben so gut wie kein Ökostrom mehr aus den Leitungen
    > kommt).

    VW hat doch erst kürzlich das Recyclingkonzept für Batterien vorgestellt, 97% oder so sollen wiederverwendet werden. Natürlich will man alle Rohstoffe wiederverwenden, ist nicht nur umweltfreundlicher sondern oft auch billiger.

    Das "Problem" ist nur, dass es noch kaum kaputte Batterien von E-Autos gibt. Die Dinger halten halt lange im Auto, können dann noch stationär weiterverwendet werden, und erst dann, vielleicht 20-30 Jahre nach Herstellung des Autos hat man etwas was man recyclen kann (vorher wird es ja verwendet).

    "sehr schlimmer Rohstoffeinsatz"? Ja?
    Glaubst du die Propagandafilme, in denen es negativ dargestellt wird wenn man in einer Salzwüste (!) Wasser verdunstet (!) um Lithium zu gewinnen? Verdunstetes Wasser ist nicht "verbraucht" sondern kommt als Regen wieder runter.

    Leider wird die Verschmutzung durch die Ölindustrie immer VÖLLIG ausgeblendet, wenn man bei der Batterieherstellung nach Problemen sucht.

    "Schlechte Tankmöglichkeit"? An jeder Steckdose, immer wenn das Auto steht. Ja, Steckdosen muss man bauen. Ist machbar.

    Und für Ökostrom sind E-Autos sehr hilfreich, weil sie Energie speichern, und man durch geschicktes Lademanagement das Netz stabilisieren kann. Ja, Laden tagsüber ist auch machbar, auch tagsüber stehen die meisten Autos rum.

  16. Re: Ich prophezeihe

    Autor: Tito 29.12.19 - 08:13

    Ich versuche mich besser auszudrücken. Wir sollten die Wasserstofftechnologie besser erforschen bevor wir e autos als Lösung anpreisen obwohl diese technologie selbst noch nicht ausgereift ist.

    Das Problem mit dem grundwasser ist das dieses den bauern der region fehlt und 2millionen liter für eine tonne lithium sind ne menge in einer region die wenig niederschlag wasser hat. Das die produktion von erdöl kein deut besser ist hat niemand gesagt btw. (Man erinnert sich an den golf von mexico).

    Die tankmöglichkeiten sind auch eine große herausforderung. Wie soll z.B. ein Hochhaus mit 100parteien platz und strom für ca. 100autos bereitstellen. Der platz und stromverbrauch ist immens. afaik schafft unser stromnetz nicht mal eine millionen autos gleichzeitig. Wie soll das funktionieren wenn die ca. 80millionen fahrzeuge die in deutschland existieren geladen werden sollen?

    Ich weiss das es bei wasserstoff auch herausforderungen gibt, allerdings werden die stück für stück gelöst. Da es ja, wie jedem bekannt sein sollte, keine hellseher gibt ist auch bestimmt jedem klar das es nur meine sicht der dinge fuer die zukunft ist. Ob es so kommt ka, die tendenz deutet sich aber an.



    fox82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gadthrawn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dann erzähl mal. Warum reitest du auf dem toten Pferd der Akkus rum?
    >
    > Sorry, was? Elektromobilität funktioniert. Im Zweifel einfach mal
    > ausprobieren.
    >
    > > Kaum Recycling, sehr schlimmer Rohstoffeinsatz, Schlechte
    > Tankmöglichkeit
    > > (und das dümmste:. die Leute die sagen: aber man kann ja nachts zuhause
    > > tanken dann wenn eben so gut wie kein Ökostrom mehr aus den Leitungen
    > > kommt).
    >
    > VW hat doch erst kürzlich das Recyclingkonzept für Batterien vorgestellt,
    > 97% oder so sollen wiederverwendet werden. Natürlich will man alle
    > Rohstoffe wiederverwenden, ist nicht nur umweltfreundlicher sondern oft
    > auch billiger.
    >
    > Das "Problem" ist nur, dass es noch kaum kaputte Batterien von E-Autos
    > gibt. Die Dinger halten halt lange im Auto, können dann noch stationär
    > weiterverwendet werden, und erst dann, vielleicht 20-30 Jahre nach
    > Herstellung des Autos hat man etwas was man recyclen kann (vorher wird es
    > ja verwendet).
    >
    > "sehr schlimmer Rohstoffeinsatz"? Ja?
    > Glaubst du die Propagandafilme, in denen es negativ dargestellt wird wenn
    > man in einer Salzwüste (!) Wasser verdunstet (!) um Lithium zu gewinnen?
    > Verdunstetes Wasser ist nicht "verbraucht" sondern kommt als Regen wieder
    > runter.
    >
    > Leider wird die Verschmutzung durch die Ölindustrie immer VÖLLIG
    > ausgeblendet, wenn man bei der Batterieherstellung nach Problemen sucht.
    >
    > "Schlechte Tankmöglichkeit"? An jeder Steckdose, immer wenn das Auto steht.
    > Ja, Steckdosen muss man bauen. Ist machbar.
    >
    > Und für Ökostrom sind E-Autos sehr hilfreich, weil sie Energie speichern,
    > und man durch geschicktes Lademanagement das Netz stabilisieren kann. Ja,
    > Laden tagsüber ist auch machbar, auch tagsüber stehen die meisten Autos
    > rum.

  17. Re: Ich prophezeihe

    Autor: sustain 29.12.19 - 10:30

    Tito schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich versuche mich besser auszudrücken. Wir sollten die
    > Wasserstofftechnologie besser erforschen bevor wir e autos als Lösung
    > anpreisen obwohl diese technologie selbst noch nicht ausgereift ist.
    >

    Das musst Du bitte mal erläutern! An der Wasserstofftechnologie wird seit 30 Jahren mit Milliardensubventionen geforscht. Der Durchbruch; wurde schon für Ende des letzten Jahrtausends versprochen. In diesen 20 Jahren hat sich der end-to-end Wirkungsgrad von 12 auf 15 Prozent gesteigert. Wie viele Milliarden willst Du jetzt vom Steuerzahler in wie vielen Jahren noch investieren? Noch dazu, wo alle namhaften europäischen Hersteller aufgrund der kaum zu erwartenden Weiterentwicklung bereits ausgestiegen sind?

    Und wie kommst Du darauf, dass BEVs nicht ausgereift sind? Glaubst Du 2 Millionen haben sich in 2019 einfach mal ein E-Auto gekauft, um damit ein bisschen herumzuspielen?

    Dass sich die Technik noch weiterentwickelt ist richtig, dazu ist sie noch zu jung. Das heißt aber eben nicht, dass sie nicht jetzt schon massentauglich ist.

  18. Re: Ich prophezeihe

    Autor: sustain 29.12.19 - 10:32

    Tito schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >...
    > Das Problem mit dem grundwasser ist das dieses den bauern der region fehlt
    > und 2millionen liter für eine tonne lithium sind ne menge in einer region
    > die wenig niederschlag wasser hat.

    Nein, das Problem ist, dass es in der Atacama gar keine Bauern gibt, die vom Grundwasser abhängen. Die wenigen, die es gibt, bewirtschaften ein paar Felder an den oberirdischen Süßwasserzuläufen der Salate (Salzseen). Die 2 Millionen Liter pro Tonne Lithium sind für jedwede Organismen giftiges Salzwasser, das verdunstet wird und für Landwirtschaft völlig unbrauchbar. Es gibt ein Nachlaufproblem dass durch Abpumpen der Salzlsole ggf. auch süßes Grundwasser nachlaufen kann. Aber das wird bei den neuen Förderstätten durch back-filling mit Meerwasser behoben.

    Du kannst ja auch gerne mal -Wenn elf Avocados umweltschädlicher als eine E-Auto-Batterie sind- für einen Artikel aus dem Tagesspiegel neulich zu dem Thema googeln. Und momentan gehen übrigens nur ca. 10% der Welt-Lithiumförderung in E-Auto Akkus.

  19. Re: Ich prophezeihe

    Autor: sustain 29.12.19 - 10:34

    Tito schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    > Die tankmöglichkeiten sind auch eine große herausforderung. Wie soll z.B.
    > ein Hochhaus mit 100parteien platz und strom für ca. 100autos
    > bereitstellen. Der platz und stromverbrauch ist immens. afaik schafft unser
    > stromnetz nicht mal eine millionen autos gleichzeitig. Wie soll das
    > funktionieren wenn die ca. 80millionen fahrzeuge die in deutschland
    > existieren geladen werden sollen?
    >

    Verstehe, Du bist Prof. Lesch auf den Leim gegangen. Er ist Prof. für Astrophysik und sicher nicht dumm. Aber was er da gerechnet hat war reiner Unsinn! Denn wenn 1 Mio. Autos mit 350 kW eine Stunde lang laden würden, dann hätten sie in einer Stunde mehr Reichweite geladen, als ALLE 47 Millionen PKW an einem ganzen Tag benötigen. Er hat sich also leider was Realitätsnähe angeht nur um den Faktor 1128 verschätzt! Schade.

    Alle seriösen Studien kommen zum Ergebnis, dass wir 20-25 Prozent mehr Strom benötigen würden, wenn alle 47 Mio. PKW elektrisch führen. Das kann sich übrigens auch jeder mit dem Taschenrechner ausrechnen:

    47 Mio. x 7 kW pro Tag x 365 ergibt 120 TWh Strombedarf (bei 38 km Durchschnittspensum am Tag und ca. 18 kWh Verbrauch pro Auto auf 100 km)

    Dazu im Vergleich ungefähr 580 TWh Stromverbrauch in Deutschland pro Jahr.

    Das verkraftet unsere Stromnetz übrigens weitgehend schon heute. An manchen Engpässen muss aber natürlich noch optimiert werden, doch bis wir 40 Mio. E-Autos haben dürfte es ja auch noch 25 Jahre dauern...

    Das Hochhausproblem wird es folglich auch nicht von heute auf morgen geben. Aber dafür müssten mittelfristig in der Tat Lösungen noch geschaffen werden.

  20. Re: Ich prophezeihe

    Autor: sustain 29.12.19 - 10:43

    Tito schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Ich weiss das es bei wasserstoff auch herausforderungen gibt, allerdings
    > werden die stück für stück gelöst. Da es ja, wie jedem bekannt sein sollte,
    > keine hellseher gibt ist auch bestimmt jedem klar das es nur meine sicht
    > der dinge fuer die zukunft ist. Ob es so kommt ka, die tendenz deutet sich
    > aber an.
    >

    Welche Wasserstoffprobleme werden denn Stück für Stück gelöst und wie? Mir ist da nichts bekannt!? Aber vielleicht habe ich etwas nicht mitbekommen in den letzten Jahren!?

    Elektrolyseure? Fehlanzeige, keine nennenswerte Kapazität vorhanden. Wer hätte die auch bauen sollen?

    Effizienz bei der Elektrolyse? Fehlanzeige, stagniert bei 60-65%.

    Verdichtung und Lagerung, Distribution? Fehlanzeige, stagniert in Summe auch bei 60%, die doppelte Menge an Tankfahrzeugen, die im Vergleich zu heute benötigt würde mal außen vor gelassen.

    Genügend Strom? Fehlanzeige.

    Tankstellen für 1 Mio. pro Zapfstelle? Fehlanzeige, außer den Pilot- und Vorzeigezapfstellen irgendwelcher Kommunalfürsten.

    Bezahlbare bzw. haltbare Autos? Fehlanzeige.
    Effiziente Autos? Fehlanzeige.

    Kein einziges Glied der benötigten Systemkette ist alltags- oder massentauglich. Da muss man schon ein hoffnungsloser Optimist sein, um hierin eine Lösung zu erkennen.

    Und das lustigste daran ist: So eine Parallelwelt aufzubauen wäre wirklich unfassbar teuer! Am lautesten danach rufen aber diejenigen, die jedwede andere - im Vergleich dazu als Peanuts zu bezeichnende - Investion verteufeln :)

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