1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Elektroauto: 3er BMW mit…
  6. T…

Gute Entscheidung...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema


  1. Re: Schnelllader

    Autor: PiranhA 06.07.17 - 15:07

    Wie gesagt reden wir da von ganz anderen Anwendungsfällen. Ich kenne in unserem Umfeld auch niemanden, der zu mehreren Kunden an einem Tag fahren würde. Ein Besuch dauert in der Regel ja schon mindestens einen halben Tag. Und man fährt auch nicht jeden Tag zum Kunden. Manchmal für mehrere Wochen gar nicht, oder der Kunde kommt zu uns in die Firma.
    Es ist in Deutschland eben so, dass der Firmenwagen für quasi alle die ab und zu mal zum Kunden müssen, eine Option ist. Auch wenn das nur alle paar Monate mal ist.

  2. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: Ach 06.07.17 - 15:26

    >Ohne persönliche Angriffe geht es nicht, oder?

    Ich habe mich nicht auf dich sondern auf die These bezogen. Die These ist schwachsinnig.


    >Selbstverständlich ist eine höhere MTTF in der Herstellung teurer. Aber darum ging es nicht.

    Doch genau darum geht es. Ein Verbrennungsmotor ist sowohl in der Herstellung, wie in der Wartung, wie in der Reparatur teurer.


    >Nein. Es kommt immer darauf an, auf welche Belastung das ausgelegt ist. Eine Hilti hat auch mehr Teile als ein kleiner Akkuschrauber vom Discounter -- hält aber trotzdem länger.

    Mit einer Hilti bohrt man Löcher in Beton und andere sehr harte und steinartige Materialien im unverzeihlichen Gewerbeeinsatz, mit einem Akkuschrauber aus dem Discounter spart sich der Hobbyfriemler das Schrauben-per-Hand-anziehen ein. Das sind zwei Maschinen die Unterschiedliche technischen Zwecken nachgehen. Zudem bedienen die beiden völlig unterschiedliche Qualitätsniveaus. Analog zu deinem Vergleich könnte man einem robusten Renn-Ruder-Trainings-Zweier ein Plastiktretboot vom nächstgelegenen Baggersee gegenüberstellen, bei welchem sich schon nach ein paar Sommern das Tretlager aus seinem Plastikbett befreit. Am Trainingsboot sind mehr Teile, hält aber länger! Das ist dann ein ebenso aus der Luft gegriffener Schwachsinnisvergleich.

    Beim Gegenüberstellen von Verbrenner/Stromer PKW erfüllen beide Geräte nicht nur die ziemlich gleiche Aufgabe(Langstrecke mal ausgenommen), sie befinden sich auch auf einem in etwa vergleichbaren Qualitätsniveau. Vor allem aber unterscheidet sie ein vollkommen unterschiedliches Antriebsprinzip, bei dem das eine Prinzip mehr als 10x soviel Bauteile besitzt, von welchen jedes Einzelteil mechanisch, thermisch und chemisch unverhältnismäßig höher belastet wird. Da gibt es nach wie vor eigentlich überhaupt nichts mehr zu diskutieren.

    >Ich bin gerade am Überlegen, welche Vibrationen und welche thermische Beanspruchung das Radlager zerstört haben könnte, das ich kürzlich habe wechseln lassen müssen.

    Zwar ein klarer Fall von Wort im Mund herum drehen, denn ich habe über die Motoraufhängung gesprochen, trotzdem würde mich auch an dieser Stelle mal rein aus technischer Neugierde interessieren, inwiefern sich die eher pulsartige Kraftentfaltung eines Zylindermotors auf die Lebensdauer der(angetriebenen) Achslager auswirkt.

    >> Dem zu widerstehen kostet Geld und Aufwand,
    >Es hat niemals jemand etwas andere behauptet.

    Und ob! Du stellst diese Tatsache unentwegt in Frage.

    >Nein, das nennt man "Materialermüdung". Und selbstverständlich kann man dem durch entsprechende Materialien vorbeugen.

    Jedes Material ermüdet unvermeidbarer Weise, und aus wirtschaftlichen Gründen ist man beim Verbrenner gezwungen an fast allen kritischen Stellen Kompromisse einzugehen, indem man auf die langlebigsten Materialien verzichtet weil unbezahlbar, zugunsten von Stoffen deren Lebensdauer im aggressivem Umfeld des Ottomotors absehbar ist. Die aggressiven Nebenwirkungen der Kraftumsetzung des Zylindermotors existieren bei Stromer einfach nicht, nada, nopp, nix Feuer/Explosion. Das Prinzip des Stromers allein eröffnet unverhältnismäßig einfachere, sparsamere und zuverlässigere Konstruktionen, welche dem Zweck des Vortriebs von A nach B umso gerechter werden.

    >Ein PKW wird in Europa je nach Fahrzeugklasse üblicherweise 15 bis 20 Jahre genutzt und 150.000 bis 300.000 km gefahren.

    150.000 bis 300.000 km? 15 bis 20 Jahre? In diesem Zeitraum wird eine Kupplung zwei bis drei mal gewechselt. noch regelmäßigerer Wechsel vom Motoröl und andere wichtiger Schmierstoffe wie Getriebeöl sowie der Filter liegt an, zwei bis drei mal die Zündkerzen. Zwei bis drei mal einen neuen Auspuff(je nach Klima), und natürlich die Bremsen, von Ausfällen wie dem verschiedener kleinerer Aktuatoren wie Treibstoffpumpen u.Ä. mal ganz abgesehen. Von dem allem fällt beim Stromer überhaupt nichts an. Wo nichts ist kann auch nichts kaputt gehen und muss auch nichts gewartet werden, und eine Bremsanlage hält vielleicht 400000 Km oder länger.

    >Durch permanente Wiederholung wird es nicht wahrer.

    Ja, wahrer als wahr kann es kaum werden. Aber wenn regelmäßig das Gegenteil von wahr vorgeschlagen wird, dann kann man ja mit kaum was anderem als der Wahrheit darauf antworten.

    >Wie oft etwas kaputt geht, hängt nicht an der Menge der Teile, sondern schlicht an deren Auslegung.

    Bei vergleichbarer Auslegung und Beanspruchung von Teilen steigt mit der Menge der Teile und der Komplexität deren Zusammenspiels selbstverständlicher Weise das Ausfallrisiko entsprechender Konstruktion.

    >Mein letztes Notebook hat erheblich weniger Teile als mein Auto und ist so gut wie keinen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Dennoch war es nach 5 Jahren hinüber.

    Und der nächste Schwachsinnige Vergleich.

    >Deiner Theorie nach müsste das Notebook aber viel, viel länger halten.

    Dass der Funktionszweck der Konstruktion und ihrer Teile vergleichbar sein muss, dass hab ich zuvor als selbsterklärend vorausgesetzt, einfach weil ich nicht erwartet hätte, dass sich jemand auf so eine unsinnige Weise um jenes tatsächlich unwiderstehliche Argument drücken wollte.

    >Welches Problem hast du eigentlich, dass du mich hier permanent blöd von der Seite anmachen musst?

    Das ist keine Beleidigung. Ich stelle nicht dich in Frage, sondern ein Fang-Mich-Doch-Spiel mit der Realität der Dinge, dass sich in deinen Worten unübersehbar widerspiegelt, was sich aber Autobauer nicht leisten können, weil die von der Öffentlichkeit und Kundschaft nicht mehr länger als seriös betrachtet würden, weshalb jene den gesunkenen Wartungsbedarf von Stromern öffentlich zugeben und diskutieren, während aber viele Autofilialen den Verkauf von E-Autos zu sabotieren versuchen indem sie potenzielle Kunden den E-Wagen versuchen auszureden, weil die Verkäufer Angst davor haben, dass ihnen die Mehreinnahmen durch die Wartung und Reparatur der Verbrenner wegbricht, ihnen also ein wichtiger Teil ihres Geschäftsmodells abgeht. Und auch das wird von anonymen Befragungen in der Branche bestätigt. Viele Werkstätten und Ersatzteilzulieferer sehen mit den Stromern ihre Existenz bedroht.

  3. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: Ach 06.07.17 - 15:30

    >Aber es ist halt absurd zu behaupten, dass das E-Auto per se weniger reparaturanfällig sei.

    Falls du es noch nicht weist: prinzipbedingt ist ein E Auto weniger reparatur- und wartungsanfällig.

  4. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.07.17 - 15:47

    > Es geht nicht um die Temperatur am Motor sondern fahre mal bei minus 25Grad
    > oder Plus 40 Grad einen Tesla oder ein anderes E-Auto.
    > Ist aber relativ.
    > Meine Kernaussage bleibt. In beiden Antriebsartrn gibt es genügend Bauteile
    > die defekt gehen "können".

    Für die Zuverlässigkeit von Elektronik sind diese Temperaturbereiche aber völlig irrelevant. Bei den Akkus merkt man hohe Temperaturen natürlich - der berühmte Arrhenius lässt grüßen.

    Meine Kernaussage bleibt: Ein Elektroantrieb ist prinzipiell wesentlich zuverlässiger.

  5. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: Berner Rösti 06.07.17 - 15:50

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Selbstverständlich ist eine höhere MTTF in der Herstellung teurer. Aber
    > darum ging es nicht.
    >
    > Doch genau darum geht es. Ein Verbrennungsmotor ist sowohl in der
    > Herstellung, wie in der Wartung, wie in der Reparatur teurer.

    Nein. Es ging von Anfang an um Wartung und Reparatur, nicht den Herstellungspreis.

    Und auch wenn du dich auf den Kopf stellst und mit den Füßen wackelst: Die Komplexität eines Mechanismus sagt nichts über seine Haltbarkeit aus.

    Maschinen werden so konstruiert, dass ihre MTTF innerhalb der Erwartung für den jeweiligen Einsatz liegt -- und das völlig gleich, ob sie aus 5 oder 500 Teilen bestehen.

    Der Grundsatz lautet stets: Nur so stark wie nötig, nicht wie möglich.

  6. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.07.17 - 15:55

    > Tja.. selbst bei Tesla nimmt das Drehmoment stark ab. Man könnte, es ist
    > möglich blabla ist eher eine Jubelperserabnsicht.

    Das ist eine reine Auslegungsfrage. Ein Tesla ist sowieso für normale Zwecke mehrfach überdimensioniert.

    > > Und deshalb hat das Elektroauto den Vorteil, dass es weniger komplexe
    > > Elektronik mit schleppt.
    >
    > Hm.. hast du bei Tesla gelesen, das jede einzelne Zelle einzeln gemanaged
    > wird? Wie viel mehr Elektronik willst du in irgendein Fahrzeug stecken ?

    Ja, ich weiß wie ein Batteriemanagement funktioniert. Du weißt nur nicht, was komplex bedeutet. Ein Batteriemanagement ist nicht komplex, auch wenn viele Bauteile verbaut sind.

    > Also Sorry - du hast da sehr blauäugige Informationen.

    Du hast keine Ahnung, wovon du redest. Den Bullshit vom Anlaufmoment hast du ja noch einmal wiederholt. Wenn du moderne Elektroantriebe nur aus der Schule kennst, solltest du dich in der Diskussion vielleicht etwas zurückhalten.

    > Wir bewegen täglich
    > pro Motor etwa 4000 Tonnen. Auch in Entwicklungsländern. Diesel sind da bei
    > Pumpen Langläufer im Dauerbetrieb. Elektro muss da wie gesagt einige kw
    > höher gegangen werden damit die halten. Die Diesel haben noch Luftkühlung.
    > Die Elektro mittlerweile Wasserkühlung... Und rate mal was bei den
    > Wasserpumpen ausfällt? Der Elektromotor...

    Ihr habt offensichtlich überhaupt keine Ahnung, was ihr da überhaupt treibt. Fehlende Fachkenntnisse sind aber leider ein schlechtes Argument gegen eine bestimmte Technologie.

    Besorgt Euch mal einen Experten für Antriebstechnik, dann halten Eure Elektromotoren auch 20 Jahre und länger. So wie es bei allen anderen auf dieser Welt auch funktioniert.

    > Bauprinzip ist bei kleinen und großen Elektromotoren eigentlich gleich -
    > Weißt du wie viele Quadrokoptermotoren verkauft werden, weil die Dinger
    > eben keine Überlast dauerhaft aushalten oder überhitzen? Das Überhitzen ist
    > genau derselbe Grund warum Teslas bei Vollast plötzlich runterregeln.

    Das Bauprinzip ist vielleicht ähnlich, aber die Motoren werden völlig anders betrieben. Billige Modellbaumotoren werden außerdem wegen der Kosten und Gewicht viel zu klein ausgelegt und gehen natürlich schneller kaputt. Der Tesla ist eben so dimensioniert, dass er genau das leistet, was er soll. Er wird gezielt in Überlast betrieben, um kurzzeitig mehr Leistung bereit zu stellen. Das ist bei Elektromotoren völlig üblich und ist auch überhaupt kein Problem.

  7. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.07.17 - 16:01

    > Elektromotoren gibt es länger als Verbrennungsmotoren. So ist es ja nicht.
    > Allerdings wurden sie bisher in dieser Größenordnung eher stationär
    > eingesetzt. Wie sie sich bei Dauerbelastung unter wechselnden Temperaturen
    > und starken Vibrationen verhalten, werden wir ja sehen.

    Dauerbelastung gibt es beim Auto ja schon einmal gar nicht. In Industrieanwendungen sind 24/7 Vollast mit kräftigen Lastwechsel über mehrere Jahre üblich. Beim Auto kommt man vielleicht mal auf 2 Jahre Teillastbetrieb, aber dann ist die Kiste schon fast eine Millionen km gelaufen. Vibrationen sind beim Auto gegenüber einigen Industrieanwendungen auch sehr harmlos.

    Es wird sehr anspruchsvoll sein, einen Motor zu bauen, der "nur" ein Autoleben (5000-10000 Betriebsstunden) hält.

  8. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: Berner Rösti 06.07.17 - 16:17

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Elektromotoren gibt es länger als Verbrennungsmotoren. So ist es ja
    > nicht.
    > > Allerdings wurden sie bisher in dieser Größenordnung eher stationär
    > > eingesetzt. Wie sie sich bei Dauerbelastung unter wechselnden
    > Temperaturen
    > > und starken Vibrationen verhalten, werden wir ja sehen.
    >
    > Dauerbelastung gibt es beim Auto ja schon einmal gar nicht. In
    > Industrieanwendungen sind 24/7 Vollast mit kräftigen Lastwechsel über
    > mehrere Jahre üblich. Beim Auto kommt man vielleicht mal auf 2 Jahre
    > Teillastbetrieb, aber dann ist die Kiste schon fast eine Millionen km
    > gelaufen. Vibrationen sind beim Auto gegenüber einigen Industrieanwendungen
    > auch sehr harmlos.
    >
    > Es wird sehr anspruchsvoll sein, einen Motor zu bauen, der "nur" ein
    > Autoleben (5000-10000 Betriebsstunden) hält.

    Na, diesen Anspruch scheint Tesla ja dann wohl zu erfüllen, denn tatsächlich werden bei den Fahrzeugen immer wieder mal die Antriebseinheiten ausgetauscht.

    https://forums.tesla.com/forum/forums/drive-unit-replacements
    http://www.teslarati.com/like-need-tesla-drive-unit-replacement/

    An einer nennenswerten Anzahl an Motorschäden bei Verbrenner-Fahrzeugen erinnere ich mich zuletzt eigentlich nur an die erste Version des Smart und davor beim Ro80.

    Bevor die ganzen Tesla-Fanboys gleich wieder Schnappatmung bekommen: Nein, ich will damit nicht sagen, dass ein E-Motor per se unzuverlässiger sei. Nur ist die angeblich absolute Wartungs- und Fehlerfreiheit ein Märchen und reiner Wunschtraum.

  9. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: Ach 06.07.17 - 16:19

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >Selbstverständlich ist eine höhere MTTF in der Herstellung teurer. Aber
    > > darum ging es nicht.
    > >
    > > Doch genau darum geht es. Ein Verbrennungsmotor ist sowohl in der
    > > Herstellung, wie in der Wartung, wie in der Reparatur teurer.
    >
    > Nein. Es ging von Anfang an um Wartung und Reparatur, nicht den
    > Herstellungspreis.
    >
    > Und auch wenn du dich auf den Kopf stellst und mit den Füßen wackelst: Die
    > Komplexität eines Mechanismus sagt nichts über seine Haltbarkeit aus.
    >
    > Maschinen werden so konstruiert, dass ihre MTTF innerhalb der Erwartung für
    > den jeweiligen Einsatz liegt -- und das völlig gleich, ob sie aus 5 oder
    > 500 Teilen bestehen.
    >
    > Der Grundsatz lautet stets: Nur so stark wie nötig, nicht wie möglich.



    Jetzt fängst du sogar schon an, an den technischen Grundsätze selber herum zu knaupen und zu kneten. Der Grundsatz lautet:

    So einfach wie möglich, so komplex wie nötig.

    Bei zwei vergleichbaren Möglichkeiten einer bestimmten Aufgabe gerecht zu werden, entscheidet man sich immer für die Einfacher von beiden. Wohlgemerkt, immer bei vergleichbarer Funktion und vergleichbarer Erfüllungsqualität(deinen schildbürgermäßige Notebook/Automobilgegenüberstellung fliegt da also gleich mal raus)! Aber nicht mal das ist beim Vergleich Stromer/Verbrenner der Fall, denn der Verbrenner bringt zusätzlich zu seiner Komplexität noch eine ganzes Bündel unerwünschter Nebenwirkungen mit, die man mit der einfacheren der beiden Techniken, dem Elektrischem Antrieb nie begegnet. Überall wo es nicht auf Unabhängigkeit vom Netz ankommt, haben Elektromotoren deshalb jede Wärmekraftmaschine längst verdrängt und zum Teufel gejagt, und das wird wegen eben jener genannter und unwiderstehlicher Vorteile auch in unzähligen netzunabhängigen Anwendungen so geschehen, bzw. sich so fortsetzen, parallel zur Weiterentwicklung der Akkumulatoren und im Automobilbereich natürlich parallel zur technisch konstruktiven Aufholjagd des ca. hundert jährigem Rückstands im Bau und Design von Stromern an sich.

  10. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.07.17 - 16:27

    > Na, diesen Anspruch scheint Tesla ja dann wohl zu erfüllen, denn
    > tatsächlich werden bei den Fahrzeugen immer wieder mal die
    > Antriebseinheiten ausgetauscht.
    >
    > forums.tesla.com
    > www.teslarati.com

    Tesla hat eben wenig Erfahrung und verbaut zudem noch einen recht exotischen Motor. Das würde ich nicht als Referenz sehen. Außerdem sagen Einzelfälle nichts über die statistische Häufigkeit aus. Dass es zufällig und systematische Ausfälle auch beim Elektroantrieb gibt, wird niemand bezweifeln.

    > An einer nennenswerten Anzahl an Motorschäden bei Verbrenner-Fahrzeugen
    > erinnere ich mich zuletzt eigentlich nur an die erste Version des Smart und
    > davor beim Ro80.

    Da fällt mir zum Beispiel die erste Generation des 1.4-Turbo im Golf GT ein. Ford hatte mit seinem Dreizylinder auch Probleme, die zu vermehrten Motorschäden geführt haben. Eine Generation des DSG von VW war auch anfällig und führt zu einem ähnlich gravierenden Schaden. Wenn man nichts von Motorschäden bei Verbrennern hört, muss man schon mit Gewalt weghören.

    > Bevor die ganzen Tesla-Fanboys gleich wieder Schnappatmung bekommen: Nein,
    > ich will damit nicht sagen, dass ein E-Motor per se unzuverlässiger sei.
    > Nur ist die angeblich absolute Wartungs- und Fehlerfreiheit ein Märchen und
    > reiner Wunschtraum.

    Es ist und bleibt eine Tatsache, dass ein Elektroantrieb prinzipbedingt zuverlässiger ist. Da kannst du noch so oft dein für das Thema völlig irrelevante Tesla-Bashing wiederholen.

  11. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: Berner Rösti 06.07.17 - 16:34

    Ach schrieb wieder jede Menge unsinniges Zeugs:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...

    Ich lass es bleiben. Du bist von deiner Meinung wieder einmal endgültig überzeugt, dagegen ist kein Ankommen.

    Du willst offensichtlich nicht verstehen, dass Maschinen auf eine bestimmte Lebensdauer ausgelegt werden und dass es genau darauf ankommt, nicht auf die Komplexität.

  12. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: Berner Rösti 06.07.17 - 16:36

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist und bleibt eine Tatsache, dass ein Elektroantrieb prinzipbedingt
    > zuverlässiger ist. Da kannst du noch so oft dein für das Thema völlig
    > irrelevante Tesla-Bashing wiederholen.


    Gut. Gegen Fanatismus ist kein Ankommen.

  13. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.07.17 - 16:40

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach schrieb wieder jede Menge unsinniges Zeugs:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...
    >
    > Ich lass es bleiben. Du bist von deiner Meinung wieder einmal endgültig
    > überzeugt, dagegen ist kein Ankommen.

    Und du etwa nicht? Ich habe dagegen wenigstens harte Fakten:
    http://www.vdi-nachrichten.com/Technik-Wirtschaft/Zahl-Motorschaeden-steigt

    > Du willst offensichtlich nicht verstehen, dass Maschinen auf eine bestimmte
    > Lebensdauer ausgelegt werden und dass es genau darauf ankommt, nicht auf
    > die Komplexität.

    Da ich Ingenieur bin und tagtäglich mit der Thematik konfrontiert werde weiß ich das offensichtlich besser als du. Du wirfst mit Begriffen wie MTTF um dich ohne zu wissen, was das bedeutet. Die Auslegungslebensdauer hat nämlich absolut gar nichts mit MTTF zu tun.

    Entscheidend ist, wie viele anfällige Bauteile verbaut sind. Und davon gibt es bei Verbrennungsmotoren eine ganze Menge mehr. Natürlich kann man mit viel Aufwand (oder unerlaubten Tricks) einen Elektromotor auch auf eine bestimmte Lebensdauer beschränken. Trotzdem kann weniger kaputt gehen, weil weniger anfällige Teile verbaut sind.

    Aber wie soll man das einem Laien klar machen? Da hilft nur handfeste Berufserfahrung.

  14. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.07.17 - 16:41

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stefan99 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist und bleibt eine Tatsache, dass ein Elektroantrieb prinzipbedingt
    > > zuverlässiger ist. Da kannst du noch so oft dein für das Thema völlig
    > > irrelevante Tesla-Bashing wiederholen.
    >
    > Gut. Gegen Fanatismus ist kein Ankommen.

    Ja, leider. Du kommst immer wieder mit Falschinformationen, um deinen Fanatismus über den Verbrennungsmotor auszuleben. Du ziehst immer wieder die gleichen Beispiele, die natürlich schlecht recherchiert und größtenteils falsch sind (ich erinnere an deine völlig falsche Vorstellung, was ein Tesla-Akku tatsächlich wiegt).

  15. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: Ach 06.07.17 - 16:51

    >Du willst offensichtlich nicht verstehen, dass Maschinen auf eine bestimmte Lebensdauer ausgelegt werden und dass es genau darauf ankommt, nicht auf die Komplexität.

    Bei ein und der selben anvisierten Lebensdauer, entscheidet man sich immer für die Methode, mit der diese Lebensdauer günstiger und schneller zu erreichen ist. Und auf der Suche nach diesem ideellem Verfahren gilt der Grundsatz:

    So einfach wie möglich, so komplex wie nötig.

    als ultimativer Leitfaden. Das ist eine einfach konstruktive Tatsache die dir in jedem Konstruktionsberuf von Beginn bis Ende eingetrichtert wird, weil sie in sich selber logisch ist und die jeder Gegenprüfung stand hält, und du schaffst dir selber ein riesen Problem, in dem du dich auf Basis deiner unsinnigen Interdisziplinärvergleiche(Notebook vs. Auto u.Ä.) mit dieser Grundformel anlegst. Dein Problem, hab ich nichts mit am Hut.

  16. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: -eichi- 06.07.17 - 17:22

    Aber jetzt mal ehrlich , die E-Motoren die In den autos verbaut werden werden neu Konstruiert , und da ist bei Lagern wellen usw erstmal wichtig welche Leistung und Drehmoment soll übertrabenweren und welche lebensdauer L10h ( bei mittleren lastkraftwagen Laut Roloff/Matek bei Kugellagern 2900-5300h) soll erreicht werden.
    Und die Hersteller werden jetzt nicht hergehen und sagen ok bei nem E auto rechnen wir mit der doppelten L10h , letztendich wird beides gleich ausgelegt (evtl am anfang etwas "angstzuschlag") also geht beides Gleichschnell Kaputt . Ein Kugellager hält nicht ewig.
    Seh ich ja auch das Bei Werkzeugmaschinen Motoren kaputtgehen wenn die Kisten älter werden

    Und wenn du jetzt sagst das du Ingeneur bist dann hast du das gelernt und weist das das so laufen wird. Allein schon weill beim Eauto gewicht sparen durch den schweren Akku wichtig ist wird hier kein Hersteller überdimensionieren

  17. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.07.17 - 17:31

    Mir ist schon klar, dass billigere Lager verbaut werden und die Lebensdauer eines Auto-E-Motors geringer ist als beim Industriemotor. Es wäre ja völlig unsinnig, wenn der Antrieb auf 10 Autoleben ausgelegt wird. Ein Teil baut man nur so gut wie nötig - legt es also auf die zu erwartende Lebensdauer aus.

    Trotzdem gibt es beim Elektroauto eben nur eine Hand voll Teile, die überhaupt kaputt gehen können. Außerdem gibt es beim Antrieb nur noch eine Hand voll Fehlerursachen. Wer mal Fehlersuche an einem modernen Verbrennungsmotor betrieben hat, weiß das sicherlich zu schätzen. Da gehen nämlich schnell mal ein paar Tausend Euro drauf, wenn das die Werkstatt machen muss.

    Selbst mit den größten Anstrengungen wird es für die Autohersteller schwer, einen Elektroantrieb zu bauen, der ähnlich unzuverlässig und wartungsanfällig ist wie der Verbrennungsmotor. Und noch einmal: Zuverlässigkeit hängt nicht zwingend mit der Auslegungslebensdauer zusammen.

  18. Re: Gute Entscheidung...

    Autor: Ach 06.07.17 - 19:17

    Im Prinzip sieht man ja bei der aktuellen Entwicklung, dass selbst die Autobauer begriffen haben wohin die Reise geht. Weg von dem Verkauf von Einheiten als einzigen Geschäftserlös, und hin zu den Mietmodellen, um nicht nur am Verkauf sondern am Betrieb von Autos zu verdienen. Ich weis jetzt nicht wie das bei VW ist, aber BMW wie Mercedes ziehen nun schon seit einigen Jahren weltweit und vieler Orts eigenen Mietwagenflotten auf. In der Konsequenz entwickelt der Hersteller selber das größte Interesse von Allen Akteuren in dem Modell, an der Vermeidung jeglicher Obsolenzen, dem Erreichen höchster Zuverlässigkeit und Lebensdauer seiner Flotten. Von diesem Gesichtspunkt her, jedenfalls eine ziemlich positiv zu bewertende Entwicklung.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Software Engineer (m/w/d) Identity und Access Management (IAM)
    Porsche AG, Zuffenhausen
  2. SAP Process Manager (m/w/d) Modul FI
    Sika Deutschland GmbH, Stuttgart
  3. Manager / Teamleiter IT Vendor (Supplier) Governance & Analytics (m/w/d)
    ALDI International Services SE & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr (Home-Office möglich)
  4. Trainee (m/w/d) Controlling - Business Intelligence
    AOK Bayern - Die Gesundheitskasse, München

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 15,99€ (-30%)
  2. (basierend auf Anzahl der Bestellungen, stündlich aktualisiert)
  3. (u. a. Tiny Tina's Wonderlands, The Quarry, Mafia Trilogy, NBA2K23)
  4. (basierend auf Anzahl der Bestellungen, stündlich aktualisiert)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Wasserfall: Wie agiles Arbeiten richtig den Bach runtergeht
Wasserfall
Wie agiles Arbeiten richtig den Bach runtergeht

Als agil getarnte Wasserfallprojekte sind eine Farce und nerven gewaltig. Das muss aber nicht sein: Richtig gemacht, kommt man agil den Wasserfall wendiger hinab.
Von Marvin Engel

  1. Gegen Agile Unlust Macht es wie Bruce Lee
  2. Agilität Agiles Arbeiten braucht einen neuen Führungsstil
  3. Agiles Arbeiten Wenn nicht mal der Papierflieger abhebt

Hardware auf dem Schreibtisch: Der Tastaturen-Leitfaden
Hardware auf dem Schreibtisch
Der Tastaturen-Leitfaden

Was für Tastaturen, welche Größen und welche Layouts gibt es? Und was ist eine 40-Prozent-Tastatur? Wir geben Antworten auf Tastaturfragen.
Von Oliver Nickel

  1. Azio Cascade Slim Flache, kompakte Tastatur hat austauschbare Switches

Geforce RTX 4080 im Test: Kann Spuren von künstlicher Intelligenz enthalten
Geforce RTX 4080 im Test
Kann Spuren von künstlicher Intelligenz enthalten

Nvidias neue 80er-Karte ist sehr schnell, bleibt teilweise unter 300 Watt und ist entsprechend leise. Das alles lässt sich Team Green gut bezahlen. Wir schauen, ob es den Preis wert ist.
Ein Test von Martin Böckmann

  1. Schmelzende Stecker 12VHPWR-Problem tritt offenbar auch ohne Adapter auf
  2. Nvidia Ada Lovelace Die Geforce RTX 4090 knackt Passwörter doppelt so schnell
  3. RTX 4000 Series Geforce RTX Titan hat sich in Tests wohl selbst zerstört