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Wirkungsgrad?

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  1. Wirkungsgrad?

    Autor: E-Mobil 10.01.18 - 14:49

    Wenn ich mich nicht vergoogelt habe haben Batterien einen Wirkungsgrad über 90% und Brennstoffzellen, so um die 50%.

    Wie kommt es das die Brennstoffzelle da überhaupt eine Chance hat? Ist die Erzeugung von Wasserstoff so viel günstiger als Batterien?

  2. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: karatektus 10.01.18 - 14:54

    afaik sogar deutlich teurer. vorallem lagerung. das zeug auf so hohen druck zu bringen braucht ziemlich viel energie. Das Problem an Akkus ist, dass du sie aufladen musst. Das funktioniert momentan relativ einfach über Nacht an der Haushaltssteckdose, wenn das aber jeder macht, wird das Netz überlastet

  3. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: RaZZE 10.01.18 - 14:55

    E-Mobil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mich nicht vergoogelt habe haben Batterien einen Wirkungsgrad über
    > 90% und Brennstoffzellen, so um die 50%.
    >
    > Wie kommt es das die Brennstoffzelle da überhaupt eine Chance hat? Ist die
    > Erzeugung von Wasserstoff so viel günstiger als Batterien?

    Der Wirkungsgrad interessiert hier kein Schwein. Solange der Akku nicht innerhalb von 3 Minuten voll gepumpt ist, wird sich der Elektrowagen einfach nicht durchsetzen.
    Außer die Preise für Benzin und Diesel steigen ins unermessliche.

  4. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: LH 10.01.18 - 14:56

    E-Mobil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mich nicht vergoogelt habe haben Batterien einen Wirkungsgrad über
    > 90% und Brennstoffzellen, so um die 50%.
    > Wie kommt es das die Brennstoffzelle da überhaupt eine Chance hat? Ist die
    > Erzeugung von Wasserstoff so viel günstiger als Batterien?

    Am Ende sind Batterien aber in der Herstellung teuer, zudem hat man dort eben das Problem der Lebensdauer und Ladezeit.

    Vermutlich wird am Ende eine Kombination der Techniken zum Ziel führen: Eine Batterie für 100-200km, darüber eine Brennstoffzelle als Range Extender, der die Batterie auflädt. Das hat zwar einen geringen Wirkungsgrad, für die meisten ist das aber sicherlich ausreichend. Die Autofahrer, die damit nicht zurecht kommen, würden dann andere Antriebe nutzen.

  5. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: LH 10.01.18 - 14:57

    RaZZE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Wirkungsgrad interessiert hier kein Schwein.

    Doch, jeden. Der Wirkungsgrad steht in direktem Zusammenhang mit dem Preis. Das ist für alle Relevant.

  6. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: M.P. 10.01.18 - 15:26

    Eine Pufferbatterie ist zwischen Brennstoffzelle und Elektromotor afaik. immer integriert - die Maximalleistung der Brennstoffzelle ist in der Regel geringer, als die des Elektromotors.

    Siehe https://www.golem.de/news/glc-f-cell-mercedes-stellt-suv-mit-brennstoffzelle-und-akku-vor-1709-130057.html

    Der hat einen 13,8 kWh Akku ausreichend für vielleicht 50 ... 70 km.

  7. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: senf.dazu 10.01.18 - 15:30

    Ne Batterie a la Tesla (mit >300 km realer Reichweite) wiegt so ab 500 kg.
    Brennstoffzelle + Tank (für 300..500km) vielleicht so 130 kg.
    Natürlich brauch braucht auch ein Brennstoffzellenfahrzeug etwas Batterie.

    Wenn man die Gewichsersparnis im Auto mal in Solarzellen für die zusätzlich notwendige Stromversorgung durch den niedrigeren Wirkungsgrad investiert - dann gleicht sich vermutlich mehr als gut aus. Insbesondere vielleicht wenn man sich mal die in Herstellung/Recycling problematischen Stoffe ansieht.

  8. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: stiGGG 10.01.18 - 15:51

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ne Batterie a la Tesla (mit >300 km realer Reichweite) wiegt so ab 500 kg.
    > Brennstoffzelle + Tank (für 300..500km) vielleicht so 130 kg.
    > Natürlich brauch braucht auch ein Brennstoffzellenfahrzeug etwas Batterie.
    >
    > Wenn man die Gewichsersparnis im Auto mal in Solarzellen für die zusätzlich
    > notwendige Stromversorgung durch den niedrigeren Wirkungsgrad investiert -
    > dann gleicht sich vermutlich mehr als gut aus. Insbesondere vielleicht wenn
    > man sich mal die in Herstellung/Recycling problematischen Stoffe ansieht.

    Naja, der Toyota Mirai wiegt 1850kg, das Model S 100D ist da mit identischer Reichweite und 2200kg nicht so weit drüber, ist aber dazu auch das deutlich größere Auto.
    Klar ist es mehr, will damit aber nur aufzeigen, dass Brennstoffzellenautos bisher auch nicht gerade mit geringem Gewicht geglänzt haben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.18 15:52 durch stiGGG.

  9. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: TomTom 10.01.18 - 15:54

    Eine Kombination glaube ich wohl eher nicht. Wenn die aktuelle Technik bereits für 350km ausreicht und die Entwicklung der Akkus noch weiter geht.
    Schauen wir uns an wie zur Zeit Autos gekauft werden, entweder sind es Kleinwagen oder gebrauchte Leasingrückläufer mit 3 Jahren. Der max. Preis bei privaten 1.Autos liegt zwischen 20k¤ - 25k¤.
    Ich denke die E-Autos kommen aus folgenden Gründen:
    - die NEUwagen fallen auf den Preis eines vergleichbaren Verbrenners
    - Leasingangebote entstehen -> interessant für Firmenwagen
    - nach 3 Jahren startet der Gebrauchtwagenmarkt -> interessant für Private
    Ich gehe davon aus, dass bei den Firmen Lademöglichkeiten entstehen und parallel die Schnellladeinfrastuktur wächst.
    - Durch den wachsenden Markt im Mittelklasse-Segment werden auch langsam Kleinwagen für private angeboten und interessant.

    Zum Thema Laden: Ich glaube wir müssen uns davon verabschieden mit einem Verbrenner zu vergleichen. Eher passt der Vergleich mit einem Smartphone. Geladen wird in der Regel dort wo ich mich länger aufhalte, Arbeitsplatz oder zu Hause, und da kann es auch länger dauern. Dadurch wird auch das Netz nicht punktuell extrem belastet. Ich starte dann immer mit voller Reichweite, jeden Tag.
    Zur Not oder bei längeren Fahrten lade ich unterwegs an der Ladestation und da sind dann auch die 20/30 min. kein Problem in meinen Augen.

  10. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: chefin 10.01.18 - 15:55

    E-Mobil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mich nicht vergoogelt habe haben Batterien einen Wirkungsgrad über
    > 90% und Brennstoffzellen, so um die 50%.
    >
    > Wie kommt es das die Brennstoffzelle da überhaupt eine Chance hat? Ist die
    > Erzeugung von Wasserstoff so viel günstiger als Batterien?

    Batterien haben beim entladen 95% Wirkungsgrad. Beim schnellladen noch 70%. Die Stromerzeugung arbeitet aktuell mit 30-32% Wirkungsgrad. Nein...Solar und Windenergie ist schon im Energiemix beim Haushalt zu 100% verbraucht, wenn ich Verbrenner abschaffe und Elektro anschaffe muss ein Verbrennungskraftwerk mehr Leistung bringen.

    Also kommen aus 1KWh fossiler Energie 320Wh Strom, welche im Akku mit 224Wh ankommen und am Motor für 212 Wh Antriebsenergie abgeben. Gesamtwirkungsgrad hier also auch nur 21%. Laden wir mal irgendwann mit Solar, kommen wir auch 1000Wh Solarstrom, 700Wh im Akku, 665Wh Antriebsenergie. Also ca 66%.

    Wasserstoff kann inzwischen mit bis zu 60% Wirkungsgrad hergestellt werden. Brennstoffzellen haben aber mit Methan einen deutlich besseren Wirkungsgrad als mit Wasserstoff. Man würde also Methan synthetisieren. Das ist Lagerbar und kann schnell getankt werden. Braucht auch keine Drucktanks, da bei Raumtemperatur flüssig.

    Brennstoffzellen werden über alles ca 30% Wirkungsgrad erreichen. Liegen damit also unter dem Wert von Solarbetankten Akkus. Aber Akkus verschleissen und erzeugen dann wieder hohe Herstellungsbelastung. Brennstoffzellen eher wenig, Lagertanks halten ewig(Flüssigtanks haben problemlos schon 10.000.000 Lade/Entladezyklen geschafft).

    Eine punktuelle Betrachtung eines einzelnen Wirkungsgrades in der Gesamtkette bringt also garnichts. Zumal du den guten Akkuwirkungsgrad beim langsam laden gegen den schlechten Brennstoffzellenwirkungsgrad setzt. Also aus der Kette an Werten jeweils den raussuchst, der deinen Argumenten am dienlichsten ist.

    Unterm Strich würde ich nun mal für die nächsten 30 Jahre prognostizieren: wir werden Elektroantriebe bekommen, diese ausreifen und hoch Alltagstauglich machen und derweilen dann Brennstofzellen, Methanerzeugung, Lagertank und Zapfsäulenumrüstungen bauen. Methan wird dann aus Stromüberschuss erzeugt und gelagert. Aber das braucht vor allem Zeit alles aufzubauen. Und derweilen rüsten wir unser Stromnetz auf. Den bisher hat man Strom einfach dezentral dort erzeugt wo er auch verbraucht wurde. Zumindest in einem regionalen Raster von 100km. Es würde keiner auf die Idee kommen, ein Kraftwerk in Mecklenburg Vorpommern zu bauen um Stuttgarter Firmen zu versorgen. Bei Windrädern haben wir aber nun diesen Zustand. Auch diese Umrüstung muss sich ja irgendwie bezahlen und irgendwer muss sie machen. Human Workpower ist nicht unendlich. Im gegenteil, man möchte ja weg von 35 Std woche und hin zur 4 Tage/28 Std Woche. Das beschleunigt nicht unbedingt die arbeiten.

  11. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: PatFoster 10.01.18 - 15:58

    RaZZE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E-Mobil schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn ich mich nicht vergoogelt habe haben Batterien einen Wirkungsgrad
    > über
    > > 90% und Brennstoffzellen, so um die 50%.
    > >
    > > Wie kommt es das die Brennstoffzelle da überhaupt eine Chance hat? Ist
    > die
    > > Erzeugung von Wasserstoff so viel günstiger als Batterien?
    >
    > Der Wirkungsgrad interessiert hier kein Schwein. Solange der Akku nicht
    > innerhalb von 3 Minuten voll gepumpt ist, wird sich der Elektrowagen
    > einfach nicht durchsetzen.
    > Außer die Preise für Benzin und Diesel steigen ins unermessliche.

    Ich muss dir da einfach widersprechen. Du argumentierst gerade so wie damals beim Thema Feature Phone (2 Wochen Laufzeit) gegen Smartphone (1 Tag Laufzeit). Hier hat sich auch die Nutzergewohnheit recht zügig umgestellt, obwohl es anfangs hieß was man mit einem Gerät will, dass gerade mal einen Tag durchhält... und siehe da... trotzdem nutzen alle jetzt noch immer Smartphones und obwohl sich die Laufzeit kaum erhöht hat.

    Die Nutzungsgewohnheit beim Auto wird sich dahin ändern, dass wir wie beim Smartphone nachts laden und dann jeden Morgen mit einem vollen Auto in den Tag starten... und siehe da... ne volle Ladung reicht für 70-80% der Privatpersonen für alle täglichen und mittleren Fahrten... denn Akkus reichen ja heute schon zum Teil für 250-350km... ich wette das wird in keinen 5 Jahren auf 500km Reichweite steigen und die Kosten werden nochmal einen deutlichen Rutsch nach unten machen.

    Wenn ich jetzt noch am Rasthof in 15 Minuten den Akku für 300km aufgeladen bekomme läuft die Sache... Parken, kurz auf die Toilette, ne Café zischen und weiter geht's...

    Der 3 Minuten Anspruch geht auch davon aus, dass ich morgens mit nem Auto auf Reservesprit los fahre und noch schnell an die Tanke muss... Wenn das eliminiert ist, fällt das komplett weg.

  12. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: DjNorad 10.01.18 - 15:59

    RaZZE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Wirkungsgrad interessiert hier kein Schwein. Solange der Akku nicht
    > innerhalb von 3 Minuten voll gepumpt ist, wird sich der Elektrowagen
    > einfach nicht durchsetzen.
    > Außer die Preise für Benzin und Diesel steigen ins unermessliche.

    1.) öhm doch...

    2.) super-schnell-laden ist bereits angekündigt... (z.B. Fisker: 700 km Reichweite in weniger als 5 Minuten laden in ca. 2-3 Jahren Marktreif)....

    3.) Benzin und Diesel WIRD deutlich teurer werden.... versprochen...

  13. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: DjNorad 10.01.18 - 16:00

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Am Ende sind Batterien aber in der Herstellung teuer, zudem hat man dort
    > eben das Problem der Lebensdauer und Ladezeit.

    Das sind natürlich in Stein gemeißelte Eckdaten die absolut unveränderbare Naturkonstanten sind...

    *kopf-tisch*

  14. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: tingelchen 10.01.18 - 16:06

    Und dennoch ist der Wirkungsgrad nicht relevant. Denn für die Industrie ist Kundenbindung wichtiger als Wirkungsgrad. Daher mag man Brennstoffzellen lieber als Akkus. Denn bei Akkus kann Shell keinen Treibstoff mehr verkaufen ;)

  15. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: M.P. 10.01.18 - 16:06

    Das Problem der "Ladezeit" hat man bei der ersten LNG-Tankstelle für LKWs auch. Die lokalen Erdgas-Verflüssiger schaffen nur die Tankfüllungen von einer Handvoll Trucks pro Tag...

    Auf 700 Bar bringt man den Wasserstoff auch nicht mal "eben so"...

  16. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: senf.dazu 10.01.18 - 16:07

    H2 Tank Mirai 80 kg, Brennstoffzellenstack wohl so 2kW/kg (100kW). Und ein guter Teil des Mehrgewichtes durch die Batterie ist halt im Augenblick auch Co,Cu,Li. Durchaus bedenkenswert auch wenn die KFZ Gewichte im Laufe der Jahre ein wenig reichlich gestiegen sind.

    Man muß sich aber die Frage stellen ob sich das weiter so fortsetzen wird - da gerade bei kleineren Autos und hauptsächlich Nahverkehr das Fahrzeuggewicht (Rollreibung) eine durchaus merkbare Rolle für die Reichweite bei sparsamen Antrieben spielt.

    Und Gewicht infolge passiver Sicherheit braucht's bei autonomen Notfallsystemen vielleicht irgendwann nicht mehr - keine Knautschzone, Sicherheitsgurte, Airbags, Verkraften von Remplern etc mehr ..



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.18 16:13 durch senf.dazu.

  17. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: 0mega42 10.01.18 - 16:15

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E-Mobil schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn ich mich nicht vergoogelt habe haben Batterien einen Wirkungsgrad
    > über
    > > 90% und Brennstoffzellen, so um die 50%.
    > > Wie kommt es das die Brennstoffzelle da überhaupt eine Chance hat? Ist
    > die
    > > Erzeugung von Wasserstoff so viel günstiger als Batterien?
    >
    > Am Ende sind Batterien aber in der Herstellung teuer, zudem hat man dort
    > eben das Problem der Lebensdauer und Ladezeit.
    >
    > Vermutlich wird am Ende eine Kombination der Techniken zum Ziel führen:
    > Eine Batterie für 100-200km, darüber eine Brennstoffzelle als Range
    > Extender, der die Batterie auflädt.

    Nee, ganz sicher kommt das so nicht. Zu 100% sind alle range extender Rohrkrepierer. Einfach doppelte Technik reinstopfen ist vor allem eines: Teuer.

  18. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: M.P. 10.01.18 - 16:22

    Manchmal ist "doppelte Technik" eine Komfortfrage. Unter der Dusche habe ich gerne neben dem Kaltwasser- auch einen Warmwasserhahn ;-)

    Und an anderen Stellen eine Sicherheitsfrage, Zweikreisbremssystem z. B.

  19. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: stiGGG 10.01.18 - 16:25

    0mega42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Vermutlich wird am Ende eine Kombination der Techniken zum Ziel führen:
    > > Eine Batterie für 100-200km, darüber eine Brennstoffzelle als Range
    > > Extender, der die Batterie auflädt.
    >
    > Nee, ganz sicher kommt das so nicht. Zu 100% sind alle range extender
    > Rohrkrepierer. Einfach doppelte Technik reinstopfen ist vor allem eines:
    > Teuer.

    Wenn dann nur so, ein Brennstoffzellenauto ist immer ein Range Extender der seinen produzierten Strom in eine Batterie speißt, die dann wiederum einen Elektromotor antreibt.

  20. Re: Wirkungsgrad?

    Autor: Trollversteher 10.01.18 - 16:25

    >Ich muss dir da einfach widersprechen. Du argumentierst gerade so wie damals beim Thema Feature Phone (2 Wochen Laufzeit) gegen Smartphone (1 Tag Laufzeit). Hier hat sich auch die Nutzergewohnheit recht zügig umgestellt, obwohl es anfangs hieß was man mit einem Gerät will, dass gerade mal einen Tag durchhält... und siehe da... trotzdem nutzen alle jetzt noch immer Smartphones und obwohl sich die Laufzeit kaum erhöht hat.


    Mal abgesehen davon, dass auch damals schon Smartphones deutlich länger als nur einen Tag durchgehalten haben: Smartphones kann man jederzeit und überall aufladen, denn es gibt kaum einen Ort komplett ohne Steckdose. Auch braucht man kein Eigenheim oder Luxus-Mietgaragenplatz mit entsprechndem Stromanschluss um sein Handy über Nacht aufzuladen.

    Der Vergleich ist anders herum aber gar nicht mal so schlecht: Smartphones gab es auch schon vor dem iPhone, und die haben sich solange nicht durchgesetzt, solange sie dem 0815 "Casual" Anwender im Alltag gefühlt nicht mehr Vorteile als Nachteile gebracht haben. Und imho ist das Produkt "Elektroauto" derzeit noch in der Vor-iPhone-Smartphone-Phase: Ein interessantes und spannendes Spielzeug für technikbegeisterte (und Umwelt bewusste) wohlhabende early-adopter, die bereit sind für ein exklusives Stückchen Zukunft die Nachteile in der täglichen Praxis in Kauf zu nehmen. Aber solange der typische Autofahrer keine klaren Vorteile gegenüber seinem jetzigen Fahrzeug sieht, wird das Thema "Elektromobilität" kein Massenmarkt-Phänomen werden.

    >Die Nutzungsgewohnheit beim Auto wird sich dahin ändern, dass wir wie beim Smartphone nachts laden und dann jeden Morgen mit einem vollen Auto in den Tag starten... und siehe da... ne volle Ladung reicht für 70-80% der Privatpersonen für alle täglichen und mittleren Fahrten... denn Akkus reichen ja heute schon zum Teil für 250-350km... ich wette das wird in keinen 5 Jahren auf 500km Reichweite steigen und die Kosten werden nochmal einen deutlichen Rutsch nach unten machen.

    Und wo sollen Mieter in Großstädten, Menschen ohne eigene Garage oder ohne Garage mit geeignetem Stromanschluss ihren Wagen über Nacht laden?

    >Wenn ich jetzt noch am Rasthof in 15 Minuten den Akku für 300km aufgeladen bekomme läuft die Sache... Parken, kurz auf die Toilette, ne Café zischen und weiter geht's...

    Auch da muss erst mal die Infrastruktur passen, denn wenn (gerade in den Urlaubszeiten bei Stau) fünfzig weitere Fahrer, die sich obendrein vielleicht nicht nur auf die 15 Minuten beschränken, an der Ladesäule Schlange stehen, dann potentieren sich die längeren "Tankzeiten".

    >Der 3 Minuten Anspruch geht auch davon aus, dass ich morgens mit nem Auto auf Reservesprit los fahre und noch schnell an die Tanke muss... Wenn das eliminiert ist, fällt das komplett weg.

    Wieso denn das?

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