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"Die Herausforderungen durch den Umstieg auf Elektroautos bringen auch die Konkurrenz ..."

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  1. "Die Herausforderungen durch den Umstieg auf Elektroautos bringen auch die Konkurrenz ..."

    Autor: Horsty 26.03.19 - 17:32

    ...dazu, ungewöhnliche Bündnisse einzugehen. "

    Ähhhm ja.

    Der Punkt ist wohl eher Kohle!!!! Wer schon mal ein E-Auto auseinander genommen hat (wie ich), wird erstaunt sein, was er alles NICHT findet!
    Es gibt praktisch KEINE Teile, die unter 300 tkm oder mehr, ausgetauscht werden müssen!!! Keine:
    - Zündkerzen
    - Kein Motoröl
    - Keine Einspritzdüsen, die mit 2500 Bar einspritzen und garantiert defekt gehen, nach einigen Jahren
    - AGR
    - Lima
    - Kat, Lamda, RPF etc
    - Turbo, ECU etc.
    - Zahnriemen, sehr beliebt
    etc, etc.

    Wer heute ein E-Auto verkauft wird das Auto uU Jahre nicht mehr wieder sehen - der SUPERGAU für einen Autohersteller. Klima Wartung und Bremsen, dafür muss niemand zum Fachhändler fahren.

    Klingt erstmal super - aber bringt keine Kohle. Also dem Hersteller VOR und NACH (!!!) Kauf des KfZ. Zumal tausende Komponenten wegfallen, die von Zulieferern kommen.
    Es werden also nicht nur direkt in der deutschen Automobilbranche Arbeitsplätze wegfallen, sondern auch drastisch in den unzähligen Zuliefer Betrieben.

    Ergo:
    Man darf nicht komplett/vollständig/unwiedereinholbar den Anschluss verlieren, daher werden halbgare Produkte auf den Markt geworfen, die man zur Not immer noch mit Diesel/Otto bauen kann - siehe E-Golf.
    Investitionen werden max abgegriffen vom Bund, eigene min. "geopfert".



    PS: Meine Prognose ist, dass es der deutschen Automobilindustrie in den nächsten 10 Jahren genauso gehen wird, wie den Kohle Kumpels aus dem Ruhrgebiet vor 30 Jahren. Zumal ein "Mangel" an Autos nicht wirklich besteht.

  2. Re: "Die Herausforderungen durch den Umstieg auf Elektroautos bringen auch die Konkurrenz ..."

    Autor: JackIsBlack 26.03.19 - 18:38

    Du vergisst, dass auch ein Elektroauto aus mehr als dem Antriebsstrang besteht.

  3. Re: "Die Herausforderungen durch den Umstieg auf Elektroautos bringen auch die Konkurrenz ..."

    Autor: pre3 29.03.19 - 05:26

    Horsty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...dazu, ungewöhnliche Bündnisse einzugehen. "
    >
    > Ähhhm ja.
    >
    > Der Punkt ist wohl eher Kohle!!!! Wer schon mal ein E-Auto auseinander
    > genommen hat (wie ich), wird erstaunt sein, was er alles NICHT findet!
    > Es gibt praktisch KEINE Teile, die unter 300 tkm oder mehr, ausgetauscht
    > werden müssen!!! Keine:
    > - Zündkerzen
    > - Kein Motoröl
    > - Keine Einspritzdüsen, die mit 2500 Bar einspritzen und garantiert defekt
    > gehen, nach einigen Jahren
    > - AGR
    > - Lima
    > - Kat, Lamda, RPF etc
    > - Turbo, ECU etc.
    > - Zahnriemen, sehr beliebt
    > etc, etc.
    >
    > Wer heute ein E-Auto verkauft wird das Auto uU Jahre nicht mehr wieder
    > sehen - der SUPERGAU für einen Autohersteller. Klima Wartung und Bremsen,
    > dafür muss niemand zum Fachhändler fahren.
    >
    > Klingt erstmal super - aber bringt keine Kohle. Also dem Hersteller VOR und
    > NACH (!!!) Kauf des KfZ. Zumal tausende Komponenten wegfallen, die von
    > Zulieferern kommen.
    > Es werden also nicht nur direkt in der deutschen Automobilbranche
    > Arbeitsplätze wegfallen, sondern auch drastisch in den unzähligen Zuliefer
    > Betrieben.
    >
    > Ergo:
    > Man darf nicht komplett/vollständig/unwiedereinholbar den Anschluss
    > verlieren, daher werden halbgare Produkte auf den Markt geworfen, die man
    > zur Not immer noch mit Diesel/Otto bauen kann - siehe E-Golf.
    > Investitionen werden max abgegriffen vom Bund, eigene min. "geopfert".
    >
    > PS: Meine Prognose ist, dass es der deutschen Automobilindustrie in den
    > nächsten 10 Jahren genauso gehen wird, wie den Kohle Kumpels aus dem
    > Ruhrgebiet vor 30 Jahren. Zumal ein "Mangel" an Autos nicht wirklich
    > besteht.

    Das sehe ich ganz genauso.
    Wobei man dennoch Geld mit bereits verkauften Stromern verdienen kann: Freischaltung neuer Funktionen via Software gegen Bezahlung. Aber dazu muss man immer innovativ sein und sich neue Features ausdenken die nur die jeweils neue Generation von Autos hat. Die älteren bereits verkauften werden dann auf Verlangen des Kunden gegen Zahlung dafür freigeschaltet, z.B. ein besserer Autopilot.

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