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Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

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  1. Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: lear 02.05.16 - 22:11

    Lausige Energiedichte (1.2% von Benzin, selbst mit Motorbetrachtung werdens vielleicht 10% - die Gesamtdichte steigt hier mit der Tankgröße) und schmale Lebenszeit (über die die Energiedichte kontinuierlich abnimmt...) - und dann die "Tankgeschwindigkeit". 300km heißt eben auch "pro Tag".

    Hinzu kommen die Kosten: 200000 E-Autos (europaweit...) sind ja nett, aber die Dinger sind teuer - und daß sie häufig (wg. der Reichweite) Zweit- oder Drittautos sind, macht sie auch nicht eben grüner (je mehr sie stehen, desto trauriger die Ökobilanz)
    Solange die Masse sich das nicht leisten kann (oder will, weil es nur als Zweitwagen in Frage käme), hilft das aber leider nichts. Die Welt geht nicht wegen der 22 F1 Boliden unter (wahre Ökomonster), sondern wegen der 500.000.000 Klein- und Mittelklassewagen.

    Elektromobilität funktioniert schon hervorragend: per Kabel!
    Daher wäre die wirklich sinnvolle Maßnahme den (elektrischen) ÖPNV zu stärken und die Bahn mal auf Vordermann zu bringen, aber Elektroautos sind Greenwashing.

    Für den Individualtransport könnten Wasserstoff oder Metallverbrenner (bzw. die Kombination, Wasserstoff ist in Gewinnung und Lagerung immer noch kritisch) die saubere Lösung sein, keine Ahnung.
    Das hier ist aber (leider) wirklich nur als Statussymbol zu gebrauchen (ist ja auch ok, löst aber nunmal kein Problem)

    Wenn man nur (selten und) Kurzstrecke fährt, wäre ein Druckluftantrieb evtl. eine Alternative (wg. Abgasen, Lebensdauer und Werkstoffproblematik - grundsätzlich sind die Dinger schrecklich ineffizient)

  2. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: stiGGG 02.05.16 - 23:06

    lear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lausige Energiedichte (1.2% von Benzin, selbst mit Motorbetrachtung werdens
    > vielleicht 10% - die Gesamtdichte steigt hier mit der Tankgröße) und
    > schmale Lebenszeit (über die die Energiedichte kontinuierlich abnimmt...) -
    > und dann die "Tankgeschwindigkeit". 300km heißt eben auch "pro Tag".
    >
    > Hinzu kommen die Kosten: 200000 E-Autos (europaweit...) sind ja nett, aber
    > die Dinger sind teuer - und daß sie häufig (wg. der Reichweite) Zweit- oder
    > Drittautos sind, macht sie auch nicht eben grüner (je mehr sie stehen,
    > desto trauriger die Ökobilanz)
    > Solange die Masse sich das nicht leisten kann (oder will, weil es nur als
    > Zweitwagen in Frage käme), hilft das aber leider nichts. Die Welt geht
    > nicht wegen der 22 F1 Boliden unter (wahre Ökomonster), sondern wegen der
    > 500.000.000 Klein- und Mittelklassewagen.

    http://rameznaam.com/2016/04/12/how-cheap-can-electric-vehicles-get/

  3. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: lear 03.05.16 - 10:13

    Und wenn es 500.000.000 E-Autos gibt, werden die natürlich auch weiterhin subventioniert und der Staat wird keine Steuer auf den "Kraftstoff" erheben. Akkus sind verhältnismäßig teuer in Produktion und recycling.

    (nb. daß ich mich *nicht* auf das Fahrzeug insgesamt bezogen habe - da spielen Innovation, Kleinserie und derzeitige Zielgruppe eine wichtigere Rolle)

  4. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: EWCH 03.05.16 - 10:27

    In dem verlinkten Artikel wird so getan als waere ein Elektronantrieb eine neue Technik die noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung steht. Das stimmt aber in keinster Weise.
    Elektroantriebe gibt es seit knapp 200 Jahren in allen Groessen und Einsatzszenarien.
    Von Mini-Motoren in CF-Festplatten bis hin zu Hochgeschwindigkeitszuegen oder Industrieanlagen. Auch Fahrzeuge mit Batterie sind nicht neu, als Golfkart oder Gabelstapler sind diese seit Jahrzehnten im Einsatz.
    Letztlich haengt alles an der Batterie und da sind die Fortschritte doch eher ueberschaubar. Seit der ersten Li-Ion Batterie von Sony 1991 hat sich die Energiedichte nur gering erhoeht und ist immer noch weit von Benzin entfernt. Lediglich die Leistungsdichte ist besser geworden. Das ist schoen fuer Geraete die kurzzeitig viel Leistung brauchen (Akkuschrauber, Quadcopter), aber fuer ein Auto abseits der Rennstrecke reicht die Leistungsdichte jetzt schon locker aus.

  5. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: TheUnichi 03.05.16 - 10:45

    lear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Elektromobilität funktioniert schon hervorragend: per Kabel!
    > Daher wäre die wirklich sinnvolle Maßnahme den (elektrischen) ÖPNV zu
    > stärken und die Bahn mal auf Vordermann zu bringen, aber Elektroautos sind
    > Greenwashing.

    _Das_ ist deine Lösung? Täglich mit tausenden, teils stinkenden, teils nervigen, teils anstrengenden Menschen eine Stunde lang im Sommer bei 60°C im überfüllten Bus, kein Sitzplatz und eine Stunde Fahrt?

    Hier hat wohl noch _nie_ jemand ÖPNV wirklich genutzt oder du kommst aus einem 6-Mann-Dorf.

    Der einzige Grund, warum man in Berlin ÖPNV wirklich braucht ist, weil man mit dem Auto noch länger braucht durch den Berufsvekehr und weil viele keinen Führerschein und/oder kein Auto haben.

    > Für den Individualtransport könnten Wasserstoff oder Metallverbrenner (bzw.
    > die Kombination, Wasserstoff ist in Gewinnung und Lagerung immer noch
    > kritisch) die saubere Lösung sein, keine Ahnung.

    > keine Ahnung.

    Genau das.

    > Das hier ist aber (leider) wirklich nur als Statussymbol zu gebrauchen (ist
    > ja auch ok, löst aber nunmal kein Problem)
    >
    > Wenn man nur (selten und) Kurzstrecke fährt, wäre ein Druckluftantrieb
    > evtl. eine Alternative (wg. Abgasen, Lebensdauer und Werkstoffproblematik -
    > grundsätzlich sind die Dinger schrecklich ineffizient)

    Das hier ist wenigstens ein Anfang.

    Wenn wir als Grund anführen, dass Elektro weniger effizient ist als Benzin, dann kann ich dir sagen: Dann lass uns doch unsere Zechen und Kohlekraftwerke wieder anschmeißen! Die waren nämlich auch bei weitem effizienter als unsere Windräder und Solarzellen. Atomkraftwerke sind auch effizienter.

    Nur eben nicht grün.

    Und wir können nicht darauf warten, dass wir genug "Effizienz" haben, bevor wir damit anfangen, unsere Umwelt schützen zu wollen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.16 10:46 durch TheUnichi.

  6. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: lear 03.05.16 - 11:24

    Ich kenne die Situation in Berlin nicht, aber kann dir garantieren, daß ich derartige Zustände im ÖPNV weder in Großstädten in BW noch in Hessen erlebt habe. Evtl. eher ein soziales Problem, hier waschen sich die Menschen jedenfalls hinreichend oft.

    Schlimm war es in 20 Jahren eigentlich nur ein einziges mal (da war ich mittags unterwegs und irgendwie war kollektiver Schulschulß oder sowas. Ich bin ausgestiegen, hab' knapp 10 Minuten gewartet und die nächste Straßenbahn genommen)

  7. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: wraith 03.05.16 - 11:24

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lear schrieb:
    > > Daher wäre die wirklich sinnvolle Maßnahme den (elektrischen) ÖPNV zu
    > > stärken und die Bahn mal auf Vordermann zu bringen, (...)

    > _Das_ ist deine Lösung? Täglich mit tausenden, teils stinkenden, teils
    > nervigen, teils anstrengenden Menschen eine Stunde lang im Sommer bei 60°C
    > im überfüllten Bus, kein Sitzplatz und eine Stunde Fahrt?
    >
    > Hier hat wohl noch _nie_ jemand ÖPNV wirklich genutzt oder du kommst aus
    > einem 6-Mann-Dorf.
    >
    > Der einzige Grund, warum man in Berlin ÖPNV wirklich braucht ist, weil man
    > mit dem Auto noch länger braucht durch den Berufsvekehr und weil viele
    > keinen Führerschein und/oder kein Auto haben.

    Du hast gelesen, was lear schrieb, oder? Dann ist es ziemlich unfair den heutige ÖPNV in Berlin mit einem möglichen zu vergleichen, der in einer Zukunft existiert, in der Bus und Bahn auf Kosten des Individualverkehrs "gestärkt" wurden.

    Die von Dir angeführten Probleme liegen nämlich an:
    a) Zu wenig Geld für ÖPNV, (überfüllte, überhitzte Busse)
    b) Konkurrenz mit dem Individualverkehr (1 Stunde Fahrzeit).

    Den Kontakt zu anderen Menschen zu vermeiden, kann ja wohl nicht das Argument für Individualverkehr sein. Warum lebst Du dann überhaupt in einer Stadt?
    Obwohl, wenn ich bedenke, dass in den 3-Tonnen Nobelkarossen so gut wie nie mehr als eine Person sitzt, ist das vielleicht doch ein Argument für viele Leute....

  8. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: Phantomal 03.05.16 - 11:43

    wraith schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Obwohl, wenn ich bedenke, dass in den 3-Tonnen Nobelkarossen so gut wie nie
    > mehr als eine Person sitzt, ist das vielleicht doch ein Argument für viele
    > Leute....

    Ich denke das "Problem" ist die Qualität des ÖPNV. Während meines letzten Aufenthaltes in München oder auch in Frankfurt lief alles sehr gut. Aber ich selbst wohne in einem Dorf. Dort ist die Situation eine andere. Eine Stunde zwischen zwei Bussen und der letzte Bus fährt dann um 22:00. Würde ich mich auf den ÖPNV verlassen, käme ich sehr häufig zu spät oder gar nicht mehr hin oder zurück.

    Der Mittelweg ist es also sowohl den ÖPNV zu stärken, als auch Lösungen für den elektrischen Individualverkehr zu suchen, die am Ende für den Großteil der Bevölkerung bezahlbar werden.

    Ein Kleinwagen in der Größe eines VW Polo oder Renault Clio mit "echten" 150 bis 200km Reichweite würde für viele Menschen vollkommen ausreichen. Wenn so eine Kiste dann für 12000 ¤ zu haben ist (Einstiegspreis 2016er Renault Clio), würde die Zahl der Elektroautos schnell steigen. Vor allem bei einer 4000 ¤ Prämie. Ein neuer Kleinwagen auf Elektro Basis für effektive 8000 ¤. Das würde ich eine erste Lösung nennen. Aber keine überteuerten Statussymbole die sich ohnehin nur Leute mit viel Geld leisten können, die dann auch noch wieder subventioniert werden...

  9. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: Sebbi 03.05.16 - 12:24

    EWCH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In dem verlinkten Artikel wird so getan als waere ein Elektronantrieb eine
    > neue Technik die noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung steht. Das stimmt
    > aber in keinster Weise.
    > Elektroantriebe gibt es seit knapp 200 Jahren in allen Groessen und
    > Einsatzszenarien.
    > Von Mini-Motoren in CF-Festplatten bis hin zu Hochgeschwindigkeitszuegen
    > oder Industrieanlagen. Auch Fahrzeuge mit Batterie sind nicht neu, als
    > Golfkart oder Gabelstapler sind diese seit Jahrzehnten im Einsatz.
    > Letztlich haengt alles an der Batterie und da sind die Fortschritte doch
    > eher ueberschaubar. Seit der ersten Li-Ion Batterie von Sony 1991 hat sich
    > die Energiedichte nur gering erhoeht und ist immer noch weit von Benzin
    > entfernt. Lediglich die Leistungsdichte ist besser geworden. Das ist schoen
    > fuer Geraete die kurzzeitig viel Leistung brauchen (Akkuschrauber,
    > Quadcopter), aber fuer ein Auto abseits der Rennstrecke reicht die
    > Leistungsdichte jetzt schon locker aus.

    Die Energiedichte von Lithium Akkus soll sich seit 1991 nicht verbessert haben? Alleine die letzten 10 Jahre haben ja schon enorme Verbesserungen hervorgebracht. Erst dadurch wurden doch mit Batterie betriebene Multikopter und Autos überhaupt machbar ...

  10. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: feierabend 03.05.16 - 12:31

    Quadrokopter verwenden meistens keine LiIon Akkus sondern LiPo Zellen.
    Die haben eine bessere Leistungsdichte, sind aber noch explosiever als LiIons ;)

    Gibt aber glaube ich auch schon einige Elektrop PKW Prototypen mit LiPo Zellen...

  11. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: lear 03.05.16 - 12:41

    Multikopter benötigen *Leistungsdichte*, nicht Energiedichte.
    Autos werden nur mit 80% der Kapazität (also auch der Energiedichte) betrieben, weil der Akku sonst noch viel schneller abbauen würde.

    Die Energiedichte hängt vom verwendten Material ab (Li-Ionen ist ja ein generischer Überbegriff für diverse Akkutechniken) und die Bandbreite ist da tatsächlicher erheblich - nur schwankt sie eben im Vergleich mit anderen Energieträgern bislang zwischen "lächerlich" und "fünfmal so lächerlich".

    Das nimmt man in einigen Bereichen gerne in Kauf (Du willst ja keinen 2-Takter an Deinem Notebook), aber für E-Autos ist das schon ein massives Problem.

    Und sämtliche jüngere Jubelmeldungen über Durchbrüche in der Akkutechnik sind entweder als Luftnummern aufgeflogen oder irgendwie leise untergegangen.
    In Anbetracht dessen *wie* dringend dieses Problem gelöst werden müßte, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, warum diese "revolutionären Erfolge" nicht im Markt sein sollten.

  12. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: neocron 03.05.16 - 12:44

    EWCH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit der ersten Li-Ion Batterie von Sony 1991 hat sich
    > die Energiedichte nur gering erhoeht.
    sie hat sich seit dem verdoppelt. Was meinst du bitte mit "nur gering erhoeht"!?

    >Lediglich die Leistungsdichte ist besser geworden.
    nein, eben auch die Energiedichte ...

  13. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: neocron 03.05.16 - 12:49

    lear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Multikopter benötigen *Leistungsdichte*, nicht Energiedichte.
    > Autos werden nur mit 80% der Kapazität (also auch der Energiedichte)
    > betrieben, weil der Akku sonst noch viel schneller abbauen würde.
    >
    > Die Energiedichte hängt vom verwendten Material ab (Li-Ionen ist ja ein
    > generischer Überbegriff für diverse Akkutechniken) und die Bandbreite ist
    > da tatsächlicher erheblich - nur schwankt sie eben im Vergleich mit anderen
    > Energieträgern bislang zwischen "lächerlich" und "fünfmal so lächerlich".
    dafuer ist aber auch der erzielte Wirkungsgrad bei anderen Energietraegern entsprechend "laecherlich"! Besonders wenn man betrachtet wieviel noch fuer den Transport/ bzw. die Verteilung benoetigt wird!


    > Und sämtliche jüngere Jubelmeldungen über Durchbrüche in der Akkutechnik
    > sind entweder als Luftnummern aufgeflogen oder irgendwie leise
    > untergegangen.
    > In Anbetracht dessen *wie* dringend dieses Problem gelöst werden müßte,
    > kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, warum diese "revolutionären
    > Erfolge" nicht im Markt sein sollten.
    das ist relativ einfach ... wissenschaftlicher Fortschritt haengt nicht direkt mit der Dringlichkeit eines Fortschrittes zusammen ...
    Nur weil man dringend gern Krebs heilen moechte, macht dieser Wunsch den Fortschritt nicht schneller ... Forschung benoetigt Zeit!

  14. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: neocron 03.05.16 - 12:54

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > _Das_ ist deine Lösung? Täglich mit tausenden, teils stinkenden, teils
    > nervigen, teils anstrengenden Menschen eine Stunde lang im Sommer bei 60°C
    > im überfüllten Bus, kein Sitzplatz und eine Stunde Fahrt?
    nein, ist nicht seine Loesung, weshalb er auch schrieb:
    " Daher wäre die wirklich sinnvolle Maßnahme den (elektrischen) ÖPNV zu
    stärken und die Bahn mal auf Vordermann zu bringen,"
    was du gekonnt ueberlesen hast ...
    Er spricht davon eben den OEPNV zu verbessern, was bringst du da jetzt den derzeitigen Stand ins Spiel? das stand ueberhaupt nicht zur Debatte!?

    > > keine Ahnung.
    >
    > Genau das.
    Warum, ist natuerlich egal, hauptsache erstmal draufgehaun, richtig?
    junge junge ...

  15. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: EWCH 03.05.16 - 12:55

    > Die Energiedichte von Lithium Akkus soll sich seit 1991 nicht verbessert
    > haben? Alleine die letzten 10 Jahre haben ja schon enorme Verbesserungen
    > hervorgebracht. Erst dadurch wurden doch mit Batterie betriebene
    > Multikopter und Autos überhaupt machbar ...

    bitte beachte den Unterschied zwischen Energie- und Leistungsdichte

  16. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: Doedelf 03.05.16 - 13:03

    lear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne die Situation in Berlin nicht, aber kann dir garantieren, daß ich
    > derartige Zustände im ÖPNV weder in Großstädten in BW noch in Hessen erlebt
    > habe. Evtl. eher ein soziales Problem, hier waschen sich die Menschen
    > jedenfalls hinreichend oft.
    >
    > Schlimm war es in 20 Jahren eigentlich nur ein einziges mal (da war ich
    > mittags unterwegs und irgendwie war kollektiver Schulschulß oder sowas. Ich
    > bin ausgestiegen, hab' knapp 10 Minuten gewartet und die nächste
    > Straßenbahn genommen)

    Na dann fahr mal mit der S8/S9 im Sommer um 16:30 die Strecke Niederrad - Hanau....

    hmm - smells like oldsockemeetskadaver

    Der RMV ist besch*

  17. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: privsec 03.05.16 - 13:08

    wraith schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast gelesen, was lear schrieb, oder? Dann ist es ziemlich unfair den
    > heutige ÖPNV in Berlin mit einem möglichen zu vergleichen, der in einer
    > Zukunft existiert, in der Bus und Bahn auf Kosten des Individualverkehrs
    > "gestärkt" wurden.
    >
    > Die von Dir angeführten Probleme liegen nämlich an:
    > a) Zu wenig Geld für ÖPNV, (überfüllte, überhitzte Busse)
    > b) Konkurrenz mit dem Individualverkehr (1 Stunde Fahrzeit).

    Ich lebe ebenfalls in Berlin. Bin gut 3 Jahre mit dem ÖPNV gefahren. Es ist der reinste Horror...

    Jedes Jahr wird für 1-2 Monate an den gleichen Stellen des Schienennetzes gefrickelt, wofür es dann einen viel zu geringen Ersatzverkehr mit Bussen gibt.

    Jeden Sommer die S-Bahnen ohne Klimaanlage und die S-Bahnen sind so voll, dass oft nicht einmal alle in die Bahn passen. D.h. es ist so gestopft voll in den Bahnen und so heiß, dass es egal ist, ob sich früh wirklich jeder geduscht hat.

    Zumindest in Berlin wird nur das nötigste gemacht. Seit Jahren wird auf Verschleiß gefahren und entsprechend sind die Ausfallquoten steigend.

    Seit mein Arbeitgeber letztes Jahr in ein neues Büro gezogen ist, muss ich je nach Variante 2-3 mal umsteigen. Von S-Bahn zu U-Bahn geht aber nicht, da der Umstieg kurz vorm Alex ist und die U-Bahn immer so voll ist, dass man garnicht mehr rein passt und mehrere Bahnen abwarten muss. Bleibt die Tram, welche aber so langsam ist, weil sie immer wieder mit dem Verkehr zuckelt, dass ich ca. eine stunde brauche.

    Da es beim neuen Büro zum Glück kostenlose Parkmöglichkeiten gibt, bin auch ich wieder darauf umgestiegen, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Ich spare dadurch im Schnitt, wenn ich die Fahrt zur Kita früh mit einrechne im Vergleich zum ÖPNV pro Tag über einer Stunde ein. Und das obwohl ich früh im Berufsverkehr stecke. Die Kosten sind etwa gleich, wenn ich nur den Sprit rechne. Der Komfortgewinn ist garnicht in Worte zu fassen.

    Berlin wird auch in den nächsten 10 Jahren mit deutlich mehr Geld keine grundlegende Änderung schaffen, dafür wurde hier viel zu lange nichts getan.

  18. Re: Ich mach mal den Adv. Diaboli: Akkus sind trotzdem Mist

    Autor: TheUnichi 04.05.16 - 15:59

    wraith schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TheUnichi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > lear schrieb:
    > > > Daher wäre die wirklich sinnvolle Maßnahme den (elektrischen) ÖPNV zu
    > > > stärken und die Bahn mal auf Vordermann zu bringen, (...)
    >
    > > _Das_ ist deine Lösung? Täglich mit tausenden, teils stinkenden, teils
    > > nervigen, teils anstrengenden Menschen eine Stunde lang im Sommer bei
    > 60°C
    > > im überfüllten Bus, kein Sitzplatz und eine Stunde Fahrt?
    > >
    > > Hier hat wohl noch _nie_ jemand ÖPNV wirklich genutzt oder du kommst aus
    > > einem 6-Mann-Dorf.
    > >
    > > Der einzige Grund, warum man in Berlin ÖPNV wirklich braucht ist, weil
    > man
    > > mit dem Auto noch länger braucht durch den Berufsvekehr und weil viele
    > > keinen Führerschein und/oder kein Auto haben.
    >
    > Du hast gelesen, was lear schrieb, oder? Dann ist es ziemlich unfair den
    > heutige ÖPNV in Berlin mit einem möglichen zu vergleichen, der in einer
    > Zukunft existiert, in der Bus und Bahn auf Kosten des Individualverkehrs
    > "gestärkt" wurden.
    >
    > Die von Dir angeführten Probleme liegen nämlich an:
    > a) Zu wenig Geld für ÖPNV, (überfüllte, überhitzte Busse)
    > b) Konkurrenz mit dem Individualverkehr (1 Stunde Fahrzeit).
    >
    > Den Kontakt zu anderen Menschen zu vermeiden, kann ja wohl nicht das
    > Argument für Individualverkehr sein. Warum lebst Du dann überhaupt in einer
    > Stadt?
    > Obwohl, wenn ich bedenke, dass in den 3-Tonnen Nobelkarossen so gut wie nie
    > mehr als eine Person sitzt, ist das vielleicht doch ein Argument für viele
    > Leute....

    Ich will nicht den Kontakt mit Menschen meiden, aber du kannst Menschen nicht zwingen, sich zu waschen, bevor sie in einen Bus steigen.

    Die überhitzten Busse kommen weiterhin nicht durch fehlendes Geld, sondern durch hirnamputierte Busfahrer, die sich im Winter z.B. bis auf ein T-Shirt ausziehen, die Heizing auf 60°C drehen und alle, die dick eingepackt reinkommen schwitzen sich zu Tode.

    Im Sommer hat er das Fenster offen und kriegt schön Fahrtwind, lässt deshalb die Klimaanlage aus und die Menschen hinten sind es, die leiden.

    Weiterhin ist der ÖPNV nicht nur in Berlin so, ÖPNV war schon immer anstrengend. Keiner sitzt da und sagt "Ich liebe es, morgens mit dem Bus zur Arbeit zu fahren!".

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