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Elektro Autos im winter

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  1. Elektro Autos im winter

    Autor: Unix_Linux 14.09.16 - 11:45

    Mich würde mal interessieren, wie sich die Reichweite und die Handhabung im Winter ändert.

    Wenn es draußen - 10 grad sind. Wie heizt der Wagen, wie verändert sich die Reichweite...

  2. Re: Elektro Autos im winter

    Autor: Emulex 14.09.16 - 12:03

    Zwei, drei Kilowatt werdens effektiv (ausm Akku gesaugt) schon sein, weil man muss ja die Wärme komplett aus dem Nichts generieren, während ein Verbrenner diese quasi kostenlos dabei hat.

    Aber besonders rausreißen wird es das nicht.
    Wenn ein Tesla mit 100km/h und 90kWh seine 500km schafft, also pro Stunde 18kW benötigt, sind es halt 10-15% weniger Reichweite durch die Heizung.

  3. Re: Elektro Autos im winter

    Autor: Unix_Linux 14.09.16 - 12:17

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zwei, drei Kilowatt werdens effektiv (ausm Akku gesaugt) schon sein, weil
    > man muss ja die Wärme komplett aus dem Nichts generieren, während ein
    > Verbrenner diese quasi kostenlos dabei hat.
    >
    > Aber besonders rausreißen wird es das nicht.
    > Wenn ein Tesla mit 100km/h und 90kWh seine 500km schafft, also pro Stunde
    > 18kW benötigt, sind es halt 10-15% weniger Reichweite durch die Heizung.

    Ja aber soweit ich weiss, sind Akkus im Winter deutlich leustungsschwächer als im Sommer. Auch Autobatterien streiken ja oft aus diesem Grund besonders in der kalten Jahreszeit.

  4. Re: Elektro Autos im winter

    Autor: Emulex 14.09.16 - 13:18

    Unix_Linux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zwei, drei Kilowatt werdens effektiv (ausm Akku gesaugt) schon sein,
    > weil
    > > man muss ja die Wärme komplett aus dem Nichts generieren, während ein
    > > Verbrenner diese quasi kostenlos dabei hat.
    > >
    > > Aber besonders rausreißen wird es das nicht.
    > > Wenn ein Tesla mit 100km/h und 90kWh seine 500km schafft, also pro
    > Stunde
    > > 18kW benötigt, sind es halt 10-15% weniger Reichweite durch die Heizung.
    >
    > Ja aber soweit ich weiss, sind Akkus im Winter deutlich leustungsschwächer
    > als im Sommer. Auch Autobatterien streiken ja oft aus diesem Grund
    > besonders in der kalten Jahreszeit.

    Da gab's doch mal einen Test bei E-Bikes - glaub bis zu 25% weniger Reichweite bei Billig-Akkus.

    Ob das auf's Auto übertragbar ist weiß ich nicht.

    Mich wundert allgemein, dass Elektroautos so selten auf Schwachstellen getestet werden - es scheint irgendwie einen Konsens bei den Automagazinen/Journalisten zu geben, dass man dies zum Wohle der Umwelt erst garnicht versuchen sollte.
    Finde ich grundfalsch.

  5. Re: Elektro Autos im winter

    Autor: wasabi 14.09.16 - 13:31

    > Mich wundert allgemein, dass Elektroautos so selten auf Schwachstellen
    > getestet werden - es scheint irgendwie einen Konsens bei den
    > Automagazinen/Journalisten zu geben, dass man dies zum Wohle der Umwelt
    > erst garnicht versuchen sollte.
    > Finde ich grundfalsch.

    Öhm, falsche Wahrnehmung?

    http://www.handelsblatt.com/auto/test-technik/reichweite-bricht-ein-elektroautos-versagen-bei-kaelte/9284156.html

    http://www.auto-motor-und-sport.de/news/elektroauto-reichweite-bis-zu-47-prozent-geringere-reichweite-im-winter-3295701.html?block=1&private=1

    Ich höre stattdessen von den Tesla-Fans immer, dass die deutschen Autozeitschriften von der deutschen Hersteller-Lobby beeinflusst sind und schlecht über E-Autos berichten würde...

  6. Re: Elektro Autos im winter

    Autor: Der Spatz 14.09.16 - 13:33

    Ja, Kälte mögen Akkus nicht, allerdings werden die meisten Autoakkus bei "Nutzung" gekühlt.

    Will sagen die heizen sich selber auf wenn man fährt.

    Und mit dem Verbrenner ist die Reichweite im Winter meist auch geringer (Braucht viel Länger zum warm werden und läuft solange im angefetteten Sauf-Mix).

    Bei meinem letzten Diesel hat die Heizung so viel Wärme aus dem Kühlkreislauf gesaugt, dass die Wassertemperatur im Landstraßen und Stadtverkehr stetig gegen in Richtung "blauer" Bereich ging (und der Motor wieder anfing fetter zu laufen).

  7. Re: Elektro Autos im winter

    Autor: Der Supporter 14.09.16 - 13:39

    Dann schau dir doch einfach auf Youtube.com (kennst du sicherlich) die zahlreichen Berichte von Tesla-Fahreren im Norwegischen Winter an. Du suchst einfach nach Telsa Björn.

  8. Re: Elektro Autos im winter

    Autor: Emulex 14.09.16 - 13:43

    Die Artikel sind aber schon 2,5 und 5 Jahre alt - bei den Vergleichstests mit Verbrennern die ich so gelesen habe, wird mit keinem Wort auf die Problematik eingegangen.

    Aber gut dann haben wir ja Zahlen und die sind wirklich erschreckend.
    Bereits -5 Grad können die Reichweite drastisch reduzieren.
    Vor einigen Jahren sprang mein damaliger Benziner auch bei -25 Grad einfach an und fuhr, bei mäßig erhöhtem Verbrauch.
    Geht da ein E-Auto überhaupt noch ?

  9. Re: Elektro Autos im winter

    Autor: Sebbi 14.09.16 - 13:43

    Unix_Linux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich würde mal interessieren, wie sich die Reichweite und die Handhabung im
    > Winter ändert.
    >
    > Wenn es draußen - 10 grad sind. Wie heizt der Wagen, wie verändert sich die
    > Reichweite...

    Laut ADAC beim Tesla S ca. 10% weniger Reichweite bei -10 Grad:

    https://www.adac.de/_ext/itr/tests/Autotest/AT5022_Tesla_Model_S_Performance/Tesla_Model_S_Performance.pdf

  10. Re: Elektro Autos im winter

    Autor: Sebbi 14.09.16 - 13:50

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Artikel sind aber schon 2,5 und 5 Jahre alt - bei den Vergleichstests
    > mit Verbrennern die ich so gelesen habe, wird mit keinem Wort auf die
    > Problematik eingegangen.
    >
    > Aber gut dann haben wir ja Zahlen und die sind wirklich erschreckend.
    > Bereits -5 Grad können die Reichweite drastisch reduzieren.
    > Vor einigen Jahren sprang mein damaliger Benziner auch bei -25 Grad einfach
    > an und fuhr, bei mäßig erhöhtem Verbrauch.
    > Geht da ein E-Auto überhaupt noch ?

    Das Auto steckt geparkt doch sowieso am Lader, da kann es auch gleich heizen. Ist in Norwegen auch bei Benzinautos mit elektrischer Heizung üblich.

    https://www.youtube.com/watch?v=YFLlk-22a4U
    -30 F und das Auto fährt noch. Fahrenheit und Celsius Werte sind bei der Temperatur etwa gleich. Allerdings vorgeheizt.

  11. Re: Elektro Autos im winter

    Autor: Unix_Linux 14.09.16 - 13:52

    Der Spatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, Kälte mögen Akkus nicht, allerdings werden die meisten Autoakkus bei
    > "Nutzung" gekühlt.
    >
    > Will sagen die heizen sich selber auf wenn man fährt.
    >
    > Und mit dem Verbrenner ist die Reichweite im Winter meist auch geringer
    > (Braucht viel Länger zum warm werden und läuft solange im angefetteten
    > Sauf-Mix).
    >
    > Bei meinem letzten Diesel hat die Heizung so viel Wärme aus dem
    > Kühlkreislauf gesaugt, dass die Wassertemperatur im Landstraßen und
    > Stadtverkehr stetig gegen in Richtung "blauer" Bereich ging (und der Motor
    > wieder anfing fetter zu laufen).

    Das hört sich nach einem defekten Thermostat an. Das darf eigentlich nicht sein.

  12. Re: Elektro Autos im winter

    Autor: grunz 15.09.16 - 13:15

    Wenn die Heizung über eine Wärmepumpe erfolgt sollten 500 Watt genügen (COP 3-4). Jedes Auto, das eine Klimaautomatik hat, kann das.
    Ausserdem: Auch bei einem Elektroauto entsteht Abwärme. Wenn der Wechselrichter 95% Wirkungsgrad hat (was schon extrem gut wäre) und im Durchschnitt 15 kW dort umgesetzt werden (inkl. Rekuperation), wären das allein schon 750 Watt Heizleistung. Dies reicht vielleicht nicht aus, um das Auto von Minusgraden auf eine angenehme Temperatur zu heizen, aber es sollte ausreichen, eine angenehme Temperatur zu halten, ausser vielleicht an einigen wenigen extrem kalten Tagen. Hinzu kommt, dass eine Sitzheizung und eine Lenkradheizung dem Fahrer bereits nach kurzer Zeit eine angenehme Temperatur ermöglichen, bei viel geringerem Energiebedarf.
    Bei einem 60 kWh Akku sollte daher die Heizung ohne Einfluss auf die Reichweite sein. Viel grösser dürfte der Reichweitenverlust durch Pfützen, Winterreifen mit höherem Rollwiderstand und die höhere Dichte der Luft sein. Das ist aber nicht spezifisch für Elektrofahrzeuge.

  13. Re: Elektro Autos im winter

    Autor: Ach 15.09.16 - 18:37

    Unix_Linux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja aber soweit ich weiss, sind Akkus im Winter deutlich leustungsschwächer
    > als im Sommer. Auch Autobatterien streiken ja oft aus diesem Grund
    > besonders in der kalten Jahreszeit.

    Die Akkus werden ja eben darum beheitzt. Will meinen: der Akku wird auf seine optimale Betriebstemperatur aufgewärmt, so dass es keinen Unterschied mehr im Stromverbrauch macht zwischen dem Fahren im Sommer und Winter, abzüglich natürlich dem Energiebeitrag, der zum aufheizen der Batterie eingesetzt wurde. Dieser Energiebetrag kann aber wiederum reduziert werden, indem man statt einem Heizstab(Tauchsiederprinzip), eine elektrische Wärmepumpe betreibt. Mit einer Wärmepumpe halbiert bis fünftelt sich die aufzuwendende Energie im Verhältnis zur erzielten Erwärmung. Wie hoch genau diese Einsparung ist, steht immer in Abhängigkeit zur Pumpeneffizienz und zu dem zu überwindendem Energiedelta.

    Da Batterien in den Temperaturbereichen am effektivsten arbeiten, in dem auch wir Menschen uns am wohlsten fühlen, ist die Temperierung der Batterien in modernen Stromern(z.B. BMW I3) mit der Klimaanlage gekoppelt, was der Effizienz nochmal zu gute kommt und man auch nur noch ein Klimatisierungs- bzw. Temperaturregelungssystem für den ganzen PKW benötigt.

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