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Wird sich nicht durchsetzen...

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  1. Wird sich nicht durchsetzen...

    Autor: 1Mormon 13.09.16 - 17:16

    Sorry gm, in europa wäre das vielleicht eine option in den usa aber definitiv nicht. Kleines beispiel warum:

    Meine frau beispielsweise lebt in salt lake city, arbeitet aber in orem am utah lake. Sie fährt jeden tag 40 meilen(ca 65km) nach orem und weitere 40 zurück. Macht also 120 km am tag ohne einkäufe etc. Leider gibt es weder an ihrem arbeitsplatz im canyon tech park, an dem hauptsächlich IT angesiedelt ist, noch an unserem apartmentkomplex steckdosen für kfz. Was wiederum bedeutet dass man spätestens alle drei tage irgendwo ausharren muss wo es strom gibt. Mir persönlich fällt da nix ein. Zumal man dann mehrere stunden in der hitze steht um auf das auto zu warten. Ich selbst fahre jeden tag nach draper zur arbeit, ca 25 mi. Das ist deutlich weniger, aber trotzdem stellt sich die frage wo man aufladen sollte. Dann ist da noch die frage des preises. Derzeit kostet ein liter premium ca 55 eurocents($2.20/gallone). Eine tankfüllung kostet mich $27, und bringt mich 500 meilen weit, also ca 2x eauto aufladen. 2x e-auto laden kostet mich mindestens $8.80(11 us cent je kwh bei annahme von 40kwh akkukapazität und 100% ladeeffizienz) und ganz ehrlich, die ersparnis ist es mir nicht wert, mir sorgen ums aufladen zu machen wenn der nächste 7/11(tanke) um die ecke ist. Davon ab dürfte sich der kaufpreis mit ersparnis über die lebensdauer der karre nicht rechnen. Und nein, unser pendelverhalten ist kein einzelfall. Leben in den vororten ist teuer, downtown ist bezahlbar.

  2. Re: Wird sich nicht durchsetzen...

    Autor: SchmuseTigger 13.09.16 - 17:35

    Du weißt schon das erstens inzwischen überall mehr Strom-Tankstellen sind (besonders eben an Hightech Firmen..) und man das in Apartments nachrüsten kann??

  3. Re: Wird sich nicht durchsetzen...

    Autor: Der_Hausmeister 13.09.16 - 18:08

    Wow, "in meinem Apartmentkomplex gibt es keine Steckdosen, also geht es nirgends"
    Mal ganz davon abgesehen das der Eigenheim-Anteil in den USA empfindlich über dem in Deutschland liegt, ist deine Situation ja wohl kaum auf alle Amerikaner übertragbar.

    Hast du dich wenigstens mal beim Apartmentkomplex oder dem Arbeitgeber deiner Frau informiert, ob die eine Steckdose bereitstellen würden? Klingt ja nicht so.

    Zuletzt, schon mal Elektroauto gefahren? Es gibt nicht wenige die aufs E-Mobil gewechselt sind weil es einfach Spaß macht und der Komfort seinesgleichen sucht.
    Ich werde den Bolt sobald wie möglich probefahren, denn der verspricht sehr viel Spaß zu machen.

  4. Re: Wird sich nicht durchsetzen...

    Autor: sg-1 13.09.16 - 23:17

    man sollte einigen Deutschen mal zur Weiterbildung die Wohnlage in den USA etwas genauer erklären:

    (Beispiele aus der überteuerten Bay Area um SFO):
    Apartmentkomplex
    - ca 2500usdd miete für ein 2.5 zimmer apartment
    - Schlafzimmer mit extra bad
    -1 zimmer für kinder
    - noch ein badezimmer (jeweils mit Zwergen-badewanne nur zum duschen, oftmals keine extra dusche)
    - laub-bläser mehrmals in der Woche
    - Rauchverbot auf dem gesamten Gelände
    - hausmeister-service
    - billigst-waschmaschinen/trockner Kombi, die jeweils die wasche möglichst schnell ruiniert

    ...oder Eigenheim:
    man kauft sich das oben erwähnte, wenn man einen "günstigen" Kredit bekommt bzw. wird hier mit interest rate gearbeitet, die man der miete gegenüberstellt. Endpreis interessiert doch den Ami nicht. Preise von 1mio und mehr für ein kleines haus sind nicht selten. Die Amis bauen keine Häuser ...sie kaufen.. errichtet werden diese geplanten Häuser-komplexe im Stil einer "mysterious lane" von investoren.

    Wohnanlagen und gewerbe normalerweise in entfernten gebieten, wodurch man immer ein auto braucht

  5. Re: Wird sich nicht durchsetzen...

    Autor: 1Mormon 14.09.16 - 00:57

    sg-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > man sollte einigen Deutschen mal zur Weiterbildung die Wohnlage in den USA
    > etwas genauer erklären:
    >
    > (Beispiele aus der überteuerten Bay Area um SFO):
    > Apartmentkomplex
    > - ca 2500usdd miete für ein 2.5 zimmer apartment
    > - Schlafzimmer mit extra bad
    > -1 zimmer für kinder
    > - noch ein badezimmer (jeweils mit Zwergen-badewanne nur zum duschen,
    > oftmals keine extra dusche)
    > - laub-bläser mehrmals in der Woche
    > - Rauchverbot auf dem gesamten Gelände
    > - hausmeister-service
    > - billigst-waschmaschinen/trockner Kombi, die jeweils die wasche möglichst
    > schnell ruiniert
    >
    > ...oder Eigenheim:
    > man kauft sich das oben erwähnte, wenn man einen "günstigen" Kredit bekommt
    > bzw. wird hier mit interest rate gearbeitet, die man der miete
    > gegenüberstellt. Endpreis interessiert doch den Ami nicht. Preise von 1mio
    > und mehr für ein kleines haus sind nicht selten. Die Amis bauen keine
    > Häuser ...sie kaufen.. errichtet werden diese geplanten Häuser-komplexe im
    > Stil einer "mysterious lane" von investoren.
    >
    > Wohnanlagen und gewerbe normalerweise in entfernten gebieten, wodurch man
    > immer ein auto braucht

    Naja ganz so ist es nicht. wir zahlen 1200 in SLC für 2 Schlafzimmer mit Wohnzimmer, jedes schlafzimmer mit eigenem bad. Küchenausstattung und Wäsche/Trockner ist normal wie überall anders auch, Laubbläser und sprinkleranlage sind in der miete mit drin. Was das rauchverbot angeht, auf der Terrasse dürfen wir ausser mit kohle grillen tun und lassen was wir wollen. ich habe nach vorheriger absprache mit dem leasing office den zement von der terasse entfernt(stammte von vormietern) und das ganze ein wenig begrünt. Mit inbegriffen in der miete sind übrigens auch:
    - Hausmeister/Instandsetzung(momentan sind die dran das haus mit hochdruckreinigern zu reinigen, soll nächsten monat gestrichen werden)
    - Pool
    - Hundepark
    - Haustiere
    - Spielplatz
    - Carport
    - Paketservice
    - Grillareale(auf denen dann auch mit kohle gegrillt werden darf)
    - Internetanschluss(derzeit 100mbit down, 50mbit up via fiber)

    Für $1200 finde ich das ein akzeptables angebot. Was das haus-kaufen angeht, nicht jeder kauft ein haus für 1 mio. Meine Frau und ich sind derzeit am bauen, budget liegt bei ca 300'000 am rand von Elk Ridge, und damit lässt sich durchaus was anfangen.

    Aber zurück zur Hippie-karre:

    SchmuseTigger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du weißt schon das erstens inzwischen überall mehr Strom-Tankstellen sind
    > (besonders eben an Hightech Firmen..) und man das in Apartments nachrüsten
    > kann??


    Also erstens gibt es in der metro-area Salt Lake City ganze 6 charging points, davon ist einer ein tesla händler, ich glaube nicht das man da mit nem chevy vorfahren kann. Und nein, mein Arbeitgeber wird garantiert keine ladestation aufstellen. Bei meiner Frau wäre es vom Parkplatzlayout der Firma wohl auch viel zu teuer. Und ganz ehrlich, bevor irgendeine gebäudeverwaltung die carports aufreisst um da für einen oder zwei hippies ne steckdose hinzulegen, suchen die sich eher neue mieter. Sowas kostet nämlich ganz schön knete, und nutzen tut es ja doch keiner.

    Und nochmal auf das kostenargument einzugehen. Meine Frau fährt derzeit einen 2012er Impala(also auch n chevy:-). Der hat gebraucht 12000 gekostet, und bis auf die dritte windschutzscheibe dieses Jahr(utah ist eben wüste) tuts der Impala auch einwandfrei. Gut, er ist für die driveways in UT nicht gemacht, aber das wussten wir als wir den gekauft hatten nicht, und wie man anständige auffahrten baut, wissen eben die mormonen nicht. Passiert, ist eben so, wird beim nächsten bedacht. Anyways, der Impala hat 12 riesen gekostet, frisst etwa $50 sprit die woche. Also etwa $2500 sprit im jahr.
    der Ökochevy kostet 30 riesen, würde ca $12 die woche für treibstoff kosten, also etwa $630.

    Trotzdem muss ich beide autos etwa 12-13 jahre lang fahren bis überhaupt erstmal preisgleichheit angeht. Zugegeben, dass der impala gebraucht ist ist nicht ganz fair, allerdings gibt es derzeit auch keinen bzw nur einen sehr sehr kleinen second hand markt für e-autos. Trotzdem werden wir den impala keine 13 jahre fahren, sondern exakt so lange bis wir ein neueres modell auf dem gebrauchtmarkt finden.

    Übrigens: mit meinem op ging es mir hauptsächlich darum, aufzuzeigen dass ein e-auto mit 400km reichweite für die usa einfach unsinn ist. 400km sind keine strecke, und wir sind nicht die einzigen die ein paar meilen weiter zur arbeit pendeln. das ist eher norm als ausnahme. Und so trips wie vor zwei wochen übers wochenende nach Denver zu fahren(ca 550mi, 890km), das muss mit so ner elektrokarre auch nicht sein. zumal es in der moabi-wüste definitiv keine Ökoladestationen gibt.

  6. Re: Wird sich nicht durchsetzen...

    Autor: Moe479 14.09.16 - 03:08

    und wo schlafen denn deine anderen frauen? ;-)

  7. Re: Wird sich nicht durchsetzen...

    Autor: amagol 14.09.16 - 03:43

    1Mormon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also erstens gibt es in der metro-area Salt Lake City ganze 6 charging
    > points, davon ist einer ein tesla händler, ich glaube nicht das man da mit
    > nem chevy vorfahren kann. Und nein, mein Arbeitgeber wird garantiert keine
    > ladestation aufstellen. Bei meiner Frau wäre es vom Parkplatzlayout der
    > Firma wohl auch viel zu teuer. Und ganz ehrlich, bevor irgendeine
    > gebäudeverwaltung die carports aufreisst um da für einen oder zwei hippies
    > ne steckdose hinzulegen, suchen die sich eher neue mieter. Sowas kostet
    > nämlich ganz schön knete, und nutzen tut es ja doch keiner.

    Wie du sagst SLC. Hier an der Westkueste sind EVs vollkommen normal. Bei meinem Arbeitgeber vermutlich so um die 100 Parkplaetze fuer EVs reserviert (geschaetzt). Und auch sonst gibt es genug oeffentliche Steckdosen (da ich kein EV fahre, suche ich nicht danach, aber es fallen mir genug auf).

    > Und nochmal auf das kostenargument einzugehen. Meine Frau fährt derzeit
    > einen 2012er Impala(also auch n chevy:-). Der hat gebraucht 12000 gekostet,
    > und bis auf die dritte windschutzscheibe dieses Jahr(utah ist eben wüste)
    > tuts der Impala auch einwandfrei. Gut, er ist für die driveways in UT nicht
    > gemacht, aber das wussten wir als wir den gekauft hatten nicht, und wie man
    > anständige auffahrten baut, wissen eben die mormonen nicht. Passiert, ist
    > eben so, wird beim nächsten bedacht. Anyways, der Impala hat 12 riesen
    > gekostet, frisst etwa $50 sprit die woche. Also etwa $2500 sprit im jahr.
    > der Ökochevy kostet 30 riesen, würde ca $12 die woche für treibstoff
    > kosten, also etwa $630.

    Ich wuerde meinen 2015er Honda Pilot mit 20mpg fuer $26k eh nicht mit 'nem EV mit 100mpg fuer $30k vergleichen, aber fuer den Commute waere ein EV fuer mich vollkommen ausreichend (aber ich nehm den Bus).

    > Trotzdem muss ich beide autos etwa 12-13 jahre lang fahren bis überhaupt
    > erstmal preisgleichheit angeht. Zugegeben, dass der impala gebraucht ist
    > ist nicht ganz fair, allerdings gibt es derzeit auch keinen bzw nur einen
    > sehr sehr kleinen second hand markt für e-autos. Trotzdem werden wir den
    > impala keine 13 jahre fahren, sondern exakt so lange bis wir ein neueres
    > modell auf dem gebrauchtmarkt finden.

    Also ich denke schon ueber einen gebrauchten 2013/14er LEAF SV fuer $10k als Ergaenzung nach.

    > Übrigens: mit meinem op ging es mir hauptsächlich darum, aufzuzeigen dass
    > ein e-auto mit 400km reichweite für die usa einfach unsinn ist. 400km sind
    > keine strecke, und wir sind nicht die einzigen die ein paar meilen weiter
    > zur arbeit pendeln. das ist eher norm als ausnahme. Und so trips wie vor
    > zwei wochen übers wochenende nach Denver zu fahren(ca 550mi, 890km), das
    > muss mit so ner elektrokarre auch nicht sein. zumal es in der moabi-wüste
    > definitiv keine Ökoladestationen gibt.

    200km Pendeln find ich schon extrem. 4h jeden Tag auf dem Highway, da wuerde ich eher umziehen.
    Und ein EV als primaeres Auto - da muss ich dir recht geben - das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen und hab das auch noch bei niemandem so gesehen. EV ist Zweit-, Dritt- oder Viertwagen.

  8. Re: Wird sich nicht durchsetzen...

    Autor: maerchen 14.09.16 - 08:00

    Dazu muss man allerdings anmerken, dass dieser Bolt noch nicht des Weißheits letzter Schluss bleiben wird.

    Für das tägliche Pendeln über so eine Distanz und unter solchen Bedingungen ist ein Benziner sicherlich besser geeignet. Allerdings werden E-Autos sicherlich noch günstiger und vor allem wird die Reichweite steigen.

    Die aktuellen Autos würde ich daher auch eher als Liebhaberei ansehen, aber dass sich solche Autos nicht durchsetzen werden, glaube ich nicht. Und dass es absehbarer Zukunft in den USA nicht möglich sein sollte, eine ordentliche Ladeinfrastruktur aufzubauen, wage ich auch zu bezweifeln. Steckdosen sind ja jetzt auch keine Raketenwissenschaft. Und hättet ihr eine vor Ort, wäre das Tanken sogar noch bequemer, weil man jeden morgen einfach ein vollgetanktes Auto hätte und nicht noch extra tanken muss (auch wenn das jetzt wiederum auch nicht so der Zeitfresser ist).

    Mein Prognose: Kommt!

  9. Re: Wird sich nicht durchsetzen...

    Autor: melog89 14.09.16 - 08:27

    Man kann doch nicht sagen, dass Elektroautos Mist sind, weil es keine Tankstellen dafür gibt .. je mehr Autos gekauft werden, desto mehr wird auch in Tankstellen investiert ; )

    Und in meinem Fall stehen sogar 2 E-Parkplätze am Arbeitsplatz bereit, bei meiner Lebensgefährtin zumindest in der Nähe. Mitten in der Innenstadt unserer Kleinstadt, da erspart man sich dann zusätzlich noch die Parkplatzsuche..

  10. Re: Wird sich nicht durchsetzen...

    Autor: GangnamStyle 14.09.16 - 08:33

    interessant, dass Sie Sie der Meinung sind, dass alle US-Amerikaner so sind wie Ihre Frau. Wenn Sie die Kultur der USA näher kennen, haben Sie sicher auch gemerkt, dass sie sehr aufgeschlossen sind und individuell sind. Warum gibt es dort so viele Tesla-Fahrer und überhaupt ist der Absatz an Elektroautos in den USA viel größer als in Europa.

    400.000 Vorbestellung auf Model 3, von dem nicht mal eine fertige Produktversion gibt. Übrigens, haben viele Leute gesagt, dass die Lokomotive sich niemals durchsetzen wird, als sie noch mit Pferde und Kutschen unterwegs waren. Am Ende sind sie selbst auf Züge und Autos umgestiegen. Vergessen waren nur ihre Worte.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass mit Chevy Bolt der echte Durchbruch der Elektroautos eingeläutet wird. Die Elektroautos werden dann immer günstiger werden, weil die Akkus immer billiger werden. Die konventionellen Autos hingegen werden immer teurer weil die Umweltstandards immer höher werden. Dass die Wartungskosten bei Elektroauto deutlich geringer ist, muss ich ja nicht extra erwähnen. Ebenso die Lärm- und Vorortumweltbelastung. Was die Umweltkosten der Akkuproduktion angeht. Tja, man kann die Akkus sehr wohl recyclen. Und wegen angeblicher Lithiumknappheit mache ich mir auch keine Sorgen.

    Nichts für ungut. Aber ich empfehle die Elektroauto-Skeptiker kostenlose Youtube-Videos anzuschauen. Es gibt gute Vorträge von klugen Leuten, warum die Elektroautos kommen werden. Wer das heute nicht begriffen hat, wird es morgen tun. Selbst VW hat das jetzt begriffen.

  11. Re: Wird sich nicht durchsetzen...

    Autor: SJ 14.09.16 - 09:37

    maerchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Steckdosen sind ja jetzt auch keine Raketenwissenschaft. Und hättet ihr
    > eine vor Ort, wäre das Tanken sogar noch bequemer, weil man jeden morgen
    > einfach ein vollgetanktes Auto hätte und nicht noch extra tanken muss (auch
    > wenn das jetzt wiederum auch nicht so der Zeitfresser ist).

    Es gibt ja bereits schon (oder bald ?) wireless charging pads für Tesla. So ein Teil in die Garage schmeissen. Wenn man zuhause ankommt und in der Garage parkiert... dann fängt es an zu laden. Man muss nicht mal mehr was anschliessen. Am nächsten Morgen hat man dann wieder volle Batterien.

    http://www.techradar.com/news/car-tech/tesla-model-s-gets-wireless-charging-in-april-but-tesla-didn-t-make-it-1315552

    The company says its wireless charging will work with Tesla's system. Specifically, the pad should add 20 miles to your Model S's range per hour of charging, claiming it has the "same charging time as a 7.2kW Level 2 corded charger."

    Wenn man also abends 7 Uhr nach Hause kommt und morgens um 6 Uhr zur Arbeit geht, dann kann das Teil während 220 Meilen oder 355km über Nacht laden. Für die meisten Pendler sollte das ausreichend sein.

    Dazu könnte man allenfalls auch noch ein Timer einsetzen, dass nur geladen wird, wenn der Storm in der Nacht billiger ist...

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  12. Re: Wird sich nicht durchsetzen...

    Autor: jo-1 14.09.16 - 09:46

    maerchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu muss man allerdings anmerken, dass dieser Bolt noch nicht des
    > Weißheits letzter Schluss bleiben wird.
    >

    genau das ist es und es wird noch lange dauern bevor ein E-Mobil ein planbares Investment wird, denn die Technologie ist heute noch lange nicht ausgereift.

    Ausserdem glauben viele, dass das sowieso nix bringt - mich eingeschlossen - unterm Strich wird die Umweltbelastung einfach verlagert ins Kraftwerk und da ist heute noch kein gutes Konzept verfügbar - wir werden noch lange nicht bei 100 % Ökostrom anlagen - nicht mehr während meiner Lebensspanne.

    Etwas gutes tun - sicher - super gerne - ich verzichte auf alle privaten Fernreisen mit dem Flugzeug und sehe zu, dass mein Gar-Verbrauch zum Heizen massiv reduziert wird.

    Was zählt ist der CO2 Ausstoss unterm Strich - meiner ist trotz Verbrennungsmotor sehr niedrig - derzeit bei rund 8 to incl. aller Tätigkeiten - darüber sollten wir diskutieren.

    Übrigens hab ich mir jetzt home-office geholt - also 0 km pendeln - sparsamer kann ich quasi nicht mehr sein ,-)

  13. Re: Wird sich nicht durchsetzen...

    Autor: wasabi 14.09.16 - 09:54

    > Ausserdem glauben viele, dass das sowieso nix bringt - mich eingeschlossen
    > - unterm Strich wird die Umweltbelastung einfach verlagert ins Kraftwerk
    > und da ist heute noch kein gutes Konzept verfügbar - wir werden noch lange
    > nicht bei 100 % Ökostrom anlagen - nicht mehr während meiner Lebensspanne.

    Und warum muss man 100% Ökostrom haben, um den CO2 Ausstoß zu senken? Schon beim jetzigen deutschen Strommix haben E-Autos einen niedrigeren Well-To-Wheel CO2-Ausstoß als vergleichbare Verbrenner.

    Zumindest laut den Auto-Tests des ADAC, ich kann mir ber nicht vorstellen, dass die Pro-Elektroauto-Lobbyismus betreiben. Ich hab das auch mal selbst grob gerechnet. Zumal viele vergssen, dass Benzin auch nicht einfach aus er Zapfsäule kommt.

    > Was zählt ist der CO2 Ausstoss unterm Strich - meiner ist trotz
    > Verbrennungsmotor sehr niedrig - derzeit bei rund 8 to incl. aller
    > Tätigkeiten - darüber sollten wir diskutieren.
    Einerseits stimmt das natürlich, andererseist stört es mich immer twas, dass "Klimaschutz" teils vor "Umweltschutz" geht. Bzw. nur noch CO2-Ausstoß als Problem gesehen wird.

    > Übrigens hab ich mir jetzt home-office geholt - also 0 km pendeln -
    > sparsamer kann ich quasi nicht mehr sein ,-)
    Das ist in der Tat sehr vorbildlich. Wobei - meine Arbeitsstelle ist nur 2 Kilometer entfernt. Dafür nehme ich das Fahrrad.

  14. überlasse es doch mir wie ich meinen CO2 Anteil senke

    Autor: jo-1 14.09.16 - 10:06

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ausserdem glauben viele, dass das sowieso nix bringt - mich
    > eingeschlossen
    > > - unterm Strich wird die Umweltbelastung einfach verlagert ins Kraftwerk
    > > und da ist heute noch kein gutes Konzept verfügbar - wir werden noch
    > lange
    > > nicht bei 100 % Ökostrom anlagen - nicht mehr während meiner
    > Lebensspanne.
    >
    > Und warum muss man 100% Ökostrom haben, um den CO2 Ausstoß zu senken? Schon
    > beim jetzigen deutschen Strommix haben E-Autos einen niedrigeren
    > Well-To-Wheel CO2-Ausstoß als vergleichbare Verbrenner.
    >

    und??

    Was verursachst Du denn sonst noch so an CO2 Ausstoss - ist doch völlig wurst was das Auto braucht - das einzige was zählt ist der Gesamt CO2 Ausstoss pro Person - wie ich das individuell aufteile ist mein Ding so lange sich jeder bewusst ist, dass er nicht alleine auf diesem Planeten ist und alles dafür tut den gesamt-Ausstoss dramatisch zu reduzieren.

    > Zumindest laut den Auto-Tests des ADAC, ich kann mir ber nicht vorstellen,
    > dass die Pro-Elektroauto-Lobbyismus betreiben. Ich hab das auch mal selbst
    > grob gerechnet. Zumal viele vergssen, dass Benzin auch nicht einfach aus er
    > Zapfsäule kommt.
    >

    nicht fahren ist die Alternative die ich meine - und wenn fahren, dann mit dem bewussten dass das Konsequenzen für den eigenen CO2 Ausstoss hat

    > > Was zählt ist der CO2 Ausstoss unterm Strich - meiner ist trotz
    > > Verbrennungsmotor sehr niedrig - derzeit bei rund 8 to incl. aller
    > > Tätigkeiten - darüber sollten wir diskutieren.
    > Einerseits stimmt das natürlich, andererseist stört es mich immer twas,
    > dass "Klimaschutz" teils vor "Umweltschutz" geht. Bzw. nur noch CO2-Ausstoß
    > als Problem gesehen wird.
    >

    Ich will mich verantwortlich verhalten und deshalb kaufe ich nur nachhaltige Produkte mit längster Lebensdauer und sehr guter CO2 Bilanz - Apple gibt diese zwischenzeitlich für jedes gerät an - so kann ich vergleichen und diese Werte in meine persönliche Umweltbilanz einrechnen - noch dazu sind bspw. Apple Produkte zu fast 100 % recycling fähig

    > > Übrigens hab ich mir jetzt home-office geholt - also 0 km pendeln -
    > > sparsamer kann ich quasi nicht mehr sein ,-)
    > Das ist in der Tat sehr vorbildlich. Wobei - meine Arbeitsstelle ist nur 2
    > Kilometer entfernt. Dafür nehme ich das Fahrrad.

    das ist auch löblich

    Diese Art der Diskussion würde ich mir wünschen statt der Lobhudele für E-Mobilität. Das kommt mir immer so vor wie das Kind, das vom Erfolg der Nachhilfe schwärmt statt gleich zu lernen - besser ist es wenn jeder bei allen Dingen mit Augenmass handelt.

    lokales Gemüse und Fleischwaren aus ökologisch vernünftiger Landwirtschaft ohne SchiSchi und hochwertige Produkte die lange leben und recyclebar sind und Verzicht auf Dinge die unnütz sind und gar nicht für das eigenen Wohlbefinden tauglich sind sondern nur eingebildet sind - schon haben wir die Sachen im Griff.

    Ich kenne zu viel Kos die für E-Mobilität schwärmen und privat für den Sonnenurlaub um die Welt jetten.

  15. Re: überlasse es doch mir wie ich meinen CO2 Anteil senke

    Autor: sg-1 14.09.16 - 14:22

    Auch ist der Schadstoffausstoß pro erzeugter Energie in Kraftwerken niedriger als in Autos!! und an zentraler Stelle erzeugt, hätte der Staat auch einen Vorteil beim Auferlegen immer strengerer Vorschriften

  16. Re: Wird sich nicht durchsetzen...

    Autor: Der_Hausmeister 14.09.16 - 18:32

    Du musst mir gar nichts erklären, ich lebe seit einem halben Jahr in North Carolina, 20 Minuten von Charlotte. Du verallgemeinerst zudem noch krasser als 1Mormon, wie mein Beispiel zeigen dürfte:

    Meine Firma zahlt 900$ für ein One Bedroom Apartment mit rund 75m². Ruhige, gehobene Gegend nah am Lake Norman, Küche drin, natürlich voll klimatisiert, großes Bad, Nutzung von Pool, Gasgrills, Fitnessraum, "Clubhaus", Autowaschplatz inklusive. Hausmeister und Müll-Service ebenso. Das nächst größere Apartment mit Büro kostet runde $1000, die 2-Bedroom-2-Bathroom Apartments beginnen bei $1.100 - es geht aber, je nach Gegend, auch deutlich billiger.

    Für eine Million kannst du dir hier eine Villa mit einem Hektar Garten hinstellen.


    Aber eigentlich gehts ja nicht um die Kosten für Aparments und Häuser. Es geht darum das Mormon meint, weil in seiner Situation ein Elektroauto nicht ginge, gilt das für alle Amerikaner.

  17. Re: Wird sich nicht durchsetzen...

    Autor: Der_Hausmeister 14.09.16 - 19:23

    GangnamStyle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die konventionellen Autos
    > hingegen werden immer teurer weil die Umweltstandards immer höher werden.
    > Dass die Wartungskosten bei Elektroauto deutlich geringer ist, muss ich ja
    > nicht extra erwähnen.
    Bei den beiden Punkten wäre ich mir nicht so sicher. Sicher werden die Diesel immer teurer und komplizierter, aber bei den Benzinern sehe ich keinen Zwang zu komplizierter Abgasreinigung, wenn die europäischen Hersteller vom Irrweg der Direkteinspritzung mal weg kommen.

    Der Prius 4 ist laut dem VCD der sauberste Verbrenner überhaupt - und zwar im Realverkehr und nicht nur auf dem Prüfstand. Abgasreinigung? Fehlanzeige. Zwei Kats, wie bei praktisch jedem aktuellen Benziner, mehr braucht es nicht.

    Und wenn ich schon beim Prius bin... Toyota-Werkstätten bieten seit etwas über einem Jahr den sogenannten "Hybridcheck" an. Kostet ein paar Euros und ist nichts anderes als eine Prüfung des Fehlerspeichers. Nutzen für den Kunden: die Garantie auf die Hybridkomponenten wird, wenn abgelaufen, um ein Jahr verlängert. Was für Toyota eine sichere Sache ist, denn an den Komponenten (inkl. Akku!) geht praktisch NIE was kaputt. Findige Werkstätten bieten den Check allerdings auch für Autos an, die noch 4 Jahre Garantie haben. Kostet ja nur 25¤ (oder so) und bringt ein gutes Gefühl.

    GARANTIERT werden solche Checks auch andere Hersteller anbieten, wenn die Werkstätten zu sehr über fehlende Einnahmen klagen, weil sie nicht mehr genug Öl verkaufen.

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    Mit dem Ghost Canyon alias NUC9 Extreme plant Intel einen 5-Liter-Mini-PC mit untypischem Innenleben: Statt auf einer Hauptplatine sitzen der Prozessor, die RAM-Steckplätze und die SSD-Slots auf einem PCIe-Modul. Hinzu kommt optional eine dedizierte Grafikkarte neben dem Mainboard.

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    Das Surface Pro X könnte als neues Vorzeigegerät der Plattform Windows-10-on-ARM herhalten. Das Display ist groß und hochauflösend. Der Stift wurde verglichen mit dem herkömmlichen Surface Pen merklich verbessert. Allerdings gehen Zielgruppe und Preisvorstellung weit auseinander.

  3. Mobil: Media Markt Saturn vermietet E-Scooter
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    Ab 30 Euro im Monat vermietet Media Markt Saturn E-Scooter. Der Elektronikmarkt hofft, eine Marktlücke gefunden zu haben.


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