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Ich verstehe es nicht...

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  1. Ich verstehe es nicht...

    Autor: TobiVH 13.08.15 - 17:38

    Wie alle immer wegen dem Sound meckern. Also hier die Disskusion für die "Soundmöger". Ich finde es klingt so langsam wie die Renner ausm guten alten WipeOut ´97 falls sich jemand an das Spiel erinnert. Und immer mit dem Gedanken im Hinterkopf das da nicht Hunderte Liter Treibstoff verpulvert werden. :D Also im besten klang der Team Aguri und Nextev TCR...Aber der Andretti Formula e...aua D:



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.08.15 17:38 durch TobiVH.

  2. Re: Ich verstehe es nicht...

    Autor: m00hk00h 13.08.15 - 17:45

    Muss gestehen, beim Nextev habe eine Gänsehaut bekommen. Sci-Fi-Klang vom Feinsten!

  3. Re: Ich verstehe es nicht...

    Autor: Ach 13.08.15 - 18:05

    Ja, der Nextev hat's mir auch angetan.

  4. Re: Ich verstehe es nicht...

    Autor: TobiVH 13.08.15 - 18:20

    Hoffe deren Rennen sind auch so gut!

  5. Re: Ich verstehe es nicht...

    Autor: Ach 13.08.15 - 19:00

    Das eine gesunde Konstruktion einen gesunden Sound gebietet? Schön wär's ja, aber na ja, schaun wer mal :].

  6. Re: Ich verstehe es nicht...

    Autor: Fregin 13.08.15 - 22:53

    Hm, naja.. Mir gefällt das Gequietsche auch nicht, die Dinger klingen irgendwie genauso wie meine RC-Autos. Andererseits finde ich das Geheule der F1-Autos mindestens genauso nervig. Von daher ändert sich also nicht viel :)

  7. Re: Ich verstehe es nicht...

    Autor: Ach 14.08.15 - 00:33

    Eine Alternative gäbe es da ja noch, nur muss man dazu etwas ausholen.

    Der Klang der Formel E Wagen ist ja nicht mal der Klang der Motoren, sondern der Klang des Getriebes. Das ist gerade verzahnt, genauso wie der summende Rückwärtsgang bei etwas älteren Automodellen, und genauso wie originale Formel 1- und andere Renngetriebe. F1 Wagen machen also genau das selbe Geräusch, nur wird das bei denen durch den Motor übertönt, bzw. ergänzt. Gerade Verzahnungen haben den Vorteil der besseren Kraftübertragung. Wenn man aber die Kraftübertragung besser in den Griff bekäme oder ein leicht größeres Getriebe in Kauf nähme, dann könnte man auch ein Getriebe mit Schrägverzahnung in einem Formel E Wagen verwenden. Der Sound gleicht damit eher dem erhabenem und Kraftvollen und nicht mal Sci-Fi unähnlichen Summen einer U-Bahn, oder typischerweise dem eines Tesla Model S. Nachteil wäre; die Wagen würden wiederum leiser und der Reifensound würde noch weiter in den Vordergrund treten.

  8. Re: Ich verstehe es nicht...

    Autor: jo-1 14.08.15 - 05:57

    Also wir nehmen etwas das nahezu perfekt ist, setzen es durch etwas, das geopolitisch korrekter ist und machen es einfach nur stink langweilig- das ist Fortschritt wie es sich die Schwiegermutter wünscht!!

    Man nehme möglichst alles raus, das Lärm, Geruch oder sonstiges verursacht und schon hat man den perfekten Schwiegersohn ;-)

    Mal ehrlich - political uncorretness ist für mich schöner als Systemkonformität - erst Recht auf der Rennstrecke.

    Hab beim Spiegel die Kommentare zu Jeremy Clarkson's Unterschrift bei Amazon gelesen - selten war ich mit dutzenden von Kommentaren so sehr einer Meinung!

    Cool dass Mr. Uncorrectness wieder zu sehen sein wird. Wer will schon der brave und langweilige Schwiegersohn in Spe sein?

    Ich freu mich auf viele neue Folgen vom TopGear Nachfolger auf amazon!!

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/jeremy-clarkson-und-co-amazon-holt-das-top-gear-team-a-1046023.html

  9. Re: Ich verstehe es nicht...

    Autor: Ach 14.08.15 - 08:15

    Also ich weiß nicht so recht. Was mir bei vielen dieser Comments doch immer wieder ins Auge sticht, ist, dass die sehr gewollt klingen statt auch nur irgendwie ein Stückchen mitreißend. Was ist den auch bitte langweilig? und was ist unterm Strich am Stinken und Lärm denn so unbedingt spassig? Weil Stinken und Lärm so spassig zu seien hat, weil man das von der Petrolheadgemeinde so kennt, dass das immer so war, weil das als deren Klischee in Beton gemeißelt ist? Im Gegenteil finde ich, dass in vielen Fällen und im Angesicht der puristischen Elektrowelt, viele Reviews über klassische Verbrennern heute bereits ausgelutscht und altbacken, sowie auch von Seiten der Reporter gelangweilt und ideenlos erscheinen, einem vergangenen Trend hinterher weinend. Es gehört immer noch etwas mehr dazu als nur das reine Klischee abzufeiern. Wie bei der Kunst, ist die Auseinandersetzung mit dem Neuen überlebenswichtig über die Zeit. Wo man sowas findet, dass ist zum Beispiel bei der Prototypenserie, in die jetzt auch Porsche eingestiegen ist und schon im zweiten Jahr ihres Comebacks LeMan gewonnen haben. Vier Hersteller die mit extrem stark differenzierenden Antriebstechnologien neue Möglichkeiten ausloten, mit extrem hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten(dieses Jahr das erste mal überhaupt bei über 200km/h!) unter einer 24 stündigen Dauerbelastung, mit komplett offenem Ausgang, sowas ist spannend. Eben nicht wegen dem Klischee, sondern wegen der Dramatik, der technischen Dramatik und Dynamik um Sieg und Niederlage. So plumpes Stinke Stinke, Brum Brum und Röchel Röchel, das allein ist es eben nicht mehr, ungenügend, da braucht es mehr, die Kunst das eigene Unbekannten gegen das Unbekannte des Gegenübers gewinnen zu lassen oder abzukacken.

    Weist du überhaupt was in der elektrischen Motorradwelt so abgeht? Wie die aktuellen Top Rennfahrer ihre Begeisterung über den neuen Antrieb kommunizieren? Ein ganz neues puristisches erleben von Kraftentfaltung, keine Vibrationen mehr, was dazu führt, dass die Fahrer die Wechselwirkung ihrer Maschine mit der Strecke, deren Verlauf und Beschaffenheit ganz neu kennen lernen, viel feiner, präziser und viel verbundener mit den Elementen. Das gibt dem Sport ein riesiges gleichzeitiges Plus an neuer Atletik und technischer Optimierung. Irgendwann wird der Funke dieses Erlebnises, der Spaß und die Faszination des Fahrers seinen Weg in die Köpfe der Zuschauer finden, das muss ja nicht mal Lautstärke sein. Was es aber auch immer ist, es wird jene Begeisterung in sich tragen, und eben das zu verfolgen, wie der Rennsport Schritt für Schritt wächst, und über welche und immer wieder überraschenden Stationen und Designstationen, dass ist es was mich an Motorsport tatsächlich fasziniert, das Gegenteil davon, sich, das eigentliche Geschehen verpennend, an ein einziges Antriebsprinzip zu ketten bis zur Rente.

    Peak Peaks wurde also jetzt von elektrischen Motorräden wie Autos gewonnen, und dann werf mal einen Blick auf die Rundenzeiten beim Isle of Man Rennen, dem aller perversesten Rennwettbewerb den es auf der ganzen Welt gibt(anderthalb tote Fahrer pro Veranstaltung), wie sich die Stromer in großen Schritten den Bestzeiten der Verbrennern nähern. Und jeder der sich mehr als nur klischeehaft mit Rennsporttechnik befasst, ist dem bis dato nur zu einem Bruchteil gehobenem Potenzial und dem Purismus des elektrischen Antriebes schlicht weg verfallen, ob der seine Power als trickreiche Antriebsergänzung oder als Solitär entfaltet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.15 08:17 durch Ach.

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