Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Elektroauto E-Tron vorgestellt: Audi…

Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: SvenMeyer 18.09.18 - 13:48

    Unglaublich was die Leute für allen möglichen überflüssigen Schnick-Schnack ausgeben (sollen) , aber wohl leider auch machen.

    Ich brauche nur ein Fahrzeug, dass mich möglichst günstig von A nach B bringt in vertretbarer Zeit. Auf den ganzen Zubehör-Quatsch kann ich gerne verzichten.

    10.000 ¤ für ein Fahrzeug in smart Größe für die Innenstadt. max 80 km/h , 100 km Reichweite
    20.000 ¤ für ein Auto mit dem man auch weiter kommt (mit der Familie) , aber das Problem ist dass zu 90% die Leute Kurzstrecken (<100 km hin/zurück) allein fahren.

    Also entweder Zug oder größerer Mietwagen für lange Strecken oder zur Not einen kleinen Benzin/Diesel Motor der den Wagen für längere Strecken nachlädt- Immer noch besser und umweltfeundlicher als wenn jeder ein großes Auto haben will oder einen Zweitwagen.
    Die ganze Ladeinfrastruktur wird sowieso nie reichen wenn alle zu Ferienbeginn in den Urlaub fahren. Da bilden sich ja schon Staus an den Tankstellen wenn der Tankvorgang nur2 Minuten dauert ...

  2. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: Niaxa 18.09.18 - 14:15

    Theoretisch reicht auch ne Hütte im Wald, Lagerfeuer und Kerzenlicht. Man kann sich auch von selbstangebautem ernähren und die Haare ins unendliche Wachsen lassen. Internet und generell Kommunikation benötigt auch kein Mensch zum Überleben. Klamotten kann man sich aus allerlei in der Natur auffindbarem basteln.

    Willkommen in der Konsumgesellschaft.

  3. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: coass 18.09.18 - 14:26

    Es ist schon schade, dass sich auf Beiträge wie von SvenMeyer immer, aber auch immer irgendjemand findet, der diesen durch unnötige Übertreibung ins Lächerliche zieht und damit eine sinnvolle Diskussion verhindert. Wo genau ist jetzt der Mehrwert deiner Antwort?

    Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Es ist sicher kein Unfug, was SvenMeyer geschrieben hat. Gerade heutzutage sollte man bezüglich Ressourcenverschwendung etwas sensibilisiert sein.
    Mit dem Elektroauto - das sicher in mancher Hinsicht sehr sinnvoll ist - und z.B. auch durch LKW mit Stromabnehmer (siehe entsprechender golem Artikel) werden große Heilsbringer angekündigt, die nicht in der Lage sein werden, einen signifikanten Beitrag zum Umweltschutz etc. beizusteuern, da die Effizienzsteigerung durch die resultierenden Kosten durch ein Mehr an Inanspruchnahme der Mobilität aufgefressen werden.

    Aus diesem Grund muss man sich als Gesellschaft / EU etc. der Frage stellen, ob man ökologisch wirklich weiterhin auf so großem bzw. immer größerem Fuß leben und alles unter der Maxime "Fortschritt" akzeptieren will.

    Aber klar. Man kann natürlich auch die Augen verschließen, alles Neue geil finden und unreflektiert konsumieren....

  4. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: a user 18.09.18 - 14:37

    coass schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist schon schade, dass sich auf Beiträge wie von SvenMeyer immer, aber
    > auch immer irgendjemand findet, der diesen durch unnötige Übertreibung ins
    > Lächerliche zieht und damit eine sinnvolle Diskussion verhindert. Wo genau
    > ist jetzt der Mehrwert deiner Antwort?
    Der TE reduziert doch das Auto genau so auf ein Minimum wie dein attakierter Poster das Zuhause. Wo ist da die Übertreibung?

    Für den einen mag ein Vehikel, das einen nur von A nach B bringt und ansonsten minimal gestalltet ist aus, so auch für den anderen eine spartanische Hütte.

    Der andere will eine 200 m^2 Wohnung mit Marmorboden, Fußbodenheizung und Flutlicht, wie andere ein Auto mit 250 Ps, Lederaustattung, Soundsystem und beleuchteten Boden.

    Warum ist diese Reduktion beim Haus eine Übertreibung und beim Auto nicht?

    > Aber klar. Man kann natürlich auch die Augen verschließen, alles Neue geil finden und >
    > unreflektiert konsumieren....
    Appropo Übertreibungen und unterstellte Kausalität: nur weil ich bestimmte Dinge geil finde, die du nicht nachvollziehen kannst, muss ich das nicht zwangsweise unreflektiert machen.

    Der einzige hier im Thread bisher der Übertreibt und jede Diskussion zu nichte macht bist du.

    EDIT: Außerdem sind Übertreibungen, sofern sie zur Verdeutlichung eines Prinzips verwendet werden eher diskussionsförderlich. Übertreibungen pauschal als "böse" zu verteufeln ist eine unnötige Übertreibung.

    EDIT: Es ist schon schade (beachte die Analogie), wenn Leute anderen das vorwerfen, was sie selber tun.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.18 14:43 durch a user.

  5. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: Allesschonvergeben 18.09.18 - 14:42

    Ich hätte allerdings gerne eine Auto, was eine angemessene Leistung hat, mir möglichst viele Assistenzsysteme anbietet um sicher und komfortabel zum Ziel zu kommen.
    Außerdem befinde ich mich häufig im Fahrzeug und möchte mich daher Wohl fühlen also: hochwertige Materialien, angenehme Beleuchtung und ein für mich ansprechendes Design.
    Außerdem habe ich sehr großes Interesse an Fahrzeugen und daran meinen Spaß.

    Es gibt viele Menschen denen ein günstiges Fahrzeug für die Wegstrecke reicht. Es gibt allerdings auch viele die von ihrem Fahrzeug mehr erwarten da es nunmal für viele ein Luxusgegenstand ist.

    Damit spreche ich nicht gegen meinen Vorredner bzgl. Ressourcen. Allerdings ist dieser: „Ich finde es dumm und unnötig es sollte abgeschafft werden“ Gedanke sehr primitiv.
    Allein wenn ich vom persönlichen Geschmack absehe und mir 5 Sekunden Gedanken mache fallen mir schon Negative ein wie:

    Nurnoch günstige Fahrzeuge // Verlust von Arbeitsstellen
    Kein Luxus nur Zweckmäßigkeit // Steigende Unzufriedenheit.

    Daher kann ich den zweiten Post wenn auch überspitzt geschrieben vollkommen verstehen.
    Menschen sind Lebewesen und keine Roboter.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.18 14:45 durch Allesschonvergeben.

  6. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: sampleman 18.09.18 - 14:50

    SvenMeyer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unglaublich was die Leute für allen möglichen überflüssigen Schnick-Schnack
    > ausgeben (sollen) , aber wohl leider auch machen.

    Tja, du musst zur Kenntnis nehmen, dass andere Menschen an ein Auto andere Ansprüche stellen als du. Und ich bin eigentlich ganz froh, dass wir in einem Land leben, in dem uns nicht der Staat vorschreibt, was wir zu fahren haben und was nicht.

    Wenn dir ein (elektrisches) Minimalauto reicht, dann lease dir doch einen Smart EQ: 130 km Reichtweite, 170 Euro Monatsleasing ohne Anzahlung auf 4 Jahre.

  7. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: coass 18.09.18 - 15:11

    Allesschonvergeben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außerdem habe ich sehr großes Interesse an Fahrzeugen und daran meinen
    > Spaß.

    Daran ist ja auch nichts auszusetzen. Geht mir zT. auch nicht anders.

    > Es gibt viele Menschen denen ein günstiges Fahrzeug für die Wegstrecke
    > reicht. Es gibt allerdings auch viele die von ihrem Fahrzeug mehr erwarten
    > da es nunmal für viele ein Luxusgegenstand ist.

    Absolut verständlich. Ich möchte meinen Beitrag auch nicht als Aufruf zur Planwirtschaft und der Reduzierung auf maximale Zweckmäßigkeit verstanden wissen. Jeder mag andere Prioritäten haben, aber...

    > Damit spreche ich nicht gegen meinen Vorredner bzgl. Ressourcen. Allerdings
    > ist dieser: „Ich finde es dumm und unnötig es sollte abgeschafft
    > werden“ Gedanke sehr primitiv.
    > Allein wenn ich vom persönlichen Geschmack absehe und mir 5 Sekunden
    > Gedanken mache fallen mir schon Negative ein wie:
    >
    > Nurnoch günstige Fahrzeuge // Verlust von Arbeitsstellen
    > Kein Luxus nur Zweckmäßigkeit // Steigende Unzufriedenheit.

    ... man muss sich politisch und gesellschaftlich eben defintiv die Frage stellen, ob jeder Luxus, jede neue Technik und jeder Ressourcenverbrauch durch die Maxime "Fortschritt" (wobei man sich auch die Frage stellen kann, ob jede technologische Errungenschaft tatsächlich einen Fortschritt bedeutet) gerechtfertigt ist. Daher ja auch mein einleitender Satz "die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen".

    > Daher kann ich den zweiten Post wenn auch überspitzt geschrieben vollkommen
    > verstehen.
    > Menschen sind Lebewesen und keine Roboter.

    Ich glaube durchaus, was Niaxa mit seinem Beitrag ausdrücken wollte. Kritisiert habe ich lediglich die Art und Weise, seinen Standpunkt zu vertreten, der keinerlei Brücken baut, eine sinnvolle Diskussion zu führen. (noch in viel krasserem Maße trifft das auf die andere Antwort auf meinen Beitrag von unserem geschätzten "a user" zu.) Sollte ich Niaxas Beitrag falsch verstanden haben, so nehme ich meinen Beitrag eventuell zurück. ;)

  8. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: Niaxa 18.09.18 - 15:25

    Wo habe ich bitte übertrieben. Ich habe genau seine Methodik der Diskussion verwendet und alles auf ein Minimum des Bedarfs eines Menschen reduziert. Dabei wurde ich weder ausfallend noch sonst was.

    Wenn es nach diesem Minimalismus weitergeführt wird, benötigen locker 80% der Menschen überhaupt kein Auto. Für 5 KM reicht ein Skateboard oder ein Fahrrad.

    Die Menschen kaufen aber nun mal nicht rein aus Bedarf ein Fahrzeug. Und sie kaufen auch kein Fahrzeug, das lediglich das bietet, das sie jeden Tag 100fach nutzen. Für mich ist mein Auto so fast so wichtig wie mein Wohnzimmer. Ich will mich darin Wohl fühlen. Ich will mich generell überall wohl fühlen wo ich mich länger und/oder oft aufhalte.

    Welche Brücke soll ich zu jemandem bauen können, der einfach einen Minimalistischen Lebensstil führt (was führ ihn ja auch ausreichen mag und keineswegs verwerflich ist)? Er braucht nur nen halbwegs dichten Schubkarren mit Dach der ihn von A-B bringt um es wirklich mal überspitzt zu sagen. Das ist ok. Nur dreht sich die Welt nicht um ihn.

    Welchen Beitrag meinst du mit A. User? Ich bin da übrigens relativ entspannt. Ich nehme dir nix krumm was du schreibst und meine egal was ich schreibe es zu 99,99% auch nie böße.

    Jetzt hab auch ich es kapiert ^^. Und falsch geantwortet war der letzte Absatz auch :-P.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.18 15:29 durch Niaxa.

  9. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: Niaxa 18.09.18 - 15:30

    Ich habs noch mal in ner anderen Antwort geschrieben.

  10. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: a user 18.09.18 - 16:14

    Threadansicht hilft ;)

  11. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: Kondratieff 18.09.18 - 16:45

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Internet und generell Kommunikation benötigt auch kein
    > Mensch zum Überleben.

    Ersteres stimmt, letzteres ist Quatsch. Der Mensch als soziales Wesen braucht zwingend Kommunikation - eine der wenigen Gewissheiten, die in der Anthropologie, Soziologie, Psychologie und ähnlich gelagerten Sozial- und Humanwissenschaften nicht angezweifelt werden.

    Beispiel: Waisenkindversuche

  12. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: a user 18.09.18 - 16:47

    Da wir hier von technischen Objekten reden, glaube ich meinte er Kommunikationsgeräte.

  13. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: Kondratieff 18.09.18 - 16:51

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da wir hier von technischen Objekten reden, glaube ich meinte er
    > Kommunikationsgeräte.

    Das Adjektiv "generell" widerspräche zwar bei hoher sprachlicher Präzision deiner Vermutung, aber möglich ist es.

  14. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: Gehirnkrampf 18.09.18 - 17:02

    SvenMeyer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ich brauche nur ein Fahrzeug, dass mich möglichst günstig von A nach B
    > bringt

    Das!

  15. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: storm009 18.09.18 - 17:07

    Kondratieff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niaxa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Internet und generell Kommunikation benötigt auch kein
    > > Mensch zum Überleben.
    >
    > Ersteres stimmt, letzteres ist Quatsch. Der Mensch als soziales Wesen
    > braucht zwingend Kommunikation - eine der wenigen Gewissheiten, die in der
    > Anthropologie, Soziologie, Psychologie und ähnlich gelagerten Sozial- und
    > Humanwissenschaften nicht angezweifelt werden.
    >
    > Beispiel: Waisenkindversuche

    Das ist Quatsch. Der Mensch braucht Kommunikation für ein erfülltes Leben, wie er es kennt aber nicht zum Überleben. Weitaus sozialere Lebewesen, wie z.B. Kakadus überleben auch alleine, sind aber alles andere als glücklich.

  16. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: Kondratieff 18.09.18 - 17:25

    storm009 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das ist Quatsch. Der Mensch braucht Kommunikation für ein erfülltes Leben,
    > wie er es kennt aber nicht zum Überleben.

    Stellst du die Behauptung meinem Beleg einfach entgegen?

    Es gibt kein Beispiel eines menschlichen Säuglings, das ohne Fürsorge und ohne Kommunikation (d.h. ohne Sozialisierung) überlebt hat. Das schließt nicht aus, dass die Fürsorge und Kommunikationsbeziehungen von anderen Lebewesen bereitgestellt werden kann (=> siehe Wolfskinder).

    Der Mensch als Wesen kann nur in einer Sozialstruktur aufwachsen; Bis Individuen ausgewachsen/voll entwickelt sind, sind sie so sozialisiert, dass sie ausserhalb des sozialen nur Übergangsweise alleine sein können. Ansonsten treten schwere psychische und auch physiologische Beeinträchtigungen auf.

    Die Wirkung fehlender Kommunikation wird an Berichten zur Isolationshaft ersichtlich.

    > Weitaus sozialere Lebewesen, wie z.B. Kakadus überleben auch alleine, sind aber alles andere als > glücklich.

    1. Was lässt die Vermutung zu, dass Kakadus sozialer sind?

    2. Selbst wenn 1. zuträfe, wieso sollte die Situation eines Kakadus auf einen Menschen zutreffen (der in gewissen Dingen ja doch eine Sonderrolle einnimmt, wie Heerscharen von Wissenschaftlern immer wieder festgestellt haben)?

  17. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: berritorre 18.09.18 - 18:35

    Wobei bei Issolationshaft natürlich noch einiges andere hinzukommt. Wenn du freiwillig als Einsiedler lebst und ansonsten eignentlich alles hast, was du willst/brauchst wird das fehlen der Kommunikation sich ganz anders auswirken als wenn du eben neben dem Effekt der fehlenden Kommunikation in der Issolationhaft auch noch anderen widrigen Lebensumständen ausgesetzt bist.

    Ich gehe mit dir durchaus konform, dass Kommunikation für den Menschen wichtig ist. Auch die, die freiwillig in die Issolation gehen werden ja meist irgendwie "kauzig". Aber ich denke die Issolationshaft ist vielleicht nicht das beste Beispiel die Probleme fehlender Kommunikation zu belegen.

  18. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: coass 18.09.18 - 19:56

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo habe ich bitte übertrieben. Ich habe genau seine Methodik der Diskussion
    > verwendet und alles auf ein Minimum des Bedarfs eines Menschen reduziert.
    > Dabei wurde ich weder ausfallend noch sonst was.

    Wie schon gesagt, wenn's nicht so gemeint war, ist ja alles gut. Ich jedenfalls hab's so empfunden, wie ich's beschrieben habe. So schnell kann man falsch interpretieren. :)

    > Wenn es nach diesem Minimalismus weitergeführt wird, benötigen locker 80%
    > der Menschen überhaupt kein Auto. Für 5 KM reicht ein Skateboard oder ein
    > Fahrrad.

    > Die Menschen kaufen aber nun mal nicht rein aus Bedarf ein Fahrzeug. Und
    > sie kaufen auch kein Fahrzeug, das lediglich das bietet, das sie jeden Tag
    > 100fach nutzen. Für mich ist mein Auto so fast so wichtig wie mein
    > Wohnzimmer. Ich will mich darin Wohl fühlen. Ich will mich generell überall
    > wohl fühlen wo ich mich länger und/oder oft aufhalte.

    Hab ich keine Einwände. Die Frage, dich ich mir stelle, ist nur, bis zu welcher Dimension das Wohnzimmer - ums mal bei der Nomenklatur zu lassen :) - vertretbar ist und ab wann es schlicht nur noch Verschwendung darstellt. Ich selbst fahre ja auch keinen Fiat 500 von vor 30 Jahren (Golf 6).

    > [...] Er braucht nur nen halbwegs dichten
    > Schubkarren mit Dach der ihn von A-B bringt um es wirklich mal überspitzt
    > zu sagen.

    :D
    Leider hat er sich ja selbst nicht mehr auf seinen Beitrag hin zu Wort gemeldet.

    > Welchen Beitrag meinst du mit A. User? Ich bin da übrigens relativ
    > entspannt. Ich nehme dir nix krumm was du schreibst und meine egal was ich
    > schreibe es zu 99,99% auch nie böße.

    Böse meine ich's in der Regel auch net. Und oft genug noch nicht mal ernst. :D
    Das ist aber im Netz zugegebenermaßen oft nicht richtig zu transportieren.

  19. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: Supportdesk 18.09.18 - 20:29

    Das meiste werden wohl mittlerweile Firmenwagen sein..., da spielt dann auch der Verbrauch nur eine untergeordnete Rolle.

  20. Re: Ich will mit dem Auto fahren - mehr nicht !

    Autor: Kondratieff 18.09.18 - 21:47

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei bei Issolationshaft natürlich noch einiges andere hinzukommt. Wenn du
    > freiwillig als Einsiedler lebst und ansonsten eignentlich alles hast, was
    > du willst/brauchst wird das fehlen der Kommunikation sich ganz anders
    > auswirken als wenn du eben neben dem Effekt der fehlenden Kommunikation in
    > der Issolationhaft auch noch anderen widrigen Lebensumständen ausgesetzt
    > bist.
    >
    > Ich gehe mit dir durchaus konform, dass Kommunikation für den Menschen
    > wichtig ist. Auch die, die freiwillig in die Issolation gehen werden ja
    > meist irgendwie "kauzig". Aber ich denke die Issolationshaft ist vielleicht
    > nicht das beste Beispiel die Probleme fehlender Kommunikation zu belegen.

    Ja, da spielen andere Effekte durchaus eine Rolle. Aber soweit ich weiß tatsächlich das Fehlen der Kommunikation die ausschlaggebende.

    Das mit der Isolation ist allerdings ein ähnlich schlechtes Beispiel, denn die "Kauzigkeit" beruht auf dem ursoziologischen Phänomen der Beobachtung sozialen Handelns zwischen (mind.) zwei Personen (Weber, Simmel etc.). Damit hat man ja wieder eine kommunikative Situation.

    Es ist ja aus offensichtlichen Gründen nie beobachtet worden, dass ein Mensch geboren und komplett ohne Kommunikation aufwächst und im hohen Alter eines natürlichen Todes stirbt. Ich vermute mal, dass es auch nicht beobachtet worden ist, wie es einem Menschen erging, der in einer Gesellschaft groß wurde und danach komplett ohne Kommunikation mit anderen Lebewesen weiterlebte (weil das Beobachten alleine wahrscheinlich schon zu einer kommunikativen Situation, wozu auch nur ein Austausch von Blicken gehört, führen würde).

  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. McService GmbH, München
  3. KÖNIGSTEINER AGENTUR GmbH, Stuttgart
  4. TUI InfoTec GmbH, Hannover

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-53%) 27,99€
  2. 13,99€
  3. 23,99€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  3. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp

Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
    Resident Evil 2 angespielt
    Neuer Horror mit altbekannten Helden

    Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
    Von Peter Steinlechner

    1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

    1. Konsolen: Neue Xbox-Konsolen heißen offenbar Anaconda und Lockhart
      Konsolen
      Neue Xbox-Konsolen heißen offenbar Anaconda und Lockhart

      Die nächste Generation der Xbox entsteht derzeit in zwei Varianten. Laut einem Medienbericht handelt es sich um ein leistungsfähiges Modell namens Anaconda und um ein Basisgerät mit der Bezeichnung Lockhart. Außerdem soll Anfang 2019 eine vierte Xbox One erscheinen - ein Detail klingt allerdings eher unglaubwürdig.

    2. WLinux Enterprise: Start-up bringt RHEL-Klon auf Windows-Subsystem für Linux
      WLinux Enterprise
      Start-up bringt RHEL-Klon auf Windows-Subsystem für Linux

      Mit WLinux bietet ein Start-up bereits eine kommerzielle Distribution für das Windows-Subsystem für Linux an. Mit einem RHEL-Klon soll das Geschäft nun auch auf Enterprise-Kunden ausgeweitet werden. Das soll aber einiges kosten.

    3. Asus ROG Phone im Test: Hauptsache RGB!
      Asus ROG Phone im Test
      Hauptsache RGB!

      Mit dem ROG Phone hat Asus ein Smartphone für Gamer auf den Markt gebracht, das durch etwas schrilles Aussehen, reichlich Leistung und umfangreiches Zubehör auffällt. Im Test kann das Smartphone durchaus überzeugen, beim Zubehör gibt es aber ein paar Nieten.


    1. 12:52

    2. 12:27

    3. 12:02

    4. 11:43

    5. 11:27

    6. 11:05

    7. 10:50

    8. 10:29