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Der Killer wird autonomes Fahren sein

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  1. Der Killer wird autonomes Fahren sein

    Autor: Emulex 08.01.19 - 19:40

    E-Mobilität wird vor allem die Zulieferer (Getriebe, Turbolader, ...) der deutschen Autoindustrie treffen, weniger die Autohersteller selbst.
    Alles was sie bislang gut konnten wird - abgesehen von den Nuancen in der Motorenpalette - erstmal auch weiterhin gefragt sein.
    Solange der Fahrer selbst steuert, wird der Markt sich nicht grundlegend ändern.
    Sie werden verlieren, sicher, einfach weil es leichter wird Autos zu bauen, aber gerade im Premiumsegment bleiben sie die Platzhirsche.

    Aber autonomes Fahren wird hier alles verändern - zumindest sobald der Fahrer nichtmehr am Steuer sitzen muss.
    Dann wird die Stunde der a) Chinesen im Billigsegment und b) Apple, Microsoft, Google & Co im Premiumsegment schlagen.
    Einfach weil es dann weniger um Autos geht - Fahrwerke, Lenkung, Haptik, Feedback ... allgemein Fahrgefühl - sondern um rollende Wohnzimmer mit Anbindung an Business und Entertainment.

    Und was die Autohersteller hier den großen Tech-Firmen entgegen setzen wollen, kann ich einfach überhaupt nicht sehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.01.19 19:41 durch Emulex.

  2. Re: Der Killer wird autonomes Fahren sein

    Autor: Saschimihh 08.01.19 - 20:06

    Das ist ein interessanter Gedanke.

  3. Re: Der Killer wird autonomes Fahren sein

    Autor: User_x 08.01.19 - 20:39

    Wenn das Fahrgefühl nicht mehr entscheidend ist und sowieso etwas anderes fährt, kann auch wieder ein Jemand fahren, der billig ist.

    Ein UBER oder ein ÖPNV.

    Aber Überlegungen sind ja auch jetzt schon da, endlich dank der Digitalisierung Homeoffices per Pflicht anzubieten, das würde wieder Raum schaffen nicht mehr unnötigerweise so oft zu fahren.

  4. Re: Der Killer wird autonomes Fahren sein

    Autor: Emulex 08.01.19 - 21:22

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn das Fahrgefühl nicht mehr entscheidend ist und sowieso etwas anderes
    > fährt, kann auch wieder ein Jemand fahren, der billig ist.
    >
    > Ein UBER oder ein ÖPNV.

    Diese Anbieter werden auch autonom unterwegs sein.
    Einmal wird es Anbieter geben, die quasi auf Bestellung ihre autonomen Fahrzeuge zur zeitbasierten Nutzung schicken und dann wird es das auch in günstigerer "Sammel-Form" geben, analog zu Straßenbahnen etc.

    Aber den individuellen Besitz eines solchen Fahrzeuges wird das so schnell nicht ausrotten - denn es ist eben auch ein Stück Luxus, Individualität und Unabhängigkeit.

    >
    > Aber Überlegungen sind ja auch jetzt schon da, endlich dank der
    > Digitalisierung Homeoffices per Pflicht anzubieten, das würde wieder Raum
    > schaffen nicht mehr unnötigerweise so oft zu fahren.

    Da sollten sie erstmal beim Breitband nachlegen...
    Aber ja, das wäre ein wichtiger Schritt - auch um die Wohnungssituation in Ballungszentren zu entschärfen.
    Wobei ich jetzt auf Anhieb keine Statistiken habe, wieviele Jobs das in Deutschland tatsächlich betrifft - bei vielen geht das ja einfach nicht.
    Und selbst bei IT-Jobs muss man einfach ehrlich sagen: Teamwork wird deutlich erschwert durch Homeoffice.
    Da bedarf es schon Technologien wie Hololens, damit man sich den/die Kollegen virtuell neben sich setzen kann :)

    In jedem Fall sind das alles Entwicklungen, die Mobilität in Zukunft weniger notwenig machen und zeitgleich Fahrzeit zu Freizeit wird.
    Wie gesagt - ich sehe einfach keine Zukunft für die klassischen Autobauer, weil der Fokus gänzlich woanders liegen wird.

  5. Re: Der Killer wird autonomes Fahren sein

    Autor: PerilOS 09.01.19 - 01:32

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber Überlegungen sind ja auch jetzt schon da, endlich dank der
    > Digitalisierung Homeoffices per Pflicht anzubieten, das würde wieder Raum
    > schaffen nicht mehr unnötigerweise so oft zu fahren.

    Es gibt absolut nichts unproduktiveres als Homeoffice und es hindert stark die Zusammenarbeit.
    Ein Homeoffice Zwang wäre nicht nur eine psychische Belastung für Arbeitnehmer, sondern würde auch wirtschaftliche Ausfälle im hohen Milliardenbereich nach sich ziehen.

  6. Re: Der Killer wird autonomes Fahren sein

    Autor: McWiesel 09.01.19 - 07:25

    Ach ja, im modernen Großraumbüro ist man ja so viel effektiver...
    Wer nix schaffen will, der steht halt auf Arbeit immer am Kaffeeautomat, im Raucherbereich und braucht für alles entsetzlich lange, weil er immer am quatschen ist (was dann als Zusammenarbeit deklariert wird).

    Die stumpfe Abrechnung nach Zeit ist bei so vielen Bürojobs einfach nicht mehr zeitgemäß.

  7. Re: Der Killer wird autonomes Fahren sein

    Autor: Clown 09.01.19 - 08:17

    Im Homeoffice bin ich *deutlich* produktiver, da ich nicht andauernd (und sei es auch nur durch allgemeinen Lärm) gestört werde. Zusammenarbeit funktioniert per Telefon wunderbar. Anfangs wurde mir noch erzählt, dass wir hier und da mal ne WebRTC-Session mit Webcam machen müssten, ist bisher nie nötig gewesen.
    Vorher waren Meetings immer durchsetzt von Smalltalk und arbeitsunabhängigem Gedöns. Am Telefon kommen immer alle direkt zur Sache.

    Magst Du ausführen, warum Deiner Meinung nach Homeoffice das Unproduktivste ist? Und woher die Ausfälle im hohen Milliardenbereich stammen?

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

  8. Re: Der Killer wird autonomes Fahren sein

    Autor: DeathMD 09.01.19 - 09:59

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was die Autohersteller hier den großen Tech-Firmen entgegen setzen
    > wollen, kann ich einfach überhaupt nicht sehen.


    Ziemlich einfach: Wir gehen unter, gebt uns mehr Subventionen oder wir streichen 100.000 Arbeitsplätze.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

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