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Unsinnige Diskussion um CO2

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  1. Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: FreierLukas 20.09.17 - 13:30

    Das Elektroauto verpestet die Innenstädte nicht und darauf kommt es an. Ob da jetzt mehr oder weniger CO2 ausgestoßen wird interessiert maximal den Klimawandel, nicht aber meine Gesundheit weil CO2 nicht schädlich ist. Ganz im Gegenteil, CO2 ist ein essentielles Gas das die Umwelt braucht. Der einzige Grund wieso die Politik sich dazu entschieden hat CO2 zu verteufeln sind die teuren Grundstücke am Meer. Die Wohlhabenden haben gemerkt dass, wenn der Meeresspielel ansteigt, ein Großteil ihres Vermögens im Meer versinken wird. Deshalb gilt es den Klimawandel in den Griff zu bekommen und nicht um unserer oder der Tiere Gesundheit Willen. Bitte nicht falsch verstehen, eine Reduktion der CO2 Emissionen ist nicht verkehrt, es sollte aber nicht höher stehen als eine Reduktion von echten Schadstoffen in den Städten, zumal unser 1%er Anteil an der Erdbevölkerung vernachlässigbar klein ist. Fossile Brennstoffe gehören ins 20te Jahrhundert und haben in einer modernen Gesellschaft, bis auf gelegentliche Lagerfeuer oder Grillabende, nichts mehr verloren. Trotzdem würde ich den ganzen Diesel eher in Kraftwerken außerhalb der Stadt verbrennen um damit Elektroautos zu laden, als selbigen im dezentralen Minikrafterken im Motorraum bei Wirkungsgraden vom um die 15% verpuffen zu lassen. Luftfilter sollten technische Einrichtungen in Kraftwerken sein und nicht unsere Lungen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.17 13:40 durch FreierLukas.

  2. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: TöffTöff 20.09.17 - 14:07

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > snip
    > CO2 ist ein essentielles Gas das die Umwelt braucht. Der
    > einzige Grund wieso die Politik sich dazu entschieden hat CO2 zu verteufeln
    > sind die teuren Grundstücke am Meer. Die Wohlhabenden haben gemerkt dass,
    > wenn der Meeresspielel ansteigt, ein Großteil ihres Vermögens im Meer
    > versinken wird. Deshalb gilt es den Klimawandel in den Griff zu bekommen
    > und nicht um unserer oder der Tiere Gesundheit Willen.
    > snip

    Sorry, aber das ist ja wohl schlichter Unsinn! Auch wenn Pflanzen CO2 atmen, macht es keinen Sinn CO2 als 'essentielles Gas' zu bezeichnen, weil es mehr als genug vorhanden ist. Und das was 'mehr als genug' da ist, führt dazu, dass es z.B. am Nordpolen wärmer wird und die Eisbedeckung mehr und mehr verschwindet. Das wiederum hat zur Folge, dass die großräumigen Zirkulationssysteme (sog. 'Jet streams'), am Oberrand der Troposphäre ihre Mäanderbewegung verstärken und viel weiter nach Süden ausschlagen und außerdem wesentlich stabiler sind als zuvor, was seinerseits zur Folge hat, dass Hoch- und Tiefdruckgebiete wesentlich langsamer wandern als früher. Das wiederum hat zur Folge, dass es extreme Wetterlagen mit großer Hitze oder auch langanhaltenden Regenfällen häufiger auftreten mit den entsprechenden Effekten auf Landwirtschaft. Die zunehmenden Waldbrände in südeuropäischen Ländern kommen nicht 'einfach so'! Der Klimawandel führt nicht dazu, dass einige Reiche Angst um ihre Filetgrundstücke haben müssen, sondern dass Millionen Menschen weltweit Probleme mit der Nahrungsmittelversorgung bekommen werden. Wir hingegen dürfen uns auf vermehrte Zerstörungen durch Starkniederschläge und das in unseren Breiten neue Phänomen Tornados freuen! Hurra!

    Ich möchte nicht in der Haut eines Portugiesen oder Südspaniers stecken bei der Vorstellung, dass in den kommenden Jahrzehnten Höchsttemperaturen von über 50 Grad 'normal' werden. Wenn das so einfach immer so weiter geht, dann werden diese Gegenden schlicht irgendwann unbewohnbar und zu Wüsten und die Menschen machen sich auf den Weg nach Norden, weil sie überleben wollen!

    Was die jüngsten Vorkommnisse in den USA betrifft, so kann man zwar (noch) nicht nachweisen, dass eine Klimaerwärmung zu mehr Hurricans führt, doch eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche: eine wärmere Atmosphäre kann mehr Wasserdampf aufnehmen und 'what goes up, must come down'! Darüber hinaus bedeutet das nicht nur ein Mehr an Regen sondern auch ein Mehr an latenter Energie in der Atmosphäre, was zu stärkeren Stürmen führt. Merke: Klimaerwärmung bedeutet (möglicherweise) mehr Hurricans aber mit Sicherheit STÄRKERE Hurricans und damit verbundene Zerstörungen. Auch der Monsun wird wegen der größeren Regenmengen heftiger - wie man zur Zeit in Asien sehen kann.

    Aber das ist ja nur ein Problem für die Reichen Inder mit ihren tollen Meergrundstücken, so what!

    Da sind Sie also wohl offensichtlich den Fake-Facts-Verbreitern einer neuen deutschen sog. Alternative auf den Leim gegangen!

  3. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: drdoolittle 20.09.17 - 14:12

    Tatsächlich ist der Impact des individuellen Straßenverkehrs sehr gering. Der gesamte Verkehrrsektor inkl. Schiff, Flugzeuge, Autos, LKWs, Personen+Waren macht gerade mal 13% am Gesamtanteil aus. Wenn man zum Vergleich keine oder nur wenige Tierprodukte isst spart das wesentlich mehr an CO2 Äquivalenten ein, als man das mit dem eigenen Elektroauto jemals einsparen könnte, denn die landw. Tierhaltung macht mit inzwischen ca. 51% Anteil den größten Brocken aus. (vgl. Worldwatch Studie oder als Unterhaltungsdoku "Cowspiracy")

  4. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: My1 20.09.17 - 14:14

    bei dem Methan, das hat ja laut chemielehrbuch iirc 20x effekt auf treibhaus im vergleich zu CO2. könnte man nicht das methan im himmel abbrennen oder sammeln und dann abbrennen? immerhin verbrennt ein methanatom (CH4) mit 2x O2 zu 2x Wasser und 1x CO2. damit würde man den effekt doch DEUTLICH senken können oder etwa nicht?

    Asperger inside(tm)

  5. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: TöffTöff 20.09.17 - 14:29

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ......könnte man nicht das methan im himmel
    > abbrennen oder sammeln und dann abbrennen? .....
    > damit würde man den
    > effekt doch DEUTLICH senken können oder etwa nicht?

    Im Prinzip ja, doch dazu müsste Methan mehr oder weniger in reiner Form vorliegen. Also z.B. den Kühen hinten einen Furzsack umschnallen und anschließend kontrolliert zur Explosion bringen :-)
    Aber bei dem Methan, was z.B. aus den sibirischen Permafrostböden entweicht, sehe ich keine Möglichkeit, das gezielt einzusammeln. Genauso wenig, wenn es aus Zersetzungsprozessen auf Reisfeldern kommt. Ein Gas aus der Atmosphäre herauszufiltern erfordert jede Menge Energie. Woher soll die kommen? Das ist leider unrealistisch.

  6. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: My1 20.09.17 - 14:33

    und irgendwie mit nem zünder rumfliegen geht sicher auch nicht oder?

    Asperger inside(tm)

  7. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: EFuchs 20.09.17 - 15:14

    Ach und das Problem lösen wir, indem wir falschen Zahlen glauben und weiter Benziner oder Diesel fahren? Da kann nix zurückgewonnen werden und egal wie der Strommix aussieht - die verbrennen einfach IMMER !!

  8. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: Dwalinn 20.09.17 - 16:21

    Schon mal überliegt warum die USA so viele Flugzeuge hat? Besonders Kampfjets mit Nachbrenner und pipapo? Alles ein geheimer Plan das Methan anzubrennen um dann als Held dazustehen (Kriege der letzten Jahrzehnte waren nur ein Alibi und mehr Jets zu Bauen). Dank Flugzeugträger kommt die USA auch überall mit ihren fliegenden Zündquellen hin.

    Danke für die Idee mal sehen ob ich das irgendwo in einem Verschwörungsforum populär bekomme :D

  9. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: thinksimple 20.09.17 - 16:22

    EFuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach und das Problem lösen wir, indem wir falschen Zahlen glauben und weiter
    > Benziner oder Diesel fahren? Da kann nix zurückgewonnen werden und egal wie
    > der Strommix aussieht - die verbrennen einfach IMMER !!


    Das Problem fängt beim einzelnen Individuum an. Jeder kann was dafür tun.

    Wenn alles andere autonom ist, ist der Mensch dann noch autonom?

  10. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: FreierLukas 20.09.17 - 16:23

    "Mehr als genug" nennst du also ein Spurengas mit einem Anteil von 0.04% an der Atmosphäre? Dem gegenüber stehen über 20% Sauerstoff. Es gibt genug Hinweise darauf dass die Pflanzen zur Zeit der Dinos riesig waren u.a. weil der CO2 Gehalt viel höher war (Faktor 40 und mehr).

    Sicherlich gab es keine vereisten Polkappen und höhere Wasserspiegel, die Erde ist aber auch zu keiner Venus geworden wie man immer wieder zu hören bekommt. Der CO2-Hype ist komplett auf Geld zurückzuführen und hat nichts mit unserer Gesundheit zu tun.

    Unsere Gesundheit wird von Stickoxiden und Feinstaub beeinflusst und darauf sollte man sich konzentrieren wenn es um Elektrofahrzeuge geht. Diese Diskussion mit CO2 sparen hier und da geht mir ordentlich auf den Keks. Mittlerweile geht das so weit dass Otto-Normalverbraucher denkt schwarze und weiße Wolken die aus Kraftwerken aufsteigen sind CO2.

    Ich will ja gar nicht behaupten dass CO2 keinen Einfluss auf das Klima hat. Es wird wärmer und der Wasserspiegel steigt schneller als er es ohne menschliches Zutun würde. Wenn einem aber so viel daran liegt dass das Klima sich nicht verändert, dann soll man gefälligst da anpacken wo es wirklich hilft. Man kann nicht erwarten dass der CO2 Ausstoß sinkt während unsere Population wächst. Das heißt der schnellste Weg wäre es schlicht und einfach die Bevölkerung zu schrumpfen bzw. das Wachstum zu stoppen aber das wäre wiederum katastrophal für die Wirtchaft und so sind wir wieder beim Geld.

    Beim CO2 Klima-Hype geht es nur ums Geld und nicht um unsere Gesundheit. Würde man die Pille in Indien verteilen und Mülltonnen aufstellen damit die Leute ihren Müll nicht einfach ins Meer werfen wäre der Erde viel mehr geholfen als durch irgendwelche CO2-Klimaabkommen.

    [www.youtube.com]

    PS: Das sind meine eigenen Gedanken und ich lese keine dubiosen Blogs und Artikel übers Klima. CO2 is mir im Grunde völlig egal und trotzdem fahre ich Fahrrad und versuche wo es geht die Umwelt zu schonen. Mir geht es nur um diesen sinnlosen CO2-Hype während alles andere vernachlässigt wird was in meinen Augen wichtiger zu diskutieren wäre.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.17 16:32 durch FreierLukas.

  11. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: Invertiert 20.09.17 - 16:40

    CO2 ist dennoch deutlich wichtiger als Methan, da Methan zwar 20x so stark wie CO2 wirkt, jedoch deutlich kürzer in der Atmosphäre bleibt(es zersetzt sich von alleine innerhalb weniger Jahre, CO2 hat Halbwertszeiten von >100Jahren soweit ich mich erinnere, kann man aber genau im IPCC nachlesen.

    Der Klimawandel ist nicht das direkte Problem, das Problem ist wie schnell sich das Klima im Moment ändert-> das Ökosystem kann sich nicht so schnell an einen so rapiden Wechsel anpassen. Und so schnell hat sich die Atmosphärenkonzentration noch noe geändert, außer bei Supervulkanen und Kometen einschlagen die mit massivem Artensterben einher gingen.

    Und du vergisst bei CO2 dass dadurch das Meer saurer wird, das kann auch dort zu großen Problemen führen.

  12. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: Tunkali 20.09.17 - 16:43

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Mehr als genug" nennst du also ein Spurengas mit einem Anteil von 0.04% an
    > der Atmosphäre? Dem gegenüber stehen über 20% Sauerstoff. Es gibt genug
    > Hinweise darauf dass die Pflanzen zur Zeit der Dinos riesig waren u.a. weil
    > der CO2 Gehalt viel höher war (Faktor 40 und mehr).
    >
    > Sicherlich gab es keine vereisten Polkappen und höhere Wasserspiegel, die
    > Erde ist aber auch zu keiner Venus geworden wie man immer wieder zu hören
    > bekommt. Der CO2-Hype ist komplett auf Geld zurückzuführen und hat nichts
    > mit unserer Gesundheit zu tun.
    >
    > Unsere Gesundheit wird von Stickoxiden und Feinstaub beeinflusst und darauf
    > sollte man sich konzentrieren wenn es um Elektrofahrzeuge geht. Diese
    > Diskussion mit CO2 sparen hier und da geht mir ordentlich auf den Keks.
    > Mittlerweile geht das so weit dass Otto-Normalverbraucher denkt schwarze
    > und weiße Wolken die aus Kraftwerken aufsteigen sind CO2.
    >
    > Ich will ja gar nicht behaupten dass CO2 keinen Einfluss auf das Klima hat.
    > Es wird wärmer und der Wasserspiegel steigt schneller als er es ohne
    > menschliches Zutun würde. Wenn einem aber so viel daran liegt dass das
    > Klima sich nicht verändert, dann soll man gefälligst da anpacken wo es
    > wirklich hilft. Man kann nicht erwarten dass der CO2 Ausstoß sinkt während
    > unsere Population wächst. Das heißt der schnellste Weg wäre es schlicht und
    > einfach die Bevölkerung zu schrumpfen bzw. das Wachstum zu stoppen aber das
    > wäre wiederum katastrophal für die Wirtchaft und so sind wir wieder beim
    > Geld.
    >
    > Beim CO2 Klima-Hype geht es nur ums Geld und nicht um unsere Gesundheit.
    > Würde man die Pille in Indien verteilen und Mülltonnen aufstellen damit die
    > Leute ihren Müll nicht einfach ins Meer werfen wäre der Erde viel mehr
    > geholfen als durch irgendwelche CO2-Klimaabkommen.
    >
    > www.youtube.com
    >
    > PS: Das sind meine eigenen Gedanken und ich lese keine dubiosen Blogs und
    > Artikel übers Klima. CO2 is mir im Grunde völlig egal und trotzdem fahre
    > ich Fahrrad und versuche wo es geht die Umwelt zu schonen. Mir geht es nur
    > um diesen sinnlosen CO2-Hype während alles andere vernachlässigt wird was
    > in meinen Augen wichtiger zu diskutieren wäre.

    Was Leute wie du immer wieder vergessen oder nicht verstehen (wollen?), es geht nicht nur um die Erwärmung an sich oder das der CO2 Gehalt in der Trias beispielsweise das 3-4 fache höher lag... sondern die Geschwindkeit der Erwärmung. Zu Zeiten der Dinosaurier gab es keine Stickoxide, Flurkohlenwasserstoffe und Flouride in der Atmosphäre, die teilweise das 24.000 fache (!) an CO2 Äquivalenz besitzen.
    Wir heizen die Atmosphäre viel zu schnell auf! Betrachte die Erwärmungsphasen von der Trias bis heute... das sind teilweise 100 Millionen von Jahren für +-2,5°C Durchschnitt. Dem gegenüber steht eine menschgemachte Erwärmung von 2°C innerhalb von 100 - 200 Jahren...

    Das ist einfach viel zu viel in viel zu kurzer Zeit!!!

  13. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: FreierLukas 20.09.17 - 16:51

    Ich denke du wollest mit dem Methan nicht auf mich antworten? Man kann viel darüber Spekulieren was mehr CO2 so alles bewirkt und wie schnell sich die Natur wirklich an einen Antieg anpassen kann. Wirklich sicher ist das alles aber nicht. Ich könnte genauso behaupten das Mehr an CO2 im Wasser wird gebraucht um die Versüßung durch das Abschmelzen von Gletschern und Polkappen zu kompensieren. Weiter könnte ich spekulieren dass der höhere CO2 Gehalt in Verbindung mit mehr Regelfällen zu einer Explosion an Pflanzen führen könnte (Global Greening). Das hat aber alles keine Grundlage und so macht es mMn. wenig Sinn sich darüber zu streiten was ein schneller CO2-Anstieg anrichten könnte.

  14. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: FreierLukas 20.09.17 - 17:01

    So genau sind die Daten gar nicht um zu sagen wie schnell sich das Klima früher verändert hat. Temperaturschwankungen von mehreren Grad binnen weniger jahrzehnte sind auch nicht so ungewöhnlich wie man oft behauptet. Es hat früher keine Jahrmillionen gedauert bis sich das Klima verändert hat, schon gar nicht lokal. Einen Baum in Deutschland interessiert das Klima auf der anderen Seite der Welt kein Stück und von Jahr zu Jahr schwankt unsere Durchschnittstemperatur um mehrere Grad. Von den Jahreszeiten und Wetterumschwüngen die unsere Pflanzen alle wunderbar aushalten will ich gar nicht erst anfangen.. Der Klimawandel ist im Vergleich dazu ein schlechter Scherz.

  15. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: Tunkali 20.09.17 - 17:09

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So genau sind die Daten gar nicht um zu sagen wie schnell sich das Klima
    > früher verändert hat. Temperaturschwankungen von mehreren Grad binnen
    > weniger jahrzehnte sind auch nicht so ungewöhnlich wie man oft behauptet.
    > Es hat früher keine Jahrmillionen gedauert bis sich das Klima verändert
    > hat, schon gar nicht lokal. Einen Baum in Deutschland interessiert das
    > Klima auf der anderen Seite der Welt kein Stück und von Jahr zu Jahr
    > schwankt unsere Durchschnittstemperatur um mehrere Grad. Von den
    > Jahreszeiten und Wetterumschwüngen die unsere Pflanzen alle wunderbar
    > aushalten will ich gar nicht erst anfangen.. Der Klimawandel ist im
    > Vergleich dazu ein schlechter Scherz.

    Kann es sein, das du Wetter mit Klima verwechselst? Es geht hierbei doch nicht um 22 statt 20 Grad im August!

  16. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: FreierLukas 20.09.17 - 17:15

    Ich sage dir nur dass eine Deutsche Eiche Wetterveränderungen spürt und keine globale Erdwerwärmung. Wenn sich die Durschnittstemperatur auf der gesamten Erde in 10 Jahren um 1 Grad Celsius erhöht, interessiert das einen Baum herzlich wenig. Den interessiert nur die Klimaveränderung an dem Fleck wo er steht und wenn du dir die lokalen Klimaveränderungen in kleinen Gebieten anschaust wirst du feststellen dass die Schwankungen viel größer sind als die weltweiten. Das heißt Pflanzen sind robust genug um jede Klimaveränderung auszuhalten die wir ihr an den Kopf werfen. Dieses ganze Argument dass Pflanzen sich nicht schnell genug an eine globale Erderwärmung anpassen können ist Humbug. Ein Baum steht ob es im Sommer 50 Grad sind oder 20. Die Hauptsache ist dass es genug regnet und da es offenbar noch mehr Unwetter geben soll wird es den Pflanzen hier eher besser gehen als schlechter. Es gibt sogar viele Klimamodele die Voraussagen dass die ganze Sahara ergrünt weil die Wolken kräftig genug werden um an Land abzuregnen.

    [www.sciencedaily.com]

    Das ist ne ganze Menge an Grünfläche die den ansteigenden CO2 Gehalt in der Atmosphäre ausgleichen könnte. Eine natürliche Ausgleichsreaktion sozusagen.

    Ich bin kein Klimaexperte und es gibt sicher genug Gründe dafür unseren CO2-Ausstoß zu senken auch wenn die Natur damit klar kommt. Ich bin nur dagegen keine Panik zu verbreiten und nur die schlimmsten Szenarien auszumalen um irgendwelche politischen Ziele zu erreichen.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.17 17:32 durch FreierLukas.

  17. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: FreierLukas 20.09.17 - 17:39

    Zu viel am Kommetnar verschlimmbessert. "keine" vor Panik streichen

    Was ich noch sagen wollte ist: Manchmal muss man nach hinten Anlauf nehmen um eine Hürde zu schaffen und das ist genau was China grade macht. Die investieren ordetnlich in Kohleenergie um den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Elektromobilität voranzutreiben. Im Endeffekt wird China vor uns komplett umgestiegen sein und ihre CO2-Bilanz früher umkehren als wir, weil wir versuchen irgendwie auf grünem Weg umzusteigen. Das klappt, dauert aber ewig.

  18. Glaubst du das selbst?

    Autor: Tunkali 21.09.17 - 01:43

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu viel am Kommetnar verschlimmbessert. "keine" vor Panik streichen
    >
    > Was ich noch sagen wollte ist: Manchmal muss man nach hinten Anlauf nehmen
    > um eine Hürde zu schaffen und das ist genau was China grade macht. Die
    > investieren ordetnlich in Kohleenergie um den Ausbau der erneuerbaren
    > Energien und der Elektromobilität voranzutreiben. Im Endeffekt wird China
    > vor uns komplett umgestiegen sein und ihre CO2-Bilanz früher umkehren als
    > wir, weil wir versuchen irgendwie auf grünem Weg umzusteigen. Das klappt,
    > dauert aber ewig.

    Glaubst du da selbst was du schreibst?

    Das was uns fehlt ist nun mal die Zeit. Die Folgen der Klimaerwärmung sind mehr als nur Spekulationen. Die Frage der effektivsten Maßnahmen sollte man sich nur stets stellen. Da liegt das Grundübel aber am Kapitalismus selbst und dem Profitstreben dem alles untergeordnet wird (auch in China).

    Definitive Folgen der fortschreitenden Klimaerwärmung:

    - Desertifikation (Wüstenbildung) -> Lebensraum wird knapper besonders in den ärmsten Staaten -> es werden in den nächsten Jahrzehnten 150 Mio. Klimaflüchtlinge erwartet aus diesen Gebieten
    - Auftauen des Permafrost, setzt große Methanvorkommen frei, welche die Erwärmung weiter antreiben -> Dominoeffekt
    - Fortschreitende Entwaldung durch häufigere Waldbrände die immer länger andauern (aufgrund von Dürre und ausbleibenden Regen)
    - Ansteigen des Meeresspiegels (besonders Küsten und Inselstaaten betroffen), Überspülungen, zunehmende Sturmfluten, Bodenerosion (siehe Rügen usw), Versalzung von Küstengebieten und Inseln (Trinkwassermangel, keine Landwirtschaft möglich)

    - bestimmte Pflanzenarten gedeihen in kritischen Gegenden nicht mehr, entweder durch fehlenden Frost (Schädlinge werden nicht mehr natürlich in Schach gehalten) oder durch zu große Dürreperioden (Pflanzen können sich nicht anpassen)

    - Wasser nimmt durch Erwärmung mehr CO2 auf -> Versauerung der Meere zerstört Riffe (kalkhaltig), welche wiederum keinen ausreichenden Küstenschutz mehr bieten -> Erosion, Versalzung, Zerstörung von Biotopen - > Artenvielfalt nimmt weiter ab

    Ich könnte noch mehr aufzählen... das sind keine Spinnereien sondern definitive Folgen, die sich überall beobachten lassen. Momentan ist alles noch beherrschbar, da komplexe Systeme dazu neigen, sich selbst zu stabilisieren. Wenn jedoch zuviel davon eintritt, kann dies Kaskaden von Problemen verursachen. Es ist ja nicht so, dass wir die Natur nur durch CO2 bedrohen, sondern auch durch Raubbau, massive Abholzung des Regenwaldes, Überfischung und Verseuchungen im Maßstab von Deepwater Horizon oder Bauxitschlamm der ganze Landstriche verseucht. Auch ist es vermessen, nur die Folgen für uns in Europa isoliert zu betrachten. Wir sind vergleichsweise Profiteure einer Klimaerwärmung, aber wir sind auch darauf angewiesen das Ökosysteme überall auf der Welt funktionieren.

  19. Zum Thema Klimaforscher !

    Autor: lester 21.09.17 - 12:57

    Ich hab das bewußt miterlebt und diesen Artikel dazu gefunden:

    https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article5489379/Als-uns-vor-30-Jahren-eine-neue-Eiszeit-drohte.html

    Die sind auch nicht schlauer als unsere Ernährungsexperten die in aller Regelmäßigkeit ihre Erkenntnisse in den Wind drehen !

  20. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    Autor: DY 21.09.17 - 17:38

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Elektroauto verpestet die Innenstädte nicht und darauf kommt es an. Ob
    > da jetzt mehr oder weniger CO2 ausgestoßen wird interessiert maximal den
    > Klimawandel, nicht aber meine Gesundheit weil CO2 nicht schädlich ist. Ganz
    > im Gegenteil, CO2 ist ein essentielles Gas das die Umwelt braucht. Der
    > einzige Grund wieso die Politik sich dazu entschieden hat CO2 zu verteufeln
    > sind die teuren Grundstücke am Meer. Die Wohlhabenden haben gemerkt dass,
    > wenn der Meeresspielel ansteigt, ein Großteil ihres Vermögens im Meer
    > versinken wird.

    Nein, sie haben gemerkt, dass sie kein Steuerungsinstrument mehr haben um die Menschen zu knechten. Und mit einer CO2 Steuer, die in Zukunft dann vermutlich auf das Leben selbst erhoben wird, können sie im Grunde jedes Lebewesen besteuern. Das ist zum einen eine fantastische, niemals endende Einnahmequelle und zum Anderen ist das von der Einstellung her so, dass sie jedem nur weil er da ist eine Art ABlass aufdrücken können. Denn die Schuld ist durch sein Leben entstanden. Das ist schon fast teuflisch.

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