1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Elektroauto: Ford Mustang Mach E…

Beschleunigung irrelevant.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Beschleunigung irrelevant.

    Autor: Micha_T 18.11.19 - 08:50

    Will man mit dieser supersport wagen aussage etwa die fahrzeuge attraktiver erscheinen lassen?

    Ich wüsste nicht wo eine so hohe beschleunigung wirklich sinnvoll wäre außer zum kompensieren von fleischüberhängen.

    Frage mich manchmal wie weit man kommen würde wenn sowas aus prinzip gedrosselt wäre.
    Aber sinnlose zahlen aufhübschen lenkt halt vom relevanten ab.

  2. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: Mel 18.11.19 - 08:56

    Micha_T schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Will man mit dieser supersport wagen aussage etwa die fahrzeuge attraktiver
    > erscheinen lassen?
    >
    > Ich wüsste nicht wo eine so hohe beschleunigung wirklich sinnvoll wäre
    > außer zum kompensieren von fleischüberhängen.

    Tja, Autos werden nicht unbedingt aus rationalen Überlegungen heraus gekauft....
    Und Beschleunigung verkauft Autos.

    >
    > Frage mich manchmal wie weit man kommen würde wenn sowas aus prinzip
    > gedrosselt wäre.
    > Aber sinnlose zahlen aufhübschen lenkt halt vom relevanten ab.

    Kann man doch problemlos machen. Beim Tesla einfach den Schalter auf "Lässig" stellen und die Kiste hat nur noch die halbe Leistung. Bringt aber wesentlich weniger als man gemeinhin glaubt. Einzelne Sprints sind für die Gesamtreichweite fast irrelevant

  3. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: trinkhorn 18.11.19 - 09:00

    Aus dem gleichen Grund, aus dem man auf dieses SUV/Crossover/wasauchimmer den Namen Mustang schreibt: Weil es toll klingt. Diese Technik wird in Fachkreisen auch "Marketing" genannt.

    Wenn man Mustang drauf schreibt, versucht man auch nicht rationale Käufer zu erreichen, sondern Poser, Midlife-criser, etc.

  4. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: SanderK 18.11.19 - 09:16

    Mel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Micha_T schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Will man mit dieser supersport wagen aussage etwa die fahrzeuge
    > attraktiver
    > > erscheinen lassen?
    > >
    > > Ich wüsste nicht wo eine so hohe beschleunigung wirklich sinnvoll wäre
    > > außer zum kompensieren von fleischüberhängen.
    >
    > Tja, Autos werden nicht unbedingt aus rationalen Überlegungen heraus
    > gekauft....
    > Und Beschleunigung verkauft Autos.
    Richtig, wobei, Gefallen muss das Auto denjenigen auch noch ;-)
    Sprich, ja Leistung wichtig, warum auch immer, weil mans kann, aber Design auch! (Markenbewusstsein mal garnicht zu Reden....)
    > >
    > > Frage mich manchmal wie weit man kommen würde wenn sowas aus prinzip
    > > gedrosselt wäre.
    > > Aber sinnlose zahlen aufhübschen lenkt halt vom relevanten ab.
    >
    > Kann man doch problemlos machen. Beim Tesla einfach den Schalter auf
    > "Lässig" stellen und die Kiste hat nur noch die halbe Leistung. Bringt aber
    > wesentlich weniger als man gemeinhin glaubt. Einzelne Sprints sind für die
    > Gesamtreichweite fast irrelevant
    Stimmt!

  5. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: Kondratieff 18.11.19 - 09:21

    Micha_T schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Will man mit dieser supersport wagen aussage etwa die fahrzeuge attraktiver
    > erscheinen lassen?

    Die erstgenannten Beschleunigungswerte sind noch nicht im Bereich von Supersportwagen. Und ja, es ist anzunehmen, dass Werte, mit denen Fahrzeuge beworben werden, Fahrzeuge attraktiver machen sollen.
    >
    > Ich wüsste nicht wo eine so hohe beschleunigung wirklich sinnvoll wäre
    > außer zum kompensieren von fleischüberhängen.

    Unter der Prämisse, dass 1) PKWs auf unseren Autobahnen weiterhin schneller fahren dürfen als LKWs, 2) ein Fahrer auch schneller fahren möchte als ein typischer LKW und 3) die befahrene Autobahn eine hohe Auslastung hat:

    a) Situation: Man ist hinter einem LKW und möchte diesem nicht mehr hinterherfahren.

    => Durch eine entsprechend starke Beschleunigung wird schnell eine Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dem eigenen Fahrzeug und dem LKW aufgebaut, um schnell vorbeiziehen zu können und dabei - und das ist wichtig - den rückwärtigen Verkehr weder zu gefährden noch auszubremsen. Letzteres würde durch den Kaskadeneffekt ggfs. kurzeitig einen Stau bzw. zähfließenden Verkehr verursachen und dabei für erhöhten Ressourcenverbrauch sorgen, da alle ausgebremsten Fahrzeuge zunächst einen Teil der kinetischen Energie (durch die Bremsung) in Wärmeenergie umwandeln und danach wieder beschleunigen müssen (dies gilt erst mal für Verbrennungsfahrzeuge, die nicht rekuperieren).

    b) Situation: Man möchte auf eine stark befahrene Autobahn auffahren

    => Es ist in manchen Situationen, ein entsprechendes Beschleunigungsvermögen vorausgesetzt, einfacher, auf die Autobahn aufzufahren, wenn man die Geschwindigkeit der rechten Spur erreicht hat.

    >
    > Frage mich manchmal wie weit man kommen würde wenn sowas aus prinzip
    > gedrosselt wäre.

    Welche Art der Drossel ist hier gemeint? Eine Geschwindigkeitsdrossel (die die meisten Elektrofahrzeuge ohnehin haben), die die Höchstgeschwindigkeit z.B. auf 120km/h reduziert? In dem Fall bliebe die Beschleunigung von 0-100 km/h, wenn bloß die Höchstdrehzahl reduziert wird.

    Bei Elektrofahrzeugen macht eine Drosselung der Leistung bzw. des Drehmoments wenig Sinn, da der Motor nicht automatisch durch die abrufbare Höchstleistung mehr verbraucht - sofern diese eben nicht abgerufen wird. Eine Drosselung von 400kW auf 100kW zeigt keinen Effekt, wenn der Fahrer bspw. maximal 70kW abruft.

    Bei Verbrennungsmotoren ist das etwas anderes, da eine Steigerung der Höchstleistung i.d.R. mit einer Steigerung des Drehmoments einhergeht (wenn die Höchstdrehzahl nicht oder nur minimal anpasst wurde, da Leistung das Produkt aus Drehzahl und Drehmoment ist) und eine beträchtliche Drehmomentsteigerung - von schärferen Steuerzeiten etc. abgesehen - nur durch mehr Hubraum und/oder durch Aufladung zu erreichen ist und sich das i.d.R. auf die eine oder andere Art im Verbrauch niederschlägt.

    > Aber sinnlose zahlen aufhübschen lenkt halt vom relevanten ab.

    Ich hoffe ich konnte zeigen, dass diese Zahlen nicht unbedingt sinnlos sind. Was ich ebenfalls nicht als sinnlos erachte: Korrekte Rechtschreibung und Grammatik.

  6. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: Huanglong 18.11.19 - 09:25

    Beschleunigung ist mitnichten irrelevant. Beispielsweise im Stadtverkehr macht es durchaus einen Unterschied ob du in 3 oder 4 Sekunden von der Ampel weg kommst. Da kann dann nach jedem dritten Fahrzeug noch ein viertes hinterdrein. Das summiert sich ganz schnell auf und macht über den Tag durchaus einen Unterschied beim Fahrzeugdurchsatz.

  7. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: SanderK 18.11.19 - 09:32

    Huanglong schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beschleunigung ist mitnichten irrelevant. Beispielsweise im Stadtverkehr
    > macht es durchaus einen Unterschied ob du in 3 oder 4 Sekunden von der
    > Ampel weg kommst. Da kann dann nach jedem dritten Fahrzeug noch ein viertes
    > hinterdrein. Das summiert sich ganz schnell auf und macht über den Tag
    > durchaus einen Unterschied beim Fahrzeugdurchsatz.
    Du meinst also, wenn der im Auto das in 3 Sekunden auf 100 beschleunigt 1/2 Phase Grün oder 1 Phase Grün verpennt?
    Ja Beschleunigung ist Wichtig. In 2 Sekunden auf 100 nicht ;-)
    Auch nicht zwingend in 3 Sekunden, nur damit man oder der "Computer" die Bremsen zieht damit der Vordermann der Bremst, keinen zu direkten Kontakt mit einem Aufbaut.

  8. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: EINSER 18.11.19 - 09:33

    Hallo? Du kommst doch jetzt nicht wirklich mit Argumenten? Natürlich ist alles falsch, was du sagst und ein Auto wird immer nur entsprechend des Gehänges gewählt. Deswegen fahre ich an kalten Tagen auch den schnellen SUV und im Sommer fast ausschließlich den untermotorisierten Smart. :-)

  9. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: thinksimple 18.11.19 - 10:00

    Kondratieff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Micha_T schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Will man mit dieser supersport wagen aussage etwa die fahrzeuge
    > attraktiver
    > > erscheinen lassen?
    >
    > Die erstgenannten Beschleunigungswerte sind noch nicht im Bereich von
    > Supersportwagen. Und ja, es ist anzunehmen, dass Werte, mit denen Fahrzeuge
    > beworben werden, Fahrzeuge attraktiver machen sollen.
    > >
    > > Ich wüsste nicht wo eine so hohe beschleunigung wirklich sinnvoll wäre
    > > außer zum kompensieren von fleischüberhängen.
    >
    > Unter der Prämisse, dass 1) PKWs auf unseren Autobahnen weiterhin schneller
    > fahren dürfen als LKWs, 2) ein Fahrer auch schneller fahren möchte als ein
    > typischer LKW und 3) die befahrene Autobahn eine hohe Auslastung hat:
    >
    > a) Situation: Man ist hinter einem LKW und möchte diesem nicht mehr
    > hinterherfahren.
    >
    > => Durch eine entsprechend starke Beschleunigung wird schnell eine
    > Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dem eigenen Fahrzeug und dem LKW
    > aufgebaut, um schnell vorbeiziehen zu können und dabei - und das ist
    > wichtig - den rückwärtigen Verkehr weder zu gefährden noch auszubremsen.
    > Letzteres würde durch den Kaskadeneffekt ggfs. kurzeitig einen Stau bzw.
    > zähfließenden Verkehr verursachen und dabei für erhöhten
    > Ressourcenverbrauch sorgen, da alle ausgebremsten Fahrzeuge zunächst einen
    > Teil der kinetischen Energie (durch die Bremsung) in Wärmeenergie umwandeln
    > und danach wieder beschleunigen müssen (dies gilt erst mal für
    > Verbrennungsfahrzeuge, die nicht rekuperieren).
    >
    > b) Situation: Man möchte auf eine stark befahrene Autobahn auffahren
    >
    > => Es ist in manchen Situationen, ein entsprechendes
    > Beschleunigungsvermögen vorausgesetzt, einfacher, auf die Autobahn
    > aufzufahren, wenn man die Geschwindigkeit der rechten Spur erreicht hat.
    >
    > >
    > > Frage mich manchmal wie weit man kommen würde wenn sowas aus prinzip
    > > gedrosselt wäre.
    >
    > Welche Art der Drossel ist hier gemeint? Eine Geschwindigkeitsdrossel (die
    > die meisten Elektrofahrzeuge ohnehin haben), die die Höchstgeschwindigkeit
    > z.B. auf 120km/h reduziert? In dem Fall bliebe die Beschleunigung von 0-100
    > km/h, wenn bloß die Höchstdrehzahl reduziert wird.
    >
    > Bei Elektrofahrzeugen macht eine Drosselung der Leistung bzw. des
    > Drehmoments wenig Sinn, da der Motor nicht automatisch durch die abrufbare
    > Höchstleistung mehr verbraucht - sofern diese eben nicht abgerufen wird.
    > Eine Drosselung von 400kW auf 100kW zeigt keinen Effekt, wenn der Fahrer
    > bspw. maximal 70kW abruft.
    >
    > Bei Verbrennungsmotoren ist das etwas anderes, da eine Steigerung der
    > Höchstleistung i.d.R. mit einer Steigerung des Drehmoments einhergeht (wenn
    > die Höchstdrehzahl nicht oder nur minimal anpasst wurde, da Leistung das
    > Produkt aus Drehzahl und Drehmoment ist) und eine beträchtliche
    > Drehmomentsteigerung - von schärferen Steuerzeiten etc. abgesehen - nur
    > durch mehr Hubraum und/oder durch Aufladung zu erreichen ist und sich das
    > i.d.R. auf die eine oder andere Art im Verbrauch niederschlägt.
    >
    > > Aber sinnlose zahlen aufhübschen lenkt halt vom relevanten ab.
    >
    > Ich hoffe ich konnte zeigen, dass diese Zahlen nicht unbedingt sinnlos
    > sind. Was ich ebenfalls nicht als sinnlos erachte: Korrekte Rechtschreibung
    > und Grammatik.

    Eine Beschleunigung in 6s auf 100 würde auch reichen. Das ist mit Drosseln gemeint.
    Wie oft werden die E-Autos mit Verbrennern gleicher Beschleunigung verglichen um den Preis zu rechtfertigen.

    Und wer beim überholen eine sehr hohe Beschleunigung braucht sollte mal seine Fahrweise anpassen.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  10. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: Doener 18.11.19 - 10:03

    Kondratieff schrieb:
    > a) Situation: Man ist hinter einem LKW und möchte diesem nicht mehr
    > hinterherfahren.
    >
    > => Durch eine entsprechend starke Beschleunigung wird schnell eine
    > Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dem eigenen Fahrzeug und dem LKW
    > aufgebaut, um schnell vorbeiziehen zu können und dabei - und das ist
    > wichtig - den rückwärtigen Verkehr weder zu gefährden noch auszubremsen.
    > Letzteres würde durch den Kaskadeneffekt ggfs. kurzeitig einen Stau bzw.
    > zähfließenden Verkehr verursachen und dabei für erhöhten
    > Ressourcenverbrauch sorgen, da alle ausgebremsten Fahrzeuge zunächst einen
    > Teil der kinetischen Energie (durch die Bremsung) in Wärmeenergie umwandeln
    > und danach wieder beschleunigen müssen (dies gilt erst mal für
    > Verbrennungsfahrzeuge, die nicht rekuperieren).
    >
    Wer auf der Autobahn "Bremsen" muss fährt nicht vorausschauend. Ich lasse in der regel ausrollen. Wenn da einer mit 1m Abstand hinter einem LKW fährt, dann will der entweder abfahren oder überholen. Wenn die Differenz von PKW und LKW zu unterschiedlich ist, dann weiß ich bevor er blinkt, dass er gleich überholen möchte. Da kann ich mich immer sehr gut drauf einstellen.

    Die einzigen Situationen wo ich bremsen muss, sind so Leute, die von der Beschleunigungsspur direkt auf die Überholspur durchziehen ziehen und mich schneiden oder wenn Leute doch spontan abfahren oder überholen, das passiert aber nicht oft. Ob du Ressourcen verbrennst oder nicht hängt meistens nur vom eigenen Gasfuß ab, nicht von dem von anderen.

    > b) Situation: Man möchte auf eine stark befahrene Autobahn auffahren
    >
    > => Es ist in manchen Situationen, ein entsprechendes
    > Beschleunigungsvermögen vorausgesetzt, einfacher, auf die Autobahn
    > aufzufahren, wenn man die Geschwindigkeit der rechten Spur erreicht hat.
    >
    Die Autobahn ist sooo voll, dass die Rechtespur eine Geschwindigkeit hat, das ich in 3 sek von 0-100 beschleunigen muss? Egal welches Auto ich hatte, selbst mit einer einem 2CV das in 59.4 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigt bin ich immer ohne größere Probleme auf die Autobahn gekommen. Die meisten Leute sehen, was da auffährt und verhalten sich entsprechend.
    Die pure Leistung kompensiert höchstens das eigene Unvermögen. Mit 80 PS kann auch 160 km/h gefahren werden.

    Von mir aus kann jeder seinen Spaß haben, solange dabei keine anderen in Gefahr gebracht werden.

  11. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: SanderK 18.11.19 - 10:11

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kondratieff schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Micha_T schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Will man mit dieser supersport wagen aussage etwa die fahrzeuge
    > > attraktiver
    > > > erscheinen lassen?
    > >
    > > Die erstgenannten Beschleunigungswerte sind noch nicht im Bereich von
    > > Supersportwagen. Und ja, es ist anzunehmen, dass Werte, mit denen
    > Fahrzeuge
    > > beworben werden, Fahrzeuge attraktiver machen sollen.
    > > >
    > > > Ich wüsste nicht wo eine so hohe beschleunigung wirklich sinnvoll wäre
    > > > außer zum kompensieren von fleischüberhängen.
    > >
    > > Unter der Prämisse, dass 1) PKWs auf unseren Autobahnen weiterhin
    > schneller
    > > fahren dürfen als LKWs, 2) ein Fahrer auch schneller fahren möchte als
    > ein
    > > typischer LKW und 3) die befahrene Autobahn eine hohe Auslastung hat:
    > >
    > > a) Situation: Man ist hinter einem LKW und möchte diesem nicht mehr
    > > hinterherfahren.
    > >
    > > => Durch eine entsprechend starke Beschleunigung wird schnell eine
    > > Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dem eigenen Fahrzeug und dem LKW
    > > aufgebaut, um schnell vorbeiziehen zu können und dabei - und das ist
    > > wichtig - den rückwärtigen Verkehr weder zu gefährden noch auszubremsen.
    > > Letzteres würde durch den Kaskadeneffekt ggfs. kurzeitig einen Stau bzw.
    > > zähfließenden Verkehr verursachen und dabei für erhöhten
    > > Ressourcenverbrauch sorgen, da alle ausgebremsten Fahrzeuge zunächst
    > einen
    > > Teil der kinetischen Energie (durch die Bremsung) in Wärmeenergie
    > umwandeln
    > > und danach wieder beschleunigen müssen (dies gilt erst mal für
    > > Verbrennungsfahrzeuge, die nicht rekuperieren).
    > >
    > > b) Situation: Man möchte auf eine stark befahrene Autobahn auffahren
    > >
    > > => Es ist in manchen Situationen, ein entsprechendes
    > > Beschleunigungsvermögen vorausgesetzt, einfacher, auf die Autobahn
    > > aufzufahren, wenn man die Geschwindigkeit der rechten Spur erreicht hat.
    >
    > >
    > > >
    > > > Frage mich manchmal wie weit man kommen würde wenn sowas aus prinzip
    > > > gedrosselt wäre.
    > >
    > > Welche Art der Drossel ist hier gemeint? Eine Geschwindigkeitsdrossel
    > (die
    > > die meisten Elektrofahrzeuge ohnehin haben), die die
    > Höchstgeschwindigkeit
    > > z.B. auf 120km/h reduziert? In dem Fall bliebe die Beschleunigung von
    > 0-100
    > > km/h, wenn bloß die Höchstdrehzahl reduziert wird.
    > >
    > > Bei Elektrofahrzeugen macht eine Drosselung der Leistung bzw. des
    > > Drehmoments wenig Sinn, da der Motor nicht automatisch durch die
    > abrufbare
    > > Höchstleistung mehr verbraucht - sofern diese eben nicht abgerufen wird.
    > > Eine Drosselung von 400kW auf 100kW zeigt keinen Effekt, wenn der Fahrer
    > > bspw. maximal 70kW abruft.
    > >
    > > Bei Verbrennungsmotoren ist das etwas anderes, da eine Steigerung der
    > > Höchstleistung i.d.R. mit einer Steigerung des Drehmoments einhergeht
    > (wenn
    > > die Höchstdrehzahl nicht oder nur minimal anpasst wurde, da Leistung das
    > > Produkt aus Drehzahl und Drehmoment ist) und eine beträchtliche
    > > Drehmomentsteigerung - von schärferen Steuerzeiten etc. abgesehen - nur
    > > durch mehr Hubraum und/oder durch Aufladung zu erreichen ist und sich
    > das
    > > i.d.R. auf die eine oder andere Art im Verbrauch niederschlägt.
    > >
    > > > Aber sinnlose zahlen aufhübschen lenkt halt vom relevanten ab.
    > >
    > > Ich hoffe ich konnte zeigen, dass diese Zahlen nicht unbedingt sinnlos
    > > sind. Was ich ebenfalls nicht als sinnlos erachte: Korrekte
    > Rechtschreibung
    > > und Grammatik.
    >
    > Eine Beschleunigung in 6s auf 100 würde auch reichen. Das ist mit Drosseln
    > gemeint.
    > Wie oft werden die E-Autos mit Verbrennern gleicher Beschleunigung
    > verglichen um den Preis zu rechtfertigen.
    >
    > Und wer beim überholen eine sehr hohe Beschleunigung braucht sollte mal
    > seine Fahrweise anpassen.
    Was mich dahingehend mal fast Interessieren würde, wären Werte von 100-200 nicht von 0-100 (Passiert ja eher selten auf der Autobahn ^^).

  12. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: schueppi 18.11.19 - 10:14

    Es ist ein Amerikaner. Die stehen auf Beschleunigungsrennen...
    Und es ist ein Mustang. Also ein MuscleCar verschnitt (Egal wie Gegensätzlich es sein mag) und damit wird dem Ami gezeigt: Hey, der ist schneller auf 60 Meilen wie der alte V8...

  13. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: chuck 18.11.19 - 10:21

    EINSER schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Deswegen fahre ich an kalten Tagen auch den schnellen SUV und im Sommer fast ausschließlich den untermotorisierten Smart. :-)

    Bist also kein Grower hm? :)

  14. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: chuck 18.11.19 - 10:22

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was mich dahingehend mal fast Interessieren würde, wären Werte von 100-200
    > nicht von 0-100 (Passiert ja eher selten auf der Autobahn ^^).

    Oder noch besser 100-160, das würde dann für alle anderen Länder relevanter sein.

  15. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: Kondratieff 18.11.19 - 10:22

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kondratieff schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Micha_T schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Will man mit dieser supersport wagen aussage etwa die fahrzeuge
    > > attraktiver
    > > > erscheinen lassen?
    > >
    > > Die erstgenannten Beschleunigungswerte sind noch nicht im Bereich von
    > > Supersportwagen. Und ja, es ist anzunehmen, dass Werte, mit denen
    > Fahrzeuge
    > > beworben werden, Fahrzeuge attraktiver machen sollen.
    > > >
    > > > Ich wüsste nicht wo eine so hohe beschleunigung wirklich sinnvoll wäre
    > > > außer zum kompensieren von fleischüberhängen.
    > >
    > > Unter der Prämisse, dass 1) PKWs auf unseren Autobahnen weiterhin
    > schneller
    > > fahren dürfen als LKWs, 2) ein Fahrer auch schneller fahren möchte als
    > ein
    > > typischer LKW und 3) die befahrene Autobahn eine hohe Auslastung hat:
    > >
    > > a) Situation: Man ist hinter einem LKW und möchte diesem nicht mehr
    > > hinterherfahren.
    > >
    > > => Durch eine entsprechend starke Beschleunigung wird schnell eine
    > > Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dem eigenen Fahrzeug und dem LKW
    > > aufgebaut, um schnell vorbeiziehen zu können und dabei - und das ist
    > > wichtig - den rückwärtigen Verkehr weder zu gefährden noch auszubremsen.
    > > Letzteres würde durch den Kaskadeneffekt ggfs. kurzeitig einen Stau bzw.
    > > zähfließenden Verkehr verursachen und dabei für erhöhten
    > > Ressourcenverbrauch sorgen, da alle ausgebremsten Fahrzeuge zunächst
    > einen
    > > Teil der kinetischen Energie (durch die Bremsung) in Wärmeenergie
    > umwandeln
    > > und danach wieder beschleunigen müssen (dies gilt erst mal für
    > > Verbrennungsfahrzeuge, die nicht rekuperieren).
    > >
    > > b) Situation: Man möchte auf eine stark befahrene Autobahn auffahren
    > >
    > > => Es ist in manchen Situationen, ein entsprechendes
    > > Beschleunigungsvermögen vorausgesetzt, einfacher, auf die Autobahn
    > > aufzufahren, wenn man die Geschwindigkeit der rechten Spur erreicht hat.
    >
    > >
    > > >
    > > > Frage mich manchmal wie weit man kommen würde wenn sowas aus prinzip
    > > > gedrosselt wäre.
    > >
    > > Welche Art der Drossel ist hier gemeint? Eine Geschwindigkeitsdrossel
    > (die
    > > die meisten Elektrofahrzeuge ohnehin haben), die die
    > Höchstgeschwindigkeit
    > > z.B. auf 120km/h reduziert? In dem Fall bliebe die Beschleunigung von
    > 0-100
    > > km/h, wenn bloß die Höchstdrehzahl reduziert wird.
    > >
    > > Bei Elektrofahrzeugen macht eine Drosselung der Leistung bzw. des
    > > Drehmoments wenig Sinn, da der Motor nicht automatisch durch die
    > abrufbare
    > > Höchstleistung mehr verbraucht - sofern diese eben nicht abgerufen wird.
    > > Eine Drosselung von 400kW auf 100kW zeigt keinen Effekt, wenn der Fahrer
    > > bspw. maximal 70kW abruft.
    > >
    > > Bei Verbrennungsmotoren ist das etwas anderes, da eine Steigerung der
    > > Höchstleistung i.d.R. mit einer Steigerung des Drehmoments einhergeht
    > (wenn
    > > die Höchstdrehzahl nicht oder nur minimal anpasst wurde, da Leistung das
    > > Produkt aus Drehzahl und Drehmoment ist) und eine beträchtliche
    > > Drehmomentsteigerung - von schärferen Steuerzeiten etc. abgesehen - nur
    > > durch mehr Hubraum und/oder durch Aufladung zu erreichen ist und sich
    > das
    > > i.d.R. auf die eine oder andere Art im Verbrauch niederschlägt.
    > >
    > > > Aber sinnlose zahlen aufhübschen lenkt halt vom relevanten ab.
    > >
    > > Ich hoffe ich konnte zeigen, dass diese Zahlen nicht unbedingt sinnlos
    > > sind. Was ich ebenfalls nicht als sinnlos erachte: Korrekte
    > Rechtschreibung
    > > und Grammatik.
    >
    > Eine Beschleunigung in 6s auf 100 würde auch reichen. Das ist mit Drosseln
    > gemeint.

    Und was soll, deiner Meinung nach, diese Drosselung erreichen?

    > Wie oft werden die E-Autos mit Verbrennern gleicher Beschleunigung
    > verglichen um den Preis zu rechtfertigen.
    >
    Das weiß ich nicht. Weißt du es denn? Ich habe bislang von keiner Werbung wahrgenommen, dass 1) überhaupt ein Elektrofahrzeug mit einem gleich stark beschleunigenden Verbrenner verglichen wurde und 2) dass diese Beschleunigung in der Werbung in ein kausales Verhältnis zum Verkaufspreis gesetzt wurde. Redakteure und Foristen sind in diesem Sinne keine offiziellen Repräsentanten von Automobilunternehmen.

    > Und wer beim überholen eine sehr hohe Beschleunigung braucht sollte mal
    > seine Fahrweise anpassen.

    Das ist weder Fakt noch Argument, sondern erst mal eine verallgemeinernde subjektive Behauptung. Es ist ein Fakt, dass man mit 80Nm und 50PS über die Autobahn fahren kann. Allerdings kann die Wartezeit zum Überholen bei nachrückendem Verkehr beträchtlich sein. Da hilft eine bessere Beschleunigung durchaus, ohne gleichzeitig zu bedeuten, dass diese gebraucht wird.

  16. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: SanderK 18.11.19 - 10:25

    chuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SanderK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was mich dahingehend mal fast Interessieren würde, wären Werte von
    > 100-200
    > > nicht von 0-100 (Passiert ja eher selten auf der Autobahn ^^).
    >
    > Oder noch besser 100-160, das würde dann für alle anderen Länder relevanter
    > sein.
    Oder 100-130, schließt noch mehr Länder ein (Bald auch 100-100 im Nachbarland ^^).

  17. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: Kondratieff 18.11.19 - 11:19

    Doener schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kondratieff schrieb:
    > > a) Situation: Man ist hinter einem LKW und möchte diesem nicht mehr
    > > hinterherfahren.
    > >
    > > => Durch eine entsprechend starke Beschleunigung wird schnell eine
    > > Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dem eigenen Fahrzeug und dem LKW
    > > aufgebaut, um schnell vorbeiziehen zu können und dabei - und das ist
    > > wichtig - den rückwärtigen Verkehr weder zu gefährden noch auszubremsen.
    > > Letzteres würde durch den Kaskadeneffekt ggfs. kurzeitig einen Stau bzw.
    > > zähfließenden Verkehr verursachen und dabei für erhöhten
    > > Ressourcenverbrauch sorgen, da alle ausgebremsten Fahrzeuge zunächst
    > einen
    > > Teil der kinetischen Energie (durch die Bremsung) in Wärmeenergie
    > umwandeln
    > > und danach wieder beschleunigen müssen (dies gilt erst mal für
    > > Verbrennungsfahrzeuge, die nicht rekuperieren).
    > >
    > Wer auf der Autobahn "Bremsen" muss fährt nicht vorausschauend. Ich lasse
    > in der regel ausrollen. Wenn da einer mit 1m Abstand hinter einem LKW
    > fährt, dann will der entweder abfahren oder überholen. Wenn die Differenz
    > von PKW und LKW zu unterschiedlich ist, dann weiß ich bevor er blinkt, dass
    > er gleich überholen möchte. Da kann ich mich immer sehr gut drauf
    > einstellen.
    >
    > Die einzigen Situationen wo ich bremsen muss, sind so Leute, die von der
    > Beschleunigungsspur direkt auf die Überholspur durchziehen ziehen und mich
    > schneiden oder wenn Leute doch spontan abfahren oder überholen, das
    > passiert aber nicht oft. Ob du Ressourcen verbrennst oder nicht hängt
    > meistens nur vom eigenen Gasfuß ab, nicht von dem von anderen.

    Mich beschleicht das Gefühl, dass du meine Äußerungen nicht ganz verstanden hast. Vielleicht habe ich mich auch missverständlich ausgedrückt.

    Es geht beim von mir genannten Bremsen um den rückwärtigen Verkehr, der von hinten kommend links an einem vorbeizieht. Diese Fahrzeuge müssten bremsen, wenn es sozusagen eine negative Geschwindigkeitsdifferenz zwischen einem selbst und ebendiesen Fahrzeugen gäbe.


    >
    > > b) Situation: Man möchte auf eine stark befahrene Autobahn auffahren
    > >
    > > => Es ist in manchen Situationen, ein entsprechendes
    > > Beschleunigungsvermögen vorausgesetzt, einfacher, auf die Autobahn
    > > aufzufahren, wenn man die Geschwindigkeit der rechten Spur erreicht hat.
    >
    > >
    > Die Autobahn ist sooo voll, dass die Rechtespur eine Geschwindigkeit hat,
    > das ich in 3 sek von 0-100 beschleunigen muss? Egal welches Auto ich hatte,
    > selbst mit einer einem 2CV das in 59.4 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigt
    > bin ich immer ohne größere Probleme auf die Autobahn gekommen. Die meisten
    > Leute sehen, was da auffährt und verhalten sich entsprechend.

    Was ist denn "verhalten sich entsprechend"?
    1) Sie fahren normal weiter.
    2) Sie bremsen (und bremsen damit potenziell andere aus).
    3) Sie wechseln die Spur
    - bei wenig Verkehr: kein Problem
    - bei stärkerem oder sehr starkem Verkehr: der rückwärtige Verkehr wird ausgebremst, sofern es vorher einen Geschwindigkeitsunterschied zwischen Fahrzeugen auf beiden Spuren gab.

    > Die pure Leistung kompensiert höchstens das eigene Unvermögen. Mit 80 PS
    > kann auch 160 km/h gefahren werden.

    Das geht, je nach Aerodynamik, Übersetzung, Motorcharakteristik etc. auch mit weniger Leistung. Ich verstehe die Aussage trotzdem nicht, da es hier um die Sinnhaftigkeit eines hohen Beschleunigungsvermögens ging. Kilometer pro Stunde ist kein Maß für Beschleunigung.

    >
    > Von mir aus kann jeder seinen Spaß haben, solange dabei keine anderen in
    > Gefahr gebracht werden.

    Sehe ich auch so. Allerdings fehlt mir die Relevanz zu meinem Post.

  18. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: Balion 18.11.19 - 11:28

    Micha_T schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Will man mit dieser supersport wagen aussage etwa die fahrzeuge attraktiver
    > erscheinen lassen?

    Das ist ein "Mustang", wenn es dir um ein sparsames Auto geht schaue dich woanders um. Hier geht es um so etwas...
    Als würdest du bei einem Ferrari fragen, braucht der unbedingt so viel Leistung...

    > Ich wüsste nicht wo eine so hohe beschleunigung wirklich sinnvoll wäre
    > außer zum kompensieren von fleischüberhängen.

    Das ist ein E-Auto, die haben unten heraus eine hohe Beschleunigung. Das zeichnet alle Fahrzeuge dieser Art aus.

    > Frage mich manchmal wie weit man kommen würde wenn sowas aus prinzip
    > gedrosselt wäre.
    > Aber sinnlose zahlen aufhübschen lenkt halt vom relevanten ab.

    Wahrscheinlich genau so weit oder sogar kürzer, weil du damit nur Strom verbraten würdest anstelle ihn sinnvoll zu nutzen mit der Leistung. Deswegen haben E-Autos in der Stadt die besten Reichweiten, niedrige Endgeschwindigkeit + viel beschleunigen.

  19. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: Kondratieff 18.11.19 - 11:40

    Balion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Micha_T schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Will man mit dieser supersport wagen aussage etwa die fahrzeuge
    > attraktiver
    > > erscheinen lassen?
    >
    > Das ist ein "Mustang", wenn es dir um ein sparsames Auto geht schaue dich
    > woanders um. Hier geht es um so etwas...
    > Als würdest du bei einem Ferrari fragen, braucht der unbedingt so viel
    > Leistung...
    >
    > > Ich wüsste nicht wo eine so hohe beschleunigung wirklich sinnvoll wäre
    > > außer zum kompensieren von fleischüberhängen.
    >
    > Das ist ein E-Auto, die haben unten heraus eine hohe Beschleunigung. Das
    > zeichnet alle Fahrzeuge dieser Art aus.

    Jein. Die meisten E-Fahrzeuge haben das Vermögen, Fahrer herkömmlicher Fahrzeuge zu überraschen. Das liegt nicht nur an dem hohen und sofort anstehenden Drehmoment und der quasi-idealen Leistungskurve, sondern nun mal auch daran, dass nicht gekuppelt und geschaltet werden muss (bzw. keine Wandlerautomatik mit Verzögerung die Arbeit aufnimmt).

    Das heißt allerdings nicht, dass E-Fahrzeuge immer eine gute Beschleunigung im Sinne des im Artikel genannten Maßes (0-100km/h in x Sekunden) besitzt, eben weil die Leistung ab einer gewissen Drehzahl bei Elektrofahrzeugen dramatisch einknickt (weshalb z.B. der Taycan ein 2-Gang-Getriebe besitzt). Die kleineren Versionen des eGO sind Beispiele für solche E-Fahrzeuge, die eben nicht schnell auf 100 sind.

    >
    > > Frage mich manchmal wie weit man kommen würde wenn sowas aus prinzip
    > > gedrosselt wäre.
    > > Aber sinnlose zahlen aufhübschen lenkt halt vom relevanten ab.
    >
    > Wahrscheinlich genau so weit oder sogar kürzer, weil du damit nur Strom
    > verbraten würdest anstelle ihn sinnvoll zu nutzen mit der Leistung.

    Das verstehe ich nicht. Könntest du das erläutern?

    > Deswegen haben E-Autos in der Stadt die besten Reichweiten, niedrige
    > Endgeschwindigkeit + viel beschleunigen.

    Wieso sollte das viele Beschleunigen die Reichweite verlängern bzw. besser sein als z.B. konstantes Langsamfahren? Zur Anschauung: Deiner Aussage nach wäre 10km langes, wiederholtes Beschleunigen auf 30km/h und Abbremsen auf 0 sparsamer als 10km langes konstantes Fahren mit 30km/h.

  20. Re: Beschleunigung irrelevant.

    Autor: SR_Lut3t1um 18.11.19 - 11:50

    Kondratieff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Micha_T schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Will man mit dieser supersport wagen aussage etwa die fahrzeuge
    > attraktiver
    > > erscheinen lassen?
    >
    > Die erstgenannten Beschleunigungswerte sind noch nicht im Bereich von
    > Supersportwagen. Und ja, es ist anzunehmen, dass Werte, mit denen Fahrzeuge
    > beworben werden, Fahrzeuge attraktiver machen sollen.
    > >
    > > Ich wüsste nicht wo eine so hohe beschleunigung wirklich sinnvoll wäre
    > > außer zum kompensieren von fleischüberhängen.
    >
    > Unter der Prämisse, dass 1) PKWs auf unseren Autobahnen weiterhin schneller
    > fahren dürfen als LKWs, 2) ein Fahrer auch schneller fahren möchte als ein
    > typischer LKW und 3) die befahrene Autobahn eine hohe Auslastung hat:
    >
    > a) Situation: Man ist hinter einem LKW und möchte diesem nicht mehr
    > hinterherfahren.
    >
    > => Durch eine entsprechend starke Beschleunigung wird schnell eine
    > Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dem eigenen Fahrzeug und dem LKW
    > aufgebaut, um schnell vorbeiziehen zu können und dabei - und das ist
    > wichtig - den rückwärtigen Verkehr weder zu gefährden noch auszubremsen.
    > Letzteres würde durch den Kaskadeneffekt ggfs. kurzeitig einen Stau bzw.
    > zähfließenden Verkehr verursachen und dabei für erhöhten
    > Ressourcenverbrauch sorgen, da alle ausgebremsten Fahrzeuge zunächst einen
    > Teil der kinetischen Energie (durch die Bremsung) in Wärmeenergie umwandeln
    > und danach wieder beschleunigen müssen (dies gilt erst mal für
    > Verbrennungsfahrzeuge, die nicht rekuperieren).
    >
    > b) Situation: Man möchte auf eine stark befahrene Autobahn auffahren
    >
    > => Es ist in manchen Situationen, ein entsprechendes
    > Beschleunigungsvermögen vorausgesetzt, einfacher, auf die Autobahn
    > aufzufahren, wenn man die Geschwindigkeit der rechten Spur erreicht hat.
    >
    > >
    > > Frage mich manchmal wie weit man kommen würde wenn sowas aus prinzip
    > > gedrosselt wäre.
    >
    > Welche Art der Drossel ist hier gemeint? Eine Geschwindigkeitsdrossel (die
    > die meisten Elektrofahrzeuge ohnehin haben), die die Höchstgeschwindigkeit
    > z.B. auf 120km/h reduziert? In dem Fall bliebe die Beschleunigung von 0-100
    > km/h, wenn bloß die Höchstdrehzahl reduziert wird.
    >
    > Bei Elektrofahrzeugen macht eine Drosselung der Leistung bzw. des
    > Drehmoments wenig Sinn, da der Motor nicht automatisch durch die abrufbare
    > Höchstleistung mehr verbraucht - sofern diese eben nicht abgerufen wird.
    > Eine Drosselung von 400kW auf 100kW zeigt keinen Effekt, wenn der Fahrer
    > bspw. maximal 70kW abruft.
    >
    > Bei Verbrennungsmotoren ist das etwas anderes, da eine Steigerung der
    > Höchstleistung i.d.R. mit einer Steigerung des Drehmoments einhergeht (wenn
    > die Höchstdrehzahl nicht oder nur minimal anpasst wurde, da Leistung das
    > Produkt aus Drehzahl und Drehmoment ist) und eine beträchtliche
    > Drehmomentsteigerung - von schärferen Steuerzeiten etc. abgesehen - nur
    > durch mehr Hubraum und/oder durch Aufladung zu erreichen ist und sich das
    > i.d.R. auf die eine oder andere Art im Verbrauch niederschlägt.
    >
    > > Aber sinnlose zahlen aufhübschen lenkt halt vom relevanten ab.
    >
    > Ich hoffe ich konnte zeigen, dass diese Zahlen nicht unbedingt sinnlos
    > sind. Was ich ebenfalls nicht als sinnlos erachte: Korrekte Rechtschreibung
    > und Grammatik.


    +1

    Wenn nicht alles Gold ist das glänzt,
    so ist auch nicht alles Scheiße das stinkt.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. EPLAN Software & Service GmbH & Co. KG, Stuttgart
  2. REALIZER GmbH, Bielefeld
  3. Walhalla u. Praetoria Verlag GmbH & Co. KG, Regensburg
  4. websedit AG, Ravensburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. heute Logitech MK470 Slim Combo Tastatur-Maus-Set 33€
  2. (heute u. a. DJI Drohnen und Cams, Philips-TVs, Gesellschaftsspiele)
  3. 99,00€
  4. (u. a. Need for Speed Most Wanted, NfS: The Run, Mass Effect 3, Dragon Age 2, Kingdoms of Amalur...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mitsubishi: Satelliten setzen das Auto in die Spur
Mitsubishi
Satelliten setzen das Auto in die Spur

Mitsubishi Electric arbeitet am autonomen Fahren. Dafür betreibt der japanische Mischkonzern einigen Aufwand: Er baut einen eigenen Kartendienst sowie eine eigene Satellitenkonstellation auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde


    Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
    Elektroschrott
    Kauft keine kleinen Konsolen!

    Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
    Ein IMHO von Martin Wolf

    1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
    2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

    Galaxy Fold im Test: Falt-Smartphone mit falschem Format
    Galaxy Fold im Test
    Falt-Smartphone mit falschem Format

    Samsung hat bei seinem faltbaren Smartphone nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem misslungenen Marktstart auf sich aufmerksam gemacht. Die zweite Version ist deutlich besser geglückt und aufregend in ihrer Neuartigkeit. Nur: Wozu braucht man das Gerät?
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Samsung Galaxy Fold übersteht weniger Faltvorgänge als behauptet

    1. Bundesrechnungshof: Behörden gaben für eigene Apps Millionen Euro aus
      Bundesrechnungshof
      Behörden gaben für eigene Apps Millionen Euro aus

      Bundesbehörden haben mehrere Millionen Euro für eigene Apps ausgegeben. Der Bundesrechnungshof will diese abschalten lassen, wenn der Betrieb weitere Kosten verursacht.

    2. Riot Games: Schatteninseln und Zeitreisen mit League of Legends
      Riot Games
      Schatteninseln und Zeitreisen mit League of Legends

      Zwei sehr unterschiedliche Abenteuer für Einzelspieler hat Riot Games vorgestellt - beide sind in der Welt von League of Legends angesiedelt. In Ruined King erkunden die Champions die mysteriösen Schatteninseln, Conv/Rgence beschäftigt sich mit Zeitmanipulation.

    3. Energiewende: Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
      Energiewende
      Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung

      Dänemark will seine klimaschädlichen Emissionen bis 2030 um 70 Prozent reduzieren. Eine Maßnahme ist der weitere Ausbau der Windenergie. Die Regierung plant einen riesigen Windpark mit angeschlossener Power-To-X-Anlage auf einer künstlichen Insel.


    1. 18:10

    2. 16:56

    3. 15:32

    4. 14:52

    5. 14:00

    6. 13:26

    7. 13:01

    8. 12:15