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Destination Charging funktioniert nicht

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  1. Destination Charging funktioniert nicht

    Autor: beta 09.06.20 - 08:25

    Besitzte seit einem halben Jahr ein E-Auto. Ich behaupte Destination Charging funktioniert nicht. Am Supermarkt sind sie besetzt oder defekt, es ist der falsche Ort, einen Umweg nur um zu Laden mache ich nicht. Wenn es dann mal eine hat, sind die Preise astronomisch hoch (doppelter Strompreis plus Minutentarif). Eigentlich machen sie nur Sinn für die Langstrecke sprich an Autobahnraststätten.

    Mein Vermieter ist eher skeptisch gegenüber E-Autos. Eine Wallbox oder einen Dreiphasenstecker will er lieber noch abwarten. Glücklicherweise kann ich ganz einfach eine Kabelrolle aus meinem Kellerabteil zum Parkplatz ziehen. Jedes Wochenende ziehe ich die Rolle aus und lasse das Auto mit 1,8kWh über Nacht laden.

    Ich glaube wir müssen uns von zwei seltsamen Vorstellungen lösen, dann können wir pragmatische Lösungen finden.
    1. Geladen wir nicht bei der Arbeit oder Supermarkt. Geladen wird Zuhause oder auf der Langstrecke
    2. Es braucht keinen 50kWh "Wallcharger" für jeden Vermieter. Schuko reicht , Dreiphasenstecker ist schon Luxus.

    Was in DE Geld für irgendwelche seltsamen Lastenmanagement und teure Smart Wallboxen aus dem Fenster geworfen wird. Sicherungen müssen auch noch verstärkt werden. Und wozu das ganze? Damit Herr Müller die Karre 20:00 einsteckt und per Fastcharging schon 20:30 wieder bei 80% ist? Anstatt mit Schuko die ganze Nacht zu laden? Was den Akku und das Stromnetz entlasten würde!

  2. Re: Destination Charging funktioniert nicht

    Autor: BlindSeer 09.06.20 - 08:35

    Wenn du weitere Pendelstrecken hast reicht ggf. die SchuKo aber nicht. Szenario "Laterne" hast du auch weg gelassen :)

  3. Re: Destination Charging funktioniert nicht

    Autor: beta 09.06.20 - 08:55

    Bei Ankunft 20:00 und Abfahrt 06:00 bleiben 10h Ladezeit. Das entspricht 20kWh, 100km Reichweite. Das reicht nicht für jeden aber immerhin 80% der Deutschen.

    Laterne ist ein guter Punkt. Wenn wir fälschlicheweise glauben wir müssen die Laternenparker mit 150kWh super duper Charger ausrüsten schreien die Kritiker zu recht "das ist unbezahlbar/unrealistisch".
    Wenn wir aber überlegen, wie können wir die bestehende Strominfrastruktur nutzten und diese möglichst günstig mit Stromzähler/Bezahlmethoden ausstatten?

    Ein super Duper Charger benötigt eine fette Zuleitung. Die Stromzähler für Gleichstrom sind kompliziert und teuer. Alles in allem lese ich Zahlen von 50k bis 200k für eine Ladestation. Das ist unmöglich für jeden Laternenparker. Wie wäre es mit einer simplen 10A 2kWh Steckdose mit Münzeinwurf / SMS / RFID Bezahlung? Die muss noch nicht mal den Strom messen, nur für eine gewisse Zeitdauer ein Relais schalten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.20 08:56 durch beta.

  4. Re: Destination Charging funktioniert nicht

    Autor: Rocketeer 09.06.20 - 08:57

    Verschiedene Dinge, die deine Aussage ein wenig relativieren:

    - Destination Charging funktioniert BEI DIR (in der Gegend) nicht
    - Schuko ist eine ganz schlechte Lösung

    Weil:

    - Ich selbst habe die Möglichkeit in der Nähe meiner Arbeit zu laden (etwa 1 Block entfernt) und das funktioniert super, bisher sogar kostenlos; Natürlich ist das nicht für alle die Regel, aber es ist immer häufiger so. Daher müsste man deine Aussage auf "Destination Charging funktioniert bei mir noch nicht" relativieren

    - Laden an der Schuko ist mit großen Verlusten behaftet, an der Wallbox ist ungleich effizienter. Natürlich muss es nicht 50kWh sein, aber Wallbox lohnt sich schon

  5. Re: Destination Charging funktioniert nicht

    Autor: beta 09.06.20 - 09:04

    Das funktioniert bei dir, weil du die momentane Ausnahme bist. Funktioniert es bei dir auch, wenn 50% der Belegschaft ein E-Auto besitzten? Ist die Station dann immer noch frei?

    Das mit den Verlusten ist aber spannend, muss ich mich mal einlesen. Danke für den Hinweis!

  6. Re: Destination Charging funktioniert nicht

    Autor: BlindSeer 09.06.20 - 09:08

    Pendelstrecke war da ca. 30km je. Wenn man dann noch schlenker macht... Sie hatten es durchgerechnet. Sie würden jeden Tag ein paar km Minus machen bei der SchuKo.

    Ich sage ja: Die Anzahl der Ladepunkte muss gegen die Anzahl der parkenden Autos konvergieren. :) Wobei die Laterne direkt auch nicht immer eine Lösung ist (Dort wie sie am Straßenrand stehen wäre es eine Alternative). Hier gibt es so ca. 6 Parkplätze (je nachdem wie qualifiziert hier geparkt wird, oder ob ein LKW mal wieder übers WE da steht), wo man sich den nimmt der frei ist. Bei einem E-Fahrzeug müssten also alle 6 elektrifiziert werden.

    Dann das persönliche: Bei der langen Ladezeit gepaart mit niedriger Reichweite würde ich mein E-Auto auch jederzeit möglichst voll haben wollen. Wenn etwas passiert möchte ich nicht sagen müssen "Wartet bitte eine Stunde bis mein Auto Abfahrtbereit ist und dann nochmal 30 Minuten bis ich unterwegs zwischengeladen habe". Da muss sich wirklich was tun (Wie ja auch schon erwähnt, entweder Reichweite, Ladetechnik, usw...) und die Abrechnung muss einfach sein und garantiert funktionieren.

  7. Re: Destination Charging funktioniert nicht

    Autor: budweiser 09.06.20 - 09:17

    > Geladen wir nicht bei der Arbeit oder Supermarkt. Geladen wird Zuhause oder auf der
    > Langstrecke

    Ich fahre 1x -2x die Woche einkaufen und lade immer dort per CCS. 30 Min. DC kosten 1,50¤ all in bzw. 90ct bei AC, das reicht um auf 100% zu kommen (ich komme ja nicht mit 0% an).

  8. Re: Destination Charging funktioniert nicht

    Autor: Rocketeer 09.06.20 - 09:21

    beta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das funktioniert bei dir, weil du die momentane Ausnahme bist. Funktioniert
    > es bei dir auch, wenn 50% der Belegschaft ein E-Auto besitzten? Ist die
    > Station dann immer noch frei?
    >
    > Das mit den Verlusten ist aber spannend, muss ich mich mal einlesen. Danke
    > für den Hinweis!

    Auch hier ein bisschen relativieren. Wenn die Frage lautet "Wenn auf einmal ganz viele ein eAuto fahren, aber NICHTS an der Infrastruktur gemacht wird, funktioniert das?" - Kann ich klar mit "Nein" beantworten.
    Wenn die Frage lautet: "Wenn auf einmal deutlich mehr Leute Strom tanken, funktioniert das?" und hier kann ich mit "Ja" antworten. Es sind insgesamt 4 Ladepunkte in einem Block Entfernung und 2 weitere noch einen Block weiter. Davon ausgehend, dass jeder so lange lädt, wie er muss und nicht vor der Säule ein Lager aufschlägt, dann können mehr Autos dort laden.

    Bisher waren es übrigens etwa 15 Fahrzeuge, die regelmäßig an den Säulen zu finden sind, darunter vor allem einige Teslas (2 Model S, 1 Model 3), ein paar PHEV (Mercedes, BMW, VW) und andere BEV (eGolf, Leaf, Niro und Zoe). Dadurch, dass man den Lade- und Belegungsstatus online abfragen kann, hat das bisher immer gut funktioniert. Es kam vielleicht 1x im Monat vor, dass alle Säulen besetzt waren. Bis zu 30 Fahrzeuge (regelmäßig) sollte also passen, darüber hinaus muss ausgebaut werden.

  9. Re: Destination Charging funktioniert nicht

    Autor: beta 09.06.20 - 09:22

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pendelstrecke war da ca. 30km je. Wenn man dann noch schlenker macht... Sie
    > hatten es durchgerechnet. Sie würden jeden Tag ein paar km Minus machen bei
    > der SchuKo.
    >
    > Ich sage ja: Die Anzahl der Ladepunkte muss gegen die Anzahl der parkenden
    > Autos konvergieren. :) Wobei die Laterne direkt auch nicht immer eine
    > Lösung ist (Dort wie sie am Straßenrand stehen wäre es eine Alternative).
    > Hier gibt es so ca. 6 Parkplätze (je nachdem wie qualifiziert hier geparkt
    > wird, oder ob ein LKW mal wieder übers WE da steht), wo man sich den nimmt
    > der frei ist. Bei einem E-Fahrzeug müssten also alle 6 elektrifiziert
    > werden.
    >
    > Dann das persönliche: Bei der langen Ladezeit gepaart mit niedriger
    > Reichweite würde ich mein E-Auto auch jederzeit möglichst voll haben
    > wollen. Wenn etwas passiert möchte ich nicht sagen müssen "Wartet bitte
    > eine Stunde bis mein Auto Abfahrtbereit ist und dann nochmal 30 Minuten bis
    > ich unterwegs zwischengeladen habe". Da muss sich wirklich was tun (Wie ja
    > auch schon erwähnt, entweder Reichweite, Ladetechnik, usw...) und die
    > Abrechnung muss einfach sein und garantiert funktionieren.

    Ein paar km Minus sind kein Problem. VW up liegt mit 230km Reichweite weit über der Pendlerstrecke. Am Wochenende kann das Minus aufgeholt werden.

    Das mit den Notfällen kann ich verstehen.
    Bei mir passiert aber auch selten etwas, dass ich über 100km fahren muss und nicht auch 15min Zeit habe zu laden. 100km wären bei mir auch mindestens eine Stunde Fahrzeit.

  10. Re: Destination Charging funktioniert nicht

    Autor: beta 09.06.20 - 09:31

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > beta schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das funktioniert bei dir, weil du die momentane Ausnahme bist.
    > Funktioniert
    > > es bei dir auch, wenn 50% der Belegschaft ein E-Auto besitzten? Ist die
    > > Station dann immer noch frei?
    > >
    > > Das mit den Verlusten ist aber spannend, muss ich mich mal einlesen.
    > Danke
    > > für den Hinweis!
    >
    > Auch hier ein bisschen relativieren. Wenn die Frage lautet "Wenn auf einmal
    > ganz viele ein eAuto fahren, aber NICHTS an der Infrastruktur gemacht wird,
    > funktioniert das?" - Kann ich klar mit "Nein" beantworten.
    > Wenn die Frage lautet: "Wenn auf einmal deutlich mehr Leute Strom tanken,
    > funktioniert das?" und hier kann ich mit "Ja" antworten. Es sind insgesamt
    > 4 Ladepunkte in einem Block Entfernung und 2 weitere noch einen Block
    > weiter. Davon ausgehend, dass jeder so lange lädt, wie er muss und nicht
    > vor der Säule ein Lager aufschlägt, dann können mehr Autos dort laden.

    Nicht Lager aufschlagen würde aber auch bedeuten, Arbeit unterbrechen, Firma verlassen, Wagen umparkieren, zurück in die Firma...

  11. Destination Charging funktioniert

    Autor: McTristan 09.06.20 - 09:33

    Am Supermarkt geht hier super (und kostenlos), zudem gibt es etliche 22kW Säulen die meistens leer sind und mit pauschal 4 Euro pro Ladung bepreist sind. Einen 50 kWh Akku kann man damit sehr preiswert aufladen, wenn man eine Zoe hat sogar recht schnell.
    Ich glaube es hakt hier eher an einem ordentlichem Dreiphasenlader im Auto 😉
    Ich lade meistens nicht zu Hause bzw nur wenn die Sonne scheint dank Solar und Carport, dann gerne auch langsam wenn möglich. Ansonsten erfreue ich mich an schneller und preiswerter AC Ladung und bei längeren Strecken auch DC Ladung ...

    beta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Besitzte seit einem halben Jahr ein E-Auto. Ich behaupte Destination
    > Charging funktioniert nicht. Am Supermarkt sind sie besetzt oder defekt, es
    > ist der falsche Ort, einen Umweg nur um zu Laden mache ich nicht. Wenn es
    > dann mal eine hat, sind die Preise astronomisch hoch (doppelter Strompreis
    > plus Minutentarif). Eigentlich machen sie nur Sinn für die Langstrecke
    > sprich an Autobahnraststätten.
    >
    > Mein Vermieter ist eher skeptisch gegenüber E-Autos. Eine Wallbox oder
    > einen Dreiphasenstecker will er lieber noch abwarten. Glücklicherweise kann
    > ich ganz einfach eine Kabelrolle aus meinem Kellerabteil zum Parkplatz
    > ziehen. Jedes Wochenende ziehe ich die Rolle aus und lasse das Auto mit
    > 1,8kWh über Nacht laden.
    >
    > Ich glaube wir müssen uns von zwei seltsamen Vorstellungen lösen, dann
    > können wir pragmatische Lösungen finden.
    > 1. Geladen wir nicht bei der Arbeit oder Supermarkt. Geladen wird Zuhause
    > oder auf der Langstrecke
    > 2. Es braucht keinen 50kWh "Wallcharger" für jeden Vermieter. Schuko reicht
    > , Dreiphasenstecker ist schon Luxus.
    >
    > Was in DE Geld für irgendwelche seltsamen Lastenmanagement und teure Smart
    > Wallboxen aus dem Fenster geworfen wird. Sicherungen müssen auch noch
    > verstärkt werden. Und wozu das ganze? Damit Herr Müller die Karre 20:00
    > einsteckt und per Fastcharging schon 20:30 wieder bei 80% ist? Anstatt mit
    > Schuko die ganze Nacht zu laden? Was den Akku und das Stromnetz entlasten
    > würde!

  12. Re: Destination Charging funktioniert nicht

    Autor: BlindSeer 09.06.20 - 09:37

    Habe es nicht im Kopf, wurde hier auch schonmal durchgerechnet, dass es am Freitag mit dem Heimweg knapp werden kann.

    Ich habe Verwandschaft und Freunde in einem 500km Radius. ;) Das Gro aber eher in einem 300km Radius. Wenn was mit meiner Mutter wäre möchte ich nicht aufs Laden warten...

  13. Re: Destination Charging funktioniert nicht

    Autor: BlindSeer 09.06.20 - 09:40

    Für Zuhause würde es zusätzlich zu dem was beta geschrieben hat bedeuten:

    Nachtschicht, Schlafen legen, Wecker stellen, Auto umparken.
    Spätschicht, nach Hause kommen, anschließen, Nachts aufstehen, Auto umparken.
    Einkauf in die Länge ziehen, um genug zu laden.

    Es muss genug da sein, damit man da parken kann. Oder glaubst du das der Nachtschichtler seinen Schlaf unterbricht um umzuparken?

  14. Re: Destination Charging funktioniert

    Autor: BlindSeer 09.06.20 - 09:41

    Wieso ist eigentlich die Reaktion auf "Da gibt es noch Probleme" in der Regel "Was hast du? Bei mir geht's"? Sagt doch keiner, dass es niemand kann, aber eben das was getan werden muss damit jeder kann.

  15. Re: Destination Charging funktioniert nicht

    Autor: BlindSeer 09.06.20 - 09:42

    Übertragen würde ich dann mehr Autofahren als vorher, ich mache den EInkauf in der Regel zu FUß, wenn kein Großeinkauf ansteht... Abgesehen davon, dass der nächste Supermarkt mit Ladesäule 10km weg ist.

  16. Re: Destination Charging funktioniert

    Autor: McTristan 09.06.20 - 10:43

    Einen Teil davon kann man aber selbst beeinflussen in dem man bspw. ein Auto kauft welches nicht nur einigermaßen schnell an einer DC Säule (meistens teurer) laden kann sondern eben auch an einer AC Säule. Es ist nicht immer nur die fehlende Infrastruktur sondern vor allem die Autoindustrie die noch nicht verstanden haben worauf es ankommt - gerade im urbanen Umfeld.
    Dreiphasig? Wenn überhaupt gegen Aufpreis, dann mickrige 11kW max.
    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es Anstrengungen von allen Seiten braucht und man mit der richtigen Autowahl schon einige Dinge für sich selbst beeinflussen kann. Defekte oder zugeparkte Ladesäulen gehören allerdings nicht dazu.

    Wenn ich mein Auto zu Hause anschließe und dann über 20 Stunden brauche um es aufzuladen kommt mir das auch komisch vor, wenn ich zum nächsten Schnelllader fahren muss (derzeit von hier aus knapp 20 km) erscheint mir das genauso sinnlos wie das Auto beim lokalen Lidl hinzustellen und nach einem Einkauf von 30-60 Minuten gerade einmal 20 km nachgeladen zu haben - wenn ich Glück habe.

    Deshalb: Augen auf beim Autokauf ;)

  17. Re: Destination Charging funktioniert

    Autor: BlindSeer 09.06.20 - 10:53

    Klar. Im Grunde ist jede Aussage "Dann ist ein E-Auto noch nix für dich" == "Wir haben ein Problem mit dem Antriebswechsel"

    Ich sage es immer wieder: Nächste Säule 1km weg. Nächster Supermarkt mit Säule: 10km weg. Gilt das für jeden? Nein, zeigt aber dass es derzeit echt noch Probleme gibt. Dabei wurde hier im Ort vor zwei oder drei Jahren noch von einer "Solar-Ladetankstelle" geträumt.Müsste nachschauen wann das war.

  18. Re: Destination Charging funktioniert nicht

    Autor: mke2fs 09.06.20 - 12:09

    beta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Besitzte seit einem halben Jahr ein E-Auto. Ich behaupte Destination
    > Charging funktioniert nicht. Am Supermarkt sind sie besetzt oder defekt, es
    > ist der falsche Ort, einen Umweg nur um zu Laden mache ich nicht. Wenn es
    > dann mal eine hat, sind die Preise astronomisch hoch (doppelter Strompreis
    > plus Minutentarif). Eigentlich machen sie nur Sinn für die Langstrecke
    > sprich an Autobahnraststätten.

    Sag mal wo lädst du denn/in welchem Verbund bist du denn angemeldet?
    Der Hausstrompreis liegt irgendwo zwischen 28 Cent und 30 Cent/kWh.
    Mit einer Maingau-Karte zahlt man (als nicht Maingau-Hausstromkunde) 35 Cent/kWh ohne Minutenpreis (der gilt erst wenn du länger als 240 Minuten stehst AC, oder 60 Minuten DC).
    Das ist nicht der doppelte Strompreis. Der doppelte wären 56 - 60 Cent/kWh, mir ist kein Verbund bekannt bei dem man solche Preise zahlt und dann auch noch + Minuten.


    > Mein Vermieter ist eher skeptisch gegenüber E-Autos. Eine Wallbox oder
    > einen Dreiphasenstecker will er lieber noch abwarten. Glücklicherweise kann
    > ich ganz einfach eine Kabelrolle aus meinem Kellerabteil zum Parkplatz
    > ziehen. Jedes Wochenende ziehe ich die Rolle aus und lasse das Auto mit
    > 1,8kWh über Nacht laden.

    Da wird dein Vermieter dann zukünftig Pech haben, es sind bereits Gesetze in Abstimmung die ihn verpflichten zuzulassen das Mieter sich selbst Strohm legen lassen/ihn verpflichten gegen Kostenerstattung solchen zu legen.

  19. Re: Destination Charging funktioniert nicht

    Autor: mke2fs 09.06.20 - 12:14

    Das funktioniert dann immer noch wenn 50% laden wollen.
    Nennt sich Markt und der wird durch Nachfrage und Angebot geregelt.
    Mehr E-Autos = mehr Ladesäulen.
    Niemand stellt einen Haufen Ladesäulen hin wenn es keine entsprechende Nachfrage gibt - logisch oder?
    Wie man sieht steigt der Anteil der E-Autos und gleichzeitig der Anteil Ladesäulen.

    Genaugenommen steigt der Anteil Ladesäulen als der Anteil E-Autos und man kann in der gleichen Zeit heute bereits mehr E-Autos (Prozentual) laden als Verbrenner tanken - das Verhältnis Ladesäulen zu E-Autos ist größer, als das Verhältnis Verbrenner zu Tanksäulen, wenn man davon ausgeht das ein E-Auto 3 Stunden eine Säule blockiert, ein Verbrenner 5 Minuten.

  20. Re: Destination Charging funktioniert nicht

    Autor: BlindSeer 09.06.20 - 14:02

    Wird meinen Vermieter nicht interessieren (und die anderen direkt um uns auch nicht). Wir parken in öffentlichen Parkbuchten, da ist keiner zuständig und man kann sich nicht eben ne Wallbox legen lassen.-

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