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  5. › Elektroauto: Immer mehr Ladesäulen…

Reichen Ladesäulen wirklich?

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  1. Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: Runaway-Fan 09.06.20 - 07:40

    Ich denke, nicht nur die ungleiche örtliche Verteilung ist ein Problem.
    Auch die stark schwankenden Ladegeschwindigkeiten.
    Würdet Ihr an einer Tankstelle tanken, wo nur 1l pro Minute durch die Zapfsäule fließt?

    Zudem haben Ladensäulen immer wieder mit technischen Problemen zu kämpfen: Sind als entweder ganz offline oder müssen erst nach einem Telefonat mit der Servicehotline neu gestartet werden, damit sie wieder funktionieren.

    Nicht umsonst steigt mit zunehmender Verbreitung der Elektromobilität auch die prozentuale Unzufriedenheit der Elektrofahrer. Die EarlyAdopter verzeihen noch sehr viel, aber jetzt wo so ganz ganz langsam auch ein bisschen Massenmarkt mit reinkommt, wird klar, dass sowohl in der Ladeinfrastruktur als auch bei den Autos noch ein weiter Weg vor uns liegt

  2. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: Dai 09.06.20 - 07:48

    Die Ladegeschwindigkeit ist nicht das Problem. Bei einem Elektroauto lädt man wenn man kann nicht wenn man muss.

    Ärgerlich ist aber sehrwohl das immer wieder Ladesäulen defekt sind oder sich nicht freischalten lassen, vor allem wenn es die einzige Ladestation an einer Autobahnraststätte ist.
    Es ist zwar toll das immer mehr 50kw Lader an der Autobahn gegen HPC Lader getauscht werden, mir wäre es trotzdem lieber wenn die 50kw Lader als Backup stehen gelassen werden würden und zusätzlich die HPC Lader aufgebaut werden damit man im Notfall noch ein Backup hat oder zumindest schonmal langsam laden kann wenn der HPC besetzt ist....

  3. 1 Liter pro Minute sind wirkungsgradbereinigt ca 2 ... 3 kWh

    Autor: M.P. 09.06.20 - 07:56

    Das wären 120 ... 180 kW Ladeleistung ...

  4. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: BlindSeer 09.06.20 - 07:58

    Das "kann" ist oft das Problem. Die Ladesäulen scheinen echt ungleich verteilt zu sein wenn einige meinen das bei ihnen jeder Supermarkt eine bis X hat und ich hier 10km zu einem Supermarkt fahren müsste, wenn ich bei einem laden wollte. Nächste Säule: 1k weit weg. Beim AG? Nix (Nichtmal eigener Parkplatz). Die Kollegen die Zoe fahren haben Eigenheim. Hier bist du Heimlader, oder musst beim Auto zum Verbrenner/Hybrid greifen.

  5. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: schap23 09.06.20 - 08:09

    Das mag gelten, wenn man nur Kurzstrecken fährt und dabei regelmäßig am Zielort eine Lademöglichkeit hat. Wenn man mal 200 - 300 km zurücklegen muß, muß man laden. Und wenn man dann keine Lademöglichkeit vorfindet, kommt einfach nicht mehr zurück.

  6. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: GangnamStyle 09.06.20 - 08:09

    Die Ladegeschwindigkeit ist kein Problem, da die meisten ehe über Nacht bei sich zuhause oder tagsüber auf Arbeit laden.
    Aber es ist richtig, dass die Serviceleistung von den Ladestationbetreiber häufig sehr schlecht ist. Da sie noch kein Geld mit dem Geschäftsmodell verdienen (oder nur sehr wenig), kümmern sie sich nicht um schnelle Reparatur der Ladepunkte, die nicht funktionieren. Zudem kommt noch die Kinderkrankheiten der ersten Generation der Ladesäulen. Sie werden aber zuverlässiger. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass die Wandel zu E-Mobilität kommen wird und das ziemlich schnell.

  7. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: Runaway-Fan 09.06.20 - 08:27

    GangnamStyle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Ladegeschwindigkeit ist kein Problem, da die meisten ehe über Nacht bei
    > sich zuhause oder tagsüber auf Arbeit laden.

    Die meisten der Menschen, die sich bisher ein E-Auto geholt haben vielleicht.
    Aber die Mehrheit der Menschen hier im Lande wohnt in Mietwohnungen ohne festen Stellplatz. Da kann man nicht zu Hause laden. Und dass man bei der Arbeit laden kann, ist auch eher die Ausnahme als die Regel. Entweder weil es dort auch keine festen Parkplätze gibt (oder nur für die Chefetage) oder weil es keine oder nur 1-2 Ladepunkte gibt.
    Technologisch sind wir meiner Meinung nach noch nicht so weit, komplett von Verbrenner auf Elektro umzusteigen. Dies betrifft nicht nur die Ladepunkte, auch die Ladegeschwindigkeit und die Reichweite der Autos (bzw. eine Kombination). Niedrige Reichweite ist ok, wenn die Ladegeschwindigkeit bzw. die Verbreitung schneller Ladepunkte gut ist. Bei schlechter Ladeinfrastruktur wie derzeit braucht es höhere Reichweiten.
    Was bringt mir eine 7kw Ladesäule vorm Supermarkt, wenn ich dort nur 20Minuten einkaufe?
    Es ist noch ein weiter Weg.

  8. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: budweiser 09.06.20 - 10:14

    > Würdet Ihr an einer Tankstelle tanken, wo nur 1l pro Minute durch die Zapfsäule fließt?

    Alter Denkfehler: Zu einer Tankstelle fährt man gezielt und wartet dann bis es fertig ist. Zu einer Ladestation fährt man, parkt und macht dann irgendwas anderes (z.B. im Parkhaus, Einkaufen, oder halt zuhause etc.)

    Problematisch ist es nur wenn man eine Langstrecke fahren will und dann mittendrin nachladen muss. Das würde ich z.B. niemals tun sondern habe dafür meinen alten Golf Diesel behalten. Für 90? % meines täglichen Bedarfs reicht der eGolf aber und deswegen ist da auch kein Frust, ganz im Gegenteil.

  9. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: budweiser 09.06.20 - 10:17

    > Aber die Mehrheit der Menschen hier im Lande wohnt in Mietwohnungen ohne festen Stellplatz.
    Hat ja auch niemand behauptet dass das eAuto für jeden das optimale ist. Ein Cabrio oder ein Sportwagen ist auch nicht für jeden und alles geeignet, dennoch haben sie ihre Daseinsberechtigung.

    Wenn du keinen Stellplatz oder keine Lademöglichkeit hast oder jeden Tag 600km fahren musst dann ist das eAuto ungeeignet. Punkt.

  10. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: BlindSeer 09.06.20 - 10:30

    nur nix was ich regelmäßig mache wo ich laden könnte dauert lang genug... Das ist Heimlader-Denke. ;) Jeder der nicht Zuhause laden kann, der muss gezielt "laden fahren"

  11. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: mke2fs 09.06.20 - 12:03

    Runaway-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GangnamStyle schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Ladegeschwindigkeit ist kein Problem, da die meisten ehe über Nacht
    > bei
    > > sich zuhause oder tagsüber auf Arbeit laden.
    >
    > Die meisten der Menschen, die sich bisher ein E-Auto geholt haben
    > vielleicht.
    > Aber die Mehrheit der Menschen hier im Lande wohnt in Mietwohnungen ohne
    > festen Stellplatz. Da kann man nicht zu Hause laden.

    Glaubst du das oder weißt du das?
    Ich glaube das du es glaubst :)

    47,5% der Deutschen leben in Wohneigentum.
    https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-in-deutschland-trotz-niedrigzinsen-hausbesitzer-bleiben-immer-noch-in-der-minderheit/24224646.html

    Hinzu kommen glaube ich gelesen zu haben noch mal rund 20% die entweder Garage oder festen Stellplatz haben.
    Wir sind also bei rund 60% die vermutlich sich Lademöglichkeiten schaffen könnten.

  12. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: lestard 09.06.20 - 12:55

    "Wohneigentum" heißt doch nicht "Haus" sondern schließt auch "Eigentumswohnung" mit ein und bei letzterer hast du genau das gleiche Problem wie bei Mietwohnungen: Es gibt nicht immer einen Stellplatz.

  13. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: mic1982 09.06.20 - 13:00

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mag gelten, wenn man nur Kurzstrecken fährt und dabei regelmäßig am
    > Zielort eine Lademöglichkeit hat. Wenn man mal 200 - 300 km zurücklegen
    > muß, muß man laden. Und wenn man dann keine Lademöglichkeit vorfindet,
    > kommt einfach nicht mehr zurück.
    Das ist typisches Verbrenner Gerede. Sorry. Erstmal E-Auto fahren, dann mitreden.
    Dazu gleich eine Frage:
    Wie oft täglich fährst du denn diese 200 km?

    Die Fakten sind nämlich für einen Großteil der Deutschen:
    1. Der deutsche fährt im Schnitt 39 km am Tag.
    2. Dein Smartphone lädst du auch immer Mal wieder, beim Auto ist das ein Problem?! Ja, weil die Automobilindustrie den Leuten schön eingeredet hat, dass Autos mehr als 500 km weit fahren können müssen.
    3. Nach zwei Stunden oder gut 200 km im Auto wäre es allein aus Gründen der Verkehrssicherheit und weil man vielleicht eh Mal austreten muss ratsam Mal eine kurze Pause einzulegen (jetzt kommen sicher wieder Argumente wie Termine zu und anderem Blabla. Ist das Gleiche wie mit dem nachweislich sinnvollen Tempolimit wo immer was von einer "Einschränkung der Freiheit" gelabert wird).
    4. Viele E-Autos laden an DC deutlich mehr als 50 kW in der Stunde. Tesla auch gut und gern 120 oder mehr. In 15 Min. ist also locker Strom für die nächsten 150 - 200 km geladen. Es gibt mittlerweile reihenweise Schnelllader an den BAB. Sogar aufgebaut von den Autoherstellern.

    Die tatsächlichen Probleme sind:
    1. Es ausreichend und für jeden in unmittelbarer Nähe erreichbar eine Lademöglichkeit gibt bzw. es ein Anrecht darauf geben muss sich eine schaffen zu können. Egal ob man zur Miete oder einer Eigentumswohnung wohnt.
    2. Das Stromnetz den massenhaften Ausbau von Ladestationen vermutlich aktuell gar nicht gewachsen ist, weshalb auch hier dennoch viel tun muss.
    3. Idioten mit ihren Giftfabriken die Säulen zuparken bzw. diese Fahrzeuge konsequent abgeschleppt werden müssten (Gleiches Problem wie bei Parkplätzen für gehbehinderte) . Gleiches gilt für Elektroautos die "voll" sind, aber die Ladestationen ewig danach noch blockieren. Ich parke (bzw. habe geparkt) ja auch nicht vor der Zapfsäule.
    Insbesondere sollte diese Regeln für Plug-In Hybride gelten die mit ihrer winzigen Batterie meinen stundenlang am Strom zu hängen obwohl die kaum was laden können.

  14. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: BlindSeer 09.06.20 - 13:58

    Durchschnitt ist immer so eine Sache. Wie war das mit einem Bein im Stickstoff und einem im Backofen? Im Durchschnitt eine angenehme Temperatur.

    Wenn du in einen Schuhladen gehst und sagst "Ich brauche zum Anzug passende Lederschuhe 46" und der Verkäufer dir antwortet "Wie oft tragen sie die denn? Im Schnitt trägt der Deutsche Schuhgröße 42 und bequeme Turnschuhe. Sie brauchen keine Lederschuhe!" Wie würdest du den Verkäufer anschauen und was würdest du mit dem Laden machen?

    Auch wenn ich dir bei deiner Problemaufzählung zustimme ist der Ton zu unsachlich um zu überzeugen. "Giftfabriken"? Damit sagst du schon "ich will nicht reden", oder der Unsinn mit dem Smartphone. Wenn es draußen so viele Steckdosen gäbe wie drinnen und es immer den Tag über reichen würde, dann wäre Problem 1 nicht existent. Das ist nicht konstruktiv schiebt Leute die schwankend sind im Thema E-Mobilität eher weg, als einen Dialog anzuregen.

  15. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: BlindSeer 09.06.20 - 14:00

    Exemplarisch nenne ich mal die ehem. Eigentumswohnung von nem Kumpel. Der hat auch ca. 100m weg an der Straße geparkt. Dann kenne ich auch noch Leute die haben die Einfahrt vorne am Grundstück, statt neben dem Haus. Da liegt auch kein Strom. Nur das die da eher welchen legen lassen könnten.

  16. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: chefin 09.06.20 - 14:20

    budweiser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Würdet Ihr an einer Tankstelle tanken, wo nur 1l pro Minute durch die
    > Zapfsäule fließt?
    >
    > Alter Denkfehler: Zu einer Tankstelle fährt man gezielt und wartet dann bis
    > es fertig ist. Zu einer Ladestation fährt man, parkt und macht dann
    > irgendwas anderes (z.B. im Parkhaus, Einkaufen, oder halt zuhause etc.)
    >
    > Problematisch ist es nur wenn man eine Langstrecke fahren will und dann
    > mittendrin nachladen muss. Das würde ich z.B. niemals tun sondern habe
    > dafür meinen alten Golf Diesel behalten. Für 90? % meines täglichen Bedarfs
    > reicht der eGolf aber und deswegen ist da auch kein Frust, ganz im
    > Gegenteil.

    Eine Person braucht also schon 2 Autos um zurecht zu kommen. Den Überlandbock und den Stadtbock.

    Des weiteren, nicht jedes Auto lädt gleich schnell und Schnellladen belastet den Akku mehr. Wenn ich also 9 Std auf Arbeit bin, sehe ich keinen Grund meinen Akku zu stressen. Ich steck ein, lade mit 10KW und brauche dann 5-6 std zum Vollmachen. Nur, dann wetz ich nicht zur Ladesäule um stecker zu ziehen und frei zu machen. Sollte die Säule 2 Ladepunkte haben, kann sie ja nun den 2. Laden. Blöd das der nicht heimkommt, weil sein Akku in den verbleibenden 3 Std nicht mal halb voll wird. Danach ist die Säule unbenutzt bis morgen früh. Den wir verteilen uns ja nicht gleichmässig übers Land, sondern wir sind zu bestimmten Uhrzeiten geballt an wenigen Punkten versammelt. Die leerstehende Ladesäule im Industriegebiet interessiert keinen, wenn er zuhause ist und nachladen muss.

    So ein statistisches Schönrechnen, das 28.000 Ladesäulen 440.000 Autos versorgen können ist Humbug. Wir sollten mal eher von einer Säule pro Auto ausgehen, weil wir an mehreren Stellen Laden müssen.

    Den wie du es erwähnst, zur Tanke fährt man eben mal hin, die Ladesäule muss man benutzen, wenn man länger irgendwo steht. Und folglich sind die Auslastungen völlig anders. Sogar wenn wir uns Kooperativ verhalten, Schnellladen, 2 Autos pro Säule, wir sind doch auf der Arbeit und können nicht weg und Auto umparken. Der Chef wird dir was husten, wenn du nach 30 Minuten kommst und was von Parkplatzsuche erzählst. Dann musst du das Auto dort stehen lassen, die Säule wäre zwar frei aber nicht benutzbar.

    Auch unsere Gewohnheiten stehen etwas dagegen. Wir werden sicher nicht mit 60km Restreichweite zuhause ankommen wollen, auch wenn morgen früh nur 25km Arbeitsweg sind. Die latente Angst liegen zu bleiben bekommt man nicht weg. Kaum jemand lässt sein Handy wirklich leer laufen, ausser er hat das Ladegerät bereit liegen und eine Steckdose neben sich. Aber irgendwo in der Pampa wird man schon nach Lademöglichkeit suchen, wenn du 50% unterschritten werden. Nicht anders beim Auto. Bedeutet in der Realität: wir stellen uns jeden Tag an die Ladesäule, was wir drin haben haben wir drin. So kann uns auch morgen mal die Säule fehlen, ohne das wir verzweifeln müssen. Man weis ja nie, ob nicht morgen alle belegt sind, wenn man ankommt und man dann ohne Strom da steht.

    Spritmangel kennen wir hingegen nicht. Selbst die 10 Auto lange Schlange an der Tanke ist in 15 Minuten abgearbeitet. Solange reicht der Sprit allemal im Tank noch. Bei 40l und Reservelampe sind wohl noch 5l im Tank, reicht für 2 Std Leerlauf + Heizung oder Klima.

    Aus dem Bauch raus kann ich also von 1 Ladestelle pro Fahrzeug ausgehen, was in Zukunft da sein muss. Auch wenn die Gleichzeitigkeit gering ist. Man will die Ladesäule sehr nahe am Parkpunkt haben.

  17. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: DeeMike 09.06.20 - 17:39

    Du fährst offensichtlich kein Elektroauto. Und ja, man braucht fast 1 Ladestelle pro Fahrzeug. Aber die meisten dieser Ladestellen werden am festen nächtlichen Stellplatz (70% der Autos stehen dort) oder beim Parkplatz des Arbeitgebers installiert werden (vielleicht noch einmal 10%, also ein Drittel der Autos, die nachts keinen festen Stellplatz haben). Für die restlichen 20% Laternenparker muss man also eine andere Lösung finden. Aber 80% wäre ja auch schon einmal etwas.

    Deine Beschreibung am Arbeitsplatz ist auch völlig neben der Realität. Wenn man "nur" 3 Stunden mit 10 kW laden kann, kommt man nicht mehr nach Hause? Das sind 200 km Reichweite. Und das, nachdem Du vorher 400 km nachgeladen hast (was Du ja sicher jeden Tag machst).

    Reichweitenangst haben auch immer nur die, die nicht selber Elektroauto fahren. Ganz sicher wird niemand anfangen, bei 50% Akkustand nach Ladesäulen zu suchen. Das ist eine pure Erfindung von Dir.

    Es stimmt aber, dass man noch etwas mitdenken muss. Viel geht schon automatisiert durch Routenplaner wie A Better Route Planner, aber neulich habe ich nach einem Hotel mit Ladesäule gesucht, welches auf der Strecke liegt. Das ist noch nicht einfach genug.

  18. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: DeeMike 09.06.20 - 17:42

    Runaway-Fan schrieb:

    > Was bringt mir eine 7kw Ladesäule vorm Supermarkt, wenn ich dort nur
    > 20Minuten einkaufe?

    Die meisten Säulen, die ich bisher an Supermärkten gesehen habe, haben mindesten 20 kW, meist DC, und oft auch 50 kW. Ich gebe Dir aber recht, dass manchmal die Ladeleistung nicht zur Parkdauer passt.

    11 kW sind dort gut, wo man 2-6 Stunden steht. 3,6 kW sind gut, wo man mindestens 8 Stunden steht (Hotel, Arbeitsplatz, Flughafenparkplatz).

  19. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: BlindSeer 10.06.20 - 07:30

    Ich weiß, dass es diese Statistik gibt nach der 60% einen festen Stellplatz haben, aber irgendwie habe ich immer an den falschen Orten gewohnt, oder geschaut. In meiner Umgebung (ja, ich weiß dass das nicht statistisch repräsentativ ist, aber ich kann auch genau so schauen damit die Statistik am Ende wie gewünscht passt, wie auch genau so suchen, dass am Ende raus kommt dass es nicht passt. Das ist eine rein individuelle Beobachtung von mir, keine Wissenschaft. Ist mir bewusst!) gab es nie 60% Stellplätze. Bei meiner letzten Wohnung gab es im ganzen Quartier vielleicht 20 - 30 Garagen und die ohne Strom.
    Das nächste Problem: Fester Stellplatz != leicht elektrifizierbar. Hier sehen einige Plätze aus wie feste Stellplätze, die liegen aber an der Straße, während die Häuser 10 - 20m weiter hinten quer zur Straße stehen. Wie gut diese "Doppelstockgaragen" elektrifizierbar sind weiß ich nicht. Ich meine jene, wo zwei Autos übereinander geparkt werden und man auf Knopfdruck dann eben das obere, oder untere ausparken kann.

    Ich gebe als Benzinerfahrer übrigens zu, dass ich mein Auto wegen der kurzen Reichweite und langen Ladezeit wirklich möglichst immer voll haben will. Mein Leben ist nicht so planbar und ich habe Freunde und VErwandte die 300km weg wohnen und derzeit kommen wir mit einem Auto aus. Spontanität möchte ich da nicht verlieren.

  20. Re: Reichen Ladesäulen wirklich?

    Autor: robinx999 10.06.20 - 07:42

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nur nix was ich regelmäßig mache wo ich laden könnte dauert lang genug...
    > Das ist Heimlader-Denke. ;) Jeder der nicht Zuhause laden kann, der muss
    > gezielt "laden fahren"

    dürfte bei vielen Leuten zutreffen. Ich meine so etwas wie ein mal pro Woche einkaufen dürfte wenn dies 30 Minuten dauert an einem 22kW Lader auf dem Parkplatz 11kWh laden, die man so nebenbei laden kann, dies erfordert aber natürlich auch ein Auto welches 22kW AC laden beherrscht dies können viele ja gar nicht

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