1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Elektroauto-Kaufprämie: E.Go…

Blödsinn?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Blödsinn?

    Autor: bastie 09.11.19 - 14:03

    Das scheint mir keine valide Rechnung zu sein.
    Wenn er pro Wagen 20.000 ¤ einnehmen muss, dann muss er - wie im Artikel erwähnt - den Preis halt auf 23.000 ¤ hochsetzen.
    Das gilt doch für die anderen Hersteller von Wagen mit Kaufprämie ebenso: Wenn sie die Subventionen des Staates einstreichen wollen, müssen sie 3.000 ¤ selbst dazuschießen.
    Auch VW zahlt 3.000 ¤ dazu.

    In Relation zum Kaufpreis ist die Pauschale von 3.000 ¤ bei niedrigem Kaufpreis höher. Von daher kann er sich eigentlich nicht beschweren, es wäre schließlich auch eine Prämie proportional zum Kaufpreis möglich gewesen.
    Ganz zu schweigen davon, dass überhaupt pro Autokauf 3.000 ¤ aus der Staatskasse fließen, damit die Industrie subventioniert ihre Güter verkaufen können. Eine Existenzbedrohung kann ich aus der Prämie überhaupt nicht ableiten.

  2. Re: Blödsinn?

    Autor: tco 10.11.19 - 09:13

    bastie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Ganz zu schweigen davon, dass überhaupt pro Autokauf 3.000 ¤ aus der
    > Staatskasse fließen, damit die Industrie subventioniert ihre Güter
    > verkaufen können.

    Alle Subventionen zu streichen (auch die 9 Milliarden Steuervorteile für Diesel) wäre auch eine Möglichkeit gewesen, um die Produkte gleich zu stellen.

  3. Re: Blödsinn?

    Autor: hyperlord 10.11.19 - 09:47

    Diesel wird dafür in der KFZ-Steuer erheblich stärker besteuert. Und unter dem CO2-Aspekt ist Diesel besser als Benziner.

  4. Re: Blödsinn?

    Autor: Oktavian 10.11.19 - 09:59

    > > Ganz zu schweigen davon, dass überhaupt pro Autokauf 3.000 ¤ aus der
    > > Staatskasse fließen, damit die Industrie subventioniert ihre Güter
    > > verkaufen können.
    >
    > Alle Subventionen zu streichen (auch die 9 Milliarden Steuervorteile für
    > Diesel) wäre auch eine Möglichkeit gewesen, um die Produkte gleich zu
    > stellen.

    Das würde zu einem gewissen Grade das Verhältnis zwischen Diesel/Benzin wieder mehr Richtung Benzin verschieben. Das Problem ist nur, in der Raffinerie fallen Benzin und Diesel in ziemlich konstanten Verhältnissen an. Man macht Diesel bewusst etwas günstiger, damit davon mehr genutzt wird, da man ansonsten auf dem Diesel sitzen bleibt. Aber okay, kann man machen. Natürlich würden die höheren Preise in der Logistik und Landwirtschaft an den Verbraucher weitergegeben, ist dann halt so.

    In der CO2 Bilanz sieht Diesel auch etwas besser aus, zudem verbrauchen die Motoren weniger, verbrennen effizienter. Eigentlich ist schon das ein Grund, den Diesel zu bevorzugen. Von alldem hätte das E-Auto natürlich rein gar nichts. Es würde einfach 6000 EUR teurer, also noch unattraktiver, als es bis jetzt eh schon ist.

    Was dem E-Auto wirklich helfen könnte, wäre Streichung des EEG und sonstiger Umlagen auf dem Strom, so dass unser Strom nicht der zweitteuerste in Europa wäre. Wenn wir statt 30 Cent nur noch 14 Cent wie in Polen zahlen würde oder 18 wie in Frankreich, sähe das schon anders aus. Allerdings wäre das das Ende von Windenergie und Solar, so dass wir dann zwar mehr E-Autos hätten aber auch mehr CO2. Ein Teufelskreis.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.11.19 10:00 durch Oktavian.

  5. Re: Blödsinn?

    Autor: tco 10.11.19 - 10:56

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Ganz zu schweigen davon, dass überhaupt pro Autokauf 3.000 ¤ aus der
    > > > Staatskasse fließen, damit die Industrie subventioniert ihre Güter
    > > > verkaufen können.
    > >
    > > Alle Subventionen zu streichen (auch die 9 Milliarden Steuervorteile für
    > > Diesel) wäre auch eine Möglichkeit gewesen, um die Produkte gleich zu
    > > stellen.
    >
    > Das würde zu einem gewissen Grade das Verhältnis zwischen Diesel/Benzin
    > wieder mehr Richtung Benzin verschieben. Das Problem ist nur, in der
    > Raffinerie fallen Benzin und Diesel in ziemlich konstanten Verhältnissen
    > an. Man macht Diesel bewusst etwas günstiger, damit davon mehr genutzt
    > wird, da man ansonsten auf dem Diesel sitzen bleibt.

    Dass es je Rohölsorte einen natürlichen „crack spread„ gibt ist richtig, allerdings liegt der durch die Subventionen und die Tatsache, dass Heizöl (extra leicht = HEL) nichts anderes als Diesel ist, bereits seit vielen vielen Jahren weit jenseits des Bedarfes. Man muss also sogar durch Hydrierung mehr Diesel nachproduzieren als in der Destillation anfällt! Die Behauptung ist also falsch.

    > Aber okay, kann man
    > machen. Natürlich würden die höheren Preise in der Logistik und
    > Landwirtschaft an den Verbraucher weitergegeben, ist dann halt so.
    >
    > In der CO2 Bilanz sieht Diesel auch etwas besser aus, zudem verbrauchen die
    > Motoren weniger, verbrennen effizienter.


    Das ist ja der Grund, warum Diesel beim CO2 besser aussieht. Also nicht „zudem“.

    > Eigentlich ist schon das ein
    > Grund, den Diesel zu bevorzugen. Von alldem hätte das E-Auto natürlich rein
    > gar nichts. Es würde einfach 6000 EUR teurer, also noch unattraktiver, als
    > es bis jetzt eh schon ist.
    >
    > Was dem E-Auto wirklich helfen könnte, wäre Streichung des EEG und
    > sonstiger Umlagen auf dem Strom

    Schwer zu trennen, weil man jedes E-Auto an jeder Steckdose anhängen kann!. Beim Heizöl hat man das durch Einfärben auseinandergehalten, das wird beim Strom eine Herausforderung ;)

  6. Re: Blödsinn?

    Autor: thinksimple 10.11.19 - 13:45

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Ganz zu schweigen davon, dass überhaupt pro Autokauf 3.000 ¤ aus der
    > > > Staatskasse fließen, damit die Industrie subventioniert ihre Güter
    > > > verkaufen können.
    > >
    > > Alle Subventionen zu streichen (auch die 9 Milliarden Steuervorteile für
    > > Diesel) wäre auch eine Möglichkeit gewesen, um die Produkte gleich zu
    > > stellen.
    >
    > Das würde zu einem gewissen Grade das Verhältnis zwischen Diesel/Benzin
    > wieder mehr Richtung Benzin verschieben. Das Problem ist nur, in der
    > Raffinerie fallen Benzin und Diesel in ziemlich konstanten Verhältnissen
    > an. Man macht Diesel bewusst etwas günstiger, damit davon mehr genutzt
    > wird, da man ansonsten auf dem Diesel sitzen bleibt.

    Man bleibt nicht darauf sitzen. Wir importieren sogar Diesel. Exportieren dafür Benzin. Es ist genau umgekehrt.

    Aber okay, kann man
    > machen. Natürlich würden die höheren Preise in der Logistik und
    > Landwirtschaft an den Verbraucher weitergegeben, ist dann halt so.
    >

    Wenn der Diespreis höher besteuert wird, dann werden halt die Güter die jeder so kauft teurer. Den Firmen ists meist egal.

    > In der CO2 Bilanz sieht Diesel auch etwas besser aus, zudem verbrauchen die
    > Motoren weniger, verbrennen effizienter. Eigentlich ist schon das ein
    > Grund, den Diesel zu bevorzugen.

    Solange der Strommix so schlecht ist, steht der Diesel immer besser da.


    Von alldem hätte das E-Auto natürlich rein
    > gar nichts. Es würde einfach 6000 EUR teurer, also noch unattraktiver, als
    > es bis jetzt eh schon ist.

    Es geht in den ganzen Mimimi vom Ego um ne Änderung von 1000¤ zu vorher.

    >
    > Was dem E-Auto wirklich helfen könnte, wäre Streichung des EEG und
    > sonstiger Umlagen auf dem Strom, so dass unser Strom nicht der
    > zweitteuerste in Europa wäre. Wenn wir statt 30 Cent nur noch 14 Cent wie
    > in Polen zahlen würde oder 18 wie in Frankreich, sähe das schon anders aus.

    Dann sollten unsere Baukostenzuschüsse genauso angepasst werden wie in Polen und Frankreich. Wenn dann die Leitung schlecht ist gibt's halt ein paar Tage keinen Strom. Wir haben die besten Stromnetze. Wers billig will muss mit Ausfall rechnen.

    > Allerdings wäre das das Ende von Windenergie und Solar, so dass wir dann
    > zwar mehr E-Autos hätten aber auch mehr CO2. Ein Teufelskreis.

    Das wär nicht so, denn Atom und Kohlekraftwerke dürfen nicht mehr gebaut werden. Oder wir kaufen aus dem Ausland.
    Dann wirds aber wieder teurer.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  2. Deloitte, verschiedene Standorte
  3. Standard Life Versicherung, Frankfurt am Main
  4. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 299,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Tesla-Fabrik in Brandenburg: Remote, Germany
Tesla-Fabrik in Brandenburg
Remote, Germany

Elon Musk steht auf Berlin, doch industrielle Großprojekte sind nicht die Stärke der Region. Ausgerechnet in die Nähe der ewigen Flughafen-Baustelle BER will Tesla seine Gigafactory 4 platzieren. Was spricht für und gegen den Standort Berlin/Brandenburg?
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Gigafactory Tesla soll 4 Milliarden Euro in Brandenburg investieren
  2. 7.000 Arbeitsplätze Tesla will Gigafactory bei Berlin bauen
  3. Irreführende Angaben Wettbewerbszentrale verklagt Tesla wegen Autopilot-Werbung

Definitive Editon angespielt: Das Age of Empires 2 für Könige
Definitive Editon angespielt
Das Age of Empires 2 für Könige

Die 27 Einzelspielerkampagnen sollen für rund 200 Stunden Beschäftigung sorgen, dazu kommen Verbesserungen bei der Grafik und Bedienung sowie eine von Grund auf neu programmierte Gegner- oder Begleit-KI: Die Definitive Edition von Age of Empires 2 ist erhältlich.

  1. Microsoft Age of Empires 4 baut auf Nahrung, Holz, Stein und Gold
  2. Microsoft Age of Empires 4 schickt Spieler ins Mittelalter

Von De-Aging zu Un-Deading: Wie Hollywood die Totenruhe stört
Von De-Aging zu Un-Deading
Wie Hollywood die Totenruhe stört

De-Aging war gestern, jetzt werden die Toten zum Leben erweckt: James Dean übernimmt posthum eine Filmrolle. Damit überholt in Hollywood die Technik die Moral.
Eine Analyse von Peter Osteried


    1. Red Dead Redemption 2 PC: Hohe Bildraten schaden nicht mehr der Gesundheit
      Red Dead Redemption 2 PC
      Hohe Bildraten schaden nicht mehr der Gesundheit

      Mit Updates versucht Rockstar Games, die technischen Probleme der PC-Version von Red Dead Redemption 2 zu lösen - inklusive eines kuriosen Fehlers bei hohen Bildraten. Die Entwickler haben eine Übersicht mit noch nicht korrigierten Bugs ins Netz gestellt.

    2. Auslandskoordination: Telekom dreht LTE an den Grenzen voll auf
      Auslandskoordination
      Telekom dreht LTE an den Grenzen voll auf

      Nach Vodafone nutzt jetzt auch die Telekom die Leistung ihrer LTE-Stadion an den Auslandsgrenzen. Während es bei Vodafone 50 Stationen waren, stellt die Telekom gleich 500 auf volle Leistung.

    3. Benzinpreis-Proteste: Internet in Iran bleibt weiter gesperrt
      Benzinpreis-Proteste
      Internet in Iran bleibt weiter gesperrt

      Seit mehreren Tagen ist das Internet in Iran nach blutigen Protesten weitgehend gesperrt. Nur fünf Prozent des normalen Traffics werden registriert.


    1. 17:44

    2. 17:17

    3. 16:48

    4. 16:30

    5. 16:22

    6. 16:15

    7. 15:08

    8. 14:47