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Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

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  1. Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 27.08.15 - 10:11

    Hallo ihr E-Auto-Freaks? Warum setzt sich das Elektroauto nicht durch wenn es doch so viel besser ist?

    Ich habe nun länger über das Problem nachgedacht und meine zu wissen warum. Das Problem des E-Autos ist, das es überhaupt kein akutes Problem löst oder eindämmt. Für jedes Problem (z.B.: Abhängigkeit von fossilem Brennstoff) das mit dem derzeitigen Standard vorherrscht bringt es ein neues Problem (z.B.: Abhängigkeit von seltenen Erden**) mit.

    ** Um Schnellschüssen hier vorzubeugen. Bitte mal abseits der Boulevardmedien erkundigen wer überhaupt Lithium-Vorkommen hat und wie viel Lithium bei flächendeckender E-Autonutzung mit der aktuellen Batterietechnologie benötigt würde.

    Auch die Mär, dass und das Öl ausgeht hilft da nicht. Fakt ist, das uns das "billige" Öl (also das was sich für fast umsonst fördern lässt = Loch bohren und Rohr anschließen) irgendwann mal ausgehen wird. Jetzt könnte man meinen, oh... Das kann dann keiner bezahlen also ist es bestimmt ein Problem. Allerdings macht der Preis des Rohmaterialbeschaffung bei allen Mineralölkonzernen den kleineren Teil des Verkaufspreises aus. Transport, Steuern und Abgaben bestimmen maßgeblich den Preis an der Tankstelle. Dem steht entgegen das Fracking (also das Herauslösen des Öls aus dem Gestein mit Chemie), besonders tief liegende Erdölvorkommen, oder gar Erdöl aus entlegenen Weltregionen wie der Antarktis. Ab ca. $75/Barrel (Über den Daumen) dürfte das in den meisten Ländern profitabel werden. Vom Öl das uns ausgeht kann also keine Rede sein. Bei den seltenen Erden ist man von maximal 5 Ländern, die nicht alle politisch zu den Stabilsten zählen, abhängig. Der Preis von seltenen Erden ist extrem volatil. (weil es eben nicht viele Quellen gibt)

    Bleibt also irgendwie nur noch die Umweltverschmutzung. Insgesamt ist der Anteil des Menschen am weltweiten CO2 Ausstoß nicht allzu hoch. Und selbst an diesem hat Mobilität nur einen geringen Anteil. Es würde in diesem Zusammenhang dem Klima deutlich mehr bringen die unterirdischen Flöz-Brände in indischen Kohleminen zu löschen. Die Leute die dort wohnen müssen fänden das bestimmt auch total dufte. Denn im Gegensatz zu dem Smog in unseren Städten stirbt man dort tatsächlich wenn man an der falschen Stelle Luft holt. Für E-Autos muss eine komplette Produktions-, Zulieferungs-, Serivce- und Betankungs-Inftrastruktur aufgebaut werden. Das gibt es nicht für umsonst. Und das zusätzlich zu der bereits existierenden Infrastruktur. Denn die Idee das jeder weltweit elektrisch mobil sein soll ist mit den derzeitigen Technolgien und im Hinblick auf den sehr zähen technologischen Fortschritt illusorisch. Diese Umstellung wird Jahrzehnte dauern. Ich gehe nicht davon aus, dass es bis zu meinem Lebensende geschehen sein wird (optimistisch ca. 2065).

    Für mich bleibt unterm Strich nur übrig, dass E-Mobilität etwas ist, mit eine (relativ) reiche Oberschicht versucht das vordergründig das ökologische Gewissen zu beruhigen und versucht sich moralisch von Prekariat abzusetzen.

    Glaubt ihr nicht? Das selbe kann man doch bei Mülltrennung und Bio sehen. Die obere Mittel- und die Oberschicht kauft Bio und separiert sorgfältig in 3-5 verschiedene Tonnen. Sie leben zunehmend in eigenen Vierteln, ernähren sich gesund und rümpfen dann die Nase über das ungebildete fettleibige Prekariat. Den Kindern wird das von klein auf beigebracht (das ist kein Umgang für dich...). Das für die Menschen der Unterschicht Mülltrennung und Bio-Essen nicht das vorrangige Problem ist, stört wird beflissentlich ignoriert. Die haben ganz andere Sorgen. Bei E-Mobilität wird das nicht anders sein. Bei der Krankenversicherung, im Supermarkt, nach Stadtteilen. Überall haben wir inzwischen mindestens 2 Klassen. Warum sollte es bei der Mobilität anders sein. Toll auch die Hipster die überall mit dem Bus fahren. Jaja... Das ist schön solange man die theoretisch die Wahl hat. Nur viele Menschen der Unterschicht haben diese Wahl halt nicht. Die müssen da wohnen wo es billig ist. Da wo es sich wegen der geringen Kaufkraft nicht rentiert die Infrastruktur auszubauen.

    Mein Fazit: E-Mobilität innerhalb der nächsten 50 Jahre ist ein Luxus für die gehobenen Klassen um sich vom Rest abzuheben.
    Ich sitze immer wieder mit Leuten zusammen die mir Urlaubsfotos zeigen. Fotografiert haben sie dort wo sie waren u.A. alles was dreckig war und alles was vom Standard her schlecht war. Und dann haben sie sich über Stunden mokiert arm, blöd und ungebildet die Leute dort im Gegensatz zu uns sind. Nebenher haben wir in der 180qm-Wohnung mit Fußbodenheizung und Whirlpool Bio-Orangensaft getrunken. Prost!

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

  2. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: klumpatsch77 27.08.15 - 10:20

    DerVorhangZuUndAlleFragenOffen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo ihr E-Auto-Freaks? Warum setzt sich das Elektroauto nicht durch wenn
    > es doch so viel besser ist?

    E-Autos lohnen sich einfach nicht in Deutschland bei Strompreisen von 30Cent.

    Ein Tesla verbraucht im Schnitt 20kWh / 100km. http://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/198-Tesla_Motors/1315-Model_S.html?powerunit=2

    Macht bei 30 Cent/kWh 6¤/100km.
    Bei den aktuellen günstigen Dieselpreisen kann man sich dafür knapp 5,5L Diesel kaufen.

    Selbst eine E-Klasse mit 204PS verbraucht im Schnitt 7,12L/100km.
    http://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/28-Mercedes-Benz/262-E-Klasse.html?fueltype=1&constyear_s=2014&exactmodel=250&powerunit=2

    Man spart also mit dem Elektroauto nur 1,5L/100km oder etwa 1,70¤/100km. Also 170¤ auf 10000km gespart oder 1700¤ auf 100000km.

    Dafür tue ich mir die Nachteile nicht an, auch wenn sich Elektroautos ganz nett fahren.

  3. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: Iomega 27.08.15 - 10:53

    Elektroautos sind einfach noch teurer als Benziner. Sobald es einfach billiger wird, ein Elektroauto zu kaufen ist die Sache gegessen. Das hängt vor allem vom Akkupreis ab und der sinkt tätig. Es ist also vorherzusehen, dass dieser "Preispunkt" mittelfristig erreicht wird.

  4. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: bernd71 27.08.15 - 10:56

    Iomega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Elektroautos sind einfach noch teurer als Benziner. Sobald es einfach
    > billiger wird, ein Elektroauto zu kaufen ist die Sache gegessen. Das hängt
    > vor allem vom Akkupreis ab und der sinkt tätig. Es ist also vorherzusehen,
    > dass dieser "Preispunkt" mittelfristig erreicht wird.

    So ist es. Hatte ja auch nicht jeder gleich ein Mobiltelefon oder später Smartphone, 55" Flachbildschirm, etc.

  5. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: Chardonnay 27.08.15 - 11:33

    klumpatsch77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DerVorhangZuUndAlleFragenOffen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hallo ihr E-Auto-Freaks? Warum setzt sich das Elektroauto nicht durch
    > wenn
    > > es doch so viel besser ist?
    >
    > E-Autos lohnen sich einfach nicht in Deutschland bei Strompreisen von
    > 30Cent.
    >
    > Ein Tesla verbraucht im Schnitt 20kWh / 100km. www.spritmonitor.de
    >
    > Macht bei 30 Cent/kWh 6¤/100km.
    > Bei den aktuellen günstigen Dieselpreisen kann man sich dafür knapp 5,5L
    > Diesel kaufen.
    >
    > Selbst eine E-Klasse mit 204PS verbraucht im Schnitt 7,12L/100km.
    > www.spritmonitor.de
    >
    > Man spart also mit dem Elektroauto nur 1,5L/100km oder etwa 1,70¤/100km.
    > Also 170¤ auf 10000km gespart oder 1700¤ auf 100000km.
    >
    > Dafür tue ich mir die Nachteile nicht an, auch wenn sich Elektroautos ganz
    > nett fahren.

    Leute die TESLA fahren, wollen ein seltenes Luxus Auto mit viel Wumms (also 700ps) und ökologischen Anspruch.
    Die würden sich nie eine Diesel-Knatterkiste mit 150ps kaufen weil man einen Verbrauch von 5,5l Diesel hat.
    Ist das schwer zu verstehen ?

  6. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: klumpatsch77 27.08.15 - 11:36

    Chardonnay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Leute die TESLA fahren, wollen ein seltenes Luxus Auto mit viel Wumms (also
    > 700ps) und ökologischen Anspruch.
    > Die würden sich nie eine Diesel-Knatterkiste mit 150ps kaufen weil man
    > einen Verbrauch von 5,5l Diesel hat.
    > Ist das schwer zu verstehen ?

    Das ist falsch.
    Tesla zielt ja genau auf diese Klientel, also als Alternative zum 5er/E-Klasse/A6 für um die 60-80 Riesen mit guter Ausstattung.

    Was sind die Tesla Fahrer von heute vorher gefahren? Dacia sicher nicht.

  7. Viel einfacher

    Autor: JanZmus 27.08.15 - 11:47

    "Warum setzt sich das Elektroauto nicht durch wenn es doch so viel besser ist?"

    Sorry, aber da muss man nicht lange drüber nachdenken.

    1. Weil man das nicht einfach irgendwo parken und laden kann.
    2. Weil das "tanken" zu lange dauert.

  8. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: Chardonnay 27.08.15 - 11:52

    klumpatsch77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Chardonnay schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Leute die TESLA fahren, wollen ein seltenes Luxus Auto mit viel Wumms
    > (also
    > > 700ps) und ökologischen Anspruch.
    > > Die würden sich nie eine Diesel-Knatterkiste mit 150ps kaufen weil man
    > > einen Verbrauch von 5,5l Diesel hat.
    > > Ist das schwer zu verstehen ?
    >
    > Das ist falsch.
    > Tesla zielt ja genau auf diese Klientel, also als Alternative zum
    > 5er/E-Klasse/A6 für um die 60-80 Riesen mit guter Ausstattung.
    >
    > Was sind die Tesla Fahrer von heute vorher gefahren? Dacia sicher nicht.

    Ich habe nicht behauptet das ein Dacia Kunde auf einen TESLA wechseln würde.
    Sondern, dass jemand der ein PS Starkes PKW mit Luxus-Austattung sucht (etwa BMW M5, Audi S4/S6) zu TESLA wechselt.

    Du vergleichst aber Äpfel mit Birnen.
    Wem interessiert es, dass ein oller Mercedes Diesel 5,5l verbraucht ?!

  9. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: klumpatsch77 27.08.15 - 11:57

    Chardonnay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wem interessiert es, dass ein oller Mercedes Diesel 5,5l verbraucht ?!

    Offensichtlich ziemlich viele, bei 37117 Neuzulassungen von E-Klassen in Deutschland in 2014, was ungefähr der weltweiten Jahresproduktion von Tesla entspricht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.08.15 11:59 durch klumpatsch77.

  10. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: Chardonnay 27.08.15 - 12:02

    klumpatsch77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Chardonnay schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Wem interessiert es, dass ein oller Mercedes Diesel 5,5l verbraucht ?!
    >
    > Offensichtlich ziemlich viele, bei 37117 Neuzulassungen von E-Klassen in
    > Deutschland, was ungefähr der weltweiten Jahresproduktion von Tesla
    > entspricht.

    Das sind mindestens 90% Leasing durch Unternehmen als "Vertreterkutsche" oder Taxi.
    In München gibt es schon den ersten Taxibetreiber mit einen TESLA.

    http://www.umwelttaximuenchen.de/site/portfolio-item/tesla-s/

  11. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: fokka 27.08.15 - 12:03

    > Insgesamt ist der Anteil des Menschen am weltweiten CO2 Ausstoß nicht allzu hoch.

    ja ne, na dann ist ja alles klar...

  12. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: klumpatsch77 27.08.15 - 12:06

    Chardonnay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das sind mindestens 90% Leasing durch Unternehmen als "Vertreterkutsche"
    > oder Taxi.

    Na und?
    Ist ja beim Tesla nicht anders.

    "Tesla’s Model S hat es mit 66 neuen Fahrzeugen sogar vor den beliebten Renault ZOE (62) geschafft und hat somit einen Anteil von 3% an den Oberklasse-Fahrzeugen (zum Vergleich: Marktführer ist die S-Klasse mit 26%). Seltsamerweise sind 71% der Model S gewerblich zugelassen. Netter Firmenwagen…"

    http://blog.e-stations.de/2014/elektroauto-zulassungszahlen-im-februar-2014-nach-modellen/

    Übrigens sind es nicht 90% bei der E-Klasse, sondern rund 65%.

    "Ein Segment darüber das gleiche Bild: Hier fällt der BMW 5er mit 16,1 Prozent Privatzulassungen deutlich hinter die Mercedes E-Klasse (35,1 Prozent) zurück."

    http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bereinigte-zulassungsstatistik-enthuellt-deutschlands-wahre-bestseller-4689351.html



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 27.08.15 12:12 durch klumpatsch77.

  13. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: wasabi 27.08.15 - 13:14

    Hallo, würde mich zwar nicht als E-Auto-Freak bezeichnen, aber ich antworte dennoch auf deinen Beitrag, den ich übrigens gut, subjektiv aber trotzdem angenehm sachlich finde :-)

    Direkt mal eine Kleinigkeit: Lithium gehört nicht zu den "seltenen Erden". Diese bezeichnet eine bestimmte Gruppe von Elementen, von denen einige noch nicht mal selten sind :-)

    Warum sich E-Autos aktuell nicht durchsetzen ist eigentlich einfach: Sie sind momentan noch teuer und haben Defizite bei Reichweite/"Auftanken". Natürlich abhängig vom Nutzungszweck und vor allem abhängig davon, ob man einen eigenen Stellplatz hat, auf dem man über Nacht laden kann.

    Aber was spricht für das E-Auto? Du sagts "es löst keine Probleme." Wenn ich mir herkömmliche Autos (oder alle möglichen technischen Gebrauchsgüter) und deren Entwicklung betrachte, dann ist da vieles evolutionär. Es gab aber über die Jahre und Jahrzehnte immer technische Verbesserungen, die sich durchgesetzt haben, obwohl sie vielleicht nicht revolutionär ein bestehndes Problem komplett gelöst haben. Seit es Autos mit Verbrennungsmotoren gibt (übirgens fuhren Anfang des 20. Jahrhunderts mehr E-Autos auf den Straßen als solche mit Verbrenner, die Vorteile hat man schon damals geschätzt) ist man bemüht, diese komfortabler, leiser, laufruhiger, emmissionsärmer, effizienter, und gleichzeitg flott, antrittstark und souverän zu machen. Der Elektroantrieb macht das nun einfach mit einem Schlag alles richtig gut, teils fast in Perfektion. In einem Testvideo vom E-Golf sagte der Tester, dass das der beste Golf sei. Ich kann mir schon vorstellen, dass wenn jemand mit E-Antrieb aufwächst und dann in einen Verbrenner steigt, er sich denkt "Was ist das denn für eine laute, ruckelige, umständliche, nervige, dreckige und veraltete Technik". Wenn wir die noch vorhande Akku-Problematik mal auslassen, dann ist Elektroantrieb einfach die überlegenere Antriebsform, gerade bei PKWs. Wobei, Kreuzfahrtschiffe, große Baumaschinen und "Diesel-Züge" setzen ja auch darauf :-)

    Mal zum Öko-Aspekt: Zum einen stört mich immer wieder (ist jetzt gar kein Vorwurf an dich), dass in den letzten Jahren es immer nur um CO2 geht, wenn es um Umweltschutz geht. "Umwelt" ist aber mehr. Fakt ist , dass die lokalen Emissionen bei einem E-Auto deutlich geringer sind als bei einem Verbrenner. Ich halte Lärm in Großstädten für den größten umwelt-/gesundheitschädlichen Faktor.

    Und auch wenn es um das große Ganze geht, dann hat ein mit Strom betriebenes Auto den Vorteil, dass dieser unterschiedlichst erzeugt werden kann. Elektrische Energie werden wir auch in ferne Zukunft benötigen. Wir wissen noch nicht genau, wie wir den in Zukunft erzeugen - aber das ist dem Elektroauto egal. Schon jetzt kann ich theoretisch mein E-Auto mit Solarstrom betreiben, den ich zuhause selbst erzeugt habe. Und ja, er läuft aber auch mit Braunkohlestrom.

  14. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: Robert.Mas 27.08.15 - 13:57

    Warum ich mir ein Elektroauto kaufen würde? Weils eine geniale Beschleunigung, Antritt und Fahrgefühl hat.

    Diese ganzen Gründe mit Umwelt, Benzinkosten blabla, gehen mir sonstwo vorbei. Ich will keine Probleme lösen, sondern Spaß damit haben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.08.15 13:57 durch Robert.Mas.

  15. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: klumpatsch77 27.08.15 - 14:07

    Robert.Mas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum ich mir ein Elektroauto kaufen würde? Weils eine geniale
    > Beschleunigung, Antritt und Fahrgefühl hat.

    Das hängt ganz vom Elektroauto ab.
    Renault ZOE 12,6s von 0-100 würde ich jetzt nicht mit genialer Beschleunigung gleichsetzen.

    Klar, die 3s vom Tesla machen vor der Eisdiele schon Eindruck.

  16. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: Robert.Mas 27.08.15 - 14:21

    klumpatsch77 schrieb:
    > Das hängt ganz vom Elektroauto ab.
    > Renault ZOE 12,6s von 0-100 würde ich jetzt nicht mit genialer
    > Beschleunigung gleichsetzen.
    >
    > Klar, die 3s vom Tesla machen vor der Eisdiele schon Eindruck.

    Ja ok, ich bin jetzt von einer Tesla Roadster Erfahrung ausgegangen ;)
    Aber selbst ein E-Golf fühlt sich auf den ersten Metern super an. Vom Start weg volles Drehmoment zu haben ist einfach gut...

    Was hat ne Eisdiele mit Fahrspaß zu tun? oO

  17. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: Chardonnay 27.08.15 - 14:24

    klumpatsch77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Robert.Mas schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum ich mir ein Elektroauto kaufen würde? Weils eine geniale
    > > Beschleunigung, Antritt und Fahrgefühl hat.
    >
    > Das hängt ganz vom Elektroauto ab.
    > Renault ZOE 12,6s von 0-100 würde ich jetzt nicht mit genialer
    > Beschleunigung gleichsetzen.
    >
    > Klar, die 3s vom Tesla machen vor der Eisdiele schon Eindruck.

    Du solltest nicht an einer Eisdiele in 3s auf 100 beschleunigen.
    Weil ersten bekommt das Akustisch es keiner mit und zweites gefährdest du andere.

    Und ob so ein Renault ZOE mit 65 Kw ausreicht kannst du erst beurteilen, wenn du den Wagen gefahren bist.
    Man kann 65 Kw im Elektroauto nicht mit einen Benziner/Diesel vergleichen.

  18. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: klumpatsch77 27.08.15 - 14:39

    Chardonnay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Man kann 65 Kw im Elektroauto nicht mit einen Benziner/Diesel vergleichen.

    Und warum nicht?

    > Und ob so ein Renault ZOE mit 65 Kw ausreicht kannst du erst beurteilen,
    > wenn du den Wagen gefahren bist.

    Ich bin den Wagen schon gefahren. Verarbeitung, naja, sehr französisch. Extrem klein und 135 km/h Höchstgeschwindigkeit sind jetzt auch nix.

    Von der teuren Batteriemiete (99¤ im Monat bei 12500km jährlicher Fahrleistung) ganz abgesehen.
    12500km im Jahr sind gerade mal 1000km im Monat, also eine Tankfüllung bei meinem Diesel. Für 99¤ kann ich mir derzeit rund 90L Diesel kaufen....

  19. Re: Kommentar: Das Elektroauto hat ein Problem

    Autor: ChMu 27.08.15 - 16:12

    Chardonnay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > klumpatsch77 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DerVorhangZuUndAlleFragenOffen schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Hallo ihr E-Auto-Freaks? Warum setzt sich das Elektroauto nicht durch
    > > wenn
    > > > es doch so viel besser ist?
    > >
    > > E-Autos lohnen sich einfach nicht in Deutschland bei Strompreisen von
    > > 30Cent.
    > >
    > > Ein Tesla verbraucht im Schnitt 20kWh / 100km. www.spritmonitor.de
    > >
    > > Macht bei 30 Cent/kWh 6¤/100km.
    > > Bei den aktuellen günstigen Dieselpreisen kann man sich dafür knapp 5,5L
    > > Diesel kaufen.
    > >
    > > Selbst eine E-Klasse mit 204PS verbraucht im Schnitt 7,12L/100km.
    > > www.spritmonitor.de
    > >
    > > Man spart also mit dem Elektroauto nur 1,5L/100km oder etwa 1,70¤/100km.
    > > Also 170¤ auf 10000km gespart oder 1700¤ auf 100000km.
    > >
    > > Dafür tue ich mir die Nachteile nicht an, auch wenn sich Elektroautos
    > ganz
    > > nett fahren.
    >
    > Leute die TESLA fahren, wollen ein seltenes Luxus Auto mit viel Wumms (also
    > 700ps) und ökologischen Anspruch.
    > Die würden sich nie eine Diesel-Knatterkiste mit 150ps kaufen weil man
    > einen Verbrauch von 5,5l Diesel hat.
    > Ist das schwer zu verstehen ?

    Ha, ja, dachte ich mir auch. Alle Tesla Fahrer die ich kenne und das sind einige, haben ja vorher Verbrenner gefahren. Aber sicher kein Diesel. Ich selber bezw die Firma hatten davor ebenfalls Luxus Limusinen, nie Diesel, und der Verbrauch fing bei 15l/100km an. Aber selbst die 1700 Euro Ersparnis im Jahr (bei etwa 100000km Fahrleistung, kommt etwa hin bei uns) sind ja Geld. Auf Jahre hochgerechnet, bei denen der Spritpreis natuerlich konstant bleibt :-) wird das also schnell fuenf stellig. Nur beim Sprit! WENN man mit 7l hinkommt weil man sich einschraenkt. Die anderen Kosten, Oele, Riemen, Filter ect pp sind da ja gar nicht mitgerechnet.

    Ich frage mich ehrlich, welche "Nachteile" man sich da nicht antun moechte. In zwei Jahren nicht mehr in Innenstaedte zu kommen? Dank Diesel Motor? Sehe ich eher als Nachteil an aber gut, jeder wie er will.

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