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260 PS - Wer braucht sowas?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: 260 PS - Wer braucht sowas?

    Autor: photoliner 10.08.17 - 09:20

    Desertdelphin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Brauche also dringend ein 250ps prolo golf!

    Sorry, aber bei solchen Aussagen kann man echt nur noch den Kopf schütteln. Was soll diese Neiddebatte? Wenn du mit 60PS oder 80PS glücklich bist, ist das ok. Aber lass anderen doch bitte ihre Freude an mehr Leistung... Solange man sich an ein gemeinsames Regelset (namens StVO) hält ist doch alles in Butter?!

  2. Re: Dein Beitrag entspricht 0.642 Trump

    Autor: Anonymer Nutzer 10.08.17 - 09:20

    Danke für den Lacher am Morgen:) Vielleicht kann ich die 0.7 Trump noch erreichen!

  3. Re: 260 PS - Wer braucht sowas?

    Autor: Trollversteher 10.08.17 - 09:23

    >Hand aufs Herz: Um die 80 KW reichen bei einem Fahrzeug der Kompaktklasse, sofern ein Turbolader verbaut ist, der "untenrum" für Drehmoment sorgt. Sei das bei einem Benziner oder Dieselmotor.

    Naja, kommt auf die Fahrweise an - bei häufigen Autobahnfahrten wo die Nadel auch mal über die 150 oder 160 geht ist ein Motor, der seine Leistung vor allem durch Hubraum bezieht sicher sparsamer als so ein kleines mit Turbo aufgepumptes Motörchen, wie sie heutzutage in klein und Kompaktwagen verbaut werden.

    >Niemand braucht die Leistung deines Fahrzeugs. Nice to have eben.

    Niemand braucht "Niemand braucht"-Sprüche. Genauso könnte man sagen "Niemand braucht einen privaten PKW".

  4. Re: PS? Rechnest du auch in Oz, Cups, Spoon?

    Autor: staples 10.08.17 - 09:25

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leistung wird in Watt angegeben.

    1 PS = 0,735 kW.

  5. Re: 260 PS - Wer braucht sowas?

    Autor: Trollversteher 10.08.17 - 09:26

    >Wie manche hier andere gleich beleidigen nur weil sie ein besseres Auto haben... Nach dem Motto: Wer im Leben versagt muss es den anderen auch gleich mieß machen.

    Eigentlich war der Fall hier umgekehrt, der mit dem vermeintlich "besseren" Auto wurde von denen mit langsamerem Auto als "Prolo" der eine "Schw*nzverlängerung nötig hat" beschimpft...

  6. Re: 260 PS - Wer braucht sowas?

    Autor: staples 10.08.17 - 09:27

    Miixnix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eben nicht, der E-Motor hat über den Drehzahlbereich konstantes maximales
    > Drehmoment. Das heißt, dass die Leistung erst mit der Drehzahl steigt.
    > Dadurch das bei E-Autos kein Getriebe verbaut ist muss auch die maximale
    > Leistung höher sein um das gleiche Drehmoment auf die Straße zu bringen wie
    > ein Verbrenner im 2. Gang.

    TIL

  7. Re: 260 PS - Wer braucht sowas?

    Autor: Anonymer Nutzer 10.08.17 - 09:28

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Hand aufs Herz: Um die 80 KW reichen bei einem Fahrzeug der Kompaktklasse,
    > sofern ein Turbolader verbaut ist, der "untenrum" für Drehmoment sorgt. Sei
    > das bei einem Benziner oder Dieselmotor.
    >
    > Naja, kommt auf die Fahrweise an - bei häufigen Autobahnfahrten wo die
    > Nadel auch mal über die 150 oder 160 geht ist ein Motor, der seine Leistung
    > vor allem durch Hubraum bezieht sicher sparsamer als so ein kleines mit
    > Turbo aufgepumptes Motörchen, wie sie heutzutage in klein und Kompaktwagen
    > verbaut werden.
    >
    > >Niemand braucht die Leistung deines Fahrzeugs. Nice to have eben.
    >
    > Niemand braucht "Niemand braucht"-Sprüche. Genauso könnte man sagen
    > "Niemand braucht einen privaten PKW".

    Ich antworte dazu nichts mehr, weil mir ein angemessener Kommentar eine Rüge der Forenmoderation einbringen könnte.

  8. Re: PS? Rechnest du auch in Oz, Cups, Spoon?

    Autor: Tantalus 10.08.17 - 09:37

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nö, wieso sollte ich? Ich missioniere gegen die Nutzung von prähistorischen
    > Einheiten.

    Dann missionierst Du aber, wie gesagt, den falschen. Ist aber nichts ungewöhnliches, religiöse Eiferer gehen auch oft aufs falsche Ziel los. ;-)

    > PS sind bescheuert. Einheiten in US-Kochrezepten sind ebenfalls
    > bescheuert. *Meinung*

    Und doch wirst Du sie nicht so einfach aus den Köpfen der Menschen "herausmissionieren" können. Und gerade die PS beim Auto sind doch völlig egal, da sie in erster Linie dem Vergleich dienen. Ob ich jetzt ein Auto mit 100PS mit einem zweiten mit 200PS vergleiche, oder ein Auto mit 70kw mit einem mit 140kw, oder ein Auto mit 1800 Goldhalstern mit einem mit 3600 Goldhamstern ist Jacke wie Hose.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  9. Re: 260 PS - Wer braucht sowas?

    Autor: h3nNi 10.08.17 - 09:42

    photoliner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur weil ein Wagen problemlos die 180km/h und mehr schafft, muss man doch
    > nicht dauernd mit steifem Knie auf der linken Spur hängen...

    Sag das mal den Audi-Fahrern...

  10. Re: 260 PS - Wer braucht sowas?

    Autor: ArcherV 10.08.17 - 09:46

    Miixnix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eben nicht, der E-Motor hat über den Drehzahlbereich konstantes maximales
    > Drehmoment.

    Nein das stimmt so nicht.
    In oberen Drehzahlbereich nimmt das Drehmoment eines Elektromotors ab.

  11. Re: 260 PS - Wer braucht sowas?

    Autor: oxybenzol 10.08.17 - 09:46

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei der ganzen Diskussion um Elektroautos und Umwelt geht immer unter, was
    > für sinnlos übermotorisierte Autos da produziert werden. Vernünftigerweise
    > sollten solche Autos für den normalen Straßenverkehr gar nicht zugelassen
    > werden sondern abgesperrten "Fahrspaßgebieten" wie dem Nürburgring
    > vorbehalten sein.
    >
    > Wenn diese Leistung ausgenutzt wird, ist der normale Autofahrer überfordert
    > und landet dann schon mal im Gegenverkehr. Der Umwelt ist auch nicht
    > gedient, da der Verbrauch drastisch ansteigt. Die angegebenen Reichweiten
    > gelten ja nur, wenn man so fährt, wie man es auch mit einer Ente vor 40
    > Jahren gemacht hätte.

    In der elektrischen B-Klasse steckt ein Teslamotor. Dennoch kommt die B-Klasse nur auf 170 PS. Oder noch besser, im Fahrzeugschein vom Model S steht 67 kW. Ein E-Motor ist nun mal kein Verbrenner.

  12. Re: 260 PS - Wer braucht sowas?

    Autor: chefin 10.08.17 - 09:56

    Nur um mal das ganze etwas zu relativieren

    260PS Elektromotor sind 190KW. Elektromotoren kann man gnadenlos überlasten, wenn man dazwischen Zeit gibt zum Abkühlen. Wärme ist träge. Nominal als Dauerleistung dürfte der 190KW Motor also so bei 50KW liegen. Im Gegensatz zu Verbrennern sind Elektromotoren grundsätzlich extrem überlastbar.

    Wenn man das ganze physikalisch betrachtet, hat man zwei Widerstände die zum Einsatz kommen. Den DC-Widerstand der Kupferwicklung, also Dicke x Länge x spezifischer Widerstand. Oder auch ohmscher Widerstand. Und den Blindwiderstand, der frequenzabhängig ist. Frequenz heist Drehzahl. Je höher die Drehzahl, desdo höher der Blindwiderstand und desdo höher muss die Spannung werden um noch den selben Strom zu treiben.

    Rechenbeispiel
    100V Spannungsquelle
    1 Ohm DC Widerstand
    10Ohm Blindwiderstand bei 3000 U/min
    Strom bei 3000 = 10A. Ergibt 100V*10A = 1000Watt.
    Wenn der Motor startet wird kurz 100V bei 1Ohm = 100A gezogen. Kurz also 10.000W aktiviert. Das die 100A die Wicklung extrem erhitzen, da sie fast vollständig in Wärme übergehen, bis Drehmoment erzeugt wird, darf man das nur kurz fliesen lassen.

    Habe ich nun einen Spannungsquelle von 200V kann ich spielen, kann durchaus durch hohe Spannung den Motor dazu bringen auch mehr Strom zu ziehen. Spannung macht nichts aus, weil die Wicklung locker 2000V aushält. Lackdraht packt das. Nur erzeugt halt das Produkt aus Strom und Spannung Wärme. Das hält die Spule nur bedingt aus. So kann ich aber den Motor elektronisch auf exorbitante Leistungen bringen beim Anfahren. Würde der Tesla das auch bei Drehzahl können, würde er bei unter 3sec auf Hundert die 200 in 6sec erreichen. Tut er aber nicht, da muss der Strom schon reduziert werden. Und nach kurzer Zeit droht überhitzung und er regelt ab. Dauerlast auf der Autobahn 150 entspricht ca 40-50KW. Beim tesla S

    Die Angaben sind also Marketingangaben, so wie heute Lautsprecher mit 100W peak am 10Wh Lithiumakku 8 Stunden Musik abspielen können. Das sind rechnerische Werte, die für ganz kurze Momente erreicht werden. Beim Verbrenner gibt es sowas nicht. Allenfalls könnte man das Drehmoment nehmen, das 100µsec nach dem Zünden anliegt und hochrechnen. Dann würde man auch 1000PS unter der Haube haben. Rechnerisch für 100µsec pro 1/2 Umdrehungen( 4 Zylinder, 20msec pro Umdrehung, 3000U/min). Nur so rechnet keiner mit einem Verbrenner. Die Elektroautos schon. Allerdings, die können das extrem hohe Drehmoment auch für ein paar Umdrehungen halten.

    So..nachdem das nun soweit klargestellt ist, das Modell 3 ist ein 80PS Golf, der Leaf ein 60PS Golf. Nur mit kleinen Anleihen bei Nikolas Tesla bzgl des Verhaltens von Spulen und des Ausreizens von Grenzwerten.

  13. Re: 260 PS - Wer braucht sowas?

    Autor: Powerhouse 10.08.17 - 10:16

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur um mal das ganze etwas zu relativieren
    >
    > 260PS Elektromotor sind 190KW. Elektromotoren kann man gnadenlos
    > überlasten, wenn man dazwischen Zeit gibt zum Abkühlen. Wärme ist träge.
    > Nominal als Dauerleistung dürfte der 190KW Motor also so bei 50KW liegen.
    > Im Gegensatz zu Verbrennern sind Elektromotoren grundsätzlich extrem
    > überlastbar.
    >
    > Wenn man das ganze physikalisch betrachtet, hat man zwei Widerstände die
    > zum Einsatz kommen. Den DC-Widerstand der Kupferwicklung, also Dicke x
    > Länge x spezifischer Widerstand. Oder auch ohmscher Widerstand. Und den
    > Blindwiderstand, der frequenzabhängig ist. Frequenz heist Drehzahl. Je
    > höher die Drehzahl, desdo höher der Blindwiderstand und desdo höher muss
    > die Spannung werden um noch den selben Strom zu treiben.
    >
    > Rechenbeispiel
    > 100V Spannungsquelle
    > 1 Ohm DC Widerstand
    > 10Ohm Blindwiderstand bei 3000 U/min
    > Strom bei 3000 = 10A. Ergibt 100V*10A = 1000Watt.
    > Wenn der Motor startet wird kurz 100V bei 1Ohm = 100A gezogen. Kurz also
    > 10.000W aktiviert. Das die 100A die Wicklung extrem erhitzen, da sie fast
    > vollständig in Wärme übergehen, bis Drehmoment erzeugt wird, darf man das
    > nur kurz fliesen lassen.
    >
    > Habe ich nun einen Spannungsquelle von 200V kann ich spielen, kann durchaus
    > durch hohe Spannung den Motor dazu bringen auch mehr Strom zu ziehen.
    > Spannung macht nichts aus, weil die Wicklung locker 2000V aushält.
    > Lackdraht packt das. Nur erzeugt halt das Produkt aus Strom und Spannung
    > Wärme. Das hält die Spule nur bedingt aus. So kann ich aber den Motor
    > elektronisch auf exorbitante Leistungen bringen beim Anfahren. Würde der
    > Tesla das auch bei Drehzahl können, würde er bei unter 3sec auf Hundert die
    > 200 in 6sec erreichen. Tut er aber nicht, da muss der Strom schon reduziert
    > werden. Und nach kurzer Zeit droht überhitzung und er regelt ab. Dauerlast
    > auf der Autobahn 150 entspricht ca 40-50KW. Beim tesla S
    >
    > Die Angaben sind also Marketingangaben, so wie heute Lautsprecher mit 100W
    > peak am 10Wh Lithiumakku 8 Stunden Musik abspielen können. Das sind
    > rechnerische Werte, die für ganz kurze Momente erreicht werden. Beim
    > Verbrenner gibt es sowas nicht. Allenfalls könnte man das Drehmoment
    > nehmen, das 100µsec nach dem Zünden anliegt und hochrechnen. Dann würde man
    > auch 1000PS unter der Haube haben. Rechnerisch für 100µsec pro 1/2
    > Umdrehungen( 4 Zylinder, 20msec pro Umdrehung, 3000U/min). Nur so rechnet
    > keiner mit einem Verbrenner. Die Elektroautos schon. Allerdings, die können
    > das extrem hohe Drehmoment auch für ein paar Umdrehungen halten.
    >
    > So..nachdem das nun soweit klargestellt ist, das Modell 3 ist ein 80PS
    > Golf, der Leaf ein 60PS Golf. Nur mit kleinen Anleihen bei Nikolas Tesla
    > bzgl des Verhaltens von Spulen und des Ausreizens von Grenzwerten.

    Schön geschrieben.
    Um noch etwas zu ergänzen, was viele hier in diesem Thread wohl nicht beachtet haben:

    Die Hersteller geben alles, um soviel wie möglich Energie rekuperieren zu können. Wenn man jetzt ein 2 Tonnen Fahrzeug von 100 km/h auf 0 herunterbremsen will, benötigt das (1/2*m*v^2: 1/2 * 2000kg * (100/3,6 m/s)^2 = ) 385 kilo Joule. Das entspricht einem Energiegehalt von 385 kWs (oder 107Wh). Soll der ganze Bremsvorgang also über 5 Sekunden erfolgen, sind das durchschnittlich 385 kWs / 5s = 77 kW an Leistung. Soviel muss der Motor im generatorischen Betrieb also aufnehmen. Da die Geschwindigkeit quadratisch eingeht sind es bei 200 km/h eben viermal soviel (wobei da 5 Sekunden sehr optimistisch wären ^^)

    TL:DR: Um soviel Energie wie möglich wieder durch Rekuperation zu erhalten, und damit die NEFZ Reichweite deutlich zu erhöhen, wird ein rießiger E-Motor eingebaut. Das hat nunmal den positiven (für manche hier auch negativen) Effekt, dass der Motor im motorischen Betrieb auch viel Leisten kann.

  14. Re: 260 PS - Wer braucht sowas?

    Autor: Kein Kostverächter 10.08.17 - 10:17

    Also ich fahre konssequent Kleinwagen mit weniger als 60 PS. Irgendwie muss ich ja mein gigantisches Gemächt kompensieren...

    Bis die Tage,

    KK

    ----------------------------------------------------------
    Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
    (Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
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  15. Re: 260 PS - Wer braucht sowas?

    Autor: Miixnix 10.08.17 - 10:22

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Miixnix schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eben nicht, der E-Motor hat über den Drehzahlbereich konstantes
    > maximales
    > > Drehmoment.
    >
    > Nein das stimmt so nicht.
    > In oberen Drehzahlbereich nimmt das Drehmoment eines Elektromotors ab.

    Ja stimmt, aber erst wenn die Spannungsgrenze erreicht wird. An disem punkt hat man dann die Maximale Leistung, danach nimmt das Drehmoment bis zur Maximalen Drehzahl ab.

  16. Re: 260 PS - Wer braucht sowas?

    Autor: ArcherV 10.08.17 - 10:24

    Kein Kostverächter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich fahre konssequent Kleinwagen mit weniger als 60 PS. Irgendwie muss
    > ich ja mein gigantisches Gemächt kompensieren...


    Und die 60ps reichen aus um die 3Tonnen zu bewegen?
    SCNR

  17. Re: 260 PS - Wer braucht sowas?

    Autor: Berner Rösti 10.08.17 - 10:41

    maci23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich möchte nur ergänzen, dass bei den Reichweitenangaben genau so
    > geschummelt wird, wie bei den Verbrauchsangaben der Verbrennungsmotoren.
    > Hier ist ja auch die Differenz zwischen Angabe und Realität oft wie Tag und
    > Nacht.

    Da "schummelt" niemand, denn die Prüfszenarien sind vom Gesetzgeber genau so vorgegeben.

  18. Spitzenlast

    Autor: Berner Rösti 10.08.17 - 10:45

    Diese Phantasiewerte, die man bei Tesla da gerne angibt, ist die Spitzenlast, die der Motor kurzzeitig erbringen kann.

    Das bringt halt ein paar Zentimeter beim Ampelrennen.

  19. Re: 260 PS - Wer braucht sowas?

    Autor: grumbazor 10.08.17 - 10:46

    Da habe ich genau Gegenteiliges erlebt. Kleine Motoren saufen bei mir oft 2-3l mehr als große Maschinen und das wo sie weit von den Beschleunigungswerten entfernt bleiben die die großen Maschinen liefern und die ich auch gern nutze. Wo eine große Maschine schon bei sanftem Gasfuß gut abgeht muss man so ein Kleinviech treten und kommt trotzdem nicht voran. Von daher nehm ich dann doch lieber die größere Maschine. Mehr Spaß bei geringerem Verbrauch.

  20. Re: 260 PS - Wer braucht sowas?

    Autor: Anonymer Nutzer 10.08.17 - 11:01

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Hand aufs Herz: Um die 80 KW reichen bei einem Fahrzeug der Kompaktklasse,
    > sofern ein Turbolader verbaut ist, der "untenrum" für Drehmoment sorgt. Sei
    > das bei einem Benziner oder Dieselmotor.
    >
    > Naja, kommt auf die Fahrweise an - bei häufigen Autobahnfahrten wo die
    > Nadel auch mal über die 150 oder 160 geht ist ein Motor, der seine Leistung
    > vor allem durch Hubraum bezieht sicher sparsamer als so ein kleines mit
    > Turbo aufgepumptes Motörchen, wie sie heutzutage in klein und Kompaktwagen
    > verbaut werden.
    >
    > >Niemand braucht die Leistung deines Fahrzeugs. Nice to have eben.
    >
    > Niemand braucht "Niemand braucht"-Sprüche. Genauso könnte man sagen
    > "Niemand braucht einen privaten PKW".

    So ganz Unrecht hat er ja nicht. Viele Leute nutzen einen PKW weil sie diesen haben - und da wird er dann auch für 500m genommen...
    Die Kosten rechnen sich die meisten Leute auch schön und realisieren gar nicht wie teuer so ein Ding ist.
    (In den meisten Ländern Europas ist der öffentliche Personennahverkehr günstiger - oder zumindest preislich gleichauf mit Benzin und Versicherung.)

    Dementsprechend wäre es durchaus sinnvoll weniger private Fahrzeuge in den Städten zu haben - und das mit einem entsprechendem öffentlichen Personennahverkehr zu ermöglichen. Und wenn man dann doch mal neue Möbel oder ähnliches kauft, kann man entsprechende Fahrzeuge mieten oder gleich liefern lassen.
    Für Lebensjahr bräuchte man mehr kleinere lokale Supermärkte - dann kann man auch zu Fuß einkaufen - oder man lässt Schweres gleich liefern.

    Um zum Thema Kosten zurückzukommen:
    Wenn jemand 9000¤ für einen PKW zahlt, könnte diese Person fur das gleiche Geld 200 Taxifahrten aus den Vororten von Paris ins Stadtzentrum finanzieren. Das dürfte für einige Jahre reichen.

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