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Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

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  1. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: skeptiker2 11.08.17 - 14:01

    Die Reichweite von Batterieautos sind auch geschönt....und die Gesamtenergiebilanz liegt auch nicht transparent offen.... Der deutsche Strommix ist auch nicht zum größten Teil erneuerbar...

  2. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: Anonymer Nutzer 11.08.17 - 14:20

    Wir drehen uns im Kreis: Diesel ist super, weil alle anderen es angeblich nicht besser können. Obwohl das letzte ja nicht mal stimmt. Lassen wir das.

  3. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: Anonymer Nutzer 11.08.17 - 14:30

    > Abgesehen von VW hat niemand "beschissen"

    A) Ist VW der größte Hersteller der Welt, ich weiß nicht, ob man da jetzt nach Anzahl der Betrüger abrechnen sollte, sondern vielleicht nach Anzahl der Betrogenen oder Schwere des Betrugs.
    B) Stimmt das nicht, Mitsubishi hat auch Zahlen gefälscht. Nur ein Beispiel.
    C) Wurde es lediglich noch nicht allen anderen nachgewiesen. Opel, Daimler, BMW und so weiter wurden da noch nicht freigesprochen, so weit ich das sehen kann.
    D) E-Autos bräuchten keine Abgaswerte schönen. Interessant wird da z.B. wieder die Strombeschaffung bei großen Mietflotten und wie "dreckig" oder "sauber" das ist. Da muss dann auch wieder genau hingesehen werden, weil man den Betreibern lieber nicht traut.

    > Wann genau ist denn eine Technik "am Ende"?

    Wenn man sie nicht mehr sinnvoll weiter entwickeln kann oder sich Ressourcen dem Ende neigen. Verbrennungsmotoren arbeiten teils mit absurden Drücken, Temperaturen und Drehzahlen, diversem Abgas-Reinigungs-Huppifluppi, nur um irgendwie die Abgas-Hürden zu nehmen. Das schafft dann der weltgrößte Autobauer schon nicht mehr sinnvoll.
    Und dann ist Erdöl immer noch endlich.

  4. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: skeptiker2 11.08.17 - 14:41

    Noch nie etwas von eDiesel gehört? Aber hier rumschreiben wie wenn man Ahnung hatt....nur Nebelkerzen!

  5. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: Anonymer Nutzer 11.08.17 - 14:49

    > Noch nie etwas von eDiesel gehört? Aber hier rumschreiben wie wenn man
    > Ahnung hatt....nur Nebelkerzen!

    An welcher Tankstelle gibt's den denn? Oder an welcher wird es ihn in - sagen wir - zwei Jahren geben?
    Bisher ist das einzige ein Wikipedia-Artikel, den es nur auf Englisch gibt. Google möchte nicht mal nach "eDiesel" suchen, sondern schlägt "Diesel" vor. Die letzten "Neuigkeiten" stammen aus 2015.

    > nur Nebelkerzen!

    Genau das.

  6. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: skeptiker2 11.08.17 - 15:06

    Synthetischer Diesel....kannst du finden! In der Forschung!
    Es ist aber sinnlos wenn noch viel Kohle und Gas zum Stromproduzieren genutz werden....an Strom muss man egal wie kommem...

  7. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: Berner Rösti 11.08.17 - 15:13

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Abgesehen von VW hat niemand "beschissen"
    >
    > A) Ist VW der größte Hersteller der Welt, ich weiß nicht, ob man da jetzt
    > nach Anzahl der Betrüger abrechnen sollte, sondern vielleicht nach Anzahl
    > der Betrogenen oder Schwere des Betrugs.

    Vielleicht sollte man die Anzahl der betroffenen Fahrzeuge zugrunde legen und sich einmal ansehen, um was es da überhaupt geht.

    Ich möchte den Betrug in keiner Weise beschönigen, aber hier geht es um willkürlich festgelegte Grenzwerte, die zudem in jedem Land anders sind. Das führt dann zu der grotesken Situation, dass VW in dem einen Land mit demselben Wagen ein "Betrüger" ist, in dem anderen Land nicht.

    > B) Stimmt das nicht, Mitsubishi hat auch Zahlen gefälscht. Nur ein
    > Beispiel.

    Wo immer viel Geld im Spiel ist, wird es auch Manipulationen geben.

    > C) Wurde es lediglich noch nicht allen anderen nachgewiesen. Opel, Daimler,
    > BMW und so weiter wurden da noch nicht freigesprochen, so weit ich das
    > sehen kann.

    Im Rechtsverständnis der westlichen Welt gilt jeder Angeklagte so lange als unschuldig, bis seine Schuld zweifelsfrei nachgewiesen ist.

    Ansonsten könnte man dich z.B. als Dieb, Mörder oder Vergewaltiger bezeichnen, obwohl es dir noch nicht nachgewiesen wurde und du noch nicht freigesprochen wurdest. ;)

    > D) E-Autos bräuchten keine Abgaswerte schönen. Interessant wird da z.B.
    > wieder die Strombeschaffung bei großen Mietflotten und wie "dreckig" oder
    > "sauber" das ist. Da muss dann auch wieder genau hingesehen werden, weil
    > man den Betreibern lieber nicht traut.

    Ja, bei E-Autos kann man all den Dreck schön kaschieren, weil man ihn ja nicht unmittelbar sieht. Das ist ja das Verlogene an dieser Geschichte. Der Strom kommt ja aus der Steckdose und die Akkus sind ja auch schon drin.

    > > Wann genau ist denn eine Technik "am Ende"?
    >
    > Wenn man sie nicht mehr sinnvoll weiter entwickeln kann oder sich
    > Ressourcen dem Ende neigen. Verbrennungsmotoren arbeiten teils mit absurden
    > Drücken, Temperaturen und Drehzahlen, diversem
    > Abgas-Reinigungs-Huppifluppi, nur um irgendwie die Abgas-Hürden zu nehmen.

    Wer definiert, was "sinnvoll" oder was "absurd" ist?

    Wäre es nicht besser, das Ende einer Technik als den Punkt zu definieren, wenn es eine neue Technik gibt, die besser ist und die alte vollständig ersetzen kann?

    > Das schafft dann der weltgrößte Autobauer schon nicht mehr sinnvoll.

    Selbstverständlich schafft das auch VW. Nur wollten sie halt Geld sparen, um einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen.

    > Und dann ist Erdöl immer noch endlich.

    Das ist richtig.

  8. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: Berner Rösti 11.08.17 - 15:15

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir drehen uns im Kreis: Diesel ist super, weil alle anderen es angeblich
    > nicht besser können. Obwohl das letzte ja nicht mal stimmt. Lassen wir das.

    Diesel ist nicht "super". Nur gibt es derzeit erstens noch keine wirklichen Alternativen, und bei den "schmutzigen" Diesel-Fahrzeugen handelt es sich um die Modelle, die vor Jahren auf den Markt gekommen und unter den damals geltenden Vorgaben entwickelt wurden.

  9. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: Anonymer Nutzer 11.08.17 - 15:48

    > Ich möchte den Betrug in keiner Weise beschönigen, aber hier geht es um
    > willkürlich festgelegte Grenzwerte

    Grenzwerte (für tödlich giftige Stoffe) sind immer willkürlich, deshalb sind sie aber nicht gleich schlecht.

    > Das führt dann zu der grotesken Situation, dass VW in dem einen Land mit
    > demselben Wagen ein "Betrüger" ist, in dem anderen Land nicht.

    Ja, und hier gilt eben Wert X. Ich kann mir auch nicht aussuchen, nach dem Steuerrecht von Lampukistan abgerechnet zu werden. Hier rollt der VW, hier muss er die Euro 6 (ohne Abschalteinrichtung) einhalten.

    > Im Rechtsverständnis der westlichen Welt gilt jeder Angeklagte so lange als
    > unschuldig, bis seine Schuld zweifelsfrei nachgewiesen ist.

    Die Autos wurden teilweise mit erheblich abweichenden Ausstößen gemessen, da wird man vom Hersteller ja mal eine Aussage erwarten können.

    > Ja, bei E-Autos kann man all den Dreck schön kaschieren, weil man ihn ja
    > nicht unmittelbar sieht.

    Und weil er auch nicht unmittelbar dort entsteht, wo die Menschen den Dreck einatmen. Oder wie viele Kohlekraftwerke gibt es in Innenstädten im Vergleich zu "Dieselkraftwerken mit Nummernschild"?
    Zweitens ist es bedeutend leichter, Strom sauber herzustellen als man das mit Diesel kann. Es ist also wenigstens möglich, die Umweltbelastung, die auch ganz klar von fahrenden E-Autos ausgeht, zu senken. Mal davon abgesehen, dass es sowas wie "umweltschonende" Autos nicht gibt.

    > Wäre es nicht besser, das Ende einer Technik als den Punkt zu definieren,
    > wenn es eine neue Technik gibt, die besser ist und die alte vollständig
    > ersetzen kann?

    Nö, der Verbrennungsmotor hat seit Ewigkeiten keine revolutionäre Neuerung erfahren, das gesamte Konzept basiert immer noch auf dem selben Krempel von Achtzehnhundertirgendwas. Es spielt doch keine Rolle für die Betrachtung, dass diese Art Motor das Ende einer Sackgasse erreicht hat, ob es eine Alternative gibt. Die Anstrengungen, die heute nötig sind, einen effizienteren, weniger dreckigen und dabei immer noch bezahlbaren Verbrenner zu bauen, steigen mit jedem Jahr. Und die Verzweiflung mancher Autobauer auch.
    Um das klarzustellen: der E-Motor ist genauso "ausgereift", nur der pustet eben keine Abgase in die Atemluft derer, an denen er vorbeifährt. Das Konzept Elektroantrieb benötigt keine Anstrengungen, weniger gifitg, weniger dreckig, weniger tödlich zu sein. Und mit der Energiewende im Rücken wird auch der Treibstoff tendenziell sauberer hergestellt.

  10. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: Anonymer Nutzer 11.08.17 - 15:52

    > Synthetischer Diesel....kannst du finden! In der Forschung!

    Ich habe den eDiesel durchaus in der Forschung gefunden. Genau das ist ja das Problem: ein Diesel fährt nicht mit Forschergeist von 2015.

    > Es ist aber sinnlos wenn noch viel Kohle und Gas zum Stromproduzieren
    > genutz werden....an Strom muss man egal wie kommem...

    Durch Sonne, Wind und Wasser etwa? Nein, das wäre ja zu abgefahren.

  11. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: skeptiker2 11.08.17 - 16:10

    EDiesel wird hergestellt aus Wasserstoff und Kohlendioxid aus der Atmosphäre, deshalb ist er ja auch CO2 neutral!
    Den Wasserstoff gewinnt man aus der Elektrolyse von Wasser und dafür braucht man natürlich elektrische Energie....bis zu einem Gesamtwirkungsgrad von 70% kommt man im Moment

  12. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: Anonymer Nutzer 11.08.17 - 16:15

    Und der Energieaufwand, um aus Luft Treibstoff zu machen? Man kann aus Wasser auch Wasserstoff für Brennstoffzellen-Autos machen. Dass es funktioniert, bezweifelt ja niemand. Nur wie sinnvoll es ist.

    Wie sieht's dann mit dem Preis an der Tanke aus, wird der eDiesel gar preiswerter als der herkömmliche?
    Das wäre ja mal eine Überraschung, wenn Audi, die derzeit lieber Abgashürden per Software überspringen, dieser Kunstgriff gelungen sein sollte.
    Preiswerter Diesel aus Luft. Und morgen fängt Audi an, große Mengen Blei zu kaufen, das "A" in Audi steht nämlich für Alchemie. Ich würde ja lieber kein Gold mehr kaufen.^^

  13. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: Berner Rösti 11.08.17 - 16:23

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich möchte den Betrug in keiner Weise beschönigen, aber hier geht es um
    > > willkürlich festgelegte Grenzwerte
    >
    > Grenzwerte (für tödlich giftige Stoffe) sind immer willkürlich, deshalb
    > sind sie aber nicht gleich schlecht.

    Natürlich nicht. Nur ist es absurd, aufgrund eines willkürlich festgelegten und nicht absoluten Werts ein absolutes Urteil zu treffen.

    Wenn ich den Wert auf 50 willkürlich festlege, dann ist es lächerlich ein Fahrzeug mit 51 als "Dreckschleuder" zu bezeichnen und eins mit 49 als "Saubermann". Denn nur ein paar Kilometer weiter hinter der Landesgrenze ist der Grenzwert dann wieder anders.

    Das wäre halt so, als würde man hier nur dann als Mörder bestraft, wenn die Messerklinge 10cm tief in der Wunde steckt, wo anders ab 12cm. Verstehst du?

    Hier geht es um Umweltschutz und quasi gewürfelten Werten, von denen man meint, dass sie so oder so ganz gut seien. Niemand kann sagen, ob der Grenzwert A oder B besser sei.

    Ziel sollte letztlich immer sein, so wenig wie möglich zu an Schadstoffen auszustoßen.

    > > Das führt dann zu der grotesken Situation, dass VW in dem einen Land mit
    > > demselben Wagen ein "Betrüger" ist, in dem anderen Land nicht.
    >
    > Ja, und hier gilt eben Wert X. Ich kann mir auch nicht aussuchen, nach dem
    > Steuerrecht von Lampukistan abgerechnet zu werden. Hier rollt der VW, hier
    > muss er die Euro 6 (ohne Abschalteinrichtung) einhalten.

    Japp. Und da, wo betrogen wurde, steht das auch nicht zur Diskussion.

    Nur wenn der Gesetzgeber sagt, du musst für Euro X den Wert Y einhalten, darfst ihn aber unter dieser, jener und welcher Bedingung auch mal überschreiten, dann darf halt niemand laut aufschreien, wenn man das dann auch tut.

    Genauso wie bei der Steuer: Wenn dir das Steuerrecht erlaubt, dieses und jenes als Werbungskosten abzusetzen, dann darf man sich nicht beschweren, wenn man das auch tut. Oder zahlst du freiwillig mehr Steuern als nötig?

    > > Im Rechtsverständnis der westlichen Welt gilt jeder Angeklagte so lange
    > als
    > > unschuldig, bis seine Schuld zweifelsfrei nachgewiesen ist.
    >
    > Die Autos wurden teilweise mit erheblich abweichenden Ausstößen gemessen,
    > da wird man vom Hersteller ja mal eine Aussage erwarten können.

    Siehe oben. So lange der Gesetzgeber Ausnahmen erlaubt und die Grenzwerte unter einem genormten Prüfverfahren ermittelt, dann werden die Ausnahmen außerhalb dessen natürlich auch ausgenutzt.

    Das ist doch exakt dasselbe beim NEFZ-Verbrauch. Das ist eine gesetzliche Vorgabe, und genau die wird dann auch so durchgezogen.

    Wenn der Gesetzgeber möchte, dass die Fahrzeuge auch unter anderen Bedingungen und Betriebszuständen bestimmte Werte einhalten, dann müssen die eben auch definiert werden.

    > > Ja, bei E-Autos kann man all den Dreck schön kaschieren, weil man ihn ja
    > > nicht unmittelbar sieht.
    >
    > Und weil er auch nicht unmittelbar dort entsteht, wo die Menschen den Dreck
    > einatmen. Oder wie viele Kohlekraftwerke gibt es in Innenstädten im
    > Vergleich zu "Dieselkraftwerken mit Nummernschild"?
    > Zweitens ist es bedeutend leichter, Strom sauber herzustellen als man das
    > mit Diesel kann. Es ist also wenigstens möglich, die Umweltbelastung, die
    > auch ganz klar von fahrenden E-Autos ausgeht, zu senken. Mal davon
    > abgesehen, dass es sowas wie "umweltschonende" Autos nicht gibt.

    Den wesentlichen Punkt hast du dabei ausgelassen: Strom an sich ist neutral. Und selbst wenn es heute noch nicht sauber ist, ihn herzustellen, kann man das jedoch in naher bis ferner Zukunft erreichen. Das ist eigentlich der wesentliche Vorteil dabei.

    Nur ist es eben lächerlich, permanent die Umwelt-Keule zu schwingen, denn Stand heute sind E-Autos bei weitem nicht "sauber".

    > > Wäre es nicht besser, das Ende einer Technik als den Punkt zu
    > definieren,
    > > wenn es eine neue Technik gibt, die besser ist und die alte vollständig
    > > ersetzen kann?
    >
    > Nö, der Verbrennungsmotor hat seit Ewigkeiten keine revolutionäre Neuerung
    > erfahren, das gesamte Konzept basiert immer noch auf dem selben Krempel von
    > Achtzehnhundertirgendwas.

    Der Elektromotor wurde schon 1837 patentiert und funktioniert heute immer noch nach demselben Prinzip. Die erste Batterie wurde bereits 1780 erfunden.

    Also was soll das für ein Argument sein?

    All diese Techniken wurden weiterentwickelt, basieren jedoch nach wie vor auf dem alten Prinzip.

    Bei Verbrennungsmotoren waren die größten Evolutionsschritte übrigens die Erfindung der Einspritz-Technik, die immer weiter verfeinert wurde, sowie die Kompression bzw. Aufladung.

    > Es spielt doch keine Rolle für die Betrachtung,
    > dass diese Art Motor das Ende einer Sackgasse erreicht hat, ob es eine
    > Alternative gibt.

    Richtig. Nur steckt der Verbrennungsmotor ja in keiner "Sackgasse".

    > Die Anstrengungen, die heute nötig sind, einen
    > effizienteren, weniger dreckigen und dabei immer noch bezahlbaren
    > Verbrenner zu bauen, steigen mit jedem Jahr.

    Nennt sich "Weiterentwicklung". Also nichts ungewöhnliches.

    > Und die Verzweiflung mancher Autobauer auch.

    Diese Verzweiflung ist der Marktwirtschaft geschuldet.

    > Um das klarzustellen: der E-Motor ist genauso "ausgereift", nur der pustet
    > eben keine Abgase in die Atemluft derer, an denen er vorbeifährt.

    Ja, aber eben nur, weil die Abgase wo anders und dort dann in absolut größeren Mengen in die Atemluft gepustet werden. Und ab und zu regnen diese dann als radioaktiven Fallout herunter.

    > Das
    > Konzept Elektroantrieb benötigt keine Anstrengungen, weniger gifitg,
    > weniger dreckig, weniger tödlich zu sein. Und mit der Energiewende im
    > Rücken wird auch der Treibstoff tendenziell sauberer hergestellt.

    Nein, es benötigt zunächst überhaupt erst einmal gewaltige Anstrengungen, um überhaupt zu funktionieren.

    Ein 2,1-Tonnen-Fahrzeug mit der Reichweite eines Kleinwagens und der Tankzeit eines Verkehrsflugzeugs ist halt noch sehr weit davon entfernt. Es wird besser, aber es braucht eben noch seine Zeit. Und die Frage ist am Ende ohnehin nach wie vor, ob der Akku allein die Lösung ist.

  14. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: devarni 11.08.17 - 18:08

    Lithium wird zum grossen Teil recycled, die Gigafactory von Tesla hat z.B. einen eigenen Bereich vorgesehen. Abgesehen davon ist der Anteil von Lithium in Batterien nur ein kleiner Prozentanteil und genug Reserven scheint es weltweit auch zu geben.
    Aktuell ist die Technik auch noch nicht am Ende angekommen, in den Labors ist man bei Festkörper Akkus etc.. das hat zwar alles noch keine Serienreife es wird aber an allen Ecken geforscht und ein Faktor 2 oder 3 zu herkömmlichen Lithium Batterien ist sicherlich absehbar.

    Ich sehe Wettbewerb da positiv!
    Konkurrenz wird eher dazu führen das die Preise gedrückt werden und das man noch mehr Geld in Forschung etc. steckt. Wer als erster eine Akku-Revolution in Serienreife hinbekommt, wird dickes Geld machen.

    Technologieänderungen passieren auch nicht über Nacht. Die ersten Smartphones waren auch kein Kracher, teuer und haben sich nicht so wirklich durchgesetzt. Wo wir heute sind, brauche ich ja nicht zu erwähnen.
    Bei der Geschichte Verbrenner und Nachfolger (der aus heutiger Sicht wohl der Elektro sein wird) sieht das ähnlich aus. Momentan sind wir da sicherlich noch nicht in dem Bereich wo alle auf den neuen Zug aufspringen. Das ist momentan (meiner Meinung nach) doch noch eher für "Early Adopters" und Enthusiasten.
    Gewaltig Druck kommt natürlich von einigen Staaten, selbst China haut dort gewaltig rein mit Vorgaben. Das wird eher dazu führen das viele Automobilbauer aus ihrem Schlaf aufwachen müssen und dann beginnt eigentlich auch erst Wettbewerb.

    Frank Arnold, Musician & IT Freelancer
    Web: 4damind | Soundcloud: 52degree

  15. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: Anonymer Nutzer 11.08.17 - 19:24

    > Richtig. Nur steckt der Verbrennungsmotor ja in keiner "Sackgasse".

    Doch.

    > Nennt sich "Weiterentwicklung". Also nichts ungewöhnliches.

    Sackgasse bedeutet ja nicht automatisch sofortiger, voller Halt. Auch in einer Sackgasse kann man sich noch vorwärts bewegen. Nur werden die Schritte kleiner und der Aufwand pro Schritt größer. Das, was aktuell in der Öffentlichkeit bekannt ist, lässt diesbezüglich ja tief genug blicken. Audis Ratlosigkeit bei der Dieselentwicklung mit Blick auf BMW und mit dem "g-tron" will man plötzlich wieder Erdgas attraktiv machen. Mazdas Anstrengungen, mit buchstäblichem Hochdruck bei den Skyactiv- und Homogenbenzin-Motoren, und so weiter. Die Entwicklungen werden immer "abgefahrener", die Fortschritte dabei immer kleiner.
    Der Verbrennungsmotor ist so langsam am Ende seiner Entwicklung angekommen. Er wird nie "sauber" werden, allenfalls "weniger schmutzig".

  16. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: skeptiker2 11.08.17 - 20:32

    Klar, mit eDiesel wird er sehr sauber!
    Die Stickoxide können mit SCR Kat auch heute schon mit normalem Diesel so gering werden dass es keine Rolle mehr spielt
    Viel gefährlicher ist Feinstaub... Der wird im Verkehr durch Abrieb an Reifen und Bremsen erzeugt....hat ein Batterieauto auch!
    Und eine wirkliche große Menge Feinstaub kommt von Flugzeugen....da sagt aber keiner etwas....

  17. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: Berner Rösti 11.08.17 - 21:44

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Richtig. Nur steckt der Verbrennungsmotor ja in keiner "Sackgasse".
    >
    > Doch.
    >
    > > Nennt sich "Weiterentwicklung". Also nichts ungewöhnliches.
    >
    > Sackgasse bedeutet ja nicht automatisch sofortiger, voller Halt. Auch in
    > einer Sackgasse kann man sich noch vorwärts bewegen.

    Nein. Eine Sackgasse ist Ende. Kein Schritt weite. Nun geht es also doch weiter. Also was denn nun?

    Batterieelektrische Antriebe gibt es schon länger als jeden Verbrennungsmotor, sind nie wirklich verschwunden und wurden stetig weiter entwickelt. Auch da dachte man lange Zeit, das Ende der Fahnenstange erreicht zu haben. Geht nun aber anscheinend doch weiter.

  18. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: TC 12.08.17 - 00:37

    devarni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lithium wird zum grossen Teil recycled, die Gigafactory von Tesla hat z.B. einen eigenen Bereich vorgesehen.

    Bis jetzt wird Altlithium zu Beton/Dämmstoff verkloppt...

  19. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: Anonymer Nutzer 13.08.17 - 19:25

    > Nein. Eine Sackgasse ist Ende. Kein Schritt weite.

    Au weia. Hast Du noch nie eine echte Sackgasse gesehen? Die besteht nicht aus einer Wand direkt an der Einfahrt. Im übertragenen Sinn kann also die bildliche Sackgasse ebenfalls noch bis zu deren bekanntem, unausweichlichen Ende befahren / beschritten werden.
    Man weiß heute, dass der Verbrennungsmotor sich entwicklungstechnisch dem Ende nähert. Die Gründe habe ich ja nun Thread rauf, Thread runter mehrfach angeführt. Es sind und bleiben hochkomplizierte Präzisionsmaschinen aus mehreren Tausend teils beweglichen Teilen. Daran wird sich nichts ändern, egal wie effizient oder effektiv man sie baut. Egal, mit welchen Drücken, Aufladungen und egal mit wie vielen hintereinander geschalteten KATs. Man kann das Prinzip nicht grundlegend ändern, ohne dass es am Ende dann kein Verbrennungsmotor mehr ist.

    > Batterieelektrische Antriebe gibt es schon länger als jeden
    > Verbrennungsmotor, sind nie wirklich verschwunden und wurden stetig weiter
    > entwickelt. Auch da dachte man lange Zeit, das Ende der Fahnenstange
    > erreicht zu haben. Geht nun aber anscheinend doch weiter.

    Weil die Akkus einfach Mist waren. Und das wiederum lag u.a. daran, dass wegen der funktionierenden, relativ preiswerten Verbrenner auch kein gesteigertes Interesse an ihnen bestand. Am Wirkungsgrad der Motoren muss man dafür gar nicht so groß schrauben. Augenmerk liegt hier viel mehr auf der Energiespeicherung und -erzeugung.

  20. Re: Wettbewerb begräbt das e-Auto nur noch schneller

    Autor: skeptiker2 13.08.17 - 20:21

    Was ist denn falsch daran dass es hocheffiziente Präzisionsmaschinen sind, die aber sehr robust sind!
    Ich habe zb nichts gegen Elektroantrieb....das Problem sind die Batterien....und das wird immer ein Problem sein....weil man eine für eine bestimmte Energiemenge einfach zuviel Zeit zum laden braucht!
    Wenn man das ganze mit gesundem Menschenverstand a geht dann muss es alle Antriebsarten geben. Für die, die nur Kurzstrecken fahren ein eAuto, für andere eben Verbrennungsmotoren!
    Für Camper und für die, die Wohnwagen ziehen geht der Battwrieantrieb nicht!
    Ich bin heute von Tg Mures nach Constanta gefahren, 600 km serpentinen durch die Karpaten, Landstrasse, und 140 km/h auf der Landstrasse und das mit einem halben Tank (50 l). Habe 8Stunden gebraucht....will da keine 14 Stunden dafür brauchen....
    Es eignet sich nicht für jeden!

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