Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Elektroauto: Schweißprobleme beim…

Stahl ist doch leichter zu schweißen als Alu, oder?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Stahl ist doch leichter zu schweißen als Alu, oder?

    Autor: DerDy 17.10.17 - 22:17

    Ich bin kein Schweißer, aber ich meine mich üer ganz andere berichte erinnern zu können.

    Stahl und Eisen sind leicht(er) zu schweißen als Alu. Alu zu schwißen ist eine echte Kunst und was viele Jahre ein echtes Problem. Auch war das wohl einer der Gründe, warum im Flugzeugbau meist genietet und nicht geschweißt wurde, die dünnen Aluplatten hätten eher Löcher bekommen, als das sie am anderem Alu gehaftet hätten.

    Aber Stahl beim Elektroauto? Ist das nicht zu schwer? Auch hier dachte ich immer, das moderne (Verbund-)Werkstoffe und Leichtmetalle zum Einsatz kommen.

    So kann man sich irren.

  2. Re: Stahl ist doch leichter zu schweißen als Alu, oder?

    Autor: thinksimple 17.10.17 - 23:12

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin kein Schweißer, aber ich meine mich üer ganz andere berichte
    > erinnern zu können.
    >
    > Stahl und Eisen sind leicht(er) zu schweißen als Alu. Alu zu schwißen ist
    > eine echte Kunst und was viele Jahre ein echtes Problem. Auch war das wohl
    > einer der Gründe, warum im Flugzeugbau meist genietet und nicht geschweißt
    > wurde, die dünnen Aluplatten hätten eher Löcher bekommen, als das sie am
    > anderem Alu gehaftet hätten.
    >
    > Aber Stahl beim Elektroauto? Ist das nicht zu schwer? Auch hier dachte ich
    > immer, das moderne (Verbund-)Werkstoffe und Leichtmetalle zum Einsatz
    > kommen.
    >
    > So kann man sich irren.


    Es sind ja dünne Stahlbleche die hier zum Einsatz kommen. Teilweise auch Tailor Blanks. Die kann man schon gut
    Schweissen.
    Man muss halt beachten das die Flächen gut aufeinander liegen. Ist Luft dazwischen wird's schwieriger. Deswegen werden beim automatisiertem Punktschweissen Schweisszangen verwendet die die Elemente noch zusätzlich zusammen pressen. Geht aber nur in hewissem Mass. Sind.die Fertigungstoleranzen zu gross können dies die Zangen nicht mehr ausgleichen.
    Alu Schweissen ist schwieriger besonders im Karosseriebau, da eine grosse thermische Einwirkung das Material verzieht. Deswegen klebt man mehr, Nietet oder Schweisst mit Laser da hier der Verzug gering ausfällt.

    Wenn ein Mensch immer online ist spricht man dann von einer KI?

  3. Re: Stahl ist doch leichter zu schweißen als Alu, oder?

    Autor: matzems 18.10.17 - 07:00

    Schweißen ist immer eine kleine Wissenschaft. Bei Stahl kommen die Stahlsorten hinzu die jede ander behandelt werden muss.u hat den Vorteil dass es nur eine Alu Sorte gibt.
    Lieber vorher dies 100% perfekt schweissen als später gerissene Schweissnähte.

  4. Re: Stahl ist doch leichter zu schweißen als Alu, oder?

    Autor: GangnamStyle 18.10.17 - 07:58

    Ja, Stahl lässt sich im Gegensatz zu Alu schweißen. Aber man benötigt gewisse Erfahrung um die Schweißroboter einzustellen. Offensichtlich ist das das Problem bei Tesla (siehe Artikel).
    Stahl ist nicht gleich Stahl. Es gibt inzwischen hochfeste Stahlsorten mit hohem Aluminiumgehalt, die trotzdem kalt pressen und schweißen lassen. Sie können etwas dünner ausfallen als herkömmliche Stahlsorten, weil sie deutlich fester sind. Damit lässt sich Gewicht einsparen ohne andere Nachteile.
    Der Druck bei Tesla wird größer, da die Konkurrenten mit neuen Elektroautos im Nacken sitzen. Viel Zeit bleibt da nicht für Tesla. Statt Leute zu entlassen, sollte Musk weniger mit großspurigen Ankündigungen kommen, sondern realistische Ziele setzen.

  5. Re: Stahl ist doch leichter zu schweißen als Alu, oder?

    Autor: matzems 18.10.17 - 10:37

    GangnamStyle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, Stahl lässt sich im Gegensatz zu Alu schweißen. Aber man benötigt
    > gewisse Erfahrung um die Schweißroboter einzustellen. Offensichtlich ist
    > das das Problem bei Tesla (siehe Artikel).
    > Stahl ist nicht gleich Stahl. Es gibt inzwischen hochfeste Stahlsorten mit
    > hohem Aluminiumgehalt, die trotzdem kalt pressen und schweißen lassen. Sie
    > können etwas dünner ausfallen als herkömmliche Stahlsorten, weil sie
    > deutlich fester sind. Damit lässt sich Gewicht einsparen ohne andere
    > Nachteile.
    > Der Druck bei Tesla wird größer, da die Konkurrenten mit neuen Elektroautos
    > im Nacken sitzen. Viel Zeit bleibt da nicht für Tesla. Statt Leute zu
    > entlassen, sollte Musk weniger mit großspurigen Ankündigungen kommen,
    > sondern realistische Ziele setzen.
    Naja finde Musk ist schon realistisch. Er hat sich zwar hohe Ziele gesetzt was ja auch richtig ist. Man geht ja am Anfang inmer optimistisch an eine Sache ran. Er ist aber auch realistisch deshalbhat er von Anfang an gesagt dass man die Produktion langsam hochfährt um Fehler zu finden und zu beseitigen. Dass die ersten Model 3 nur an Mitarbeiter zum testen gehen, das Europa erst 2018 beliefert wird.
    Nun ist genau das eingetreten was er angekündigt hat: Fehler sind aufgetreten und werden in Ruhe mit Verstand analysiert und beseitigt. So ist das nun mal im echten Leben.
    Wird schon, aller Anfang ist schwer. Ich behalte erstmal meine Tesla Aktien. Habe welche von Geely den das wird die Konkurrenz. Daimler und co. bauen lieber Stink-Diesel ohne Zukunft.

  6. Re: Stahl ist doch leichter zu schweißen als Alu, oder?

    Autor: thinksimple 18.10.17 - 13:33

    matzems schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GangnamStyle schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, Stahl lässt sich im Gegensatz zu Alu schweißen. Aber man benötigt
    > > gewisse Erfahrung um die Schweißroboter einzustellen. Offensichtlich ist
    > > das das Problem bei Tesla (siehe Artikel).
    > > Stahl ist nicht gleich Stahl. Es gibt inzwischen hochfeste Stahlsorten
    > mit
    > > hohem Aluminiumgehalt, die trotzdem kalt pressen und schweißen lassen.
    > Sie
    > > können etwas dünner ausfallen als herkömmliche Stahlsorten, weil sie
    > > deutlich fester sind. Damit lässt sich Gewicht einsparen ohne andere
    > > Nachteile.
    > > Der Druck bei Tesla wird größer, da die Konkurrenten mit neuen
    > Elektroautos
    > > im Nacken sitzen. Viel Zeit bleibt da nicht für Tesla. Statt Leute zu
    > > entlassen, sollte Musk weniger mit großspurigen Ankündigungen kommen,
    > > sondern realistische Ziele setzen.
    > Naja finde Musk ist schon realistisch. Er hat sich zwar hohe Ziele gesetzt
    > was ja auch richtig ist. Man geht ja am Anfang inmer optimistisch an eine
    > Sache ran. Er ist aber auch realistisch deshalbhat er von Anfang an gesagt
    > dass man die Produktion langsam hochfährt um Fehler zu finden und zu
    > beseitigen. Dass die ersten Model 3 nur an Mitarbeiter zum testen gehen,
    > das Europa erst 2018 beliefert wird.
    > Nun ist genau das eingetreten was er angekündigt hat: Fehler sind
    > aufgetreten und werden in Ruhe mit Verstand analysiert und beseitigt. So
    > ist das nun mal im echten Leben.
    > Wird schon, aller Anfang ist schwer. Ich behalte erstmal meine Tesla
    > Aktien. Habe welche von Geely den das wird die Konkurrenz. Daimler und co.
    > bauen lieber Stink-Diesel ohne Zukunft.

    "You can create a human baby in 9 months, you can pretty much make a tool in 9 months." Elon Musk

    Das war und ist die Devise. Alleine Für September waren 1500 angekündigt.
    Im Dezember sollen es 1000 pro Tag sein. Der Hochlauf Juli bis September hat nicht geklappt und verschiebt sich jetzt. Manche Sachen dauern halt länger wie 9 Monate.

    Wenn ein Mensch immer online ist spricht man dann von einer KI?

  7. Re: Stahl ist doch leichter zu schweißen als Alu, oder?

    Autor: matzems 18.10.17 - 20:16

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > matzems schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > GangnamStyle schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ja, Stahl lässt sich im Gegensatz zu Alu schweißen. Aber man benötigt
    > > > gewisse Erfahrung um die Schweißroboter einzustellen. Offensichtlich
    > ist
    > > > das das Problem bei Tesla (siehe Artikel).
    > > > Stahl ist nicht gleich Stahl. Es gibt inzwischen hochfeste Stahlsorten
    > > mit
    > > > hohem Aluminiumgehalt, die trotzdem kalt pressen und schweißen lassen.
    > > Sie
    > > > können etwas dünner ausfallen als herkömmliche Stahlsorten, weil sie
    > > > deutlich fester sind. Damit lässt sich Gewicht einsparen ohne andere
    > > > Nachteile.
    > > > Der Druck bei Tesla wird größer, da die Konkurrenten mit neuen
    > > Elektroautos
    > > > im Nacken sitzen. Viel Zeit bleibt da nicht für Tesla. Statt Leute zu
    > > > entlassen, sollte Musk weniger mit großspurigen Ankündigungen kommen,
    > > > sondern realistische Ziele setzen.
    > > Naja finde Musk ist schon realistisch. Er hat sich zwar hohe Ziele
    > gesetzt
    > > was ja auch richtig ist. Man geht ja am Anfang inmer optimistisch an
    > eine
    > > Sache ran. Er ist aber auch realistisch deshalbhat er von Anfang an
    > gesagt
    > > dass man die Produktion langsam hochfährt um Fehler zu finden und zu
    > > beseitigen. Dass die ersten Model 3 nur an Mitarbeiter zum testen gehen,
    >
    > > das Europa erst 2018 beliefert wird.
    > > Nun ist genau das eingetreten was er angekündigt hat: Fehler sind
    > > aufgetreten und werden in Ruhe mit Verstand analysiert und beseitigt. So
    > > ist das nun mal im echten Leben.
    > > Wird schon, aller Anfang ist schwer. Ich behalte erstmal meine Tesla
    > > Aktien. Habe welche von Geely den das wird die Konkurrenz. Daimler und
    > co.
    > > bauen lieber Stink-Diesel ohne Zukunft.
    >
    > "You can create a human baby in 9 months, you can pretty much make a tool
    > in 9 months." Elon Musk
    >
    > Das war und ist die Devise. Alleine Für September waren 1500 angekündigt.
    > Im Dezember sollen es 1000 pro Tag sein. Der Hochlauf Juli bis September
    > hat nicht geklappt und verschiebt sich jetzt. Manche Sachen dauern halt
    > länger wie 9 Monate.

    Da wurde mal wieder der Mund sehr voll genommen, ist doch normal im Geschäft. Wer macht das nicht, nicht grossen Versprechungen Produkte zu bewerben?
    Bei Apple haben dessen Jünger sogar tagelang vor den Läden campiert...weil sie dachten deren Prophet S Jobs öftnet ihnen die Tür ins Paradis. Und was haben sie erhalten? Ein Wegwerftelefon wo man nichtmal nach 3 Jahren den Akku selber tauschen kann....lol.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  3. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. Automotive Safety Technologies GmbH, Ingolstadt

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan Blu-ray 9,97€, Deadpool Blu-ray 8,97€, Fifty Shades of Grey Blu-ray 11,97€)
  2. 12,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Homepod im Test: Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
Homepod im Test
Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
  1. Rückstände Homepod macht weiße Ringe auf Holzmöbeln
  2. Smarter Lautsprecher Homepod schwer reparierbar
  3. Smarter Lautsprecher Homepod-Reparaturen kosten fast so viel wie ein neues Gerät

Indiegames-Rundschau: Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
Indiegames-Rundschau
Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  1. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
  2. Games 2017 Die besten Indiespiele des Jahres

HP Omen X VR im Test: VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
HP Omen X VR im Test
VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
  1. 3D Rudder Blackhawk Mehr Frags mit Fußschlaufen
  2. Kreativ-Apps für VR-Headsets Austoben im VR-Atelier
  3. Apps und Games für VR-Headsets Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc

  1. Börsengang: AWS-Verzicht spart Dropbox Millionen US-Dollar
    Börsengang
    AWS-Verzicht spart Dropbox Millionen US-Dollar

    Durch den Verzicht auf Amazons AWS-Storage hat Dropbox in den vergangenen Jahren rund 75 Millionen US-Dollar gespart. Sein angekündigter Börsengang soll dem Unternehmen 500 Millionen US-Dollar einbringen und einen Expansionskurs für mehr zahlende Kunden finanzieren.

  2. LAA: Nokia und T-Mobile erreichen 1,3 GBit/s mit LTE
    LAA
    Nokia und T-Mobile erreichen 1,3 GBit/s mit LTE

    Nokia und T-Mobile US haben 1,3 GBit/s aus LTE herausgeholt. Das gelang im Testlabor mit Licensed Assisted Access (LAA) und Carrier Aggregation.

  3. Alcatel 1X: Android-Go-Smartphone mit 2:1-Display kommt für 100 Euro
    Alcatel 1X
    Android-Go-Smartphone mit 2:1-Display kommt für 100 Euro

    MWC 2018 Alcatel bringt fünf neue Smartphones mit 2:1-Display auf den Markt. Mit dabei ist auch ein 100 Euro teures Modell mit Android Go. Zudem wurden vier neue Mittelklasse-Modelle mit einer normalen Android-Version vorgestellt.


  1. 10:28

  2. 22:05

  3. 19:00

  4. 11:53

  5. 11:26

  6. 11:14

  7. 09:02

  8. 17:17