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Bei den Zahlen

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  1. Bei den Zahlen

    Autor: Sharra 09.11.18 - 08:35

    sieht man recht deutlich, wie teuer so ein Aufbau aus dem Nichts wirklich sein kann.
    Ob das jetzt dann Unfähigkeit ist, oder durch Probleme die Kosten so ansteigen, ist erst einmal zweitrangig.
    Aber das zeigt dann doch, was Tesla da geleistet hat. Die sind auch noch lange nicht über den Berg, aber sie produzieren wenigstens, haben fahrfähige Produkte, und letztens sogar einen Gewinn.
    Und die mussten auch bei 0 anfangen.

    Wenn man sich dann anschaut, wie verdammt schwer sich die etablierten Autobauer mit dem Thema E-Auto tun... Und diese müssen gar nicht mal komplett bei 0 anfangen.

  2. Re: Bei den Zahlen

    Autor: schachbr3tt 09.11.18 - 09:03

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn man sich dann anschaut, wie verdammt schwer sich die etablierten
    > Autobauer mit dem Thema E-Auto tun... Und diese müssen gar nicht mal
    > komplett bei 0 anfangen.

    Tesla gibt's seit etwas mehr als 10 Jahren. Die haben auch nicht bei 0 angefangen, sondern geschickt vorhandene Teil genommen und erst einmal zusammengesetzt - eben um Anfangsinvestitionen zu minimieren.

    Das Konzept bei Tesla war an Anfang ein anderes als bei FF. Bei FF wollte man wohl aus dem nichts _den_ EWagen bauen. Bei Tesla ging es erst einmal darum überhaupt ein Fahrzeug zu bauen (Sportwagen) um dann genügend Finanzmittel zu haben, um kommerziell eWagen zu verkaufen. Tesla stand auch mal kurz vor dem Konkurs - nur mal so.

    Das Konzept von beiden ist aber dennoch absolut unterschiedlich.

  3. Re: Bei den Zahlen

    Autor: SmilingStar 09.11.18 - 09:12

    schachbr3tt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > [...Schnipp..]
    >
    > Das Konzept bei Tesla war an Anfang ein anderes als bei FF. Bei FF wollte
    > man wohl aus dem nichts _den_ EWagen bauen. Bei Tesla ging es erst einmal
    > darum überhaupt ein Fahrzeug zu bauen (Sportwagen) um dann genügend
    > Finanzmittel zu haben, um kommerziell eWagen zu verkaufen. Tesla stand auch
    > mal kurz vor dem Konkurs - nur mal so.
    >
    > Das Konzept von beiden ist aber dennoch absolut unterschiedlich.

    Und basierend auf dem Artikel hab ich den Eindruck, dass FF nicht nur alles auf einmal wollte, sondern gleich von 0 auf Bester sein wollte.
    Anders kann ich mir so wichtige Aussagen wie den Beschleunigungsvergleich mit Tesla nicht erklären. Oder ist das wieder typisch amerikanisches Startup, dass man laut schreit "ich hab die dicksten Eier", damit anschließend die Sponsoren angerannt kommen?

  4. Re: Bei den Zahlen

    Autor: schueppi 09.11.18 - 09:56

    Drag racing ist da halt fest verwurzelt... :)

  5. Re: Bei den Zahlen

    Autor: Sharra 09.11.18 - 10:13

    Massive Übertreibung gehört zum Geschäft.
    Wenn du, sagen wir 10Mio rumliegen hast, und möchtest investieren.
    2 Kandidaten stehen zur Auswahl.
    1: Wir bauen DAS Ding! Größer! Schneller! Sparsamer! Toller! Und Kaffee kochen kann es auch noch, nachdem es mit dem Hund gassi war!
    2: Naja, wir sind da realistisch. Die ersten 10 Jahre wird da kaum was zu erwarten sein, aber irgendwann wird schon was brauchbares auf dem Tisch liegen.

    Jedem Investor ist klar, dass 1 maßlos übertrieben ist, aber man geht das Risiko ein, dass wenigstens 10% davon umsetzbar sind. 2 hat dagegen absolut keine Chance. Zu konservativ, traut sich nichts, wird keinen Erfolg haben.

    Und was das angeht, müssten die US-Firmen, wenn sie auch nur 1% der Versprechungen der letzten 20 Jahre gehalten hätten, eine Forschungsstation auf der Oberfläche der Sonne, eine Kolonie auf Alpha Centauri und einen Warpantrieb haben. Die Technik müsste da inzwischen soweit sein, laut den Maulhelden. Aber genau diese bekommen das Geld.

  6. Re: Bei den Zahlen

    Autor: schachbr3tt 09.11.18 - 10:27

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Massive Übertreibung gehört zum Geschäft.
    > Wenn du, sagen wir 10Mio rumliegen hast, und möchtest investieren.
    > 2 Kandidaten stehen zur Auswahl.
    > 1: Wir bauen DAS Ding! Größer! Schneller! Sparsamer! Toller! Und Kaffee
    > kochen kann es auch noch, nachdem es mit dem Hund gassi war!
    > 2: Naja, wir sind da realistisch. Die ersten 10 Jahre wird da kaum was zu
    > erwarten sein, aber irgendwann wird schon was brauchbares auf dem Tisch
    > liegen.
    >
    > Jedem Investor ist klar, dass 1 maßlos übertrieben ist, aber man geht das
    > Risiko ein, dass wenigstens 10% davon umsetzbar sind. 2 hat dagegen absolut
    > keine Chance. Zu konservativ, traut sich nichts, wird keinen Erfolg haben.
    >
    > Und was das angeht, müssten die US-Firmen, wenn sie auch nur 1% der
    > Versprechungen der letzten 20 Jahre gehalten hätten, eine Forschungsstation
    > auf der Oberfläche der Sonne, eine Kolonie auf Alpha Centauri und einen
    > Warpantrieb haben. Die Technik müsste da inzwischen soweit sein, laut den
    > Maulhelden. Aber genau diese bekommen das Geld.

    Komisch, bei Tesla hat letzteres gewirkt. Immerhin haben Daimler, Toyota und viele Privatanleger bspw. mehrere Jahre investiert, obwohl nur knapp mehr als 2000 Sportwagen (Roadster) verkauft wurden.

  7. Re: Bei den Zahlen

    Autor: Sharra 09.11.18 - 10:36

    Richtig. Was du aber nicht vergessen darfst ist, dass auf eine Erfolgsgeschichte hunderte gescheiterte kommen, von denen man fast nichts mitbekommt.

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