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Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: debattierer 16.03.17 - 10:13
Solange Akkus nicht länger halten bzw. sehr viel schneller geladen werden können sehe ich keine Zukunft für akkubetriebene Autos. Hinzukommt noch die schwindende Kapazität der Akkus durch Alterung und Temperaturwechsel.
Die einzige (bislang bekannte) brauchbare Alternative wäre die Energiegewinnung aus Wasserstoff. Kann man einfach nachtanken wenn man mehr davon braucht. Keine teueren Akkus nötig die eine endliche Nutzungsdauer haben, genauso wie die Akkus in den Smartphones.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.17 10:19 durch debattierer. -
Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: Reudiga 16.03.17 - 10:16
Was mich an Autos mit Akku stört ist ebenfalls das Kabel, welches dann irgendwie ja auch nach draußen gelegt werden muss.
Für alle, die eben kein Haus haben (was in Deutschland sehr oft ist), ist es einfach nicht möglich.
Es müsste eher so sein, das es viele Parkplätze gibt, die Induktionsplatten sind, wo man rauffährt und es dann ähnlich wie bei neuen Handys lädt.
Ansonsten gibt es einfach auf dauer auch keinen Sinn, solange man nie mehr als 1000km oder so fahren kann.
Ich persönlich will nicht Zuhause im Mehrfamilienhaus Kabel herunterlegen um mein Auto zu laden oder sonst was. -
Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: Dwalinn 16.03.17 - 10:21
Auch wenn ich dir recht gebe das eCars so wie sie gerade produziert werden noch große Schwachstellen haben.... Die Zukunft sind sie dennoch.
Wasserstoff ist teuer (zumindest die Umweltverträgliche variante) und die Fahrzeuge brauchen teure Rohstoffe. Die versucht man zwar zu reduzieren doch das wird auch bei Akkus gemacht.
Wasserstoff wäre bei Langstreckenfahrzeuge wie LKWs aber durchaus eine Überlegung wert. -
Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: Reudiga 16.03.17 - 10:28
Aus meiner sicht haben sie auch klar Zukunft, so ist es nicht.
Dennoch, es muss mehr möglichkeiten des Ladens geben. Entweder wie beim Tanken. Oder eben Parkplätze die direkt über Induktion oder ähnliches Laden.
Ansonsten werden Elektro Autos nur von Leuten mit Häusern (Carport, Garagen) oder ähnliches genutzt. -
Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: fuzzy 16.03.17 - 10:38
debattierer schrieb:
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> Die einzige (bislang bekannte) brauchbare Alternative wäre die
> Energiegewinnung aus Wasserstoff.
Naja. Energieverschwendung mit Wasserstoff trifft’s eher. Die Herstellung und Lagerung ist jetzt nicht gerade durch hohe Effizienz geprägt.
Laut Wikipedia (bzw irgendeiner Studie von 2003) ist die Gesamteffizienz (investierter Strom bei Herstellung zu auf die Straße gebrachte Energie) bei gasförmiger Lagerung 22% und bei flüssiger Lagerung 17%. Das ist nur wenig besser als bei Benzin/Diesel.
Irgendwelche nicht nachvollziehbaren Behauptungen sprechen von 30% bei einem Batterie-Auto.
Baumansicht oder Zitieren oder nicht Posten - die Wahl ist eure! -
Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: HectorFratzenbuch 16.03.17 - 10:40
Also ich fahre gerne Elektroautos. Häufig schnappe ich mir einen i3, am liebsten mit weniger als 30% Ladestand, weil dann kann ich ihn am Ende an die Ladesäule hängen und meine eigenen Kosten reduzieren. Meine letzte Fahrt, die nicht mit einem i3 zu bewältigen gewesen wäre, habe ich mit einem geliehenen Benziner-Kombi gemacht. Da hätte ich aber sowieso einen Kombi leihen müssen, und ein Elektro-Kombi stand nicht zur Verfügung...
Also: Elektroautos mit Akku sind nicht nur die Zukunft, sondern die Gegenwart. Auch wenn Teile der Gesellschaft noch in der Vergangenheit existieren.
Harry -
Wasserstoff ist eine Sackgasse
Autor: Anonymer Nutzer 16.03.17 - 10:42
Weil, ohne Strom kein Wasserstoff, aber, wenn schon Strom, dann gleich Batterie.
Ich habe bei Deinem Post jedoch noch einen Funken Hoffnung, dass ich auf eine arglistige Ironie hereingefallen bin :) -
Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: wurstfett 16.03.17 - 10:43
Einfach mal einen kleinen Schritt weiter denken. Wie wäre es denn wenn dein Tesla nicht nur alleine auf der autobahn fährt und einparkt sondern auch nachdem du aussteigst allein zur nächsten Tankstelle fährt. Selbstleute die im Vertrieb arbeiten und täglich ohne ende Kilometer fahren kämen dann mit einem Elektroauto klar.
95% ihrer Zeit stehen unsere Autos einfach nutzlos irgendwo rum. Wenn ich mich jetzt nicht darum kümmern müsste einen Parkplatz zu finden und auch nie wieder meine Zeit an einer Tankstelle verschwenden müsste würde ich sogar weniger Zeit als bei einem Verbrenner verschwenden.
Zwei schritte weiter ist es dann einfach kein eigenes Auto mehr zu haben sondern einfach immer wenn man einen Transportmittel benötigt das passende zu buchen. Das Fährt dann in passender Größe frisch geladen um die ecke egal wio du gerade bist. Viel weniger platzverschwndung durch ungenutze Autos. Mobilitätslieferung just in time. -
Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: nightmar17 16.03.17 - 10:47
Oder das Aufladen würde nur 10-15 Minuten dauern. Dann wären auch noch "Tankstellen" denkbar.
Im öffentlichen Raum muss einfach noch etwas getan werden. Wenn die Supermärkte und Arbeitgeber solche Ladestationen haben, wird es auf jeden Fall besser und besser.
Unser Arbeitgeber hat beim Parkplatzumbau 10 Ladestationen eingerichtet und momentan stehen da drei E-Autos von Mitarbeitern. Geplant sind noch weitere Plätze, wenn der Parkplatz weiter umgebaut wird, dann sollen in den nächsten 3-4 Jahren noch 40-50 Ladestationen dazukommen. Ist aber alles noch in Planung und die Geschäftsleitung prüft halt wie gut das ankommt. -
Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: Mazzn1412 16.03.17 - 10:48
Die Zukunft wird die komplette Autonomie + Carsharing (keiner Besitz mehr Autos) sein, da spielen dann Ladezeiten keine Rolle. Dank Schwarmintelligenz fahren die Autos selbständig zu dem richtigen Zeitpunkt den Ladestellen und gewährleisten trotzdem eine hohe Verfügbarkeit.
Das ist dann der höchste Grad an Effizienz, der enorm viele Vorteile bietet:
+ keine Abgase
+ keine Unfälle
+ keine Staus
+ keine Werkstattbesuche / Wartungen
+ keine Parkplatzprobleme (Anzahl der benötigen Autos sinkt um 50-70%)
+ kein Lärm
+ mehr Platz für Grünflächen
+ mehr Platz für Gastronomie
+ insgesamt sinken die Kosten für Transport
+ insgesamt sinken die Kosten für Wartung dank intelligenter Sensoren (korrekte Einhaltung der Wartungsintervalle, Früherkennung etc.)
Das Reichweitenproblem kann durch kombinierten Verkehr gelöst werden. Für Langstrecke fährt man in der Stadt mit dem kleinen autonomen Auto zur Stadtgrenze bringt, wo die die Fahrzeuge mit den großen Akkus stehen und dort geladen werden, die bringen einem zur nächsten Stadtgrenze, wo man widerum auf das kleine Fahrzeug umsteigt, das einem dann zur Haustür bringt.
Und das alles führt zu einer großen Steigerung der Lebensqualität, dank Zeitersparnisse, Komfortgewinn (nicht selber fahren) und bessere Umgebungsfaktoren (Luft,Lärm,Unfälle)
Ich freue mich drauf, leider wird es vermutlich 20-35 Jahre dauern...
Die Folgen werden sehr dramatisch sein, sehr viele Branchen werden Arbeitsplätze verlieren:
+ Die Auto- und Zuliefererindustrie (Sinkende Anzahl der Autos + Elektrofahrzeug benötigt viel weniger Teile)
+ Versicherungsbranche
+ ADAC / Werkstätten
+ Taxibranche
+ Autotuningbranche etc.
+ Abschleppdienste etc.
6 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.17 11:04 durch Mazzn1412. -
Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: wurstfett 16.03.17 - 10:48
Das Problem an den aktuellen Leihkonzepten ist dass sie nur in Städten funktionieren und dort auch nicht so super. Tag über steht die Innenstadt voll und abends sind die autos alle außen verteilt. Wenn man das jetzt wirklich noch mit selbstfahrenden autos kombiniert wäre es genial.
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Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: chefin 16.03.17 - 10:53
Wasserstoffautos sind Elektroautos. Wasserstoff ist nur der Energieträger, man verbennt den Wasserstoff ja nicht, wie in herkömmlichen Motoren.
Daher könnte auch Methan zum Einsatz kommen, weil Brennstoffzellen damit auch funktionieren. Und Methan ist synthetisierbar mittels Strom. Also würde ein geschlossener Kreislauf entstehen.
Aber die Voraussetzung dafür ist erstmal, Elektroautos überhaupt zu haben. Und Brennstoffzellen brauchen auch kurze Anlaufzeit, heist zum Einsteigen und Losfahren muss man noch Akku an Bord haben.
Elektroautos ist eine Spartenlösung. Sie kann die Städte entlasten, wo man auch eine passable Infrastruktur aufbauen kann. Aber sie wird auch nie mehr als eine Zweitwagenlösung sein. Das Hauptfahrzeug wird ein Verbrenner bleiben für die nächsten 20 Jahre. Solange wird es dauern bis man Brennstoffzellen serienreif und bezahlbar herstellen kann. Und das löst sowohl das Reichweitenproblem, als auch das Ladezeitproblem. Den für mindestens 20-30 Jahre wird man nicht umhin kommen parallele Infrastrukturen zu behalten. Zum einen, ein Neuwagen der HEUTE geliefert wird, braucht die nächsten 15 Jahre Sprit. Die Planungen der Firmen für Verbrennungsfahrzeuge geht davon aus, das wir auch in 10 Jahren noch neue Verbrenner hersteller, weil so weit geht die Forschung voraus. Heute wird am Diesel geplant der in 10 Jahren im Auto eingebaut wird.
Und LKWs werden noch sehr sehr lange am Dieseltank hängen. Deren Durchschnitsenergieverbrauch liegt bei 40L Diesel bei 30% Wirkungsgrad und 11KWh/l. Das entspricht 130KWh/100km. Und LKWs müssen fahren, 8 Std am Stück um rentabel zu sein. Also verbrauchen sie ca 1MWh pro Tour. Das wären aktuell 7t schwere Akkus. Und das Laden würde einen LKW-Parkplatz nur neben dem Kraftwerk rentabel machen. Ein 100.000l Dieseltank speichert immerhin 1100MWh Energie. Reicht für 150LKWs einmal nachtanken. zB Kauflandlager bei Heilbronn, dort kommen täglich soviele vorbei. Dort wird eine Pipeline zum Neckar geplant, um die Anlieferung von Diesel zu vereinfachen. Stell dir die Infrastruktur vor, wenn dor Elektro-LKWs laden. Sicherlich, technologisch machbar, aber der Aufwand ist gewaltig. 100KWs können in Stosszeiten da stehen und laden wollen, die Gleichzeitigkeit ist da enorm. Und das dann blöderweise fast nur Nachts, weil Lebensmittel morgens beim Supermarkt sein sollen. Sprich...ökostrom muss dort noch zusätzlich gepuffert werden.
Also wenn man sich diese Flotte von 1,5 Millionen LKWs (nur die großen 40tonner) vorstellt weis man wie lange wir noch Sprit benötigen und so wird Sprit immer in Konkurrenz zum Elektroauto bleiben. -
Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: Mazzn1412 16.03.17 - 11:22
Und noch was, sobald die komplette Autonomie + Carsharing da ist, wird die Effizienz die dadurch enorm steigen wird, täglich verbessert. Mit jeden Tag werden neue Daten generiert, zu welcher Uhrzeit welche Menschenmassen welche Strecken fahren. Der Gesamtenergieverbrauch wird dadurch zunehmend sinken.
Kombiniert man diese Dienste noch mit Sprachdienste wie Alexa, ist der Komfortgewinn enorm. "Alexa, ich muss morgen in Frankfurt um 15 Uhr bei der Adresse sein" Am nächsten Tag kriegt man rechtzeitig eine Erinnerung, das Auto steht zum richtigen Zeitpunkt bereit und dank nicht vorhandener Staus, kann die Ankunftszeit perfekt berechnet werden und kann dann im Auto weiter schlafen bis man da ist... -
Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: PearNotApple 16.03.17 - 11:36
Was mich aufregt, sind solche Kommentare von Leuten, die sich nicht mal vorinformieren und die verbreitete Meinung, die schon uralt sind, in den Foren schreiben.
Erstens für 90% aller Fahrten reichen die bereits verfügbaren Elektroautos mehr als aus! Mit Chevy Bolt ist ein "Game Changer" auf dem Markt - bald auch in Europa, denn damit lässt sich auch längere Strecke zurücklegen.
Für längere Strecke braucht man eine bessere Schnellladeinfrastruktur - da hast Du sicher Recht. Aber diese wird auch bald kommen. Tankstellen waren auch nicht sofort so viele da wie heute.
Bezüglich der Alterung der Akkus, kann ich Dich beruhigen. Diese Akkus haben ausgeklügelte Lademanagements und Temperatursteuerung, so dass sie länger als ein Autoleben halten. Selbst danach werden sie als ESS weiterbenutzt. Lese dazu mal Erfahrungsberichte von Volt-Besitzer. Es handelt sich zwar um ein Plug-In-Hybrid, aber die Akkus sind sehr zuverlässig.
Die verbreitete Meinung kommt vielleicht daher, weil viele Leute mit Akkus für Kleinelektronik schlechte Erfahrung gesammelt haben. Aber wie schon Elon Musk gesagt hat, ist ein Traktionsakkus anders aufgebaut als ein Akku für Smartphone. -
Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: s.bona 16.03.17 - 11:52
Da stimme ich dir absolut zu!
Allerdings denke ich, dass der Chevy Bolt/Opel Ampere-E zwar ein sehr guter Schritt in die richtige richtung ist, aber die fehlende Schnelladetechnik ist ein dickes Minus. Verstehe nicht im geringsten warum man da nicht bessere Schnellademöglichkeiten integriert hat. -
Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: Berner Rösti 16.03.17 - 11:55
Reudiga schrieb:
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> Was mich an Autos mit Akku stört ist ebenfalls das Kabel, welches dann
> irgendwie ja auch nach draußen gelegt werden muss.
>
> Für alle, die eben kein Haus haben (was in Deutschland sehr oft ist), ist
> es einfach nicht möglich.
>
> Es müsste eher so sein, das es viele Parkplätze gibt, die Induktionsplatten
> sind, wo man rauffährt und es dann ähnlich wie bei neuen Handys lädt.
> Ansonsten gibt es einfach auf dauer auch keinen Sinn, solange man nie mehr
> als 1000km oder so fahren kann.
>
> Ich persönlich will nicht Zuhause im Mehrfamilienhaus Kabel herunterlegen
> um mein Auto zu laden oder sonst was.
All die Phantasien mit induktiver Ladung oder Millionen Ladesäulen an allen möglichen Straßen sind ein einziger Infrastruktur-Albtraum.
Dass man sein Auto zu Hause laden kann wird immer eine Option sein. Aber wenn man es muss, dann kann sich dieses Konzept nicht in der Breite durchsetzen.
Selbst wenn es irgendwann Akkus geben sollte, die Reichweiten deutlich über 500 km ermöglichen, so dass man dann auch ein paar Tage damit herumfahren kann, sind die langen Ladezeiten wiederum der Showstopper.
Wer nimmt sich schon einen halben Tag frei, nur um zum Laden zu fahren? -
Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: Captain 16.03.17 - 12:12
Wer fährt 24 Stunden? Gute Nacht... :-)
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wenn da nicht...
Autor: tingelchen 16.03.17 - 12:13
das Problem der Lagerung bei Wasserstoff wäre :) Du hast recht. Wasserstoff ist so ziemlich der beste Energieträger den man bekommen kann. Mal abgesehen von Anti Materie. Auch ist Wasserstoff mehr als nur reichlich auf dem Planeten vorhanden.
Allerdings gibt es da so ein paar kleine Probleme... nichts aufregendes:
1) Wasserstoff ist extrem flüchtig. Es diffundiert einfach durch alles hindurch. D.h. das sich dein Tank von alleine leert. Es gibt verschiedene Methoden um Wasserstoff daran zu hindern sich zu verdünnisieren. Keine davon ist jedoch zu 100% "dicht". Schon gar nicht die Ventile und Verbindungen. Das Folgeproblem dabei sind dann vor allem die Gewichte.
2) Auch wenn Wasserstoff im Überfluss vorhanden ist. So ist Wasserstoff doch immer an irgendwas gebunden. Um Wasserstoff zu "gewinnen" muss man es also vom Rest trennen. Und genau da liegt derzeit das größte Problem. Der Energieaufwand ist hoch und die Verfahren teuer.
Wasserstoff ist derzeit eine mögliche Methode. Aber hat ebenso seine Probleme wie Akkus. Nur andere. -
Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: Bujin 16.03.17 - 12:28
Fährst du denn täglich mehr als 300 km? Elektroautos sind ein Paradigmenwechsel weil man jeden Morgen mit einem vollem Akku losfährt. Man muss nirgends tanken und hat dementsprechend auch keine Tankstopps. Diese gibt es nur auf langen Überlandfahrten wo man hin und wieder sowieso mal eine Pause braucht. Also ich denke es gibt genug Leute die zu Hause laden können und in 95% der Fälle keine 300 km am Tag fahren um Autos wie das model 3 zu rechtfertigen.
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Re: Elektroautos mit Akkus sind eine Sackgasse
Autor: tingelchen 16.03.17 - 12:51
> Fährst du denn täglich mehr als 300 km?
>
Das Argument zieht einfach nicht. Denn auch wenn man es nicht täglich fährt, reicht es wenn man es ein paar mal im Jahr hat. Autos sind zu teuer um sich extra dafür einen Benziner in die Garage zu stellen.
Sehen wir mal von den Pendlern ab. Welche durchaus täglich an die 300km heran kommen. Auch wenn das Fahrzeug da eigentlich gut und gern 7h bis 9h auf der Arbeit rum steht und theoretisch geladen werden könnte, wird es das nicht. Da es keinen Stromanschluss gibt. Sofern das Fahrzeug überhaupt auf einem Firmenparkplatz steht.
Derzeit ist Tesla der einzige der über eine annehmbare Ladeinfrastruktur verfügt, mit der man sein Fahrzeug zumindest innerhalb von 30m bis 60h auch voll laden kann. Alle anderen Modelle stehen da im Regen.



