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Leute verstehen einfach nicht...
Autor: Bujin 16.03.17 - 12:30
...dass es bei E-Autos einen Paradigmenwechsel gibt. Man muss mit einem Elektroauto nie wieder zur Tankstelle! Es gibt keine Ladezeiten! Man fährt jeden Morgen mit vollem Akku los und hat dementsprechend jeden Tag seine volle Reichweite. Wer natürlich jeden Tag mehr als 300 km fährt für den kommt ein Elektroauto vielleicht nicht in Frage aber das sind die aller aller wenigsten. Jeder der sein Auto zu Hause laden kann und keine 300 km an Tag fährt sollte über einen Umstieg nachdenken.
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Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: px 16.03.17 - 12:36
Die Mehrheit der Leute wohnt aber nicht im trauten Eigenheim in Form eines Hauses, sondern in Miet- oder Eigentumswohnungen in den Städten - und da sieht es dann eher schlecht aus mit dem Strom ;-)
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Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: Bujin 16.03.17 - 12:46
Wieso sieht es denn da schlecht aus? Bei uns gibt es definitiv mehr Lademöglichkeiten als Elektroautos auch wenn das heißt dass man vllt. 5 Minuten zum Auto laufen muss. Ich wette das ist in jeder größeren Stadt der Fall man beschäftigt sich damit nur nicht.
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Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: trapperjohn 16.03.17 - 12:49
px schrieb:
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> Die Mehrheit der Leute wohnt aber nicht im trauten Eigenheim in Form eines
> Hauses, sondern in Miet- oder Eigentumswohnungen in den Städten - und da
> sieht es dann eher schlecht aus mit dem Strom ;-)
Also diese Statistik sagt eigentlich, dass sogar mehr als die Hälfte in Miet/Eigentums-Häusern wohnen (und dann vermutlich auch da ihr Auto laden können...):

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Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: Berner Rösti 16.03.17 - 13:36
Bujin schrieb:
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> ...dass es bei E-Autos einen Paradigmenwechsel gibt. Man muss mit einem
> Elektroauto nie wieder zur Tankstelle! Es gibt keine Ladezeiten! Man fährt
> jeden Morgen mit vollem Akku los und hat dementsprechend jeden Tag seine
> volle Reichweite.
Trifft leider nur zu, wenn man 1. einen eigenen Ladeanschluss daheim hat und 2. ein Leben wie ein Autist führt, der jeden Tag exakt gleich aussieht, jeden Tag zu Hause schläft, jeden Tag dieselbe Strecke fährt und jeden Tag zur gleichen Zeit nach Hause kommt.
Was Leute wie du nicht verstehen: Wer solch ein Leben führt, der benötigt kein Individualverkehrsmittel, das einem die Freiheit ermöglicht, jederzeit an jeden Ort fahren zu können.
Denn was bringt es mir, wenn ich zwar jeden Tag die "volle Reichweite" habe, diese aber so gering ist, dass ich sie an manchen Tagen mehrfach benötige? Was mache ich dann?
Ironischerweise habe ich mit meinem derzeitigen Wagen an 9 von 10 Tagen morgens mehr Restreichweite als ein voll aufgeladenes Elektroauto. Und wenn das nicht reicht, kann ich an ein und demselben Tag ohne nennenswerten Zeitaufwand die volle Reichweite wiederherstellen.
Genau da müssen auch die E-Autos hinkommen. Denn nur dann erfüllen sie den Anspruch eines Individualverkehrsmittels für die breite Masse.
Ansonsten kann man auch gleich mit Bus und Bahn fahren. -
Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: Berner Rösti 16.03.17 - 13:36
Bujin schrieb:
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> Wieso sieht es denn da schlecht aus? Bei uns gibt es definitiv mehr
> Lademöglichkeiten als Elektroautos auch wenn das heißt dass man vllt. 5
> Minuten zum Auto laufen muss. Ich wette das ist in jeder größeren Stadt der
> Fall man beschäftigt sich damit nur nicht.
Du warst anscheinend noch nie in einer Stadt. -
Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: wasabi 16.03.17 - 13:39
> Also diese Statistik sagt eigentlich, dass sogar mehr als die Hälfte in
> Miet/Eigentums-Häusern wohnen
Und aus einer anderen Statistik:
"63,3 % aller Haushalte konnten Anfang 2008 ihr Fahrzeug in
einer Garage oder auf einem Stellplatz parken. "
https://www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/WirtschaftsrZeitbudget/EVSWista052009.pdf?__blob=publicationFile
Das heißt natürlich nicht, dass das alles auf eigenem Grund ist, aber zumindest, dass das keine "Laternenparker" sind.
Manche tun hier so, als wenn nur ein Verschwinden geringer Anteil der Autobesitzer ihr Fahrzeug auf eigenem Grund parken können. Gleichzeitig tun manche so, als wenn sich Elektroautos erst dann ein Erfolgsmodell sind, wenn 95% aller Autos Elektroautos sind. Stattdessen ist es so, dass selbst wenn sich nur diejenigen, die jetzt schon die Möglichkeit hätten ihr Auto über nach zu laden (weil sogar schon Strom in der Garage ist oder er sich zumindest mit wenig Aufwand legen lasse), auf Elektroauto umsteigen würden, der Anteil an Elektroautos extrem steigen würde, und das keine absolute Nische mehr wäre. Aber auch angemietete Stellplätze und Garagen ließen sich aufrüsten, das ist leider oft mehr eine Form/Bürokratie/Streitsache, aber da scheitert es nicht an der Machbarkeit. Das gleiche bei Firmenparkplätzen. Natürlich haben diejenigen, die jeden Abend einen freien Platz auf der Straßen suchen müssen das größte Problem und werden wohl als letztes Umsteigen. Aber auch für die wird es letztlich Lösungen geben. -
Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: dEEkAy 16.03.17 - 14:25
Bujin schrieb:
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> ...dass es bei E-Autos einen Paradigmenwechsel gibt. Man muss mit einem
> Elektroauto nie wieder zur Tankstelle! Es gibt keine Ladezeiten! Man fährt
> jeden Morgen mit vollem Akku los und hat dementsprechend jeden Tag seine
> volle Reichweite. Wer natürlich jeden Tag mehr als 300 km fährt für den
> kommt ein Elektroauto vielleicht nicht in Frage aber das sind die aller
> aller wenigsten. Jeder der sein Auto zu Hause laden kann und keine 300 km
> an Tag fährt sollte über einen Umstieg nachdenken.
Aber auch nur, wenn ich ein Haus mit eigenem Parkplatz, einen Tiefgaragenstellplatz oder eine Ladesäule direkt an der Straße habe.
Alle anderen können eben nicht jeden Tag mit einem vollen Akku losfahren und müssen ihre Zeit an E-Tankstellen verbringen. Wo ist da jetzt die Verbesserung? -
Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: Berner Rösti 16.03.17 - 14:49
wasabi schrieb:
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> Gleichzeitig tun
> manche so, als wenn sich Elektroautos erst dann ein Erfolgsmodell sind,
> wenn 95% aller Autos Elektroautos sind.
Mal ganz einfach gefragt: Welchen Anreiz sollte jemand (mit Lademöglichkeit) haben, sich ein E-Auto zuzulegen? -
was die Leute auch nicht verstehen...
Autor: Anonymer Nutzer 16.03.17 - 14:52
es bringt nichts, darauf zu warten, dass überall Ladestationen aus dem Boden sprießen. Ohne Nachfrage wird das nämlich einfach nicht passieren, weil, Kapitalismus.
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Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: dEEkAy 16.03.17 - 14:57
Berner Rösti schrieb:
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> wasabi schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Gleichzeitig tun
> > manche so, als wenn sich Elektroautos erst dann ein Erfolgsmodell sind,
> > wenn 95% aller Autos Elektroautos sind.
>
> Mal ganz einfach gefragt: Welchen Anreiz sollte jemand (mit
> Lademöglichkeit) haben, sich ein E-Auto zuzulegen?
Ich sehe hier eigentlich nur zwei bis drei Dinge die für E-Autos sprechen.
1) Umwelt.
Keine Abgase, weniger Lärm etc.
2) Kosten
Weniger Kosten pro gefahrenem KM.
3)Reparaturen
Weniger Verschleißteile heißt auch weniger notwendige Reparaturen.
Allerdings relativieren sich Punkt 2 und 3 sehr schnell. Entweder die Autos kosten so viel, dass sich die Kostenersparnis erst sehr spät einstellt oder die geringere Anzahl an Verschleißteilen führt trotzdem zu höheren Reparaturkosten. Ist der Akku mal hin, wirds teuer. Wenn hingegen der Tank kaputt ist, ist man mir recht wenig Geld wieder "dabei". -
Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: Anonymer Nutzer 16.03.17 - 14:59
Bei Tesla bekommst Du Garantie auf den Akku. Bei Renault gehört er Dir gar nicht. Musst also keinen neuen kaufen, keine Sorge.
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Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: oxybenzol 16.03.17 - 15:02
Berner Rösti schrieb:
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> wasabi schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Gleichzeitig tun
> > manche so, als wenn sich Elektroautos erst dann ein Erfolgsmodell sind,
> > wenn 95% aller Autos Elektroautos sind.
>
> Mal ganz einfach gefragt: Welchen Anreiz sollte jemand (mit
> Lademöglichkeit) haben, sich ein E-Auto zuzulegen?
Aufgrund der Vorteile. Diese Vorteile sind zwar für dich nicht ausreichend, für andere schon, denn sonst hätte Tesla letztes Jahr keine 80.000 Model S/X verkauft oder NIssan mittlerweile über 300.000 Leaf. Ist zwar im Vergleich zum Verbrenner sehr wenig, aber bei Ferrari stört sich auch keiner an den vielleicht 1000 Stück pro Jahr. -
Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: IncredibleAlk 16.03.17 - 15:05
wasabi schrieb:
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> Manche tun hier so, als wenn nur ein Verschwinden geringer Anteil der
> Autobesitzer ihr Fahrzeug auf eigenem Grund parken können. Gleichzeitig tun
> manche so, als wenn sich Elektroautos erst dann ein Erfolgsmodell sind,
> wenn 95% aller Autos Elektroautos sind. Stattdessen ist es so, dass selbst
> wenn sich nur diejenigen, die jetzt schon die Möglichkeit hätten ihr Auto
> über nach zu laden (weil sogar schon Strom in der Garage ist oder er sich
> zumindest mit wenig Aufwand legen lasse), auf Elektroauto umsteigen würden,
> der Anteil an Elektroautos extrem steigen würde, und das keine absolute
> Nische mehr wäre. Aber auch angemietete Stellplätze und Garagen ließen sich
> aufrüsten, das ist leider oft mehr eine Form/Bürokratie/Streitsache, aber
> da scheitert es nicht an der Machbarkeit. Das gleiche bei
> Firmenparkplätzen. Natürlich haben diejenigen, die jeden Abend einen freien
> Platz auf der Straßen suchen müssen das größte Problem und werden wohl als
> letztes Umsteigen. Aber auch für die wird es letztlich Lösungen geben.
Und wieder andere tun so, als ob eines dieser Autos nichts kosten würde. Kann man sich ja einfach in die Garage stellen. Oder anders gesagt: Es wird zum Erfolgsmodell, sobald es insgesamt (Anschaffung PKW, Anschaffung Lademöglichkeit, Preis kW/h, ggf. Wiederverkaufswert etc.) günstiger oder gleich teuer zu einem aktuellen Verbrenner ist. -
Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: feierabend 16.03.17 - 15:14
Bujin schrieb:
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> ...dass es bei E-Autos einen Paradigmenwechsel gibt. Man muss mit einem
> Elektroauto nie wieder zur Tankstelle! Es gibt keine Ladezeiten! Man fährt
> jeden Morgen mit vollem Akku los und hat dementsprechend jeden Tag seine
> volle Reichweite. Wer natürlich jeden Tag mehr als 300 km fährt für den
> kommt ein Elektroauto vielleicht nicht in Frage aber das sind die aller
> aller wenigsten. Jeder der sein Auto zu Hause laden kann und keine 300 km
> an Tag fährt sollte über einen Umstieg nachdenken.
Sagen wir mal es ist möglich das Auto sowohl Zuhause, als auch beim Arbeitgeber zu laden. Und das Auto hat eine tatsächliche Reichweite (bei jedem Wetter von mindestens 300km).
Das ist zwar noch ein wenig Zukunftsmusik, aber für eine breite Masse in Kürze durchaus realisierbar.
Ich habe mir in letzter Zeit immer mal wieder gedanken gemacht, ob ich den Tag auch mit einem solchen E-Auto hätte erledigen können.
Und für den Alltag würde es für mich reichen.
Es gibt aber immer mal wieder Tage, da wäre es knapp geworden.
Damit meine ich jetzt nicht mal die Besuche von Teilen meiner Familie alle paar Monate, die 450km weit weg wohnen.
Sondern ehr so Tage, wo ich nach der Arbeit noch schnell einkaufen Fahre, dann zum Sport und dann noch mal zu Freunden.
Da kommen bei mir ich schlimmsten Fall deutlich mehr als die 300km zusammen.
Vielleicht könnte ich sogar das Auto bei dem ein oder anderen Supermarkt oder Freund an die Dose hängen.
Aber man muss schon anders Planen und immer ein Auge darauf haben, ob man auch wieder zurück kommt.
Alle paar Monate mache ich mit meiner Freundin auch mal Wochenendtrips, wo wir nicht genau wissen, wo es uns hin verschlägt.
Der zwang einer Lademöglichkeit würde uns da schon etwas einschränken.
Jeder der ein Auto hat, kann sich ja selber im Alltag mal fragen, ob der Tag auch mit Ladestop oder unter 300km zu schaffen gewesen wäre. -
Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: Anonymer Nutzer 16.03.17 - 15:15
> Was Leute wie du nicht verstehen: Wer solch ein Leben führt, der benötigt kein Individualverkehrsmittel, das einem die Freiheit ermöglicht, jederzeit an jeden Ort fahren zu können.
Du fährst also das ganze Jahr über mit einem Transporter durch die Gegend, nur weil Du 3 mal pro Jahr zum Möbelhaus musst?
Und außerdem:
Das Auto ist für die Mehrheit der Leute einfach nur Mittel zum Zweck. Sie brauchen es nur, um von A nach B zu kommen, nicht mehr und nicht weniger. Und dafür eigenen sich Elektroautos durchaus. -
Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: Anonymer Nutzer 16.03.17 - 15:17
> Jeder der ein Auto hat, kann sich ja selber im Alltag mal fragen, ob der Tag auch mit Ladestop oder unter 300km zu schaffen gewesen wäre.
Wird bei den meisten die meiste Zeit über tatsächlich der Fall sein. -
Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: Jossele 16.03.17 - 15:35
feierabend schrieb:
>
> Sondern ehr so Tage, wo ich nach der Arbeit noch schnell einkaufen Fahre,
> dann zum Sport und dann noch mal zu Freunden.
> Da kommen bei mir ich schlimmsten Fall deutlich mehr als die 300km
> zusammen.
>
Echt jez?
Deutlich mehr als 300km für einen normalen Arbeitstag + ein wenig Abendbeschäftigung (ich schätze das sind 4h im Auto sitzten?) wäre für mich ein Grund meinen Wohnort oder Arbeitsort oder mein Freizeitverhalten zu überdenken.
Privatsphäre ist normal. Überwachung ist verdächtig. -
Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: Berner Rösti 16.03.17 - 15:44
azeu schrieb:
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> > Was Leute wie du nicht verstehen: Wer solch ein Leben führt, der benötigt
> kein Individualverkehrsmittel, das einem die Freiheit ermöglicht, jederzeit
> an jeden Ort fahren zu können.
>
> Du fährst also das ganze Jahr über mit einem Transporter durch die Gegend,
> nur weil Du 3 mal pro Jahr zum Möbelhaus musst?
Dummes Beispiel, denn Großmöbel kaufe ich mir allenfalls alle fünf bis zehn Jahre neu und lasse mir dann schon allein aufgrund der Tatsache liefern, dass ich sie überhaupt nicht alleine bzw. zu zweit in die Wohnung bekomme.
Aber ansonsten: Ja, wenn ich ab und zu auch mal was größeres transportiere oder auch nur mit großem Gepäck in den Urlaub fahre, dann kaufe ich mir 'nen Kombi – machen zigtausende Familien seit Jahrzehnten so.
> Und außerdem:
> Das Auto ist für die Mehrheit der Leute einfach nur Mittel zum Zweck. Sie
> brauchen es nur, um von A nach B zu kommen, nicht mehr und nicht weniger.
> Und dafür eigenen sich Elektroautos durchaus.
Wenn es um ein reines Mittel zum Zweck geht, dann empfiehlt sich derzeit immer ein Verbrenner, da er erheblich weniger Nachteile als ein Elektroauto hat. Du brauchst keinen Ladeanschluss, er kostet viel weniger (da es einen reichhaltig gefüllten Gebrauchtmarkt gibt), man hat keinerlei Reichweitenprobleme, usw.
Ein Elektroauto lohnt sich derzeit nur aus ideologischen Gründen. -
Re: Leute verstehen einfach nicht...
Autor: march 16.03.17 - 15:47
Bujin schrieb:
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> ...dass es bei E-Autos einen Paradigmenwechsel gibt. Man muss mit einem
> Elektroauto nie wieder zur Tankstelle! Es gibt keine Ladezeiten!
> Jeder der sein Auto zu Hause laden kann und keine 300 km
> an Tag fährt sollte über einen Umstieg nachdenken.
Es stimmt wir sollten alle mal schlafen daher steht das Auto oft über nacht.
Die Frage ist wie lange gibt Tesla garantie? 10 Jahre oder länger?
Eher nicht. Die Physik wird Elon Musk auch nicht austricksen können.
Ich gehe davon aus dass der Akku wie jeder bei täglicher Nutzung nach 5 Jahren einfach durch ist. 35000 Euro für 5 Jahre Auto ist ziemlich teuer.
Ich erinnere mich an einem Bericht in dem geschrieben wurde 8000 Elektroautos benötigen ein Atomkraftwerk. Wo soll plötzlich all die Energie herkommen?
Ok wenn man ein eigenes Haus hat sollte man den Strom sowieso Produzieren weil sonst der Sinn eines Elektroautos komplett verfehlt ist.
Aber wie eigenen Strom Produzieren wenn man Tags über für Haus und Auto arbeiten muss? Die Solaranlage auf dem Dach fällt schon mal aus.
Und wie soll man dann laden?
Auch eine Garage zu bekommen ist bei uns quasi unmöglich.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.17 15:52 durch march.



