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Absurd übermotorisierter Stromfresser

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  1. Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: schap23 22.02.19 - 13:37

    Niemand braucht in unter 4 Sekunden von 0 auf 100 zu beschleunigen. Die Motorleistung ist einfach absurd. Daraus ergibt sich zusammen mit dem Gewicht des Akkus ein entsprechend hoher Stromverbrauch. So ein Auto mag zwar die Luft in den Städten verbessern. Umweltfreundlich ist es nicht.

  2. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: Klausens 22.02.19 - 13:40

    Komisch, dass es dann eins der sparsamsten E-Autos ist

  3. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: mgutt 22.02.19 - 13:55

    Man kann so stark beschleunigen, muss es aber nicht. Und der Verbrauch ist nicht großartig von der Motorleistung abhängig, sondern vom Windwiderstand und der Reibung der Reifen. Das Gewicht hat z.B. fast gar keinen Einfluss wie bereits in einer Studie bewiesen wurde, geht so gut wie keine Energie verloren, da sie wieder durch das hohe Gewicht besser rekuperiert wird.

  4. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: LH 22.02.19 - 14:04

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand braucht in unter 4 Sekunden von 0 auf 100 zu beschleunigen. Die
    > Motorleistung ist einfach absurd. Daraus ergibt sich zusammen mit dem
    > Gewicht des Akkus ein entsprechend hoher Stromverbrauch. So ein Auto mag
    > zwar die Luft in den Städten verbessern. Umweltfreundlich ist es nicht.

    Niemand wird gezwungen diese Version zu kaufen. Wo ist dein Problem damit? Hast du Angst davor, wenn andere Menschen etwas nach ihren Vorstellungen kaufen?

    Ein paar tausend Teslas mit großem Motor machen der Umwelt keine Sorgen. Am Ende verbrauchen wir alle hier beim Posten mehr Strom... ;)

  5. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: Prinzenrolle 22.02.19 - 14:09

    https://electrek.co/2019/02/21/tesla-efficiency-range-test-audi-e-tron-jaguar-i-pace/

  6. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: Bouncy 22.02.19 - 14:29

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand braucht in unter 4 Sekunden von 0 auf 100 zu beschleunigen.
    Ja, und? Ich behaupte sogar es würde auch keinen gesellschaftlichen oder gesamtwirtschaftlichen Unterschied machen, wenn Autos grundsätzlich erst in zwei Minuten auf 100 beschleunigen würden. Aber bei 60000¤ geht es rein um Spaß, um nichts anderes. Also ist das dein Argument, "Spaß ist absurd"?

  7. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: ulink 22.02.19 - 15:13

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand braucht in unter 4 Sekunden von 0 auf 100 zu beschleunigen.

    Doch, ich moechte das gerne haben. Und niemand kann mir das verbieten. NIEMAND.

    > Die Motorleistung ist einfach absurd.

    Unqualifizierte und unnoetige Aussage. Bitte nochmal im Physikbuch nachschlagen, wo der Unterschied zwischen einem Verbrennungsmotor und einem Elektromotor ist. Hinweis: i.d.R. sind groessere Elektromotore sogar effizienter.

    > Daraus ergibt sich zusammen mit dem Gewicht des Akkus ein entsprechend hoher Stromverbrauch.

    Hoeheres Gewicht hat beim Elektroauto wenig Einfluss. Allenfalls beim Beschleunigen braucht man kurz mehr Energie, gewinnt aber einen Grossteil wieder zurueck beim rekuperieren. Nicht so beim Verbrenner. Hoher Stromverbrauch resultiert aus hohen Geschwindigkeiten. Das ist beim Verbrenner auch so, aber da diese Teile sowieso so jaemmerlich ineffizent sind, merkt man den Unterschied im Verbrauch zwischen niedrigen und hohen Geschwindigkeiten nicht so stark.

    > So ein Auto mag zwar die Luft in den Städten verbessern. Umweltfreundlich ist es nicht.

    Aber sicher doch. Ich werde mein M3, das ich in 2 Wochen bekomme, mit 100% erneuerbaren Energien betanken. Laut aktuellem Energleliefervertrag fuer exakt 15.15ct pro kWh (inklusive aller Netzkosten, Abgaben, Steuern). Und dass ein Elektroauto bei der Produktion mehr Resourcen verbraucht als ein Verbrenner ist eine fette Luege (Hinweis: Viel weniger Teile, Akku fast vollstaendig recyclebar). Und bitte nicht den Bloedsinn mit den seltenen Erden oder mit dem Lithium, das uns bald ausgeht, wieder aufwaermen.

    Dem ueblichen FUD der Verbrennerindustrie aufgesessen?

  8. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: Ach 22.02.19 - 15:35

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand braucht in unter 4 Sekunden von 0 auf 100 zu beschleunigen. Die
    > Motorleistung ist einfach absurd. Daraus ergibt sich zusammen mit dem
    > Gewicht des Akkus ein entsprechend hoher Stromverbrauch. So ein Auto mag
    > zwar die Luft in den Städten verbessern. Umweltfreundlich ist es nicht.

    Einen Ökostromvertrag abschließend, dem Fossil-Fuel-Complex nicht einen, nein, nach eins kommt, beide Mittelfinger entgegen streckend, die kurze emotionale Irritation mit einem die Gedanken befreiendem Bad von der Seele pustend, im Wind-/Sonnenenergie gespeisten wärmepumpenwarmen Badewasser, die unerschöpfliche Kraft der Erneuerbaren Energien in sich aufsaugend.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 22.02.19 15:44 durch Ach.

  9. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: blub1991 22.02.19 - 16:04

    Du brauchst diese hohe Motorleistung um vernünftig regenerativ Bremsen zu können. Da Motorleistung~Generatorleistung ist bedeutet diese Leistung auch, dass du von 100 km/h in etwa 3 Sekunden auf Null bremsen kannst, ohne die Scheibenbremsen zu benutzten. Außerdem haben auch Elektromotoren einen Wirkungsgrad der etwas Last abhängig ist. Die Effizienz steigt, wenn nicht mit volllast gefahren wird.

  10. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: Bouncy 22.02.19 - 16:24

    ulink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber sicher doch. Ich werde mein M3, das ich in 2 Wochen bekomme, mit 100%
    > erneuerbaren Energien betanken.
    Das macht einen hohen Stromverbrauch dennoch nicht umweltfreundlich, da belügst du dich selbst. Was du da vertankst hätte man auch andernorts einsetzen können. Solange wir nicht extremsten Überfluß in der Stromproduktion haben - was nicht der Fall ist - ist hoher Verbrauch immer schlechter als geringerer Verbrauch. Umweltfreundlich kann der M3 daher per Definition nie sein, solange es Mitbewerber mit geringerem Verbrauch gibt...

  11. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: Cavaron 22.02.19 - 17:04

    Prinzenrolle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > electrek.co Link
    Wollte ich auch gerade posten - schon das Tesla Model X ist bei 120 km/h über 20% sparsamer als der Jaguar I Pace und der Audi E-Tron und das Model 3 ist noch mal deutlich sparsamer als das Model X.

    BTW: 23 kWh auf 100 km entspricht dem Energiegahlt von 2,7 l Benzin. Und da ist noch nicht der Energieaufwand für die Förderung, Raffinierung und den Transport vom Öl/Benzin eingerechnet (was man auch für die Stromerzeugung und Übertragung für den Tesla machen müsste bla bla - ja, ich weiß).

  12. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: Ach 22.02.19 - 17:16

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das macht einen hohen Stromverbrauch dennoch nicht umweltfreundlich, da
    > belügst du dich selbst. Was du da vertankst hätte man auch andernorts
    > einsetzen können. Solange wir nicht extremsten Überfluß in der
    > Stromproduktion haben - was nicht der Fall ist - ist hoher Verbrauch immer
    > schlechter als geringerer Verbrauch. Umweltfreundlich kann der M3 daher per
    > Definition nie sein, solange es Mitbewerber mit geringerem Verbrauch
    > gibt...

    Solange das M3 das schafft, wozu ein Zoe oder E-Golf leider kaum in der Lage ist, nämlich einen BMW M3 Fahrer(o.Ä.) davon zu überzeugt, auf einen elektrischen Antrieb zu wechseln, solange ist ein rein renerative betriebenes M3 sogar mehr als fünfmal umweltfreundlicher. Um sich über den unzureichenden Ausbau zu beschweren, bist du bei den Elektrowagenherstellern an der falschen Adresse, und sowieso wäre es fatal, Produktion und Vertrieb von Stromern wegen solcher Bedenken auszubremsen. im Gegenteil ist genau jetzt die Zeit, in der beides bis zum Anschlag hochgefahren werden muss.

  13. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: waldschote 22.02.19 - 17:27

    Nun ja... von 0 - 100 in 120sec ist dann doch ein bisschen hmm... :D Denn wenn du mal einen Trecker überholen möchtest, sollte man nicht erst 30min Vorlaufzeit haben xD

  14. Dann kauf dir kein Performance Modell

    Autor: waldschote 22.02.19 - 17:38

    Also ehrlich. Es brauch auch niemand einen Porsche. Gibt es aber dennoch und verkaufen sich darüber hinaus auch noch sehr gut.

    Und was dass "Strom fressen" angeht. Rechne mal die Arbeit um wie weit du mit dem Model 3 kommst, wenn du 1h Staub saugst oder dein Kochfeld anwirfst ;)

  15. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: ulink 22.02.19 - 19:47

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das macht einen hohen Stromverbrauch dennoch nicht umweltfreundlich

    Da ist der Denkfehler: "Weil das M3 einen so starken Motor hat, verbraucht es viel Strom."
    Das ist NUR dann so, wenn man die Mehrleistung wirklich abruft und wann tut man das schon? Im Gegenteil ist das M3 sehr effizient/sparsam. Muss man nur WLTP Verbrauch verschiedener Elektroautos mit dem M3 vergleichen, dann sieht man das.

    Der o.g. Denkfehler passiert leicht, wenn man von einem Verbrenner ausgeht. Da braucht das gleiche Auto z.B. mit 3.0L statt 2.0L Motor und mehr PS bei GLEICHER Fahrweise deutlich mehr. Bei gleicher Fahrweise braucht das deutlich staerkere Elektroauto NICHT mehr. Und wenn doch (z.B. M3-LR und M3-Performance) dann ist nicht der Motor der Grund sondern andere Aenderungen am Auto (z.B. die fehlenden Aero-Felgendeckel auf den groesseren Felgen beim Performance-Modell, das kostet angeblich 4% Mehrverbrauch).

    P.S.: Wie man jemand an anderer Stelle sehr schoen geschrieben hat, ist ein starker Motor auch ein starker Generator, wodurch man mehr Rekuperieren kann. Man glaub gar nicht, was da fuer Leistungen entstehen, wenn man so ein Auto von hoeherer Geschwindigkeit runterbremst.
    Also auch hier ein Vorteil fuer den groesseren/staerkeren Motor.

  16. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: jms 23.02.19 - 20:27

    Jemand, der 200km/h fährt, belegt die Autobahn nur halb so lange wie jemand, der 100 fährt. Das ist also deutlich umweltfreundlicher.

  17. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: E-Mover 25.02.19 - 10:04

    blub1991 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du brauchst diese hohe Motorleistung um vernünftig regenerativ Bremsen zu
    > können. Da Motorleistung~Generatorleistung ist bedeutet diese Leistung
    > auch, dass du von 100 km/h in etwa 3 Sekunden auf Null bremsen kannst, ohne
    > die Scheibenbremsen zu benutzten. ...

    Das ist falsch, denn die Rekuperationsleistung wird eher vom Akku begrenzt! Der möchte nämlich nicht mehr Strom über Rekuperation reingepumpt bekommen als er es auch an einer Ladesäule akzeptiert (also ca. 1,7 C). Das sind beim Model 3 ca. 120-130KW. Eine Rekuperationsbremsung von 100 auf 0 in 3 Sekunden schafft kein Serien-E-Auto, auch nicht das Model 3. Es verzögert mit ca. 100KW, das reicht für so eine Vollbremsung nicht. Trotzdem reicht die Rekuperation im normalen Fahrbetrieb um ohne Bremse auszukommen, bis auf die letzten Meter vor dem Stillstand (z.B. an der Ampel).

    Der zweite Teil Deiner Aussagen war aber absolut korrekt!

  18. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: gadthrawn 25.02.19 - 10:30

    ulink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Daraus ergibt sich zusammen mit dem Gewicht des Akkus ein entsprechend
    > hoher Stromverbrauch.
    >
    > Hoeheres Gewicht hat beim Elektroauto wenig Einfluss. Allenfalls beim
    > Beschleunigen braucht man kurz mehr Energie, gewinnt aber einen Grossteil
    > wieder zurueck beim rekuperieren.

    Das ist eine absolute Fehlinformation. Die Dinger sind halt kein Perpetuum Mobile. Du brauchst bei mehr Gewicht mehr Energie beim Beschleunigen, mehr Energie um eine Geschwindigkeit zu halten und erhälst bei normalen Bremsmanövern eben nicht so viel Energie zurück, da der höhere Druck auf die Reifen mehr Haftung und damit auch ein Verzögern an sich bedeuten.

    > > So ein Auto mag zwar die Luft in den Städten verbessern. Umweltfreundlich
    > ist es nicht.
    >
    > Aber sicher doch. Ich werde mein M3, das ich in 2 Wochen bekomme, mit 100%
    > erneuerbaren Energien betanken. Laut aktuellem Energleliefervertrag fuer
    > exakt 15.15ct pro kWh (inklusive aller Netzkosten, Abgaben, Steuern).

    Nein, wirst du nicht. Du bekommst weiter den gleichen Mix aus der Leitung, es gibt keine extra grüne Leitung. Du kaufst vielleicht etwas was aussagt das etwas erneuerbar produziert wird. Geliefert bekommst du etwas anderes.
    Praktisch bekommst du aus der Leitung etwas, was woanders zu einer solchen "Endlagerung" führt:

    Aber da da eh Grundwasser reinläuft ist das "bald" draussen.

    >Und
    > dass ein Elektroauto bei der Produktion mehr Resourcen verbraucht als ein
    > Verbrenner ist eine fette Luege

    Schuh, bist du es?

    Natürlich benötigt das mehr Ressourcen. Es wird mehr an Rohstoffen eingesetzt. Es wird mehr an Rohstoffen durch die Welt gekarrt. Das IFEU in Heidelberg geht allein bei der Produktion eines Akkus von 125 Kilo CO2 pro Kilowattstunde Kapazität aus.

    so sehen ausgeweitete Gebiete zum Lithiumabbau aus. Abgetragene Oberflächenschicht, abgeleitetes Grundwasser, Vegetation - nun Teile waren noch vor einigen Jahren Urwald auf dünner Bodenschicht.

    > (Hinweis: Viel weniger Teile, Akku fast
    > vollstaendig recyclebar). Und bitte nicht den Bloedsinn mit den seltenen
    > Erden oder mit dem Lithium, das uns bald ausgeht, wieder aufwaermen.

    Oh.. das sind blödeste Irrtümer.
    - Weniger Teile bedeutet nicht weniger Teile. Viele zählen einfach Batterie und Elektromotor jeweils als ein Teil. Und eben nicht einen Akku aus 5000 Einzelteilen. Dafür rechnen sie jede Schraube beim Verbrenner.
    - Lithium ist keine seltene Erde und recht häufig, aber selten in hohen Konzentrationen. Es gibt keinen wirtschafltichen Weg das ganze im Meer vorhandene zu gewinnen.
    - Akkus werden recycelt. Vorwiegend um teures Kobalt zu gewinnen. Das Lithium hingegen - wird zu einer Schlacke mit anderen Stoffen zusammen verbrannt. Anwendungszweck nach Tesla: Kann man zum Dämmen nehmen. Aus dem Akkukreislauf ist es raus. Die wenigsten Lithium Akkus werden allerdigns überhaupt recycelt (europaweit 1 Zentrum...)

    > Dem ueblichen FUD der Verbrennerindustrie aufgesessen?

    Dem üblichen Greenwash-Ökosau FUD aufgesessen?

  19. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: Josia 25.02.19 - 10:46

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ulink schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Daraus ergibt sich zusammen mit dem Gewicht des Akkus ein entsprechend
    > > hoher Stromverbrauch.
    > >
    > > Hoeheres Gewicht hat beim Elektroauto wenig Einfluss. Allenfalls beim
    > > Beschleunigen braucht man kurz mehr Energie, gewinnt aber einen
    > Grossteil
    > > wieder zurueck beim rekuperieren.
    >
    > Das ist eine absolute Fehlinformation. Die Dinger sind halt kein Perpetuum
    > Mobile. Du brauchst bei mehr Gewicht mehr Energie beim Beschleunigen, mehr
    > Energie um eine Geschwindigkeit zu halten und erhälst bei normalen
    > Bremsmanövern eben nicht so viel Energie zurück, da der höhere Druck auf
    > die Reifen mehr Haftung und damit auch ein Verzögern an sich bedeuten.
    >
    > > > So ein Auto mag zwar die Luft in den Städten verbessern.
    > Umweltfreundlich
    > > ist es nicht.
    > >
    > > Aber sicher doch. Ich werde mein M3, das ich in 2 Wochen bekomme, mit
    > 100%
    > > erneuerbaren Energien betanken. Laut aktuellem Energleliefervertrag fuer
    > > exakt 15.15ct pro kWh (inklusive aller Netzkosten, Abgaben, Steuern).
    >
    > Nein, wirst du nicht. Du bekommst weiter den gleichen Mix aus der Leitung,
    > es gibt keine extra grüne Leitung. Du kaufst vielleicht etwas was aussagt
    > das etwas erneuerbar produziert wird. Geliefert bekommst du etwas anderes.
    >
    > Praktisch bekommst du aus der Leitung etwas, was woanders zu einer solchen
    > "Endlagerung" führt:
    > www.bge.de
    > Aber da da eh Grundwasser reinläuft ist das "bald" draussen.
    >
    > >Und
    > > dass ein Elektroauto bei der Produktion mehr Resourcen verbraucht als
    > ein
    > > Verbrenner ist eine fette Luege
    >
    > Schuh, bist du es?
    >
    > Natürlich benötigt das mehr Ressourcen. Es wird mehr an Rohstoffen
    > eingesetzt. Es wird mehr an Rohstoffen durch die Welt gekarrt. Das IFEU in
    > Heidelberg geht allein bei der Produktion eines Akkus von 125 Kilo CO2 pro
    > Kilowattstunde Kapazität aus.
    >
    > www.deutschland.de so sehen ausgeweitete Gebiete zum Lithiumabbau aus.
    > Abgetragene Oberflächenschicht, abgeleitetes Grundwasser, Vegetation - nun
    > Teile waren noch vor einigen Jahren Urwald auf dünner Bodenschicht.
    >
    > > (Hinweis: Viel weniger Teile, Akku fast
    > > vollstaendig recyclebar). Und bitte nicht den Bloedsinn mit den seltenen
    > > Erden oder mit dem Lithium, das uns bald ausgeht, wieder aufwaermen.
    >
    > Oh.. das sind blödeste Irrtümer.
    > - Weniger Teile bedeutet nicht weniger Teile. Viele zählen einfach Batterie
    > und Elektromotor jeweils als ein Teil. Und eben nicht einen Akku aus 5000
    > Einzelteilen. Dafür rechnen sie jede Schraube beim Verbrenner.
    > - Lithium ist keine seltene Erde und recht häufig, aber selten in hohen
    > Konzentrationen. Es gibt keinen wirtschafltichen Weg das ganze im Meer
    > vorhandene zu gewinnen.
    > - Akkus werden recycelt. Vorwiegend um teures Kobalt zu gewinnen. Das
    > Lithium hingegen - wird zu einer Schlacke mit anderen Stoffen zusammen
    > verbrannt. Anwendungszweck nach Tesla: Kann man zum Dämmen nehmen. Aus dem
    > Akkukreislauf ist es raus. Die wenigsten Lithium Akkus werden allerdigns
    > überhaupt recycelt (europaweit 1 Zentrum...)
    >
    > > Dem ueblichen FUD der Verbrennerindustrie aufgesessen?
    >
    > Dem üblichen Greenwash-Ökosau FUD aufgesessen?

    Schöne Bilder.

    Das Stromnetz ist nur für die Übertragung des Stroms, das Netz selber produziert nichts. Wenn du jetzt 6000 kWh Energie verbrauchst, produziert der Ökostromanbieter 6000kWh mit Erneuerbaren Energien. Was die andere Netzteilnehmer machen, spielt dabei keine Rolle. Ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder?

    Zu dem Ressourcen Thema: Ein Elektroauto benötigt weniger Ressourcen, weil es Strom aus Erneuerbaren Energien tanken kann.
    Ein Verbrenner hingegen braucht auf 200tkm (wenn der Motor denn so lange hält) ca. 16.000L Öl.

    Aktuelle Analysen vom Tesla Model S, zeigen das selbst nach 300.000km der Akku noch voll intakt ist und im Durchschnitt! bis zu 800Tkm hält. Wie weit hier noch der Faktor Zeit mit reinspielt, bleibt abzuwarten. Aber das Übertrifft die durchschnittliche Lebensdauer eines Verbrenners um Faktor 3-4.

  20. Re: Absurd übermotorisierter Stromfresser

    Autor: JackIsBlack 25.02.19 - 10:55

    Also die durchschnittliche Lebensdauer eines Autos sind 18-20 Jahre. Ein Elektroauto soll also bis zu 80 Jahre lang gefahren werden?
    Übrigens hält ein Verbrenner auch weit mehr als 200tkm aus.

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