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Radioaktiv verseuchte Bauteile in Nevada Gigafactory

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  1. Radioaktiv verseuchte Bauteile in Nevada Gigafactory

    Autor: mingobongo 29.01.17 - 12:01

    Ein Thema was man sicher lieber unter den Teppich sehen möchte aber ich trotzdem hier einmal öffentlich machen möchte ist mein Bedenken über die Belastung von verschiedenen Bauteilen in den Tesla Fahrzeugen.
    In der Wüste von Nevade werden oder sollen künfig viele Bauteile für Tesla hergestellt werden. Ein dunkles Kapitel der US-Geschichte ist aber auch das in der Wüste von Nevade massive Atombomben Tests, sowie Test von Triebwerken mit Atomreaktoren über mehrere Jahrzehnte stattgefunden haben sowie diverse weitere Test die sich immer um die Elemente Uran und Plutonim drehen.

    http://www.lasvegas360.com/360/wp-content-lasvegas360/uploads/2013/01/able-nuke-test.jpg

    Elektro Autos sind ja gut aber wenn ich davon Krebs kriegen könnte verzichte ich auch gerne oder kaufe mir ein E-Auto wo diese Gefahr geringer ist.

    Insgesammt sind alleine im US-Bundesstatt Nevade hunderte Atomben explodiert auch das Grundwasser wurde für Jahrtausende radioaktiv verseucht durch massive unterirdischer Atomtests. Damit ist es in meinen Augen einer der verseuchtetsten Flcken auf diesen Planeten aber in den Medien ist immer alles toll aus den USA. Wie denkt ihr darüber?

  2. Re: Radioaktiv verseuchte Bauteile in Nevada Gigafactory

    Autor: djslimer 29.01.17 - 12:48

    Das ist ein Thema, das ich bisher in der Tat noch gar nicht betrachtet hatte.
    Ich glaube aber, dass du dir da keine Sorgen machen musst.
    Nevada ist etwa 2/3 so groß wie Deutschland. Adaptiert auf Deutschland wurden die Tests in der Nähe von Stuttgart durchgeführt. Die Gigafactory steht dann wird, wenn ich bei dem Bild bleibe, nord-westlich von Osnabrück. Las Vegas ist dann etwa auf bei Augsburg.
    Ich will die Reichweite von Nuklearer Strahlung nicht verniedlichen, aber in den 50er und 60er Jahren lebten zw. 20.000 und 60.000 Menschen in LasVegas, mir ist da keine erhöhte Krebsrate bekannt. Konnte auch bei einer, zugegebenermaßen kurzen Suche nichts finden. Sollte es immernoch gefährlich sein, wäre Las Vegas nicht auf über 500.000 Bewohner angewachsen.
    Wie gesagt, mir geht es nicht um die Verharmlosung der Folgen von Atombomben und der nuklaren Strahlung. Wie verheerend das sein kann sieht man besser noch in als in Fukushima in Tschernobyl.
    Aber, es scheint die Möglichkeit zu geben, Regionen zu dekontaminieren. Gute Beispiele sind hier Nagasaki und Hiroshima.
    Auch das Schadensersatz-System der USA gibt mir hier ein recht gutes Gefühl. Wenn Tesla (oder ein Zulieferer) seine Mitarbeiter einer Strahlenvergiftung aussetzen würde, wäre diese Firma sehr schnell selbst tot.

    Ich hoffe ich konnte dir zumindest Argumente dafür liefern, dass die Gefahr nicht ganz so groß ist, wie befürchtet.

    Der DJ

  3. Re: Radioaktiv verseuchte Bauteile in Nevada Gigafactory

    Autor: stiGGG 29.01.17 - 13:42

    Nice try!

  4. Re: Radioaktiv verseuchte Bauteile in Nevada Gigafactory

    Autor: mingobongo 29.01.17 - 16:06

    @djslimer
    Beängstigt hat mich vor allem die Zahl an Atomwaffentest in Nevada. Ein Problem ist vorallem, das radioaktive Verseuchung nicht an den Punkt bleibt wo die Atombombe explodiert ist. Denn schon nach 2 Stunden ist die Atomwolke je nach Wind Richtung sehr schnell gewandert oft nach Norden, wo man sagen kann das Las Vegas da vielleicht noch Glück hatte.
    Finde es auch sehr komisch das man dort wenig findet und auch die Medien scheinen USA mit Atomwaffen und Radioaktivität kaum zu erwähnen. Zudem wurden auch in anderen Gebieten der USA Atombomben gezündet. Hingegen kennen alle Tschernobyl aber über 900 Atombomben und weitere Test mit allen nur möglichen Kombinationen von Plutonium und Uran scheinen in der USA auf wundersamer weise keine Wirkung zu haben?

    http://hist-chron.com/USA/WDR2005_atombombenversuche-1947-1992-krebsepidemien-in-USA.htm

    Oft habe ich das Gefühl das viele dort noch glauben das man das Wasser einfach nur ordentlich kochen lassen muss damit die Radioaktivität verschwindet.

    @stiGGG
    What do you have to say on the subject? You can write in English if you not speak german, no problem

  5. Re: Radioaktiv verseuchte Bauteile in Nevada Gigafactory

    Autor: Dr.Zoidberg 30.01.17 - 09:36

    Hast du da Zahlen für? Von was für einer Größenordnung (Becquerel) redest du?
    Ich glaube dass was in einem Tesla steckt ist sicher weit unter dem was im Bayr. Wald noch von Tchernobyl in einem qm steckt. Oder einem qm Granitboden.

  6. Re: Radioaktiv verseuchte Bauteile in Nevada Gigafactory

    Autor: mingobongo 30.01.17 - 11:34

    @ Dr.Zoidberg

    Nein, keine Zahlen und ich mag da auch nicht so gerne hin um da was zu messen. Aber vielleicht kannst du Dir die Zahlen ja von der US-Regierung holen oder von der Regierung von Nevada und darauf bauen das diese stimmen. Aber wenn man etwas nachdenkt, kann man sich gut vorstellen das so eine radioaktive Vergangenheit nicht so ganz spurlos vorbei geht.
    Aber dafür ist das Land dort günstig, du kannst riesige Fabriken aus den Boden stampfen. Und auf Automatisierung setzten, damit du keine kranken Mitarbeiter bekommst.

    Manchmal verstehe ich die Leute nicht mehr. Vielleicht finden das ja einige auch toll. Gut ein Vorteil kann es ja haben die Autos werden wahrscheinlich günstig zu haben sein.... Jippii yeah.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.01.17 11:35 durch mingobongo.

  7. Re: Radioaktiv verseuchte Bauteile in Nevada Gigafactory

    Autor: tookarf 30.01.17 - 12:26

    Naja, die Gigafactory ist ca 500km von der Test-Site entfernt, Las Vegas nur ~100km. Insofern: nice try und viel Spaß in Las Vegas.

  8. Re: Radioaktiv verseuchte Bauteile in Nevada Gigafactory

    Autor: Marib 30.01.17 - 12:48

    The Seven Ten Rule:
    The danger of radiation from fallout also decreases with time, as radioactivity decays exponentially with time, such that for each factor of seven increase in time, the radiation is reduced by a factor of ten. For example, after 7 hours, the average dose rate is reduced by a factor of ten; after 49 hours, it is reduced by a further factor of ten (to 1/100th); after two weeks the radiation from the fallout will have reduced by a factor of 1000 compared the initial level; and after 14 weeks the average dose rate will have reduced to 1/10,000th of the initial level.

    Je nach Sprengkraft und Art der Explosion ist die Menge an Fallout variabel.
    Ganz sicher ist jedoch, dass es dort keine gesundheitlich-gefährliche Strahlung mehr gibt. Der letzte Test war afaik '92 was dem ganzen 25 Jahre gibt um sich durch Witterung und Umwelt so sehr zu verdünnen, dass du davon heute nichts mehr merkst.

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