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Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

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  1. Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: SM 11.06.21 - 12:24

    Welchen praktischen Nutzen hat das jetzt im Alltag? Überholmanöver schafft man auch mit einem normalen eAuto mehr als locker.

  2. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: MarcusK 11.06.21 - 12:29

    SM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welchen praktischen Nutzen hat das jetzt im Alltag? Überholmanöver schafft
    > man auch mit einem normalen eAuto mehr als locker.

    je nach dem was für eine Auto man überholen will und ob der zu überholende es will.

  3. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: ulink 11.06.21 - 13:34

    SM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welchen praktischen Nutzen hat das jetzt im Alltag?

    Keinen. Die 500PS in meinem Model 3 auch nicht. Warum macht Tesla das also? Weil sie es koennen. Und weil es geil ist ;-)

  4. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: xSureface 11.06.21 - 13:37

    Und weil es beim E-Motor kaum Unterschied im Gewicht macht. Die 500PS in meinem Model 3, wiegen weniger als die 370ps in meinem letztem Verbrenner. Das ganze auch noch Günstiger als der Verbrenner. Selbst mit nem rasanten Fahrstiel mit oft auf 200 bin ich mit den 500ps Günstiger auf 100km unterwegs als mit nem Verbrenner der gleiche Leistungsklasse.

  5. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: acl 11.06.21 - 14:20

    Nur der Interesse halber, wie viel verbraucht das Model 3 bei 200km/h?

  6. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: xSureface 11.06.21 - 14:24

    Kann ich dir nicht sagen. 150km Testfahrt nach Hause am Freitag ohne Schonung bei der Beschleunigung und öfters 210-220, lag der Schnitt bei 25kwh.
    Nähere Verbrauchsangaben kann ich erst über einen längeren Testzeitraum rausgeben.
    Werd aber wohl eher so im Bereich von 170km/h unterwegs sein auf Langstrecke. Mit nem kurzen Zwischenstopp von 10min sind dann auch die 400km genauso schnell gefahren wie mit nem Verbrenner bei 170.

  7. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: MarcusK 11.06.21 - 14:33

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann ich dir nicht sagen. 150km Testfahrt nach Hause am Freitag ohne
    > Schonung bei der Beschleunigung und öfters 210-220, lag der Schnitt bei
    > 25kwh.
    sorry, das ist unrealistisch.
    bzw. Man müsste wissen welchen Schnitt du am ende gefahren bist.

    kurze googel suche liefert:

    Also ein Model S verbraucht mehr wie 25kWh wenn man 140-160 km/h fährt. Lt. dem Blog von Claus Olaf ( http://www.klausolafzehle.de/teslablog/ ... im-sommer/ ) braucht der S85 da rund 28 - 33 kWh / 100 km. Gut der 85D ist nochmal rund 7-8 % effizienter im allgemeinen. Also liegt man wohl bei 26 - 31 kWh /100km.

    bei 160 - wenn du bei 200 weniger verbrauchst hat, bist du nicht lange 200 gefahren.

  8. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: xSureface 11.06.21 - 14:54

    Oft heißt bei dir also durchgängig?

  9. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: MarcusK 11.06.21 - 15:25

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oft heißt bei dir also durchgängig?

    nein, aber auch nicht 10km von 150km und den Rest mit 60 im Stop-And-Go.

  10. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: katze_sonne 11.06.21 - 15:40

    SM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welchen praktischen Nutzen hat das jetzt im Alltag? Überholmanöver schafft
    > man auch mit einem normalen eAuto mehr als locker.

    Amerikanischer Hersteller. Schnell fahren darf man dort eh nicht, also kann man die Höchstgeschwindigkeit eh nie ausreizen (was nicht heißt, dass sie sich auf dem Papier nicht schön macht). Also bleibt noch schnell beschleunigen... Da "merkt" man dann auch, wie schnell das Auto ist.

    Ansonsten: Warum gibt es Achterbahnen, die schnell beschleunigen? Weil's ein "tolles" Gefühl ist. Warum gibt es Drag-Racing? Und irgendwo fängt dann natürlich der Wettstreit auf dem Papier an, wer das am schnellsten auf 100 beschleunigende Auto hat.

  11. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: ChMu 11.06.21 - 16:14

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xSureface schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oft heißt bei dir also durchgängig?
    >
    > nein, aber auch nicht 10km von 150km und den Rest mit 60 im Stop-And-Go.

    Also bei 25kWh im Schnitt war er schon sehr zuegig unterwegs mit einem Model 3. Das ist ja kein Model S. Mein Model 3 verbraucht im Schnitt knapp 14kWh nach nun 28000km aber ist hauptsaechlich im Stadt und Landstrassen Bereich unterwegs. Autobahn zwei bis drei mal die Woche mit max 120km/h, mehr ist hier nicht erlaubt und auch das nur 40km one way. 25kWh ist schon der Hammer.

  12. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: ChMu 11.06.21 - 16:15

    SM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welchen praktischen Nutzen hat das jetzt im Alltag? Überholmanöver schafft
    > man auch mit einem normalen eAuto mehr als locker.

    Das wohlige Grinsen wenn man mal reintritt? Ist schon was schoenes. Oder anders, Spass.

  13. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: SanderK 11.06.21 - 16:32

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Welchen praktischen Nutzen hat das jetzt im Alltag? Überholmanöver
    > schafft
    > > man auch mit einem normalen eAuto mehr als locker.
    >
    > Das wohlige Grinsen wenn man mal reintritt? Ist schon was schoenes. Oder
    > anders, Spass.
    Das ist auch Gut so! Tesla hätte sich anders auch, wahrscheinlich, nicht so Verkauft!
    Was man in Theorie braucht um auf Arbeit zu fahren?
    Wuling ;-)
    Klein,praktisch, billig, Rohstoff schonend. Aber Spaß, hätte Ich da drinnen wohl im besten Falle, mit meiner Frau, nicht mit dem Auto ;-)

  14. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: taifun850 11.06.21 - 16:43

    Meine 340 PS reichen tatsächlich zu jedem Zeitpunkt und hören sich auch noch gut an.

  15. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: berritorre 11.06.21 - 19:44

    Naja, wir reden hier von normalem Verkehr, Da gibt es im Normalfall eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Spätestens da sollte es mit dem Überholen sowieso vorbei sein.

    Also entweder ist man sowieso schon schneller als der Vordermann, dann sollte man da vorbei kommen und der Vordermann darf da auch nicht beschleunigen.

    Oder der vordermann ist sowieso schon schnell, dann braucht man auch nicht überholen.

    Was anderes ist auf der Rennstrecke, aber dafür ist doch auch das Plaid nicht wirklich ausgelegt.

  16. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: xSureface 11.06.21 - 19:58

    Also kannst du weil du schneller bist als dein Vordermann, ohne zu beschleunigen direkt, vorbeiziehen auf der Landstraße? Du musst also nie langsamer werden weil Gegenverkehr kommt? Interessant.

  17. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: berritorre 11.06.21 - 21:44

    Nein, aber zum überholen auf der Landstrasse brauche ich doch keine 1000+ PS, oder?

    Ich halte dieses Argument für vorgeschoben.

    Mein Auto hat, hmmm, ich glaube 150PS, keine Ahnung. Genug jedenfalls um trotz Automatik und Jeep Compass, also ein mitteler SUV (oder wie das Golem-Forum sagt: ein Kampfpanzer) jemanden zu überholen, der unter der recht weit unter erlaubten Geschwindigkeit unterwegs ist. Wenn 100 erlaubt ist und er fährt 95 muss ich nicht unbedingt überholen, soviel Geduld habe ich. Wenn er jetzt mit 75 oder 80 rumfährt dann überhole ich halt, wenn die Situation es zulässt.

    500 oder 1000 PS brauche ich dafür nicht.

    Soll man sich ja kaufen! Gar kein Problem. Aber doch bitte nicht das überholen auf der Landsstrasse als Argument bringen. Man kauft sich sowas, weil man es haben will, weil es vielleicht Spass macht zu beschleunigen, etc. Dazu muss man ja nicht unbedingt rennen fahren. Ich kann das durchaus nachvollziehen. Aber diese scheinheiligen Argumente von wegen " das gibt mir beim Überholen Sicherheit" ist doch Quatsch. Wir reden bei der Alternative doch nicht von einem Untermotorisierten Fahrzeug. Selbst mit meinem extrem untermotorisierten VW-Bus (75 PS Turbodiesel) bei einem Fahrzeug das Küche, 4 Betten, Hochdach, etc drin hatte. Und selbst da habe ich immer sicher überholt. Man muss halt wissen wann man es kann. Und ja, mit dem VW-Bus konnte ich eben nicht immer überholen, da er untermotorisiert war. Ich meine, 75 PS bei 1,5 oder gar 2 Tonnen war halt nicht die Welt.

    Aber mit 150 PS kann man eigentlich in den meisten Situationen überholen. Wenn nicht, dann war die Situation vermutlich nicht zum überholen geeignet.

  18. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: berritorre 11.06.21 - 21:45

    Und das ist die einzig richtige Antwort.

    Einfach ehrlich sein: Man will es, es macht Spass.

    Das ganze verlogene Geeier von wegen "mehr Sicherheit beim Überholen" blablabla.

    Da reichen 150 oder 200 PS auch.

  19. Re: Hab die Beschleunigungsgeilheit nie verstanden

    Autor: Iugh787 11.06.21 - 22:58

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und das ist die einzig richtige Antwort.
    >
    > Einfach ehrlich sein: Man will es, es macht Spass.
    >
    > Das ganze verlogene Geeier von wegen "mehr Sicherheit beim Überholen"
    > blablabla.
    >
    > Da reichen 150 oder 200 PS auch.

    Gerade bei E-Autos ist es so, dass auch schwächere Versionen aufgrund ihres geringeren Gewichts (kleinere Akkus) meist sehr ordentliche Fahrleistungen haben. Ich habe einen 320-PS Volvo XC60 (Bi-Turbo Benziner) als Hauptauto und einen Hyundai Elektro-Kona mit der kleinen Batterie (136 PS) als Zweitwagen für die Stadt. Der Kona wirkt subjektiv viel kräftiger und durchzugsstärker als der Volvo. Auf dem Papier beschleunigt der Volvo besser, aber gefühlt liegt der Kona deutlich voraus.
    Der Kona erlaubt selbst auf der Autobahn bis hinauf zu 150 km/h sehr zügige Überholmanöver. Auf der Landstraße überholt der mindestens genauso gut wie der Volvo.

    Ich bin auch schon Tesla Model 3 und S mit nominal sehr viel höherer Leistung gefahren. Das im Vergleich zum Kona sehr viel höhere Gewicht wirkt der erwarteten Beschleunigungsleistung entgegen und der Unterschied ist zumindest bei niedrigeren Geschwindigkeiten kaum fühlbar, zumal der Kona kurzzeitig (für 3-4 Sekunden) wohl eine höhere Leistung bereitstellen kann als er nominal hat.

    Soll heißen: Beim E-Auto geht die Leistung linear mit der Akkukapazität, und diese wiederum mit dem Gewicht. Ein E-Auto mit einem 40 kWh Akku ist mit 136 PS schon sehr sportlich. Bei einem 100 kWh Akku dürfen es deutlich mehr PS sein. Da wären 136 PS wohl sehr träge.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.21 23:03 durch Iugh787.

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