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Ölbranche geht die Muffe

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  1. Ölbranche geht die Muffe

    Autor: Friedhelm 15.09.16 - 20:19

    Die Autohersteller machen Ernst. Sind die Araber bald pleite?

  2. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: Geistesgegenwart 15.09.16 - 20:44

    Friedhelm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Autohersteller machen Ernst. Sind die Araber bald pleite?

    Hoffe nicht. So wie die sich mit Panzer eingedeckt haben fangen die nen Krieg an wenn die Wirtschaft den Bach runter geht...

    Aber ja, das die Ölpreise so purzeln (auch wenn sie jetzt wieder anziehen) ist schon eine Bedrohung für die Länder. Die USA exportiert mehr Öl als es importiert dank Fracking, und auch die technologischen Zeichen steht auf Elektroautos die in 5-10 Jahres nennenswerten Marktanteil besitzen werden um den Ölmultis das Wasser abzugraben. Beachte: Egal wieviel Elektroautos momentan tatsächlich fahren, Öl wird auf dem Weltmarkt gehandelt und da ist der Glaube der Akionäre und Fonds die in Öl machen wichtiger als das was in der Realtität nachgefragt wird.

  3. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: Emulex 15.09.16 - 20:59

    Friedhelm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Autohersteller machen Ernst. Sind die Araber bald pleite?

    Autos machen aber nur ca. 1/4 des weltweiten Ölverbrauchs aus.
    Ok LKW nochmal 15%, aber da fährt noch kein einziger mit Elektro.
    Bis das den Ölkonzernen mal wirklich weh tut und auch der Strom vor allem erneuerbar generiert wird, wird noch sehr sehr viel Zeit ins Land gehen.

    Also dass die ausgerechnet vor Tesla zittern sollten, ist schlicht lachhaft.

  4. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: stiGGG 16.09.16 - 00:10

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also dass die ausgerechnet vor Tesla zittern sollten, ist schlicht
    > lachhaft.

    Vor wem denn sonst?

  5. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: HelpbotDeluxe 16.09.16 - 01:38

    Friedhelm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Autohersteller machen Ernst. Sind die Araber bald pleite?

    Ich hoffe es! Dann können sie sich endlich nicht mehr in die Moderne kaufen, sondern müssen selber was zur modernen Welt beisteuern und sich endlich reformieren! :) Auch, weil sie kein Erpressungsmittel mehr haben ("ihr braucht ja unser Öl!")...

  6. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: TobiVH 16.09.16 - 08:24

    Zumal man auch der Wahrheit ins Auge gucken muss, dass es irgendwann kein Öl mehr gibt. Was wird dann los sein? Krieg um sandige langeweilige Wüste?

  7. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: xAzu 16.09.16 - 08:35

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Friedhelm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Autohersteller machen Ernst. Sind die Araber bald pleite?
    >
    > Autos machen aber nur ca. 1/4 des weltweiten Ölverbrauchs aus.
    > Ok LKW nochmal 15%, aber da fährt noch kein einziger mit Elektro.
    > Bis das den Ölkonzernen mal wirklich weh tut und auch der Strom vor allem
    > erneuerbar generiert wird, wird noch sehr sehr viel Zeit ins Land gehen.
    >
    > Also dass die ausgerechnet vor Tesla zittern sollten, ist schlicht
    > lachhaft.
    Die Öl Konzerne haben in Amerika mal für mehrere Jahre Elektroautos verboten bzw. dafür gesorgt das die verboten werden die haben also schon schiss besonders zu der Zeit sahen die Elektro Autos noch aus wie Fiat Multiplas und waren für die meisten Leute nicht wirklich interessant und trotzdem haben sie dafür gesorgt.

  8. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: jens_b 16.09.16 - 08:44

    TobiVH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal man auch der Wahrheit ins Auge gucken muss, dass es irgendwann kein
    > Öl mehr gibt. Was wird dann los sein? Krieg um sandige langeweilige Wüste?

    Ich denke wenn der Anteil an Elektrofahrzeugen ansteigt haben wir vorher ein Problem mit anderen Ressourcen, welche für die Herstellung von Akkus notwendig sind.
    Bevor das ÖL "alle" ist sind dann die seltenen Erden schon lange "alle"...

  9. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: AllDayPiano 16.09.16 - 08:45

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also dass die ausgerechnet vor Tesla zittern sollten, ist schlicht
    > lachhaft.

    Ich würde das nicht so abtun! Die Überkapazität, die durch das Aufheben des Embargos gegen den Iran am Weltmarkt verursacht wurde, entspricht dem Äquivalent von 2 Millionen E-Autos (soweit ich diese Zahl noch im Kopf habe).

    Es geht gar nicht darum, dass ein bisschen weniger Öl verkauft wird - denn Öl kostet nichts. Es geht darum, dass die Förderung auf einen Wert X festgelegt ist, der - sollte der Bedarf weiter sinken statt steigen - zu enormen Überkapazitäten führt.

    Teilweise wird aus extrem aufwendig zu fördernden Quellen gepumpt. Das Ende vom Lied ist, dass durch den Preisverfall sich die Förderung nicht mehr lohnt, aber viele viele Millarden Dollar in die Verfügbarmachung geflossen sind. Das Geld ist damit verbrannt.

    Und davor haben die OPEC und nicht OPEC-Staaten sehr viel Angst.

    Öl wird niemals obsolet werden, weil es eine sehr günstige Möglichkeit ist, um eine ganze Bibel an Stoffen zu gewinnen und herzustellen, die ohne Öl nur extrem aufwändig hergestellt werden könnten. Die Frage ist nur, wieviel sich dann noch verdienen lässt, wenn die 25% Anteil an Autos auf 0% sinkt, und damit 25% Überkapazität geschaffen werden.

  10. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: ChMu 16.09.16 - 09:18

    jens_b schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TobiVH schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zumal man auch der Wahrheit ins Auge gucken muss, dass es irgendwann
    > kein
    > > Öl mehr gibt. Was wird dann los sein? Krieg um sandige langeweilige
    > Wüste?
    >
    > Ich denke wenn der Anteil an Elektrofahrzeugen ansteigt haben wir vorher
    > ein Problem mit anderen Ressourcen, welche für die Herstellung von Akkus
    > notwendig sind.
    > Bevor das ÖL "alle" ist sind dann die seltenen Erden schon lange "alle"...

    Welche seltenen Erden (welche gar nicht selten sind) werden denn fuer Akkus gebraucht? Und vor allem, was ist denn da alle? Oel wird verbrannt und ist weg. Akkus werden recycled.

  11. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: Hubaaaa 16.09.16 - 09:21

    jens_b schrieb:
    > Ich denke wenn der Anteil an Elektrofahrzeugen ansteigt haben wir vorher
    > ein Problem mit anderen Ressourcen, welche für die Herstellung von Akkus
    > notwendig sind.
    > Bevor das ÖL "alle" ist sind dann die seltenen Erden schon lange "alle"...

    Da es hier um Tesla geht: In keinem Tesla-Modell sind seltenen Erden verbaut.
    In den Elektomotoren von VW&Co. ist Neodym verbaut. Es geht aber auch ohne (siehe Tesla und andere Elektromotor-Hersteller).
    In den Akkus wird momentan als Elektrolyt Lithium verwendet. Dies ist ungefähr so häufig wie Zink (vollverzinkte Karrosserie anyone?) und lässt sich aus gebrauchten Akkus sehr gut recyclen (wird auch gemacht). In Zukunft wird es aber andere Elektrolyte geben. Ansonsten ist im Akku noch die Kathode aus Nickel zu beachten. Nickel ist aber nicht wirklich selten und die Kathoden lassen sich ebenfalls recyclen.

    Kurz: Nein, Vorräte sind auf sehr lange Zeit kein Problem. Und die entsprechenden Rohstoffe lassen sich recyclen. Öl ist nach dem Verbrennen nur noch als Abgas zu gebrauchen und nicht recyclebar.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.16 09:21 durch Hubaaaa.

  12. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: jens_b 16.09.16 - 09:52

    ich zitiere mal kurz den BEM:
    "
    Seltene Erden in der Elektromobilität
    Im Bereich Elektromobilität werden Seltene Erden bei der Herstellung von Akkus, Elektromotoren und Generatoren verwendet. So beträgt der Neodym-Anteil von in Elektromotoren und Generatoren eingesetzten Hochleistungsmagneten über 25 %. Der Anteil aller Seltenen Erden in einem Hybrid-Fahrzeug wird auf insgesamt 20 kg geschätzt. ..."
    "... om letzten Jahrzehnt verdreifachte sich der Bedarf an Seltenen Erden von 40.000 auf 120.000 Tonnen. Um das geplante Wachstum der sogenannten Green-Technologien bewahren zu können, steigt der globale Bedarf in den nächsten Jahren sogar auf 200.000 Tonnen. Die Rohstoffmengen sind grundsätzlich vorhanden, obgleich Teile davon noch unerschlossen sind, dennoch ist die Versorgungssituation kritisch..."

  13. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: gadthrawn 16.09.16 - 09:53

    Hubaaaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jens_b schrieb:
    > > Ich denke wenn der Anteil an Elektrofahrzeugen ansteigt haben wir vorher
    > > ein Problem mit anderen Ressourcen, welche für die Herstellung von Akkus
    > > notwendig sind.
    > > Bevor das ÖL "alle" ist sind dann die seltenen Erden schon lange
    > "alle"...
    >
    > Da es hier um Tesla geht: In keinem Tesla-Modell sind seltenen Erden
    > verbaut.
    > In den Elektomotoren von VW&Co. ist Neodym verbaut. Es geht aber auch ohne
    > (siehe Tesla und andere Elektromotor-Hersteller).
    > In den Akkus wird momentan als Elektrolyt Lithium verwendet. Dies ist
    > ungefähr so häufig wie Zink (vollverzinkte Karrosserie anyone?) und lässt
    > sich aus gebrauchten Akkus sehr gut recyclen (wird auch gemacht). In
    > Zukunft wird es aber andere Elektrolyte geben. Ansonsten ist im Akku noch
    > die Kathode aus Nickel zu beachten. Nickel ist aber nicht wirklich selten
    > und die Kathoden lassen sich ebenfalls recyclen.
    >
    > Kurz: Nein, Vorräte sind auf sehr lange Zeit kein Problem. Und die
    > entsprechenden Rohstoffe lassen sich recyclen. Öl ist nach dem Verbrennen
    > nur noch als Abgas zu gebrauchen und nicht recyclebar.

    Lithium = Tagebau = gewolltes Veröden von Flächen mit Verdunstung an Oberfläche - da wo es abgebaut wird geht Leben gegen 0.

    Akku Recycling = extrem selten, meist Sondermüll (1 Werk in ganz Europa?) => wichtig beim Recycling ist da Kobalt, maximal Lithiumschlacke als Nebenprodukt...

    Seltene Erden != selten. Neodym kommt häufiger vor als Blei.

  14. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: havok2 16.09.16 - 10:12

    xAzu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Friedhelm schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die Autohersteller machen Ernst. Sind die Araber bald pleite?
    > >
    > > Autos machen aber nur ca. 1/4 des weltweiten Ölverbrauchs aus.
    > > Ok LKW nochmal 15%, aber da fährt noch kein einziger mit Elektro.
    > > Bis das den Ölkonzernen mal wirklich weh tut und auch der Strom vor
    > allem
    > > erneuerbar generiert wird, wird noch sehr sehr viel Zeit ins Land gehen.
    > >
    > > Also dass die ausgerechnet vor Tesla zittern sollten, ist schlicht
    > > lachhaft.
    > Die Öl Konzerne haben in Amerika mal für mehrere Jahre Elektroautos
    > verboten bzw. dafür gesorgt das die verboten werden die haben also schon
    > schiss besonders zu der Zeit sahen die Elektro Autos noch aus wie Fiat
    > Multiplas und waren für die meisten Leute nicht wirklich interessant und
    > trotzdem haben sie dafür gesorgt.

    Und die 40 Jahre über scheinen Sie sich auf dem Sieg ausgeruht zu haben und nun stehen Sie vor den Plänen eines Visionärs. Als damals die ersten Autos auf die Welt kamen, waren Sie auch die Inkarnation von Visionären. Die wissen nun wovor Sie Angst haben. Die stehen da wie damals die Kutschenbauer.

  15. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: PearNotApple 16.09.16 - 10:24

    Hast Du etwa Belege dafür? Wie ich informiert bin, wird ein sehr großer Teil des Lithiumbedarfs in Bolivien gewonnen und zwar von salzreichen Seen, wo sowieso kein Leben existiert.
    Dann Lithium-Recycling gibt es schon - es ist noch nicht so verbreitet, weil noch an Masse fehlt. Kommt es aber zur Verbreitung von E-Autos, wird es immer mehr recycelt. Das ist auch geboten bei den Preisen - nicht wegen nur wegen Lithium. Abgesehen davon werden die Lithium-Akkus nicht sofort in den Recyclinghof geschickt. Häufig werden die großen Akkus von E-Autos als Energiespeichersystem weitergenutzt.

    Wo wird Neodym in der Batterie benutzt? Wenn du E-Motoren meinst, dann kann ich nur sagen, dass nicht alle Elektromotoren mit Neodym-Magneten funktionieren.

    Ich sage nur mal Deep Water Horizon, Exxon Valdez, und die versäuchten ÜBertagebaugebiete von Ölsanden in Kanada. Ich denke, die Ölbranche hat viel mehr Dreck am Stecken als die E-Mobilität jemals kann. Also, komme nicht mit solchen Fantasieargumenten um die E-Mobilität diskreditieren. Auch wenn die Ölbranche so mächtig ist und dumme Leute gibt, auf deren Lügen reinfallen, wird die E-Mobilität kommen. So oder so.

  16. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: jens_b 16.09.16 - 10:33

    .. ich hab hier nur den Bundesverband eMobilität zitiert als Quelle.
    Es geht auch gar nicht um diskreditieren, sondern einfach darum das das Umsteigen auf Elektromobilität neue Probleme aufwirft, die zu lösen sind.

  17. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: Hubaaaa 16.09.16 - 11:17

    gadthrawn schrieb:
    > Lithium = Tagebau = gewolltes Veröden von Flächen mit Verdunstung an
    > Oberfläche - da wo es abgebaut wird geht Leben gegen 0.
    >
    > Akku Recycling = extrem selten, meist Sondermüll (1 Werk in ganz Europa?)
    > => wichtig beim Recycling ist da Kobalt, maximal Lithiumschlacke als
    > Nebenprodukt...
    >
    > Seltene Erden != selten. Neodym kommt häufiger vor als Blei.

    Anbei die Recycling-Informationen von/zu Tesla: https://www.tesla.com/de_DE/blog/teslas-closed-loop-battery-recycling-program

    Es ist in der Tat richtig, dass vor allem das Kobalt gewonnen wird. Falsch (im Kontext von Tesla) ist, dass selten recycelt wird. Tesla nimmt Batterien grundsätzlich kostenfrei zurück um sie zu recyclen.

    Zum Thema Lithium: Es wird in Batterien sehr wenig Lithium verwendet. Der Gesamt-Verbrauch für alle Batterienn pro Jahr liegt momentan bei ca. 15.000 Tonnen. Da Tesla plant, für seine Autos die aktuelle Gesamtproduktion an Batterien zu benötigen kann man also damit rechnen, dass Tesla ca. 15k Tonnen pro Jahr verbraucht. Bei der Häufigkeit von Lithium sehe ich hier nicht einmal ansatzweise einen Vergleich zur Knappheit von Öl.

    Worauf ich hinaus will. Die von mir zitierte Aussage, dass wir mit Batterien die gleiche Ressourcenlage haben wie mit Öl ist falsch. Man kann Elektomobilität aus diversen Gründen kritisch sehen. Ressourcenknappheit zählt nicht dazu. Über andere Gründe (Umweltschädlichkeit beim Abbau etc...) kann man gerne diskutieren und vergleichen mit dem Resourcen-Abbau für die konventionellen Mobilitätslösungen.

    P.S.: Hauptverbraucher für Lithium ist übrigens die Stahlindustrie und Stahl wird momentan bei der Mehrzahl der Fahrzeuge eingesetzt.

  18. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: Hubaaaa 16.09.16 - 11:21

    jens_b schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich zitiere mal kurz den BEM:
    > "
    > Seltene Erden in der Elektromobilität
    > Im Bereich Elektromobilität werden Seltene Erden bei der Herstellung von
    > Akkus, Elektromotoren und Generatoren verwendet. So beträgt der
    > Neodym-Anteil von in Elektromotoren und Generatoren eingesetzten
    > Hochleistungsmagneten über 25 %. Der Anteil aller Seltenen Erden in einem
    > Hybrid-Fahrzeug wird auf insgesamt 20 kg geschätzt. ..."
    > "... om letzten Jahrzehnt verdreifachte sich der Bedarf an Seltenen Erden
    > von 40.000 auf 120.000 Tonnen. Um das geplante Wachstum der sogenannten
    > Green-Technologien bewahren zu können, steigt der globale Bedarf in den
    > nächsten Jahren sogar auf 200.000 Tonnen. Die Rohstoffmengen sind
    > grundsätzlich vorhanden, obgleich Teile davon noch unerschlossen sind,
    > dennoch ist die Versorgungssituation kritisch..."

    Da es hier um Tesla geht und Tesla kein Neodym einsetzt ist diese Aussage des deutschen Verbands für Elektomobilität irrelevant. Hinzu kommt, dass der BEM sich auf die aktuelle Versorgungslage bezieht und nicht auf die grundsätzlich vorhandenen Ressourcen.

  19. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: jens_b 16.09.16 - 13:03

    Grundsätzlich ging es hier in diesem Thread erstmal um "der Ölbranche geht die Muffe"...
    und "die Autohersteller machen Ernst"... ich habe lediglich angemerkt das wir mit dem Eintauschen "ÖlAuto" gegen "Elektroauto" andere Probleme bekommen werden, welche gelöst werden müssen.

  20. Re: Ölbranche geht die Muffe

    Autor: Hubaaaa 16.09.16 - 16:16

    jens_b schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grundsätzlich ging es hier in diesem Thread erstmal um "der Ölbranche geht
    > die Muffe"...
    > und "die Autohersteller machen Ernst"... ich habe lediglich angemerkt das
    > wir mit dem Eintauschen "ÖlAuto" gegen "Elektroauto" andere Probleme
    > bekommen werden, welche gelöst werden müssen.

    ... für die es aber nachweislich Lösungen gibt. Z.B. (nicht ausschließlich) die von Tesla. Es ist möglich ohne seltene Erden auszukommen, seltene Erden sind nicht selten, Kobalt lässt sich recyceln, das recyceln wird bei einigen Herstellern auch konsequent durchgeführt.
    Kurz: Ja, es gibt bestimmt Probleme, die gelöst werden müssen. Ressourcen sind aber keins davon, jedenfalls keins, für das sich nicht schon eine mehr als realistische Lösung abzeichnet.
    Anders herum wird ein Schuh draus: Für die Probleme der "Ölautos" (ich nenne sie lieber einfach "konventionelle Fahrzeuge") zeichnet sich keine Lösung ab sondern man kann sogar recht sicher davon ausgehen, dass es keine Lösung gibt. Öl ist endlich, Abgasproduktion direkt im Ballungsgebiet ist offensichtlich nicht abstellbar (Temperatur-Fenster für Partikelfilter und dergleichen legale Dinge), Wartungsaufwand und Haltbarkeit immer höher verdichteter Motoren.
    Die üblichen genannten Probleme sind ja:
    * Resourcen (wie beschrieben einfach zu lösendes bzw. teilweise bereits gelöstes Problem)
    * Reichweite bzw. Schnellladefähigkeit (ebenfalls von einigen Herstellern bereits gelöst und weiter verbesserungsfähig)
    * Energiemix Strom (wird unter anderem in Deutschland momentan durch die Energiewende mittelfristig gelöst)
    * Recycling (wie oben beschrieben von einigen Herstellern bereits gelöst)
    * Energiebilanz Herstellung Fahrzeug inkl. Herstellung (hierzu habe ich ehrlich gesagt keine belastbaren Zahlen bereit, der ADAC allerdings sieht hier den Nissan Leaf selbst bei aktuellem Strommix bei halben CO2-Ausstoß gegenüber einem Golf)
    * Preis (für mich auch noch zu hoch, aber inwzischen stoßen Fahrzeige wie Mercedes B250, Chevy Bolt und Tesla 3 in den Bereich vom 3er-BMW vor)

    Offene Probleme aus meiner Sicht:
    * Schnelllade-Netz ohne Herstellerbindung. Momentan sind hier für mich nur die Supercharger interessant. Damit ich als Kunde aber Wahlfreiheit habe, ist es dringend notwendig, dass ich auch mit Autos anderer Hersteller problemlos an einem Tag von Deutschland nach Spanien fahren kann)
    * Vernünftige und unbürokratische Abrechnungsmöglichkeit der Schnelllader (wie, sie sind kein Mitglied der Stadtwerke XYZ? Dann können sie hier nicht nachladen)
    * Normale Lademöglichkeit in möglichst vielen Hotels und Firmenparkplätzen
    * Noch weiter sinkende Preise

    Wenn meine Liste korrekt ist und das wirklich die großen Herausforderungen sind, dann würde mir als Öl-Multi aber auch die Muffe gehen bzw. ich würde mich sehr dafür interessieren, wie viele Leute die kommende Generation an E-Mobilen (Model 3, Bolt) kaufenswert finden. Deshalb kann ich verstehen, dass sie gerne die Vorbesteller-Zahlen wissen wollen. So kann man dann auch planen, wie sich evtl. in den nächsten 10 Jahren der Bedarf nach Benzin entwickelt und Entscheidungen wie "baue ich jetzt dieses neue Öl-Feld aus oder nicht" treffen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.16 16:18 durch Hubaaaa.

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