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55.000 statt 35.000 .. 2019 statt 2018

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  1. Re: 55.000 Eurostatt 35.000 Dollar

    Autor: svlewe 05.01.19 - 17:14

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tesla muss irgendwann anfangen, Autos auch für Leute zu bauen, die sich die
    > nicht nur zum Spaß kaufen und für Langstrecken weiterhin ihre S-Klasse oder
    > ihren Porsche nehmen. Dazu gehört auch, bei Langstrecken, selbst dann, wenn
    > man sie nicht jedes Wochenende fährt, keine Nachteile gegenüber dem
    > Verbrenner zu haben.

    "Keine Nachteile gegenüber einem Verbrenner zu haben" welche Nachteile hat denn der Verbrenner gegenüber einem E-Auto? Denken wir doch einfach mal so rum:
    - Instant Torque
    - Jeden morgen voller Tank
    - Bei entsprechendem Energie-Mix wesentlich sauberer Fahren
    - Keine lokalen Abgase (Innenstädte)
    - Höhere Energieeffizienz
    - Geringere Wartung (theoretisch)

    Ich denke da kann man 2-3 mal im Jahr auf längeren Reisen hier und da eine halbe Stunde "Tank"-aufenthalt durchaus verkraften. Für Berufsvielfahrer ist es natürlich nicht praktikabel im Moment. Aber es geht doch hier um die Masse der Autofahrer die unter der Woche die Kinder im Nachbarort abholen und ein paar mal Einkaufen fahren.

    > Mal abgesehen davon, dass ich den Einwand nicht verstehe, zumal ich einen
    > alten Benziner fahre, der für heutige Verhältnisse nicht mal besonders
    > sparsam ist, mit dem ich dennoch bei vernünftiger, nicht mal besonders
    > langsamer Fahrweise 800-900km Autobahn schaffe mit einer Füllung.

    Du hängst dich einfach so an der Reichweite auf, dass du alle anderen Vorteile dieser Technik komplett ignorierst..

  2. Re: 55.000 statt 35.000 .. 2019 statt 2018

    Autor: tovi 05.01.19 - 17:20

    Das Tesla Model 3 ist aktuell konkurrenzlos in seinem Marktsegment. Die werden hier in D schätzungsweise 40.000 Autos dieses Jahr verkaufen. Tendenz steigend, wenn der mal im Markt ist, und mehrere den mal gefahren haben.
    Das Ding macht süchtig und der "will haben" Effekt wird durchaus verkaufsfördernd wirken.
    Der ganze Bullshit der da über Elektroautos verbreitet wird, wird spätestens mit sinkenden Preisen keine Relevanz mehr haben.
    Und Reichweite ist nicht alles. Was ist so schlimm daran, nach 400 km eine kleine Kaffeeepause zu machen, bevor es auf die nächsten 400 km geht?

    Tesla treibt die Premiium-Anbieter vor sich her. Kia und Hyundai kommen mit guten Modellen eine Preisklasse darunter. Die deutschen haben - nix - bis 2020.

  3. Re: 55.000 statt 35.000 .. 2019 statt 2018

    Autor: prody0815 05.01.19 - 17:30

    Bezüglich des Ampera, sicher das du dir mit diesen Beispiel einen gefallen tust?

    https://www.golem.de/news/wegen-lieferproblemen-spekulationen-ueber-aus-fuer-opels-elektroauto-ampera-e-1709-130210.html

    Stand 22.9.2017
    "Nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes (Excel-Tabelle) wurden in diesem Jahr hierzulande 91 Ampera zugelassen, davon 97,8 Prozent an Gewerbekunden. Demnach dürften nur zwei Privatpersonen in Deutschland einen Ampera bekommen haben."


    Das spricht eher für die Unfähigkeit dieser Firma.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.01.19 17:49 durch prody0815.

  4. Re: 55.000 Eurostatt 35.000 Dollar

    Autor: Cavaron 05.01.19 - 17:51

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allein von der Reichweite her kommt das M3 für mich erstmals gerade so in
    > den Bereich, wo ich ganz vorsichtig darüber nachdenke, ob mir das
    > ausreicht. Und dann kommen noch die auf
    > mehreren Ebenen bestehenden Nachteile beim Aufladen vs. Tanken dazu.
    > Wünschen würde ich mir das Doppelte, damit ich einfach keine Praxistauglichkeitsnachteile
    > gegenüber meinem 25 Jahre alten Benziner habe.

    Also "Praxistauglichkeitsnachteile" bei einem Elektroauto mit 500 km Reichweite gegenüber einem Verbrenner mit 900 km sehe ich nur für extreme Randgruppen. Da müssten gleich mehrere Sachen zusammen kommen:
    1. keine Lademöglichkeit zu Hause
    2. keine Lademöglichkeit am Arbeitsplatz
    3a. täglicher Mobilitätsbedarf im Bereich von 100-200 km
    3b oder täglicher Mobilitätsbedarf über 200 km UND extreme Zeitnot

    Weil:
    Bei täglich 100 km Mobilitätsbedarf oder weniger genügt einmal pro Woche aufladen. Das dauert am Supercharger 45 Minuten, an einem 50 kW CCS-Schnellader 70 Minuten. Es ist fast unmöglich, dass man bei 100 km Pendelstrecke nicht an einem von beiden vorbei kommt. Das dauert zwar länger als Tanken, aber dafür kostet es nur ca. die Hälfte einer Benzin-Tankfüllung. Das dürfte etwa einem durchschnittlichen Stundenlohn entsprechen und man kann die Zeit zudem noch nutzen (essen, einkaufen, Film schauen, Internet...).

    Bei täglich über 200 km Mobilitätsbedarf fährt man bei 200 Arbeitstagen im Jahr auch über 40.000 km. Das sind bei 5 Liter Benzin/100 km und 1,40 ¤/Liter 2.800 Euro Treibstoffkosten gegenüber 1.400 Euro Stromkosten (das wäre für viele schon ein zweites Weihnachtsgeld). Hinzu kommt der weit geringere Verschleiß beim E-Auto (frag mal Taxiservices die Teslas nutzen). Bei so einem extremen Mobilitätsbedarf lohnt sich das elektrische Fahren erst recht.

    Es sei denn natürlich, man ist sowas wie ein ausgebeuteter Fernhandelsvertreter unter extremem Zeitdruck. Aber wenn du mich fragst, dann sind Leute die nach 400 km zügiger Autobahnfahrt keine längere Pause machen auf Dauer eher eine Gefahr im Verkehr...

    Also wie gesagt, erst wenn alle drei Punkte oben zusammen kommen, kann ich die "Praxistauglichkeitsnachteile" so in etwa nachvollziehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.01.19 17:53 durch Cavaron.

  5. Re: 55.000 Eurostatt 35.000 Dollar

    Autor: demon driver 05.01.19 - 18:13

    Cavaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Allein von der Reichweite her kommt das M3 für mich erstmals gerade so in
    > > den Bereich, wo ich ganz vorsichtig darüber nachdenke, ob mir das
    > > ausreicht. Und dann kommen noch die auf
    > > mehreren Ebenen bestehenden Nachteile beim Aufladen vs. Tanken dazu.
    > > Wünschen würde ich mir das Doppelte, damit ich einfach keine Praxistauglichkeitsnachteile
    > > gegenüber meinem 25 Jahre alten Benziner habe.
    >
    > Also "Praxistauglichkeitsnachteile" bei einem Elektroauto mit 500 km
    > Reichweite gegenüber einem Verbrenner mit 900 km sehe ich nur für extreme
    > Randgruppen. Da müssten gleich mehrere Sachen zusammen kommen:
    > 1. keine Lademöglichkeit zu Hause
    > 2. keine Lademöglichkeit am Arbeitsplatz
    > 3a. täglicher Mobilitätsbedarf im Bereich von 100-200 km
    > 3b oder täglicher Mobilitätsbedarf über 200 km UND extreme Zeitnot [...]

    Wieso sollten für den Autokauf nur Kriterien legitim sein, die tägliche Relevanz haben?

    Ich hole das Auto nicht mal täglich aus der Garage, bei weitem nicht; für den Weg zur Arbeit brauche ich's nämlich nicht.

    Unabhängig davon gehört zur Praxistauglichkeit eines Autos, dass ich Langstreckenfahrten auch dann ohne unnötige, mir allein von der Technik anstatt meiner individuellen Pausenbedürfnisse aufgezwungene Aufenthalte absolvieren kann, wenn sie eher selten sind. Vielleicht kommt es mir ja gerade bei diesen Fahrten besonders darauf an. Vielleicht kaufe ich ein Auto gerade auch um mir speziell diese Fahrten, selbst wenn sie vergleichsweise selten wären, so entspannt und bequem wie möglich zu machen.

    Der Praxistauglichkeit ist übrigens allein schon abträglich, eine Route etwa im oder ins europäische Ausland schon vorher gezielt nach den bestehenden Lademöglichkeiten planen zu müssen. Strecken fahren zu müssen, die man sonst nicht würde fahren wollen, und Rastplätze anfahren, die man sonst nicht würde anfahren wollen, erzwungen nur durch die Nachteile der Technik des Elektroantriebs.

    Was ich dagegen wirklich *nicht* brauche, sind 4,8s von 0 auf 100 oder 233 km/h. Aber anders als mit völlig überdimensionierten Antrieben sind Autos heute anscheinend nicht mehr verkäuflich.

  6. Re: 55.000 Eurostatt 35.000 Dollar

    Autor: demon driver 05.01.19 - 18:21

    svlewe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Tesla muss irgendwann anfangen, Autos auch für Leute zu bauen, die sich die
    > > nicht nur zum Spaß kaufen und für Langstrecken weiterhin ihre S-Klasse oder
    > > ihren Porsche nehmen. Dazu gehört auch, bei Langstrecken, selbst dann, wenn
    > > man sie nicht jedes Wochenende fährt, keine Nachteile gegenüber dem
    > > Verbrenner zu haben.
    >
    > "Keine Nachteile gegenüber einem Verbrenner zu haben" welche Nachteile hat
    > denn der Verbrenner gegenüber einem E-Auto? [...]

    Das ist ab dem Moment irrelevant, ab dem einer der Nachteile ein Ausschlusskriterium ist. Die Reichweite ist für mich bisher eins von ca. dreien.

    > Ich denke da kann man 2-3 mal im Jahr auf längeren Reisen hier und da eine
    > halbe Stunde "Tank"-aufenthalt durchaus verkraften.

    Nein. Ich suche mir mein Auto gerade immer auch danach aus, dass es mir speziell Reisen so angenehm wie vertretbar möglich macht, und dass mir die Technik *keine* unnötigen Vorschriften macht, wann und wie lange ich Pausen mache und wo. Kurzstrecken dagegen sind mir relativ egal.

    > > Mal abgesehen davon, dass ich den Einwand nicht verstehe, zumal ich einen
    > > alten Benziner fahre, der für heutige Verhältnisse nicht mal besonders
    > > sparsam ist, mit dem ich dennoch bei vernünftiger, nicht mal besonders
    > > langsamer Fahrweise 800-900km Autobahn schaffe mit einer Füllung.
    >
    > Du hängst dich einfach so an der Reichweite auf, dass du alle anderen
    > Vorteile dieser Technik komplett ignorierst..

    Aber ja. Das sind halt meine Prioritäten. Sobald meine Schmerzgrenze nicht mehr überschritten wird bei den Einschränkungen durch die Reichweite und die anderen Punkte, die ich noch habe, bin ich interessiert.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.01.19 18:24 durch demon driver.

  7. Re: 55.000 statt 35.000 .. 2019 statt 2018

    Autor: David64Bit 05.01.19 - 18:24

    captain_spaulding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > David64Bit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Audi, BMW, Mercedes, Opel, VW...alle haben E-Autos im Programm. Seit
    > 2014
    > > sogar schon. Alle so um die 300-400 Kilometer echte Reichweite.
    > Stimmt nicht.

    Nicht? Den B250e gibt's seit 2014. Den BMW i3 gibt's seit 2013. Den VW eGolf seit 2014, mit 300 Km Reichweite zwar erst ab 2017, tut aber nicht viel zur Sache. Gilt genauso für den Ford Focus Electric. Und so weiter.

    Die Pauschalaussage, das alle ab 2014 300-400 Kilometer hatten, stimmt nicht - aber das ist Interpretationsspielraum des Satzbaus.
    Ändert nix dran, das alle deutschen Hersteller e Autos haben und die - auf die insgesamten Verkaufszahlen von Autos gesehen - trotzdem niemand kauft.

  8. Re: 55.000 statt 35.000 .. 2019 statt 2018

    Autor: SanderK 05.01.19 - 18:35

    Bei allem technischen Verständnis, darf man eins nicht Vergessen! Es ist Elon Fucking Musk!
    Bin bei Autos aber so oder so nicht Zielperson. Zu wenig Emotionen von meiner Seite. Bei Autos jenseits der 1980.
    Ein haben Will Gefühl bei was banalen wie einen Tesla... Sorry, die erzeugen kein elektrisches Knistern bei mir. EQC, mal abwarten.
    Davon ab, andere Mütter haben auch schöne Töchter.

  9. Re: 55.000 Eurostatt 35.000 Dollar

    Autor: David64Bit 05.01.19 - 18:36

    svlewe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Keine Nachteile gegenüber einem Verbrenner zu haben" welche Nachteile hat
    > denn der Verbrenner gegenüber einem E-Auto? Denken wir doch einfach mal so
    > rum:

    > - Instant Torque

    Weder Nachteil, noch vorteil. Macht im Alltag rein gar keinen unterschied.

    > - Jeden morgen voller Tank

    Nachteil, denn man muss dran denken einzustecken. Tut man das nicht, ist der Tag gelaufen und man kann gleich mal Urlaub nehmen oder Krank feiern. Da kümmer ich mich lieber 2 Wochen lang gar nicht drum und tanke mal schnell in 5 Minuten nach.

    > - Bei entsprechendem Energie-Mix wesentlich sauberer Fahren

    Den gibt's Europaweit nirgends. Auch in Amerika nicht. Und rechnet man den Akku mit ein, ist das Argument auch kaputt - zumindest bei einem e-Auto mit mehr als 40 kWh Akku.

    > - Keine lokalen Abgase (Innenstädte)

    Interessiert mich als Landbewohner nicht.

    > - Höhere Energieeffizienz

    Bei was? Beim fahren? Okay - alles zusammengerechnet? Nope.

    > - Geringere Wartung (theoretisch)

    Der Ölwechsel für 39,99 alle 30.000 Kilometer wird bei Tesla aufgefressen, weil man immer in ein Tesla Zentrum fahren muss für egal was. Es gibt keine Teile im Zubehör. Das sieht bei einem Renault Zoe und bei einem Nissan Leaf etwas anders aus - mit dem Unterschied, dass Japaner und Franzosen mit die höchsten Teilepreise überhaupt haben. Da kosten selbst ausm Zubehör Bremsen rundrum fast 800 Euro - das krieg ich für meinen Stern für die hälfte.

    >
    > Ich denke da kann man 2-3 mal im Jahr auf längeren Reisen hier und da eine
    > halbe Stunde "Tank"-aufenthalt durchaus verkraften. Für Berufsvielfahrer
    > ist es natürlich nicht praktikabel im Moment. Aber es geht doch hier um die
    > Masse der Autofahrer die unter der Woche die Kinder im Nachbarort abholen
    > und ein paar mal Einkaufen fahren.

    "2-3 mal im Jahr". Ich bin im letzten Monat allein fast 2000 Kilometer für Famillie, Freunde und sonstige Dinge quer durch Deutschland getingelt. Und mit einer halben Stunde ist es nicht getan - das gibt je nach Auto nur 60% Ladung. Rechne ich das auf 700 Kilometer können das mal eben 2 Stunden mehr sein. Mit kurzer Pinkelpause, fix was essen und optimalen Verkehrsbedingungen sind das vllt 8 - 8,5 Stunden fahrt. Wenn daraus dann 10 oder vllt sogar 11 werden verursacht das nur schlechte Laune.

    > Du hängst dich einfach so an der Reichweite auf, dass du alle anderen
    > Vorteile dieser Technik komplett ignorierst..

    Die Vorteile der Technik können problemlos mit Wasserstoff beibehalten werden und dann die Vorteile eines aktuellen Verbrenners obendrauf gepackt werden und das ganze ist sogar noch erheblich sauberer und moralisch deutlich vertretbarer - der Akku fällt weg, Wasserstoff lässt sich 100% Grün erzeugen und er ist auf Tanklastern genau so einfach durch die Prärie zu transportieren, wie jeder andere Fossile Brennstoff, ist also für alle erreichbar.

  10. Re: 55.000 statt 35.000 .. 2019 statt 2018

    Autor: s0nyman 05.01.19 - 19:09

    Naja Tesla hat eher so ein Image wie Apple und Google Microsoft und so weiter VW und Co trau ich das mit der It schon gar nicht zu
    Ich kenne da ein paar Typen die da arbeiten die kriegen das halt doch mit der blinkersteuerung hin aber danach wird schon langsam schwierig bleibst das Navi in meinen aktuellen VW Jungs hört einfach auf da ist nur noch ein packen angesagt. Ich glaube Technisat machte auch mal was für VW da war ich damals sogar in der Eifel habe das persönlich angeschaut weil wir da was gebaut haben mit denen das möchte ich jetzt gar nicht kommentieren.

    Ich würde mir ja auch kein VW Handy kaufen. Das Grundmodell vom Model 3 wird zu knapp 40000 ¤ kosten ab Mitte des Jahres die teure Version ist jetzt Allrad Performance und so weiter.

    Trotzdem kaufe ich mir dann halt eher ein tesla als ein E-Golf.
    Mein erster Wagen war übrigens ein Golf und mein jetziger letzter VW Wagen ist ein T6.

  11. Re: 55.000 statt 35.000 .. 2019 statt 2018

    Autor: s0nyman 05.01.19 - 19:10

    Ab Mitte des Jahres ca knapp 40000 ¤ der Tesla 3 mit einem Elektro Motor halt nicht als Performance Version. Das ist dann so in dem Preisrahmen wie die anderen ich bin mir aber gar nicht sicher ob die überhaupt liefern können müsste ich jetzt mal wirklich bei VW fragen kann ich mir gar nicht vorstellen ist eh nur Marketing und blablabla.

  12. Re: 55.000 Eurostatt 35.000 Dollar

    Autor: svlewe 05.01.19 - 20:27

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Vorteile der Technik können problemlos mit Wasserstoff beibehalten
    > werden und dann die Vorteile eines aktuellen Verbrenners obendrauf gepackt
    > werden und das ganze ist sogar noch erheblich sauberer und moralisch
    > deutlich vertretbarer - der Akku fällt weg, Wasserstoff lässt sich 100%
    > Grün erzeugen und er ist auf Tanklastern genau so einfach durch die Prärie
    > zu transportieren, wie jeder andere Fossile Brennstoff, ist also für alle
    > erreichbar.

    Sorry aber jeder der sich auch nur 5 Minuten nach aktuellen Informationen mit dem Thema beschäftigt sieht das Wasserstoffautos eine Totgeburt sind.. BEV's haben noch so unglaublich viel Entwicklungspotential und die Verbrenner sind leider am Ende ihres Lebenszykluses angekommen.

  13. Re: 55.000 statt 35.000 .. 2019 statt 2018

    Autor: GAK 05.01.19 - 22:32

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht? Den B250e gibt's seit 2014. Den BMW i3 gibt's seit 2013. Den VW
    > eGolf seit 2014, mit 300 Km Reichweite zwar erst ab 2017, tut aber nicht
    > viel zur Sache. Gilt genauso für den Ford Focus Electric. Und so weiter.
    >
    > Die Pauschalaussage, das alle ab 2014 300-400 Kilometer hatten, stimmt
    > nicht - aber das ist Interpretationsspielraum des Satzbaus.
    > Ändert nix dran, das alle deutschen Hersteller e Autos haben und die - auf
    > die insgesamten Verkaufszahlen von Autos gesehen - trotzdem niemand kauft.

    Ein möglicher Grund: Die hier im Topic öfter angesprochene 'Reisetauglichkeit', welche für Elektromobile schlecht sein soll wg. der Ladepausen, ist ohne ein Superchargernetz (welches Ladepausen überhaupt ermöglicht und bisher nur von Tesla angeboten wird) komplett nicht vorhanden.

  14. Re: 55.000 statt 35.000 .. 2019 statt 2018

    Autor: SanderK 05.01.19 - 22:42

    Wenn es nur Lade Säulen von Tesla gebe, hätten die E Autofahrer aber keinen Spaß, auch nicht im Fernverkehr. Sehe das eher Neutral. Gibt ja auch kein Tankstellen Netz von anderen Marken. Warum? Rentiert sich nicht und die anderen Unternehmen verdienen damit gut Geld. Gibt halt im Vergleich zu normalen Autos noch kaum E Autos.

  15. Re: 55.000 Eurostatt 35.000 Dollar

    Autor: David64Bit 05.01.19 - 23:16

    svlewe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry aber jeder der sich auch nur 5 Minuten nach aktuellen Informationen
    > mit dem Thema beschäftigt sieht das Wasserstoffautos eine Totgeburt sind..
    > BEV's haben noch so unglaublich viel Entwicklungspotential und die
    > Verbrenner sind leider am Ende ihres Lebenszykluses angekommen.

    Schon komisch, dass Japan und Toyota das völlig anders sehen - Südkorea ist auf den Zug inzwischen auch aufgesprungen. In Japan sind fast alle Ölheizungen in Häusern durch Wasserstoff-BHKWs bzw. Brennstoffzellen ersetzt worden. Toyota kommt mit den Lieferungen für den Mirai nicht hinterher. Bei Hyundai ist der Nexo auch ausverkauft.

  16. Re: 55.000 statt 35.000 .. 2019 statt 2018

    Autor: David64Bit 05.01.19 - 23:24

    Nein - der Hauptgrund warum "niemand" (im Vergleich) ein E-Auto kauft, ist die Tatsache, dass man daneben immer noch einen Verbrenner braucht um ohne diese Einschränkungen zu reisen. Wie oft ich schon "mal schnell" 450 Kilometer fahren musste, weil die Famillie eben verteilt ist, kann ich an keiner Hand mehr abzählen und hin und wieder kommt es tatsächlich auf die 2 Stunden unterschied an (oder sogar noch mehr).

    Dementsprechend muss man das ganze auch Wirtschaftlich sehen. Wenn ein Auto 45.000 Euro kostet, oder eben 25.000 Euro mehr als das Auto, was man sich eigentlich gekauft hat, dann muss das Auto die besten Kompromisse bieten. Und da fallen - möglicherweise - bis zu 1 Stunde Ladezeit einfach völlig aus. Und wir reden noch nicht mal davon, was passiert, wenn halt dann doch alle auf E umsteigen. Eine normale Tankstelle hat vllt 6-8 Zapfsäulen. Pro Auto maximal 10 Minuten Tankvorgang...das sind locker 40 Autos pro Stunde, die "versorgt" werden können. Selbst wenn man jetzt 16 oder 20 Ladesäulen aufstellt und jeden Parkplatz damit pflastert, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man eben doch mal 'ne Stunde warten muss relativ Hoch. Wenn der Akku leer ist, kann man halt nich einfach mal zur nächsten Ladesäule fahren.

    Das Risiko möchte man bei einem Auto für 45.000 Euro oder mehr schlicht nicht haben.

    Reden wir von einem Nissan Leaf, einem Renault Zoe oder ähnlichem, ist das auch wieder was anderes.

  17. Re: 55.000 Eurostatt 35.000 Dollar

    Autor: Cavaron 05.01.19 - 23:24

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso sollten für den Autokauf nur Kriterien legitim sein, die tägliche
    > Relevanz haben?
    >
    > Ich hole das Auto nicht mal täglich aus der Garage, bei weitem nicht; für
    > den Weg zur Arbeit brauche ich's nämlich nicht.
    >
    > Unabhängig davon gehört zur Praxistauglichkeit eines Autos, dass ich
    > Langstreckenfahrten auch dann ohne unnötige, mir allein von der Technik
    > anstatt meiner individuellen Pausenbedürfnisse aufgezwungene Aufenthalte
    > absolvieren kann, wenn sie eher selten sind. Vielleicht kommt es mir ja
    > gerade bei diesen Fahrten besonders darauf an. Vielleicht kaufe ich ein
    > Auto gerade auch um mir speziell diese Fahrten, selbst wenn sie
    > vergleichsweise selten wären, so entspannt und bequem wie möglich zu
    > machen.
    Ah, schon klar. Da steckt der romantische Freiheitsgedanke drinnen. Als Easy Rider im Verbrenner durch die Welt schlendern - heute hier, morgen da, Tankstellen gibt's überall. Tja, wenn der Verbrenner ein essentieller Teil deiner vergnüglichen Freizeitgestaltung ist, dann brauchen wir nicht drüber zu reden, weil es dann hauptsächlich um Emotionen geht. Da können wir uns dann höchstens darauf einigen, dass andere Leute eben auf andere Sachen Wert legen (z.B. geräuscharm über Waldstarssen zu gleiten und der Natur zu lauschen) und das man eben leben und leben lassen muss.

  18. Re: 55.000 Eurostatt 35.000 Dollar

    Autor: SanderK 05.01.19 - 23:31

    Ich bin da echt altmodisch. ;-)
    Wenn ich die Natur genießen will, pack ich mir Mein altmodisches Gelände Fahrrad in das altmodische Auto. Am Zielort, genieße ich dann fernab der Straße auf Stiegen mit dem Fahrrad die Geräusche der Natur. Oder Fahr halt zügig den Berg runter ;-)

  19. Re: 55.000 statt 35.000 .. 2019 statt 2018

    Autor: SJ 05.01.19 - 23:53

    Du scheinst zu vergessen, dass die USD 35k ohne Zoll und MwSt sind. Das ist in den USA so üblich, weil jeder Staat unterschiedliche Steuern hat. Der Gedanke ist, dass es für Kunden einfacher ist die Nettopreise zu vergleichen.

    Darüber hinaus hat Tesla nie ein Relesedatum für die USD 35k Variante genannt. Es war immer kommuniziert worden, dass das geliefert wird, sobald die Produktion auf ein Niveau von min. 5k pro Woche permanent kommt.

    Ich hatte ja gehofft, dass sie inzwischen bei 6k sind.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  20. Re: 55.000 Eurostatt 35.000 Dollar

    Autor: SJ 06.01.19 - 00:13

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nachteil, denn man muss dran denken einzustecken.

    Vorteil: Induktion - nichts mehr einstecken. Abends zu Hause vor der Garage aussteigen, Zeugs aus dem Frunk/Trunk holen, dem Fahrzeug den Befehl geben selbständig in die Garage zu fahren. Der kann die automatische Garagentür öffnen und schliessen und wird dann automatisch dank Induktion geladen.

    Während du mit deinem Verbrenner als noch am einparken in der Garage bist, geniesse ich schon das kühle Feierabendbier.

    > Den gibt's Europaweit nirgends.

    Ah ja?

    "Die Technischen Betriebe Flawil (TBF) bieten den Haushalten und Gewerbebetrieben heute drei Stromqualitäten an: classic, basic und star. 85 % der TBF-Kunden beziehen heute naturmade flawil basic, den Flawiler Standardstrom.

    Dieser Strommix ist frei von Atomstrom und besteht aus 90% Wasserstrom sowie aus 5% Flawiler Solarstrom und 5% Flawiler Kläranlagenstrom. 2% der Kunden werden mit naturmade flawil star, dem Ökostrom, beliefert. Er weist die höchste Qualität auf. Er ist frei von Atomstrom und besteht aus 30 % Wasserstrom, 20% Solarstrom und 50% Kläranlagenstrom. Weitere 13% der Kunden haben classic-Strom gewählt. Er hat die geringste Qualität und besteht aus 60% Wasserstrom und 40% Atomstrom. «In Bezug auf die Stromqualität ist Flawil beispielhaft», sagt der Vorsteher der Technischen Betriebe, Ge-
    meinderat Erwin Thalmann. «Mit heute schon rund 90% der Haushalte, deren Strom vollständig aus erneuerbaren Energien stammt, sind wir kantonsweit Spitze.» Nun geht die Gemeinde noch einen Schritt weiter."

    https://www.flawil.ch/public/upload/assets/2379/FLADE_01_Wo40_geloest.pdf, S. 2

    Dazu noch die Strompreise:

    Mo-Fr 07:00 - 19:00 kostet 1 kWh CHF 0.2126 (basic) resp. CHF 25.57 (star)
    Ansonsten kostet 1 kWh CHF 0.1598 (basic) resp. CHF 0.2029 (star)

    https://www.tbflawil.ch/media/files/36/20181108%20TBF%20Tarifblatt%20Strom%202019.pdf

    Ein Tesla 100D hat einen 100 kWh Akku und kommt damit ungefähr 500km weit. Somit sind das also etws 20 kWh pro 100km. Da abends geladen wird, nehmen und wir öklogisch sind, nehmen wir den Niederstromtarif star - also CHF 0.2029 / kWh. Das gibt Stromkosten von CHF 4.058. Gemäss Oanda sind das ¤ 3.60680.

    > > - Höhere Energieeffizienz
    >
    > Bei was? Beim fahren? Okay - alles zusammengerechnet? Nope.

    Bei allem. Verbrenner sind sowas von ineffizient.

    > Der Ölwechsel für 39,99 alle 30.000 Kilometer wird bei Tesla aufgefressen,
    > weil man immer in ein Tesla Zentrum fahren muss für egal was.

    Dafür hast du sicherlich einen Beleg.

    > "2-3 mal im Jahr". Ich bin im letzten Monat allein fast 2000 Kilometer für
    > Famillie, Freunde und sonstige Dinge quer durch Deutschland getingelt.

    Und weil du das machst, machen das alle 80 Millionen in Deutschland wohnhaften Personen natürlich auch.

    > Die Vorteile der Technik können problemlos mit Wasserstoff beibehalten
    > werden und dann die Vorteile eines aktuellen Verbrenners obendrauf gepackt
    > werden und das ganze ist sogar noch erheblich sauberer und moralisch
    > deutlich vertretbarer - der Akku fällt weg, Wasserstoff lässt sich 100%
    > Grün erzeugen und er ist auf Tanklastern genau so einfach durch die Prärie
    > zu transportieren, wie jeder andere Fossile Brennstoff, ist also für alle
    > erreichbar.

    Mir ist kein Wasserstoffauto bekannt ohne Akku.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

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