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Elektroauto komplex genug?

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  1. Elektroauto komplex genug?

    Autor: Nogul 17.06.16 - 08:49

    Verbrennungsmotoren und Getriebe sind ja sehr aufwendige Konstruktionen. Sie kosten viel Geld bei der Entwicklung und werden teuer verkauft.

    Wie sieht es beim Elektroantrieb aus? Steckt auch dort so viel Potenzial für teure Entwicklungen? Hier noch ein paar Zähräder, dort eine verbessere Einspritzanlage etc. und bei jedem Modellwechsel stehen "um Welten bessere" Verbrennungsantriebe zur Verfügung.

    Kann man diese Salamitaktik auch beim Elektroantrieb fahren? Werden Elektroantriebe auch teuer genug sein und vor allem teuer genug bleiben um den Umsatz auf hohem Niveau zu halten?

  2. Re: Elektroauto komplex genug?

    Autor: PiranhA 17.06.16 - 09:02

    Da wird sicherlich eher der Fortschritt über zB den Akku gehen. Wie schnell kann er geladen oder entladen werden? Wie lange kann er hohe Ströme liefern, bevor er abgekühlt werden muss? Steigerung der Effizienz hier und da. Erhöhung der Reichweite. Weniger Gewicht. Günstigere Preise. Längere Haltbarkeit.
    Da gibts noch viel zu tun.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.06.16 09:04 durch PiranhA.

  3. Re: Elektroauto komplex genug?

    Autor: Nogul 17.06.16 - 09:41

    Wird das aber reichen, um die Autos für immer mehr Geld zu verkaufen?

    Noch sind die Akkus teuer aber teurer werden sie wohl nicht mehr werden, eher billiger.

    Bei Verbrennungsantrieben war es anders. Sie wurden immer teurer.

  4. Re: Elektroauto komplex genug?

    Autor: PiranhA 17.06.16 - 09:50

    Es werden halt vor allem mit dem Thema der autonomen Autos andere Aspekte in den Mittelpunkt rücken. Wenn man nicht mehr selbst fährt, sind plötzlich andere Dinge wichtiger. Aber auch wenn man selbst noch steuert, spielen Softwarefunktionen wie Infotainment, Assistenzsysteme, Design, Komfort und Co. eine größere Rolle.
    Da wird sich auch jede Marke ein bisschen anders positionieren. Die einen bieten vielleicht mehr Individualisierungsmöglichkeiten an, die anderen konzentrieren sich stärker auf Komfort, Porsche wird weiterhin auf Sportlichkeit setzen.

    Akkus sind aktuell ja noch sehr viel teurer, als der gesamte Antriebsstrang eines Verbrenners. Daher muss der Preis erstmal auf ein ähnliches Niveau sinken. Aber auch wenn man mal den Akku eines i3 mit dem eines Tesla vergleicht, dann sieht man dass da technologisch große Unterschiede sind. Tesla setz eben vor allem auf einen günstigen Preis des Akkus. Technologisch gibt es auf jeden Fall noch viel Verbesserungspotential.

  5. Re: Elektroauto komplex genug?

    Autor: gadthrawn 17.06.16 - 10:34

    Vielleicht für dich zur Abschätzung:

    Renault hat Conti mit der Fertigung von E-Motoren für den Kangoo Z.A. betraut gehabt.

    Beide haben mit 50.000 Einheiten pro Stück gerechnet, 5 Jahre waren im ersten Vertrag für Fertigungen vereinbart. Conti hat deswegen 22 Mio allein in das Werk Gifholm gepumpt. Also nur das eine Werk und keine Arbeitskosten u.ä.

    Conti baut das Werk stark ab, da Renault in der Zeit 2011-2015 statt 200.000 nur 17.876 Z.E verkauft hat, und die Verträge deswegen auch nicht verlängert hat.

    Etwa 700 Arbeitnehmer sollen deswegen sozialverträglich gehen.

    50000/700 macht etwa 6 Elektromotoren pro Arbeitnehmer pro Monat.

    Öhm... kompliziert genug für einen Brocken bei dem man hauptsächlich "nur" Spulen wickeln muss?

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