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  5. › Elektroauto: VWs günstigster Stromer…

Der Arbeiter muss leiden

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  1. Der Arbeiter muss leiden

    Autor: dirk1405 17.05.19 - 09:02

    Wie wäre es wenn man mal den Vorstand verlegen würde wegen zu hoher Kosten?
    Wie wäre es mal wenn man den Konzern etwas umkrempelt wegen zu hoher Kosten?
    Wenn ich mir das andere Autobauer anschaue ist der Lohnfaktor der eigentlichen Arbeiter kaum noch relevant. Die großen Kosten werden an ganz anderen Stellen verursacht. Aber da man damit gut verdient will man ja nix ändern... Zum Glück habe ich nicht vorbestellt.

  2. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: hansblafoo 17.05.19 - 09:15

    Bei welchem anderen Autobauer sind Lohnkosten kaum noch relevant?

  3. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: L3G0 17.05.19 - 09:17

    Noch interessanter ist ein anderer Gedanke. Ich annehme, dass ein Elektroauto gesehen auf die Lohnkosten günstiger zu produzieren sein sollte als etwa ein normaler Polo. Grund dieses Gedankens ist, dass selbst wenn die Motoren nicht in Deutschland hergestellt werden, es immer noch mehr Arbeitsstunden erfordern sollte einen Benziner/Diesel Wagen zusammen zu schrauben als einen Stromer.

    Belege für die Annahme habe ich natürlich leider keine.

    Edit: typo



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.19 09:18 durch L3G0.

  4. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: aLpenbog 17.05.19 - 09:19

    Wer leidet dabei, wenn nicht deshalb explizit Stellen gestrichen werden? Ich glaube den AN ist es relativ egal, ob er einen Kleinwagen oder SUV zusammenbaut.

    Das Unternehmen nicht da sind, um AN glücklich zu machen sollte klar sein. AN sind schlicht eine Ressource bzw. Dienstleistung, die möglichst günstig eingekauft und möglichst teuer verkauft wird. Da geht es nicht um Freundschaft oder Menschlichkeit. Gerade in so großen Unternehmen kann man das doch eh nur noch in Zahlen und einem Maß von Tausenden fassen, zumindest auf Entscheidungsebene.

  5. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: hansblafoo 17.05.19 - 09:27

    L3G0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Noch interessanter ist ein anderer Gedanke. Ich annehme, dass ein
    > Elektroauto gesehen auf die Lohnkosten günstiger zu produzieren sein
    > sollte als etwa ein normaler Polo. Grund dieses Gedankens ist, dass selbst
    > wenn die Motoren nicht in Deutschland hergestellt werden, es immer noch
    > mehr Arbeitsstunden erfordern sollte einen Benziner/Diesel Wagen zusammen
    > zu schrauben als einen Stromer.
    >
    > Belege für die Annahme habe ich natürlich leider keine.
    >
    > Edit: typo

    Wobei man aber auch bedenken muss, dass der Polo in Pamplona und wenn wir Kleinstwagen auch betrachten, der Up! und seine Brüder, in Bratislava gebaut werden. Insofern werden die schon an günstigeren Standorten gebaut und der Elektro-Produktionsvorteil scheint sich nicht so sehr zu lohnen, dass man die Produktion von Fahrzeugen dieser Klassen wieder nach Deutschland holen kann.

  6. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: notuf 17.05.19 - 09:30

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Unternehmen nicht da sind, um AN glücklich zu machen sollte klar sein.
    > AN sind schlicht eine Ressource bzw. Dienstleistung, die möglichst günstig
    > eingekauft und möglichst teuer verkauft wird. Da geht es nicht um
    > Freundschaft oder Menschlichkeit. Gerade in so großen Unternehmen kann man
    > das doch eh nur noch in Zahlen und einem Maß von Tausenden fassen,
    > zumindest auf Entscheidungsebene.

    Hängt davon ab, wie man das Wirtschaftssystem gestalten möchte. Ist der AN eine Ressource oder ist es ein Partner, der eine bestimmte Arbeit durchführt, die ich als Besitzer/AG benötige aber selber nicht durchführen kann.

    Der Wandel ist ein wenig im IT-Umfeld sichtbar. Plötzlich wird der IT-Mitarbeiter geschätzt und man versucht ihn nicht auszubeuten, denn sonst ist er weg und man kann seinen Betrieb nicht weiter betreiben. Leider ist das dann aber nur für den IT-MA gut. Die leicher ersetzbaren Mitarbeiter bekommen davon nichts.

  7. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: ForumSchlampe 17.05.19 - 09:34

    dirk1405 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie wäre es wenn man mal den Vorstand verlegen würde wegen zu hoher
    > Kosten?
    > Wie wäre es mal wenn man den Konzern etwas umkrempelt wegen zu hoher
    > Kosten?
    > Wenn ich mir das andere Autobauer anschaue ist der Lohnfaktor der
    > eigentlichen Arbeiter kaum noch relevant. Die großen Kosten werden an ganz
    > anderen Stellen verursacht. Aber da man damit gut verdient will man ja nix
    > ändern... Zum Glück habe ich nicht vorbestellt.

    ähm den meb entry kannst du noch gar nicht vorbestellen, der i.d. 3 wird in deutschland gebaut

    das was der meb entry ablösen soll (polo/up) wird auch heute nicht in deutschland gebaut, wenn du die ganze news gelesen hättest, hättest du evtl gesehen dass durch diesen wechsel in emden eventuell keine stellen wegfallen werden...das ist für die an durchweg positiv sowohl in emden als auch bratislava

  8. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: sp1derclaw 17.05.19 - 09:41

    dirk1405 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie wäre es wenn man mal den Vorstand verlegen würde wegen zu hoher
    > Kosten?
    > Wie wäre es mal wenn man den Konzern etwas umkrempelt wegen zu hoher
    > Kosten?
    > Wenn ich mir das andere Autobauer anschaue ist der Lohnfaktor der
    > eigentlichen Arbeiter kaum noch relevant. Die großen Kosten werden an ganz
    > anderen Stellen verursacht. Aber da man damit gut verdient will man ja nix
    > ändern... Zum Glück habe ich nicht vorbestellt.

    - Vorstand: Gemessen am Gesamtaufwand tatsächlich vernachlässigbar.
    - Konzern umkrempeln: Wird doch schon ständig und überall gemacht.
    - Lohnfaktor: Löhne und Gehälter sind in so ziemlich allen Unternehmen Kostentreiber Nr. 1.

    Würde mich mal interessieren, wie du ein Elektroauto für 20.000¤ in Deutschland bauen willst. Der Akku kostet ordentlich Geld, das Auto drumherum kostet, Forschung und Entwicklung kostet. Die Mitarbeiter kosten. Und was ich so hörte, nicht gerade wenig. Da hat manch einer in der Produktion (je nach Einsatzgebiet, Berufserfahrung, Schichtmodell usw.) mehr Geld als ein studierter Informatiker.

    Wir können eigentlich froh sein, dass überhaupt noch Autos in Deutschland gebaut werden, wenn gefühlt jede Produktion nach China ausgelagert wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.19 09:42 durch sp1derclaw.

  9. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: ForumSchlampe 17.05.19 - 09:47

    sp1derclaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dirk1405 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie wäre es wenn man mal den Vorstand verlegen würde wegen zu hoher
    > > Kosten?
    > > Wie wäre es mal wenn man den Konzern etwas umkrempelt wegen zu hoher
    > > Kosten?
    > > Wenn ich mir das andere Autobauer anschaue ist der Lohnfaktor der
    > > eigentlichen Arbeiter kaum noch relevant. Die großen Kosten werden an
    > ganz
    > > anderen Stellen verursacht. Aber da man damit gut verdient will man ja
    > nix
    > > ändern... Zum Glück habe ich nicht vorbestellt.
    >
    > - Vorstand: Gemessen am Gesamtaufwand tatsächlich vernachlässigbar.
    > - Konzern umkrempeln: Wird doch schon ständig und überall gemacht.
    > - Lohnfaktor: Löhne und Gehälter sind in so ziemlich allen Unternehmen
    > Kostentreiber Nr. 1.
    >
    > Würde mich mal interessieren, wie du ein Elektroauto für 20.000¤ in
    > Deutschland bauen willst. Der Akku kostet ordentlich Geld, das Auto
    > drumherum kostet, Forschung und Entwicklung kostet. Die Mitarbeiter kosten.
    > Und was ich so hörte, nicht gerade wenig. Da hat manch einer in der
    > Produktion (je nach Einsatzgebiet, Berufserfahrung, Schichtmodell usw.)
    > mehr Geld als ein studierter Informatiker.
    >
    > Wir können eigentlich froh sein, dass überhaupt noch Autos in Deutschland
    > gebaut werden, wenn gefühlt jede Produktion nach China ausgelagert wird.

    die lohnkosten sind in deutschland irgendwie nicht das problem denn alle erhebungen deuten darauf hin dass die produktivität in deutshcland eine der höchsten weltweit ist

  10. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: PiranhA 17.05.19 - 10:41

    Emden hat übrigens eine Beschäftigungsgarantie bis 2028.
    [www.ndr.de]
    Mann kann also davon ausgehen dass dort die teureren Modelle gefertigt werden, wie heute auch schon.

  11. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: hansblafoo 17.05.19 - 10:51

    ForumSchlampe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die lohnkosten sind in deutschland irgendwie nicht das problem denn alle
    > erhebungen deuten darauf hin dass die produktivität in deutshcland eine der
    > höchsten weltweit ist

    Kann man so nicht direkt sagen. Das hängt schon stark von der Branche und dem jeweiligen Unternehmen ab. Wenn wir uns Volumenhersteller anschauen, sollte Toyota z.B. eine deutlich höhere Produktivität als Volkswagen haben. Vom Umsatz her nehmen sie sich nicht viel, der Gewinn von Toyota ist gut 2 Mrd. Euro höher (wobei VW beträchtliche Aufwände wegen des Dieselskandals hat), aber Toyota schafft das eben mit 300.000 weniger Mitarbeitern. Die sind also schon deutlich produktiver.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.19 10:51 durch hansblafoo.

  12. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: bofhl 17.05.19 - 10:55

    Lass es, Hauptsache ist schreiben wie böse der Konzern ist! Das der Hauptkostenfaktor weltweit bei allen Firmen die Kosten sind, die durch das Personal verursacht wird scheinen einige immer noch nicht glauben zu wollen! Vergleiche mit Hersteller, die tatsächlich in Billig-Lohn-Länder fertigen und dann zu behaupten, dass diese das doch billiger können beweisen mir immer wieder die -nennen wir es mal so- Dummheit und Unverständnis inkl. den Willen das auch nur zu begreifen!

    Aber Hauptsache die bösen überbezahlten Firmenchefs! (lustigerweise bekommen Chefs in anderen Ländern um einiges mehr....)

  13. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: bofhl 17.05.19 - 10:56

    .. auch weil die ganzen Zulieferer selbst kaum mehr in Deutschland produzieren!

  14. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: bofhl 17.05.19 - 10:59

    Für Bandarbeiter gibt es selbst heute ja bereits die Bedrohung durch zu viel Automatisierung - nur sehr wenig lässt sich beim Autobau durch Roboter erledigen - auch wenn man das wie bei Tesla als Negativ-Beispiel richtig machen muss und sich da einiges an Zeit nehmen sollte!

  15. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: bofhl 17.05.19 - 11:02

    hansblafoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ForumSchlampe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > die lohnkosten sind in deutschland irgendwie nicht das problem denn alle
    > > erhebungen deuten darauf hin dass die produktivität in deutshcland eine
    > der
    > > höchsten weltweit ist
    >
    > Kann man so nicht direkt sagen. Das hängt schon stark von der Branche und
    > dem jeweiligen Unternehmen ab. Wenn wir uns Volumenhersteller anschauen,
    > sollte Toyota z.B. eine deutlich höhere Produktivität als Volkswagen haben.
    > Vom Umsatz her nehmen sie sich nicht viel, der Gewinn von Toyota ist gut 2
    > Mrd. Euro höher (wobei VW beträchtliche Aufwände wegen des Dieselskandals
    > hat), aber Toyota schafft das eben mit 300.000 weniger Mitarbeitern. Die
    > sind also schon deutlich produktiver.

    Jeder der schon mal eine Toyota-Fabrik besucht hat, weiß auch warum das so ist - Roboter an jeder Ecke! Was auch immer irgendwie automatisiert werden konnte, wurde auch automatisiert! Die Leute, die in den meisten Fabriken noch arbeiten, stehen blos "herum" und kontrollieren die Arbeit der Roboter.

  16. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: dodageka 17.05.19 - 11:07

    hansblafoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ForumSchlampe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > die lohnkosten sind in deutschland irgendwie nicht das problem denn alle
    > > erhebungen deuten darauf hin dass die produktivität in deutshcland eine
    > der
    > > höchsten weltweit ist
    >
    > Kann man so nicht direkt sagen. Das hängt schon stark von der Branche und
    > dem jeweiligen Unternehmen ab. Wenn wir uns Volumenhersteller anschauen,
    > sollte Toyota z.B. eine deutlich höhere Produktivität als Volkswagen haben.
    > Vom Umsatz her nehmen sie sich nicht viel, der Gewinn von Toyota ist gut 2
    > Mrd. Euro höher (wobei VW beträchtliche Aufwände wegen des Dieselskandals
    > hat), aber Toyota schafft das eben mit 300.000 weniger Mitarbeitern. Die
    > sind also schon deutlich produktiver.

    Der Unterschied in der Mitarbeiterzahl zwischen VW und Toyota liegt aber nicht an der Produktivität sondern an der Wertschöpfungstiefe, die bei VW sehr viel höher als bei Toyota ist (Wertschöpfungstiefe gibt an, welcher Anteil der Wertschöpfung durch das Unternehmen vs. durch Zulieferer erbracht wird), da bei VW viel mehr Teile selber produziert werden die Toyota zukauft.

    Die Produktivität bei Toyota ist davon unabhängig trotzdem höher, wobei das natürlich auch von der Definition der Produktivität abhängt (also welcher Inputfaktor betrachtet wird).

    Außerdem ist der relevante Vergleich der operative Gewinn, bei dem Toyota im letzten Jahr mit 20 zu 13 Milliarden vorne lag, also ca. 50% erfolgreicher ist als VW

  17. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: hansblafoo 17.05.19 - 11:25

    dodageka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hansblafoo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ForumSchlampe schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > die lohnkosten sind in deutschland irgendwie nicht das problem denn
    > alle
    > > > erhebungen deuten darauf hin dass die produktivität in deutshcland
    > eine
    > > der
    > > > höchsten weltweit ist
    > >
    > > Kann man so nicht direkt sagen. Das hängt schon stark von der Branche
    > und
    > > dem jeweiligen Unternehmen ab. Wenn wir uns Volumenhersteller anschauen,
    > > sollte Toyota z.B. eine deutlich höhere Produktivität als Volkswagen
    > haben.
    > > Vom Umsatz her nehmen sie sich nicht viel, der Gewinn von Toyota ist gut
    > 2
    > > Mrd. Euro höher (wobei VW beträchtliche Aufwände wegen des
    > Dieselskandals
    > > hat), aber Toyota schafft das eben mit 300.000 weniger Mitarbeitern. Die
    > > sind also schon deutlich produktiver.
    >
    > Der Unterschied in der Mitarbeiterzahl zwischen VW und Toyota liegt aber
    > nicht an der Produktivität sondern an der Wertschöpfungstiefe, die bei VW
    > sehr viel höher als bei Toyota ist (Wertschöpfungstiefe gibt an, welcher
    > Anteil der Wertschöpfung durch das Unternehmen vs. durch Zulieferer
    > erbracht wird), da bei VW viel mehr Teile selber produziert werden die
    > Toyota zukauft.
    >
    > Die Produktivität bei Toyota ist davon unabhängig trotzdem höher, wobei das
    > natürlich auch von der Definition der Produktivität abhängt (also welcher
    > Inputfaktor betrachtet wird).
    >
    > Außerdem ist der relevante Vergleich der operative Gewinn, bei dem Toyota
    > im letzten Jahr mit 20 zu 13 Milliarden vorne lag, also ca. 50%
    > erfolgreicher ist als VW

    Ich weiß, was Wertschöpfungstiefe bedeutet. ;-) Und ja, VW (wobei das insbesondere für die Marke VW gilt und nicht für den gesamten Konzern Volkswagen) hat eine hohe Tiefe, nur ist das am Ende des Tages für die reine Zahlenbetrachtung der Produktivität, wie ich sie aufgestellt habe, nicht relevant.

    Der operative Gewinn _vor Sondereinflüssen_ lag bei Volkswagen im letzten Jahr bei 17,1 Mrd. Euro und bei Toyota 20,16 Mrd. Euro. Sie sind nicht soweit auseinander. Der Volkswagen-Gewinn könnte noch höher sein (das habe ich oben angedeutet), wenn die Aufwände zur Bewältigung des Dieselskandals, die nicht als Sondereinfluss eingepreist worden sind, vermieden werden könnten. Sie nehmen sich also nicht soviel.

  18. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: nightmar17 17.05.19 - 11:39

    dirk1405 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie wäre es wenn man mal den Vorstand verlegen würde wegen zu hoher
    > Kosten?
    > Wie wäre es mal wenn man den Konzern etwas umkrempelt wegen zu hoher
    > Kosten?
    > Wenn ich mir das andere Autobauer anschaue ist der Lohnfaktor der
    > eigentlichen Arbeiter kaum noch relevant. Die großen Kosten werden an ganz
    > anderen Stellen verursacht. Aber da man damit gut verdient will man ja nix
    > ändern... Zum Glück habe ich nicht vorbestellt.
    Jop.
    Gerade VW könnte sich das doch leisten hier zu produzieren.
    Bis auf den Akku, sollte beim Elektroauto quasi alles günstiger werden, inklusive Zusammenbau.

    Wieso deckelt man nicht die Gehälter der Chefs?
    VW Chef verdient knapp 10 Millionen pro Jahr. Vorstandmitglieder etwa 5 Millionen.

    Sagen wir mal, als Chef würde man eine Million bekommen, denn Haften tun die ja sowieso nicht.
    Dann könnte man mit den restlichen 9 Millionen etwa 90 Mitarbeiter beschäftigen.
    Wenn man jetzt von 100.000¤ Lohnkosten pro Jahr ausgeht.
    Selbst wenn es nur 80 Mitarbeiter wären, mit denen lassen sich schon ein paar Autos zusammenbauen.
    Wenn die anderen auch auf ein paar Millionen verzichten, dann kann man sicherlich auch noch mehr Mitarbeiter bezahlen.
    VW hat im Jahr 2017 13,8 Milliarden ¤ Gewinn gemacht. Sie könnten sicherlich auch die Elektroautos in Deutschland bauen, aber dann würden die vielleicht nicht mehr so viel Gewinn erwirtschaften.

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gehalt-des-vw-chefs-mueller-ueberschreitet-grenzwert-1.3904205

  19. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: dirk1405 17.05.19 - 11:56

    Quellen habe ich natürlich keine.
    Ich war aber schon in einigen Werken unterwegs.
    Leiden tun die Arbeiter dann auch dort, weil dort andere Arbeitsbedingungen herrschen.
    Und es ist so dass man kaum noch Arbeitskräfte im reinen zusammenbau hat. Das meiste läuft über Roboter. Mitarbeiter hast du nur noch in der Kontrolle.
    Ich kann aber nicht alles nach außen verlagern. Das Problem ist dann einfach, dass diese Unterschiede, die entstehen zu groß sind. Wir brauchen auch Arbeitskräfte hier in Deutschland die einfache arbeit verrichten. Ansonsten hast du einfach das Problem, dass es die techniker und Studierten leute gibt, und der Rest hat keine Arbeit mehr weils andere in einem anderen Land günstiger machen. Und wo landen die dann?
    Zumal das jetzt nicht wirklich "doofe" Leute sind. Denn wenn du dort im Werk arbeitest solltest du schon etwas Ahnung haben.
    Und das was uns Deutsche aus macht gerade Entwicklung und Produktion ist, dass wir auch mitdenken. Ich habe einen großen Zugewinn wenn Mitarbeiter auch mitdenken und Vorschläge machen. So lässt sich gut sparen und vieles auch weiterentwickeln.

  20. Re: Der Arbeiter muss leiden

    Autor: Kay_Ahnung 17.05.19 - 12:06

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dirk1405 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie wäre es wenn man mal den Vorstand verlegen würde wegen zu hoher
    > > Kosten?
    > > Wie wäre es mal wenn man den Konzern etwas umkrempelt wegen zu hoher
    > > Kosten?
    > > Wenn ich mir das andere Autobauer anschaue ist der Lohnfaktor der
    > > eigentlichen Arbeiter kaum noch relevant. Die großen Kosten werden an
    > ganz
    > > anderen Stellen verursacht. Aber da man damit gut verdient will man ja
    > nix
    > > ändern... Zum Glück habe ich nicht vorbestellt.
    > Jop.
    > Gerade VW könnte sich das doch leisten hier zu produzieren.
    > Bis auf den Akku, sollte beim Elektroauto quasi alles günstiger werden,
    > inklusive Zusammenbau.
    >
    > Wieso deckelt man nicht die Gehälter der Chefs?
    > VW Chef verdient knapp 10 Millionen pro Jahr. Vorstandmitglieder etwa 5
    > Millionen.
    >
    > Sagen wir mal, als Chef würde man eine Million bekommen, denn Haften tun
    > die ja sowieso nicht.
    > Dann könnte man mit den restlichen 9 Millionen etwa 90 Mitarbeiter
    > beschäftigen.
    > Wenn man jetzt von 100.000¤ Lohnkosten pro Jahr ausgeht.
    > Selbst wenn es nur 80 Mitarbeiter wären, mit denen lassen sich schon ein
    > paar Autos zusammenbauen.
    > Wenn die anderen auch auf ein paar Millionen verzichten, dann kann man
    > sicherlich auch noch mehr Mitarbeiter bezahlen.
    > VW hat im Jahr 2017 13,8 Milliarden ¤ Gewinn gemacht. Sie könnten
    > sicherlich auch die Elektroautos in Deutschland bauen, aber dann würden die
    > vielleicht nicht mehr so viel Gewinn erwirtschaften.
    >
    > www.sueddeutsche.de

    Naja ich sags mal so, du bekommst das wofür du bezahlst. Wenn der Chef in so einem großen Konzern wie VW nur eine Million bekommt obwohl er in so ziemlich jedem anderen größeren Betrieb weltweit mehr bekommen würde, dann ist er evtl. nicht der beste oder gibt sich weniger mühe. Gute Leute werden halt mit Geld geködert, das ist so bei Geschäftsführern aber auch bei guten Ingenieuren und co.
    Wenn jemand im Supermarkt für den Mindestlohn die Regale einräumt dann gibt er sich auch nicht unbedingt die größte mühe.

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