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Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

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  1. Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: vankooch 29.12.17 - 15:16

    Natürlich macht Musk & Tesla und co. auch viele Fehler, aber unterstrich machen sie mehr richtig. Aber das wollen wir, ihm einfach nicht zu gestehen, aus vielen Gründen.
    Ein genaue Analyse überlasse ich anderen, aber ein paar Punkte sind besonders wichtig.

    - Er hat das Finanzwesen nachhaltig verändert, PayPal
    - Er hat die Automobilbranche nachhaltig verändert, Tesla
    - Er hat der Weltraumforschung zu mehr Aufmerksamkeit und Investition verholfen, SpaceX
    - Er ist einer der wenigen der konkrete Visionen und Projekte verfolg, die die Zukunft der Fortbewegen seinen könnten

    Fakt ist das wir keinen Vergleichbaren Person oder Personen aufstellen können. Ganz im Gegenteil, wir können durch geballter Inkompetenz glänzen! Wir feiern eine Zugstrecke von München nach Berlin die sage und schreibe 26 Jahr von der Idee bis zur Fertigstellung gebraucht hat und mehrere Milliarden Verschlugen hat als mega erfolg mit der Kanzlerin und dem Rest der Inkompetenz. Dann schafft es die DB nicht mal Pünktlich zu Fahren, weil es kalt war..., hätte man vor 26 Jahren nicht kommen sehen?
    Und es hört ja nicht auf... BER, AirBerlin, Stuttgart 2100, VW und co., AirBus, Galileo, Digitalisierung und Bildung das sind jetzt alle keine Erfolgsgeschichten!

    Wenn wir alle mal die rosarote Brille abnehmen, sehen wir das alles andere als Gutaufgestellt sind und das die Leistungen der letzten Jahrzehnte überschaubar sind!
    Es ist natürlich einfach andere zu Kritisieren, gerade als Journalist und Aussenstehender aber solange wir alle mit nichts besseren aufwarten können sollten wir uns vllt ein Platz im Schatten suchen und ganz kleine Brötchen backen....mich eingeschlossen!

  2. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: lemmer 29.12.17 - 15:33

    Diesem Eintrag gebe ich einen Daumen nach oben oder ein +1!

  3. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: Anonymer Nutzer 29.12.17 - 15:51

    Während der bisherigen BER Bauzeit hat China insgesamt 60 Flughäfen angefangen und(!) fertiggestellt. Nur mal so zum Vergleich...

  4. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: Dwalinn 29.12.17 - 16:02

    Ich empfehle erstmal dir die rosarote Brille abzunehmen und nicht andere (also quasi ganz Deutschland) zu kritisieren.

    >Natürlich macht Musk & Tesla und co. auch viele Fehler, aber unterstrich machen sie mehr richtig. Aber das wollen wir, ihm einfach nicht zu gestehen, aus vielen Gründen.
    Hast du eine Strichliste geführt? Natürlich machen sie viel richtig und natürlich machen sie viel falsch aber man kann auch mit vielen Fehlern erfolgreich sein und mit vielen richtigen Entscheidungen pleite gehen.

    >Ein genaue Analyse überlasse ich anderen, aber ein paar Punkte sind besonders wichtig.
    Eine genaue Analyse sollte man natürlich lieber experten überlassen... aber auch die können sich verschätzen.

    >- Er hat das Finanzwesen nachhaltig verändert, PayPal
    Das stimmt aber das tut nun nicht gerade viel zu Sache.
    Aber das gleiche kann man vll auch mal über den Bitcoin sagen und der könnte jederzeit in den Keller fallen oder doch eher bis zum Mond. Wer weiß.

    >- Er hat die Automobilbranche nachhaltig verändert, Tesla
    Man kann ihn seinen erfolg nicht abschwatzen. E-Autos waren nichts neues und waren schon immer dafür bestimmt mal den Markt in teilen zu übernehmen (Irgendwann ist das Öl nun mal alle, das wissen die Öl Besitzer genau so wie die Automobilbranche).
    Aber er hat sie wie es so schön heißt sexy gemacht und dafür gesorgt das sich schon "vor Ihrer Zeit" gut verkaufen.
    Aber auch ein Musk kocht nur mit Wasser der Erfolg kann so schnell verschwinden wie er gekommen ist oder genau so lange gedeihen wie bei VW, Ford und co. [Achtung Wortwitz] E-Autos zu bauen ist keine Raketenwissenschaft.

    >- Er hat der Weltraumforschung zu mehr Aufmerksamkeit und Investition verholfen, SpaceX
    das stimmt, ich drücke wirklich die Daumen das bei der Heavy alles gut klappt. Sollte der start nicht gelingen ist das für SpaceX nur ein kleiner rückschlag auch wenn man hoffen sollte das wenigstens die Startrampe heile bleibt.
    Space X hat viel Geld und Zeit in seinen neuen Riesen gesteckt, sollte der sich (auch bei allen kommenden test Starts) als Fehlschlag herausstellen wird es gefährlich. (vor allem wenn sein zweites Standbein Tesla auch schwächelt)

    >- Er ist einer der wenigen der konkrete Visionen und Projekte verfolg, die die Zukunft der Fortbewegen seinen könnten
    Nein er ist nur der einzige von dem pausenlos berichtet wird egal welche x-te Idee er hat. Auch wird immer wieder alles schlecht geredet was andere zeigen, egal ob es ein bereits existierende Zugverbindung ist oder kommende E-Fahrzeuge.

    >Fakt ist das wir keinen Vergleichbaren Person oder Personen aufstellen können.
    Müssen wir das?

    >Ganz im Gegenteil, wir können durch geballter Inkompetenz glänzen! Wir feiern eine Zugstrecke von München nach Berlin die sage und schreibe 26 Jahr von der Idee bis zur Fertigstellung gebraucht hat und mehrere Milliarden Verschlugen hat als mega erfolg mit der Kanzlerin und dem Rest der Inkompetenz.
    Also lieber eine "Erfindung" bejubeln die nur als Konzept existiert das es in abgewandelter vorm schon zig mal gab und laut Musk auch erst in vielen Jahren Marktreif ist? Ich Fang hier nicht mit "Hyperloop klappt nicht" an aber bisher ist es nur ein Konzept das von den größeren Vertretern wie Hyperloop One bereits aufgegeben wurde.... jetzt orientiert man sich eher an der SwissMetro.

    > Dann schafft es die DB nicht mal Pünktlich zu Fahren, weil es kalt war..., hätte man vor 26 Jahren nicht kommen sehen?
    Weil Musk stehts Pünktlich ohne Fehler liefert?

    >Und es hört ja nicht auf... BER, AirBerlin, Stuttgart 2100, VW und co., AirBus, Galileo, Digitalisierung und Bildung das sind jetzt alle keine Erfolgsgeschichten!
    Was du mit dem BER und Stuttgart 21 willst kann ich noch verstehen, ja leider gibt es immer wieder Großprojekte wo gepfuscht wird. Aber was hat AirBerlin, Galileo und AirBus damit zu tun? Die einen sind pleite, die anderen bauen gerade ein sehr genaues Satelliten System auf und die letzteren sind gerade in der News weil es eine 50 Milliarden $ Bestellung gab.

    VW hatte zwar Probleme beim Dieselskandal sind aber für die Zukunft gut aufgestellt, der ID wird zwar kein Tesla Killer aber das muss er auch nicht sein GM, Ford, Toyota und ebend VW können schließlich auch nebeneinander existieren.


    >Wenn wir alle mal die rosarote Brille abnehmen, sehen wir das alles andere als Gutaufgestellt sind und das die Leistungen der letzten Jahrzehnte überschaubar sind!
    Es ist natürlich einfach andere zu Kritisieren, gerade als Journalist und Aussenstehender aber solange wir alle mit nichts besseren aufwarten können sollten wir uns vllt ein Platz im Schatten suchen und ganz kleine Brötchen backen....mich eingeschlossen!

    Einfach mal nach "German Mittelstand" suchen gerne direkt auch in Englischen Artikeln. Vll träumst du von einer Welt wie im Spiel/Buch Shadowrun mit nur wenigen alles beherrschenden Großkonzernen.... in Deutschland bäckt man halt kleine Brötchen dafür genug für alle. Keine Ahnung woher die Idee kommt das wir (also Deutschland als ganzes) nicht gut für die zufunkt aufgestellt sind.

  5. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: thinksimple 29.12.17 - 16:07

    Ich sehe nicht nur Inkompetenz. Es gibt genügend kleine und mittelständische Firmen in DE die jede Menge an Kompetenz haben. Ohne die deutschen Maschinenbauer würde z.b. bei Tesla nichts laufen. Auch sind sehr viele deutsche Spezialisten vor Ort um das auszubügeln was die Amis nicht hin bekommen.
    Man sollte DE nicht immer niederbügeln. Wir können schon auch was.
    Und wems nicht gefällt kann ja nach USA ziehen und dort die grossen Errungenschaften geniessen.

    Rettet die Insekten. Selbst auf einem Balkon wär etwas Platz. Eine kleine Ecke vom Golfrasen an die Natur abtreten. Es wär so einfach

  6. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: Jolla 29.12.17 - 16:16

    Man da hatten die ja richtig Glück in China, dass keine Bürger auf die Straßen gegangen sind um zu demonstrieren.

  7. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: Lsm87 29.12.17 - 18:08

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Eine genaue Analyse sollte man natürlich lieber experten überlassen... aber
    > auch die können sich verschätzen.
    >

    Echt gruselig deine Einstellung. Immer schön den anderen das Denken überlassen, so macht man es in Deutschland richtig. Alles schön brav nach Rang und Ordnung. Schade, dass wir damit in Zukunft nicht mehr weiterkommen werden.

    Wer oder was ist schon ein Experte? Dank Wikipedia und Google kann jeder Experte sein. Ist ja keine geschützte Berufsbezeichnung. Das Denken und Reden den Anderen überlassen ist nie eine gute Idee. Diskussionen sind da besser.

    Wer ist "Wir"? Sind wir VW? Sind wir die Bahn? Sind wir alle Ingenieure? Sind wir Deutschland? Jeder ist alleine auf dieser Welt wird durch Zufall an einem bestimmten Ort geboren. Wenn wir darauf warten, dass andere für unser Wohl sorgen werden, weil wir zufällig im gleichen Staatsgebiet wohnen,ohje...

    Der Elon macht es richtig. Eine Idee haben und machen. Bringt ihn ja nicht um, wenns nicht klappt.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 29.12.17 18:15 durch Lsm87.

  8. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: Hotohori 29.12.17 - 18:15

    Das Problem ist halt unser Negativjournalismus. Positive Dinge stehen viel zu selten im Mittelpunkt und finden die Aufmerksamkeit, die sie eigentlich verdient hätten. Statt dessen kaut man lieber zum gefühlt 1000x das negative durch.

  9. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: LH 29.12.17 - 18:18

    ronlol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Während der bisherigen BER Bauzeit hat China insgesamt 60 Flughäfen
    > angefangen und(!) fertiggestellt. Nur mal so zum Vergleich...

    Auch BER wäre in China vermutlich in Betrieb gegangen, ohne Änderungen. Wäre er damit besser? Nein.

  10. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: maXOLAR 29.12.17 - 18:30

    1+++++++++++++++++++++++++++

  11. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: vankooch 29.12.17 - 19:09

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich empfehle erstmal dir die rosarote Brille abzunehmen und nicht andere
    > (also quasi ganz Deutschland) zu kritisieren.
    >
    > >Natürlich macht Musk & Tesla und co. auch viele Fehler, aber unterstrich
    > machen sie mehr richtig. Aber das wollen wir, ihm einfach nicht zu
    > gestehen, aus vielen Gründen.
    > Hast du eine Strichliste geführt? Natürlich machen sie viel richtig und
    > natürlich machen sie viel falsch aber man kann auch mit vielen Fehlern
    > erfolgreich sein und mit vielen richtigen Entscheidungen pleite gehen.
    >
    > >Ein genaue Analyse überlasse ich anderen, aber ein paar Punkte sind
    > besonders wichtig.
    > Eine genaue Analyse sollte man natürlich lieber experten überlassen... aber
    > auch die können sich verschätzen.
    >
    > >- Er hat das Finanzwesen nachhaltig verändert, PayPal
    > Das stimmt aber das tut nun nicht gerade viel zu Sache.
    > Aber das gleiche kann man vll auch mal über den Bitcoin sagen und der
    > könnte jederzeit in den Keller fallen oder doch eher bis zum Mond. Wer
    > weiß.
    >
    Klar kann man das zu vielen anderen Sachen sagen, aber mir fällt eben keins aus meiner direkten Umgebung ein. Bin mir aber sicher das die Deutsche Bank auch eine Nachhaltigen Effekt auf den Finanzhandel hatte / hat

    > >- Er hat die Automobilbranche nachhaltig verändert, Tesla
    > Man kann ihn seinen erfolg nicht abschwatzen. E-Autos waren nichts neues
    > und waren schon immer dafür bestimmt mal den Markt in teilen zu übernehmen
    > (Irgendwann ist das Öl nun mal alle, das wissen die Öl Besitzer genau so
    > wie die Automobilbranche).
    > Aber er hat sie wie es so schön heißt sexy gemacht und dafür gesorgt das
    > sich schon "vor Ihrer Zeit" gut verkaufen.
    > Aber auch ein Musk kocht nur mit Wasser der Erfolg kann so schnell
    > verschwinden wie er gekommen ist oder genau so lange gedeihen wie bei VW,
    > Ford und co. E-Autos zu bauen ist keine Raketenwissenschaft.

    Klar ist das nichts neues (Wasserstoff und co.) aber Tesla baut sich in Serie und redet nicht nur oder zeigt seit Jahren die selben Konzept Autos die nie in Serie gehen... Vordem 'Erfolg' von Tesla gab es meines wiesen keine Nennenswerte Serie mit E-Antrieb oder Hybrid aus Deutschland, im gegensatz zu zb. Toyota. Ich sage ja auch nicht das Wiesen und die Technik nicht vorhanden sind, nein nein, nur der Wille selbst was aufzubauen ist nicht vorhanden....zb. Transrapid

    >
    > >- Er hat der Weltraumforschung zu mehr Aufmerksamkeit und Investition
    > verholfen, SpaceX
    > das stimmt, ich drücke wirklich die Daumen das bei der Heavy alles gut
    > klappt. Sollte der start nicht gelingen ist das für SpaceX nur ein kleiner
    > rückschlag auch wenn man hoffen sollte das wenigstens die Startrampe heile
    > bleibt.
    > Space X hat viel Geld und Zeit in seinen neuen Riesen gesteckt, sollte der
    > sich (auch bei allen kommenden test Starts) als Fehlschlag herausstellen
    > wird es gefährlich. (vor allem wenn sein zweites Standbein Tesla auch
    > schwächelt)
    >

    Das ist was ich meine...klar mach SpaceX nicht alles Richtig aber sie Machen es. Wohin gegen hier nur davon gesprochen wird wie dumm so ein Projekt ist.

    > >- Er ist einer der wenigen der konkrete Visionen und Projekte verfolg, die
    > die Zukunft der Fortbewegen seinen könnten
    > Nein er ist nur der einzige von dem pausenlos berichtet wird egal welche
    > x-te Idee er hat. Auch wird immer wieder alles schlecht geredet was andere
    > zeigen, egal ob es ein bereits existierende Zugverbindung ist oder kommende
    > E-Fahrzeuge.
    >
    > >Fakt ist das wir keinen Vergleichbaren Person oder Personen aufstellen
    > können.
    > Müssen wir das?
    >

    Ja absolute!! Die Frage irritiert.

    > >Ganz im Gegenteil, wir können durch geballter Inkompetenz glänzen! Wir
    > feiern eine Zugstrecke von München nach Berlin die sage und schreibe 26
    > Jahr von der Idee bis zur Fertigstellung gebraucht hat und mehrere
    > Milliarden Verschlugen hat als mega erfolg mit der Kanzlerin und dem Rest
    > der Inkompetenz.
    > Also lieber eine "Erfindung" bejubeln die nur als Konzept existiert das es
    > in abgewandelter vorm schon zig mal gab und laut Musk auch erst in vielen
    > Jahren Marktreif ist? Ich Fang hier nicht mit "Hyperloop klappt nicht" an
    > aber bisher ist es nur ein Konzept das von den größeren Vertretern wie
    > Hyperloop One bereits aufgegeben wurde.... jetzt orientiert man sich eher
    > an der SwissMetro.
    >

    Stimmt Konzepte haben wir auch, aber mit voller Kraft an der Realisierung arbeiten tun wie nicht.

    > > Dann schafft es die DB nicht mal Pünktlich zu Fahren, weil es kalt
    > war..., hätte man vor 26 Jahren nicht kommen sehen?
    > Weil Musk stehts Pünktlich ohne Fehler liefert?
    >
    > >Und es hört ja nicht auf... BER, AirBerlin, Stuttgart 2100, VW und co.,
    > AirBus, Galileo, Digitalisierung und Bildung das sind jetzt alle keine
    > Erfolgsgeschichten!
    > Was du mit dem BER und Stuttgart 21 willst kann ich noch verstehen, ja
    > leider gibt es immer wieder Großprojekte wo gepfuscht wird. Aber was hat
    > AirBerlin, Galileo und AirBus damit zu tun? Die einen sind pleite, die
    > anderen bauen gerade ein sehr genaues Satelliten System auf und die
    > letzteren sind gerade in der News weil es eine 50 Milliarden $ Bestellung
    > gab.

    Stimmt, AirBus / EADS sind auf Kurs, mein Fehler. Galileo kommt viel zu Spät und war viel Teuerer als erwartet.
    Was ich damit meine ist, es wirkt schon als ein generelles Systemproblem. Viele große Projekte und Unternehmungen gehen hier den Bach runter, oft auch mit Ansage. Aus dem Stehgreif fällt mir kein Großprojekt ein, welches günstiger uns schneller Realisiert wurde.
    AirBerlin und BER hängen zusammen. BER sollte die Homebase von AirBerlin werden und die Politik hat sich an beiden Versucht.

    >
    > VW hatte zwar Probleme beim Dieselskandal sind aber für die Zukunft gut
    > aufgestellt, der ID wird zwar kein Tesla Killer aber das muss er auch nicht
    > sein GM, Ford, Toyota und ebend VW können schließlich auch nebeneinander
    > existieren.
    >

    Wenn es um Umsatz und Marktanteile geht hast du sicherlich Recht. Für mich Persönlich ist es aber nicht der Wichtigste Faktor. Innovation, Fortschritt und Verantwortung. Aber das tun hier nichts zur Sache und wir sollten das mal außen Vorlassen.

    >
    > >Wenn wir alle mal die rosarote Brille abnehmen, sehen wir das alles andere
    > als Gutaufgestellt sind und das die Leistungen der letzten Jahrzehnte
    > überschaubar sind!
    > Es ist natürlich einfach andere zu Kritisieren, gerade als Journalist und
    > Aussenstehender aber solange wir alle mit nichts besseren aufwarten können
    > sollten wir uns vllt ein Platz im Schatten suchen und ganz kleine Brötchen
    > backen....mich eingeschlossen!
    >

    > Einfach mal nach "German Mittelstand" suchen gerne direkt auch in
    > Englischen Artikeln. Vll träumst du von einer Welt wie im Spiel/Buch
    > Shadowrun mit nur wenigen alles beherrschenden Großkonzernen.... in
    > Deutschland bäckt man halt kleine Brötchen dafür genug für alle. Keine
    > Ahnung woher die Idee kommt das wir (also Deutschland als ganzes) nicht gut
    > für die zufunkt aufgestellt sind.

    Bin ich total bei die der deutsche Mittelstand ist die Treibende Kraft wenn es um Innovation und Entwicklung geht. Ohne jung Unternehmer mit Visionen sähe es hier sehr viel Schlechter aus! Ok, Musk ist nicht mehr jung Unternehmer aber doch von der gleichen Zunft.

    Und ja klar ich geh hier mit alles sehr banal und einfach in Gericht. Natürlich ist die Realität nicht ganz so simple und dumm wie ich sie darstelle, aber der Geschmack bleibt.

  12. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: vankooch 29.12.17 - 19:13

    Sehe ich nicht als Argument, zumal es auch nicht um China geht. Soweit ich weis sind die hier genannten US Unternehmen...

    Natürlich ist die Politische Lage in China sehr heikel, aber das Impliziert ja nicht das alles was aus China kommt auch schlecht ist...

    Aüßerdem gibt es auch viele Großprojekte in Ländern die Politisch stabil sind.. zb. Schweiz und Gotthard tunnel

    Jolla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man da hatten die ja richtig Glück in China, dass keine Bürger auf die
    > Straßen gegangen sind um zu demonstrieren.

  13. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: vankooch 29.12.17 - 19:18

    Lsm87 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dwalinn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Eine genaue Analyse sollte man natürlich lieber experten überlassen...
    > aber
    > > auch die können sich verschätzen.
    > >
    >
    > Echt gruselig deine Einstellung. Immer schön den anderen das Denken
    > überlassen, so macht man es in Deutschland richtig. Alles schön brav nach
    > Rang und Ordnung. Schade, dass wir damit in Zukunft nicht mehr weiterkommen
    > werden.
    >

    Hä? Ich habe das in keiner weise behauptet, im Gegenteil ich Sage. Lass und nicht mit den finger immer auf andere Erfolge / Misserfolge zeigen, sondern lieber an unseren eigen Problemen mal arbeiten.

    > Wer oder was ist schon ein Experte? Dank Wikipedia und Google kann jeder
    > Experte sein. Ist ja keine geschützte Berufsbezeichnung. Das Denken und
    > Reden den Anderen überlassen ist nie eine gute Idee. Diskussionen sind da
    > besser.
    >
    > Wer ist "Wir"? Sind wir VW? Sind wir die Bahn? Sind wir alle Ingenieure?
    > Sind wir Deutschland? Jeder ist alleine auf dieser Welt wird durch Zufall
    > an einem bestimmten Ort geboren. Wenn wir darauf warten, dass andere für
    > unser Wohl sorgen werden, weil wir zufällig im gleichen Staatsgebiet
    > wohnen,ohje...
    >

    Such dir aus was die passt:

    Wir als Menschheit
    Wir als EU
    Wir als Deutsche
    Wir als (Bundesland)
    Wir als (Stadt)
    Wir als Nachbarn
    Wir als Mensch

    > Der Elon macht es richtig. Eine Idee haben und machen. Bringt ihn ja nicht
    > um, wenns nicht klappt.

  14. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: vankooch 29.12.17 - 19:21

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ronlol schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Während der bisherigen BER Bauzeit hat China insgesamt 60 Flughäfen
    > > angefangen und(!) fertiggestellt. Nur mal so zum Vergleich...
    >
    > Auch BER wäre in China vermutlich in Betrieb gegangen, ohne Änderungen.
    > Wäre er damit besser? Nein.

    LOL, oder in China hätte man von Anfang an nicht ein Konzept verfolg, welches von Anfang an nicht korrekt dimensioniert wurde. Sondern direkt richtig gebaut...

    oder vllt fällt in China auch einfach nur ein Sack Reis um....

  15. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: Eheran 29.12.17 - 19:59

    Unter den politischen Bedinungen in China kann man Großprojekte absolut zweifelslos deutlich besser realisieren als hier.

  16. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: Vögelchen 29.12.17 - 20:29

    LH schrieb:
    > Auch BER wäre in China vermutlich in Betrieb gegangen, ohne Änderungen.
    > Wäre er damit besser? Nein.

    Bei den Amis genauso! Siehe Brand und massiver Stromausfall am verkehrsreichsten Flughafen der Welt!

    https://www.presseportal.de/pm/44169/3821704

    Wäre BER in den USA längst in Betrieb? Wahrscheinlich ja. Wäre das besser? Wahrscheinlich nein.

  17. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: flow77 29.12.17 - 22:07

    vankooch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich macht Musk & Tesla und co. auch viele Fehler, aber unterstrich
    > machen sie mehr richtig. Aber das wollen wir, ihm einfach nicht zu
    > gestehen, aus vielen Gründen.
    > Ein genaue Analyse überlasse ich anderen, aber ein paar Punkte sind
    > besonders wichtig.
    >
    > - Er hat das Finanzwesen nachhaltig verändert, PayPal
    > - Er hat die Automobilbranche nachhaltig verändert, Tesla
    > - Er hat der Weltraumforschung zu mehr Aufmerksamkeit und Investition
    > verholfen, SpaceX
    > - Er ist einer der wenigen der konkrete Visionen und Projekte verfolg, die
    > die Zukunft der Fortbewegen seinen könnten
    >
    > Fakt ist das wir keinen Vergleichbaren Person oder Personen aufstellen
    > können. Ganz im Gegenteil, wir können durch geballter Inkompetenz glänzen!
    > Wir feiern eine Zugstrecke von München nach Berlin die sage und schreibe 26
    > Jahr von der Idee bis zur Fertigstellung gebraucht hat und mehrere
    > Milliarden Verschlugen hat als mega erfolg mit der Kanzlerin und dem Rest
    > der Inkompetenz. Dann schafft es die DB nicht mal Pünktlich zu Fahren, weil
    > es kalt war..., hätte man vor 26 Jahren nicht kommen sehen?
    > Und es hört ja nicht auf... BER, AirBerlin, Stuttgart 2100, VW und co.,
    > AirBus, Galileo, Digitalisierung und Bildung das sind jetzt alle keine
    > Erfolgsgeschichten!
    >
    > Wenn wir alle mal die rosarote Brille abnehmen, sehen wir das alles andere
    > als Gutaufgestellt sind und das die Leistungen der letzten Jahrzehnte
    > überschaubar sind!
    > Es ist natürlich einfach andere zu Kritisieren, gerade als Journalist und
    > Aussenstehender aber solange wir alle mit nichts besseren aufwarten können
    > sollten wir uns vllt ein Platz im Schatten suchen und ganz kleine Brötchen
    > backen....mich eingeschlossen!

    Sein Engagement in diversen Bereichen ist äußerst bemerkenswert. Er ist definitiv ein genialer Typ von dem es auch gerne noch ein paar mehr geben könnte und ich verzeihe ihm noch viel mehr als er angeblich gerade verbockt.

    Insofern +1

  18. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: FreierLukas 29.12.17 - 22:08

    Deutschland ist Sozialdemokrat. Sozial heißt man gibt sich mit dem was man hat zufrieden und kümmert sich darum dass es allen anderen genauo gut geht wie einem selbst. Sehr löblich, man kommt damit nur eben nicht in die Zukunft sondern tritt auf der Stelle.

    Die USA sind das krasse Gegenteil davon. Zufriedenheit ist der Feind. Man muss ständig seine eigene Komfort-Zone verlassen und vorpirschen wie es einst die Vorfahren getan haben. Amerika wird für diese Art Mensch langweilig und das nächste Ziel ist der Mars. Völlig egal auf wie viel Bequemlichkeit man verzichten muss, alles ist besser als Tag ein Tag aus das selbe zu tun bis man irgendwann das letzte mal die Augen schließt.

    The Martian Dream.

  19. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: Iomegan 30.12.17 - 02:00

    BER ist nicht verspätet weil er so viel besser as andere Flughäfen ist, sonder weil massiv fehlgeplant wurde!

  20. Re: Das eigentlich Problem sind wir, und nicht Musk

    Autor: Jolla 31.12.17 - 10:45

    vankooch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe ich nicht als Argument, zumal es auch nicht um China geht. Soweit ich
    > weis sind die hier genannten US Unternehmen...

    China wurde aber explizit angesprochen. Dort sind aber die Rahmenbedingungen anders als bei uns. Daher war der Vergleich einfach nur schlecht.

    >
    > Natürlich ist die Politische Lage in China sehr heikel, aber das Impliziert
    > ja nicht das alles was aus China kommt auch schlecht ist...

    Habe ich auch nicht gesagt und glaube ich auch nicht.

    >
    > Aüßerdem gibt es auch viele Großprojekte in Ländern die Politisch stabil
    > sind.. zb. Schweiz und Gotthard tunnel

    Wenn man die Schweiz als Beispiel genommen hätte, hätte ich auch nichts gesagt :)

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  1. Datenschutz: Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt
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    Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich in einer Rede als Hüter der Meinungsfreiheit aufgespielt. Darunter versteht er vor allem den eigenen Vorteil.


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