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Wie viele Ladesäulen pro Standort

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  1. Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: amb0ss 24.08.17 - 08:13

    Wie muss ich den Satz verstehen: "So stehen mehr als 20 Ladestationen auf der 520 Kilometer langen Strecke von München nach Bratislava sowie auf der rund 400 Kilometer langen Strecke von Wien nach Ljubljana" ... Nur 20 Stück, oder sind damit 20 Standorte gemeint?
    Selbst wenn pro Standort mehrere Säulen stehen, wenn ich an die Urlaubssaison denke, dann sind die normalen Tankstellen an der Autobahn immer gerammelt voll. Dann dürfen aber nicht zu viele gleichzeitig Strom tanken wollen.
    Das ganze Thema ist für mich so lächerlich. Als Drittwagen für Mutti zum Einkaufen in der Stadt, ok - allerdings etwas teuer! Und selbst wenn einige Elektrofahrzeuge auf Langstrecke fahren, ab und an auch ok. Aber ein wirklicher Ersatz, für mich als Pendler und "Wochenend-Ausflügler", ist es bei Weitem noch nicht.
    Die Akku-Tauschstationen, die ich schon mal gesehen hab, klingen hingegen interessanter. Aber jeder macht ja wieder seins ... Wie schon bei den Steckern (bei Nürnberg hab ich eine Säule mit 3 verschiedenen Steckern gesehen - einer davon war kaputt).

  2. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: DoMeLe 24.08.17 - 08:15

    Hi

    Das gleiche wollte ich auch schreiben, wenn ich 115 Säulen durch 5 rechne bleibt auf Deutschland gerechnet nicht viel übrig... Daumen nach oben! :-)

  3. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: nightmar17 24.08.17 - 08:20

    Bei der überschrift habe ich zuerst auch nur an Deutschland gedacht.
    Man bräuchte wohl ca. 10 Ladestationen pro Standort oder so.

    Was ich mir auch noch gut vorstellen könnte, wäre eine App mit der man sehen kann ob es dort noch freie Stadionen gibt, so kann man das auf der Fahrt ein wenig planen.

    Die Entwicklung an sich ist gut, aber momentan etwas zu wenig, wobei ja auch noch nicht so viele Elektroautos unterwegs sind. Wenn jetzt jedes Jahr 100 Stationen entstehen, kann man den Bedarf dann vielleicht decken.

  4. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: TrollNo1 24.08.17 - 08:21

    Ach was, bei uns gibts doch eh kaum Elektroautos. Da reichen auch die 5 Standorte auf der Langstrecke. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich alle 10 in Deutschland für den außerstädtischen Verkehr gekauften Elektroautos an einer Säule treffen, ist doch eher gering :D

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  5. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: amb0ss 24.08.17 - 08:33

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach was, bei uns gibts doch eh kaum Elektroautos. Da reichen auch die 5
    > Standorte auf der Langstrecke. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich alle 10 in
    > Deutschland für den außerstädtischen Verkehr gekauften Elektroautos an
    > einer Säule treffen, ist doch eher gering :D

    Korrekt. Aber unsere Regierung hat ja ehrgeizige Ziele :'D

    Grundsätzlich habe ich gar keine Probleme mit Elektroautos. Aber gerade wenn ich in den Nachrichten sowas wie "Quote" höre, dann kommt's mir hoch. Solange nicht sichergestellt ist, dass es eine ausreichende Infrastruktur gibt (unterwegs und auch zuhause in Mietshäusern etc.), sollten die Herren ganz still sein. Dazu kommt noch die Massentauglichkeit (Preis, Unterhalt, etc.).
    Die Leute werden schon umsteigen, wenn es attraktiv genug ist. Da muss man nichts pushen oder erzwingen. Druck führt nur zu Gegendruck - und das bringt Leute in diesem Fall eher in eine ablehnende Haltung.

  6. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: Sharra 24.08.17 - 08:38

    Ach, die Politik geht doch weiterhin davon aus, dass man E-Autos genauso schnell "tanken" kann, wie einen Verbrenner. Der Fahrer hat also sage und schreibe 5 Minuten Zeit, und muss dann die Ladesäule zügig räumen, damit der nächste seine 2-3 Kilowatt reinpumpen darf.

    Wir haben hier z.B. vor, ich glaube 2? Jahren, einen neuen Autohof bekommen. Dort hat man 4 Tesla-Ladesäulen aufgebaut. Eine ist quasi immer dauerbelegt, und immer der selbe Wagen. Egal wann man vorbei schaut, der steht vor der einen Säule. Bleiben also noch 3... Und das auch nur, weil ansonsten kaum einer mit den Dingern rumfährt.

  7. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: b.mey 24.08.17 - 08:56

    Man muss davon ausgehen, dass sich das wohl ab 2018/2019 ändern wird, wenn Model 3 erst richtig in Masse produziert wird. Auch aus Deutschland gibt es schon viele Vorbestellungen. Gerade Tesla hat sehr vorausschauend eine umfangreiche Schnellladeinfrastruktur für Überland-Reisen international aufgebaut und baut weiter fleißig aus. Mittlerweile auch immer mehr Ladestationen an Hotelparkplätzen und Restaurants (die laden dann dafür nicht ganz so schnell. Und wenn das ausgebaut ist, wird man auch noch in Parkhäusern und großen Parklplätzen ausbauen, wärend parallel der Massenverkauf von Model 3 weiter läuft.

    Diesen Vorsprung hat Tesla und der hat dazu geführt, dass die Säulen heute (noch) komplett überdimensioniert sind und häufig leer stehen. Tesla hat eben das Henne-Ei Problem gelöst, aber in Deutschland ist es schwierig Risikokapitalgeber für solche Langfristigen Planungen zu finden.

    Man sollte nicht vergessen, dass die Überland Schnelladestationen nicht die generellen Ladestellen sind. Sie dienen wirklich nur dem sehr schnellen Nachladen von 50 - 80% der Batteriekapazität zum weiterfahren. Nicht zum Vollladen. Vollladen wird man am Hotelparkplatz, an der Straße im Wohngebiet, in der eigenen (Tief-)Garage oder vorm eigenen Haus, aber nicht an den Schnelladern an den Autobahnen und Schnellstraßen.

  8. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: amb0ss 24.08.17 - 08:57

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wir haben hier z.B. vor, ich glaube 2? Jahren, einen neuen Autohof
    > bekommen. Dort hat man 4 Tesla-Ladesäulen aufgebaut. Eine ist quasi immer
    > dauerbelegt, und immer der selbe Wagen. Egal wann man vorbei schaut, der
    > steht vor der einen Säule. Bleiben also noch 3... Und das auch nur, weil
    > ansonsten kaum einer mit den Dingern rumfährt.

    In den USA sind die ja teilweise schon ein weniger weiter. (Je nach Bundesstaat etc.) Dort haben die auch die Probleme der Dauerparker an den Superchargern. Teilweise Anwohner, teilweise Leute, die dann über der Zeit noch stundenlang shoppen, essen gehen, etc.. Einerseits vermarktet man ja die Ladesäulen so, dass man in Ruhe Pausen machen soll (...) aber ja nicht zu lang. Es fehlt einfach ein stimmiges Konzept - weltweit - von allen Herstellern zudem akzeptiert.
    Ich würde ja die Lösung mit dem Akkutausch favorisieren, dass kann man mit tanken vergleichen (auch wenn sie im Werbe-Video einen S8 mit 90l im Vergleich volltanken :D ). Aber da kostet ja die Infrastruktur ...

  9. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: b.mey 24.08.17 - 09:03

    Auch hier hilft der Blick in die Zukunft. Tesla baut in alle ihre Autos die Hardware für autonomes Fahren ein und bietet per Softwareupdate ein Upgrade der Funktion. Etwas in die Zukunft geplant, plant Tesla Supercharger Umrüstungen, welche vollautomatisch den Ladestecker in den Tesla stecken können. Dies in Kombination mit vernetzten halb- oder vollautonomen Teslas führ dazu, dass der fertig geladene Tesla (eingestellter Ladestand erreicht) selbstständig umparkt und die Ladesäule frei gibt, und der in der nächste in der Nähe wartend geparkte Tesla automatisch an die Säule ran fährt und sich läd.

    so können die Teslakunden die heute schon solche Gewohnheiten haben diese beibehalten und die vielen zu erwartenden neuen Model3 Kunden können sich diese Gewohnheiten auch angewöhnen, wärend ihre Autos auf dem Parkplatz autonom das Laden der Reihe nach übernehmen.

    Wer das für übertriebene Zukunftsmusik hält, der hat Tesla und Elon Musk noch nicht verstanden und nicht verfolgt was z.B. SpaceX in der Vergangenheit bereits für undenkbar gedachte Meilensteine erreicht hat.

    Und es ist davon auszugehen, dass deutsche Hersteller hier mit ähnlichem Beispiel folgen. Aber natürlich hat es dann einen Mehrwert, wenn ein Hersteller die Fahrzeuge und die Ladeinfrastruktur allein kontrolliert, weil man so diese Dinge viel schneller realisieren kann. Da Tesla aber auf offene Standards setzt, ist davon auszugehen, dass die Techniken adaptiert werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.08.17 09:05 durch b.mey.

  10. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: AndyMt 24.08.17 - 09:23

    amb0ss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Wir haben hier z.B. vor, ich glaube 2? Jahren, einen neuen Autohof
    > > bekommen. Dort hat man 4 Tesla-Ladesäulen aufgebaut. Eine ist quasi
    > immer
    > > dauerbelegt, und immer der selbe Wagen. Egal wann man vorbei schaut, der
    > > steht vor der einen Säule. Bleiben also noch 3... Und das auch nur, weil
    > > ansonsten kaum einer mit den Dingern rumfährt.
    >
    > In den USA sind die ja teilweise schon ein weniger weiter. (Je nach
    > Bundesstaat etc.) Dort haben die auch die Probleme der Dauerparker an den
    > Superchargern.
    Bei stark genutzten Superchargern wird man per App aufgefordert 5 Minuten nach erreichen des Soll-Ladestandes das Auto weg zu fahren. Ansonsten kostet's pro Minute 40 cent. Stellt Tesla fest, dass man ständig an seinem lokalen Supercharger lädt wird man freundlich aufgefordert das zu unterlassen. Was passiert, wenn man es weiter macht, weiss ich allerdings nicht...
    > Teilweise Anwohner, teilweise Leute, die dann über der Zeit
    > noch stundenlang shoppen, essen gehen, etc.. Einerseits vermarktet man ja
    > die Ladesäulen so, dass man in Ruhe Pausen machen soll (...) aber ja nicht
    > zu lang. Es fehlt einfach ein stimmiges Konzept - weltweit - von allen
    > Herstellern zudem akzeptiert.
    > Ich würde ja die Lösung mit dem Akkutausch favorisieren, dass kann man mit
    > tanken vergleichen (auch wenn sie im Werbe-Video einen S8 mit 90l im
    > Vergleich volltanken :D ). Aber da kostet ja die Infrastruktur ...
    Akkutausch wurde schon mal versucht, die Firma ging aber pleite. Eigentlich auch logisch, denn das gebundene Kapital in den gelagerten Batterien ist einfach viel zu teuer - das rechnet sich nie.
    Die Ladezeit ist aber meist gar kein Problem - ich seh das bei meinem Vater, der hatte Anfangs auch Bedenken, hat sich dann aber drauf eingelassen. Er fährt ca. 30'000km im Jahr und er hat noch nie eine Bemerkung gemacht, dass das Laden ein Problem war, zu viel Zeit gekostet hat, oder sonst was war.

  11. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: sampleman 24.08.17 - 09:27

    BMW und Mercedes arbeiten an der Induktionsladung. Das wäre natürlich noch einfacher, statt einen Roboter einen Stecker ziehen zu lassen...

    Und wenn der elektrische Anschlusswert das Problem ist, dann stattet man halt fünf Parkplätze nebeneinander mit Induktionsschleifen aus, und die Elektronik schaltet einfach um. Das Problem mit den Dauerparkern an der Ladesäule kann man auch über Parkgebühren lösen. Es wird sich auf die Dauer sicher nicht durchsetzen, dass der Strom kostenlos ist. Auch Tesla hat das Kostenlos-Prinzip ja bereits aufgekündigt. Nehmen wir mal an, wir haben einen 100 kWh-Lader, dann haut der pro Stunde Strom für 25 Euro raus. Das könnten dann die Parkgebühren pro Stunde sein - egal wie lange das Auto dort steht;-)

  12. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: Klausens 24.08.17 - 09:38

    Ich glaub dass Akkutausch im Summe langsamer ist als Laden.

    Allein der Platzbedarf dürfte mindestens der einer "normalen" Tankstelle sein. Wenn man noch ein Lager zum Laden der Akkus braucht wohl eher mehr.
    Dagegen steht ein normaler Parkplatz mit Stecker.

  13. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: amb0ss 24.08.17 - 11:00

    Wie wäre es mit Vorhersage Modellen. Man müsste nicht die Akkus permanent geladen lagern, sondern nur auf Bedarf. Quasi "Freitag + Ferien + Nachmittags" = Hoher Andrang = Anzahl x vorladen.
    Und je nach Standort unterschiedliche Anzahl von Lager-Akkus. (Man bekommt ja eh immer den leeren Akku eines Kunden, wenn der zum Tauschen kommt.) Der Puffer (also die Anzahl der vorgelagerten Akkus) müsste also der maximalen Besucheranzahl einer bestimmten Zeitspanne entsprechen.

    Haja, alles nur Gedankenspiele :D mehr als zurücklehnen und zuschauen geht eh nicht :)

  14. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: Azzuro 24.08.17 - 11:00

    > Die Akku-Tauschstationen, die ich schon mal gesehen hab, klingen hingegen
    > interessanter.
    Das Thema kommt immer wieder auf, ist aber durch. Die Nachteile sind nachvollziehbar, und das hat wenig damit zu tun, dass die Hersteller unbedingt was proprietäres haben wollen. Anstatt das weiter auszuführen nur mal zwei Links:
    https://www.golem.de/news/elektroauto-tesla-gibt-akku-tauschmoeglichkeit-keine-chance-1506-114571.html
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Doch-kein-Better-Place-Das-Scheitern-von-Israels-E-Auto-Traum-3351325.html

    > Wie schon bei den
    > Steckern (bei Nürnberg hab ich eine Säule mit 3 verschiedenen Steckern
    > gesehen
    Diese hier genannten haben auch drei Stecker. Das ist aber überhaupt kein Problem. Mich wundert es doch sehr, dass immer wieder Leute etwas von "die sollen sich mal auf einen Steckerstandard einigen" erzählen, aber offenbar den aktuellen Stand gar nicht kennen.

    Mit AC und DC gibt es eben nunmal zwei unterschiedliche Prinzipien. AC ist "Normalladen". Und da gibt es längst den "Typ2"-Stecker. Der ist 2013 von der Europäischen Komission als Standard festgelegt werden. Jede Ladesäule und quasi jedes (neuere) Elektroauto in Deutschland hat diesen Stecker. Da macht überhaupt nicht jeder Hersteller sein eigenes Ding. Hat auch nie. Also überhaupt kein Problem.

    DC-Schnelladung ist bei einigen Autos nur optional bzw. teils gar nicht möglich. In der Tat gibt es da leider 3 Techniken - aber das ist letztlich auch nicht dramatisch. Tesla hat mit Supercharger sein eigenes Ding. Daneben gibt es mit Chademo und CCS eben zwei Standards. Chademo ist etwas älter, kommt aus Japan, und ist dort weit verbreitet, aber bisher auch hier. CCS wurde vor allem von den deutschen Herstellern gepusht, und wird sich wohl in Deutschland und Europa durchsetzen. Im CCS-Konsortium sitzen alle deutschen Hersteller, aber mittlerweile auch Ford, GM, Renault, Honda, Hyundai, JaguarLandRover, Mitsubishi, PSA, Volvo, Tesla. Noch gibt es ein paar Autos in Deutschladn mit Chademo, ich denke in Zukunft (z.B. der nächste Nissan Leaf) wird wohl CCS haben. Ist aber auch kein problem, BMW z.B. stattet den i3 für den japanischen Markt mit Chademo aus.

    Also, außer Tesla ist es sogar schlicht und ergreifend falsch, dass da jeder etwas eigenes machen würde. Und auch wenn es nicht optimal ist, dass wir beim DC laden derzeit CCS, Chademo und Supercharger parallel haben, ist das kein Problem. Was dagegen wohl eher ungünstig ist, sind die verschiedenen Abrechnungssysteme. Ich glaube es gibt keine Säule, wo man einfach mit Kreditkarte oder EC-Karte bezahlen kann. Stattdessen muss man sich bei dem Anbieter der Säule registrieren und bekommt dann eine Zugangskarte.

  15. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: Klausens 24.08.17 - 11:12

    Also ich seh ehrlich gesagt in diesen Akku-Tausch-Systemen eine Unmenge an Nachteilen, aber kaum Vorteile.

    - Akkus haben komplett unterschiedliche Abmessungen. Soll man die vereinheitlichen? Oder X-Verschiedene Normgrößen einführen? Oder darf der Tesla Model S nur noch Akkus haben, die auch in einen Renault Twizy passen?
    - Akkus haben unterschiedliche Chemie, Spannung, Leistung. Soll man Neuentwicklungen verhindern, weil man einen einzigen Akkutyp braucht? Muss der Akku eines Renault Twizy für 500kW ausgelegt sein, weil er evtl. das nächste mal in ein Tesla Model S kommt?
    - Akkus haben unterschiedlichen Alterungszustand. Wie wird das ausgeglichen? Gibt's dann nur noch Mietmodelle?
    - Akkus haben unterschiedliche Kapazitäten. Gibt's dann nur noch eine? Oder muss ich damit leben nach jedem Tausch eine andere Reichweite zu haben? Wie funktionieren dann Neuentwicklungen?
    - Akkus sind außerhalb des Autos Gefahrgut. => Teure Tauschsysteme
    - Akkus sind schwer und groß => Teure und große Tauschsysteme
    - ...

    Je länger man über das System nachdenkt, desto dämlicher wird es.

    Und nun zum Vergleich das Laden:
    - Laden ist einfach, günstig, flexibel und braucht wenig Platz.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 24.08.17 11:30 durch Klausens.

  16. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: DAASSI 24.08.17 - 14:57

    Früher hat man es auch hinbekommen seine AA-Batterien zu wechseln und damit verschieden Leistungsstufen aufzubauen, so etwas ähnliches sollte da doch auch hinzubekommen sein. Klar: Modularität geht auf Kosten der maximalen Leistungsfähigkeit, aber zugunsten der Wiederverwendbarkeit.

    Praktikabel wäre für mich: 3-4 "Einheitsakkus", die je nach Leistung in unterschiedlicher Anzahl eingebaut werden, z.B.: 1 kleiner Akku in einen Twizy, 4 kleine Akkus in einen Leaf, 2 große für einen Tesla.
    Verschleiß des Akkus kann man über eine Messung erkennen und entsprechend behandeln, genau so wie heutzutage auch nicht jeder volltankt braucht auch nicht jeder den vollsten Akku.
    Außerdem würde ich immer die Möglichkeit der Wallbox für daheim bestehen lassen, d.h. die Ladeelektronik nicht aus dem Auto entfernen, sondern fürs Laden daheim drin lassen.

    Kosten/Preis würde ich einerseits aus den Stromkosten und aus den Kosten des Akkus für eine Verwendung zusammensetzen.

  17. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: ChMu 24.08.17 - 22:19

    AndyMt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Ladezeit ist aber meist gar kein Problem - ich seh das bei meinem
    > Vater, der hatte Anfangs auch Bedenken, hat sich dann aber drauf
    > eingelassen. Er fährt ca. 30'000km im Jahr und er hat noch nie eine
    > Bemerkung gemacht, dass das Laden ein Problem war, zu viel Zeit gekostet
    > hat, oder sonst was war.

    Das ist logisch. Die Bedenken, Beschwerden und Beschreibungen warum das alles nicht geht kommen ja von Leuten, welche nie electrisch gefahren sind und alles tun um es allen madig zu machen. Faehrt man dann selbst, aendert sich die Meinung meisst radical. Normalerweise weiss man vorher was man so faehrt, wo man faehrt und wo man laedt (idR zu Hause) Wenn das Fahrprofil oder die Lade Moeglichkeiten nicht stimmen, wird man kaum ein electrisches Auto kaufen. Das waere das gleiche, als wenn man sich ein Wasserstoff Auto holt, weil man das ja wie an der Tankstelle (teuer) betanken kann, aber die naechste Tankstelle 400km die Strasse rauf steht bei 350km Reichweite.

  18. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: tingelchen 24.08.17 - 22:35

    Es sind allerdings nur insgesamt 5 Säulen in DE. Also reicht es aus das sich 2 an einem Standort treffen damit schon einer warten muss ;)

  19. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: tingelchen 24.08.17 - 22:48

    Es ist von Ladestationen die Rede. Ergo keine Standorte. Daher ist es zwar ganz schön 5 Stationen in DE zu haben. Aber helfen tut das auch kein Stück ;) Das ganze macht erst Sinn, wenn EU weit ein dichtes Netz an Stationen existiert, welche mit min. 120kW laden. Mehr ist wünschenswert.

    Derzeit stehen die meisten Stationen nicht einmal in der Nähe einer Autobahn und können mit Glück mit ~40kW laden. Langstrecke kann man damit in die Tonne treten. Ist eher nur was für die besseren Einkaufswagen. Die sich jedoch kaum einer kauft, weil es keinen Sinn ergibt sich ein solches zu kaufen. Man hat keine Vorteile. Nur Nachteile.

  20. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    Autor: lestard 25.08.17 - 08:44

    Wenn man in einer App sieht, ob gerade geladen wird oder nicht, hilft das ja auch noch nicht so richtig weiter. Denn bis man dort angelangt ist kann sich das ja ändern. Da macht man eventuell einen Umweg weil man seine Route danach planen will und kurz vorher kommt dann doch jemand anderes und schnappt die Säule weg.

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