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Steuergeldverschwendung für Reiche

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  1. Steuergeldverschwendung für Reiche

    Autor: pointX 24.12.19 - 18:53

    Ich dachte, dass BEVs sich sowieso nach (je nach sogenannter "Studie") zwischen 50.000 - 100.000km von allein rechnen, weil doch der Verbrauch (auch bei regulärem Strompreis) günstiger wäre und die laufenden Kosten (Reparatur etc.) geringer wären.

    Für ein Taxi, dass im Durchschnitt 80.000km pro Jahr fährt, sollte sich also nach einem Jahr ein BEV von allein rechnen. Eine Förderung sollte dort nicht nötig sein.

    Entweder sind die ganzen Studien Mist, oder hier wird Steuergeld für eine grün-ideologisch gepushten Technologie und den Transport von Reichen (aka grünes Wählerklientel) verschwendet.
    Ich tippe ja auf beides.

    Diese grün-ideologische Förderung einer nicht marktfähigen Technologie ist reiner Wahnsinn.

  2. Re: Steuergeldverschwendung für Reiche

    Autor: sofries 25.12.19 - 01:09

    Grün-ideologisch klingt irgendwie nach AFD-Sprech. Was ist denn daran ideologisch eine Technologie zu unterstützen, die demnächst die führende Antriebsart sein wird. Das hat doch nichts mehr mit Ideologie zu tun, sondern ist eine klarer technologischer Wandel bei Autos, so wie der Wandel von CRT zum LCD Fernseher, von Handy zum Smartphone, von der Glühbirne zur LED-LampeY Selbst wenn man überhaupt nichts mit Umwelt an Hut hat und null an den Klimawandel glaubt, so muss man einfach aus pragmatischen und wirtschaftlichen Gründen so viel wie möglich in die Infrastruktur und die Verbreitung von Elektroautos fördern, sonst is man in 10-20 Jahren plötzlich international ein Niemand und jeder beschwert sich dann, dass Chinesen, Amis und Koreaner die neusten super Autos fahren und überall ein Netz zum aufladen haben und Deutschland ein Dritteweltland ist was Ladeinfrastruktur angeht, so wie sich jeder derzeit beschwert, dass viele Gegenden nicht mit gutem Internet versorgt sind um sowas wie Industrie 4.0 oder Home Office auf dem Lande überhaupt möglich zu machen.

  3. Re: Steuergeldverschwendung für Reiche

    Autor: GangnamStyle 25.12.19 - 07:54

    pointX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >[...]
    > Diese grün-ideologische Förderung einer nicht marktfähigen Technologie ist
    > reiner Wahnsinn.
    Die Förderung hat mit grün-ideologische Förderung nichts zu tun. Man könnte ja auch sagen, dass Du konservativ-ideologisch argumentierst.
    Denke doch mal einige Jahre zurück als wir in einer Wirtschaftskrise wegen Lehman Brothers standen. Damals wurde sog. "Abwrackprämie" eingeführt. Das war doch auch nicht grün-ideologisch. Im übrigen, war die Grüne sowohl damals als auch heute nicht an der Bundesregierung beteiligt. Es geht in beiden Fällen nur um Unterstützung der Autoindustrie.

    Wenn es nach den Grünen gehen würde, würden wir viel attraktivere Preise in ÖPNVs haben, was ja auch sinnvoll ist. Aber vorher müsste man ÖPNVs ausbauen, denn durch die lange CDU-Vormachtstellung wurde ÖPNV in Deutschland total vernachlässigt.

    Schau mal um uns herum, mit wie viel E-Autos gefördert wurden und werden. Dann wirst Du sehen, dass das mit "grün-ideologisch" nichts zu tun hat. Was jetzt passiert, nennt man eine Disruption. Die passiert mit oder ohne Förderung so oder so. Mit Förderung wird sie nur etwas beschleunigt. Das ist doch gut, denn Deutschland ist immer noch ein führendes Industrieland. Wenn wir weiterhin diesen Titel für uns beanspruchen wollen, müssen wir vorangehen - nicht hinterherhecheln. Frohe Weihnachten.

  4. Re: Steuergeldverschwendung für Reiche

    Autor: jo-1 25.12.19 - 10:29

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grün-ideologisch klingt irgendwie nach AFD-Sprech. Was ist denn daran
    > ideologisch eine Technologie zu unterstützen, die demnächst die führende
    > Antriebsart sein wird.

    Die Ausdrucksweise fand ich auch befremdlich - den Kern der Aussage hast Du grade selber relativiert - wenn es sich sowieso durchsetzen wird - wozu dann eine Förderung - SmartPhones wurden auch nicht gefördert oder MP3-Player oder bisherige Autos ;-)

    > Das hat doch nichts mehr mit Ideologie zu tun,
    > sondern ist eine klarer technologischer Wandel bei Autos, so wie der Wandel
    > von CRT zum LCD Fernseher, von Handy zum Smartphone, von der Glühbirne zur
    > LED-LampeY Selbst wenn man überhaupt nichts mit Umwelt an Hut hat und null
    > an den Klimawandel glaubt, so muss man einfach aus pragmatischen und
    > wirtschaftlichen Gründen so viel wie möglich in die Infrastruktur und die
    > Verbreitung von Elektroautos fördern,

    Bei den Andren genannten Themen brauchte es auch keine Förderung ;-)

    > sonst is man in 10-20 Jahren
    > plötzlich international ein Niemand und jeder beschwert sich dann, dass
    > Chinesen, Amis und Koreaner die neusten super Autos fahren

    Mir wurst was die Chinesen, Amis und Koreaner fahren - solange es Premium Prunkte sind, die wir herstellen - die Antreibst macht bezogen auf den Gesamtenergieaufwand wenig aus - gerne auch mal hier nachgucken - sehr gute Diskussion - leider wohl etas zu intellektuell für viele hier ;-)

    https://www.zdf.de/gesellschaft/precht/ist-die-erde-noch-zu-retten-100.html

    Wir bauchen nicht mehr effiziente Fahrzeuge sondern weniger Fahrzeuge die weniger vom Einzelnen bewegt werden.

    > und überall ein
    > Netz zum aufladen haben und Deutschland ein Dritteweltland ist was
    > Ladeinfrastruktur angeht, so wie sich jeder derzeit beschwert, dass viele
    > Gegenden nicht mit gutem Internet versorgt sind um sowas wie Industrie 4.0
    > oder Home Office auf dem Lande überhaupt möglich zu machen.

    das gibt es heute schon - nennt sich ÖPNV - ist sogar Strom entlang den strecken verlegt ;-)

  5. Re: Steuergeldverschwendung für Reiche

    Autor: schap23 25.12.19 - 13:33

    Grün-ideologisch bedeutet, daß das nicht wirtschaftlicher Sachverstand sondern grüne Ideologie am Werk ist. Das ist ein berechtigtes Argument und es könnte noch böser formuliert werden, nämlich als grüne Klientelpolitik, die Leute mit Geld belohnt, die der Grünen genehm sind.

    "AfD-sptech" als Totschlagsargument ist einfach nur eine ziemlich durchschaubare, primitive Art, einen sonst sehr zutreffenden Beitrag anzugreifen. Es ist außerdem dumm, Argument nur deshalb anzugreifen, weil sie auch vom politischen Gegner (hier AfD) angeblich verwendet werden.

  6. Re: Steuergeldverschwendung für Reiche

    Autor: sustain 25.12.19 - 14:47

    Wusstest Du, dass in den 50er Jahren Tankstellen subventioniert wurden, um individuellen Fernverkehr, wie wir ihn heute kennen, zu ermöglichen?

    Und dass jährlich 9 Milliarden Euro Subventionen in den Diesel fließen?

    Und dass eine flat rate der Stadtwerke (das sind privatwirtschaftliche Unternehmen) mit einer Subvention gar nichts zu tun haben?

    Entweder man geht mit der Zeit oder man geht mit der Zeit. Such Dir für unsere Volkswirtschaft was aus...

  7. Re: Steuergeldverschwendung für Reiche

    Autor: whitbread 25.12.19 - 16:19

    Tja - ich halte auch nix von der E-Prämie, da sie absolut nicht ökologisch ist. Sie fördert primär zu schnelle, zu schwere, zu teure und damit zu ressourcenverschwendende Autos. Nicht dass ich nicht auch ein BEV fahren würde, aber eine Förderung eines gewichtsoptimierten Golfs o.ä. (gibts aktuell nicht) mit 3 Liter Verbrauch (ggf. als Hybrid) würde mindestens genauso viel Sinn geben.
    Aus meiner Sicht sind BEVs für die Langstrecke noch nicht geeignet, weil wir damit völlig überdimensioniert bauen. Für die Stadt incl. Umland sollte es dann gerne förderfähige leichte und leistungsärmere BEVs geben, die dann auch gefördert werden.
    Aktuell ist das absolut mieseste Lobbypolitik, da unsere Autobauer gepennt haben und die Käufer sonst nichtdeutsche BEVs kaufen würden.

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