1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Elektroautos: Deutschland rollt ohne…

Methanol-Brennstoffzelle für E-Autos

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Methanol-Brennstoffzelle für E-Autos

    Autor: Netzweltler 28.01.16 - 11:19

    Vorteile:
    - DMFC ermöglicht höhere Reichweite als Batterie
    - Bestehende Infrastruktur (Tankstellen) kann beibehalten werden
    - Autos haben wie gewohnt Tanks, die sich wie bisher befüllen lassen
    - Treibstoff läßt sich regenerativ erzeugen und auch für Gebäudeversorgung (Strom, Wärme) verwenden. Auch die Herstellung anderer, höherwertiger Produkte ist denkbar. Herstellungseffizienz spielt bei Verwendung von EE keine große Rolle.

  2. Re: Methanol-Brennstoffzelle für E-Autos

    Autor: oxybenzol 28.01.16 - 11:24

    Und wie sieht es mit dem Wirkungsgrad bei der Erzeugung von Methanol aus Strom aus? Und nein Strom ist nicht kostenlos. Bei jeder Solarzelle oder WKA entstehen Kosten durch Bau, Wartung und Entsorgung und diese müssen durch den produzierten Strom wieder reingeholt werden.

  3. Re: Methanol-Brennstoffzelle für E-Autos

    Autor: Sebbi 28.01.16 - 11:30

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Herstellungseffizienz spielt bei Verwendung von EE keine große Rolle.

    Natürlich spielt das eine Rolle. Auch EE-Strom ist ein handelbares Gut und warum sollte man daraus nicht die höchste Wirkung erzielen wollen?

  4. Re: Methanol-Brennstoffzelle für E-Autos

    Autor: Netzweltler 28.01.16 - 12:24

    Wie effizient ist es, Erdöl, das sich über Millionen Jahre gebildet hat, innerhalb von 200 Jahren durch den Auspuff zu jagen?

    Die Herstellungseffizienz für Methanol (übrigens mit CO2 aus der Luft) wird natürlich steigen durch stetige technische Weiterentwicklung. Deshalb aber das von vornherein für unmöglich zu erklären, halte ich für absurd.

  5. Re: Methanol-Brennstoffzelle für E-Autos

    Autor: Berner Rösti 28.01.16 - 13:05

    oxybenzol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie sieht es mit dem Wirkungsgrad bei der Erzeugung von Methanol aus
    > Strom aus? Und nein Strom ist nicht kostenlos. Bei jeder Solarzelle oder
    > WKA entstehen Kosten durch Bau, Wartung und Entsorgung und diese müssen
    > durch den produzierten Strom wieder reingeholt werden.

    De Wirkungsgrad spielt keine Rolle, sondern allein der Preis.

    Gerade die Produktion von Strom wetterabhängigen Quellen (Wasser, Wind, Sonne) lässt sich nicht auf den tatsächlichen Bedarf abstimmen, so dass es hier regelmäßig Phasen mit einem hohen Überangebot und einem Mangel an Strom gibt.

    Wenn die Sonne brennt, der Wind bläst und die Wasserkraftwerke auf vollen Touren röhren, dann ist der Strompreis im Keller, so dass nicht selten sogar einzelne Kraftwerke vom Netz genommen werden.

    Und je mehr "Erneuerbare" wir haben, desto stärker wird dieser Effekt.

    Also muss eine Lösung her, Strom zu speichern. Die Umwandlung in einen lagerfähigen und transportablen Energieträger ist daher die beste Lösung, auch wenn es dabei Verluste gibt. Denn wenig ist immer noch mehr als nichts.

  6. Re: Methanol-Brennstoffzelle für E-Autos

    Autor: oxybenzol 28.01.16 - 13:41

    Wenn Stromspeicher, dann Wasserstoff, da geringerer Aufwand und damit auch Wirkungsgrad höher. Dann wäre da noch Strom in Form von Wärme zu speichern, ob nun einfach Wasser erhitzen oder Latentwärmespeicher, hängt von den Kosten ab. Im Akkubereich hat wahrscheinlich der Flusszellenakku die besten Aussichten, da für einen stationären Speicher Gewicht und Größe kaum eine Rolle spielen, sondern nur Kosten. Norwegen ist auch noch eine Möglichkeit, Speichergröße dort sind wohl 70TWh, HGÜ wrid ja auch schon gebaut. Zu guter letzt wäre da noch der Lageenergiespeicher, dürfe wohl aber eher im Bereich der vorhandenen Pumpspeicher liegen. Man will ja nicht in die Natur eingreifen, also bleiben nur ehemalige Bergwerke.

  7. Re: Methanol-Brennstoffzelle für E-Autos

    Autor: Netzweltler 28.01.16 - 15:13

    Wasserstoff hat den Nachteil, daß es unter den üblichen Umgebungsbedingungen gasförmig ist. Für genügend hohe Fahrzeugreichweite muß es daher unter hohem Druck oder tiefgekühlt flüssig getankt werden, was seine Anwendbarkeit deutlich verschlechtert.
    Nicht zu unterschätzen sind auch die Verluste durch Ausgasungen.

    Pumpspeicher liefern üblicherweise nur für wenige Stunden Strom. Gasförmige Energieträger (zunächst H2, später Methan) speichern Energie für Wochen oder sogar Monate.

  8. Re: Methanol-Brennstoffzelle für E-Autos

    Autor: Berner Rösti 28.01.16 - 16:45

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wasserstoff hat den Nachteil, daß es unter den üblichen
    > Umgebungsbedingungen gasförmig ist. Für genügend hohe Fahrzeugreichweite
    > muß es daher unter hohem Druck oder tiefgekühlt flüssig getankt werden, was
    > seine Anwendbarkeit deutlich verschlechtert.

    Da es ja bereits heute Fahrzeuge gibt, die mit gasförmigen Brennstoffen betrieben werden, sollte das keine allzu große Hürde sein, wenngleich es bei Wasserstoff nochmals aufwändiger ist als bei CNG.

    > Nicht zu unterschätzen sind auch die Verluste durch Ausgasungen.

    Das Problem gehört wohl der Vergangenheit an, da sich die Technik hier auch weiterentwickelt hat.

    > Pumpspeicher liefern üblicherweise nur für wenige Stunden Strom. Gasförmige
    > Energieträger (zunächst H2, später Methan) speichern Energie für Wochen
    > oder sogar Monate.

    Korrekt. Und man kann große Energiemengen relativ leicht transportieren, während ein Pumpspeicherwerk an einen Standort gebunden ist.

    Denkbar wäre z.B., in sonnenreichen Ländern große Mengen Wasserstoff herzustellen und dann per Gastankschiffe in die nördlicheren Länder zu transportieren.

  9. Re: Methanol-Brennstoffzelle für E-Autos

    Autor: xp900 31.01.18 - 05:41

    Ich denke hier sind nicht die Herstellugskosten des Methanol ausschlaggebend. Da Batterien,Erdgastanks und Wasserstoffbehälter ein erhebliches Gewicht aufweisen. Sollte die Methanolbrennstoffzelle durchaus eine Chance für die Zukunft im Auto haben. Auch die Kosten für die Herstellung von Methanol sind nur geringfügig abweichend von der E-Gasproduktion.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. (Senior)Berater (m/w/d) im Bereich Industrie 4.0 / Digitalisierung
    PROTEMA Unternehmensberatung GmbH, Stuttgart-Degerloch
  2. Business Analystin / Business Analyst Reporting (m/w/d)
    GKV-Spitzenverband, Berlin
  3. Software-Entwickler / Developer-Fullstack / Datenbank (m/w/d)
    ZKM Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Karlsruhe
  4. Senior Software Tester (w/m/d)
    AIXTRON SE, Herzogenrath

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 6 Monate gratis (danach 7,99€ pro Monat - jederzeit kündbar)
  2. (u. a. Take Two Promo (u. a. Borderlands 3 für 18,99€, XCOM 2 Collection für 16,99€), Ace...
  3. 41,65€
  4. mit 89€ neuer Bestpreis auf Geizhals


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de