1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Elektroautos: Die elektrischste…

Genau das habe ich vor, Ladestation in der Tiefgarage.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Genau das habe ich vor, Ladestation in der Tiefgarage.

    Autor: Jogibaer 20.02.20 - 18:52

    Top Golem, vielen Dank für den Artikel. Ich bin Mieter und habe quasi genau das vor. Ich brauche eine Genehmigung der WEG um eine Stromleitung zu meinem Stellplatz in der Tiefgarage legen lassen zu dürfen. Am besten wäre es natürlich wenn alle mitziehen und nur einmal die Brandschotts der Kabeldurchführungen geöffnet/geschlossen werden müssen sowie gleich ein passender Verteiler im Keller installiert werden würde, aber das wäre viel zu weit gedacht für die meisten Menschen. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Da sich Preise und Technik weiterentwickeln, muss man gar nicht sofort ein Lastmanagement einbauen, sondern kann es nachrüsten sobald mehr E-Auto Besitzer dazu kommen. Die Infrastruktur bzw. Kabel sollten aber schon gelegt sein um die zukünftigen Installationskosten so niedrig wie möglich zu halten. Wie es dann allerdings mit der Förderung, hier durch die Landesbank BW, aussieht, ist dann wieder fraglich. Wenn niemand mitzieht, hoffe ich das sie mir wenigstens erlauben werden das einzelne 11 kW Kabel zu meinem Stromzähler "ziehen" lassen zu dürfen. Die Kapazität des Hausanschlusses ist mehr als ausreichend und mein Stromzähler geht bis ca. 42 kW, wäre also alles im grünen Bereich.

  2. Re: Genau das habe ich vor, Ladestation in der Tiefgarage.

    Autor: McWiesel 21.02.20 - 07:14

    Ich korrigiere das mal:

    > Da sich Preise und Technik weiterentwickeln

    Wenn sich alle blind in den Würgegriff der Stromanbieter begeben haben (die jährlich gnadenlos trotz sinkender Einkaufspreise für den Endkunden Preiserhöhungen im zweistelligen Bereich durchziehen, das gibt's nirgendwo sonst), dann wird sich die Technik weiterentwickeln, in dem man für Mobilität auf bezahlbare Energieträger mit kalkulierbaren Anbietern setzt. Zum Beispiel synthetische Kraftstoffe (die man aus dem Ausland ohne Strommafia importieren kann) oder Wasserstoff (wo das selbe gilt). Schaut man sich den Strompreis der letzten 10 Jahre an, wird absehbar, dass "Volladen" deutlich teurer werden wird als "Volltanken". Ergänzend dazu, dass man dank immer ausgereifteren Verbrennerautos (wo es im Gegensatz zum Akku immer noch technische Fortschritte gibt) mit "Volltanken" doppelt und dreimal so weit kommt. Unsere gierigen Strommonopolisten kriegen das locker hin und freuen sich über jeden E-Auto Besitzer, der mit seiner Karre keine Alternative hat und direkt an ihrem Kanthaken hängt. Da gibt es anders als im Haushalt auch kaum eine Chance durch neue Gerätschaften oder Verhaltensweisen Strom zu sparen. Außer vielleicht Fahrrad fahren.

    Dann hoffe ich, dass die ganzen Mieter für den Rückbau der sinnlosen Lade-Infrastruktur aufkommen müssen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.20 07:20 durch McWiesel.

  3. Re: Genau das habe ich vor, Ladestation in der Tiefgarage.

    Autor: robinx999 21.02.20 - 07:28

    In 10 Jahren ist der Strompreis um ca. 8 Cent pro kWh gestiegen https://strom-report.de/strompreise/strompreisentwicklung/
    Wenn es in 10 Jahren also evtl. bei 40 Cent pro kWh liegen sollte, so ist es immer noch günstiger wie Volltanken insbeondere wenn man bedenkt, dass der Benzinpreis vermutlich auch eher steigen wird. Von möglichen Fahrverboten von Verbrennern gar nicht erst geredet. Wasserstoff und Co ist sicherlich interessant, aber momentan halt nur begrenzt nutzbar, wenn man bedenkt, dass es kaum Tankstellen gibt, ein E-Auto welches man zu Hause laden kann ist eigentlich voll Benutzbar.

  4. Re: Genau das habe ich vor, Ladestation in der Tiefgarage.

    Autor: McWiesel 21.02.20 - 07:40

    8 Cent in 10 Jahren, das sind locker 30% Preiserhöhung. Und das wird weiter explodieren:
    - Die Anbieter werden rumheulen, dass sie ja soooo viel in ihre Netze wegen E-Mobilität investieren müssen und sich die Kunden finanziell solidarisch zeigen müssen.
    - Der Staat lässt sich auf längere Sicht gewiss nicht die Milliarden Euro an Mineralölsteuer entgehen. Eine Ersatzsteuer fürs Strom laden ist unausweichlich. Individualverkehr bleibt ein Hassobjekt der linksgruenen Politik und das wird auch mit dem E-Auto nicht anders werden. Da wird ja schließlich auch Energie verbraucht, die man satt besteuern muss ..

    Es ist doch immer das selbe... Ein neuen Markt mit günstigen Konditionen erschließen, den kritischen Punkt ohne Rückweg erreichen, den Kunden am Kanthaken haben und dann feste abkassieren. War noch nie anders. Und hier spielt neben Privatanbietern mit mafiösen Endkundenpreisen sogar noch (anders als z. B. im VoD Bereich) die Politik mit und will ebenfalls abkassieren .... Ein absolut übles Duo..

    Daher so weit wie möglich Finger weg von allem was Strom verbraucht... Egal ob Heizung oder Auto....



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.20 07:44 durch McWiesel.

  5. Re: Genau das habe ich vor, Ladestation in der Tiefgarage.

    Autor: robinx999 21.02.20 - 07:45

    Ja klar wären die 30% doch ist es halt immer noch günstiger wie ein Verbrenner.
    Persönlich rechne ich nicht mit einer Stromsteuer für das Laden eher mit einer Kilometerabhängigen Maut, die dann alle betrifft. Schon aus dem simplen Grund das man Ladestrom nicht wirklich von normalem Strom unterscheiden kann

  6. Re: Genau das habe ich vor, Ladestation in der Tiefgarage.

    Autor: Dwalinn 21.02.20 - 08:02

    Was heißt hier zu weit gedacht? Ich bezahle doch (als Mieter) keine teure Infrastruktur. Was bringt mir schon der Anschluss wenn ich meinen verbrenner noch 5 Jahre fahren will aber in 3-4 Jahren umziehen will.

    Und der Eigentümer will auch keine teure Infrastruktur zahlen die ihm nichts bringt außer Kosten.

  7. Re: Genau das habe ich vor, Ladestation in der Tiefgarage.

    Autor: Jogibaer 21.02.20 - 08:15

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich korrigiere das mal:
    >
    > > Da sich Preise und Technik weiterentwickeln
    >
    > Wenn sich alle blind in den Würgegriff der Stromanbieter begeben haben (die
    > jährlich gnadenlos trotz sinkender Einkaufspreise für den Endkunden
    > Preiserhöhungen im zweistelligen Bereich durchziehen, das gibt's nirgendwo
    > sonst), dann wird sich die Technik weiterentwickeln, in dem man für
    > Mobilität auf bezahlbare Energieträger mit kalkulierbaren Anbietern setzt.
    > Zum Beispiel synthetische Kraftstoffe (die man aus dem Ausland ohne
    > Strommafia importieren kann) oder Wasserstoff (wo das selbe gilt). Schaut
    > man sich den Strompreis der letzten 10 Jahre an, wird absehbar, dass
    > "Volladen" deutlich teurer werden wird als "Volltanken". Ergänzend dazu,
    > dass man dank immer ausgereifteren Verbrennerautos (wo es im Gegensatz zum
    > Akku immer noch technische Fortschritte gibt) mit "Volltanken" doppelt und
    > dreimal so weit kommt. Unsere gierigen Strommonopolisten kriegen das locker
    > hin und freuen sich über jeden E-Auto Besitzer, der mit seiner Karre keine
    > Alternative hat und direkt an ihrem Kanthaken hängt. Da gibt es anders als
    > im Haushalt auch kaum eine Chance durch neue Gerätschaften oder
    > Verhaltensweisen Strom zu sparen. Außer vielleicht Fahrrad fahren.
    >
    > Dann hoffe ich, dass die ganzen Mieter für den Rückbau der sinnlosen
    > Lade-Infrastruktur aufkommen müssen.

    In einem Punkt gebe ich dir Recht, der Strompreis ist teilweise viel zu hoch, der muss sinken und sollte zur Not subventioniert werden wenn uns die Lungen der Menschen in den Innenstädten irgendwas wert sind. Aber wie die Vorposter schon schrieben, selbst mit unserem vergleichsweise hohen Strompreis ist das Fahren mit Elektroauto immer noch günstiger, die geringeren Wartungskosten über die Laufzeit mal außen vor gelassen.

    Der Rest deines Beitrags ist aber bull****.
    Synthetische Kraftstoffe, in der Menge, muss man erst einmal herstellen können, und mit wie viel Energieaufwand? Dir ist schon bewusst dass man in die Produktion von Benzin/Diesel erheblich mehr Energie reinstecken muss als in die Produktion von Strom? Falls nicht, bitte mal recherchieren. Strom kann jeder ziemlich einfach selbst produzieren, Kraftstoff nicht. Strom verpestet nicht die Umwelt, Verbrenner schon, Katalysator hin oder her. Es bleibt ein Verbrennungsprozess. Abgesehen davon ist der Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren dermaßen schlecht, dass es völlig absurd wäre wenn wir daran festhalten würden. Selbst wenn der Strom für Elektroautos zu 100% aus Kohlekraftwerken gewonnen werden würde, wäre das im Wirkungsgrad und der Umweltverschmutzung immer noch viel besser und "sauberer" als ein Verbrennungsmotor inkl. Produktionskette des Kraftstoffs. Die Glühbirne haben wir auch nicht erfunden in dem wir die Kerze immer weiter verbessert haben, also bitte informiere dich mal ausführlich über die Technik.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.20 08:16 durch Jogibaer.

  8. Re: Genau das habe ich vor, Ladestation in der Tiefgarage.

    Autor: McWiesel 21.02.20 - 08:36

    Die Produktionskosten von synthetischen Kraftstoffen oder Wasserstoff hängt entscheidend von der Stromproduktion hab. Es gibt Länder, da ist Strom aufgrund vernünftiger Politik kein Luxusgut und dann könnte sowas durchaus Sinn machen.

    Und ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass (nehmen wir mal beispielsweise Polen) das Ausland diesen Markt wesentlich schneller abdeckt und günstig produzierte, synthetische Kraftstoffe oder Wasserstoff via LKW nach Deutschland exportiert. Dies wird dann lukrativ, wenn
    - die Strompreise hier weiter explodieren
    - wir uns weiter mit dem Netzausbau zu Tode diskutieren und den Strom nicht flächendeckend ans Auto bekommen.
    - Fossile Energieträger weiter teurer werden

    Und alle 3 Punkte sind irgendwie realistisch, nicht?

    PS: Die ökobilanz eines e Autos hängt entscheidend davon ab wie der Strom produziert wurde. Mit KKWs kann mans sich direkt sparen, da gibt's genügend Studien dazu und da sind sie sich weitgehend alle einig.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.20 08:48 durch McWiesel.

  9. Re: Genau das habe ich vor, Ladestation in der Tiefgarage.

    Autor: Dwalinn 21.02.20 - 09:06

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Produktionskosten von synthetischen Kraftstoffen oder Wasserstoff hängt
    > entscheidend von der Stromproduktion hab. Es gibt Länder, da ist Strom
    > aufgrund vernünftiger Politik kein Luxusgut und dann könnte sowas durchaus
    > Sinn machen.
    Selbst wenn du mit den stromgestehungskosten von rund 4 Cent pro kWh (windkraft) rechnest landest du bei ca. 50% der Stromkosten. Jetzt muss der wasserstoff aber noch hergestellt werden und dann bis zur Tankstelle kommen. Wenn nun noch Gewinn und Steuern drauf packst landest Du im Bereich von Ionety schnelllader ohne kundenkarte.

    > Und ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass (nehmen wir mal
    > beispielsweise Polen) das Ausland diesen Markt wesentlich schneller abdeckt
    > und günstig produzierte, synthetische Kraftstoffe oder Wasserstoff via LKW
    > nach Deutschland exportiert. Dies wird dann lukrativ, wenn
    > - die Strompreise hier weiter explodieren
    > - wir uns weiter mit dem Netzausbau zu Tode diskutieren und den Strom nicht
    > flächendeckend ans Auto bekommen.
    > - Fossile Energieträger weiter teurer werden

    > Und alle 3 Punkte sind irgendwie realistisch, nicht?
    >
    > PS: Die ökobilanz eines e Autos hängt entscheidend davon ab wie der Strom
    > produziert wurde. Mit KKWs kann mans sich direkt sparen, da gibt's genügend
    > Studien dazu und da sind sie sich weitgehend alle einig.
    Wenn der wasserstoff mit 25-33% KKW hergestellt wird ist er bereits dreckiger als 100% KKW beim elektroauto.

  10. Re: Genau das habe ich vor, Ladestation in der Tiefgarage.

    Autor: McWiesel 21.02.20 - 09:23

    Bei der Produktion von Wasserstoff oder synthetischen Treibstoffe sehe ich aber noch deutlich Potential, dass man das wirtschaftlicher hinbekommt. Für viele Anwendungen (Luftfahrt) bleiben gar keine Alternativen als synthetisches Kerosin. Und das Ausland hat kein Bauchweh mit Kernenergie, in Niedriglastzeiten ein akw mit Treibstoffproduktion auszulasten ist geradezu ideal.

    Der deutsche Energiesektor ist hingegen einfach durch die Politik und Privatwirtschaft komplett kaputt gemacht worden. Sei es bei Windenergie, Stromtrasssen oder statt Kohleausstieg der Import chinesischer Kohle. Da wird in Zukunft nichts mehr besser, das kriegen wir hier genauso wenig hin wie Glasfaserkabel oder Schienennetze. Die weitere Zukunft ist eher der Stromimport aus dem Ausland und totale Preisdiktatur, weil sich hier gegen jedwede Form der Stromerzeugung erfolgreich gewehrt wird (Windrad gerne, aber bitte woanders).

    Nicht das E Auto an sich ist schlecht, sondern wie wir es hier stuemperhaft einführen wollen. Günstiger & grüner Strom (wie in Norwegen) ist dafür die Voraussetzung, aber davon entfernen wir uns immer weiter. Der LKW Transport von Wasserstoff oder Treibstoff ist hingegen (fast) etabliert.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.20 09:27 durch McWiesel.

  11. Re: Genau das habe ich vor, Ladestation in der Tiefgarage.

    Autor: mj 21.02.20 - 09:25

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja klar wären die 30% doch ist es halt immer noch günstiger wie ein
    > Verbrenner.
    > Persönlich rechne ich nicht mit einer Stromsteuer für das Laden eher mit
    > einer Kilometerabhängigen Maut, die dann alle betrifft. Schon aus dem
    > simplen Grund das man Ladestrom nicht wirklich von normalem Strom
    > unterscheiden kann

    ne

    benzin hat knapp über 8kwh/l macht bei nen preis von 1,50¤ ~ 19cent/kwh . jetzt musst du aber noch bedenkjen das dort schon so ziemlich jede Phantasiesteuer mit drinn ist, die beim strom noch mit raufgeschlagen wird wenn sich das so durchsetzen sollte.

  12. Re: Genau das habe ich vor, Ladestation in der Tiefgarage.

    Autor: ChrisE 21.02.20 - 11:30

    Jogibaer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Top Golem, vielen Dank für den Artikel. Ich bin Mieter und habe quasi genau
    > das vor. Ich brauche eine Genehmigung der WEG um eine Stromleitung zu
    > meinem Stellplatz in der Tiefgarage legen lassen zu dürfen. Am besten wäre
    > es natürlich wenn alle mitziehen und nur einmal die Brandschotts der
    > Kabeldurchführungen geöffnet/geschlossen werden müssen sowie gleich ein
    > passender Verteiler im Keller installiert werden würde, aber das wäre viel
    > zu weit gedacht für die meisten Menschen. Was der Bauer nicht kennt, frisst
    > er nicht. Da sich Preise und Technik weiterentwickeln, muss man gar nicht
    > sofort ein Lastmanagement einbauen, sondern kann es nachrüsten sobald mehr
    > E-Auto Besitzer dazu kommen. Die Infrastruktur bzw. Kabel sollten aber
    > schon gelegt sein um die zukünftigen Installationskosten so niedrig wie
    > möglich zu halten. Wie es dann allerdings mit der Förderung, hier durch die
    > Landesbank BW, aussieht, ist dann wieder fraglich. Wenn niemand mitzieht,
    > hoffe ich das sie mir wenigstens erlauben werden das einzelne 11 kW Kabel
    > zu meinem Stromzähler "ziehen" lassen zu dürfen. Die Kapazität des
    > Hausanschlusses ist mehr als ausreichend und mein Stromzähler geht bis ca.
    > 42 kW, wäre also alles im grünen Bereich.

    Problem: Niemand garantiert, dass die jetzt verbauten Wallboxen in paar Jahren mit Lastmanagement nachgerüstet werden können, bzw. der Nachbar dann auch eine Will, die den selben Standard spricht.
    Wer jetzt alleine eine Wallbox bekommt und in Zukunft auch keiner von den Nachbarn elektrisch fahren will hats leicht. Wer jetzt eine Wallbox will, die Nachbarn in Zukunft aber vielleicht auch, hat es schwer. Denn muss der erste die Verstärkung des Hausanschlusses, die Verlegung des dicken Kabels in die Garage zahlen? Oder wird das jetzt schon von allen gezahlt? Oder zahlt der Erstnutzer jetzt erstmal alles, in Zukunft müssen die Nachzügler an den Erstnutzer zahlen um sich somit an den Kosten zu beteiligen? Lässt man dann als Erstnutzer ein dickes Lastmanagement schon mal verbauen, obwohl man allein ist? Oder lässt man es und muss ggf. in drei Jahren schon die Wallbox ersetzen, wenn auf einmal alle nachziehen?

  13. Re: Genau das habe ich vor, Ladestation in der Tiefgarage.

    Autor: Dwalinn 21.02.20 - 12:17

    Strom hat auch viele Steuern die früher oder später wegfallen würden. Schon heute ist die EEG Umlage höher als teils die Stromgestehungskosten von modernen Windkraftanlagen.
    Da die aber nicht immer liefern dürfen muss der "Windbauer" entschädigt werden auch wenn er sein Strom günstiger anbieten könnte als ein AKW oder KKW.

    Daher ist die Investition in Trassen, Speicheranlagen aber auch in leichter steuerbaren Gaskraftwerke so wichtig. Klar kommen da Kosten erstmal hinzu aber es gibt auch viel Potenzial im die Preise langfristig zu stabilisieren oder gar zu senken.

  14. Re: Genau das habe ich vor, Ladestation in der Tiefgarage.

    Autor: McWiesel 21.02.20 - 16:16

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Strom hat auch viele Steuern die früher oder später wegfallen würden. Schon
    > heute ist die EEG Umlage höher als teils die Stromgestehungskosten von
    > modernen Windkraftanlagen.
    > Da die aber nicht immer liefern dürfen muss der "Windbauer" entschädigt
    > werden auch wenn er sein Strom günstiger anbieten könnte als ein AKW oder
    > KKW.
    >
    > Daher ist die Investition in Trassen, Speicheranlagen aber auch in leichter
    > steuerbaren Gaskraftwerke so wichtig. Klar kommen da Kosten erstmal hinzu
    > aber es gibt auch viel Potenzial im die Preise langfristig zu stabilisieren
    > oder gar zu senken.

    In welcher Traumwelt leben eigentlich die Leute mittlerweile? Bitte welche Ressource ist denn jemals für den Endverbraucher im Preis gesunken? Im aller optimalsten Fall gibt es vielleicht eine Stagnation der Steigerung bis hin zu einer gewissen Stabilisierung, aber keinesfalls eine Senkung. Liest man aufmerksam Wirtschaftsnachrichten, ist zu 99% die Preisexplosion sicher, weil einerseits dermaßen viele Kosten durch die Energiewende zu erwarten sind und andererseits die Politik überhaupt nichts dazu tut diesen Markt zum Wohle des Verbrauchers zu beeinflussen.
    Wenn es durch neue Technik oder Marktverschiebungen zu Kostensenkungen im Strombereich kommen sollte, dann wird dies von den Konzernen als Gewinn eingesackt oder an die Aktionäre ausgeschüttet. Genau so war und ist es schon immer.

    Und demnächst haben wir wohl eine Bundesregierung zumindest mit grüner Beteiligung, wer da an irgendwelche Preissenkungen für Normal- oder Geringverdiener glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Denen gehts nur darum den Individualverkehr soweit zu verbieten, dass sie mit ihren Teslas und E-Taycans freie Fahrt haben, wenn sie gerade mal nicht im Flugzeug bzw. Hubschrauber unterwegs sind.

  15. Re: Genau das habe ich vor, Ladestation in der Tiefgarage.

    Autor: norbertgriese 23.02.20 - 11:38

    Antwort auf den OP jogibaer

    1. Die anderen werden nicht mitziehen.
    2. Überlege, ob eine Schukosteckdose nicht ausreicht. Im ungünstigen Fall 230V10A 2,3kW bedeutet, dass du über Nacht in 10h 23kWh schonend nachladen kannst.
    3. Das sind gut 100km pro Nacht oder 700km die Woche. Wenn du mal den Wagen nicht brauchst, auch deutlich mehr.
    4. Keine Kosten für eine Wallbox. Der Lader liegt fast jedem eMobil bei.

    Wenn du im Keller den Stromzähler hast, kann der Elektriker dort an deinen Kellerstromkeis anschließen.

    Ich habe mir bereits in den 90er Jahren eine Genehmigung bei der Eigentümerversammlung geben lassen und das Kabel (Keller, Garten, Garagen) selbst sauber verlegt. War etwa 100 DM pro Garage ( und die Werkstattbeleuchtung zusätzlich zwecks Basteln in der Garage ein paar hundert DM). Seit 2016 lädt da ein Lader jede Nacht mit 230V 12A das eMobil.

    Norbert

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Lebensversicherung von 1871 a. G. München, München
  2. Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co. KG, Schorndorf
  3. ED Netze GmbH, Rheinfelden
  4. SCHOTT AG, Mainz

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. Ohne DVD für 51€ pro Jahr, mit DVD für 67€ pro Jahr, reines Digitalabo für 39,99€ pro Jahr
  2. Ohne DVD + Digitalausgaben + Werbefrei auf pcgames.de lesen + 10€ Amazon-Gutschein für 51€ pro...
  3. Heft + Digital + 15€ Amazon-Gutschein + buffed werbefrei für 75€ pro Jahr


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Star Trek - Der Film: Immer Ärger mit Roddenberry
Star Trek - Der Film
Immer Ärger mit Roddenberry

Verworfene Drehbücher, unzufriedene Paramount-Chefs und ein zögerlicher Spock: Dass der erste Star-Trek-Film vor 40 Jahren schließlich doch in die Kinos kam, grenzt an ein Wunder. Dass er schön aussieht, noch mehr.
Von Peter Osteried

  1. Machine Learning Fan überarbeitet Star Trek Voyager in 4K
  2. Star Trek - Picard Hasenpizza mit Jean-Luc
  3. Star Trek Voyager Starke Frauen und schwache Gegner

Asus Zephyrus G14 im Test: Ryzen-Renoir-Revolution!
Asus Zephyrus G14 im Test
Ryzen-Renoir-Revolution!

Dank acht CPU-Kernen bei nur 35 Watt schlägt Asus' Ryzen-basiertes 14-Zoll-Spiele-Notebook jegliche Konkurrenz.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Intel MKL Matlab R2020a läuft auf Ryzen drastisch schneller
  2. DFI GHF51 Ryzen-Platine ist so klein wie Raspberry Pi
  3. Ryzen Mobile 4000 Das kann AMDs Renoir

Coronakrise: Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung
Coronakrise
Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung

Fast alle Fabriken für Hardware laufen wieder - trotz verlängertem Chinese New Year. Bei Launches und Lieferengpässen sieht es anders aus.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Kaufberatung (2020) Die richtige CPU und Grafikkarte
  2. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen