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Sind Elektroautos nicht sowieso schon "vielfachgefördert" ?

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  1. Sind Elektroautos nicht sowieso schon "vielfachgefördert" ?

    Autor: Grimreaper 04.11.20 - 19:00

    Riesige Kaufprämie, 10 Jahre keine Kfz-Steuer, bevorzugte Parkplätze und in vielen Ländern auch Fahrspuren und die ca 70% Steuern und Abgaben auf den Treibstoff fallen hier auch weg, uvm.

  2. Re: Sind Elektroautos nicht sowieso schon "vielfachgefördert" ?

    Autor: robinx999 04.11.20 - 20:20

    Naja zumindest die Steuern auf den Treibstoff sehe ich relativ anders, da auf Strom ja auch so einiges an Steuern / Abgaben erhoben wird.
    Aber ja eigentlich dürfte die bisherige Förderung wohl reichen, aber die wird ja soweit ich es versandne habe ab 2022 wieder auf vor Corona Level gesetzt also "nur" noch 3000¤ vom Staat.
    Das mit der Leasingdauer ist eine interessante entwicklung und dürfte einige dieser extrem günstigen Leasingangebote abschaffen

    Und keine KFZ Steuer kommt natürlich auf das Modell an wie viel das ist, wobei die nach den 10 Jahren teilweise sogar teurer sein dürften wie die Verbrenner.

  3. Re: Sind Elektroautos nicht sowieso schon "vielfachgefördert" ?

    Autor: Flexor 05.11.20 - 06:40

    Ich hab schon einen Brief erhalten was ich für mein Model 3 im Jahr 2029 an Steuern zahlen muss und nicht zu vergleichen zu vorher.
    Bei mir werden es rund 70¤.
    Da kann man jetzt natürlich einen Opel Corsa als vergleich ran ziehen aber ich glaube auch der hat mehr.

  4. Re: Sind Elektroautos nicht sowieso schon "vielfachgefördert" ?

    Autor: robinx999 05.11.20 - 06:50

    Flexor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab schon einen Brief erhalten was ich für mein Model 3 im Jahr 2029 an
    > Steuern zahlen muss und nicht zu vergleichen zu vorher.
    > Bei mir werden es rund 70¤.
    > Da kann man jetzt natürlich einen Opel Corsa als vergleich ran ziehen aber
    > ich glaube auch der hat mehr.

    Ioniq Hybrid zahlt 32¤ KFZ Steuer https://www.kfz-steuer-online.de/kfz-suche/hyundai/ioniq/ioniq-hybrid-style/
    Das Elektro Auto wiegt 1575kg https://www.hyundai.news/de/pressemappen-modelle/der-hyundai-ioniq-elektro-technische-daten/
    Nach der Formel https://www.buhl.de/steuernsparen/elektro-auto-steuer/ zahlt man bei Fahrzeugen unter 2000kg 5,63¤ pro angegangene 200kg
    Also 8 x 5,63 = 45,04¤
    Ja das sind keine Riesen Summen und die Steuern für den Verbrenner können sich natürlich auch noch t erhöhen, aber da ist zumindest bei den aktuell vorgesehen Steuern der Elektro 13¤ teurer / Jahr

  5. Nein.

    Autor: Keyla 05.11.20 - 07:52

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die ca 70% Steuern und Abgaben auf den
    > Treibstoff fallen hier auch weg, uvm.

    Strom ist DEUTLICH höher besteuert als Benzin/Diesel.
    Zu mal der Diesel ja dauerhaft Subventionen bei dem Kraftstoff bekommt.

    Verifizierte Top 10 Posterin!

  6. Re: Sind Elektroautos nicht sowieso schon "vielfachgefördert" ?

    Autor: Keyla 05.11.20 - 07:52

    Flexor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab schon einen Brief erhalten was ich für mein Model 3 im Jahr 2029 an
    > Steuern zahlen muss und nicht zu vergleichen zu vorher.
    > Bei mir werden es rund 70¤.
    > Da kann man jetzt natürlich einen Opel Corsa als vergleich ran ziehen aber
    > ich glaube auch der hat mehr.

    Für meinen Prius mit Benzin Motor zahle ich 36¤. :P

    Verifizierte Top 10 Posterin!

  7. Re: Nein.

    Autor: Melogski 05.11.20 - 09:31

    Keyla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grimreaper schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > die ca 70% Steuern und Abgaben auf den
    > > Treibstoff fallen hier auch weg, uvm.
    >
    > Strom ist DEUTLICH höher besteuert als Benzin/Diesel.
    > Zu mal der Diesel ja dauerhaft Subventionen bei dem Kraftstoff bekommt.

    Stimmt, deswegen macht es auch derzeit keinen Sinn ein Elektroauto zu fahren oder zu kaufen.
    Diesel rulez! :-)

  8. Re: Nein.

    Autor: Keyla 05.11.20 - 09:37

    Melogski schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt, deswegen macht es auch derzeit keinen Sinn ein Elektroauto zu
    > fahren oder zu kaufen.
    > Diesel rulez! :-)


    Für mein Fahrprofil wäre ein Diesel nicht wirtschaftlich. Alleine schon wegen den möglichen Schäden aus den Kurz- und Mittelstrecken betrieb (kaputte DPF, verstopfte AGR, kaputte Glühkerzen).

    Ne danke, da bleibe ich lieber bei meinem Benzin-Vollhybrid, der bei meinem Fahrprofil weniger verbraucht als ein Diesel. Toyota rulez! :-)

    Verifizierte Top 10 Posterin!

  9. Re: Nein.

    Autor: Melogski 05.11.20 - 09:44

    Schon komisch, wir Benzin/Diesel Fahrer finanzieren die Elektroauto-Umstellung massiv mit und fahren dennoch kostengünstiger.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.20 09:45 durch Melogski.

  10. Re: Nein.

    Autor: Keyla 05.11.20 - 09:46

    Melogski schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon komisch, wir Benzin/Diesel Fahrer finanzieren die
    > Elektroauto-Umstellung massiv mit und fahren dennoch kostengünstiger.


    So pauschal kann man das nicht sagen. Mit dem Elektroauto fährst du momentan günstig, wenn du extrem viel fährst, z.B. weil du zur Arbeit pendeln musst. So ab 20.000+ km im jahr wäre ein BEV günstiger als mein Prius.

    Aber den Prius zu schlagen ist halt auch extrem schwer, da dessen Unterhaltskosten schon extrem gering sind.

    Verifizierte Top 10 Posterin!

  11. Re: Nein.

    Autor: Melogski 05.11.20 - 09:54

    Die Treibstoffkosten machen nur ca. 1/5 der Gesamtkosten aus. Der größte Brocken ist der Wertverlust. Der Wertverlust wird von den Konzernen,Händlern bestimmt.

  12. Re: Nein.

    Autor: Keyla 05.11.20 - 10:03

    Melogski schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Treibstoffkosten machen nur ca. 1/5 der Gesamtkosten aus. Der größte
    > Brocken ist der Wertverlust. Der Wertverlust wird von den
    > Konzernen,Händlern bestimmt.


    Sehe ich nicht so.

    Die größten Kosten sind bei mir die 300¤ im Jahr für die Inspektion und die 700¤ im Jahr für die Versicherung.
    Treibstoff ist bei mir knapp ~450¤ im Jahr.

    Wertverlust? Man muss ja keinen Neuwagen kaufen. Würde ich sowieso niemals machen. In den ersten 3 Jahren sind über 50% weg.

    Verifizierte Top 10 Posterin!

  13. Re: Nein.

    Autor: Melogski 05.11.20 - 12:26

    Irgendjemand muß ja den Neuwagen mal kaufen, sonst gibt es ja keine Gebrauchten.
    Also bezahlt auch dieser jemand den hohen Wertverlust. Der Wertverlust bleibt der größte Kostenfaktor beim Auto. Die Reparaturkosten in den ersten 5 Jahren halten sich in Grenzen. Deine Versicherung ist aber sehr teuer, wenn ich das mal so sagen darf. Meine KFZ-Haftpflicht liegt nur bei 260,- EUR.

  14. Re: Nein.

    Autor: Keyla 05.11.20 - 12:39

    Melogski schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendjemand muß ja den Neuwagen mal kaufen, sonst gibt es ja keine
    > Gebrauchten.

    Das machen ja die Firmen über subventionierte Leasings.
    Ok, bei meinem Toyota jetzt konkret nicht da Toyota nicht das Leasing Spiel von VW, Audi und co mit macht.

    > 5 Jahren halten sich in Grenzen. Deine Versicherung ist aber sehr teuer,
    > wenn ich das mal so sagen darf. Meine KFZ-Haftpflicht liegt nur bei 260,-
    > EUR.

    Das hat verschiedene Gründe.

    0. (achtung ich habe den Jahresbetrag angegeben)
    1. Die Versicherung ist mit Vollkasko und kaum Selbstbeteiligung. Nur Haftpflicht ist natürlich deutlich billiger.
    2. Toyota ist in den Typklassen leider schlechter als die deutsche Konkurrenz eingestuft. Ein Schelm wer hier böses denkt. Und nein, es liegt nicht daran, dass die Toyota Prius Fahrer alle rücksichtslos fahren.

    Verifizierte Top 10 Posterin!

  15. Re: Nein.

    Autor: robinx999 05.11.20 - 19:05

    Melogski schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendjemand muß ja den Neuwagen mal kaufen, sonst gibt es ja keine
    > Gebrauchten.
    > Also bezahlt auch dieser jemand den hohen Wertverlust. Der Wertverlust
    > bleibt der größte Kostenfaktor beim Auto. Die Reparaturkosten in den ersten
    > 5 Jahren halten sich in Grenzen.
    Das muss man mal evtl. gegen Rechnen, die günstigeren Reparaturkosten in den ersten Jahren und den Wertverlust.
    Persönlich erwarte ich bei meinem Fahrzeug eigentlich Reparaturkosten von 0¤ in den ersten 5 Jahren, was daran liegt, dass der Wagen 5 Jahre Garantie hat (wobei es auf das Navigationssystem / Multimediasystem nur 3 Jahre gibt). Wobei der Satz Winterreifen + Felgen im ersten Jahr natürlich auch ein etwas größerer Brocken war.

    Aber ja so ein Wertverlust kann evtl. über 50% der Gesamtkosten ausmachen, persönlich schätze ich das ich für den PlugIn den ich für 30.000¤ gekauft habe und noch 2250¤ Förderung bekommen habe in 10 Jahren etwas zwischen 3000-4000¤ bekommen werde, so dass der Wertverlust wohl ca. 2400¤ / Jahr sind. Treibstoffkosten dürften mit ca. 600¤ zu buche schlagen, die jährliche Inspektion dürften 300¤ sein, aber ja da sammelt sich schon so einige zusammen wie es zum Ende wird muss man schauen evtl. werden Reparaturen teurer aber man macht evtl. auch weniger Inspektionen.

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